Jordnær – Gentofte – Dänemark

Jordnær – ein modernes dänisches Märchen

Die Geschichte des seit einigen Jahren gehypten Restaurants Jordnær in Dänemark gleicht einem modernen Märchen.

Denn die Lebensgeschichte des Küchenchefs Eric Vildgaard liest sich fast wie das Drehbuch einer Netflix-Serie. Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen, geriet Vildgaard als Jugendlicher in den Strudel von Banden, Gewalt und Drogenkriminalität. Ein Aufenthalt auf einem Resozialisierungsschiff wurde schließlich zum ersten Wendepunkt seines Lebens, dort entdeckte er seine große Leidenschaft für das Kochen.

Durch seinen Bruder Torsten, ebenfalls Koch und zeitweise Teil der berühmten Kopenhagener Noma-Crew, erhielt er Zugang zur Welt der Spitzengastronomie.

Auch Eric Vildgaard arbeitete daraufhin mehrere Jahre im Noma und sammelte zudem wertvolle Erfahrungen in renommierten Häusern wie dem Søllerød Kro und dem Almanak. Dennoch blieb seine Laufbahn immer wieder von Brüchen begleitet. Erst die Beziehung zu seiner Partnerin Tina Kragh half ihm, sich endgültig von seiner Vergangenheit zu lösen und den Weg in eine neue Zukunft einzuschlagen.

2017 gründeten die beiden schließlich ihr eigenes Restaurant Jordnær in Gentofte, einer wohlhabenden Gemeinde nördlich von Kopenhagen.

Wer das unscheinbare Gentofte Hotel betritt, rechnet kaum damit, dass sich hier eines der außergewöhnlichsten Restaurants der Welt verbirgt.

Das Interieur strahlt eine ruhige, nordisch-minimalistische Eleganz aus: Weiß und helles Holz dominieren den Raum, bequeme Stühle und runde Tische sorgen für schlichte Harmonie. Fein und edel, aber ohne jegliche Effekthascherei, fühlt man sich hier auf Anhieb wohl. Und eine der besten Weinkarten, die sich weltweit finden lassen, löst auch bei der flüssigen, das Menü begleitenden Komponente kleine innere Jubelschreie aus.

Auch das Menü wirkt wie aus einem Guss. Siebzehn kleine, tadellose Gänge plus Petit Fours, bestehend aus den edelsten Zutaten, fügen sich Bissen für Bissen zu traumhaften Kompositionen zusammen. Variationen von Fisch, Krustentieren, Kaviar und japanischen Akzenten begeistern Geist und Körper gleichermaßen. Hier wird Perfektion nicht nur gesucht, sie wird zelebriert.

Das Jordnær präsentiert eine moderne nordische Küche, die mit einem Hauch japanischer Finesse und Exotik verfeinert wird, um neue Aromen- und Geschmackswelten zu erschaffen.

Romanesco, Comté.
Königskrabbe, Sudachi (runde, grüne und kleine Zitrusfrucht aus Japan) und Weißwein.
Hummer, Yuzu und Sansho-Pfeffer.
Blauflossen-Otoro, Myoga (japanischer Ingwer) und Kaviar.
Rosettenwaffel, gefüllt mit Shrimpssalat und Kaviar-Topping.
Tako-yaki (Kugelförmige, knusprige Teigbällchen, gefüllt mit Oktopusstücken) plus Kaviar.
Jakobsmuscheln, Stachelbeere und Rose.
Langustinen-Essenz, Tomaten-Gelee und Vanille.
Kys-Auster, Meerrettich und Dill.
Hummer, weiße Johannisbeere und Holunderblüte.
Hamachi, Ponzu und Wasabi.
Chawanmushi, Seeigel, Hummer.
Brot und Butter.
Königskrabbe, Blaue Miesmuscheln und Vadouvan (Gewürzmischung aus fermentierten und gerösteten Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel und Fenchel).
Seeteufel, Sake, Kaviar, weiße Walnüsse und weißer Trüffel aus Kroatien.
Pavlova, Mango, Ananas und Pistazie.
Leatherwood-Honig (Hocharomatische Honigspezialität die aus dem Nektar der weißen Blüten des tasmanischen Leatherwood-Baums gewonnen wird), Milch und Polynesische Vanille.
Petit Fours.




Jordnær, Gentoftegade 29, 2820 Gentofte, Dänemark, Telefon: +45 22 40 80 20, https://restaurantjordnaer.dk/

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Rebsorten

Von Winning Pinot Noir I 2011

Rotwein · Pfalz · Spätburgunder (Pinot Noir)

Spätburgunder (Pinot Noir) Pinot Noir I von Winning · Deidesheim Deidesheimer Herrgottsacker & Ruppertsberger Reiterpfad offener Holzbottich · spontan Malo im Barrique · unfiltriert trocken · Reife 2011

Der von Winning Pinot Noir I 2011 ist ein feiner, eleganter Spätburgunder vom Deidesheimer Herrgottsacker und Ruppertsberger Reiterpfad. Saftige Beerenfrucht, verbunden mit einer typisch feurigen Würze – heute in schöner, gereifter Trinkphase.


Pinot Noir I – Spätburgunder aus zwei Toplagen

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Spätburgunder konsequent burgundisch aus. Der Pinot Noir I ist die gehobene Spätburgunder-Cuvée des Guts.

Die Trauben stammen vom Deidesheimer Herrgottsacker und vom Ruppertsberger Reiterpfad. Diese Herkunft mit ihren wärmeren, sandig-kalkigen Böden bildet die Grundlage für einen feinen, eleganten Pinot mit saftiger Frucht und würziger Tiefe.

Jahrgang 2011 – Pfalz

2011 war in der Pfalz ein warmer, früher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Nach über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, gereiften Phase – die primäre Beerenfrucht ist von Tertiäraromen wie Waldboden, Leder und getrockneten Kräutern durchsetzt.

Ausbau

Trockener Spätburgunder vom Deidesheimer Herrgottsacker und Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2011.

Die kleinbeerigen Trauben wurden handverlesen und im offenen Holzbottich spontan vergoren; die malolaktische Gärung fand anschließend in Barriques statt. Unfiltriert in Flaschen gefüllt, mit hohem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Ein feiner, eleganter Spätburgunder: saftige rote Beerenfrucht, verbunden mit einer typisch feurigen Würze, dazu – aus der Reife – Anklänge von Waldboden, getrockneten Kräutern und feinem Leder. Am Gaumen seidig und harmonisch, mit reifen, gut eingebundenen Tanninen, lebendiger Säure und einem langen, würzigen Nachhall.

Saftige Beerenfrucht mit typisch feuriger Würze, dazu reife Anklänge von Waldboden, Kräutern und Leder – seidig und harmonisch, mit reifen Tanninen und langem, würzigem Nachhall.

Ein gereifter, eleganter Pinot in schöner Trinkphase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Deidesheimer Herrgottsacker und Ruppertsberger Reiterpfad, Pfalz; Weingut von Winning, Deidesheim
Klassifikation: Spätburgunder, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, Spontangärung im offenen Holzbottich, Malo im Barrique, unfiltriert gefüllt

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Only Bubbles

Metzger Flying Pig secco rosé

Der Metzger Flying Pig Secco rosé ist der Perlwein für spontane Abende: leicht perlend, beerig und fruchtig-mild. Kein Grund zum Grübeln, nur zum Anstoßen.

Im Glas

Zartes Rosa, feine Perlen. Erdbeere, Kirsche und Himbeere, intensiv und saftig. Am Gaumen mild, prickelnd frisch und angenehm unkompliziert. Ein Secco, der Laune macht, ohne viel zu verlangen. Dornfelder bringt dunkle Beerenfrucht, Merlot sorgt für Weichheit. Die Perlen sind feiner und sanfter als bei einem Sekt. Ein Glas, das nach Sommer schmeckt.

Mach was draus

Grillabend, Picknick, Gartenparty: Dazu Bruschetta, Wassermelone mit Feta oder ein bunter Salat. Er ist der Begrüßungsdrink fürs Sommerfest im Hof und für den Abend am See. Unkompliziert, ohne Arbeit und zu fast allem vom Grill – von Hähnchen bis Halloumi. Servier ihn bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ganz kalt aus dem Kühlschrank, dazu Fingerfood oder ein Obstteller – mehr braucht dieser Secco nicht.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Welche Trauben stecken drin? Dornfelder und Merlot aus der Pfalz. Sie bringen die kräftige Beerenfrucht und die zartrosa Farbe.

Wie süß ist er? Halbtrocken laut Steckbrief: fruchtig-mild mit spürbarer, aber nicht klebriger Süße.

Dornfelder und Merlot · Perlwein (Secco) · halbtrocken · Pfalz · Weingut Metzger, Grünstadt-Asselheim · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi Antica Porta Selection Barrique

Grappa · Cortese · Piemont · Italien

Lorenzo Inga Grappa Barrique di Gavi (Antica Porta Selection) ist ein im Barrique gereifter Grappa aus dem Piemont. Gebrannt aus dem Trester der weißen Cortese-Traube von Gavi und in Eichenfässern ausgebaut – goldgelb, weich und samtig mit langem Abgang.


Herkunft

Die Brennerei Inga wurde 1832 gegründet und wird heute in fünfter Generation von Lorenzo Inga geführt – eine der traditionsreichsten Grappa-Familien des Piemont, ansässig nahe den Weinbergen von Gavi. Dort wächst die Cortese-Traube auf kalkhaltigen Böden, die ihr eine feine Mineralität verleihen.

Destillation und Reifung

Gebrannt wird der Trester der weißen Cortese di Gavi, schonend destilliert in Kupferkesseln. Anschließend reift der Grappa im Barrique aus französischer Eiche, was ihm Farbe, Tiefe und einen samtigen Charakter verleiht. Abgefüllt mit

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase Vanille, Holznoten und getrocknete Früchte, dazu ein Hauch Akazienhonig. Am Gaumen weich und samtig, vollmundig mit feiner Würze. Langer, harmonischer Abgang.

Pur genießen

Als Digestif nach dem Essen – bei Zimmertemperatur in einem schmalen Glas, das die Aromen bündelt. Ein gereifter Grappa für besondere Momente.

Klassisch solo: als Digestif, zum Espresso oder zu dunkler Schokolade.


Herkunft: Piemont, Italien (Gavi)
Art: Grappa Barrique (Cortese di Gavi)
Reifung: Barrique aus französischer Eiche

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Rebsorten

Dietrich Weißer Burgunder Oaked

Weißwein · Pfalz · Weißer Burgunder

Großkarlbach, Pfalz Südhang Tiefgründiger Kalkboden Amerikanische Eiche, erstbelegt Trocken

Dietrich Weißer Burgunder Oaked ist ein holzausgebauter Weißburgunder aus der nördlichen Pfalz, gewachsen an einem Südhang bei Großkarlbach. Die Brüder Dietrich legen den Wein für einige Monate in erstbelegte amerikanische Eichenfässer – ein Ausbau, der die Frucht nicht überdeckt, sondern ihr Struktur und Textur gibt. Das Ergebnis liegt zwischen klassischem Pfälzer Burgunder und einem Weißwein neuweltlicher Machart.


Großkarlbach: Südhang auf Kalk

Großkarlbach liegt im Leiningerland am nördlichen Rand der Pfälzer Weinbauregion, zwischen Haardtrand und Rheinebene. Die Parzelle ist nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigem, kalkreichem Boden – die Kombination sorgt für vollreife Trauben ohne Säureverlust.

Der hohe Kalkanteil ist der Grund, warum dieser Weißburgunder trotz Fassausbau nicht breit wird: Er liefert das Rückgrat, das die Cremigkeit trägt.

Rebsorte und Ausbau

Sortenrein Weißer Burgunder, trocken ausgebaut. Nach der Gärung reift der Wein einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern. Erstbelegung bedeutet maximale Holzabgabe – hier bewusst kurz gehalten, damit Vanille und Röstnote dosiert bleiben.

Amerikanische Eiche bringt ein anderes Aromenspektrum als französische: süßere Vanille, Kokos- und Gebäcknoten statt trockener Würze. Der Hefekontakt im Fass verstärkt zusätzlich den Schmelz.

Im Glas

In der Nase erdige Birne und Quitte, dahinter frisches Gebäck und dezente Vanille. Am Gaumen cremig und breit angelegt, mit feiner Würze und seidigem Körper. Der Abgang bleibt trocken und wird vom Kalkboden getragen, das Holz klingt im Hintergrund nach.

Birne und Quitte treffen auf amerikanische Eiche: Schmelz und Würze, ohne dass der Wein seine Frucht verliert.

Bei 10 bis 12 °C servieren – zu kalt verschließt sich das Holz. Ein großes Glas hilft, der Wein öffnet sich über zwanzig Minuten deutlich. Trinkreif, mit Reservepotenzial von zwei bis drei Jahren.

Am Tisch

Passt zu gebratenem Kalbfleisch, Poularde mit Rahmsauce, gegrilltem Kabeljau und Risotto mit Pilzen. Auch zu gereiftem Hartkäse und Kürbisgerichten. Der Fassausbau verträgt Röstaromen – Wein und Grillgericht funktionieren hier besser als Wein und Salat.


Lage Südhang bei Großkarlbach, Pfalz
Klassifikation Qualitätswein trocken
Boden Tiefgründig, kalkreich
Ausbau Einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern
Trinktemperatur 10–12 °C

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Feinkost

Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Zartes Kaninchenfleisch, verfeinert mit fruchtigen Backpflaumen – feine Charcuterie in bester Qualität.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Kaninchenfleisch, verfeinert mit Backpflaumen. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und aromatisch, mit dem feinen Geschmack von Kaninchen und der fruchtig-süßen Note der Backpflaumen. Würzig abgerundet, mit feiner Textur.

Zum Genießen

Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem trockenen Weiß- oder Rotwein.


Hersteller: Maison Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne (Limousin, Frankreich)
Produkt: Terrine vom Kaninchen mit Backpflaumen (Charcuterie)
Herkunft: Limousin (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.09.2030

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Rebsorten

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Spätburgunder 2022

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Waßmer Schlatter Maltesergarten Spätburgunder 2022 ist ein kraftvoller und zugleich eleganter Lagen-Spätburgunder aus Baden. Dichtes Granatrot im Glas, mit feiner Holzwürze, satter Beerenfrucht und guter aromatischer Länge.


Baden / Schlatter Maltesergarten

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Wein stammt aus der Lage Schlatter Maltesergarten, die für ausdrucksstarke, mineralisch geprägte Spätburgunder steht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Der Ausbau im Holzfass verleiht dem Wein feine Holz- und Röstwürze sowie Struktur, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Granatrot. In der Nase sauber, mit dezenter Holzwürze, feinen mineralischen Noten, Röstaromen, einem Hauch Kakao und Kaffee sowie reifen Sauerkirschen und Brombeeren im Hintergrund. Am Gaumen sauber und saftig, kraftvoll und zugleich elegant, mit Vanille, Kakao und Röstaromen, milden Gewürzen und satter Beerenfrucht; gute Länge und Dichte, im Hintergrund ein Hauch von Unterholz und Trüffel.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: dunklem Fleisch und Geflügel, Wild, kräftigen und würzigen Schmorgerichten sowie reifem, mildem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatter Maltesergarten (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: Holzfassausbau; kraftvoll und elegant
Jahrgang: 2022

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Länder/Regionen

Markus Schneider Black Print

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Black Print ist die vielleicht bekannteste Rotwein-Cuvée des Guts – Rotwein Made in Germany. Dunkle Frucht und viel Konzentration verdankt der Wein dem Zusammenschluss von hochreifem Lesegut und individuellen Standorten.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Trauben stammen von individuellen Standorten; die größte Herausforderung liegt darin, für die sehr unterschiedlichen Rebsorten jeweils den optimalen Erntezeitpunkt zu treffen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos und Cabernet Dorsa. Aus hochreifem Lesegut entsteht ein dunkelfruchtiger, konzentrierter Rotwein von internationaler Statur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Frucht wie Brombeere und Cassis, verbunden mit feiner Würze und Röstnoten. Am Gaumen konzentriert und kräftig, mit dichter Frucht, samtigem Tannin und einem langen, druckvollen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Braten, Steak, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée – St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos & Cabernet Dorsa, trocken
Ausbau: dunkelfruchtig und konzentriert, aus hochreifem Lesegut

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Rebsorten

Pichler-Krutzler Riesling Loibenberg 2021

Weißwein · Wachau DAC · Riesling

Riesling Wachau DAC · Ried Loibenberg Gföhler Gneis Steinterrassen Reben 35–50 Jahre 2021 trocken

Der Pichler-Krutzler Riesling Loibenberg 2021 stammt aus vier Parzellen in den steinigen, exponierten Teilen der Ried Loibenberg bei Unterloiben. Elisabeth Pichler-Krutzler und Erich Krutzler lesen hier Riesling von 35 bis 50 Jahre alten Reben auf Gneisterrassen über der Donau. Das Ergebnis ist ein trockener Lagenwein mit reifer Steinobstfrucht, fester Mineralik und der straffen Säure eines kühlen Wachauer Herbstes.


Ried Loibenberg – Gneisterrassen über Unterloiben

Der Loibenberg prägt das Ortsbild von Unterloiben am östlichen Ende der Wachau. Mit 35,58 Hektar gehört er zu den großen Rieden des Gebiets und reicht von 212 bis 394 Metern Seehöhe. Die Weingärten sind vollständig terrassiert und öffnen sich von West bis Südost. Die Hangneigung liegt im Mittel bei 39 %, an den steilsten Stellen bei 81 %. Wegen dieser Ausdehnung und der großen Höhenunterschiede ist die Riede in vier offizielle Subrieden gegliedert: Langen Zung, Süssenberg, Rauheneck und Rothenberg.

Das Ausgangsgestein ist Gföhler Gneis, ein aus granitähnlichem Gestein umgeformtes Metamorphit. Daraus entsteht ein sandig-steiniger Boden, der Wasser rasch abführt, sich schnell erwärmt und die Reben im Frühjahr früh austreiben lässt. Am Hang wurde durch Erosion eiszeitlicher Löss eingemischt. Der Oberboden ist heute weitgehend entkalkt, stellenweise haben sich aber Lössinseln gehalten. Pro Jahr kommt die Riede auf rund 2.004 Sonnenstunden. Die Bewirtschaftung der Terrassen erfordert insgesamt etwa 26.700 Arbeitsstunden.

Urkundlich erscheint der Berg bereits im späten 14. Jahrhundert, damals als „leub_n perig“. Pichler-Krutzler bewirtschaftet für diesen Riesling vier Parzellen, die alle in den steinigen, exponierten Abschnitten liegen – dort, wo der Gneis dicht unter der Oberfläche ansteht und die Reben tief wurzeln müssen.

Jahrgang 2021 – Wachau

Das Wachauer Weinjahr begann mit einem ungewöhnlich späten Austrieb. Bis Anfang Juli blieb es trocken, die Blüte setzte österreichweit erst Mitte Juni ein. Im Juli und August regnete es häufig, dazu kamen Hagelschläge in Rossatz und in Dürnstein/Loiben. In den betroffenen Weingärten fielen die Mengeneinbußen erheblich aus, die Reife verzögerte sich. Die Hagelschäden an den Beeren trockneten jedoch vollständig ab.

Ein sonniger, trockener Herbst mit kühlen Nächten brachte ideale Lesebedingungen. Über die gesamte Wachau lag die Erntemenge im langjährigen Durchschnitt. Beim Riesling, der als letzte Sorte gelesen wird, bewahrten die kühlen Oktobernächte eine feste, klare Säure bei voller Aromenreife. 2021 steht in der Wachau für präzise, strukturierte Lagenweine mit langem Reifepotenzial.

Lese und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, von 35 bis 50 Jahre alten Reben. Die Trauben werden von Hand Anfang bis Mitte Oktober gelesen – bewusst nicht zu spät, damit der Wein Spannung behält und nicht breit wird.

Gärung und Reifung dauern acht bis neun Monate, teils im Stahltank, teils im großen Holzfass mit 15 Hektolitern. Der Stahl bewahrt die Frucht, das große Holz gibt Textur, ohne Holzaromen abzugeben. Abgefüllt wird im Juli oder August nach der Lese. Der Wein ist trocken ausgebaut.

Im Glas

Hell grüngelb. In der Nase reifer Weingartenpfirsich und Marille, darunter kühle Zitrusnoten und ein rauchiger Anklang vom Gneis. Am Gaumen saftig und zugleich straff, die Frucht wird von einer festen Säure und einer steinigen Mineralik eingefasst. Der Abgang ist lang und salzig.

Vier Parzellen auf Gföhler Gneis, gelesen im kühlen Oktober 2021: reife Steinobstfrucht in einem straffen, steinigen Rahmen.

Jetzt bereits zugänglich, gewinnt mit einigen Jahren Flaschenreife deutlich an Tiefe. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Saibling oder Zander aus der Pfanne, Meeresfrüchte, Geflügel und Kalb in heller Sauce, Spargel sowie mild-würzige asiatische Küche.


Produzent Weingut Pichler-Krutzler, Oberloiben (Dürnstein)
Rebsorte Riesling
Lage Ried Loibenberg, Unterloiben, Wachau · 35,58 ha · 212–394 m · West bis Südost · terrassiert · Gföhler Gneis mit Lösseinmischung · vier Parzellen
Klassifikation Wachau DAC · Riedenwein · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Handlese Anfang bis Mitte Oktober
Ausbau 8–9 Monate Stahltank und großes Holzfass (15 hl) · Abfüllung Juli/August
Rebenalter 35–50 Jahre

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