La Garnacha de Mustiguillo 2014 – Valencia – Spanien

La Garnacha de Mustiguillo 2014 – Valencia – Spanien

Aus dem Hinterland Valencias kommt dieser knackige und kühle Garnacha ohne Ankündigung oder Vorwarnung zufällig einfach so ins Glas. Da diese Kellerei und dieser Wein bis dato noch eine völlig unbekannte Größe darstellt, ist die Verwunderung über so eine tolle Qualität aus dieser nicht für Topqualitäten bekannten Region um so größer.

Gewonnen wurde der Wein von der Finca El Terrerazo, welche 800 Meter über dem Meeresspiegel thront und der Reblagenuntergrund besteht aus Kalkgestein, der diesem Tropfen sein unnachahmlich frisches Bukett verleiht.

Duft nach Hagebutten, Kräutern, unreifen Erdbeeren und nassem Gestein. Elegant, frisch und zart vibrierend am Gaumen. Die Säurestruktur bringt dazu Spiel und Spannung in diesen roten Ausnahme Valencianer und der fast ein Jahr andauernde Barriqueausbau in französischen Eichenfässern bringt Gerbstoffe und eine gewisse Straffheit in dieses vielschichtige und komplexe Getränk hinein.

Der Nachhall ist lang und dabei wieder sehr elegant. Das Vorbild Burgund grüßt hier vornehm um die Ecke, um mit spanischer Lebensfreude und Rasse gekonnt gepaart zu werden. Beeindruckend lecker!

La_Garnacha_de_Mustiguillo_2014_Valencia_Spanien

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet · Ton-Kalk 12 Monate Feinhefe (Eiche) · 4 Monate Tank 2021

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein gehaltvoller, eleganter Chardonnay mit Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck – großzügig, fein ausbalanciert und mit spürbarem Biss.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Chevalier-Montrachet und Montrachet, die als die besten Weißweinlagen der Welt gelten. Die Reben gedeihen auf einem Ton-Kalkstein-Boden, der dem Wein Charakter und Komplexität verleiht.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der die Fülle dieses Clos du Cailleret mit Spannung und Biss unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift 12 Monate auf der Feinhefe in Eichenfässern und verbleibt anschließend vier Monate im Tank. Das gibt ihm Fülle und Textur bei erhaltener Frische.

Im Glas

Beim ersten Schluck entfalten sich Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck. Der Wein präsentiert sich großzügig, mit Fülle und harmonischem Gleichgewicht; die reife Chardonnay-Frucht prägt den Charakter und verleiht seltene Eleganz. Biss und sinnliche Komplexität machen ihn zu einem herausragenden Vertreter seines Terroirs.

Mandelcreme und warmes Gebäck über reifer Frucht, Fülle und Biss – gehaltvolle Eleganz aus Puligny.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, Ton-Kalkstein-Boden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate Feinhefe in Eichenfässern, anschließend 4 Monate Tank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean-Marc Vincent Auxey Duresses Les Hautes 2022

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Auxey-Duresses Einzellage Les Hautés Jean-Marc Vincent Reben 25–75 Jahre sehr kalkhaltiger Boden 500-l-Fass · Feinhefe 2022

Der Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses „Les Hautés" 2022 stammt aus einer kleinen Parzelle von nur 0,90 Hektar mit 25 bis 75 Jahre alten Chardonnay-Reben auf sehr kalkhaltigem Boden. Kraftvoll, frisch und kühl, mit salziger Körnung, Länge und sattem Finish.


Auxey-Duresses Les Hautés – kalkgeprägter Chardonnay

Auxey-Duresses ist ein kleines Dorf im Herzen der Côte d'Or, seit 1937 mit eigener Gemeinde-Appellation, das Rot- und Weißweine aus Pinot Noir und Chardonnay erzeugt. Das Dorf liegt am Tal Saint-Romain, das in die Hänge der Côte d'Or einschneidet – dadurch genießen die Lagen eine hervorragende Süd- und Südostausrichtung. Das kontinentale Klima bringt warme, trockene Sommer und kühle Frühjahre mit Frostrisiko.

Der „Les Hautés" von Jean-Marc Vincent wird aus einer kleinen Parzelle von 0,90 Hektar gewonnen. Chardonnay-Reben im Alter von 25 bis 75 Jahren und ein sehr kalkhaltiger Boden sind das besondere Geheimnis, das diesem Burgunder seine Form gibt.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem sehr kalkhaltigen Boden von Les Hautés und im reduktiven Ausbau ergibt das einen kraftvollen, zugleich kühlen und salzig-mineralischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Auxey-Duresses, trocken.

Der Wein durchläuft eine lange Maischestandzeit. Der anschließende Ausbau erfolgt reduktiv in leicht getoasteten 500-Liter-Eichenfässern, wo der Wein ein mehrmonatiges Feinhefelager erhält. Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese.

Im Glas

Kraftvoll, frisch und kühl – so lassen sich seine Eigenschaften in Duft und Geschmack beschreiben. Salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish kennzeichnen ihn.

Kraftvoll, frisch und kühl – salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Auxey-Duresses, Einzellage Les Hautés (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,90 ha, sehr kalkhaltiger Boden; Süd-/Südostausrichtung; Reben 25–75 Jahre
Klassifikation: AOC Auxey-Duresses, Chardonnay (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, reduktiver Ausbau in leicht getoasteten 500-l-Eichenfässern, mehrmonatiges Feinhefelager; handwerklicher Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Domaine Vincey Champagne Le Grand Jardin New Release

Eine einzige Parzelle in Oger, 0,45 Hektar groß, liefert die Trauben für den Domaine Vincey Champagne Le Grand Jardin. Die alten Reben aus Massenselektion stehen auf dünner Krume über braunem Ton und Kreide. Jahrgang 2018, im Eichenfass vergoren, ohne Dosage gefüllt; die Auflage: 1.257 Flaschen, mehr gibt es nicht.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Zuerst verschlossen und reduktiv: Feuerstein, Zitronenschale, Kreide. Mit Luft kommen kandierte Zitrusschalen, Hefegebäck und ein salziger Hauch dazu. Im Mund dicht und extraktreich, mit straffer Säure und viel Textur aus Holz und Hefe. Trocken, kreidig und lang.

Mach was draus

Austern, rohe Fischgerichte mit Zitrus, Kaviar, gebratener Fisch oder junger Hartkäse. Für süßliche oder scharf gewürzte Speisen ist er nicht gemacht. Serviere ihn bei 9 bis 11 °C im großen Glas. Plane eine halbe Stunde Luft ein, dann zeigt er sich.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Grand Jardin braucht Zeit im Glas. Dann ist er für mich der schönste der drei.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Wilde Hefen vergären den Most in Eichenfässern, wo der Wein anschließend lange mit seiner Feinhefe liegen bleibt. Rütteln und Degorgieren: Handarbeit.

Warum wirkt er zuerst so verschlossen? Die Hefe schützt den Wein im Fass vor Sauerstoff. Das gibt anfangs reduktive Noten wie Feuerstein, die sich mit Luft verflüchtigen.

Rebsorte Chardonnay · Einzellage Le Grand Jardin (Oger, Grand Cru) · Fläche 0,45 ha · Ton und Kalkstein über Kreide · Jahrgang 2018 · Spontangärung im Eichenfass · langes Feinhefelager im Holz · Handrüttelung · Dosage null · Auflage 1.257 Flaschen · Domaine Vincey, Oger · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Cardenal Mendoza Angelus Likör

Spirituose · Likör · Jerez de la Frontera · Spanien

Cardenal Mendoza Angêlus ist ein origineller Likör auf Basis des bekannten Cardenal-Mendoza-Brandys. Ihm werden Orangenschalen, Bitterorangen und Kardamom beigemischt; in alten Sherryfässern reift er zu einem ausbalancierten, zitrus-würzigen Likör.


Herkunft

Die familiengeführte Bodega Sánchez Romate Hnos. (gegr. 1781) in Jerez de la Frontera ist vor allem für ihren Brandy Cardenal Mendoza und ihre Sherrys bekannt. Angêlus entstand als jüngste Kreation des Hauses, inspiriert vom Duft der Orangenblüte, der im Frühjahr den Bodega-Patio erfüllt.

Zutaten und Reifung

Auf Basis des klassischen Cardenal-Mendoza-Brandys werden natürliche Zutaten mazeriert – vor allem Bitterorangen und Orangenschalen (Sevilla-Orangen) sowie Kardamom, dazu Zitrone und Nelke. Anschließend reift die Cuvée in alten, mit Sherry belegten Fässern, bis sie ihre ausgewogene Balance erreicht.

Im Glas

Helles Mahagoni mit bernsteinfarbenen Reflexen. In der Nase frische, vielschichtige Zitrus- und Gewürznoten mit Anklängen von Dörrfrucht. Am Gaumen eine Explosion von Zitrustönen mit der Bitterkeit der Bitterorange, feiner Würze und einem leichten Röstton – getragen von dezenter Süße. Sehr langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur auf Eis mit einer Orangenscheibe, als Long Drink mit Tonic oder Soda – oder pur mit etwas Honig als wärmender Digestif. Vielseitig in Cocktails wie Margarita, Cosmopolitan oder Sidecar.

Ideal: auf Eis, als Digestif oder in Zitrus-Cocktails.


Herkunft: Jerez de la Frontera (Spanien); Bodega Sánchez Romate Hnos.
Art: Likör auf Basis von Brandy de Jerez
Zutaten: Cardenal-Mendoza-Brandy, Bitterorange & Orangenschale, Kardamom, Zitrone, Nelke
Reifung: Mazeration der Zutaten, anschließend Reifung in alten Sherryfässern

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Avan OAK Ribera del Duero

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero O(A)K Juan Manuel Burgos 4 Monate neue Barrique 2022

Der Avan OAK 2022 von Juan Manuel Burgos schlägt einen etwas neuen Geschmacksweg in der Ribera del Duero ein – rund, sehr frisch und klar, mit saftig-roter Beerenfrucht und nur dezentem Holzeinsatz. Ein O(A)K für jede Lebenslage.


Juan Manuel Burgos – moderner Ribera del Duero

Bodegas y Viñedos Juan Manuel Burgos liegt in Fuentelcésped in der Ribera del Duero. „Juanma" verkörpert den typischen Geist der Region und verbindet ihn mit moderner Innovation – im Weinberg konsequent traditionell und, im Stil offen für neue Wege.

Der OAK ist der moderne, fruchtbetonte Einstieg dieser Philosophie: ein reinsortiger Tempranillo (Tinta del País), der die saftige rote Frucht der Rebsorte in den Mittelpunkt stellt. Sein Name O(A)K steht für das moderne Lebensgefühl, das diesen Wein prägt.

Jahrgang 2022 – Ribera del Duero

Der Jahrgang 2022 bringt im OAK einen runden, sehr frischen und klaren Tempranillo mit lebendiger, saftig-roter Beerenfrucht. Ein zugänglicher, unkomplizierter Wein, der den modernen, fruchtbetonten Stil des Hauses ideal abbildet.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Ausbau über vier Monate in neuen Barriques. Das Holz wird nur ganz reduziert eingesetzt – allein zur Unterstützung der saftig-roten Beerenfrucht, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Klare, saftig-rote Beerenfrucht steht im Mittelpunkt – frisch und unmittelbar. Der Wein ist rund, sehr frisch, klar und mittellang, mit nur dezenter Holzunterstützung. Ein moderner Tempranillo, der Trinkfreude pur vermittelt.

Ein O(A)K für jede Lebenslage – mit Freunden genossen oder zum Essen zelebriert.

Lässt sich gut zu vielen Speisen kombinieren oder einfach wunderbar solo trinken. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitiger Begleiter: zu Tapas und Wurst, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel, zu Pasta und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse – oder einfach solo.


Lage: Ribera del Duero, Fuentelcésped (Spanien)
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: 4 Monate neue Barriques (reduzierter Holzeinsatz); Anbau ohne Herbizide

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Pietroso Brunello di Montalcino

Wein · Rotwein · Montalcino · Italien

Pietroso Brunello di Montalcino ist ein intensiv-fruchtiger Rotwein, der vor Kraft und Struktur strotzt. Reife Aromen von Pflaumen, dezente Vanille und samtige Tannine machen diesen Sangiovese zum idealen Begleiter von Lammfleisch.


Montalcino / Toskana

Die Azienda Agricola Pietroso ist ein kleines Familienweingut in Montalcino, 1978 gegründet und heute von Gianni Pignattai und seiner Familie geführt. Die Reben wachsen in Höhenlagen um 400–500 Meter auf den klassischen Montalcino-Böden aus Galestro, Ton, Kalk und Sand – ideale Voraussetzungen für eleganten, konzentrierten Sangiovese.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sangiovese (dem Brunello-Klon). Nach Handlese und Spontangärung mit Naturhefen reift der Wein über mehrere Jahre in großen slawonischen Eichenfässern (botti), gefolgt von einer Flaschenreife; unfiltriert abgefüllt. Als Brunello di Montalcino DOCG erreicht er erst nach mindestens fünf Jahren Reife seine Trinkreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen. In der Nase intensiv und vielschichtig, mit Pflaume, roten Beeren, Unterholz und dezenter Vanille. Am Gaumen vollmundig, kraftvoll und gut strukturiert, mit reifen, samtigen Tanninen und langem, harmonischem Abgang.

Am Tisch

Bei rund 18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Wild, Steinpilzrisotto und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brunello di Montalcino, Montalcino (Toskana, Italien); Azienda Agricola Pietroso
Klassifikation: Brunello di Montalcino DOCG – 100 % Sangiovese, trocken
Ausbau: Reifung in großen slawonischen Eichenfässern (botti) über mehrere Jahre, Flaschenreife; unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Maxim Crotet Bourgogne Blanc Matilda 2025

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC 2025 Pernand-Vergelesses Mergelboden 10 Monate gebrauchtes Eichenfass SO₂ nur bei der Füllung

Der Bourgogne Blanc Matilda 2025 von Maxime Crotet ist ein Chardonnay aus dem Umfeld von Pernand-Vergelesses, der Gemeinde am Fuß des Corton-Hügels in der nördlichen Côte de Beaune. Gegenstück zur Cuvée Olivia, die aus dem Süden der Côte stammt: gleiche Kellerhandschrift, anderer Boden. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain.


Pernand-Vergelesses – Mergel am Corton-Hügel

Pernand-Vergelesses liegt dort, wo zwei Täler aufeinandertreffen, unmittelbar neben Aloxe-Corton und Ladoix-Serrigny am Fuß des Corton-Hügels. Als Appellation besteht die Gemeinde seit dem 8. Dezember 1936. Die Rebflächen liegen zwischen 250 und 300 Metern und schauen überwiegend nach Osten und Süden – eine Ausrichtung, die Morgensonne bringt und die Nachmittagshitze begrenzt.

Entscheidend ist hier die vertikale Staffelung der Böden. Am Hangfuß liegt toniger Kalk mit Feuersteinanteilen, in der Hangmitte kiesiger Kalkstein – das klassische Pinot-Noir-Terrain –, und erst in den oberen Partien setzt Mergel ein, der für Chardonnay die bessere Grundlage bildet. Mergel hält Wasser länger als reiner Kalkschotter und liefert in trockenen Jahren die Reserve, die Weißwein braucht, ohne dass die Frucht fett wird.

Genau in dieser Höhe, oberhalb und am Rand der Villages-Abgrenzung, liegen die Parzellen, die als Bourgogne AOC klassifiziert sind. Von den Villages-Flächen trennen sie oft nur wenige Meter Hangkante – die Klassifikationsgrenze folgt hier historischen Abgrenzungen, nicht einem Bruch im Untergrund. Für Weißwein hat Pernand-Vergelesses mit rund 70 Hektar ohnehin fast so viel Fläche wie für Rotwein.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

Der Vegetationszyklus lief 2025 durchgehend vor dem Kalender: milder Winter, warmer Frühling, ein trockener und sonniger Sommer ohne nennenswerten Krankheitsdruck. Eine Hitzewelle Mitte August zog die Reife noch einmal an, ohne die Säure abzubauen – ein Verhalten, das diesen Jahrgang von vergleichbar heißen Jahren unterscheidet. Die Trauben kamen gesund in den Keller, das Zucker-Säure-Verhältnis blieb intakt.

Die weißen Sorten der Côte de Beaune wurden ab dem 23. bis 25. August gelesen, rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die anhaltende Sommertrockenheit hielt die Beeren klein und drückte die Erträge deutlich; die Mengen fielen von Parzelle zu Parzelle sehr unterschiedlich aus, teils bis zur halben Ernte. Auf mergeligen Böden mit besserer Wasserhaltekraft fiel dieser Effekt schwächer aus als auf flachgründigem Kalkschotter – ein Standortvorteil, der sich im Jahrgang 2025 unmittelbar niedergeschlagen hat.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025. Maxime Crotet besitzt keine eigenen Weinberge: Er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und vinifiziert sie in Beaune selbst. Das Modell hat er 2021 aufgesetzt, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – erst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand.

Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme. Der Ausbau läuft zehn Monate in gebrauchten Eichenfässern; neues Holz kommt nicht zum Einsatz, das Fass steuert allein den Sauerstoffkontakt. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung in minimaler Menge zugegeben – während des gesamten Ausbaus bleibt der Wein ungeschwefelt. Crotets Formel dafür ist knapp: Terroir vor Technik.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünem Schimmer. In der Nase weiße Blüten und Wiesenkräuter – die Aromatik, die für Pernand-Chardonnay typisch ist –, dazu Kernobst, Zitrusschale und ein toastiger Hefeton aus dem Fassausbau. Am Gaumen etwas breiter angelegt als die Süd-Cuvée, mit cremigerer Textur vom Mergel, aber klarer Säureführung. Im Abgang Apfel, ein kreidiger Zug und eine feine Holznuance, die nie in den Vordergrund tritt.

In Pernand-Vergelesses liegt der Mergel oben am Hang – deshalb steht dort Chardonnay, wo weiter unten Pinot Noir wächst.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter. Der Wein ist jung zugänglich, gewinnt aber über einige Jahre an Breite; gereifte Pernand-Weißweine entwickeln Honig- und Gewürznoten. Bei minimaler Schwefelung gehört er konstant kühl gelagert; angebrochen hält er verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu Geflügel in heller Sauce, zu Kalbsfrikassee, zu Fisch aus Fluss und See – Zander, Forelle, Saibling. Auch zu Sushi und Sashimi, zu mildem Weichkäse und zu Pilzrisotto. Durch die etwas rundere Textur trägt er wärmere Gerichte besser als ein schlanker, rein zitrischer Bourgogne Blanc.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Pernand-Vergelesses, nördliche Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung mit traubeneigenen Hefen · keine Reinzuchthefe · keine Enzyme
Ausbau 10 Monate in gebrauchten Eichenfässern · kein neues Holz
Schwefelung Ausschließlich bei der Abfüllung, minimal
Trinkempfehlung 2026–2032
Boden Mergel über Kalkstein
Höhenlage 250–300 m, ost- bis südexponiert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Aulerde VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Tonsand Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der wärmsten Lage des Guts – ein voller, aromatisch ausladender Bio-Riesling mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und kalksteingeprägter Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Aulerde – die wärmste Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon die Vorfahren erkannt: Bereits 1380 wurde die Aulerde zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist die wärmste Lage des Guts mit früher Traubenreife.

Im rund vier Hektar großen Kernstück der Lage, geschützt zu Füßen des Kirchspiels, dominiert im Oberboden schwerer Tonmergel mit kleinen Kalksteinen; der Untergrund ist von gelbem und kiesigem Tonsand geprägt. Genau diese Kombination verleiht dem Aulerde-Riesling seine unverwechselbare, vollere und exotisch-breite Aromatik bei zugleich klarer Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der warmen, früh reifenden Aulerde entsteht so ein besonders vollmundiger, fruchtintensiver Wein, dessen exotische Aromatik von einer feinen, kalksteingeprägten Mineralität und lebendiger Säure in Balance gehalten wird.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Strenge Handselektion vollreifer Trauben von alten Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und behutsamer Ausbau im traditionellen großen Holzfass auf der Vollhefe. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Eine ausladende, facettenreiche Nase von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Mandarine, Grapefruit), Aprikose, Pfirsich und einem Hauch Ananas und Mango, dazu florale und kräuterwürzige Anklänge sowie etwas Feuerstein. Am Gaumen voll und dicht gewirkt, mit zartcremigem Schmelz und einer tiefen, kalksteingeprägten Mineralität, die auf eine geschliffene, rassige Säure trifft – Fülle und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Ein voller Riesling mit exotisch-breiter Aromatik – Rasse und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Schon in der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial – in der Magnum umso mehr; unbedingt dekantieren und nicht zu kalt genießen. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Aulerde (Deutschland); Südhang, ~10 % Steigung, wärmste Wittmann-Lage; Oberboden schwerer Tonmergel mit Kalkstein, Untergrund gelber/kiesiger Tonsand; VDP.Grosse Lage; erstmals 1380 erwähnt
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Handselektion alter Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass auf der Vollhefe; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

Mehr erfahren ...