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24. Mai 2018

Deutschland

Pech gehabt?

Pech gehabt? Südlich des Pfälzer Weinortes Wachenheim und nordwestlich des berühmten Weindorfes Forst liegt die 15 Hektar große Einzellage Forster Pechstein. Eingerahmt von den anderen

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Spanien

Raúl Moreno El Proposito 2023

Weißwein · Vino de Pasto · Palomino

100 % Palomino (Clon 84) Pago Miraflores Alto, Sanlúcar Albariza · Nordlage Reben über 100 Jahre 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben 8 Monate unter Flor 2023

Der Raúl Moreno El Propósito 2023 ist ein Vino de Pasto aus Palomino von über hundertjährigen Reben im Pago Miraflores Alto in Sanlúcar de Barrameda. Mit den Füßen getreten, sieben Tage mit ganzen Trauben auf der Maische vergoren und acht Monate unter dem Flor gereift: ein unaufgespriteter Weißwein aus dem Sherry-Land, frisch und geradlinig, mit salziger Mineralität und knackiger Säure.


Pago Miraflores Alto – alte Reben auf Albariza

Der Pago Miraflores gehört zu den bekanntesten Lagen von Sanlúcar de Barrameda, nur wenige Kilometer von der Atlantikküste und der Mündung des Guadalquivir entfernt. Die Reben stehen auf Albariza, dem weißen Kalkmergel des Marco de Jerez mit rund 30 bis 40 Prozent Kalkanteil. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler.

Die Parzelle für El Propósito liegt im höheren Teil der Lage, Miraflores Alto, und ist nach Norden ausgerichtet – im heißen Andalusien die kühlste denkbare Exposition. Dazu kommt der feuchte Westwind Poniente vom Atlantik, der die Nächte abkühlt. Die Reben sind über hundert Jahre alt, tragen wenig und wurzeln tief genug, um auch in Trockenjahren an Wasser zu kommen.

Vino de Pasto bezeichnet die historische Form des Weins aus dieser Region: Palomino, der nicht aufgespritet wird, sondern als Tischwein getrunken – bevor sich im 19. Jahrhundert der Sherry als Exportprodukt durchsetzte. Raúl Moreno gehört zu der kleinen Gruppe von Winzern, die diese Tradition wiederbeleben und zeigen, was die Albariza jenseits der Solera kann.

Jahrgang 2023 – Sanlúcar de Barrameda

Das Weinjahr 2023 war im Marco de Jerez erneut von Trockenheit geprägt. In den Lagen fielen zwischen 425 und 480 Litern je Quadratmeter, deutlich unter den rund 600 Litern eines normalen Jahres. Der Regen kam vor allem im Dezember und Januar; im Juni fielen noch einmal 40 bis 50 Liter, die die Wasserreserven im Boden auffrischten. Hier zeigte die Albariza ihren Wert: Sie hält Niederschlag über Monate fest. Hagel traf im Juni einzelne Lagen im Norden der Denominación, bei Trebujena und Lebrija, nicht aber Sanlúcar.

Die Lese lief vom 3. August bis zum 15. September. Insgesamt wurden im Marco de Jerez 49,9 Millionen Kilo Trauben verarbeitet, rund zwölf Prozent mehr als im besonders kleinen Vorjahr, aber weiter unter dem langjährigen Mittel. Das Lesegut war gesund. Für einen Wein aus Nordlage und alten Reben bedeutet das: moderate Mengen, erhaltene Säure – genau die Voraussetzung für einen Palomino, der ohne Aufspritung auskommen soll.

Fußtreten, ganze Trauben und acht Monate unter Flor

Reinsortiger Palomino (Clon 84) aus dem Jahrgang 2023, trocken. Die Trauben werden zwei bis drei Stunden mit den Füßen getreten – schonender als jede Presse, weil Kerne und Stiele dabei nicht zerbrechen. Es folgt eine siebentägige Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen und mit sehr sanfter Extraktion. Die Gärung startet spontan in offenen Behältern; gepresst wird noch vor ihrem Ende, damit der Schalenkontakt nicht zu viel Gerbstoff einbringt.

Danach reift der Wein acht Monate unter dem Flor, der Hefedecke, die auch Manzanilla und Fino prägt – in einer gebrauchten Manzanilla-Bota aus Eiche und in einem alten Bocoy aus Kastanienholz zu 600 Litern, in dem früher Amontillado lag. Die Hefe schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und gibt ihm die salzig-hefige Note; die alten Fässer bringen eine leichte oxidative Tiefe mit, ohne die Frische zu überdecken. Aufgespritet wird nicht – das unterscheidet El Propósito von jedem Sherry.

Im Glas

Helles Gold mit leichtem Schimmer aus dem Schalenkontakt. In der Nase Kamille, Mandel und ein hefig-salziger Ton aus der Florzeit, dahinter gelber Apfel und Zitrusschale.

Am Gaumen geradlinig und schlank gebaut, mit knackiger Säure und einer salzigen Ader, die bis in den Abgang trägt. Die Maischegärung gibt eine feine Griffigkeit, die alten Fässer einen Hauch Würze und Tiefe. Frische und Herkunft stehen im Vordergrund, nicht die Kraft.

Palomino unter Flor, aber ohne Aufspritung: So schmeckte Sanlúcar, bevor es Sherry gab.

Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, in einem Weißweinglas. Nach einer Viertelstunde öffnet sich der Wein deutlich. Trinkreif, mit Reserve für einige Jahre.

Am Tisch

Zu Meeresfrüchten und gebratenem Fisch, zu Jamón und Mandeln, zu Tortilla und Tapas sowie zu eingelegtem Gemüse und Oliven. Die salzige Ader und die Griffigkeit aus der Maischegärung tragen auch Schwierigeres: Artischocken, Spargel, Eintöpfe mit Kichererbsen – Gerichte, an denen die meisten Weißweine scheitern.


Produzent Raúl Moreno, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino (Clon 84)
Lage Pago Miraflores Alto, Sanlúcar de Barrameda · Albariza · Nordausrichtung
Klassifikation Vino de Pasto (Stilbezeichnung) · trocken, nicht aufgespritet
Jahrgang 2023
Vinifikation Fußtreten · 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen · Spontangärung in offenen Behältern · Pressung vor Gärende
Ausbau 8 Monate unter Flor in gebrauchter Manzanilla-Bota (Eiche) und Bocoy aus Kastanienholz (600 l)
Rebenalter über 100 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2029

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, Handarbeit im Weinberg, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg; 2.586 Flaschen

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Whisky

Cotswolds Single Malt Whisky

Whisky · Single Malt · England

Cotswolds Single Malt Whisky ist der erste Single Malt der Cotswolds Distillery im Süden Englands. Die Zutaten stammen von lokalen Farmen, die Herstellung folgt traditionellen Methoden. Gereift in Ex-Bourbon- und Ex-Rotweinfässern, ist er weder kühlfiltriert noch gefärbt. Pfirsich, Honig und dunkle Früchte prägen den Charakter.


Herkunft

Die Cotswolds Distillery liegt in der für ihre natürliche Schönheit bekannten Region Cotswolds im Süden Englands. Die Zutaten stammen von lokalen Farmen, alle Produkte werden nach traditionellen Methoden hergestellt.

Herstellung und Reifung

Der Whisky reifte etwas mehr als drei Jahre in First-Fill-Ex-Bourbon-Fässern (30 %) und Ex-Rotweinfässern (70 %). Er ist weder kühlfiltriert noch gefärbt und wird. abgefüllt.

Im Glas

In der Nase Pfirsich und Aprikose, dazu Honig und Marzipan. Am Gaumen recht ölig mit feiner Süße; die Rotweineinflüsse sind deutlich erkennbar, ergänzt um dunklen Zucker und Gewürze. Im langen Abgang Anklänge von dunklen Früchten und Sirup.

Zum Genuss

Pur oder mit wenigen Tropfen Wasser genießen, das die Aromen öffnet.

Klassische Begleitung: pur als Digestif, zu dunkler Schokolade, Trockenfrüchten oder gereiftem Käse.


Herkunft: Cotswolds, England
Art: Single Malt Whisky.
Reifung: über 3 Jahre, Ex-Bourbon (30 %) & Ex-Rotwein (70 %), unfiltriert/ungefärbt

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Rebsorten

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2021

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2021 kommt von der renommierten rheinhessischen Lage Morstein, die vor allem durch verwittertes Kalkgestein geprägt ist. Dichte, mineralische Tiefe in der Aromatik – sehr kraftvoll und expressiv im Mund. Kalk pur.


Rheinhessen / Westhofen – Morstein

Das Weingut Seehof von Florian Fauth liegt in Westhofen im Wonnegau, Rheinhessen. Die weltberühmte Lage Morstein ist vor allem durch verwittertes Kalkgestein geprägt und zählt zu den großen Riesling-Terroirs Deutschlands. Die alten Reben bilden die Grundlage für Dichte und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von alten Reben. Der Ausbau stellt die dichte, mineralische Tiefe und die kraftvolle Expressivität der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Grüngelb. In der Nase dichte, mineralische Tiefe mit reifer Frucht und feiner Würze. Am Gaumen sehr kraftvoll und expressiv, mit reifer Frucht, salziger Mineralität und feiner Würze in harmonischem Zusammenspiel; langer, kalkig-mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter, gern auch nach etwas Flaschenreife.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Kalb und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Morstein (Wonnegau, Deutschland); Weingut Seehof (Florian Fauth)
Klassifikation: Lagenwein (Alte Reben) – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: alte Reben auf verwittertem Kalkgestein; mineralitätsbetont
Jahrgang: 2021

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Spanien

Bitacora Rueda Verdejo

Weißwein · Rueda · Spanien

Der Cuatro Rayas Bitácora Rueda Verdejo ist ein frischer, reinsortiger Verdejo aus der D.O. Rueda in Kastilien-León. Erzeugt wird er von Cuatro Rayas, einer traditionsreichen Genossenschaft aus La Seca im Herzen des Rueda-Gebiets. Im Bukett intensiv-fruchtig nach Stachelbeere, Kiwi und Zitrus, dazu florale Aromen mit leicht herben Nuancen. Am Gaumen sehr saftig.


D.O. Rueda – Kastilien-León

Die D.O. Rueda liegt auf der Hochebene Kastilien-Leóns, südlich des Duero, auf rund 700 bis 800 Metern Höhe. Steinige, kiesige Böden sowie heiße Tage und kühle Nächte prägen die frische, aromatische Stilistik des Verdejo – der Leitsorte der Region. Cuatro Rayas hat seinen Sitz in La Seca, einer der Kerngemeinden Ruedas.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Verdejo. Gelesen wird kühl, häufig in den Nachtstunden, um die Aromatik zu erhalten. Die Vergärung erfolgt bei kontrollierter Temperatur im Edelstahltank, der die frische Frucht bewahrt. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensiv-fruchtig nach Stachelbeere, Kiwi und Zitrus, ergänzt um florale Noten und eine leicht herbe Nuance. Am Gaumen sehr saftig und frisch, mit klarer Frucht. Der Abgang bleibt animierend und trocken.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und Ziegenkäse. Auch als Aperitif oder zu hellem Geflügel und Gemüse. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage La Seca, D.O. Rueda (Kastilien-León, Spanien), steinig-kiesige Böden, 700–800 m
Klassifikation D.O. Rueda (Verdejo)
Ausbau Reinsortiger Verdejo, kühle (Nacht-)Lese, Vergärung im Edelstahltank

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Weine

Champagne Georges Laval Les Hautes Chèvres Brut Nature 2015 BIO

Der Georges Laval Les Hautes Chèvres 2015 Brut Nature ist reiner Meunier aus einer der ältesten Parzellen von Cumières. Die Reben wurden zwischen 1930 und 1959 gepflanzt, abgefüllt wird nur in großen Jahren. Ein Blanc de Noirs ohne Dosage und ohne Kompromisse.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Puristisch und tief, mit kühler Mineralität und klarer Frucht. Am Gaumen trocken und konzentriert, getragen von präziser Säure, die den alten Reben Spannung gibt. Das Holz bleibt im Hintergrund und sorgt für Struktur. Ein langer, ernster Abgang.

Mach was draus

Gebratene Wachtel, Perlhuhn mit Pilzen, Zander in Beurre blanc oder ein lange gereifter Hartkäse. Er braucht ein Gericht mit Substanz und einen Abend, an dem man sich Zeit nimmt. Ideal für ein kleines Menü unter Weinfreunden. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und gib ihm Zeit im Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Wer glaubt, Meunier sei nur für Cuvées gut, sollte das hier probieren. Am besten aus dem großen Glas und nicht zu kalt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum heißt er Blanc de Noirs? Meunier ist eine rote Rebsorte. Weiß gekeltert entsteht daraus ein heller Champagner, der Blanc de Noirs.

Wird er jedes Jahr gemacht? Nein. Les Hautes Chèvres gibt es nur in Jahren, in denen die Trauben optimal reif werden.

100 % Meunier · Einzellage Les Hautes Chèvres, Cumières Premier Cru · Reben von 1930 bis 1959 · Ausbau im Eichenfass · Jahrgang 2015 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne Georges Laval, Cumières · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Borsci CafCaffe Due Volte Caffè

Likör · Kaffeelikör · Italien · Apulien

Borsci Due Volte Caffè ist ein feiner Kaffeelikör des traditionsreichen Hauses Borsci aus Apulien. Er entsteht aus Aufgüssen hochwertiger Kaffeesorten nach einer überlieferten Prozedur. Dunkel, aromatisch und vollmundig im Geschmack. Ein Kaffeelikör für Genießer – pur, auf Eis oder mit Sahne.


Herkunft

Das Haus Borsci hat seinen Sitz im süditalienischen San Marzano in Apulien und ist seit Generationen für seine Liköre bekannt. Der Kaffeelikör steht in dieser Tradition.

Herstellung und Reifung

Der Likör wird aus Aufgüssen hochwertiger Kaffeesorten gewonnen – nach einer traditionellen Prozedur von Borsci. Das Verfahren bewahrt das volle Kaffeearoma.

Im Glas

Tiefes Braun. In der Nase intensives Aroma von geröstetem Kaffee. Am Gaumen vollmundig und aromatisch, mit feiner Süße und langem, kaffeebetontem Abgang.

Zum Genuss

Pur, auf Eis oder mit einem Schuss Sahne genießen. Auch als Digestif oder über Vanilleeis im Affogato-Stil.

Klassische Begleitung: Espresso, Vanilleeis, Schokoladendesserts und Gebäck.


Herkunft: San Marzano, Apulien (Italien)
Art: Kaffeelikör
Herstellung: Aufguss hochwertiger Kaffeesorten, traditionelle Prozedur

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Rebsorten

Von Winning Ozyetra Riesling 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2020

Der von Winning Ozyetra Riesling 2020 entsteht aus den erlesensten Fässern des Forster Pechstein – für Kenner das Non plus ultra der Pfalz. Der Name spielt auf den berühmten Osietra-Kaviar an: das Programm eines äußerst kraftvollen, eleganten und feinen trockenen Rieslings.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Unter Kennern gilt die Einzellage Forster Pechstein als das Non plus ultra der gesamten Pfalz – da verwundert es nicht, dass von Winning genau diese Lage auserkoren hat, um daraus einen Spitzenwein zu kreieren. Der Name Ozyetra steht für den berühmten Osietra-Kaviar und ist somit Programm: die Umsetzung von Stephan Attmann und seinem Team, aus dieser Lage einen äußerst kraftvollen, eleganten und feinen trockenen Riesling zu gewinnen.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Konzentration und Feinheit – dieser Jahrgang erinnert besonders stark an seine Vorbilder aus dem Burgund.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2020; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein Vanille- und Briochenoten, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Eine goldgelbe Farbe spiegelt sich zwischen den Gläserwänden wider. Die zunächst noch recht verschlossene Nase öffnet sich mit ausreichend Sauerstoffzufuhr immer mehr in delikate Kernobstfrüchte, welche von Vanillearomen und frischem Briocheteig flankiert werden. Unheimlich kompakt und mit starken, gut eingebundenen Gerbstoffen im Mundgefühl ist dies eine völlig neue Riesling-Interpretation. Äußerlich wirkt der Ozyetra wie ein fetter und schwülstiger Chardonnay der Extraklasse, innerlich wie ein zarter, eleganter Riesling aus der Pfalz. Hier findet sich dann auch eine tänzelnde Säurestruktur und dieses schöne Gefühl, immer mehr von diesem Tropfen haben zu wollen. Man könnte es auch die Gier nach noch mehr flüssigem Kaviar nennen. Der Jahrgang 2020 erinnert noch viel mehr an seine Vorbilder aus dem Burgund. Riesling-Geschichte muss neu geschrieben werden!

Delikate Kernobstfrüchte, flankiert von Vanille und frischem Briocheteig – kompakt, mit gut eingebundenen Gerbstoffen und tänzelnder Säure. Die Gier nach noch mehr flüssigem Kaviar.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung unbedingt dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; Handarbeit im Weinberg

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