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1. September 2025

Restaurants

Tsuro – Jerez – Spanien

Tsuro: der Omakase Pfad zum guten Geschmack Die japanische Restaurantkultur, bei der ein Koch sechs bis zehn Gäste persönlich bekocht und betreut, ist in unseren

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Rebsorten

Martin Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett fruchtig süß

Weißwein · Baden · Muskateller Kabinett

Gelber Muskateller Kabinett Markgräflerland, Baden Handlese dezente Restsüße

Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett ist ein Aromasortenwein vom Weingut Martin Waßmer aus Schlatt bei Bad Krozingen. Die Muskateller-Traube, eine der ältesten bekannten Rebsorten, zeigt hier einen intensiven Duft nach reifer Aprikose, Blüten und Litschi. Am Gaumen bleibt der Kabinett schlank und straff, die feine Restsüße wird von einer kräftigen Säure getragen.


Markgräflerland – Löss und Kalk zwischen Schwarzwald und Rhein

Das Weingut Martin Waßmer liegt in Schlatt bei Bad Krozingen, einem Ort, in dem Weinbau seit 1298 urkundlich belegt ist. Martin Waßmer gründete das Weingut 1997 auf Rebflächen, die die Familie bereits bewirtschaftete. Heute umfasst es rund 40 Hektar. Sabrina Waßmer verantwortet Marketing und Organisation, Marvin Waßmer die Arbeit im Weinberg.

Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, und zählt zu den wärmsten Zonen Badens. Durch die Burgundische Pforte strömt warme Luft aus dem Süden in die Oberrheinebene. Die Hauslage des Weinguts, der Schlatter Maltesergarten, besteht aus tiefgründigem Lösslehm mit hohem Kalkanteil, weitere Lagen stehen auf Kalkmergel.

Die Reben des Weinguts sind teils über 40 Jahre alt und dicht gepflanzt, die Erträge werden konsequent begrenzt. Für den aromaintensiven Muskateller bedeutet das warme Klima volle Aromenreife, während kalkreiche Böden die Säure stützen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gelbem Muskateller in der Prädikatsstufe Kabinett. Die Trauben werden zum optimalen Reifezeitpunkt ausschließlich von Hand gelesen, im Keller sortiert und schonend verarbeitet. Die Gärung verläuft temperaturkontrolliert, damit die flüchtigen Muskat-Aromen erhalten bleiben.

Der Wein behält eine natürliche Restsüße. Einer Analyse zufolge liegt sie bei rund 6,8 Gramm je Liter, bei etwa 8,5 Gramm Säure. Deshalb schmeckt der Kabinett nicht süß, sondern feingliedrig und zupackend: Die Säure hält die Frucht straff, die Restsüße rundet sie ab.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sehr intensiv, mit reifer Aprikose, Holunder- und Orangenblüte, Litschi und Muskat. Am Gaumen schlanker, als der Duft vermuten lässt, straff und feingliedrig, mit harmonisch eingebundener Restsüße und frischem, saftigem Abgang.

Muskateller aus dem warmen Markgräflerland, von Hand gelesen: Aprikose, Blüten und Litschi, von kräftiger Säure schlank gehalten.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Scharfe asiatische Küche, Thai-Curry, indische Gerichte, Süßkartoffel mit Schafskäse, frisches Obst und milder Käse – oder solo als Aperitif.


Produzent Weingut Martin Waßmer, Bad Krozingen-Schlatt
Rebsorte Gelber Muskateller
Lage Markgräflerland, Baden, Deutschland
Klassifikation Baden · Kabinett
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung
Ausbau mit natürlicher Restsüße

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2021 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2021 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2021 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – passend zur nervigen, präzisen Art dieses Aligoté.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2021, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein mustergültiger Aligoté, der die unterschiedlichen Terroirs von Bouzeron im Glas zeigt.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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Weine

Dietrich Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Sauvignon Blanc ist ein sehr sortentypischer Sauvignon Blanc mit frischen, klaren Aromen nach grünem Apfel, Zitrone und Maracuja. Fruchtig, saftig, feinwürzig und mit einer kühlen Mineralität versehen.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Geführt wird es von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bringen ausdrucksstarke, klare Sortentypen hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der frische, kühle Ausbau stellt die klare, krautig-fruchtige Aromatik und die kühle Mineralität in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frisch und klar, mit grünem Apfel, Zitrone und Maracuja. Am Gaumen fruchtig, saftig und feinwürzig, mit kühler Mineralität und animierendem, klarem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, Spargel, Ziegenkäse und leichten Sommergerichten.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: frisch und mineralitätsbetont

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Weine

Monteabellon Verdejo

Wein · Weißwein · Rueda · Spanien

Monteabellón Verdejo ist ein reinsortiger Verdejo aus der DO Rueda von über 30 Jahre alten Reben – fruchtbetont und zugleich mineralisch. Feinste subtile Fruchtaromatik mit gut eingerahmten Mandeltönen und weißem Pfirsich in Duft und Geschmack, knackig und frisch.


Rueda / Kastilien-León

Die DO Rueda ist die spanische Heimat des Verdejo. Der Wein geht auf die Idee des umtriebigen Önologen Isaac Fernández und Juan Manuel García Aparicio zurück, einen eigenen, charaktervollen Verdejo auszubauen. Gefunden wurde dafür ein Wingert mit über 30 Jahre alten Verdejo-Reben; der Debütjahrgang 2008 wurde vom Feinschmecker prompt zum besten Rueda-Weißwein gekürt. Kontinentales Klima und kiesig-sandige Böden prägen den Stil.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Verdejo von alten Reben. Die kühle Vergärung im Edelstahl bewahrt die fruchtbetonte Aromatik, die Frische und die mineralische, bodengeprägte Art des Weins. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Strohgelb. In der Nase weißer Pfirsich, subtile helle Frucht und gut eingerahmte Mandeltöne, dazu ein typischer Anklang von Fenchel und Kräutern. Am Gaumen knackig und frisch, mineralisch und gut strukturiert, mit sauberem, animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Tapas, Geflügel, Spargel und frischem Käse.


Lage: DO Rueda (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón (Isaac Fernández)
Klassifikation: DO Rueda – 100 % Verdejo, trocken
Ausbau: kühle Edelstahlgärung (alte Reben, >30 Jahre)

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Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2025

Weißwein · Rheinhessen (Wonnegau) · Riesling

Riesling von der Fels Weingut Keller Flörsheim-Dalsheim · Wonnegau Kalkstein · Tonmergel trocken Spontangärung · langes Hefelager 2025

Der Weingut Keller Riesling „von der Fels" 2025 ist der Kalkstein-Gutsriesling eines der besten Rieslingerzeuger der Welt. Präzise, mineralisch und geradlinig – reine Ausdrucksform der kalkhaltigen Weinberge von Flörsheim-Dalsheim.


von der Fels – Kalkstein-Gutsriesling

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim im rheinhessischen Wonnegau zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für trockenen Riesling. Klaus-Peter und Julia Keller arbeiten kompromisslos herkunftsbetont: akribische Handarbeit im Weinberg, geringe Erträge, strenge Selektion und ein minimalistischer, burgundisch inspirierter Ausbau.

„von der Fels" steht sinnbildlich für den Kalkstein, der die Top-Lagen des Guts prägt: schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagen über einem felsigen, wasserführenden Kalksteinuntergrund. Der Wein bündelt die Kalksteinherkunft der Kellerschen Weinberge und übersetzt sie in einen mineralisch-präzisen, geradlinigen Riesling.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der kalkgeprägte Untergrund und die kühle, herkunftsbetonte Kellerarbeit bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision. So zeigt sich der Jahrgang klar und harmonisch, mit lebendiger Säure und salziger Kalksteinmineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Flörsheim-Dalsheim (Wonnegau), Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalkstein und Tonmergel.

Nach der Handlese wird der Most ausschließlich mit den weinbergseigenen Hefen spontan vergoren; die Gärung verläuft langsam über viele Wochen. Ein langes Hefelager und ein behutsamer Ausbau ohne unnötige Eingriffe – überwiegend in gebrauchten großen Holzfässern – verleihen dem Wein Struktur, Tiefe und Präzision, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Ein klarer, präziser Kalkstein-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-kalkige Mineralität. Am Gaumen geradlinig und straff, mit lebendiger, gut eingebundener Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und salzig-kalkiger Mineralität – geradlinig und straff, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein präziser Kalkstein-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Flörsheim-Dalsheim, Wonnegau (Rheinhessen); Kalkstein und Tonmergel über felsigem Kalksteinuntergrund
Klassifikation: Gutsriesling „von der Fels", Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit natürlichen Hefen, langes Hefelager, behutsamer Ausbau überwiegend im gebrauchten großen Holzfass

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Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache · Amphoren-Trio

100 % Grenache 3er-Set · Crau · Pignan · Serres AOC Châteauneuf-du-Pape unbeschichtete Tonamphoren ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung 400 Boxen 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei Grenache aus drei Lagen von Châteauneuf-du-Pape, jede Parzelle für sich in der Tonamphore vinifiziert, ohne Assemblage. Mounir Saouma lässt die Trauben in unbeschichteten Amphoren ruhen und verzichtet auf jeden Zusatz. Drei Böden, drei Charaktere, nur 400 Boxen.


Crau, Pignan, Serres – drei Böden von Châteauneuf-du-Pape

Rotem und Mounir Saouma sind mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune bekannt geworden. 2009 kauften sie zwei Hektar in der Lage Pignan in Châteauneuf-du-Pape, heute bewirtschaften sie dort rund zwölf Hektar in Châteauneuf-du-Pape, Courthézon, Orange und Bédarrides. Die Idee zur Amphore stammt aus Mounirs Kindheit in den Bergen des Libanon, wo die Dorfbewohner Wasser in Tonkrügen holten.

Für die Amph-Serie vinifiziert Saouma jede Parzelle einzeln, um die unterschiedlichen Böden der Appellation unverfälscht zu zeigen. La Crau ist das Hochplateau im Osten, mit großen gerundeten Kieseln (Galets roulés) über rotem Ton – der Ton gibt dem Grenache Kraft und Würze. Pignan liegt auf nach Norden geneigtem Sand mit Kieseln in der Nachbarschaft von Château Rayas; der Sand bringt Feinheit und reine Frucht.

Les Grandes Serres im Süden der Appellation liegen auf eisenreichen roten Böden, die dem Grenache wärmende, dunkle Frucht und Tiefe geben. Zusammen zeigen die drei Weine, wie stark der Boden Grenache aus derselben Appellation prägt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

Ein kühles, feuchtes Frühjahr verzögerte 2013 den Austrieb und führte beim Grenache, der rund 75 % der Rebfläche der Appellation ausmacht, zu starker Verrieselung: Die Blüten setzten schlecht an. Der Farbumschlag begann erst Anfang August, rund drei Wochen später als üblich. Ein heißer Juli mit einem Gewitter zum Monatsende brachte zwar gute Sommerbedingungen, der Rückstand ließ sich aber nicht aufholen.

2013 zählt zu den spätesten und mengenmäßig kleinsten Jahrgängen in Châteauneuf-du-Pape: Der Durchschnittsertrag erreichte nur rund 26 Hektoliter je Hektar, zulässig sind 35. Gelesen wurde ab der zweiten Septemberhälfte bei sehr guten Bedingungen. Die Rotweine zeigen gute Säure, moderaten Alkohol und fruchtbetonten Grenache – günstige Voraussetzungen für Saoumas Stil, der Feinheit über Kraft stellt.

Tonamphore ohne jeden Zusatz

Drei Lagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken. Je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Serres, limitiert auf 400 Dreier-Boxen.

Die von Hand gelesenen Trauben kommen in innen unbeschichtete Tonamphoren, damit der Wein direkt mit dem Ton in Kontakt steht. Nach der Ruhezeit in der Amphore werden sie leicht gepresst. Mounir verzichtet auf jeden Zusatz – keine Reinzuchthefe, keine Säure, kein Schwefel. Gefüllt wird allein über die Schwerkraft.

Im Glas

Die drei Weine zeigen die Unterschiede ihrer Böden. Crau: vom Ton geprägt, kräftig und würzig, mit Energie und Zug. Pignan: vom Sand geprägt, zart fruchtig und fein, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: vom eisenhaltigen roten Boden geprägt, wärmend und intensiv, mit dunkler Frucht und Gewürzen.

Dreimal Grenache aus einer Appellation, dreimal ein anderer Boden – Ton, Sand, Eisen – und keine Zutat außer der Traube.

Vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren, idealerweise nebeneinander verkosten.

Am Tisch

Lamm und Wild, geschmortes und gegrilltes Rind, kräuterwürzige mediterrane Schmorgerichte und gereifter Käse. Am besten als Vergleichsprobe der drei Terroirs.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape
Rebsorte 100 % Grenache
Lage La Crau (Galets über rotem Ton) · Pignan (Sand mit Kieseln, Nordlage) · Les Grandes Serres (eisenreicher roter Boden)
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape
Jahrgang 2013
Vinifikation Handlese · Einzelparzellen ohne Assemblage · unbeschichtete Tonamphoren · ohne Hefe, Säure und Schwefel
Ausbau Ruhe in der Amphore · leichte Pressung · Füllung über Schwerkraft
Auflage 400 Boxen à 3 Flaschen

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2021

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2021 stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen tiefen, rassigen Riesling. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Kraft und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Josef Dockner Zweigelt vom Löss

Wein · Rotwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Zweigelt vom Löss ist ein typischer Zweigelt aus Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet. In der Nase duftig, mit schöner Primärfrucht nach Sauerkirschen und Zwetschgen. Am Gaumen elegant, fruchtig und würzig.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Namensgebend und stilprägend sind die Lössböden: Sie speichern Wärme und bringen fruchtbetonte, samtige Rotweine hervor. Zweigelt ist die meistangebaute rote Rebsorte Österreichs – eine Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Zweigelt von Lössböden. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Primärfrucht und die Eleganz des Weins zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase duftige Primärfrucht nach Sauerkirsche und Zwetschge, dazu ein Hauch Würze. Am Gaumen elegant, saftig und fruchtig-würzig, mit weichen Tanninen und unkompliziertem, sauberem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter.

Passt zu: Schweinsbraten, Geflügel, Pasta, Brettljause und mittelreifem Käse.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – 100 % Zweigelt (Lössböden), trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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