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22. Juni 2025

Michelin Star

Bardal – Ronda – Spanien

Bardal in Ronda – Zwei Sterne für die Freiheit des Geschmacks Mitten in der Altstadt von Ronda, nur wenige Schritte von der berühmten Puente Nuevo

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Spirituosen

That Boutique-Y Gin Hernö Distillery

Gin · Hernö · Schweden

That Boutique-y Gin Company x Hernö Distillery ist eine Gin-Kooperation zwischen der schwedischen Hernö Distillery und der That Boutique-y Gin Company. Die Etiketten sind auffällig designt und handgemacht. Das Ergebnis ist ein heller, komplexer Gin mit üppiger Textur.


Schweden / Hernö

Die Hernö Distillery zählt zu den renommiertesten Gin-Brennereien Schwedens (High Coast). In Zusammenarbeit mit der That Boutique-y Gin Company – einer für ihre handgemachten, auffälligen Etiketten bekannten Abfüllerei – entstand dieser besondere Gin.

Herstellung und Botanicals

Der Gin verbindet klassische und florale Botanicals zu einem hellen, komplexen Stil mit üppiger, seidiger Textur. Wacholder bildet das Rückgrat, ergänzt um florale und beerige Noten.

Im Glas

In der Nase ein Blumenstrauß aus Rosen und Kiefernblütenhonig. Am Gaumen eine seidig-glatte Textur mit Aromen von Wacholder, frischen Beeren und Sahne. Im Finish ist schwarzer Pfeffer schmeckbar.

Zum Genuss

Pur, auf Eis oder im Gin & Tonic genießen; ein neutrales Tonic und etwas Beerenfrucht oder Pfeffer als Garnitur unterstreichen den Charakter.

Klassische Begleitung: Gin & Tonic, Martini und florale Cocktails.


Herkunft: Schweden (Hernö Distillery)
Art: Gin (Kooperation mit That Boutique-y Gin Company)
Botanicals: Wacholder, florale und beerige Noten

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Weine

Finca Milena Sauvignon Blanc Verdejo BIO

Weißwein · Bio-Cuvée · Castilla-La Mancha · Spanien

Finca Milena Sauvignon Blanc Verdejo ist ein trockener Bio-Weißwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Die Cuvée ist von Verdejo geprägt, ergänzt um etwas Sauvignon Blanc – fruchtig und frisch, ein idealer Sommerwein.


Castilla-La Mancha

Die Trauben stammen von der Finca Milena im Herzen von La Mancha, dem zentralspanischen Hochland. Hinter dem Wein steht Hammeken Cellars (Jávea/Alicante), das zunehmend auf Bio-Qualität setzt. Wein aus biologischem Anbau, ES-ECO-002-CM.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Verdejo mit einem kleineren Anteil Sauvignon Blanc aus ökologischem Anbau. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahl, um Frische und Aromatik zu bewahren.

Im Glas

Hellgelb. In der Nase Fenchel, Blüten und frisch geschnittenes Gras – typisch für den Sauvignon-Blanc-Anteil. Am Gaumen saftig und frisch, mit Apfel und Limette und einer klaren Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Ein frischer Sommerwein – solo auf der Terrasse oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Salate, Fischgerichte, Meeresfrüchte und Ziegenkäse.


Lage: La Mancha, Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, jung gefüllt

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer Forst GC 2025 BIO Magnum

Weißwein · Forst, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Forster Ungeheuer 0,9 ha im historischen Kern Basalt, Sandstein, Ton Spontangärung Magnum 1,5 l, DE-ÖKO-003

Ungeheuer G.C. 2025 in der Magnum kommt aus der einzigen Bodenformation, die in der Mittelhaardt wirklich aus dem Rahmen fällt: Vulkanischer Basalt liegt hier inmitten des allgegenwärtigen Buntsandsteins. Dr. Bürklin-Wolf bewirtschaftet 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der knapp 33 Hektar großen Forster Lage – und füllt daraus einen Riesling, der zu den kraftvollsten des Guts zählt.


Ungeheuer – Basalt im Sandsteinland

Die Lage liegt am Fuß des Haardtgebirges zwischen 130 und 170 Metern, nach Süden und Südosten ausgerichtet, mit bis zu dreißig Prozent Hangneigung; etwa ein Drittel der Flächen ist terrassiert. Was den Ungeheuer geologisch von seinen Nachbarn trennt, liegt darunter: Zum verwitterten Buntsandstein mit Kalkgeröll tritt vulkanischer Basalt. Dieses dunkle, dichte Gestein erwärmt sich schnell und speichert Wärme über die Nacht – zusammen mit der südöstlichen Neigung erklärt das, warum die Reben hier früh in die Blüte gehen und die Reife zügig beginnt. Darunter liegen dichte Ton- und Sandschichten, die tiefgründig Wasser halten und die Nährstoffversorgung sichern.

Der Name führt in die Irre, und das gleich doppelt. Die markanten Sandsteinfiguren am Ortseingang von Forst legen ein Fabelwesen nahe, sind aber jüngeren Datums und reine Publikumsattraktion. Tatsächlich geht der Lagenname auf den Familiennamen eines Deidesheimer Stadtschreibers zurück, wobei eine Flurbezeichnung „an dem ungehuwern" bereits aus dem 14. Jahrhundert überliefert ist. Die Anekdote, Otto von Bismarck habe Ende der 1880er-Jahre befunden, dieses Ungeheuer schmecke ihm ungeheuer, hat zur Bekanntheit beigetragen – die königlich-bayerische Lagenklassifikation hatte den Weinberg allerdings schon 1828 als Spitzenlage geführt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im Mittel, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken bei außergewöhnlich niedrigem Pilzdruck – für einen biodynamisch geführten Betrieb ein entspanntes Pflanzenschutzjahr. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch. Ab Mitte Juli setzten flächendeckende Niederschläge ein und regten den Wuchs noch einmal an. Auf dem Ungeheuer trifft Hitze auf einen Boden, der Wärme ohnehin verstärkt; entscheidend war deshalb der tiefgründige Ton- und Sanduntergrund, der Wasser hält, wo flachgründigere Lagen früher in den Stress geraten.

Anfang September beschleunigte die Hitze die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig, ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen schnelles Lesen der hochreifen Trauben. Um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig bleibt 2025 klein: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – auf einer warmen Basaltlage die Konstellation, bei der die Kraft nicht in Breite umschlägt.

Spontangärung, Doppelstück und das Magnumformat

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf alle Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb Mitglied der französischen Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf; die G.C.-Lesegüter werden von Hand gelesen und selektioniert.

Im Keller gilt für alle Grands Crus dasselbe Verfahren: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach ein langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Beim Ungeheuer hat dieser lange Fassausbau eine besondere Funktion – er nimmt der Lage die jugendliche Ungestümheit, für die sie bekannt ist, und formt aus Kraft Struktur. Das Magnumformat setzt diese Logik fort: In der 1,5-Liter-Flasche ist das Verhältnis von Sauerstoffeintrag zu Weinmenge kleiner als in der 0,75er, die Entwicklung läuft entsprechend langsamer und gleichmäßiger. Gerade bei einem Wein, der Zeit ohnehin gut verträgt, ist das kein kosmetisches Format, sondern eine andere Reifekurve.

Im Glas

Kräftiges Gelb mit grünem Rand. Die Nase ist dunkler getönt als bei den Deidesheimer Lagen des Guts: gelbe Steinfrucht und Zitrusschale, dahinter eine rauchig-erdige Note und eine deutliche Würze, wie sie basaltgeprägte Böden häufig mitbringen. Am Gaumen zeigt der Wein Masse – breite Schultern, viel Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs, ein fester, fast salziger Kern. Die Säure ist reif und steht der Kraft nicht entgegen, sondern gibt ihr Richtung. Der Abgang ist lang, mineralisch unterlegt und trocken, mit einem griffigen, leicht phenolischen Schluss. In der Magnum wirkt alles noch etwas verschlossener als im Normalformat.

Kein Wein, der Feinheit vorführt – einer, der sie sich erarbeitet.

Am Tisch

Die Magnum ist ein Tischwein für größere Runden und verlangt entsprechend kräftige Gerichte. Gut passen Bresse-Poularde und Perlhuhn aus dem Ofen, Kalbsbraten, Schweinebauch mit Kruste, Wildgeflügel, Saibling und Steinbutt mit Speck oder Brotkruste, Pilzrisotto mit Steinpilzen. Auch gereifter Hartkäse trägt der Wein mühelos. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung gehört diese Flasche in die Karaffe und braucht dort mindestens eine Stunde.


Lage: Forst a. d. Weinstraße, Ungeheuer (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Einzellage knapp 33 ha, 130–170 m ü. NHN, süd- bis südostexponiert, bis 30 % Hangneigung, rund ein Drittel terrassiert; davon 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil im Besitz des Weinguts; verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und vulkanischem Basalt über dichten Ton- und Sandschichten; 1828 als Spitzenlage klassifiziert
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Handlese und Selektion, temperaturkontrollierte Spontangärung, langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Abfüllung in der Magnum (1,5 l); biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Schaumweine

François Montand Blanc de Blancs Brut

Den François Montand Blanc de Blancs Brut öffnet man, wenn Champagner zu viel und Prosecco zu wenig wäre. Colombard, Ugni Blanc und Chardonnay, in der Flasche vergoren und auf der Hefe gereift – frisch, klar und trocken.

Im Glas

Hellgelb mit grünem Schimmer, feine und ausdauernde Perlen. Duft von Apfel, Zitruszeste und Blüten, dazu ein wenig frisches Gebäck. Im Mund straff und saftig zugleich, mit gelbem Apfel, Traube und Zitrone und klarer Säure. Trocken und mit einer salzigen Note im Ausklang.

Mach was draus

Austern, Ceviche, Sushi, Zander mit heller Soße, Ziegenfrischkäse oder Tempura – die Perlage räumt das Fett vom Gaumen. Ein Schaumwein für Empfänge, Geburtstage und den Aperitif auf der Terrasse. Gut gekühlt auf 6 bis 8 Grad und lieber im Weinglas als in der Sektflöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Im Weißweinglas wird er deutlich offener. Probier es einmal nebeneinander – der Unterschied ist erstaunlich.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er hergestellt? Nach der Méthode traditionnelle: Der Grundwein gärt im Edelstahl, die zweite Gärung findet in der Flasche statt, danach reift er rund neun Monate auf der Hefe.

Wie lange hält er? Er ist sofort trinkreif und bleibt in der Flasche zwei bis drei Jahre frisch.

Colombard, Ugni Blanc, Chardonnay · Chardonnay aus dem Jura, Colombard und Ugni Blanc aus der Gascogne · versektet im Jura · Grundwein im Stahltank, kein Holz, kein BSA · zweite Gärung in der Flasche, 9 Monate und mehr auf der Hefe · Brut · Maison du Vigneron, Hauteroche (Jura) · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Tua Rita Per Sempre Syrah 2013

Rotwein · Toscana IGT · Syrah

Syrah Toscana IGT Suvereto · Maremma 18 Monate Barrique 2013

Der Tua Rita Per Sempre Syrah 2013 ist einer der großen italienischen Syrahs – ein reinsortiger Top-Wein in limitierter Auflage von der toskanischen Küste. Kraft, Eleganz und enorme Komplexität machen ihn zu einem unvergesslichen Wein.


Tua Rita – Syrah von der toskanischen Küste

Tua Rita wurde 1984 von Rita Tua und Virgilio Bisti in Suvereto gegründet und zählt heute zu den herausragenden Gütern der toskanischen Küste – weltberühmt vor allem für den reinsortigen Merlot Redigaffi. Die Weinberge werden ohne Herbizide bewirtschaftet, mit indigenen Hefen auch im Keller.

Der Per Sempre existiert nur aus dem Eigensinn und der Experimentierlust Virgilios: Er pflegte den Syrah-Weinberg persönlich, beobachtete ihn und wartete, bis die Trauben für eine eigenständige Vinifikation bereit waren. Das Etikett ist ihm als Gründer gewidmet – auf die Frage, welchen seiner Weine er bevorzuge, antwortete er ohne Zögern: „La Syrah, per sempre" – die Syrah, für immer. Die Reben stehen auf den ausgeprägt tonigen, von Kieseln durchsetzten Böden der mineralreichen Hügel um Suvereto.

Jahrgang 2013 – Toskana

2013 brachte an der toskanischen Küste einen klassisch-eleganten Syrah, bei dem Kraft und Finesse im Gleichgewicht stehen – anders als in sehr warmen, frühreifen Jahren, in denen die muskulöse Struktur das Bukett zu überdecken droht. Hier zeigt der Wein Kraft und Großzügigkeit in gleichem Maße, getragen von vielschichtiger Aromatik. (Den Jahrgang 2014 erzeugte das Gut wegen beschädigter Beerenhäute gar nicht.)

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2013.

Nach der Vinifikation reifte der Wein 18 Monate in Barriquefässern; auf eine Schönung wird verzichtet. Limitierte Auflage. Die organoleptische Entwicklung nach dieser Fassreife bestätigte Virgilios Gespür – der Per Sempre wurde von Presse und Markt sofort gefeiert.

Im Glas

Intensiv aromatisch und für die toskanische Küste ungewöhnlich floral-würzig: Brombeere und rotfleischige Frucht treffen auf süßen Tabak, Rosenblätter, Salbei, Minze und Wildblumen, untermalt von dunkler Würze, Schokolade und einem Hauch geräucherter Noten. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein gewoben, mit großer Tiefe, Nuancenreichtum und enormer Komplexität – Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.

Ein unvergesslicher Syrah von Virgilio – Kraft, Eleganz und enorme Komplexität.

Lang und nachhallend im Abgang, mit einem finalen aromatischen Nachklang über der reifen Suvereto-Frucht. Großes Reifepotenzial über viele Jahre; empfiehlt sich zu dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch vom Grill, zu Lamm mit Kräutern sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Toscana IGT, Suvereto, toskanische Küste/Maremma (Italien); ausgeprägt tonige, kieseldurchsetzte Böden
Klassifikation: Toscana IGT, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; 18 Monate Barrique, ohne Schönung, limitierte Auflage; ohne Herbizide bewirtschaftet

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2021 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Von Hand in kleinen Kisten gelesen, zeigt er satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine mit langem Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

In der Nase reife Früchte mit einem Hauch Lakritz. Am Gaumen ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht mit einem Hauch Lakritz über samtiger Textur – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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Spanien

Vina Real Gran Reserva Especial 2016

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Spanien

CVNE Viña Real Gran Reserva Especial ist die Top-Cuvée der altehrwürdigen Kellerei CVNE, die nur in außergewöhnlichen Jahrgängen auf den Markt kommt. Sie besteht aus 95 % Tempranillo und 5 % Graciano von den besten Weinbergen der Rioja Alavesa. Ein durch und durch klassischer Rioja von großer Eleganz. Im Glas vielschichtig und tief.


Rioja Alavesa

Die Trauben stammen von den besten Weinbergen der Rioja Alavesa. Die kalk- und tonhaltigen Böden und das von atlantischen Einflüssen geprägte Klima verleihen dem Wein Eleganz, Frische und erdige Tiefe. CVNE zählt zu den traditionsreichsten Häusern der Rioja.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 95 % Tempranillo und 5 % Graciano. Der Wein reift über zwei Jahre in kleinen Barriquefässern und anschließend drei weitere Jahre in der Flasche (Gran Reserva). Diese Reife gibt ihm seinen klassischen, vielschichtigen Charakter.

Im Glas

Reifes Rot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase Zimt, reife Beeren, Eisen, Unterholz, Steinpilze und etwas Vanille. Am Gaumen mittelschwer, vielschichtig und sehr elegant, mit erdigen und würzigen Noten, die sich mit der dezenten Frucht verbinden. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Ausbau: 95 % Tempranillo / 5 % Graciano, 2 Jahre Barrique, 3 Jahre Flaschenreife

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Weine

Claus Preisinger Bonsai 2022 BIO

Rotwein · Blaufränkisch · Burgenland · Naturwein · Bio

Claus Preisinger Bonsai ist ein leichter Bio-Blaufränkisch aus dem Burgenland, der nur kurz auf der Maische lag. Eher zart und fruchtig, erinnert er an einen Pinot Noir. Der Wein wird ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung gefüllt. Im Glas hell, fruchtig und würzig-kräutrig.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich). Die Reben profitieren vom pannonischen Klima und den vielfältigen Böden der Region. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Blaufränkisch und lag nur kurz auf der Maische, was ihm seinen zarten, fruchtigen, fast burgundischen Charakter gibt. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung, naturnah erzeugt.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase zart und fruchtig, mit Anklängen an Pinot Noir. Am Gaumen strukturierter als die Nase vermuten lässt: vollfruchtig, würzig-kräutrig und mit dezenten Tanninen. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei rund 14–16 °C, leicht gekühlt servieren. Ein vielseitiger, geselliger Rotwein.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Fleischgerichte und Gemüse.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Blaufränkisch, kurze Maischestandzeit, naturnah

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