Rozemarijn – Maastricht – Niederlande

Rozemarijn – Maastricht – Niederlande

Maastricht hat sich in den letzten Jahren zu einer schönen und schmucken Stadt entwickelt. Hübsch renovierte historische Gebäude, stattliche Plätze, moderne Architektur, eine funktionierende Einzelhandelslandschaft mit vielen individuellen Geschäften und jedes Jahr reiten am 06. Januar sogar die Heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar auf wahrhaftigen Kamelen durch die Stadt, um von jubelnden, fröhlichen Menschen gefeiert zu werden.

Auch die Gastronomie Szene ist hier lebhaft und individuell. Sehr viele gemütliche Kneipen, Bars und unterschiedliche Restaurants säumen die Straßen und prägen auch mit ihrer Aussengastronomie das Bild der Stadt. Auch bei winterlichen Temperaturen sitzen die Menschen hier unter Heizstrahlern und Decken bei Speis und Trank und genießen das Leben.

Das Restaurant Rozemarijn ist auch so eines dieser fröhlichen und lebendigen Restaurants inmitten von Maastricht. Aufgeteilt ist das Rozemarijn in zwei Räume. Von allen Plätzen aus können die Gäste in die offene Küche schauen, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht. Auf der ersten Etage funktioniert dies zwar nur mittels eines großen Fernsehbildschirms auf den man dann immer wieder schauen muss… aber warum nicht, das ist immer noch besser als eine in Endlautstärke laufende Telenovela.

Die Küchencrew beherrscht in jedem Fall – trotz Beobachtung – alle möglichen Küchentechniken und setzt diese auch munter bei einigen Speisen ein. Da wird Süßes, Bitteres, Saures und Herzhaftes auf die Teller drapiert und von einem äußerst netten und kompetenten Service dem Gast am Tisch erklärt. Die Stilrichtungen ändern sich dann schon einmal von Gang zu Gang und es passt sicherlich nicht immer alles zueinander, aber in der Summe kann man dem Restaurant Rozemarijn nur für seine gute Markt-Bistro-Küche gratulieren.

Hier sind die Menschen mit Herz und Liebe zu Gange und das passt genau in das Bild dieser herrlichen Stadt.

Rustikaler Starter mit einer kleinen Erbsensuppe mit Würsten und …

… Wildmousse mit geeistem Rotkohl und Rotkohlstreifen.

Gewagt der erste Gang: Thunfisch, Entenleber und Haselnüsse. Dazu noch ein (leider zu süßes) Olivenöleis, sauer eingelegtes Gemüse und Algen! Ein wahrlich spannender Gang.

Königskrabbe mit Apfel und Pata Negra einmal pur und dann noch als Schinken Chip. Die zur Zeit omnipräsente Rote Bete hatte auch noch einen kleinen Auftritt.

Der Steinbutt präsentierte sich in einer sehr guten Qualität mit einem perfekten Garpunkt. Die Schwarzwurzeln und der Trüffel ergänzten diesen Gang.

Puristisch der Seebarsch mit Gemüse und Sauce Béarnaise.

Die wilde Ente, in dem Fall schon erlegt und gar nicht mehr so wild, dennoch zart und Wintergemüse, welches aldente gegart wurde.

Die Käseauswahl mit Protagonisten aus der Region, aber auch aus Frankreich, der Schweiz und England.

Rozemarijn
Havenstraat 19
6211 GJ Maastricht
Niederlande
Telefon: +31 43 450 6505
www.restaurant-rozemarijn.nl

 

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Rebsorten

Domaine Vincey Coteaux Champenois Blanc Coteaux Grand Cru 2020

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay

Chardonnay Coteaux Champenois Blanc Oger Grand Cru Côte des Blancs Handarbeit im Weinberg 2020

Der Domaine Vincey Coteaux Champenois Blanc Grand Cru 2020 ist ein athletischer Champagner-Stillwein – ganz ohne Bubbles, dafür mit kreidiger Tiefe, eleganter Frische und einem Charakter zwischen Burgund und Jura. Nur 950 Flaschen.


Oger – stiller Chardonnay vom Grand-Cru-Kreideboden

Domaine Vincey liegt in Oger, einer Grand-Cru-Gemeinde im Herzen der Côte des Blancs zwischen den berühmten Orten Avize und Le Mesnil-sur-Oger. Quentin Vincey führt das Gut in achter Generation; seit 2014 füllt die Familie selbst ab, nachdem die Trauben zuvor an die örtliche Genossenschaft gingen. Im Weinberg wird von Hand gearbeitet, mit Kompost und Pflanzenpräparaten.

Die Trauben dieses Stillweins stammen aus den Grand-Cru-Lagen „Le Grand Jardin", „Chemin de Châlons" und „Auge", angepflanzt um die 1970er Jahre. Die Kalk- und Kreideböden, auf denen die alten Reben wurzeln, prägen den Wein unverkennbar und geben ihm seine mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Champagne

2020 war in der Champagne ein früher, sonniger und reifer Jahrgang mit gesundem Lesegut und guter Konzentration. Für einen Coteaux Champenois – den stillen Wein der Region, der die volle Traubenreife braucht – sind das ideale Voraussetzungen: reife Frucht, getragen von der kühlen Frische und Mineralität der Côte des Blancs.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2020.

Pressung und Gärung erfolgen im Eichenfass mit indigenen Hefen, gefolgt von rund 24 Monaten Reife auf der Feinhefe im Holz, die dem Wein Textur und expressive Tiefe geben. Abfüllung im September 2022, unfiltriert, in einer streng limitierten Auflage von nur 950 Flaschen. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb. Am Gaumen tänzelt der Wein trotz der langen Hefereife frisch herein und macht sich sehr elegant breit. Getoastetes Brot, etwas Zitronensäure, Hefe und Salz, dazu reife Zitrusfrucht, hellfleischige Früchte und würzige Anklänge – eine Mischung, die an Burgund und Jura zugleich erinnert.

Ein athletischer Champagner ganz ohne Bubbles – und ja, das kann er!

Schon jetzt elegant zu genießen, mit Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln und gebratenem Fisch, zu Geflügel oder Kalb in heller Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu gereiftem Comté oder Bergkäse.


Lage: Coteaux Champenois, Oger Grand Cru, Côte des Blancs (Frankreich); Lagen Le Grand Jardin, Chemin de Châlons und Auge, Kalk-/Kreideböden, Reben ~1970er
Klassifikation: Coteaux Champenois Blanc AOC, Grand Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Fassgärung mit indigenen Hefen, ~24 Monate Feinhefe im Holz, unfiltriert; nur 950 Flaschen; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Weiss Simod Cabernet Sauvignon Zweigelt

Rotwein · Burgenland · Cuvée

Cabernet Sauvignon & Zweigelt Riede Siebenmath · Apetlon Neusiedlersee · Seewinkel Schwarzerde, Schotter, Sand rund 12 Monate Barrique trocken

Weiss Simod ist eine Barrique-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt vom Weingut Manfred Weiss in Apetlon am Neusiedlersee. Der Name steht für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts. In der Nase Kirsche und Vanille, dazu gereifte Töne von Trockenfrucht, Leder und Tabak; am Gaumen leicht rauchig, harmonisch, mit feiner Holzwürze im Abgang.


Riede Siebenmath im Seewinkel

Das Weingut Manfred Weiss bewirtschaftet rund 15 Hektar in Apetlon, im Seewinkel östlich des Neusiedler Sees und am Rand des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel. Die Landschaft ist flach, durchzogen von kleinen Salzlacken, und gehört zu den wärmsten Weinbauzonen Österreichs. Das pannonische Klima bringt heiße, trockene Sommer; der See und die Lacken speichern Wärme und dämpfen zugleich die Extreme.

Die Böden wechseln kleinräumig zwischen Schwarzerde, Schotter und Sand. Die humusreiche Schwarzerde gibt Körper und Kraft, Schotter und Sand drainieren und erwärmen sich schnell – ideale Bedingungen für spät reifende Sorten wie Cabernet Sauvignon, die im kühleren Österreich sonst selten ganz ausreifen.

„Simod" ist die mundartliche Bezeichnung für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts. Dass die Cuvée den Namen der Lage trägt und nicht den der Rebsorten, zeigt, worauf das Weingut Wert legt: Herkunft vor Sortenetikett.

Cabernet und Zweigelt im Barrique

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Die beiden Sorten ergänzen sich: Cabernet liefert Struktur, festes Tannin und dunkle Frucht, Zweigelt – die in Österreich 1922 gezüchtete Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent – bringt Kirschfrucht, Saftigkeit und Geschmeidigkeit.

Der Wein reift rund 12 Monate im Barrique. Das kleine Fass gibt Vanille und Röstaromen ab und rundet über den Sauerstoffkontakt die Gerbstoffe des Cabernet. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot mit reifen, leicht ziegelfarbenen Reflexen. In der Nase Kirsche und Vanille, dazu gereifte Aromen von getrockneten Früchten, Leder, Tabak und dunkler Schokolade. Am Gaumen leicht rauchig, vielschichtig und harmonisch, mit reifen, weichen Tanninen und feiner Holzwürze im langen Abgang.

Cabernet für das Gerüst, Zweigelt für die Kirsche, zwölf Monate Barrique für die Würze – und Zeit in der Flasche für Leder und Tabak.

Bei 16–18 °C servieren. Eine halbe bis ganze Stunde vorher öffnen oder dekantieren; bei gereiften Flaschen ist ein leichtes Depot möglich.

Am Tisch

Passt zu rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse. Ebenso zu Rinderbraten, Hirschragout, Gulasch und Bergkäse – ein kraftvoller Begleiter für herzhafte Küche.


Produzent Weingut Manfred Weiss, Apetlon (Burgenland)
Rebsorte Cabernet Sauvignon und Zweigelt
Lage Riede Siebenmath, Apetlon · Seewinkel am Neusiedlersee, Österreich · Schwarzerde, Schotter und Sand
Klassifikation Qualitätswein · trocken
Ausbau rund 12 Monate im Barrique
Trinkempfehlung jetzt trinken

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Länder/Regionen

Joseph Roty Marsannay Cuvée Boivin 2019

Rotwein · Marsannay · Pinot Noir

Pinot Noir Marsannay AOC · Cuvée Boivin Côte de Nuits (nördlichste) elegant · feingliedrig 2019

Der Marsannay Cuvée Boivin 2019 der Domaine Joseph Roty ist ein reinsortiger Pinot Noir mit reifen Kirschen und Veilchen in Duft und Geschmack. Wärmend, elegant und feingliedrig – Burgund von seiner schönsten Seite.


Marsannay – das „Goldene Tor" zur Côte de Nuits

Marsannay ist die nördlichste Appellation der Côte de Nuits und liegt unmittelbar südlich von Dijon – oft das „Goldene Tor" zur Côte de Nuits genannt. Als einzige Dorf-Appellation der Region ist sie für Rot, Weiß und Rosé zugelassen; rund 40 Winzer bewirtschaften gut 302 Hektar in Marsannay-la-Côte, Chenôve und Couchey. Die Rotweine aus Pinot Noir zeigen einen eleganten, fruchtbetonten Stil.

Die Domaine Joseph Roty zählt zu den renommierten Adressen von Gevrey-Chambertin; ihr Marsannay „Cuvée Boivin" bringt diese Handschrift auf zugänglicher Stufe.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Trotz der Wärme bewahrten die Trauben eine bemerkenswerte Frische; die Reben lieferten konzentrierte, vollreife Frucht.

Für die roten Burgunder steht 2019 für reife, dichte Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker Jahrgang, der die elegante Art dieses Marsannay schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Frucht, feines Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife Kirschen und Veilchen in Duft und Geschmack. Am Gaumen wärmend, elegant und feingliedrig, mit feiner Frucht, frischer Säure und einem harmonischen Abgang.

Reife Kirsche und Veilchen, wärmend, elegant und feingliedrig – Burgund von seiner schönsten Seite.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Marsannay (nördlichste Côte de Nuits); Cuvée Boivin
Klassifikation: Marsannay AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Rebsorten

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Spätburgunder 2022

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Waßmer Schlatter Maltesergarten Spätburgunder 2022 ist ein kraftvoller und zugleich eleganter Lagen-Spätburgunder aus Baden. Dichtes Granatrot im Glas, mit feiner Holzwürze, satter Beerenfrucht und guter aromatischer Länge.


Baden / Schlatter Maltesergarten

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Wein stammt aus der Lage Schlatter Maltesergarten, die für ausdrucksstarke, mineralisch geprägte Spätburgunder steht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Der Ausbau im Holzfass verleiht dem Wein feine Holz- und Röstwürze sowie Struktur, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Granatrot. In der Nase sauber, mit dezenter Holzwürze, feinen mineralischen Noten, Röstaromen, einem Hauch Kakao und Kaffee sowie reifen Sauerkirschen und Brombeeren im Hintergrund. Am Gaumen sauber und saftig, kraftvoll und zugleich elegant, mit Vanille, Kakao und Röstaromen, milden Gewürzen und satter Beerenfrucht; gute Länge und Dichte, im Hintergrund ein Hauch von Unterholz und Trüffel.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: dunklem Fleisch und Geflügel, Wild, kräftigen und würzigen Schmorgerichten sowie reifem, mildem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatter Maltesergarten (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: Holzfassausbau; kraftvoll und elegant
Jahrgang: 2022

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Only Bubbles

Huré Frères Champagne Invitation Extra Brut

Der Huré Frères L'Invitation Extra Brut ist die klassische Cuvée des Hauses und der beste Einstieg in den Stil von Huré. Pinot Noir und Meunier zu je 40 %, dazu 20 % Chardonnay. Die Trauben kommen aus Ludes und Villedommange (Montagne de Reims) sowie aus Vavray-le-Grand im Vitryat.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Im Duft reife Früchte, vor allem Mirabelle, dazu etwas geröstetes Brot. Im Mund rund, harmonisch und charmant, mit sanfter Frische. Ein feiner, eleganter Abgang, der Lust auf das nächste Glas macht.

Mach was draus

Ein Champagner für viele Gelegenheiten: zum Aperitif, zu Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel oder einer feinen Vorspeise. Auch zu Gougères oder einem milden Käse sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Invitation ist genau das, was der Name sagt: eine Einladung. Mein Tipp für jeden Abend mit Freunden.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist das Besondere? Die Reserveweine stammen aus einer Solera nach spanischem Vorbild. Das sorgt Jahr für Jahr für einen gleichbleibenden Stil.

Wie lange reift er? Zweieinhalb bis drei Jahre Hefelager in der Flasche. Mit 4 g/l Zucker in der Dosage ist er ein Extra Brut.

40 % Pinot Noir, 40 % Meunier, 20 % Chardonnay · Ludes, Villedommange (Montagne de Reims), Vavray-le-Grand (Vitryat) · Reserveweine aus der Solera · Hefelager 30–36 Monate · Extra Brut (4 g/l) · Champagne Huré Frères, Ludes · Stand: Oktober 2026

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Whisky

Ardbeg Ardcore

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe ca. 25 % Black Malt Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day

Der Ardbeg Ardcore ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2022 unter dem Motto Punkrock. Der Name verkürzt „hardcore" und verweist auf die Besonderheit der Abfüllung: Erstmals verwendete Ardbeg stark geröstetes Black Malt – rund ein Viertel der Maische –, was dem Whisky dunkle Röstnoten verleiht. Gereift ist er vorwiegend in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und non chill-filtered abgefüllt. 


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Das Besondere am Ardcore ist die Maische: Neben getorftem Malz kommt zu rund 25 % Black Malt zum Einsatz – Gerste, die bis an die Grenze der Verkohlung geröstet wird. Das nimmt den klassischen Ardbeg-Rauch etwas zurück und stellt dunkle Röstaromen in den Vordergrund. Gereift wurde der Whisky vorwiegend in First-Fill-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche, ohne Altersangabe. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Helles Gold im Glas. In der Nase Holzkohlerauch, geröstetes Malz, dunkle Schokolade und Espresso, dazu Anis, geräucherte Zitrone und eine maritime Torfnote. Am Gaumen kräftig und würzig: verkohltes Malz, Kakao, Lakritz und Melassetoffee über einem Fundament aus Rauch und schwarzem Pfeffer. Der Nachhall ist trocken, rauchig und von Röstbitterkeit geprägt.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein paar Tropfen Wasser holen die Süße hervor. Passt zu kräftigen, gegrillten Speisen wie Smoked Brisket, Spareribs, gegrilltem Lamm, reifem Blauschimmelkäse und dunkler Schokolade. Ein intensiver Begleiter für Liebhaber rauchiger Malts.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2022)
Ausbau: vorwiegend First-Fill-Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche

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Rebsorten

Egon Müller Riesling Wiltinger braune Kupp Kabinett 2021

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Wiltinger Braune Kupp Le Gallais Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2021

Der Egon Müller Wiltinger Braune Kupp Riesling Kabinett 2021 stammt aus dem Zweitweingut Le Gallais – ein saftiger, etwas reiferer Gegenpart zum Scharzhofberger: fruchtsüß, finessenreich und von rassiger Frische. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Wiltinger Braune Kupp – das Le-Gallais-Terroir

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Die Wiltinger Braune Kupp bewirtschaftet Egon Müller unter seinem 1954 erworbenen Zweitweingut Le Gallais. Anders als der kühle, waldumgebene Scharzhofberg liegt die Braune Kupp direkt an der Saar: Der Fluss reguliert die Temperatur und reflektiert zusätzlich Sonnenlicht, sodass die Lage etwas mehr Wärme erhält. Auf verwittertem blauem Devonschiefer entstehen so Weine, die für die Saar auf der reiferen, saftigeren Seite stehen – mit einer charakteristischen würzigen Note.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 gilt an der Saar als herausragender, klassisch-kühler Kabinett-Jahrgang – kühl, straff und von großer Präzision. Die Braune Kupp zeigt in diesem Jahr eine bislang ungekannte Finesse und Feinheit: einen Hauch reifer und saftiger als der Scharzhofberg, mit einer feinen Mineralik und einer Balance, die diesen Wein schon jung außergewöhnlich zugänglich macht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Prädikat Kabinett, fruchtsüß.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase fein und präzise: Pfirsich, Mandarine und Zitrusfrucht, dazu Orangenblüte, frische Kräuter (Estragon, Minze), ein Hauch Aprikosenblüte und eine cremige Note. Am Gaumen ungemein verspielt und präzise, saftig und breit im Kern, wobei die cremige Seite von lebendiger Säure und klarer Frucht umschlossen wird – etwas reifer und runder als der Scharzhofberger, mit feiner würziger Ingwernote.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das Finale ist von beeindruckender Reinheit, fokussiert und seidig, mit einem belebenden Säurekick. Schon jung ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Wiltinger Braune Kupp, Wiltingen an der Saar (Deutschland); Zweitweingut Le Gallais; direkt an der Saar, verwitterter blauer Devonschiefer, etwas wärmere Lage
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache · Amphoren-Trio

100 % Grenache 3er-Set · Crau · Pignan · Serres AOC Châteauneuf-du-Pape unbeschichtete Tonamphoren ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung 400 Boxen 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei Grenache aus drei Lagen von Châteauneuf-du-Pape, jede Parzelle für sich in der Tonamphore vinifiziert, ohne Assemblage. Mounir Saouma lässt die Trauben in unbeschichteten Amphoren ruhen und verzichtet auf jeden Zusatz. Drei Böden, drei Charaktere, nur 400 Boxen.


Crau, Pignan, Serres – drei Böden von Châteauneuf-du-Pape

Rotem und Mounir Saouma sind mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune bekannt geworden. 2009 kauften sie zwei Hektar in der Lage Pignan in Châteauneuf-du-Pape, heute bewirtschaften sie dort rund zwölf Hektar in Châteauneuf-du-Pape, Courthézon, Orange und Bédarrides. Die Idee zur Amphore stammt aus Mounirs Kindheit in den Bergen des Libanon, wo die Dorfbewohner Wasser in Tonkrügen holten.

Für die Amph-Serie vinifiziert Saouma jede Parzelle einzeln, um die unterschiedlichen Böden der Appellation unverfälscht zu zeigen. La Crau ist das Hochplateau im Osten, mit großen gerundeten Kieseln (Galets roulés) über rotem Ton – der Ton gibt dem Grenache Kraft und Würze. Pignan liegt auf nach Norden geneigtem Sand mit Kieseln in der Nachbarschaft von Château Rayas; der Sand bringt Feinheit und reine Frucht.

Les Grandes Serres im Süden der Appellation liegen auf eisenreichen roten Böden, die dem Grenache wärmende, dunkle Frucht und Tiefe geben. Zusammen zeigen die drei Weine, wie stark der Boden Grenache aus derselben Appellation prägt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

Ein kühles, feuchtes Frühjahr verzögerte 2013 den Austrieb und führte beim Grenache, der rund 75 % der Rebfläche der Appellation ausmacht, zu starker Verrieselung: Die Blüten setzten schlecht an. Der Farbumschlag begann erst Anfang August, rund drei Wochen später als üblich. Ein heißer Juli mit einem Gewitter zum Monatsende brachte zwar gute Sommerbedingungen, der Rückstand ließ sich aber nicht aufholen.

2013 zählt zu den spätesten und mengenmäßig kleinsten Jahrgängen in Châteauneuf-du-Pape: Der Durchschnittsertrag erreichte nur rund 26 Hektoliter je Hektar, zulässig sind 35. Gelesen wurde ab der zweiten Septemberhälfte bei sehr guten Bedingungen. Die Rotweine zeigen gute Säure, moderaten Alkohol und fruchtbetonten Grenache – günstige Voraussetzungen für Saoumas Stil, der Feinheit über Kraft stellt.

Tonamphore ohne jeden Zusatz

Drei Lagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken. Je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Serres, limitiert auf 400 Dreier-Boxen.

Die von Hand gelesenen Trauben kommen in innen unbeschichtete Tonamphoren, damit der Wein direkt mit dem Ton in Kontakt steht. Nach der Ruhezeit in der Amphore werden sie leicht gepresst. Mounir verzichtet auf jeden Zusatz – keine Reinzuchthefe, keine Säure, kein Schwefel. Gefüllt wird allein über die Schwerkraft.

Im Glas

Die drei Weine zeigen die Unterschiede ihrer Böden. Crau: vom Ton geprägt, kräftig und würzig, mit Energie und Zug. Pignan: vom Sand geprägt, zart fruchtig und fein, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: vom eisenhaltigen roten Boden geprägt, wärmend und intensiv, mit dunkler Frucht und Gewürzen.

Dreimal Grenache aus einer Appellation, dreimal ein anderer Boden – Ton, Sand, Eisen – und keine Zutat außer der Traube.

Vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren, idealerweise nebeneinander verkosten.

Am Tisch

Lamm und Wild, geschmortes und gegrilltes Rind, kräuterwürzige mediterrane Schmorgerichte und gereifter Käse. Am besten als Vergleichsprobe der drei Terroirs.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape
Rebsorte 100 % Grenache
Lage La Crau (Galets über rotem Ton) · Pignan (Sand mit Kieseln, Nordlage) · Les Grandes Serres (eisenreicher roter Boden)
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape
Jahrgang 2013
Vinifikation Handlese · Einzelparzellen ohne Assemblage · unbeschichtete Tonamphoren · ohne Hefe, Säure und Schwefel
Ausbau Ruhe in der Amphore · leichte Pressung · Füllung über Schwerkraft
Auflage 400 Boxen à 3 Flaschen

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