Lurra Café – Hernani – Spanien

Chillida Leku: Ein Paradies der Kunst und Natur im Baskenland

Der Chilida Park, offiziell im Baskenland als „Chillida Leku“ bekannt, befindet sich in Hernani, einer kleinen, malerischen Stadt in der Provinz Gipuzkoa im spanischen Baskenland. Der Park ist dem Werk des berühmten baskischen Bildhauers Eduardo Chillida gewidmet und bietet eine einzigartige Kombination aus Kunst und Natur.

Eröffnet im Jahr 2000, wurde Chillida Leku mit der intensiven Beteiligung von Eduardo Chillida selbst geplant und gestaltet, um sicherzustellen, dass seine Werke in einer Umgebung präsentiert werden, die ihre natürliche und künstlerische Schönheit hervorhebt. Der Park erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von etwa 12 Hektar und liegt in einer idyllischen, ländlichen Umgebung, bestehend aus weitläufigen Wiesen und Wäldern. Diese harmonische Kulisse bietet den perfekten Rahmen für Chillidas monumentale Skulpturen aus Stahl, Granit und Beton, die im Freien ausgestellt sind.

Ein zentrales Element des Parks ist das Zabalaga-Haus, ein restauriertes Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, das als Museum und Ausstellungsraum dient. Hier sind kleinere Werke und Zeichnungen des Künstlers zu sehen, und es finden regelmäßig temporäre Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt. Die Architektur des Parks und der Gebäude wurde sorgfältig gestaltet, um im Einklang mit der natürlichen Umgebung zu stehen. Dieses beeindruckende Gebäude nach Wuppertal beamen zu können, um dort den eigenen Weinhandel unterzubringen, wäre ein absoluter Traum. 🤩

Chillida Leku bietet eine Vielzahl von Bildungsprogrammen, Führungen und Workshops für Besucher aller Altersgruppen an, die das Verständnis und die Wertschätzung für Chillidas Werk und die moderne Bildhauerei fördern sollen. Der Park ist nicht nur ein bedeutender Ort für die Präsentation von Chillidas Kunstwerken, sondern auch ein kultureller Treffpunkt, der Künstler, Kunstliebhaber und Touristen aus der ganzen Welt anzieht.

Natürlich gibt es hier, wie fast überall im Baskenland, ein Café, in dem man sich leckere Kleinigkeiten zum Essen bestellen kann. Das Lurra Café ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Chillida Leku und der Orona Fundazioa. Es wird von Fede Pacha von Diametro 200 betrieben, mit dem Ziel, den Mitarbeitern und Besuchern von Orona gesunde und nachhaltige Ernährung zu bieten und sich schließlich zu einem aktiven Akteur der lokalen Wirtschaft zu entwickeln, basierend auf den Grundsätzen der sozialen und ökologischen Verantwortung. In diesem Sinne teilen Chillida Leku und Lurra die Mission und Philosophie des Projekts Orona Ideo, dessen Sitz nur etwa einen Kilometer vom Museum entfernt liegt.

Bei gutem Wetter kann man im Café einen traumhaften Blick auf den Park genießen. Es gibt kaum einen schöneren Ort, um zu speisen und zu trinken. Das Leben ist schön!

Tomatensalat, schwarzer Knoblauch, Zwiebeln und eine Emulsion von der Gilda.
Ajo blanco mit Früchten der Saison.
Toast mit escalibada (rauchig, gegrilltes Gemüse), roter Mojo und gegrilltem Knoblauch.
Rote Früchte der Saison und Crème Chantilly (gesüßte Sahne).

Lurra Café, Jauregi Bailara, 66A, 20120 Hernani, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 689 55 72 05, https://www.museochillidaleku.com/museo/lurra-cafe/

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Spanien

Contino blanco 2020

Weißwein · Rioja · Cuvée · Spanien

Contino Blanco ist eine Weißwein-Cuvée aus der Rioja, gewonnen aus Viura, Garnacha Blanca und Malvasía. Vom renommierten Einzellagen-Gut Contino, zeigt er sich saftig mit leicht exotischen Fruchtnoten. Der dezente Barriqueausbau gibt ihm Struktur und Reifepotenzial. Im Glas Limette, frische Vanille und unreifer Apfel.


Rioja

Contino ist ein renommiertes Einzellagen-Gut in der Rioja Alavesa im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen frische, ausdrucksstarke Weißweine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Viura, Garnacha Blanca und Malvasía – Letztere bringt leicht exotische Fruchtnoten. Der dezente, aber nachhaltige Ausbau in Barriques aus französischer Eiche verleiht dem Wein das Gerüst, um sich weiter positiv zu entwickeln.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Limette, frische Vanille und unreifer Apfel. Am Gaumen sehr saftig, mit leicht exotischen Fruchtnoten und feiner Struktur aus dem Holzausbau. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Blanco
Ausbau: Viura/Garnacha Blanca/Malvasía, französisches Barrique

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Rebsorten

Domaine Michel Niellon Chassagne Montrachet 2024

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Côte de Beaune 2024 3 Parzellen · 2,21 ha

Der Chassagne-Montrachet 2024 der Domaine Michel Niellon ist ein präziser, terroirgeprägter Chardonnay aus kalkreichem Boden – fein, mineralisch und von kühler Eleganz. Ein Village-Wein auf hohem Niveau aus einer der renommiertesten Weißwein-Appellationen Burgunds.


Chassagne-Montrachet – drei Village-Parzellen

Chassagne-Montrachet in der Côte de Beaune zählt zu den großen Weißwein-Adressen Burgunds; die nördlichen Hänge mit feinem Kalkstein bringen besonders angesehene Chardonnays hervor. Michel Niellon selektiert nur die besten Trauben aus bekannten Parzellen – „La Bergerie", „Les Chênes" und „Les Voillenots".

Die Rebfläche umfasst 2,21 Hektar auf kalk-, lehm- und steinreichem Boden. Genau dieses Terroir verleiht dem Wein seine mineralische Tiefe und Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: milder, sehr nasser Winter mit frühem Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost, Hagel und hohem Krankheitsdruck, dazu eine uneinheitliche Blüte. Der trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese begann spät und verlangte strenge Selektion; die Erträge fielen teils um bis zu 60 % geringer aus.

Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, eher leichtere Weine. Die Weißweine wirken klar und fein strukturiert, mit pikanter Frische, präziser Linienführung und kühler Eleganz – ein klassischer Jahrgangsausdruck mit deutlicher Herkunft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024.

Manuelle Lese, spontane Gärung im Barrique und rund zehn Monate Ausbau im selben Holz. Der Anteil neuer Eichenfässer ist bewusst auf 15 bis 30 % begrenzt. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt.

Im Glas

Im Profil des Jahrgangs und des Hauses: helles Steinobst und Zitrus, weiße Blüten und feine Haselnuss über einem kalkig-salzigen Grund. Am Gaumen pikante Frische, präzise Linie und kühle Eleganz, getragen von mineralischer Spannung und klarem, anhaltendem Abgang.

Kühle Eleganz und pikante Frische – Chassagne-Montrachet in klassischem Ausdruck.

Jung schon zugänglich, profitiert aber von etwas Reife; Trinkfenster etwa 2027–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Jakobsmuscheln, Geflügel in heller Sauce oder gereifter Hartkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Chassagne-Montrachet (Côte de Beaune); Parzellen La Bergerie, Les Chênes, Les Voillenots; kalk-, lehm- und steinreich, 2,21 ha
Klassifikation: Chassagne-Montrachet (Village)
Ausbau: Chardonnay; spontane Gärung, ~10 Monate Barrique, 15–30 % neues Holz, unfiltriert und ungeschönt

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

La Mula de la Quietud 2021

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Einzellage · Spanien

Quinta de la Quietud La Mula ist die erste Einzellage des Weinguts, die separat geerntet und vinifiziert wird. Der Name geht auf den Parzellenbesitzer zurück, der jedes Jahr mit seinem Esel („la Mula") zur Lese erscheint. Aus über 80 Jahre alten Reben auf kalkreichem Boden – eine Toro-Rotweinrakete von großer Zukunftsperspektive.


Toro

Toro im Nordwesten Spaniens ist für kräftige Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Die Einzellage La Mula weist – anders als die sonst eher sandig-tonigen Lehmböden der Region – einen höheren Kalkanteil auf; die Reben sind mindestens 80 Jahre alt. Diese Lage fiel schon immer durch ihre mineralischen Noten auf.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tinta de Toro (Tempranillo) aus alten Reben. Erstmals wird diese Lage gesondert in besten französischen Eichenfässern ausgebaut, was ihre Mineralität und Tiefe unterstreicht.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot von enormer Viskosität – das Glycerin läuft langsam an den Glaswänden herab. Nach vielen Stunden Luft eine verschwenderische Mundfülle, hintergründige Kraft und eine außergewöhnliche Mineralität. Die Aromenvielfalt ist beeindruckend; ursprünglich und ehrlich, mit großer Reifeperspektive.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: La Mula (Einzellage), Toro, Castilla y León (Spanien); kalkreich, Altreben
Klassifikation: Toro DO – Rotwein (Einzellage)
Ausbau: Tinta de Toro, französisches Eichenfass

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Rebsorten

Joblot Givry Le Empreinte 1er Cru 2020

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru (Cuvée L'Empreinte) Cellier · Servoisine · Clos Marole · Bois Chevaux Côte Chalonnaise 2020

Der Givry L'Empreinte 1er Cru 2020 der Domaine Joblot ist eine neue Cuvée aus den vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts. Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft braucht – und dann Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz entfaltet. Lang und frisch im Abgang.


L'Empreinte – Assemblage der besten 1er Crus

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. L'Empreinte ist eine neue Cuvée der Domaine Joblot, die die vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts vereint: Cellier (aux Moines), Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2020 – Côte Chalonnaise

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der zur Struktur dieser Cuvée passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, eine Assemblage aus Cellier, Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft zu seiner Entfaltung braucht. Nach und nach entströmen Aromen von Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz. Der Abgang ist lang und frisch.

Walderdbeere, Lavendel und Veilchen mit etwas Süßholz – kantig, lang und frisch, mit Luft immer ausdrucksvoller.

In der Jugend großzügig dekantieren; über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Rind und Wild, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein strukturierter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus vier 1er-Cru-Parzellen (Cellier, Servoisine, Clos Marole, Bois Chevaux)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Spanien

Monteabellon Finca Matambres 2021

Rotwein · D.O. Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Finca Matambres · Nava de Roa 2021 800–830 m ca. 4.500 kg/ha 20 Monate Barrique · 80 % französisch D.O. Ribera del Duero

Der Monteabellón Finca Matambres 2021 ist der Einzellagenwein von Bodegas y Viñedos Monteabellón aus Nava de Roa in der Ribera del Duero. Reinsortiger Tempranillo von einer Parzelle auf 800 bis 830 Metern, 20 Monate im Barrique gereift. 2021 ist in der Ribera als „excelente" eingestuft – ein Jahrgang mit hohem Tanninpotenzial und klarer Balance.


Finca Matambres – Nava de Roa auf 800 bis 830 Metern

Nava de Roa liegt in der Provinz Burgos im Herzen der Ribera del Duero. Monteabellón, gegründet um die Jahrtausendwende von der Familie García, bewirtschaftet hier rund 175 Hektar, verteilt auf 49 einzeln geführte Parzellen zwischen 760 und 950 Metern Höhe. Die Betriebsphilosophie liegt in dieser Aufgliederung: Statt die Weine über das klassische Alterungsschema Crianza–Reserva–Gran Reserva zu definieren, werden die stärksten Parzellen separat ausgebaut und unter eigenem Namen gefüllt. Finca Matambres ist einer dieser Einzellagenweine.

Die Parzelle liegt zwischen 800 und 830 Metern und damit in der mittleren Höhenzone des Betriebs. Der Boden ist sandig-lehmig, durchsetzt mit Rollkieseln und kalkhaltigem Untergrund – ein magerer, gut dränierender Standort ohne Wasserreserve, der den Stock von selbst kleinhält. Die Kiesel speichern Tageswärme und geben sie nachts ab; der Kalkanteil steuert die Frische bei, die diesen Wein von wuchtigeren Ribera-Interpretationen trennt.

Die Höhe ist der klimatische Hebel der Appellation. Rund 500 Millimeter Jahresniederschlag fallen überwiegend in Frühjahr und Herbst, die Sommer sind trocken und sonnenreich, die Nächte auf über 800 Metern deutlich kühl. Dazu kommen die Nebel vom Duero, die im Spätsommer zusätzliche Feuchtigkeit bringen. Dieser Tag-Nacht-Wechsel hält Säure und Farbstoffe im Beerenmaterial, während die Sonne für vollständige Gerbstoffreife sorgt.

Jahrgang 2021 – Ribera del Duero

Das Jahr begann in Kastilien mit einem harten Winter: starke Schneefälle und strenge Kälte im Januar hinterließen Spuren in den Anlagen und drückten das Ertragspotenzial von Beginn an. Auf den Höhenparzellen von Nava de Roa verzögerte der kalte Winter den Austrieb, was die Reben später vor Spätfrostschäden bewahrte. Der Vegetationszyklus verlief in der Folge langsam und gestreckt – für Tempranillo auf über 800 Metern die günstigste Konstellation, weil Zucker- und Gerbstoffreife nicht auseinanderlaufen.

Die Lese lief in der Ribera del Duero vom 3. September bis zum 26. Oktober und damit über 53 Tage – ein langer Zeitraum, der parzellenweise Selektion erlaubte. Insgesamt kamen 123,2 Millionen Kilogramm in die Keller, die fünftgrößte Ernte der Appellationsgeschichte. Auf der Finca Matambres blieb der Ertrag mit rund 4.500 Kilogramm je Hektar dagegen sehr niedrig, als direkte Folge der winterlichen Schäden. Der Kontrollrat stufte 2021 als „excelente" ein – die 13. Spitzenbewertung in 39 Jahren. Als Jahrgangsmerkmal gelten hohes Tanninpotenzial, tiefe Farbe mit violetten Reflexen und ein ausgeglichenes Verhältnis von Alkohol, Säure und Gerbstoff.

Assemblage und Ausbau

100 % Tempranillo (Tinta del País), Jahrgang 2021, ausschließlich von der Parzelle Finca Matambres auf 800 bis 830 Metern. Ertrag rund 4.500 kg/ha. Die Trauben werden separat gelesen und separat vinifiziert – der Wein wird nie mit Material aus anderen Lagen verschnitten.

Der Ausbau dauert 20 Monate im Barrique, davon 80 % französische und 20 % amerikanische Eiche. Die französischen Fässer liefern das feinkörnige Tannin und die zurückhaltende Würze, der amerikanische Anteil gibt eine leichte Süße in der Röstnote und rundet die Textur. Das Verhältnis ist so gewählt, dass das Holz die dichte Frucht des Jahrgangs stützt, ohne sie zu überschreiben. Trocken ausgebaut, mit deutlichem Lagerpotenzial.

Im Glas

Tiefes, dichtes Kirschrot mit violettem Rand. In der Nase reife Brombeere und schwarze Kirsche, dahinter cremige Eiche, Kakao, geröstete Kaffeebohne und eine balsamische Note. Am Gaumen breit angelegt und strukturiert, mit dem körnig-feinen Tannin des Jahrgangs und einer Säure, die den Wein trotz der Konzentration aufrecht hält. Die Frucht bleibt bis in den langen Abgang präsent, der auf dunkler Schokolade und Röstwürze endet.

4.500 Kilogramm je Hektar auf 830 Metern: Die Dichte dieses Tempranillo kommt aus dem kleinen Ertrag, die Frische aus der Höhe.

Jung braucht der 2021er Luft – zwei bis drei Stunden vorher dekantieren, bei 16–18 °C servieren. Im Glas baut er über die erste Stunde spürbar aus. Trinkfenster bis etwa 2036.

Am Tisch

Zu Lammkarree und Milchlamm aus dem Ofen, zu Rinderfilet und Entrecôte vom Holzkohlegrill, zu geschmorter Rinderbacke und Wildgerichten wie Reh und Hirsch. Auch zu gegrilltem Chorizo-Gemüse oder Pilzrisotto mit Steinpilzen. Bei Käse zu gereiftem Manchego und kräftigem Bergkäse.


Produzent Bodegas y Viñedos Monteabellón, Nava de Roa, Burgos
Rebsorte 100 % Tempranillo (Tinta del País)
Lage Finca Matambres, Nava de Roa; sandiger Lehm mit Rollkieseln und Kalkanteil
Klassifikation D.O. Ribera del Duero, Einzellagenwein
Jahrgang 2021
Vinifikation separate Lese und Vinifikation der Einzelparzelle
Ausbau 20 Monate Barrique · 80 % französische, 20 % amerikanische Eiche
Trinkempfehlung 2026–2036
Höhenlage 800–830 m
Ertrag ca. 4.500 kg je Hektar

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Länder/Regionen

Martin Waßmer Gutedel

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Gutedel duftet nach einer frischen Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Der ideale Weinbegleiter zum heimischen Spargel.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet – der Heimat des Gutedel. Kaum eine andere deutsche Region ist so eng mit dieser Rebsorte verbunden, die hier leichte, frische und unkomplizierte Weißweine hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gutedel. Der Ausbau bewahrt die leichte, frische Art und die zarte Aromatik der Rebsorte. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frische Frühlingsblumenwiese, mit leichten Anklängen von weißem Pfeffer und einer feinen Stachelbeeraromatik. Am Gaumen leicht und frisch, mit zarter Frucht, animierender Säure und einem klaren, unkomplizierten Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: heimischem Spargel, Fisch, leichten Vorspeisen, Salaten und mildem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Gutswein – 100 % Gutedel, trocken
Ausbau: leicht und frisch

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Rebsorten

Metzger Weißburgunder

Weißwein · Weißburgunder · Pfalz · Deutschland

Metzger Weißburgunder ist ein knackig-frischer Pinot Blanc aus der Pfalz mit typischen Apfel-Birnen-Noten. Ein sehr klassisches, fruchtig-nussiges Duftbild mit süßen, roten Äpfeln, Papaya und leichten Haselnussnoten, im Hintergrund etwas grüne Banane.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das Klima und die Böden bringen frische, fruchtbetonte Weißburgunder mit feiner Mineralität hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Weißburgunder (Pinot Blanc). Der Ausbau bewahrt die knackige Frische und eine balancierende Restsüße, die die präsente Mineralität und die klare Frucht stützt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein klassisches, fruchtig-nussiges Bild mit süßen, roten Äpfeln, Papaya, leichten Haselnussnoten und etwas grüner Banane im Hintergrund. Am Gaumen knackig und frisch, mit präsenter Mineralität und balancierender Restsüße; viel Zitrusfrische, im Nachhall reife Birnen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Spargel und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Weißburgunder)
Ausbau: Weißburgunder, fruchtbetont, balancierende Frische

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