Blog

1. November 2016

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

En Coteaux Pinot Noir by Jeff Carrel

Wein · Rotwein · Pyrenäen · Frankreich

Jeff Carrel Pinot Noir En Coteaux ist ein Pinot Noir von alten Reben am Fuße der Pyrenäen. Klare, reife Frucht von Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeeren und Wiesenkräutern, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Art am Gaumen.


Pyrenäen / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Süden Frankreichs. Für diesen Pinot Noir hat er am Fuße der Pyrenäen in Hanglagen („en coteaux") auf 220 bis 254 Höhenmetern ein Stück Land mit alten Reben gefunden. Die Höhenlage und Kühle bringen einen Pinot von erstaunlicher Frische und Finesse hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Noir von alten Reben. Der Ausbau betont die klare, reife Frucht und die feine Struktur der Burgundersorte, ohne sie mit Holz zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeere und Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und vielschichtig, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Note; mit Luft kommt eine weiche, runde Art hinzu.

Am Tisch

Am besten leicht gekühlt bei 14–16 °C aus einem großen Burgunderglas genießen.

Passt zu: leichteren Speisen, Geflügel, gebratenem Fisch, Pilzgerichten und mildem Käse.


Lage: Hanglagen am Fuße der Pyrenäen (220–254 m), Südfrankreich; Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Pinot Noir, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau (alte Reben)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Battenfeld Spanier Frauenberg Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Frauenberg VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen Kalk · Kalkschotter · Kalkfels Südkamm · späte Lese BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Frauenberg Riesling GG 2024 stammt von einem Bergkamm aus reinem Kalkfels. Ein kompromisslos gradliniger Riesling – salzig, mineralisch und tief.


Frauenberg – Kalkfels-Kamm im Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Frauenberg ist eine VDP.Große Lage auf 190 bis 200 Metern, mit rund 40 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Kalkschotter; die klassifizierte Fläche misst 17,68 Hektar.

H. O. Spanier hat die berühmte Lage aus der Vergessenheit zurückgeholt. Sie liegt exponiert auf einem Bergkamm aus reinem Kalkfels mit südlicher Ausrichtung; stete Winde lassen die Trauben wie in einem Windkanal stehen und ermöglichen alljährlich eine späte Lese bei optimaler Reife. Die kompromisslos gradlinigen Weine belegen seit 2001 die wieder errungene Größe des Frauenbergs.

Jahrgang 2024 – Zellertal (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Der reine Kalkfels und die windexponierte Südlage sicherten reifes Lesegut bei später Lese, während das kühle Jahr für Frische, salzige Spannung und Gradlinigkeit sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Frauenberg, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Kalk, Kalkschotter und reinem Kalkfels.

Nach später Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Gradlinigkeit, salzige Mineralität und Tiefe ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein gradliniger, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen straff und präzise, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, feiner Kräuterwürze und salzig-mineralischer Kalksteinnote – straff und präzise, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und langem, salzigem Nachhall.

Ein gradliniger, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Frauenberg (VDP.Große Lage), Mölsheim/Zellertal, Rheinhessen; windexponierter Südkamm, 190–200 m, ~40 % Neigung; Kalk, Kalkschotter, reiner Kalkfels; klassifizierte Fläche 17,68 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: späte Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Orange · südliche Rhône 2021 Ganztraube · 15 Tage Gärung Foudre · Zementei · 500-l-Fass 18 Monate ohne Abstich

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Vergoren mit ganzen Trauben und ohne jede Eingriffe in die Maische, danach 18 Monate ohne Abstich in Foudre, Zementei und 500-Liter-Fass – ein Rhône-Wein, dem man die Kellerhandschrift eines Burgunder-Ausbauspezialisten anschmeckt.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltbekannt. 2011 erwarben sie eine brachliegende Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes gaben dem Wein seinen Namen: „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Der Boden erklärt, warum das Projekt aufging. Unter einer knapp einen Meter dünnen Schicht armen Tons liegt eine mehrere Meter mächtige Lage kleiner Flusskiesel, im Französischen grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape. Die Steine speichern Feuchtigkeit, die die Reben im trockenen Sommer erreicht, und halten den Wuchs zugleich knapp. Die Appellationsgrenze verläuft wenige hundert Meter entfernt; geologisch ist die Parzelle mit dem Nachbarn verwandt.

Gepflanzt wurden 2011 elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen 3.500. Enger Stand bedeutet mehr Wurzelkonkurrenz, weniger Ertrag je Stock und konzentrierteres Lesegut. Die gesamte Arbeit im Weinberg erfolgt von Hand. Der Inopia folgt damit derselben Logik wie die großen Weine des Hauses – nur eben auf dem Niveau der Appellation Côtes du Rhône Villages.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

Der Jahrgang 2021 war das Gegenteil der heißen Vorjahre. Ein früher Austrieb traf Anfang April auf eine harte Frostperiode, die in der gesamten Rhône Triebe vernichtete. Es folgte ein kühles, feuchtes Frühjahr mit hohem Pilzdruck und einer ungleichmäßigen Blüte, die den Ertrag weiter reduzierte. Der Sommer blieb moderat, ohne die Hitzespitzen, die die Reife sonst überrollen.

Die Reife zog sich entsprechend hin, gelesen wurde spät – bis in den späten September. Was in den Keller kam, war weniger, aber es hatte etwas, das die Südrhône selten liefert: erhaltene Säure bei moderaten Mostgewichten. 2021 brachte daher frische, fein gezeichnete Rotweine mit klarer Kontur statt Wucht – ein klassisches Profil, das genau zu einer Kellerarbeit passt, die Transparenz über Kraft stellt.

Ganztraubengärung ohne Eingriff, 18 Monate ohne Abstich

Cuvée aus Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise ist der seltene Baustein: eine spät reifende Sorte mit niedrigem Zucker und hoher Säure, die der Cuvée Würze und Frische gibt, statt Gewicht hinzuzufügen.

Nach der selektiven Lese stehen die ganzen Trauben zunächst rund eine Woche kalt auf der Maische, bevor die Gärung einsetzt und weitere etwa 15 Tage dauert. Dabei wird weder umgepumpt noch untergestoßen – der Most extrahiert allein, ohne mechanischen Druck. Das ist der Punkt, an dem sich diese Machart von der üblichen Südrhône-Vinifikation unterscheidet: keine Kraftextraktion, sondern Zurückhaltung.

Gepresst wird der Wein samt Feinhefe und wandert dann in Foudres, Zementeier und 500-Liter-Fässer, wo er 18 Monate ohne Abstich liegt. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und polstert über Mannoproteine die Textur; die unterschiedlichen Gebinde liefern unterschiedliche Sauerstoffmengen, was die Assemblage vielschichtiger macht. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration.

Im Glas

Mittleres, transparentes Rubinrot. Die Nase braucht Zeit: Direkt nach dem Öffnen wirkt sie verschlossen und uneindeutig, mit Luft kommen dann rote Kirsche, Kräuter der Provence, Veilchen und eine feine pfeffrige Note dazu, dahinter ein Ton von weißem Tee.

Am Gaumen schlank gebaut und klar gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin und einer Säure, die den Wein vorwärts trägt – deutlich mehr Burgunder-Statik als Südrhône-Wucht. Die Textur aus achtzehn Monaten auf der Feinhefe ist seidig, ohne dass Holz hervortritt. Der Abgang ist lang und salzig, und das Bild im Glas verändert sich über die ganze Flasche hinweg.

Ganze Trauben, kein Umpumpen, kein Unterstoßen: Der Wein bekommt seine Struktur aus der Zeit, nicht aus der Extraktion.

Ruhig dekantieren und dem Wein Zeit im Glas geben – mit Luft entfaltet er sich zusehends. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs 2021 passt auch zu Gerichten, an denen ein wuchtiger Südrhône-Wein scheitert: Kaninchen mit Thymian, Pilzrisotto, gegrillter Thunfisch.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Grenache Noir als Basis, dazu Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · armer Ton über tiefen Flusskieseln (grès) · Pflanzung 2011 mit 4.700 Stöcken je Hektar
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Handarbeit im Weinberg · selektive Lese · Ganztraubenmaischung kalt über eine Woche · Gärung rund 15 Tage ohne Umpumpen und Unterstoßen · ohne Schönung und Filtration
Ausbau 18 Monate ohne Abstich in Foudres, Zementeiern und 500-l-Fässern
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Von Winning Riesling Pechstein GG 2021

Weißwein · Pfalz · Riesling VDP.Großes Gewächs

100 % Riesling Forster Pechstein · VDP.Große Lage Basalt, Sandstein und Kalk Spontangärung im 500-l-Fass 1,5 Jahre auf der Hefe trocken 2021

Der von Winning Forster Pechstein Riesling GG 2021 stammt aus der bekanntesten Basaltlage der Pfalz, am Hang im Norden von Forst. Spontan im 500-Liter-Eichenfass vergoren und anderthalb Jahre auf der Hefe gereift: ein dichter, intensiver Riesling mit rauchiger Mineralität – und aus einem kühlen Jahrgang, der ihm Spannung gibt.


Forster Pechstein – Riesling vom Basalt

Forst liegt im Herzen der Mittelhaardt, zwischen Deidesheim und Wachenheim, und hat mit Pechstein, Jesuitengarten, Kirchenstück und Ungeheuer einige der bekanntesten Lagen Deutschlands. Der Pechstein liegt am Hang im Norden des Ortes und ist als VDP.Große Lage klassifiziert.

Der Name verweist auf das Gestein: dunkler, fast pechschwarzer Basalt, der hier – anders als in fast allen anderen Pfälzer Lagen – einen großen Teil des Bodens ausmacht. Er stammt aus dem nahen Pechsteinkopf, einem Rest vulkanischer Tätigkeit, und liegt im Weinberg zwischen Buntsandstein und Kalk. Das dunkle Gestein nimmt tagsüber viel Wärme auf und gibt sie nachts ab; zugleich ist es mineralreich und gut durchlässig. Das Ergebnis sind Rieslinge mit Kraft und Dichte und einer rauchigen, feuersteinartigen Note, die man mit dem Pechstein verbindet.

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet. Seine Handschrift: Die trockenen Lagen-Rieslinge werden vollständig im Holz vergoren und reifen lange auf der Feinhefe – für die Pfalz lange ungewöhnlich, heute stilprägend. Der Pechstein gehört zu den Flaggschiffen des Hauses.

Jahrgang 2021 – Mittelhaardt

Der Jahrgang 2021 war an der Mittelhaardt ein kühles Jahr, wie es die Pfalz seit Längerem nicht erlebt hatte. Ein kaltes Frühjahr verzögerte Austrieb und Blüte, der Sommer blieb wechselhaft und feucht, der Druck durch Falschen Mehltau war hoch. Die Erträge fielen deutlich geringer aus als in den warmen Jahren zuvor.

Ein trockener, sonniger Herbst ließ die Trauben lange hängen; gelesen wurde spät, teils bis weit in den Oktober. Die Rieslinge zeigen eine ausgeprägte Säure, moderate Alkoholwerte und eine klare, straffe Struktur. Für eine warme Basaltlage wie den Pechstein ist das eine glückliche Konstellation: Der Boden liefert Kraft und Reife, der Jahrgang die Spannung.

Spontangärung im 500-Liter-Fass, lange Hefereife

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2021. Vergoren wird spontan mit den weinbergseigenen Hefen in 500-Liter-Eichenfässern – größer als ein Barrique, sodass das Holz kaum Aroma abgibt, aber mehr Sauerstoff an den Wein lässt als ein Edelstahltank.

Danach reift der Wein anderthalb Jahre auf der Hefe. Die Hefe schützt vor Oxidation und gibt Mannoproteine ab, die Schmelz und Dichte aufbauen. Gerade in einem säurebetonten Jahrgang wie 2021 ist diese lange Hefezeit der Ausgleich: Sie rundet die Säure, ohne ihr die Spannung zu nehmen.

Im Glas

Kräftiges Goldgelb. In der Nase reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus und der rauchig-feuersteinige Ton des Basalts. Am Gaumen dicht und kraftvoll, mit Schmelz aus der langen Hefereife, einer straffen, kühlen Säure und einer salzigen Mineralität. Der Nachhall ist lang und tief.

Warmer Basalt, kühler Jahrgang, anderthalb Jahre Hefe: Kraft und Spannung in einem Glas.

Jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren. Ein sehr langlebiges Großes Gewächs, das in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnt.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse. Die rauchige Note passt besonders zu Geräuchertem – Aal, Forelle, Räucherlachs.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Forster Pechstein, VDP.Große Lage, Pfalz · Hanglage im Norden von Forst · Basalt, Buntsandstein und Kalk
Klassifikation VDP.Großes Gewächs · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Spontangärung in 500-l-Eichenfässern
Ausbau 1,5 Jahre auf der Hefe
Trinkempfehlung jetzt bis 2038

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Aurore Casanova Puisieulx Grand Cru "Les Petites Vignes" Pinot Noir

Der Aurore Casanova Les Petites Vignes Pinot Noir: ein Blanc de Noirs aus Puisieulx, einem der kleinsten Grand-Cru-Dörfer der Champagne. Alte Reben, eine einzige Lage, gut 7.000 Flaschen – ein Champagner für Kenner und kräftige Gerichte.

Im Glas

Goldfarben, zarte Perlen. Rote Früchte wie kandiert, dazu schwarzer Pfeffer und Süßholz. Im Mund fruchtig und tief, mit sanfter Säure. Zum Schluss Salz, ein Hauch Meeresbrise und eine angenehm herbe Note, die zum nächsten Bissen einlädt.

Mach was draus

Ente mit Orangensoße, Thunfischsteak, ein Pilzragout oder gereifte Mimolette. Er verträgt kräftige Aromen und auch etwas Rauch vom Grill. Ein Glas für lange Abende. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Das ist ein Blanc de Noirs für den Esstisch. Zu Thunfisch oder Pilzgerichten zeigt er, wie viel Frucht und Würze in ihm stecken.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie alt sind die Reben? Sie stammen aus einer alten Selektion von 1968/69. Alte Reben tragen wenig, dafür konzentrierte Trauben.

Wie wird er ausgebaut? Spontan vergoren und mindestens elf Monate im Fass auf der Hefe, ohne Abstich. Dazu kommt eine ewige Reserve. Geschönt und filtriert wird nicht.

100 % Pinot Noir · Lieu-dit Les Petites Vignes, Puisieulx Grand Cru · Reben von 1968/69 · Spontangärung, mind. 11 Monate Fassreife auf der Hefe · Réserve perpétuelle · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut · 7.165 Flaschen · Aurore Casanova, Mardeuil · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2022

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2022 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2022 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Wein Druck und Volumen gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Egly-Ouriet Les Prémices Extra Brut

Der Egly-Ouriet Les Prémices Extra Brut ist der leichteste Weg in die Welt von Francis Egly: alle drei Champagner-Sorten zu gleichen Teilen, von alten Reben in Trigny, im Tank ausgebaut. Ein Champagner für den Anfang des Abends.

Im Glas

Strohgelb mit feinen Perlen. Reifer Pfirsich, Birne und frische Nuss, dazu etwas Brioche. Im Mund rund und mittelgewichtig, mit pudriger Textur und zitroniger Frische. Hell und salzig im Ausklang.

Mach was draus

Zum Anstoßen als Aperitif, zu Garnelen, Muscheln, gebratenem Fisch oder hellem Geflügel. Er ist der Egly, den du ohne großen Anlass öffnen kannst – am Freitagabend, zum Fisch vom Grill oder beim Picknick. Servier ihn bei 8 bis 10 °C. Er schmeckt schon jetzt und hält noch einige Jahre.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Wer Egly-Ouriet kennenlernen will, fängt hier an. Er ist zugänglich, trägt aber schon die Handschrift des Hauses.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Von 3,5 Hektar in Trigny, im Saint-Thierry-Massiv nordwestlich von Reims. Die Familie hat sie 2016 übernommen, die Reben sind über 40 Jahre alt.

Aus welchen Jahrgängen besteht er? Die Basis bildet 2021 mit rund der Hälfte, ergänzt um Reservewein der Jahre 2019 und 2020.

Pinot Noir, Chardonnay und Meunier zu je einem Drittel · Lage in Trigny · nach Südosten, sandig-lehmiger Boden · Rebalter 40+ · Basis 2021, Reserve 2020/2019 · Edelstahltank · ca. 3 Jahre Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Only Bubbles

Huré Frères Champagne Invitation Extra Brut

Der Huré Frères L'Invitation Extra Brut ist die klassische Cuvée des Hauses und der beste Einstieg in den Stil von Huré. Pinot Noir und Meunier zu je 40 %, dazu 20 % Chardonnay. Die Trauben kommen aus Ludes und Villedommange (Montagne de Reims) sowie aus Vavray-le-Grand im Vitryat.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Im Duft reife Früchte, vor allem Mirabelle, dazu etwas geröstetes Brot. Im Mund rund, harmonisch und charmant, mit sanfter Frische. Ein feiner, eleganter Abgang, der Lust auf das nächste Glas macht.

Mach was draus

Ein Champagner für viele Gelegenheiten: zum Aperitif, zu Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel oder einer feinen Vorspeise. Auch zu Gougères oder einem milden Käse sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Invitation ist genau das, was der Name sagt: eine Einladung. Mein Tipp für jeden Abend mit Freunden.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist das Besondere? Die Reserveweine stammen aus einer Solera nach spanischem Vorbild. Das sorgt Jahr für Jahr für einen gleichbleibenden Stil.

Wie lange reift er? Zweieinhalb bis drei Jahre Hefelager in der Flasche. Mit 4 g/l Zucker in der Dosage ist er ein Extra Brut.

40 % Pinot Noir, 40 % Meunier, 20 % Chardonnay · Ludes, Villedommange (Montagne de Reims), Vavray-le-Grand (Vitryat) · Reserveweine aus der Solera · Hefelager 30–36 Monate · Extra Brut (4 g/l) · Champagne Huré Frères, Ludes · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...