Blog

16. Dezember 2015

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

La Soufrandière Saint Véran La Bonnode 2021 BIO

Weißwein · Saint-Véran · Chardonnay

Chardonnay Saint-Véran La Bonnode Mâconnais La Soufrandière (Bret Brothers) Bio (Demeter) nur 4.560 Flaschen 2021

Der La Soufrandière Saint-Véran „La Bonnode" 2021 ist ein kompakter, frischer Bio-Chardonnay vom Fuß der Roche de Vergisson – geprägt von karger Mineralität und Salzanklängen, mit vibrierender Säure und außergewöhnlicher Intensität am Gaumen.


La Soufrandière – Bret Brothers im Mâconnais

La Soufrandière ist das Familiengut der Bret Brothers, Jean-Philippe und Jean-Guillaume Bret, in Vinzelles im südburgundischen Mâconnais. Seit der Übernahme im Jahr 2000 führen sie das 1947 erworbene Gut konsequent biologisch und biodynamisch (Demeter-zertifiziert seit 2006) und zählen mit ihren präzisen, mineralischen Chardonnays zu den spannendsten Erzeugern der Region.

Der „La Bonnode" stammt von einem Weinberg am Fuße der Roche de Vergisson. Dieses Terroir ist geprägt von Ton und Kalkstein, liegt auf 250 Metern Höhe und bietet durch seine Ostausrichtung optimale Bedingungen für den Weinbau. Die rund 35 Jahre alten Reben gedeihen unter biodynamischen Anbaumethoden, umgeben von altem Gestrüpp, das hier Schutz bietet.

Jahrgang 2021 – Mâconnais

2021 war im Mâconnais ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Chardonnays von großer Frische, Präzision und lebendiger Säure hervorbrachte. Genau das kommt dem Stil des La Bonnode entgegen: ein kompakter, geradliniger Wein mit kühler Mineralität und vibrierender Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, trocken.

In einem sorgfältig überwachten Prozess reift der Wein zunächst 11 Monate in Fässern, gefolgt von weiteren 6 Monaten im Tank. Diese Methode, kombiniert mit dem Verzicht auf Filtration, bewahrt die Authentizität dieses Chardonnays. Biodynamischer Anbau, FR-BIO-01. Gesamtproduktion: 4.560 Flaschen.

Im Glas

Ein kompakter und frischer Wein, der durch seine karge Natur und Salzanklänge besticht. Seine vibrierende Säurestruktur verleiht ihm eine klare Dynamik. Am Gaumen entfaltet er eine außergewöhnliche Intensität mit einem langanhaltenden Nachhall sowie einer feinen Eichenholznote.

Kompakt, frisch und salzig – mit vibrierender Säure und außergewöhnlicher Intensität.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Ziegenkäse sowie zu cremigen Vorspeisen.


Lage: Saint-Véran, „La Bonnode" am Fuß der Roche de Vergisson, Mâconnais (Burgund, Frankreich); Ton und Kalkstein, ~250 m, Ostausrichtung, ~35 J. alte Reben
Klassifikation: Saint-Véran AOC, Chardonnay (trocken); nur 4.560 Flaschen
Ausbau: Chardonnay; 11 Monate Fass, dann 6 Monate Tank, unfiltriert; biodynamisch, FR-BIO-01

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Amoureuses Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020 stammt aus dem berühmtesten Premier Cru von Chambolle-Musigny – einer Lage von Grand-Cru-Format. Ein feiner, parfümierter Pinot Noir voller Eleganz und seidigem Tannin. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Amoureuses – „Die Liebenden" von Chambolle

Les Amoureuses („Die Liebenden") ist der berühmteste der Premiers Crus von Chambolle-Musigny und gilt vielen als einer der besten Weinberge der Welt – mit dem Potenzial, neben Musigny und Bonnes-Mares zur dritten Grand-Cru-Lage des Dorfes aufzusteigen. Die Lage liegt am südlichen Ende der Gemeinde, direkt unterhalb des Grand Cru Le Musigny und oberhalb von Vougeot. Ihre Weine stehen für Feinheit und Intensität, erdigen Charakter und feste, zugleich seidige Tannine.

Das Terroir ist hier besonders leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln in die Felsritzen zwingt – das ergibt kleine, konzentrierte Beeren. Die meist südöstlich ausgerichtete, stufenförmige Hanglage bringt viel Sonne bei kühlem Klima, sodass die Reife nie auf Kosten der Säure geht.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, parfümierten Lage wie Les Amoureuses ergibt das einen besonders eleganten, vielschichtigen Grand-Cru-würdigen Wein mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom leichten, felsigen Kalkboden am Fuß des Musigny lebt dieser Chambolle von Parfüm und Finesse: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, ausgeprägte florale Anklänge von Rose und Veilchen und eine feine, würzige Tiefe. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und intensiv zugleich, mit feinem, seidigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Rose und Veilchen, seidig und intensiv mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); südliches Gemeindeende unterhalb Le Musigny; dünner felsiger Oberboden über hartem Kalkstein, südöstliche Ausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); gilt als Lage von Grand-Cru-Format
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Marguet Verzenay 2020 Grand Cru Brut Nature BIO

Champagner · Verzenay Grand Cru · Pinot Noir · Brut Nature · Bio

Marguet Verzenay Grand Cru Brut Nature ist ein Bio-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Verzenay. Benoît Marguet keltert ihn biodynamisch und als Brut Nature. Ein konzentrierter, straffer Champagner mit markanter Frische. Im Glas mittel- bis vollmundig und sehr lang.


Verzenay Grand Cru

Verzenay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde an der Nordflanke der Montagne de Reims und eines der besten Dörfer für Pinot Noir. Die kalkreichen Böden und das kühle Mikroklima verleihen dem Champagner Frische, Struktur und Länge. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir aus Verzenay. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Im Duft gelbes Kernobst, warme Brioche, Limette und feine Röstnoten. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, konzentriert, straff und energiegeladen, mit markanter Frische. Der Nachhall ist sehr lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und gereifter Käse.


Lage: Verzenay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Noirs
Ausbau: 100 % Pinot Noir, naturnaher Ausbau, ohne Dosage

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Envinate Táganan Margalagua tinto 2024

Rotwein · Teneriffa · Táganan (Anaga) · Field Blend

Negramoll · Listán Negro · Listán Blanco Teneriffa · Anaga Parcela Margalagua Envínate roter Basalt · eisenhaltig 100 % Ganztraube · ohne Schwefel nur 1.800 Flaschen 2024

Der Envínate Táganan Parcela Margalagua 2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie – leichter, subtiler, präziser. Ein Einzellagen-Rotwein von ätherischem Charakter aus dem Anaga-Massiv: vergoren ohne Eingriff, ausgebaut ohne Schwefel, nur 1.800 Flaschen.


Margalagua – Einzellage auf rotem Basalt

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Auf Teneriffa arbeitet das Team seit Jahren konsequent im Anaga-Massiv im Nordosten der Insel, einer der ältesten und steilsten Weinregionen der Kanaren – steil, feucht, vulkanisch geprägt, mit uralten, wurzelechten Reben.

Die Einzelparzelle Margalagua steht auf rotem Basalt mit hohem Eisengehalt und sandiger Textur. Die Kombination aus mineralreichem Untergrund und atlantischem Klima erklärt den Charakter des Weins: Dichte ohne Schwere, Struktur ohne Tannin-Druck. Das Feldgemisch besteht überwiegend aus Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco – allesamt auf unveredelten alten Reben, gemeinsam gelesen und vergoren, ganz in der traditionellen Inselpraxis.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie: leichter als 2023, subtiler in der Aromatik und präziser im Aufbau. Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Anaga prägen einen Rotwein von ätherischer Frische, klarer Linie und tiefer Mineralität.

Assemblage und Ausbau

Field Blend aus überwiegend Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2024, Teneriffa (Anaga), trocken.

2024 fermentierte Envínate zu 100 % als Ganztraube in Betontanks ohne Temperaturkontrolle, mit einer Maischestandzeit von 25 bis 28 Tagen. Der anschließende Ausbau erfolgte über neun Monate in neutralen 228-Liter-Fässern – ohne Abstich, ohne Schwefelzusatz; die malolaktische Gärung verlief ungesteuert im Fass. Abfüllung Juli 2025, 1.800 Flaschen.

Im Glas

Die Nase öffnet sich mit Luft zu trockenen Rosenblättern, schwarzem Pfeffer und nassem Bimstein – die charakteristische Aromatik der Táganan-Linie, 2024 in besonders subtiler Ausprägung. Am Gaumen zeigt sich eine fast transparente Textur mit feiner Würze und klarer Linie. Der Abgang trägt vulkanische Mineralität und eine ruhige, ausdauernde Länge. Im Glas entwickelt sich der Wein kontinuierlich – wer Geduld hat, erfährt mehr.

Ätherisch und präzise – trockene Rosenblätter, schwarzer Pfeffer, nasser Bimstein und vulkanische Mineralität.

Kein Wein für den sofortigen Konsum: wer jetzt öffnet, sollte mindestens 30–45 Minuten dekantieren. Optimales Fenster 2026–2028, kühl und dunkel, idealerweise liegend lagern. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ziegenfrischkäse, zu gegrilltem Fisch mit Haut sowie zu Papas arrugadas con mojo. Funktioniert mit genügend Zeit im Glas auch als Solist.


Lage: Teneriffa, Táganan/Anaga, Parcela Margalagua (Kanaren, Spanien); roter, eisenhaltiger Basalt mit sandiger Textur, steil; uralte wurzelechte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; überwiegend Negramoll und Listán Negro, ~10 % Listán Blanco (trocken); nur 1.800 Flaschen
Ausbau: 100 % Ganztraube, Gärung in Betontanks ohne Temperaturkontrolle (25–28 Tage Maische), 9 Monate in neutralen 228-l-Fässern, ohne Abstich und ohne Schwefelzusatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Ziereisen Jaspis Zipsin Spätburgunder 2023

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Zipsin Spätburgunder 2023 ist ein sortenreiner Pinot Noir von Weingut Ziereisen aus Efringen-Kirchen im südlichen Markgräflerland. Hanspeter Ziereisen vinifiziert ihn ausschließlich aus alten Reben der Lage Zipsin – handgelesen, spontan vergoren und unfiltriert abgefüllt. Ein Wein, der Terroir konsequent vor Holz stellt.


Markgräflerland / Lage Zipsin

Die Lage Zipsin liegt in Efringen-Kirchen auf Muschelkalk und Lösslehm mit südseitiger Exposition. Der kühlende Einfluss des Rheintals verlangsamt die Reife und bewahrt Säure und Mineralität; das kontinentale Klima am Dreiländereck D/F/CH wird durch atlantische und alpine Einflüsse gemäßigt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Einzellagen-Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Noir von alten Reben. Spontan vergoren, im großen Holzfass ausgebaut und unfiltriert abgefüllt. Der zurückhaltende Holzeinsatz stellt die Frucht und die Mineralität der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase Schwarzkirsche, Brombeere, feine Erde und Kräuter. Am Gaumen präsente, dabei seidige Tannine, straffe Säure und ein mineralischer Kern. Der Abgang ist lang, würzig und zeigt klare Frucht ohne Schwere.

Am Tisch

Aktuell trinkbar, entwickelt sich bis etwa 2032. Eine Stunde Dekantieren empfohlen; kühl, liegend und lichtgeschützt lagern.

Passt zu: Entenbrust, Rehrücken, Pilzrisotto und gereiftem Comté.


Lage: Markgräflerland, Lage Zipsin, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, großes Holzfass, unfiltriert
Jahrgang: 2023

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc 2024

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

100 % Chardonnay Parzellen rund um Meursault Kalk und Mergel Demi-muids und gebrauchte Barriques langes Feinhefelager trocken

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc ist der Einstieg in das Weißwein-Sortiment eines Winzers aus Meursault, der seinen regionalen Wein mit derselben Sorgfalt behandelt wie seine Village-Lagen. Chardonnay von kühlen Parzellen rund um Meursault, lange auf der Feinhefe in großen und gebrauchten Fässern gereift: straff, geradlinig und mit klarer, reiner Frucht.


Rund um Meursault

Meursault in der Côte de Beaune ist neben Puligny- und Chassagne-Montrachet einer der drei großen Weißweinorte Burgunds. Die Hänge bestehen aus Kalkstein und Mergel des mittleren Jura; der Kalk gibt dem Chardonnay Frische und eine salzige Kontur, der Mergel Körper und Schmelz. Die bekannten Lagen liegen in der Hangmitte, die Parzellen für den Bourgogne Blanc darunter und daneben – außerhalb der Gemeindeappellation, aber auf verwandtem Boden.

Die Trauben für diesen Wein stammen aus kühleren Parzellen rund um den Ort. Kühle bedeutet hier langsamere Reife und mehr Säure – in warmen Jahren der Unterschied zwischen einem breiten und einem straffen Chardonnay. Für einen Bourgogne Blanc, der auf Klarheit angelegt ist, ist das der richtige Ausgangspunkt.

Jean-Philippe Fichet führt eine kleine Domaine in Meursault. Seine Weine gelten als besonders präzise gearbeitet, mit viel Handarbeit im Weinberg und großer Sorgfalt im Keller – eine Handschrift, die sich auch auf der Stufe des Bourgogne zeigt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay. Vor dem Pressen bleiben die Trauben bis zu zwölf Stunden auf ihren Schalen – eine kurze Standzeit, die Aroma und Extrakt aus den Beerenhäuten löst, ohne Gerbstoffe mitzunehmen. Anschließend wird schonend gepresst.

Ausgebaut wird der Wein – wie Fichets übrige kleinere Weine – überwiegend in Demi-muids, großen Fässern von rund 600 Litern, und in gebrauchten Barriques, mit sehr sparsamem Anteil neuen Holzes. Bis zur Füllung bleibt er auf der Feinhefe. Das lange Hefelager gibt Textur und Tiefe; die großen und alten Fässer sorgen dafür, dass das Holz die Frucht nicht überdeckt.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Zitrus und weißfleischiges Steinobst, dazu eine dezente Mandel- und Feuersteinnote. Am Gaumen geradlinig und straff, mit zupackender Säure und einer feinen Stoffigkeit aus dem Hefelager. Der Abgang bleibt trocken, salzig und klar.

Kühle Parzellen, große und alte Fässer, lange Hefe: Bourgogne Blanc, gearbeitet wie ein Meursault.

Bei 11–12 °C servieren. Jung bereits zugänglich, in den ersten drei bis fünf Jahren am besten; kühl und liegend lagern.

Am Tisch

Ein Allrounder am Tisch: zu Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, hellem Geflügel und mittelreifem Hartkäse. Klassische Begleitung: Austern, gebratener Zander, Geflügel in heller Sauce.


Produzent Jean-Philippe Fichet, Meursault
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage kühle Parzellen rund um Meursault, Côte de Beaune · Kalk und Mergel
Klassifikation Bourgogne AOC · trocken
Vinifikation bis zu 12 Stunden Standzeit auf den Schalen · schonende Pressung
Ausbau Demi-muids und gebrauchte Barriques · sehr wenig neues Holz · Feinhefelager bis zur Füllung
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten drei bis fünf Jahre

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Marguet Les Saints Remys 2020 Grand Cru Brut Nature 2020 BIO

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Brut Nature · Bio

Marguet Les Saints-Rémys Grand Cru Brut Nature ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus einer 0,37 Hektar kleinen Parzelle in Ambonnay, bepflanzt 1975 und 1992. Vinifiziert ohne Dosage, zeigt er die kraftvolle, eigenständige Handschrift des Hauses Marguet. Im Glas zart lachsfarbene bis orangefarbene Reflexe.


Ambonnay Grand Cru

Die Lage Les Saints-Rémys liegt im Grand-Cru-Dorf Ambonnay (Montagne de Reims) auf rund 165 Metern Höhe, von Süd nach Nord exponiert. Limon- und rottonhaltige Böden über Kreide ab rund 80 Zentimetern Tiefe prägen die salzige Mineralität und Spannung. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs) aus der Einzellage Les Saints-Rémys. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Zart lachsfarbene bis orangefarbene Reflexe, feine Perlage. Die Nase ist offen und ausdrucksstark: gelbes Obst, reife Birne, Apfel, ein Hauch Tee und Minze, dazu feine Würze, dezente Holznoten und etwas Vanille. Am Gaumen kraftvoll und dicht, mit Präsenz und markant trockenem Zug; reife Frucht, salzige Mineralität und klare Säure geben Spannung und Energie. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, edler Fisch, Krustentiere und gereifter Käse.


Lage: Les Saints-Rémys, Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); Limon/Rotton über Kreide, 165 m
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Noirs (Einzellage)
Ausbau: 100 % Pinot Noir, naturnaher Ausbau, ohne Dosage

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm rot 2024 BIO

Rotwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Spätburgunder

Spätburgunder 0 Ohm rot Kissinger-Bähr Uelversheim & Dienheim · Rheinhessen Löss & Lehm spontan · kurze Maische ~1 Jahr Hefe · großes & kleines Holzfass BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" rot 2024 ist ein Spätburgunder von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim. Kühl, saftig und energiegeladen – ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.


0 Ohm rot – Spätburgunder mit klarer Kante

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Spätburgunder stammt von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim, deren Böden von Löss und Lehm geprägt sind. In den letzten Jahren wurden diese zunehmend mit französischem Spätburgunder-Klonmaterial bepflanzt – die Grundlage für einen frischen, trinkanimierenden Pinot mit feiner Struktur.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die frühe Lese und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten die kühle, rotbeerige Frische und die feine Struktur – Frische und Trinkfluss im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder von jungen Reben um Uelversheim und Dienheim, Jahrgang 2024; von Löss- und Lehmböden.

Die Lese erfolgt früh, der Ausbau mit minimalem Eingriff – der Fokus liegt ganz auf Frische und Trinkfluss. Der Wein wird spontan vergoren, ohne Schönung und unfiltriert gefüllt. Nach kurzer Maischestandzeit reifte er fast ein Jahr auf der Hefe, teils im großen, teils im kleinen Holzfass. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Im Glas zeigt er sich mit rotbeeriger Frische, frischer Säure und feinster Struktur. Kühl, saftig und energiegeladen im Mundgefühl. Ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit – 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Rotbeerige Frische, frische Säure und feinste Struktur – kühl, saftig und energiegeladen, mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Gekühlt genießen! Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Geflügel, zu gegrilltem hellem Fleisch und Lachs, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse – leicht gekühlt ein Gewinn.


Herkunft: junge Weinberge um Uelversheim und Dienheim, Rheinhessen; Löss- und Lehmböden
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung, kurze Maischestandzeit, fast ein Jahr auf der Hefe in großem und kleinem Holzfass, ungeschönt und unfiltriert; biologisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...