Elkano Txiki- Getaria – Spanien

Elkano Txiki – das kleine Elkano

Das Restaurant Elkano aus Getaria hat sich inzwischen einen mystischen Ruf für seine gegrillten Edelfische erworben. Die Historie dieses Hauses begann bereits im Jahre 1964 in einer kleinen dunklen Gasse in Getaria. Als das Restaurant an diesem Ort wegen der großen Nachfrage zu klein wurde, hat man dieses einfach geschlossen und ist zum heutigen Standort an die Herrerieta Kalea Numero 2, ebenfalls in Getaria, gezogen.

Im Jahr 2014 haben die Eigentümer dann den alten Stammort als Bar wieder zum Leben erweckt und diesen auf den Namen Elkano Txiki (das kleine Elkano) getauft. Eine Hand voll Tische, eine kleine offene Küche mit einer davor liegenden Theke, Stehplätze in und vor der Wirtschaft und eine kleine Karte mit Pintxos und einer sorgfältigen Auswahl von saisonalen Tellergerichten sind die Merkmale dieses außergewöhnlichen Ortes.

Wie im größeren Restaurant ist die Qualität der Speisen nämlich nur außergewöhnlich und spektakulär zu nennen. Wenn der Gast nicht aufpasst, kann er hier in einen wahren Genussrausch geraten. Die Krönung war an diesem denkwürdigen Abend das Ceviche vom Adlerfisch. Eine Ceviche, die neben den so Säure typischen Merkmalen dieser Zubereitungsmethode, endlich auch einmal den Geschmack der einzelnen Zutaten herausgearbeitet hat. Auch die restlichen Tapas und Portionen sind alle ehrenwert. Alles klein, aber sehr fein!

Bonito.
Roter Thunfisch.
Russischer Salat mit Ventresca.
Gegrillte Paprikaschoten.
Landei, Kartoffelpüree und Schinken.
Ceviche vom Adlerfisch.
Tomatensalat.
Pulpo.
Pintxo von der Txuleta, einer alter Kuh, gegrillte Paprikaschoten.
Käsekuchen.

Elkano Txiki – Elkano Kalea 13 – 20808 Getaria – Spanien – https://www.restauranteelkano.com/

  • Punkte
127

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Frankreich

Chateau Rozier Saint Emilion Grand Cru 2022 0,375 Liter

Rotwein · Saint-Émilion Grand Cru · Merlot · 0,375 l

Château Rozier Saint-Émilion Grand Cru ist ein aromatischer Bordeaux-Rotwein vom rechten Ufer der Gironde – hier in der praktischen 0,375-Liter-Flasche (halbe Flasche). Das Weingut liegt in der renommierten Appellation Saint-Émilion. Die Merlot-betonte Cuvée besticht mit dichter, purpurroter Farbe und viel Frucht. Im Glas vollmundig, fruchtbetont und mit seidigen Tanninen.


Saint-Émilion

Saint-Émilion ist eine der berühmtesten Appellationen am rechten Ufer der Gironde, bekannt für Merlot-dominierte Weine. Die kalk-, ton- und sandgeprägten Böden verleihen den Weinen Frucht, Fülle und Charme. Der Wein trägt die Klassifikation Saint-Émilion Grand Cru.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée ist Merlot-dominiert, ergänzt um Cabernet Franc (und einen Anteil Cabernet Sauvignon). Nach der Gärung reift der Wein im Barrique, das ihm Struktur, feine Würze und seidige Tannine verleiht.

Im Glas

Dichtes Purpurrot. Im Bukett Pflaumen, reife Beeren, süßes Fruchtkompott und feines Lakritz. Am Gaumen sehr aromatisch, mit viel Frucht und Volumen, vollmundig und mit seidigen Tanninen im Nachhall. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut. Die 0,375-Liter-Flasche ist ideal für den Genuss zu zweit oder für ein einzelnes Glas.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Saint-Émilion (Bordeaux); Kalk/Ton/Sand
Klassifikation: Saint-Émilion Grand Cru AOC
Ausbau: Merlot-dominiert mit Cabernet Franc, Barriqueausbau

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Spirituosen

Nardini Bitter Aperitivo 1,00 Liter

Bitter · Aperitivo · Italien · Venetien

Nardini Bitter Aperitivo ist ein eleganter Bitterlikör des Traditionshauses Nardini aus Bassano del Grappa in Venetien. Weich und fein präsentiert er sich mit Zitrusfrucht sowie kräutrigen und bitteren Noten. Ausgewogen und aromatisch. Perfekt im Spritz.


Herkunft

Die Distilleria Nardini wurde 1779 in Bassano del Grappa in Venetien gegründet und zählt zu den ältesten Destillerien Italiens. Der Bitter Aperitivo steht in dieser langen Tradition.

Herstellung und Reifung

Ein Bitterlikör aus einer Komposition von Kräutern und Zitrusfrüchten. Die Rezeptur verbindet weiche Eleganz mit feiner Bitterkeit – aromatisch ausbalanciert.

Im Glas

Leuchtendes Rot. In der Nase Zitrusfrucht und Kräuter. Am Gaumen weich und elegant, mit fein bitteren und kräutrigen Noten und einem ausgewogenen, leicht bitteren Abgang.

Zum Genuss

Auf Eis, im Spritz mit Prosecco und Soda oder in Cocktails wie dem Negroni.

Klassische Begleitung: als Aperitif im Spritz, zu Oliven, Antipasti und Käsegebäck.


Herkunft: Bassano del Grappa, Venetien (Italien)
Art: Bitter / Aperitivo.
Herstellung: Likör aus Kräutern und Zitrusfrüchten

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Weine

Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süss BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Riesling

Riesling Kabinett · fruchtig süß Haardt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein & Kalk Prädikatswein BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süß 2025 ist ein feiner, fruchtsüßer Kabinett aus den Haardter Lagen. Das leichte Spiel aus rassiger Säure und feiner Restsüße macht ihn zu einem animierenden, klassischen Mosel- … nein, echten Pfälzer Kabinett aus biologischem Anbau.


Haardt – fruchtsüßer Riesling-Kabinett

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardter Riesling Kabinett stammt aus ihren Lagen rund um Haardt am Rand von Neustadt.

Die Böden der Haardter Lagen verbinden Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen; zusammen mit der kühlenden Waldluft der Haardt schaffen sie die Grundlage für einen leichten, fruchtsüßen Riesling mit rassiger Säure und klarer Frucht.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Kabinett 2025 zeigt eine reife, klare Frucht bei lebendiger Säure. Die kühle Prägung der Haardter Lagen und der schonende Kellerstil bewahren die feine Balance aus Restsüße und Frische – leicht, animierend und präzise.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (Prädikatswein) aus den Haardter Lagen, Jahrgang 2025; 100 % Riesling.

Der Wein wird schonend vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur rassigen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein leichter, fruchtbetonter Kabinett mit klarer Herkunft. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein leichter, fruchtsüßer Riesling-Kabinett: klare Aromen von Pfirsich und Aprikose, dazu Apfel, Zitrus und ein floraler Hauch. Am Gaumen animierend und saftig, mit einer feinen Restsüße, die von einer rassigen, lebendigen Säure getragen wird – leichtfüßig, präzise und mit erfrischendem Nachhall.

Pfirsich, Aprikose und Apfel mit floralem Hauch – leichtfüßig, mit feiner Restsüße im rassigen Spiel einer lebendigen Säure.

Ein erfrischender, fruchtsüßer Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Haardter Lagen, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, Pfalz (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: schonende Vinifikation mit feiner Restsüße; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Schaumweine

Cavalier Blanc de Blancs brut

Frisch und klar: Der Cavalier Blanc de Blancs Brut kommt von den Caves de Wissembourg im nördlichen Elsass. Gemacht wird er aus Ugni Blanc, einer hellen Traube, und als Brut gefüllt – ein unkomplizierter Begleiter für Aperitif, Empfang und Feste.

Im Glas

Hell strohgelb, feine Perlen. Duft und Geschmack bringen grünen Apfel, Zitrus und etwas Blüte. Lebendige Säure sorgt für Spannung, dabei bleibt er schön trocken. Das Finale ist sauber und kurz.

Mach was draus

Ein Klassiker für Empfänge und den Aperitif. Dazu passen Vorspeisen, Salate, helles Fleisch, Geflügel, Flammkuchen, Fingerfood oder leichter Fisch. Mit einem Schuss Cassis- oder Holunderlikör wird daraus schnell ein Drink. Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 °C und trink ihn jung.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Cavalier ist der Schaumwein für große Runden. Frisch, trocken und ohne Schnörkel.“

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Kurz gefragt

Warum Ugni Blanc? Sie wird spät reif, bringt kräftige Säure, moderate Alkoholwerte und ein neutrales Aroma mit. In der Charente brennt man aus ihr Cognac, in Italien heißt sie Trebbiano. Für frischen Schaumwein ist sie ideal.

Was heißt Blanc de Blancs hier? Es sagt nur: Hier stecken allein helle Trauben drin. Mit dem Chardonnay der Champagne hat das nichts zu tun.

Wie wird er gemacht? Der Grundwein wird trocken vergoren, die Kohlensäure entsteht in einer zweiten Gärung. Danach wird er als Brut dosiert.

Rebsorte: Ugni Blanc · nur weiße Trauben · Vin Mousseux · zweite Gärung · Brut · jung trinken · Caves de Wissembourg, Wissembourg · Stand: Oktober 2026

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Whisky

Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 25 Jahre Oloroso-Sherryfass 0,7 l

Der Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt ist einer der großen Klassiker der Familienbrennerei – ein Vierteljahrhundert Reife in Sherryfässern schenkt ihm eine reiche, würzige Sherry-Prägung mit Trockenfrüchten, Nuss und feiner Eichenwürze. Ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über ein Vierteljahrhundert verleiht dem 25-Jährigen seine reiche, vielschichtige Sherry-Würze bei perfekter Balance zwischen Frucht, Nuss und Eiche.

Reifung – 25 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 25 Jahre gereift, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, mindestens 25 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei, abgefüllt in der klassischen Ausstattung der Glenfarclas-Range.

Im Glas

In der Nase reiche Sherry-Süße mit Rosinen, Sultaninen und Feigen, dazu Toffee, Walnuss und Haselnuss, warme Gewürze und ein Hauch alter Eiche und Leder. Am Gaumen vollmundig und ölig, mit Trockenfrüchten und dunkler Schokolade, Orangenmarmelade, Nuss und feiner Würze – getragen von einer ruhigen, gereiften Eichenstruktur.

Ein Vierteljahrhundert im Sherryfass – reich, würzig und perfekt ausbalanciert, ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.

Der lange, warme Abgang klingt mit Sherry, Nuss und sanfter Gewürzwürze aus.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 25 Jahre, 0,7 l
Reifung: mindestens 25 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

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Frankreich

Rotem & Mounir Inopia blanc Cotes du Rhone Villages 2023

Weißwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Roussanne · Grenache Blanc · Marsanne · Clairette AOC Côtes du Rhône Villages Orange · südliche Rhône Ton über Flusskies Zementei und 500-l-Fass 18 Monate auf der Vollhefe 2023

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia blanc Côtes du Rhône Villages 2023 ist eine Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Ganztraubig gepresst, in Zementeiern und gebrauchten 500-Liter-Fässern vergoren und 18 Monate unberührt auf der Vollhefe gereift. Ein vollmundiger Weißwein mit erstaunlicher Frische.


Inopia – Ton über Flusskies bei Orange

Rotem und Mounir Saouma haben mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune international Bekanntheit erlangt. Im Süden der Rhône arbeiten sie zusätzlich mit eigenen Weinbergen. 2011 kauften sie eine brachliegende Parzelle bei Orange. Das Bild dieses kargen Landes und der zurückhaltende Ansatz im Keller gaben dem Wein seinen Namen: Inopia, lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Die Böden bestehen aus rund einem Meter magerem Ton, darunter liegen etwa sieben Meter kleiner Flusskiesel, lokal grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape, deren Appellationsgrenze wenige hundert Meter entfernt verläuft. Diese Kiesschicht speichert Feuchtigkeit, im trockenen Klima der südlichen Rhône ein entscheidender Vorteil, und liefert den Wurzeln Mineralstoffe.

Die Saoumas bepflanzten die Fläche 2011 mit elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen rund 3.500. Die Konkurrenz der Reben untereinander senkt den Ertrag je Stock und konzentriert die Trauben. Alle Arbeiten im Weinberg werden von Hand erledigt.

Jahrgang 2023 – südliche Rhône

2023 begann in der südlichen Rhône mit einem historisch trockenen Winter: Zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar fiel an 32 Tagen in Folge kein Regen, die längste Trockenperiode seit 1959. Das Frühjahr blieb frisch, der Sommer bis in den August hinein mäßig warm. Bis Ende August fielen in der Region nur 200 bis 350 Millimeter Niederschlag.

Vom 20. bis 24. August traf eine Hitzewelle das Rhônetal, in Orange wurden am 22. August 42,7 °C gemessen. Die weißen Rebsorten waren zu diesem Zeitpunkt meist schon reif oder kurz vor der Lese und litten kaum. Die Lese zog sich von der letzten Augustwoche bis Anfang Oktober. 2023 ergibt in der südlichen Rhône dichte, ausgewogene Weine, bei den Weißen mit guter Frische.

Ganztraubenpressung, Zementei und 18 Monate Ruhe

Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette, Jahrgang 2023, trocken. Die ganzen Trauben werden gepresst, der Most gelangt direkt in gebrauchte 500-Liter-Fässer und Zementeier mit 1.600 Litern, wo er vergärt.

Anschließend bleibt der Wein 18 Monate unberührt auf der Vollhefe – ohne Umpumpen, ohne Aufrühren. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und gibt Mannoproteine ab, die die Textur polstern; daraus kommen Fülle und Länge, ohne dass Holz ins Spiel käme. Das Zementei arbeitet dabei anders als das Fass: träge in der Temperatur, minimal im Sauerstoffeintrag – es hält die Frische, die eine so lange Hefereife sonst kosten würde. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Kräftiges Goldgelb. In der Nase getrocknete Aprikose und Dattel, dazu Nuss, Rosine und eine Spur eingelegter Früchte – die Aromatik südlicher weißer Sorten, wenn sie reif geerntet und lange auf der Hefe gelassen werden.

Am Gaumen mundfüllend und breit gebaut, mit der seidigen Textur aus den achtzehn Monaten Hefekontakt – und trotzdem frisch, mit einer Säure, die den Körper trägt statt ihn zu bremsen. Der Abgang ist lang und salzig. In der Statik nahe an einem weißen Châteauneuf-du-Pape, nur kühler gezeichnet und mit mehr Trinkfluss.

Ton über Flusskies bei Orange, 18 Monate unberührt auf der Vollhefe: getrocknete Aprikose und Nuss mit kühler Frische.

Jung wie gereift zugänglich, aber gib ihm ruhig Luft – nach einer halben Stunde im Glas öffnet sich die Aromatik deutlich. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, sonst bleibt die Textur verschlossen.

Am Tisch

Edler Fisch und Krustentiere, Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, cremige Pasta- und Risottogerichte sowie würzige asiatische Küche und gereifter Hartkäse. Zu leichten Vorspeisen ist der Wein zu dicht – er gehört zum Hauptgang.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne, Clairette
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · ca. 1 m magerer Ton über ca. 7 m Flusskies (grès) · Pflanzung 2011 · 4.700 Stöcke/ha
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2023
Vinifikation Ganztraubenpressung · Gärung in gebrauchten 500-l-Fässern und Zementeiern (1.600 l)
Ausbau 18 Monate unberührt auf der Vollhefe · ohne Bâtonnage · ungeschönt · unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Le Fond Du Bateau Chouilly Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Le Fond du Bateau 2013 ist der erste Lagen-Champagner des Hauses: 1,44 Hektar ganz im Süden der Chouilly-Lagen, 1955 vom Großvater gepflanzt. Mindestens neun Jahre lag er auf der Hefe – ein gereifter Blanc de Blancs mit viel Spannung.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Reife Zitrusfrüchte, grüner Apfel, Ananas, Litschi, eine Spur Vanille, Röstbrot und etwas Lakritz. Im Mund präzise und klar, dabei geschmeidig und cremig. Die Kreide und eine feine Salzigkeit tragen bis zum langen Ausklang.

Mach was draus

Steinbutt mit Beurre blanc, Hummer, Kalbsbries, Bresse-Huhn mit Morcheln oder ein alter Comté. Ein Champagner für ein besonderes Essen – oder für den Moment, in dem man eine reife Flasche mit Freunden teilt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nach neun Jahren auf der Hefe ist er cremig und doch frisch. Genau so stelle ich mir gereiften Chardonnay vor.“

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Kurz gefragt

Woher kommt der Name? Le Fond du Bateau ist der Name der Parzelle. Die Reben sind über 50 Jahre alt, nach Osten ausgerichtet und wurzeln tief in kalkreichem Boden.

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein ruht zehn Monate auf der feinen Hefe, etwas mehr als die Hälfte im Stahl, der Rest im Holz. Geschönt und gefiltert wird nicht.

100 % Chardonnay · Lage Le Fond du Bateau, Chouilly Grand Cru · 1,44 ha, gepflanzt 1955, Ostlage · Kreide und Kalk · nur erste Pressung · 10 Monate Feinhefe, 53 % Stahl, 47 % Holz · ungeschönt, unfiltriert · mind. 9 Jahre Hefelager · Jahrgang 2013 · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Le Manzane Prosecco Conegliano Valdobbiadene Superiore brut Spumante DOCG

Ein klassischer Prosecco aus der besten Zone: der Le Manzane Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG Brut. Glera aus den Hügeln rund um San Pietro di Feletto, schonend gepresst und nach der Martinotti-Methode im Drucktank vergoren. Trocken ausgebaut, mit feiner Perlage.

Im Glas

Hell strohgelb, mit feinen, ausdauernden Perlen. Der Duft ist zart: weiße Blüten, Birne und frischer Apfel. Im Mund leicht und trocken, mit sanftem Mousseux und klarer Frucht. Der Abgang ist sauber und macht Lust auf den nächsten Schluck.

Mach was draus

Der Aperitif schlechthin – aber auch gut zu Antipasti, Fisch, Meeresfrüchten oder leichten Vorspeisen. Serviere ihn gut gekühlt bei 5 bis 7 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ein Prosecco ohne Schnickschnack. Genau so mag ich ihn zum Aperitivo.“

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Kurz gefragt

Was heißt Martinotti-Methode? Die zweite Gärung findet nicht in der Flasche, sondern in einem großen Drucktank statt. Das bewahrt die frischen, blumigen Aromen der Glera.

Wer steht dahinter? Die Familie Balbinot mit ihrem Weingut Le Manzane in San Pietro di Feletto, mitten in der Zone Conegliano Valdobbiadene.

Wie trocken ist er? Brut, mit 11 bis 12 g/l Restzucker. Le Manzane macht auch eine etwas weichere Extra-Dry-Variante.

Glera · Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG · San Pietro di Feletto, Treviso · Martinotti-Methode, temperaturkontrolliert · Brut, 11–12 g/l · Le Manzane, San Pietro di Feletto · Stand: Oktober 2026

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