Blog

26. Juni 2025

Anbaugebiete

Willi Schäfer Jahrgangsbericht 2024

Der Jahrgang 2024: Ein herausforderndes Weinjahr mit strahlenden Rieslingen Was in den Fuderfässern liegt und auf die Abfüllung wartet, wirkt fast wie ein „Versöhnungsversuch“ mit

Weiterlesen »

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Billecart-Salmon Le Rosé Extra Brut MAGNUM

Die Billecart-Salmon Le Rosé Extra Brut Magnum ist der Rosé-Klassiker im Partyformat. Blass, fein und mit Walderdbeere in der Nase – nur eben in 1,5 Litern, die auf jedem Fest Eindruck machen.

Im Glas

Helles Rosé mit goldenen Reflexen, ausdauernde Perlage. Walderdbeere und Himbeere, dazu Zitrusschale und ein Hauch Blüten. Am Gaumen seidig, präzise und frisch, mit lebendiger Säure im Abgang. Das große Format lässt ihn langsamer reifen und hält ihn länger frisch.

Mach was draus

Sommerfest im Garten, Hochzeit, Geburtstag: Dazu Lachs vom Grill, Vitello tonnato oder eine große Schale Erdbeeren. Auch zu einer Antipasti-Platte macht er eine gute Figur. Leg die Flasche früh in den Eiskübel. Servier sie bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Eine Magnum Rosé auf dem Tisch hebt jede Stimmung. Ich serviere sie zum Aperitif und lasse sie dann einfach zum Lachs weiterlaufen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Rosé aus der Magnum? Er reift langsamer, bleibt länger frisch, und eine Flasche reicht für rund zwölf Gläser.

Passt er auch zum Dessert? Zu roten Früchten ja, etwa Erdbeertarte oder Panna cotta mit Himbeeren. Zu sehr süßen Desserts eher nicht.

ca. 45 % Chardonnay, 35 % Pinot Noir, 20 % Meunier · Rosé d’Assemblage · Ausbau im Edelstahl · ca. 36 Monate Hefelager · Extra Brut · Magnum 1,5 l · Billecart-Salmon, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Maxime Crotet Vin de France Chardonnay 2025

Weißwein · Vin de France · Chardonnay

100 % Chardonnay Poligny, Jura 2025 Vin de France Reben von Anfang der 1990er ouillé ausgebaut 10 Monate französische Eiche

Der Maxime Crotet Vin de France Chardonnay 2025 stammt aus Poligny, mitten im Herzen des Juraweinbaus, von Reben, die Anfang der 1990er Jahre gepflanzt wurden. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune – der Jura ist für ihn kein Ausflug, sondern die zweite Achse seines Sortiments neben dem Burgund. Ausgebaut wird der Wein ouillé, also unter regelmäßigem Auffüllen der Fässer, nicht unter Florhefe.


Poligny – Kalkschutt unter den Felswänden des Plateaus

Poligny liegt im Zentrum des Juraweinbaus, südlich von Arbois, und gehört zur Appellation Côtes du Jura. Angebaut werden dort Chardonnay, Savagnin, Poulsard, Trousseau und Pinot Noir – die Bandbreite reicht von trockenen Weiß- und Rotweinen über Vin de Paille bis zum Vin Jaune. Die Weinbergssektoren tragen Namen wie Monts Martin, Grands Roussots und Chevraudes.

Geologisch prägend sind die Kalksteinfelsen des darüberliegenden Plateaus. Ihr Hangschutt bedeckt weite Teile der Rebflächen – abgelagert während der letzten Eiszeit vor rund 30.000 bis 15.000 Jahren. Die Böden sind entsprechend gerölldurchsetzt und schnell drainierend, darunter liegen die für den Jura typischen Mergel. Diese Kombination aus Kalkschutt an der Oberfläche und Mergel im Untergrund liefert Wasserreserve und Drainage zugleich.

Der Wein läuft als Vin de France, nicht als Côtes du Jura. Der Grund ist nicht die Qualität, sondern die Struktur: Als Négociant mit Sitz in Beaune vinifiziert Crotet die Jura-Trauben außerhalb des Appellationsgebiets, was die AOC ausschließt. Die Klassifikation sagt hier also etwas über die Logistik aus und nichts über die Herkunft der Trauben.

Jahrgang 2025 – Jura

Der Jura erlebte 2025 eine ausgesprochen frühe Ernte. Bei größeren Erzeugern begann die Lese bereits Mitte August – eine Verschiebung, die im historischen Vergleich drastisch ausfällt: Vor vierzig Jahren wurde in der Region üblicherweise zwischen dem 5. und 10. Oktober gelesen. Warme Frühjahre und heiße Sommer haben den Reifeverlauf um mehr als einen Monat nach vorn gezogen.

Gelesen wurde in Etappen nach Sorten: zuerst die Crémant-Trauben, die niedrigere Mostgewichte brauchen, dann die weißen Sorten Chardonnay und Savagnin, zuletzt Trousseau und Poulsard; abgeschlossen war die Ernte Mitte bis Ende September. Die Trauben zeigten ein gutes Zucker-Säure-Verhältnis und einen durchweg stabilen Gesundheitszustand – Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle. Belastend waren einzig Hagelschläge im Juli, die einzelne Parzellen trafen, ohne die Ernte insgesamt zu gefährden. Für Chardonnay bedeutet 2025 im Jura reife Frucht bei erhaltener Spannung.

Direktpressung, Spontangärung und ouillé-Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025, gepflanzt Anfang der 1990er Jahre. Die Menge ist klein: Von diesem Wein entstehen jährlich rund 150 Kisten. Die Trauben werden direkt gepresst, der Most setzt sich rund zwölf Stunden im temperaturkontrollierten Tank ab, bevor die Gärung spontan im Holzfass anläuft – ohne Reinzuchthefe, ohne Enzyme.

Entscheidend für den Stil ist die Ausbauentscheidung. Im Jura stehen sich zwei Schulen gegenüber: der Ausbau sous voile, bei dem die Fässer bewusst nicht aufgefüllt werden und sich eine Florhefe bildet, und der Ausbau ouillé, bei dem regelmäßig nachgefüllt wird. Crotet arbeitet ouillé – die Fässer werden wöchentlich aufgefüllt, über zehn Monate in französischer Eiche. Das Ergebnis ist ein Chardonnay ohne die oxidative Nussigkeit, für die der Jura bekannt ist, dafür mit klarer Frucht. Bâtonnage während der Gärung hält die Feinhefe in Schwebe und baut Textur auf. Schwefel kommt ausschließlich bei der Abfüllung hinzu, in minimaler Menge.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. In der Nase Zitrone, grüner Apfel und Quitte, dahinter ein feuersteiniger Ton vom Kalkschutt und ein Hefeanklang aus dem Bâtonnage. Am Gaumen straff und salzig, mit klarer Säureführung und mittlerem Körper – deutlich frischer und wilder als ein Burgunder Chardonnay derselben Preisklasse. Kein Röst-, kein Vanilleton, weil die Fässer nicht neu sind. Der Abgang bleibt trocken und zitrisch, mit kreidigem Nachklang.

Ouillé statt sous voile: Jura-Chardonnay ohne Florhefe zeigt, was der Kalkschutt von Poligny ohne oxidative Maske hergibt.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter. Der Wein ist jung zugänglich und gewinnt über einige Jahre an Breite. Bei minimaler Schwefelung gehört er konstant kühl gelagert; angebrochen hält er verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu Comté – im Jura die naheliegendste Begleitung, je gereifter der Käse, desto besser –, zu Poulet in Rahmsauce, zu Forelle und Saibling, zu Morcheln. Auch zu Fondue und Raclette, wo die Säure gegen das Fett arbeitet. Ein Wein, der Käse und Sahne besser trägt als die meisten Weißweine dieser Preisklasse.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Poligny, Jura · Kalkschutt der Plateaufelsen über Mergel
Klassifikation Vin de France, ohne D.O. · trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Direktpressung · rund 12 Stunden Vorklärung · Spontangärung im Holzfass · Bâtonnage während der Gärung
Ausbau ouillé · 10 Monate französische Eiche · wöchentliches Auffüllen · Schwefel minimal und nur bei der Abfüllung
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Rebenalter Pflanzung Anfang der 1990er Jahre
Auflage rund 150 Kisten jährlich

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Josef Dockner Grüner Veltliner 1,00 Liter

Wein · Weißwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Grüner Veltliner in der praktischen 1-Liter-Flasche ist ein typischer Grüner Veltliner aus Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet. Duftig und fruchtig in der Nase, am Gaumen leicht pfeffrig und zart würzig – ein unkomplizierter Wein für jeden Tag.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Die wärmespeichernden Lössböden der Region bringen fruchtbetonte, saftige Weißweine hervor. Grüner Veltliner ist die Leitsorte Österreichs und steht für klare Frucht mit feinem Pfefferl.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grünem Veltliner. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um Frische und sortentypische Würze zu bewahren. Abgefüllt in der praktischen 1-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase duftig und fruchtig, mit grünem Apfel und Zitrusnoten. Am Gaumen saftig, leicht pfeffrig und zart würzig, mit klarer Frische und unkompliziertem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als süffiger Alltagswein, zur Jause oder zum Essen.

Passt zu: Schnitzel, Geflügel, Fisch, Gemüsegerichten und leichter Küche.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – 100 % Grüner Veltliner, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)
Füllmenge: 1,0 Liter

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018

Rotwein · Red Mountain · Syrah

Syrah Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2018

Der Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018 ist ein kraftvoller, vielschichtiger Kult-Syrah von der berühmten Red Mountain AVA in Washington State – mit dunkler Frucht, Kräuterwürze, geräuchertem Fleisch und feinem Tannin von der estate-eigenen Lage des Guts.


Force Majeure – Estate Syrah von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die ursprüngliche Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA – einem Spitzenterroir Washingtons.

Der Estate Syrah wächst über eine Kombination der acht Bodentypen, die in der Lage vorkommen. Der größte Teil steht in sehr steilen, sehr steinigen Parzellen, ein Teil aber auch in tieferen, lehmigeren Böden – eine Vielfalt, die dem Wein seine Komplexität gibt.

Jahrgang 2018 – Red Mountain

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Auf der Red Mountain brachte er kraftvolle, dichte und zugleich elegant strukturierte Syrahs hervor – ideale Voraussetzungen für einen ausdrucksstarken, vielschichtigen Estate Syrah.

Ausbau

Syrah (mit etwas mitvergorenem Viognier von der eigenen Lage) aus dem Jahrgang 2018.

Nach einer Kaltmazeration erfolgt die Gärung in einer Kombination aus Beton- und Edelstahltanks; einzelne Partien der finalen Cuvée durchlaufen eine verlängerte Maischestandzeit und eine Co-Fermentation mit Viognier. Der Ausbau dauert rund 18 Monate in neuen und gebrauchten französischen Barriques und Puncheons. Abgefüllt wird der Wein ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Der Estate Syrah zeigt typischerweise ein breites Spektrum schwarzer, blauer und roter Früchte, dazu getrocknete Kräuter und Jasmin, Fenchel, geräuchertes Fleisch und zerstoßenes Gestein. Am Gaumen sehr feines Tannin, große Länge, Balance und Komplexität – ein kraftvoller, aber präzise gezeichneter Syrah.

Ein breites Spektrum dunkler Frucht, Kräuter und geräucherten Fleisches – mit sehr feinem Tannin, großer Länge und Komplexität.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm mit Kräutern, zu Wild und Schmorgerichten sowie zu kräftigen, würzigen Speisen.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage (Washington State, USA); acht Bodentypen, überwiegend sehr steile, steinige Parzellen, teils tiefere Lehmböden
Klassifikation: Red Mountain AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah mit etwas Viognier (co-fermentiert); ~18 Monate franz. Eiche (Barriques und Puncheons, neu und gebraucht); Kaltmazeration, Beton/Edelstahl; ungeschönt und unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru Monopole 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos de la Pucelle · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet Côte de Beaune 2022

Der Puligny-Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron ist ein feiner, eleganter Chardonnay aus einer ummauerten Monopol-Lage. Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine prägen das Aroma; nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet, aber mit viel Druck im langen Nachhall.


Clos de la Pucelle – Monopol-Premier-Cru in Puligny

Der Clos de la Pucelle ist eine ummauerte Premier-Cru-Lage und eine Monopol-Lage der Domaine Jean Chartron im Herzen von Puligny-Montrachet, in unmittelbarer Nähe der großen Lagen. Die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay feine Mineralität und feste Struktur.

Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der dem Druck und der Struktur dieses Clos de la Pucelle entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Struktur, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Fein und elegant, mit Aromen von Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine. Nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet Grand Cru, aber in diese Richtung weisend – mit viel spürbarem Druck und Länge im Nachhall.

Steinobst, Quitte und Grapefruit, fein und elegant, mit viel Druck im Nachhall – simplement magique.

Sollte noch einige Jahre reifen, um sich voll zu entfalten; über viele Jahre lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos de la Pucelle (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Paul Mas Artisan Le Chardonnay

Wein · Weißwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas L'Artisan Le Chardonnay ist ein weißer Pays d'Oc IGP aus Südfrankreich, vinifiziert aus 100 % Chardonnay. Die geteilte Vinifikation in Edelstahl und amerikanischer Eiche ergibt einen Chardonnay mit Fruchttiefe und dezenter Holzstruktur.


Pays d'Oc / Languedoc-Roussillon

Das Pays d'Oc liegt in der Region Languedoc-Roussillon im Süden Frankreichs und trägt den Status IGP (Indication Géographique Protégée). Das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden Herbsten begünstigt reife, aromatisch konzentrierte Chardonnay-Trauben. Die Trauben stammen aus ausgewählten Lagen der Domaines Paul Mas, die dem Gütestandard der L'Artisan-Linie entsprechen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Die Vinifikation erfolgt zweigeteilt: 80 % vergären 14 Tage in Edelstahl, 20 % in amerikanischer Eiche. Anschließend reift der gesamte Wein vier Monate im Holz. So verbindet er klare Frucht mit dezenter Holzwürze. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase tropische Aromen von Ananas und reifer Mango, ergänzt durch Haselnuss und einen Hauch Vanille. Am Gaumen vollmundig, mit frischer Säurestruktur; Noten von geröstetem Brot und leichter Holzwürze tragen zum Abgang bei.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren, kein Dekantieren notwendig. Trinkreif, eine Lagerung über weitere 3–4 Jahre ist problemlos möglich.

Passt zu: Meeresfrüchten, gegrilltem Fisch, Garnelen und Langusten sowie cremiger Meeresfrüchte-Pasta.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc-Roussillon (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: 80 % Edelstahl, 20 % amerikanische Eiche; anschließend 4 Monate Holzreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2017

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2017 ist ein unverwechselbarer Syrah voller Kraft und Finesse: saftige dunkle Frucht, Olivenpaste, schwarzer Pfeffer und Charcuterie, dazu Veilchen und Lavendel – vollmundig und fest gebaut, getragen von feinem Tannin und felsiger Mineralität.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2017. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase saftige dunkle Früchte, eingerahmt von Olivenpaste, schwarzem Pfeffer, Charcuterie und Räucherfleisch, dazu Veilchen, Lavendel und getrocknete Erdbeere. Am Gaumen vollmundig und fest strukturiert, mit Schichten von Komplexität und Eleganz, cremigen, feinkörnigen Tanninen und felsiger Mineralität. Langer, sich stetig entwickelnder Nachhall.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit langem Reifepotenzial. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind vom Grill, Wild und Charcuterie.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2017
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Denis Mortet Fixin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Fixin · Pinot Noir

Pinot Noir Fixin AOC Vieilles Vignes · Reben ~50 Jahre 0,75 ha · 4.500 Flaschen 2023

Der Fixin Vieilles Vignes 2023 von Denis Mortet ist eine reinsortige Pinot-Noir-Cuvée aus zwei gleich großen Parzellen im Norden der Côte de Nuits. Champs Pennebaut liefert Struktur und Fülle, Champs des Charmes Frucht und Eleganz – das Ergebnis ist ein strukturierter, fruchtiger Wein mit reifem Tannin.


Fixin – zwei Parzellen, ein Gleichgewicht

Fixin ist eine der nördlichen Gemeinden der Côte de Nuits und steht für kräftige, strukturierte Pinots. Champs Pennebaut im Norden der Appellation zeigt eine Zweiteilung: oben Kalksteinschutt, der die Reben tief wurzeln lässt (Tiefe und Komplexität), unten tonreichere Böden mit erdiger Note – das gibt Fülle und einen kräftigen, robusten Körper.

Champs des Charmes liegt im Süden nahe Gevrey-Chambertin am Fuß des Hangs. Die durchlässigen, kalksteinreichen Böden mit guter Drainage bringen gesunde Reife und konzentrierte Frucht – und damit Eleganz und Balance. Die Cuvée umfasst 0,75 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben; die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Cuvée aus den Parzellen Champs Pennebaut und Champs des Charmes mit rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 4.500 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Strukturiert und fruchtig, mit schön gereiften Tanninen. Dunkle Frucht trifft auf erdige Noten; am Gaumen ein Spiel aus kräftigen und zarten Elementen, das Fülle und Eleganz verbindet.

Struktur und Fülle aus Champs Pennebaut, Frucht und Eleganz aus Champs des Charmes – ein ausgewogener, fein gereifter Fixin.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein kräftiger, zugleich eleganter Begleiter.


Lage: Fixin (nördliche Côte de Nuits); Parzellen Champs Pennebaut & Champs des Charmes, Kalk/Ton, 0,75 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Fixin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...