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17. April 2016

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Spanien

Jade Gross Chiguita 2025

Weißwein · Rioja · Garnacha Blanca / Tempranillo Blanco / Viura / Malvasía

Garnacha Blanca / Tempranillo Blanco / Viura / Malvasía DOCa Rioja Jade Gross 6 Monate Feinhefe · Bâtonnage nur 2.980 Flaschen 2025

Der Jade Gross Chiguita Blanco 2025 ist bereits der fünfte Jahrgang dieser Cuvée und zeigt die elegante, moderne Seite der weißen Rioja-Weine – ein Zusammenspiel aus Frische, mineralischer Präzision und feiner Textur.


Chiguita Blanco – ein Weiß-Blend aus vier Lagen

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Cuvée vereint Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco, Viura und Malvasía. Viura und Garnacha Blanca stammen von kalkhaltigen Tonböden rund um Labastida und verleihen dem Wein Struktur, mineralische Spannung und Tiefe. Der jüngste Bestandteil der Assemblage, Tempranillo Blanco, wächst im Tal Alto de Najerilla und bringt eine ausgeprägte Fruchtkomponente in den Blend. Die hochgelegenen Parzellen mit Malvasía aus Rivas de Tereso sorgen schließlich für Frische und eine fast knackige Textur im finalen Wein.

Jahrgang 2025 – Rioja

Das Jahr 2025 war in der Rioja von ungewöhnlich hoher Luftfeuchtigkeit geprägt, wodurch der Kampf gegen den Echten Mehltau im späten Frühjahr und Sommer zu einer ständigen Herausforderung wurde. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten gesunde, lockerbeerige Trauben gelesen werden – auch wenn die Erträge deutlich geringer ausfielen und die Produktionsmenge entsprechend begrenzt ist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco, Viura und Malvasía, Jahrgang 2025, trocken.

Die Trauben wurden über einen Zeitraum von etwa einer Woche jeweils zum optimalen Reifezeitpunkt von Hand gelesen und separat verarbeitet. Nach einer kühlen Vorklärung wurden die Moste getrennt in 500-Liter-Fässer aus französischer Eiche sowie in einen Flextank überführt. Der Ausbau erfolgte über sechs Monate auf der Feinhefe, begleitet von regelmäßiger Bâtonnage, wodurch der Wein zusätzliche Struktur, Cremigkeit und aromatische Tiefe erhält. Gesamtproduktion: 2.980 Flaschen.

Im Glas

Ein Zusammenspiel aus Frische, mineralischer Präzision und feiner Textur: helle, gelbe Frucht und florale Noten treffen auf eine klare mineralische Spannung und eine cremige, von der Bâtonnage getragene Struktur. So zeigt der Chiguita Blanco die elegante und moderne Seite der weißen Rioja-Weine.

Die elegante und moderne Seite der weißen Rioja-Weine – Frische, mineralische Präzision und feine Textur.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Viura und Garnacha Blanca aus Labastida (kalkhaltige Tonböden), Tempranillo Blanco aus Alto de Najerilla, Malvasía aus Rivas de Tereso (Höhenlage)
Klassifikation: DOCa Rioja blanco (trocken); nur 2.980 Flaschen
Ausbau: separate Lese und Verarbeitung, kühle Vorklärung; 6 Monate auf der Feinhefe mit Bâtonnage in 500-l-Fässern (franz. Eiche) und Flextank; handwerklich

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 1,20 ha · Reben ~60 Jahre · 6.000 Flaschen 2022

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Bekannt für Komplexität und Tiefe, braucht er Flaschenreife – und zeigt dann dichte, samtige Texturen, reife dunkle Beerenfrucht und einen sehr langen Abgang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Mortets Parzelle liegt in idealer Südausrichtung und guter Hanglage: maximale Sonneneinstrahlung trifft auf kühle Nächte. Oben am Hang ist der Boden arm und steinig, weiter unten tiefer, tonhaltiger und ebenso steinig. Die Lage umfasst hier 1,20 Hektar mit rund 60 Jahre alten Reben und liefert etwa 6.000 Flaschen.

Lavaux Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und bewirken große Tag-Nacht-Schwankungen, was einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques fördert. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Tiefe des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 60 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 6.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Dichte, samtige Textur mit reifer, edler dunkler Beerenfrucht, Veilchen und Zeder. Am Gaumen komplex und tief, getragen von feinem Tannin, mit einem nahezu endlosen Abgang. Ein Wein, der seine ganze Eleganz erst mit Flaschenreife zeigt.

Dichte, samtige Frucht mit Veilchen und Zeder und nahezu endlosem Abgang – Eleganz, die Flaschenreife belohnt.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Südhang, steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux, 1,20 ha, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Whisky

Octomore Edition 06.1_167 Progressive Herbidean Distillers

Whisky · Single Malt · Islay · Octomore

Octomore Edition 06.1_167 ist ein super-stark getorfter Islay Single Malt der Bruichladdich Distillery. Octomore fordert seit 2008 die gängige Whisky-Weisheit heraus: fünf Jahre gereift, extrem hoch getorft und nahe der Fassstärke abgefüllt. Mit 167 ppm zählt diese Edition zu den am stärksten getorften Whiskys der Welt. Wegen seiner überraschenden Eleganz trotz dieser Wucht nennt Bruichladdich ihn „die unmögliche Gleichung".


Islay

Die Bruichladdich Distillery steht seit 1881 auf den Rhinns of Islay. Octomore ist nach einem ehemaligen Hofgut oberhalb von Port Charlotte benannt. Für diese „Scottish Barley"-Edition wird Gerste vom schottischen Festland verwendet; der außergewöhnlich hohe Torfgehalt entsteht beim Mälzen.

Herstellung und Reifung

Der Single Malt ist mit 167 ppm super-stark getorft und reifte fünf Jahre in American Oak (ehemalige Bourbonfässer). Abgefüllt wurde er ungefärbt und nicht kühlgefiltert nahe der Fassstärke als limitierte Auflage.

Im Glas

Helles Strohgelb, ölig und dicht im Glas. In der Nase Seeluft, Torfrauch und Malzsüße, dazu gelbe Frucht, Vanille, Mandel und Honig. Am Gaumen kräftig und zugleich erstaunlich weich, mit gerösteter Gerste, Apfel, Limette und großem, aber ausgewogenem Rauch. Der Abgang ist sehr lang und intensiv rauchig.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; etwas Zeit im Glas lohnt sich, Wasser nur vorsichtig zugeben. Ein Whisky für Liebhaber super-rauchiger Islay-Malts.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, kräftigem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Herkunft: Islay, Schottland (Bruichladdich Distillery)
Art: Super-stark getorfter Islay Single Malt, 167 ppm
Reifung: 5 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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Frankreich

Louis Boillot Beaujolais Moulin à Vent VV 2022

Rotwein · Moulin-à-Vent (Beaujolais) · Gamay

Gamay Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru) Vieilles Vignes · Reben 50–60 J. · 2,04 ha Sand über Granit 2022

Der Moulin-à-Vent Vieilles Vignes 2022 der Domaine Louis Boillot ist ein kraftvoller Charmeur: ein reinsortiger Gamay von 50 bis 60 Jahre alten Reben, oft als „König des Beaujolais" bezeichnet. Mit Fülle und Raffinesse alter Reben, seidiger Textur und großer Dichte.


Moulin-à-Vent – „König des Beaujolais"

Moulin-à-Vent zählt zu den strukturiertesten und lagerfähigsten Crus des Beaujolais. Die Parzelle von Louis Boillot umfasst 2,04 Hektar mit 50 bis 60 Jahre alten Reben; der Boden – eine Mischung aus Sand auf Granit – trägt maßgeblich zum bemerkenswerten Alterungspotenzial bei.

Die Domaine Louis Boillot, mit Wurzeln in der Côte d'Or, überträgt ihre burgundische Handschrift auf diesen Moulin-à-Vent.

Jahrgang 2022 – Beaujolais

2022 brachte im Beaujolais einen warmen, sonnenreichen Jahrgang mit gesunder, reifer Ernte.

Für die Crus steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei guter Frische und Struktur – die Grundlage für die Dichte und Ausdruckskraft dieses Moulin-à-Vent.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2022, von 50 bis 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass, im burgundisch geprägten Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und Lagerfähigkeit ausgerichtet.

Im Glas

Im Duft reife Waldhimbeeren, dunkle Herzkirschen und ein Hauch getrockneter Veilchen, dazu schwarzer Pfeffer, Muskat und etwas Graphit. Am Gaumen seidige Textur und große Dichte; jeder Schluck offenbart neue Facetten von saftiger Frucht bis zu würzigen und floralen Untertönen. Die Tannine sind präsent, aber geschliffen, getragen von einer fein eingebundenen Säure; das Finale ist lang und elegant.

Waldhimbeere, Herzkirsche und getrocknete Veilchen über seidiger Textur und großer Dichte – kraftvoll, vielschichtig und lang.

Schon zugänglich, mit beachtlichem Alterungspotenzial über viele Jahre. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Schweinebraten, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein gehaltvoller, vielseitiger Gamay am Tisch.


Lage: Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru); Sand über Granit, Reben 50–60 Jahre, 2,04 ha
Klassifikation: Moulin-à-Vent AOC (Beaujolais Cru)
Ausbau: Gamay, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2019

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek, den Drew Noon zu seinen besten überhaupt zählt. Die Jahrgangsbedingungen passten perfekt zum spät reifenden Cabernet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht. Der 2019er ist eine Assemblage aus 66 % Fruit Trees und 34 % Main Road.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Nach einem warmen Start zur Lese kühlte es 2019 ab Anfang März ab, sodass der Cabernet langsam und zur Perfektion ausreifen konnte – das Lesegut war bei der Ernte in tadelloser Gesundheit. Ein Jahrgang, der den spät reifenden Cabernet ideal traf.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Cabernet ist mein Favorit für den Wein des Jahrgangs und möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt. Die Jahrgangsbedingungen kamen dem spät reifenden Cabernet wunderbar entgegen, und das Lesegut war bei der Ernte in perfekter Gesundheit." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein vollmundiger, reiner Cabernet im reiferen Noon-Stil, der die Brombeer- und Cassisfrucht über kräutrige Noten stellt: dazu feine Zedernoten und erdig-mineralische Anklänge. Am Gaumen Tiefe und Fülle, dabei mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung und Balance, getragen von einem festen, reifen Tannin, das dem langen Abgang Halt und großes Reifepotenzial verleiht.

Mein Favorit für den Wein des Jahrgangs – möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees (66 %) und Main Road (34 %), tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Weine

Domaine Bousquet Malbec BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Malbec ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien, der Heimat des Malbec. Tiefdunkel in der Farbe, zeigt er eine große Aromenvielfalt. Die Fruchtigkeit mit den harmonisch eingebundenen Tanninen fasziniert und begeistert.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage mit warmen Tagen und kühlen Nächten verleiht den Malbec-Weinen Frische, Farbe und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec, der Paraderebsorte Argentiniens. Der Ausbau stellt die reife, dunkle Frucht in den Vordergrund und sorgt für harmonisch eingebundene Tannine.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase eine Aromenvielfalt von Brombeere, Feige, Kaffee und feinen Gewürznuancen. Am Gaumen fruchtig und vollmundig, mit harmonisch eingebundenen Tanninen. Der Abgang ist weich und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Rind, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec
Ausbau: Malbec, fruchtbetonter Ausbau

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Frankreich

Domaine Latour-Giraud Meursault Genevrières 1er Cru 2022

Weißwein · Meursault Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault · 1er Cru Les Genevrières Latour-Giraud: größter Besitzer (~2,5 ha) 11–12 Monate Holz · ~25% neu 2022

Der Meursault Genevrières 1er Cru 2022 der Domaine Latour-Giraud ist ein reicher, zugleich mineralischer Chardonnay aus einer der größten Lagen von Meursault. Mit rund 2,5 Hektar ist Latour-Giraud der größte Besitzer dieses Premier Cru – Genevrières ist das Aushängeschild des Guts.


Les Genevrières – Toplage von Meursault

Les Genevrières zählt – gemeinsam mit Les Perrières und Les Charmes – zu den besten Premier Crus von Meursault. Die Lage am Mittelhang auf kalkhaltigem Boden bringt Weine hervor, die Fülle mit feiner Mineralität und floraler Eleganz verbinden und hervorragend reifen.

Die Domaine Latour-Giraud bewirtschaftet hier rund 2,5 Hektar und ist damit der größte Eigentümer von Genevrières. Das Gut arbeitet im Weinberg organisch und gilt als eine der Referenzadressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für Fülle und Mineralität dieses Genevrières.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Die ganzen Trauben werden gepresst, im Fass vergoren und rund 11 bis 12 Monate im Eichenfass ausgebaut, davon etwa 25 % neues Holz – auf Reichtum, Reinheit und Eleganz mit frischem Finale ausgerichtet.

Im Glas

Aromen von Pfirsich, Mirabelle, Akazie und Zitrus, dazu Feuerstein und ein Hauch exotischer Tee. Am Gaumen reich und vielschichtig, zugleich mineralisch und straff, getragen von lebhafter, gut eingebundener Säure und einem langen, kraftvollen Abgang.

Pfirsich, Mirabelle und Feuerstein über reicher, zugleich straffer Mineralität – kraftvoll, vielschichtig und sehr lang.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Hummer und Krustentiere, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Genevrières (1er Cru), Meursault (Côte de Beaune); Mittelhang, kalkhaltig; Latour-Giraud ~2,5 ha (größter Besitzer)
Klassifikation: Meursault Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Ganztraubenpressung, Fassgärung, 11–12 Monate Holz (~25% neu)

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Spanien

La Mula de la Quietud 2021

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Einzellage · Spanien

Quinta de la Quietud La Mula ist die erste Einzellage des Weinguts, die separat geerntet und vinifiziert wird. Der Name geht auf den Parzellenbesitzer zurück, der jedes Jahr mit seinem Esel („la Mula") zur Lese erscheint. Aus über 80 Jahre alten Reben auf kalkreichem Boden – eine Toro-Rotweinrakete von großer Zukunftsperspektive.


Toro

Toro im Nordwesten Spaniens ist für kräftige Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Die Einzellage La Mula weist – anders als die sonst eher sandig-tonigen Lehmböden der Region – einen höheren Kalkanteil auf; die Reben sind mindestens 80 Jahre alt. Diese Lage fiel schon immer durch ihre mineralischen Noten auf.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tinta de Toro (Tempranillo) aus alten Reben. Erstmals wird diese Lage gesondert in besten französischen Eichenfässern ausgebaut, was ihre Mineralität und Tiefe unterstreicht.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot von enormer Viskosität – das Glycerin läuft langsam an den Glaswänden herab. Nach vielen Stunden Luft eine verschwenderische Mundfülle, hintergründige Kraft und eine außergewöhnliche Mineralität. Die Aromenvielfalt ist beeindruckend; ursprünglich und ehrlich, mit großer Reifeperspektive.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: La Mula (Einzellage), Toro, Castilla y León (Spanien); kalkreich, Altreben
Klassifikation: Toro DO – Rotwein (Einzellage)
Ausbau: Tinta de Toro, französisches Eichenfass

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