Gatxupa – Donostia-San Sebastián – Spanien

Gatxupa – Que viva Mexico!

Nun ist endlich auch die mexikanische Küche in Donostia-San Sebastián angekommen. Im In-Stadtteil Gros hat das Restaurant Gatxupa seit Dezember 2018 eine (fast) rein mexikanisch orientierte Qualitätsküche etabliert. Die Speisekarte ist reduziert und hat sich auf ein paar mexikanische Klassiker spezialisiert, welche hier sehr modern und frisch aufgetragen werden.

Insbesondere die Guacamole (ohne Bild) war an Frische und Finesse der einzelnen Komponenten nicht zu verbessern. Ansonsten gibt es hier auch ein paar spanische Klassiker auf der Karte plus ein paar Fusion Gerichte aus beiden Kulturen, die beim nächsten mal noch ausgiebiger probiert werden. Der erste (schnelle) Eindruck war schon einmal ziemlich vielversprechend. Que viva Mexico!

Gatxupa – Usandizaga Kalea 17 – 20002 Donostia-San Sebastián – Spanien – Telefon: +34 943 09 34 41 – https://www.gatxupa.com/

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Weine

Marguet Champagne Ambonnay Chardonnay Coteaux Champenois AOP 2019 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

Marguet Ambonnay Chardonnay Coteaux Champenois ist ein stiller Weißwein aus 100 % Chardonnay aus Ambonnay. Coteaux Champenois ist die gesetzlich geschützte Herkunftsbezeichnung für die stillen Weine der Champagne – eine eher seltene Spezialität. Benoît Marguet keltert ihn aus den kalkreichen Lagen Les Beurys und Les Crayères. Im Glas straff, salzig und mineralisch.


Ambonnay

Die Trauben stammen aus den kalkreichen Lagen Les Beurys und Les Crayères in Ambonnay (Montagne de Reims). Die Bodenformationen erinnern stark an das Burgund und prägen die straffe, mineralische Stilistik. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Der Ausbau erfolgt über mehr als 19 Monate in gebrauchten Holzfässern; die Holznote ist dezent und die Gerbstoffe sind fein in die kernige Frucht eingebunden.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Meeresbrise, zurückhaltende Limettenschale, weiße Blüten und leicht geröstete Pecannüsse. Am Gaumen straff und fast karg, mit salinen Spuren, nassem Stein und unreifer Aprikose. Der Abgang ist langanhaltend und lässt einen frischen Gaumen zurück.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; bereits jetzt ein Genuss, mit Potenzial über einige Jahre. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: edler Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Les Beurys & Les Crayères, Ambonnay, Montagne de Reims (Champagne); Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOP – Blanc
Ausbau: Chardonnay, über 19 Monate gebrauchtes Holzfass; stiller Wein

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Beerenauslese, edelsüß)

Riesling Graacher Domprobst Beerenauslese · edelsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Botrytis · gereifte Rarität 1997

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997 ist eine gereifte, edelsüße Rarität aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Dicht, tief und von großer Aromenkomplexität – getragen von feinster Mosel-Säure.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 1997 – Graach (Mosel)

1997 war an der Mosel ein reifer, gesunder Jahrgang, der die Bildung edelster Botrytis begünstigte. Aus den edelfaulen, hochreifen Beeren der Domprobst entstand eine konzentrierte Beerenauslese; die inzwischen langjährige Flaschenreife hat den Wein in eine tiefe, vielschichtige Reife geführt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling Beerenauslese aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 1997; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer, aus edelfaulen (botrytisierten) Beeren.

Nach selektiver Handlese edelfauler Beeren wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die kühle Gärung bewahrt die intensive natürliche Restsüße und die feine, tragende Mosel-Säure. Seither reift der Wein über viele Jahre auf der Flasche.

Im Glas

Eine gereifte, edelsüße Beerenauslese von großer Dichte: kandierte Aprikose und Dörrfrucht, dazu Honig, Orangenmarmelade, ein Hauch Karamell und eine feine, rauchig-mineralische Schieferader. Am Gaumen dicht und ölig-süß, doch von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure balanciert, mit einem sehr langen, vielschichtigen Nachhall.

Kandierte Aprikose und Dörrfrucht über Honig, Orangenmarmelade und feiner, rauchig-mineralischer Schieferader – dicht und ölig-süß, von lebendiger Mosel-Säure balanciert, mit sehr langem Nachhall.

Eine gereifte, edelsüße Mosel-Rarität mit enormer Länge. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Blauschimmelkäse und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras, zu Desserts mit Frucht und Karamell sowie als edelsüßer Solist zum Ausklang.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Beerenauslese, Mosel (edelsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts; langjährige Flaschenreife

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Sentiers 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers 2021

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021 stammt von rund 80 Jahre alten Reben am nördlichen Rand von Chambolle, direkt an der Grenze zu Morey – ein dichter, würziger Pinot Noir mit der Kraft des Terroirs und der Finesse von Chambolle.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, rund 500 Meter nordöstlich des Dorfes gelegen, unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und unmittelbar an der Grenze zu Morey-Saint-Denis (Les Ruchots). Auf 4,9 Hektar zeigt sich das Terroir eher mit Morey verwandt und ergibt eine kräftigere Stilistik als die feingliedrigen Chambolle-Lagen.

Wo Chambolle sonst für leichte, steinige Böden bekannt ist, liegt hier ein höherer Tonanteil über dem Kalkstein – nach Nicolas Groffier nur etwa 40 cm eisenreicher Ton, der dem Boden seine braune Färbung und dem Wein Dichte und Kraft gibt. Groffier bewirtschaftet rund 80 Jahre alte Reben, erzogen im seltenen Cordon-Royat-System für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen. Die alten Reben in Les Sentiers wurden vom Frost getroffen und brachten nur reduzierte Mengen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure, transparenter Frucht und parfümierter Aromatik.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Im Jahrgang 2021 vergor Groffier sämtliche Rotweine mit 100 % Ganztrauben; ausgebaut wurde Les Sentiers in etwa einem Drittel neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Leuchtendes Karminrot. Über der saftigen, vibrierenden roten Kirsche legt sich die feine weiße Pfeffernote der Ganztrauben; dazu Himbeere und ein Hauch Bitterorange. Am Gaumen Fluss und natürliche Eleganz – die erdige Ganztrauben-Würze gewinnt Lift und Parfüm, getragen von feingliedrigem Tannin und einem mineralisch-salinen, gehobenen Finale.

Ausdrucksstark und rotfruchtig, würzig und mineralisch – ein verführerischer Chambolle mit feinem Tannin.

Jung noch dicht und straff: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, alte Reben (~80 J.), 4,9 ha (Cru gesamt)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Sentiers), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; ca. ⅓ Neuholz

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Weine

Schloss Lieser Gutsriesling SL trocken 2024

Weißwein · Mittelmosel · Riesling

Riesling Gutsriesling „SL" Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Devonschiefer-Steillagen VDP.Gutswein · trocken selektive Handlese 2024

Der Schloss Lieser Gutsriesling „SL" trocken 2024 ist ein klassisches VDP-Meisterwerk – mit sorgfältiger Handselektion in den eigenen Steillagen der berühmten Mittelmosel kultiviert. Ein charaktervoller, trockener Riesling mit facettenreicher Frucht, Finesse und ausgeprägter Schiefermineralität, der Eleganz und Authentizität der Region in jedem Schluck verkörpert.


Schloss Lieser – Moselriesling von Thomas Haag

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio berühmter Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – ohne Herbizide bewirtschaftet, mit strenger selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Der Gutsriesling „SL" ist die Visitenkarte des Guts: Er stammt aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen der Mittelmosel und bringt den charakteristischen, glasklaren Schloss-Lieser-Stil bereits auf Gutsweinebene ins Glas – mit der unverkennbaren Schiefermineralität der Region.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang. Nach einem anspruchsvollen, wechselhaften Wachstumsjahr bewahrte die langsame Reife eine lebendige, präzise Säure. Das Ergebnis sind besonders frische, filigrane und trinkanimierende Rieslinge mit klarer Struktur – ein Jahrgang wie geschaffen für die elegante, mineralische Stilistik von Schloss Lieser.

Ausbau

Trockener Riesling (VDP.Gutswein) von der Mittelmosel, Jahrgang 2024; 100 % Riesling aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen.

Die Trauben werden in selektiver Handlese in den eigenen Steillagen gelesen. Vergoren wird schonend und auf der Feinhefe ausgebaut, um Frucht, Finesse und die klare Schiefermineralität unverfälscht zu bewahren – trocken, präzise und elegant.

Im Glas

Aus dem Devonschiefer der Mittelmosel lebt dieser Gutsriesling von Frische und Klarheit: helle, facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine subtile Würze, die sich nahtlos in eine ausgeprägte, feuersteinig-salzige Schiefermineralität einfügt. Am Gaumen trocken und animierend, mit lebendiger, präziser Säure, feinem Schmelz und einem klaren, mineralischen Nachhall.

Facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus mit subtiler Würze über feuersteinig-salziger Schiefermineralität – trocken, animierend und präzise.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling für den unbeschwerten Genuss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu würziger asiatischer Küche sowie zu leichten Sommergerichten und mildem Käse.


Lage: eigene Steillagen der Mittelmosel; verwitterter Devonschiefer; ohne Herbizide bewirtschaftet, selektive Handlese
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Gärung, Ausbau auf der Feinhefe

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Georgien

Baia's Wine Tsolikouri 2023

Weißwein · Qvevri · Georgien

Der Baia's Wine Tsolikouri ist ein im Qvevri ausgebauter Weißwein aus der westgeorgischen Region Imereti, erzeugt von Baia, Gvantsa und Giorgi Abuladze im Dorf Obcha. Tsolikouri ist die meistangebaute autochthone Rebsorte Imeretis. Die Trauben werden von Hand gelesen, abgebeert, gepresst und mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri spontan vergoren. Der naturtrübe, unfiltrierte Ausbau gibt dem Wein Tiefe und eine markante Mineralität. Im Glas frisch und knackig, mit Aromen von Limette, Birne und Waldhonig.


Obcha – Imereti, Georgien

Die Familie Abuladze bewirtschaftet ihr Weingut im Dorf Obcha in der Region Imereti, im feuchteren Westen Georgiens. Das Klima sorgt dafür, dass die autochthonen Rebsorten der Region – darunter Tsolikouri – von Natur aus über eine ausgeprägte Säure verfügen. Gearbeitet wird im Sinne des Naturweins, mit weinbergseigenen Hefen und minimalem Eingriff. Prägend ist das Qvevri: ein in die Erde eingegrabenes Tongefäß, das in Georgien seit Jahrtausenden für Gärung und Reifung genutzt wird und 2013 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tsolikouri. Nach Handlese und Handsortierung werden die Trauben abgebeert und gepresst, anschließend mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri spontan vergoren und gereift. Der Wein bleibt unfiltriert. Enthält Sulfite.

Im Glas

Im Glas ein helles Bernstein. In der Nase Heu, Limette und Waldhonig, dazu Rosine, Apfelkuchen und Birne. Am Gaumen frisch und knackig, getragen von einer ausgeprägten Mineralität, klarer Säurestruktur und einem feinen, leicht herben Gerbstoffgriff, der für Länge und Charakter sorgt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Gemüsegerichte und Käse. Auch zu kräftig gewürzten Speisen eine gute Wahl. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Obcha, Imereti (Westgeorgien)
Klassifikation Naturwein, Region Imereti
Ausbau Reinsortiger Tsolikouri, Handlese, Spontangärung mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri, unfiltriert

Bildnachweis: © LEPL

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Weine

Baum-Barth Spätburgunder 2022

Rotwein · Rheinhessen · Spätburgunder

Spätburgunder Gutswein Baum-Barth Rheinhessen Kalkstein & Löss/Lehm 14 Tage Maische 100 % franz. Barrique (225 l) nur 2.000 Flaschen · 2022

Der Baum-Barth Spätburgunder 2022 ist ein Pinot Noir von unerhörter Frische, Klarheit und Leichtigkeit – und schmeckt einfach nur lecker. Ein Gutswein, der die kalk- und lössgeprägte Herkunft Rheinhessens in eine elegante, geradlinige Struktur übersetzt.


Spätburgunder – Gutswein aus vier Parzellen

Das Weingut Baum-Barth in Rheinhessen wird von den Brüdern Thomas und Christoph Baum-Barth geführt. Schon an ihren Spätburgunder-Gutswein stellen sie höchste Qualitätsansprüche.

Ausschließlich gesunde, handgelesene Trauben aus vier durchschnittlich 25 Jahre alten Spätburgunder-Parzellen formen diesen Wein. Das Zusammenspiel von kalksteinreichen mit löss- und lehmhaltigen Böden verleiht ihm eine elegante Balance und geradlinige Struktur.

Jahrgang 2022 – Rheinhessen

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die kalk- und lössgeprägten Böden und der schonende Ausbau bewahrten Frische, Klarheit und eine geradlinige Struktur – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Gutswein) aus Rheinhessen, Jahrgang 2022; von kalksteinreichen sowie löss-/lehmhaltigen Böden.

Der Wein wird 14 Tage auf der Maische vergoren, schonend abgepresst und zu 100 % in französischen 225-Liter-Holzfässern ausgebaut. Gesamtproduktion: nur 2.000 Flaschen.

Im Glas

Ein frischer, klarer Pinot Noir: helle und dunkle Beeren – rote Kirsche, Himbeere und Brombeere –, dazu feine Würze und ein Hauch Holz aus dem Barriqueausbau. Am Gaumen elegant und geradlinig, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und viel Trinkfluss.

Helle und dunkle Beeren, feine Würze und ein Hauch Holz – elegant und geradlinig, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und viel Trinkfluss.

Ein frischer, eleganter Spätburgunder mit Trinkfluss. Leicht gekühlt bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und hellem Fleisch, zu Charcuterie und Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Herkunft: Rheinhessen; vier Parzellen, durchschnittlich ~25 Jahre alte Reben; kalksteinreiche sowie löss-/lehmhaltige Böden
Klassifikation: Spätburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, schonende Pressung, 100 % Ausbau im französischen Barrique (225 l); 2.000 Flaschen

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Weine

Abel Mendoza Blanco Fermentado Con Pieles 2022

Orange-Wein · Rioja · Spanien

100 % Malvasía D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra Maischegärung (rund 25 Tage) ohne Schwefelzusatz unfiltriert 

Der Blanco Fermentado con Pieles 2022 ist der Orange-Wein von Abel Mendoza und Maite Fernández aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Erzeugt aus 100 % Malvasía, gärt der Wein über drei Wochen auf der Maische und erhält so seine bernsteinfarbene Tönung und ein feines Tannin. Gefüllt wird ohne Schwefelzusatz, in seiner natürlichsten Form. Florale Noten, Waldhonig und wilde Kräuter prägen diesen klaren, eleganten Orange-Wein.


San Vicente de la Sonsierra – Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Abel Mendoza und Maite Fernández bewirtschaften ihre Reben seit den späten 1980er-Jahren mit großer Sorgfalt, auch unter der Marke Jarrarte. Die Malvasía für diesen Wein wächst auf kalkhaltigen Lehmböden. Sauberkeit bei der Verarbeitung und voll ausgereiftes Lesegut stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Malvasía. Die handgelesenen Trauben gären rund 25 Tage auf der Maische im Edelstahltank, was dem Wein Farbe, Struktur und ein präsentes, aber nie adstringierendes Tannin gibt. Die malolaktische Gärung verläuft spontan, abgefüllt wird ohne Zusatz von Schwefel. Nur eine kleine Auflage gelangt in die Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Orange mit kupfrigen Reflexen. In der Nase reife weiße und Steinfrüchte – Aprikose, Nektarine, Pfirsich –, dazu getrocknete Blüten, Waldhonig und wilde Kräuter. Am Gaumen strukturiert und glyzerinreich, mit einer feinen Herbheit, einer Honignote und einem Tannin, das den Wein in die Länge zieht. Klar und elegant, das Tannin wirkt warm und schützend, nie adstringierend.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Tapas, Vorspeisen, gereifter Käse, Meeresfrüchte, Sushi und würzige Gerichte wie Lamm-Tajine oder asiatische Küche. Auch solo ein Aperitif mit Charakter. Gut gekühlt servieren bei 8–10 °C, vor dem Servieren etwas Luft geben. Trinkreif, mit Potenzial für die nächsten Jahre.


Lage San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 25 Tage Maischegärung im Edelstahltank, ohne Schwefelzusatz

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Rebsorten

Chateau La Fagnouse St. Emilion Grand Cru 2018

Rotwein · St-Émilion Grand Cru · Bordeaux · Frankreich

Château La Fagnouse St-Émilion Grand Cru ist ein reifer, voller Rotwein aus dem Bordeaux – eine Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot. Er bietet viel Extrakt bei großer Fruchtfülle und ist zugleich ein stattlicher Gaumenschmeichler. Warme, etwas erdige Töne prägen den Wein. So passt dieser St-Émilion Grand Cru perfekt zu Wildgerichten.


St-Émilion Grand Cru

St-Émilion liegt am rechten Ufer der Dordogne im Bordeaux. Die Appellation Grand Cru steht für gehaltvolle, Merlot- und Cabernet-Franc-geprägte Weine; die kalk- und lehmhaltigen Böden geben ihnen Struktur, Tiefe und Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot. Der Ausbau im Eichenfass verleiht dem Wein Struktur, feine Tannine und seine warmen, würzigen Noten – appellationstypisch für einen St-Émilion Grand Cru.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Beeren und Pflaume, dazu würzige, etwas erdige Töne und feines Holz. Am Gaumen voll und extraktreich, mit großer Fruchtfülle, reifem Tannin und langem, warmem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Reh, Lamm, Rinderbraten und gereifter Hartkäse.


Lage: St-Émilion, Bordeaux (Frankreich)
Klassifikation: AOC St-Émilion Grand Cru
Ausbau: Cabernet Franc & Merlot, Eichenfass

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