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21. Dezember 2025

Dänemark

Jordnær – Gentofte – Dänemark

Jordnær – ein modernes dänisches Märchen Die Geschichte des seit einigen Jahren gehypten Restaurants Jordnær in Dänemark gleicht einem modernen Märchen. Denn die Lebensgeschichte des

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Spirituosen

Kreuzritter Premium Kräuter Bitter

Likör · Kräuterbitter · Deutschland

Kreuzritter Premium Kräuterbitter ist ein feiner Digestif aus Deutschland. Das Geheimnis liegt in 11 geheimen Kräutern, ergänzt um 47 weitere Extrakte aus der Kräuterkunde – zusammen 58 sorgfältig ausgewählte Extrakte zu einem aromatischen, kraftvollen Elixier.


Herkunft

Die Kreuzritter GmbH & Co. KG aus dem niedersächsischen Mühlen wurde 2004 von einem Mediziner, einem Ernährungswissenschaftler und einem Spirituosenexperten gegründet. Der Kräuterbitter ist das namensgebende Produkt des Hauses, hergestellt aus hochwertigen, natürlichen Zutaten.

Kräuter und Herstellung

Im Zentrum stehen 11 geheime Kräuter, ergänzt um 47 weitere, allseits bekannte Extrakte aus der Kräuterkunde. Entscheidend ist nicht die reine Zahl, sondern die Auswahl und Zusammenstellung der insgesamt 58 Extrakte, die einer strengen Qualitätskontrolle unterliegen.

Im Glas

Dunkles Bernstein. In der Nase vielschichtig-kräutrig. Am Gaumen aromatisch und kraftvoll, mit dichter Kräuterwürze und einer angenehmen Süße, die die Bitternoten ausbalanciert. Langer, würziger Nachhall.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen, solo oder in Gesellschaft. Auch bei Zimmertemperatur entfaltet sich die Kräuterwürze.

Klassisch solo: gekühlt pur als Digestif nach dem Essen.


Herkunft: Mühlen, Niedersachsen (Deutschland)
Art: Premium-Kräuterbitter (Digestif)
Rezeptur: 58 Extrakte, davon 11 geheime Kräuter

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Spanien

Conde Pinel Viura Verdejo

Ein neuer Paukenschlag von Önologenteam rund um David Tofterup aus dem Herzen Spaniens. Die Conde Pinel Linie umfasst einen Weiß-, einen Rosé- und einen Rotwein. Die Weine sind mit modernstem Weinmacher Know How bereitet worden und sind fruchtbetont, dabei aber trocken und klar. In ihrer Preisklasse sicherlich unübertroffen!

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Weine

Domaine Bousquet Gran Malbec BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Gran Malbec ist der Bio-Spitzenrotwein des Hauses aus Mendoza in Argentinien. Mit violettem Farbspiel zeigt er sich sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte und erdiger Tiefe. Ein großer Malbec.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt im Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), einer der höchstgelegenen Weinregionen in Mendoza am Fuße der Anden. Die extreme Höhenlage verleiht dem Malbec Dichte, Frische und erdige Komplexität. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec aus den besten Höhenlagen. Als Spitzen-Cuvée reift er länger im Eichenfass, das ihm Struktur, Würze und Tiefe verleiht, ohne die reife Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettes Farbspiel. Sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte, Dörrobst und erdigen Attributen wie Trüffel und Unterholz. Der Abgang ist lang und rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Wild, Schmorgerichte und gereifter Hartkäse.


Lage: Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec (Spitzen-Cuvée)
Ausbau: Malbec, lange Eichenfassreife

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Weine

Tentenublo tinto Rioja 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo-Feldblend Tinto DOCa Rioja (Alavesa) Viñaspre · Höhenlage 600–700 m Tentenublo (Roberto Oliván) Kalkmergel & Sandstein gebrauchtes Barrique · BIO 2022

Der Tentenublo Tinto Rioja 2022 ist ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern – die perfekte Mischung aus Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein.


Tentenublo – Höhen-Rioja aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván, einem Winzer der neuen Generation der Rioja. In seinem Heimatdorf Viñaspre und im benachbarten Lanciego – im baskischen Teil der Region, der Rioja Alavesa – bewirtschaftet er in vierter Generation rund zehn Hektar, verteilt auf zahlreiche winzige Parzellen mit 15 bis über 100 Jahre alten Reben. Der Name „Tentenublo" bezeichnet das Läuten der Glocken, mit dem in Rioja-Dörfern Hagelstürme abgewehrt werden sollen.

Die Weinberge liegen auf den „replanos", den Hochebenen in 600 bis 700 Metern Höhe, mit kargen Böden aus Kalkmergel und Sandstein. Die Höhe, die kühle Bergluft und der stete Wind halten die Reben gesund und bewahren Frische und Mineralität. Oliván arbeitet biologisch und minimalistisch und pflegt die Rioja-Tradition, rote und weiße Sorten gemeinsam als Feldblend auszubauen – das gibt seinen Rotweinen ihre unverwechselbare Spannung.

Jahrgang 2022 – Rioja

2022 war in der Rioja ein warmer, trockener Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der minimalistische Stil von Roberto Oliván bewahrten dennoch Frische, Klarheit und eine feine Säure – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend, überwiegend Tempranillo, ergänzt durch Garnacha und einen kleinen Anteil weißer Sorten (Viura, Malvasía), Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden teilweise entrappt und spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Anschließend reift der Wein rund neun Monate im Barrique aus gebrauchten französischen Fässern – so tritt das Holz zurück und stellt Frucht und Terroir in den Vordergrund. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau sind dabei perfekt ausbalanciert. Gearbeitet wird biologisch und mit minimalem Schwefeleinsatz. Gesamtproduktion: 7.583 Flaschen.

Im Glas

Ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau (gebrauchte Fässer) sind perfekt ausbalanciert und treffen die richtige Mischung aus perfektem Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein. Lang und harmonisch. Der Abgang rundet ein insgesamt perfektes Gesamtbild ab.

Sehr elegant und feinstrukturiert, einem Burgunder nicht ungleich – reife Kirschnoten und Kraft am Gaumen, perfekt ausbalanciert. Lang und harmonisch.

Sowohl jung ein Genuss als auch mit einigen Jahren Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Viñaspre und Lanciego, Rioja Alavesa (Spanien); Höhenlagen 600–700 m auf Kalkmergel und Sandstein; alte Reben (15 bis über 100 Jahre)
Klassifikation: DOCa Rioja; Feldblend, überwiegend Tempranillo mit Garnacha und weißen Sorten (trocken)
Ausbau: teilweise entrappt, Spontangärung, ~9 Monate in gebrauchten französischen Fässern, minimaler Schwefel; biologisch (ES-ECO-026-VAS); 7.583 Flaschen

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Frankreich

Etienne Sauzet Corton Charlemagne Grand Cru 2022

Weißwein · Corton-Charlemagne Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Corton-Charlemagne · Grand Cru Pernand- & Ladoix-Seite Côte de Beaune 2022

Der Corton-Charlemagne Grand Cru 2022 der Domaine Etienne Sauzet ist seit diesem Jahrgang neu im Portfolio. Ein reinsortiger Chardonnay aus zwei kleinen Parzellen – eine auf der Pernand-, eine auf der Ladoix-Seite – mit großer Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge: kraftvoll, flintig und zitrisch.


Corton-Charlemagne – der große weiße Hügel

Corton-Charlemagne liegt auf dem Corton-Hügel, einem großen Kalksteinausläufer am nördlichen Ende der Côte de Beaune, und umfasst rund 52 Hektar (Appellation seit 1937). Das Gebiet verteilt sich über Aloxe-Corton, den nordwestlich ausgerichteten Abschnitt En Charlemagne in Pernand-Vergelesses und die östlichen Climats in Ladoix. Der von der bewaldeten Hügelkuppe erodierte Boden hinterließ eine Kalkstein-Mergel-Mischung, die sich hervorragend für Chardonnay eignet.

Sauzet bezieht den Wein aus zwei kleinen Parzellen auf der Pernand- und der Ladoix-Seite. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds; Corton-Charlemagne ist seit dem Jahrgang 2022 neu im Sortiment.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Tiefe dieses Grand Cru trägt.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus zwei kleinen Parzellen.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Große Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge. Die feine Reduktion lässt feuersteinhaltige Gesteinsnoten, Artischocke, Anis, reife Orange, Apfel und saftige Birne aufblitzen. Kraftvoll, flintig und zitrisch, von einem Brioche-Mantel und zischender Säure umhüllt, mündet der Wein in ein fulminantes Finale.

Feuerstein, reife Orange und Brioche, umhüllt von zischender Säure – kraftvoll, flintig und von großer Länge.

Schon jetzt groß, in einigen Jahren noch größer; mit langem Reifepotenzial. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, edler Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für den ganz großen Anlass.


Lage: Corton-Charlemagne, Corton-Hügel (Pernand-Vergelesses- & Ladoix-Seite, Côte de Beaune); Kalkstein-Mergel
Klassifikation: Corton-Charlemagne Grand Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

Metzger Tempranillo trocken -A- 2023

Rotwein · Tempranillo · Pfalz · Deutschland

Weingut Metzger Tempranillo -A- trocken ist ein kraftvoller Rotwein aus der Pfalz – Spanien ist seine Herkunft, die Pfalz seine neue Heimat. Mit Druck und ordentlich Gerbstoff beginnt dieser außerordentliche Rote, sich auf den Pfälzer Böden wohlzufühlen.


Pfalz

Tempranillo ist die berühmte spanische Rotweinsorte, etwa aus Rioja und dem Baskenland. Im Weingut Metzger findet sie in der Pfalz eine neue Heimat. Das warme Klima und die Böden ermöglichen Weine, die sich mit jenen aus den spanischen Anbaugebieten messen lassen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tempranillo und wird mit Fingerspitzengefühl ausgebaut. Das Ergebnis ist ein kraftvoller, druckvoller Rotwein mit präsentem, ordentlichem Gerbstoff. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase dunkle Frucht und feine Würze. Am Gaumen kraftvoll und druckvoll, mit ordentlich Gerbstoff und klarer Struktur. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Grillfleisch und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Tempranillo), trocken
Ausbau: Tempranillo, kraftvoll-strukturierter Ausbau

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Rebsorten

Maxim Crotet Bourgogne Blanc Matilda 2025

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC 2025 Pernand-Vergelesses Mergelboden 10 Monate gebrauchtes Eichenfass SO₂ nur bei der Füllung

Der Bourgogne Blanc Matilda 2025 von Maxime Crotet ist ein Chardonnay aus dem Umfeld von Pernand-Vergelesses, der Gemeinde am Fuß des Corton-Hügels in der nördlichen Côte de Beaune. Gegenstück zur Cuvée Olivia, die aus dem Süden der Côte stammt: gleiche Kellerhandschrift, anderer Boden. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain.


Pernand-Vergelesses – Mergel am Corton-Hügel

Pernand-Vergelesses liegt dort, wo zwei Täler aufeinandertreffen, unmittelbar neben Aloxe-Corton und Ladoix-Serrigny am Fuß des Corton-Hügels. Als Appellation besteht die Gemeinde seit dem 8. Dezember 1936. Die Rebflächen liegen zwischen 250 und 300 Metern und schauen überwiegend nach Osten und Süden – eine Ausrichtung, die Morgensonne bringt und die Nachmittagshitze begrenzt.

Entscheidend ist hier die vertikale Staffelung der Böden. Am Hangfuß liegt toniger Kalk mit Feuersteinanteilen, in der Hangmitte kiesiger Kalkstein – das klassische Pinot-Noir-Terrain –, und erst in den oberen Partien setzt Mergel ein, der für Chardonnay die bessere Grundlage bildet. Mergel hält Wasser länger als reiner Kalkschotter und liefert in trockenen Jahren die Reserve, die Weißwein braucht, ohne dass die Frucht fett wird.

Genau in dieser Höhe, oberhalb und am Rand der Villages-Abgrenzung, liegen die Parzellen, die als Bourgogne AOC klassifiziert sind. Von den Villages-Flächen trennen sie oft nur wenige Meter Hangkante – die Klassifikationsgrenze folgt hier historischen Abgrenzungen, nicht einem Bruch im Untergrund. Für Weißwein hat Pernand-Vergelesses mit rund 70 Hektar ohnehin fast so viel Fläche wie für Rotwein.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

Der Vegetationszyklus lief 2025 durchgehend vor dem Kalender: milder Winter, warmer Frühling, ein trockener und sonniger Sommer ohne nennenswerten Krankheitsdruck. Eine Hitzewelle Mitte August zog die Reife noch einmal an, ohne die Säure abzubauen – ein Verhalten, das diesen Jahrgang von vergleichbar heißen Jahren unterscheidet. Die Trauben kamen gesund in den Keller, das Zucker-Säure-Verhältnis blieb intakt.

Die weißen Sorten der Côte de Beaune wurden ab dem 23. bis 25. August gelesen, rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die anhaltende Sommertrockenheit hielt die Beeren klein und drückte die Erträge deutlich; die Mengen fielen von Parzelle zu Parzelle sehr unterschiedlich aus, teils bis zur halben Ernte. Auf mergeligen Böden mit besserer Wasserhaltekraft fiel dieser Effekt schwächer aus als auf flachgründigem Kalkschotter – ein Standortvorteil, der sich im Jahrgang 2025 unmittelbar niedergeschlagen hat.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025. Maxime Crotet besitzt keine eigenen Weinberge: Er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und vinifiziert sie in Beaune selbst. Das Modell hat er 2021 aufgesetzt, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – erst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand.

Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme. Der Ausbau läuft zehn Monate in gebrauchten Eichenfässern; neues Holz kommt nicht zum Einsatz, das Fass steuert allein den Sauerstoffkontakt. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung in minimaler Menge zugegeben – während des gesamten Ausbaus bleibt der Wein ungeschwefelt. Crotets Formel dafür ist knapp: Terroir vor Technik.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünem Schimmer. In der Nase weiße Blüten und Wiesenkräuter – die Aromatik, die für Pernand-Chardonnay typisch ist –, dazu Kernobst, Zitrusschale und ein toastiger Hefeton aus dem Fassausbau. Am Gaumen etwas breiter angelegt als die Süd-Cuvée, mit cremigerer Textur vom Mergel, aber klarer Säureführung. Im Abgang Apfel, ein kreidiger Zug und eine feine Holznuance, die nie in den Vordergrund tritt.

In Pernand-Vergelesses liegt der Mergel oben am Hang – deshalb steht dort Chardonnay, wo weiter unten Pinot Noir wächst.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter. Der Wein ist jung zugänglich, gewinnt aber über einige Jahre an Breite; gereifte Pernand-Weißweine entwickeln Honig- und Gewürznoten. Bei minimaler Schwefelung gehört er konstant kühl gelagert; angebrochen hält er verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu Geflügel in heller Sauce, zu Kalbsfrikassee, zu Fisch aus Fluss und See – Zander, Forelle, Saibling. Auch zu Sushi und Sashimi, zu mildem Weichkäse und zu Pilzrisotto. Durch die etwas rundere Textur trägt er wärmere Gerichte besser als ein schlanker, rein zitrischer Bourgogne Blanc.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Pernand-Vergelesses, nördliche Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung mit traubeneigenen Hefen · keine Reinzuchthefe · keine Enzyme
Ausbau 10 Monate in gebrauchten Eichenfässern · kein neues Holz
Schwefelung Ausschließlich bei der Abfüllung, minimal
Trinkempfehlung 2026–2032
Boden Mergel über Kalkstein
Höhenlage 250–300 m, ost- bis südexponiert

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Weine

Marie-Courtin Efflorescence Extra Brut 2019 BIO

Der Marie-Courtin Efflorescence 2019 Extra Brut ist Pinot Noir vom unteren Teil des Hangs in Polisot, weiß gekeltert und im Holz ausgebaut. Ein Blanc de Noirs mit fast burgundischer Tiefe und viel Reifepotenzial.

Im Glas

Helles Gold, feine, gut eingebundene Perlen. Klare, reife Frucht von Apfel, roten Beeren und etwas Pflaume. Im Mund gerade und gut gebaut, mit einem Bogen von Frische über Salz bis in die Tiefe. Das Holz gibt Würze, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Ein langer, eleganter Abgang.

Mach was draus

Perlhuhn, Taube, Kalbsfilet mit Morcheln, Steinbutt oder ein gereifter Langres aus der Nachbarschaft. Ein Champagner für ein festliches Essen und ein großes Glas. Er kann auch noch einige Jahre im Keller liegen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Efflorescence trinke ich wie einen feinen Burgunder: großes Glas, etwas Luft und ein schönes Stück Geflügel.“

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Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Knapp ein Jahr – neun, zehn Monate – in Holzfässern und Barriques, danach drei Jahre und mehr in der Flasche.

Was unterscheidet ihn von Résonance? Beide sind Pinot Noir aus derselben Parzelle. Efflorescence kommt vom unteren Hang und reift im Holz, Résonance vom oberen Hang und reift im Tank.

100 % Pinot Noir · unterer Hang, Polisot, Côte des Bar · Kalk und Kimmeridge · Holz und Barrique für 9 bis 10 Monate · drei Jahre und mehr in der Flasche · Jahrgang 2019 · Extra Brut · Champagne Marie-Courtin, Polisot · Bio, FR-BIO-09 · Stand: Oktober 2026

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