Skandal und viel Wirbel um den neuen Dienstwagen von Weinminister Klaus Gonzalez kurz vor den Wahlen.

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Südafrika

Oude Kaap Chardonnay Reserve

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Chardonnay Reserve wird aus den besten Trauben gekeltert und komplett im Stahltank ausgebaut. Er besticht durch vielschichtige, exotische Fruchtaromen – insbesondere Ananas und reife Honigmelone verleihen ihm seinen Charakter. Das Mundgefühl ist dabei sehr weich, rund und cremig.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Für den Reserve Chardonnay werden ausschließlich die besten Trauben aus dem Western Cape ausgewählt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der Wein wird komplett im Edelstahltank ausgebaut – ohne Holz, um die klare, exotische Frucht in den Vordergrund zu stellen. Das weiche, cremige Mundgefühl entsteht durch den Kontakt mit der Feinhefe. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase vielschichtige, exotische Fruchtaromen, allen voran Ananas und reife Honigmelone. Am Gaumen sehr weich, rund und cremig, mit gut eingebundener Säure und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter zu leichten und cremigen Gerichten.

Passt zu: Geflügel, Fisch, cremiger Pasta, Spargel und mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: komplett im Edelstahltank (fruchtbewahrend, Feinhefekontakt)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Cantina Tollo Valle D´Oro Montepulcino d´Abruzzo

Rotwein · Montepulciano d'Abruzzo DOC · Montepulciano

100 % Montepulciano Montepulciano d'Abruzzo DOC Chieti · Pescara · Teramo zwischen Majella und Adria ca. 1 Woche Maischestandzeit Ausbau im Betontank

Cantina Tollo Valle d'Oro Montepulciano d'Abruzzo ist ein weicher, würziger und runder Rotwein aus reinsortigem Montepulciano. Die Genossenschaft aus Tollo in der Provinz Chieti erzeugt ihn aus Trauben von den Hügeln zwischen dem Majella-Massiv und der Adriaküste. Eine Woche auf der Maische und im Betontank gereift, zeigt er rote Frucht, Sauerkirsche und eine feine Würze.


Tollo – Hügelland zwischen Majella und Adria

Tollo liegt in der Provinz Chieti wenige Kilometer landeinwärts von der Adriaküste, auf halbem Weg zwischen dem Meer und dem Majella-Massiv des Apennin. In den Weinbergen stoßen Winzer bis heute auf Scherben antiker Dolia, großer Tongefäße für Wein – Zeugnisse eines Weinbaus, der hier seit Jahrtausenden besteht.

1960 schlossen sich 25 Winzer zur Cantina Tollo zusammen, als die Abruzzen nach dem Krieg durch Abwanderung ausbluteten. Aus der Selbsthilfe wurde eine der großen Genossenschaften Italiens: Heute bewirtschaften rund 700 Mitgliedsfamilien etwa 2.700 Hektar, im Schnitt kaum mehr als drei Hektar je Betrieb. Traditionell wird der Montepulciano an der Pergola abruzzese erzogen.

Für den Valle d'Oro stammen die Trauben aus den Provinzen Chieti, Pescara und Teramo. Das Klima verbindet die Wärme der Adria mit kühler Bergluft von der Majella: Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht fördern die Reife von Farbe und Tannin, beständige Winde halten die Trauben gesund.

Eine Woche Maische, Reife im Beton

Reinsortiger Montepulciano. Die Lese erfolgt im Oktober, wenn die spät reifende Sorte voll ausgereift ist. Die Trauben gären bei kontrollierter Temperatur im Edelstahltank und bleiben dabei rund eine Woche auf den Schalen.

Die vergleichsweise kurze Maischestandzeit zieht aus dem farbstarken Montepulciano genug Farbe und Frucht, hält das Tannin aber weich. Anschließend reift der Wein im Betontank, der ihn ruhig atmen lässt, ohne Holzaromen einzubringen. So bleibt der Wein rund und fruchtbetont.

Im Glas

Intensives Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase rote Frucht und Sauerkirsche, dazu eine zarte Würze. Am Gaumen weich und rund, mit vollem Körper, guter Struktur und gut eingebundenen Tanninen. Der Abgang ist würzig und anhaltend.

Montepulciano von den Hügeln zwischen Majella und Adria, eine Woche auf der Maische: weich, würzig und rund, mit Sauerkirsche.

Jung zu trinken. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Pasta mit Fleischsauce wie Amatriciana, Arrosticini – die Lammspieße der Abruzzen –, Braten und kräftige Fleischgerichte der regionalen Küche sowie mittelalter Pecorino.


Produzent Cantina Tollo, Tollo (Chieti)
Rebsorte 100 % Montepulciano
Lage Provinzen Chieti, Pescara und Teramo, Abruzzen · Hügelland zwischen Majella und Adria
Klassifikation Montepulciano d'Abruzzo DOC
Vinifikation Lese im Oktober · Gärung bei kontrollierter Temperatur im Edelstahl · ca. 1 Woche Maischestandzeit
Ausbau Betontank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Cottá 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Cottá (Neive) alte Reben (bis 80 J.) Sottimano nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Cottá 2021 stammt aus der 2,8 Hektar großen Heimat-Lage des Guts, von bis zu 80 Jahre alten Reben – ein tiefer, konzentrierter und zugleich seidiger Cru-Nebbiolo, der in seiner Anmutung fast burgundisch wirkt. Ein klassischer, terroirgeprägter Barbaresco mit Substanz, Finesse und außergewöhnlicher Länge.


Cottá – die Heimat-Lage von Sottimano

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Cottá stammt aus einer 2,8 Hektar großen Einzellage in Neive, die bereits 1969 von der Familie Sottimano erworben wurde – die Lage, in der das Gut seinen Sitz hat. Die heute bis zu 80 Jahre alten Reben sind in sehr weitem Abstand gepflanzt, eine traditionelle Anlageform, bei der früher sogar Gemüse und Artischocken zwischen den Rebzeilen wuchsen. Die sandigen Böden, vergleichbar mit jenen der renommierten Lagen Rabajà und Asili, prägen den feinen, eleganten Charakter dieses Weines.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der Lage Cottá mit ihren uralten Reben ergibt das einen besonders tiefen, vielschichtigen Wein, der Kraft und Eleganz vereint. Die Gesamtproduktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Handlese erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Es schließen sich lange Maischestandzeiten sowie eine Phase mit untergetauchtem Tresterhut an, um Struktur und Tiefe behutsam herauszuarbeiten. Anschließend wird der Wein ins Holz überführt, wo er sehr langsam und natürlich die malolaktische Gärung vollendet – oft erst gegen Ende des Sommers oder nahe der nächsten Lese. Diese behutsame Vinifikation verleiht dem Wein seinen feinen, leicht reduktiven Charakter. Nach rund einem weiteren Jahr Flaschenreife erreicht der Cottá seine volle Ausdruckskraft.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Cottá vielschichtig und präzise: Noten von Süßholz und ein feiner Rauchton verbinden sich mit getrockneten Rosenblättern, dunklen Beeren, Waldfrüchten und dezenten Kräuteranklängen. Dazu treten Nuancen von Johannisbrot, Orangenschale, dunklen Gewürzen sowie florale Akzente, die an blaue Blüten erinnern. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Tiefe und Konzentration, bleibt dabei jedoch stets elegant und fein. Die Tannine sind reif und präzise, die Struktur klar definiert, getragen von einer langen, intensiven und zugleich harmonischen Aromatik. Trotz seiner Kraft wirkt der Cottá fast burgundisch – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Fast burgundisch in seiner Anmutung – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Cottá, Neive (Piemont, Italien); 2,8 ha Einzellage (seit 1969), Reben bis 80 Jahre, sandige Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, lange Maische mit untergetauchtem Tresterhut, Ausbau im

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #3 2024

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #3 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2024

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #3 2024 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, fein ziselierter Kabinett mit klarer Frucht, straffer Struktur und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2024 – Graach (Mosel)

2024 war ein herausforderndes Jahr mit erfreulicher Bilanz: Nach warmem Winter und frühem Austrieb führten Frost Ende April und starker Hagel am 2. Mai zu teils erheblichen Schäden. Die langgezogene Blüte deutete auf niedrige Erträge und selektive Lese; ein trockener, warmer August stabilisierte die Reife. Die Lese begann am 23. September und erforderte mehrere Durchgänge. Das Ergebnis sind klassische, präzise Weine mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#3) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach aufwändiger, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die Gärung verlief reibungslos, die kühle Vergärung bewahrt die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, fein ziselierter Kabinett: klare Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und einer lebendigen, klaren Mosel-Säure, die in einen frischen, mineralischen Nachhall führt.

Klare Frucht nach Apfel und Zitrus über weißem Pfirsich, floralen Anklängen und feiner Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: aufwändige selektive Handlese in mehreren Durchgängen, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Macán Clásico 2022

Rotwein · DOCa Rioja · Tempranillo

Tempranillo · ca. 1 % Garnacha DOCa Rioja Sonsierra · Rioja Alavesa Kalk mit Mergel und Sand 100 % Wildhefen 2022

Der Macán Clásico 2022 ist der zweite Wein der Bodegas Benjamin de Rothschild & Vega Sicilia und kommt stets ein Jahr vor dem großen Macán auf den Markt. Tempranillo mit einem kleinen Anteil früh gelesener Garnacha aus Ábalos, Labastida, Navaridas und San Vicente de la Sonsierra, erstmals vollständig mit Wildhefen vergoren. Im heißen Jahrgang 2022 früh gelesen, zeigt er Kirschfrucht, Würze und ein saftiges, mundfüllendes Profil.


Sonsierra und Rioja Alavesa – Kalk am Fuß der Sierra de Cantabria

Die Bodega entstand 2004 als Partnerschaft von Tempos Vega Sicilia und der Compañía Vinícola Barón Edmond de Rothschild. Nach fünf Jahren Bodenstudien und Weinbergskäufen entstand 2009 der erste Jahrgang. Nach Bordelaiser Vorbild gibt es zwei Weine: Macán als ersten, Macán Clásico als zweiten Wein. Die Kellerei nordöstlich von Samaniego ist seit 2016 in Betrieb.

Die rund 100 Hektar Weinberge liegen an den Südhängen der Sierra de Cantabria, zu großen Teilen in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta. Der Bergrücken schützt die Reben vor kalten Nordwinden, das Klima ist atlantisch beeinflusst und kühler als im Südosten der Rioja. Für den Jahrgang 2022 stammen die Partien aus Ábalos, Labastida und Navaridas in der Rioja Alavesa sowie aus San Vicente de la Sonsierra.

Die Trauben für den Clásico wachsen auf kalkhaltigen Böden mit mergelig-sandigem Profil, meist in den tiefer gelegenen Parzellen. Die ältesten Reben auf Kalk mit gelbem Ton gehen in den Macán. Die endgültige Aufteilung entscheidet die Klassifizierungsverkostung: Die zugänglichsten, ausdrucksstärksten Partien werden zum Clásico.

Jahrgang 2022 – Rioja

Der Austrieb fand 2022 bei guten Wasserreserven statt. Ab Mai setzten jedoch hohe Temperaturen ein, die bis zum Ende der Vegetationsperiode anhielten, und bis August fiel kaum Regen. Die Rebentwicklung lief extrem schnell, die Stadien zwischen Blüte, Farbumschlag und Reife verkürzten sich. Die Trockenheit hielt die Wüchsigkeit moderat. Pilzkrankheiten blieben nahezu aus, die Trauben waren außergewöhnlich gesund.

In der DOCa Rioja begann die Lese bereits am 10. August und zog sich über 88 Tage. Für den Macán Clásico begann die Bodega am 11. September – zehn Tage früher als 2021 und so früh wie nie zuvor –, um Frische vor Dichte zu stellen. Der Consejo Regulador bewertete 2022 als „Muy Buena“, mit einer ausgeprägten Herkunftsprägung je nach Zone.

Assemblage und Ausbau

Tempranillo mit rund 1 % Garnacha, in einzelnen Partien bis zu 6 %. Die Garnacha wird bewusst sehr früh gelesen und bringt zusätzliche Frische. 2022 ist der erste Jahrgang, der vollständig mit wilden Hefen vergoren wurde.

Anschließend reifte der Wein rund 10 Monate, überwiegend in Barriques aus französischer Eiche, mit nur 5 % amerikanischer Eiche. Etwa ein Viertel des Weins blieb im Edelstahltank, wegen des heißen Jahrgangs kamen mehr große Foudres zum Einsatz als üblich. So bleibt das Holz gut eingebunden und die Frucht im Vordergrund. Abgefüllt wurde im Juni 2024, insgesamt 236.067 Flaschen und 2.110 Magnums.

Im Glas

In der Nase feine Kirschfrucht, frisch gemahlener Kaffee und ein Hauch Lakritz, dazu rote Frucht und eine dezente Vanillenote. Am Gaumen noch ganz in der Fruchtphase, kompakt und sehr mundfüllend, dabei frisch und mit feinem Tannin. Der Abgang ist lang und klar.

Tempranillo aus der Sonsierra, früh gelesen im heißen Jahr 2022 und mit Wildhefen vergoren: Kirsche, Kaffee und saftige Frische.

Bereits zugänglich, eine kurze Belüftung im Dekanter öffnet ihn. Bei guter Lagerung entwickelt er sich über zehn bis fünfzehn Jahre weiter. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Lammkoteletts vom Rebholz, Schmorgerichte, Wild, Iberico-Schwein und gereifter Manchego.


Produzent Bodegas Benjamin de Rothschild & Vega Sicilia, Samaniego (Rioja Alavesa)
Rebsorte Tempranillo · ca. 1 % Garnacha
Lage Ábalos, Labastida, Navaridas, San Vicente de la Sonsierra · Südhänge der Sierra de Cantabria · Kalk mit mergelig-sandigem Profil
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2022
Vinifikation Lesebeginn 11. September · 100 % Wildhefen
Ausbau ca. 10 Monate überwiegend französische Barriques (5 % amerikanisch) und Foudres · ca. 25 % Edelstahl · Abfüllung Juni 2024
Trinkempfehlung jetzt bis 10–15 Jahre
Auflage 236.067 Flaschen · 2.110 Magnums

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Whisky

Glenfarclas 40 Jahre

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 40 Jahre Oloroso-Sherryfass 0,7 l

Der Glenfarclas 40 Jahre Highland Single Malt ist ein Klassiker der Familienbrennerei: vier Jahrzehnte Reife in Sherryfässern schenken ihm jene generöse Sherry-Prägung, für die Glenfarclas berühmt ist – dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Leder und eine cognacartige Rancio-Tiefe.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über vier Jahrzehnte verleiht dem 40-Jährigen seine dichte, vielschichtige Sherry-Würze, ohne dass die Eiche je übermäßig hervortritt.

Reifung – 40 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 40 Jahre gereift, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, über 40 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei. Abgefüllt in der schlichten Ausstattung der Standardrange, präsentiert in einer Box, deren Gestaltung an die ikonischen Türen der Glenfarclas-Lagerhäuser erinnert.

Im Glas

In der Nase dichte dunkle Schokolade, Zigarrenkiste und Rosinen, dazu mit der Zeit Anklänge von altem Eichenholz und Leder sowie eine cognacartige Rancio-Note. Am Gaumen Christmas Cake und ein Hauch Tabak, Schokoladen-Orangen-Brownies, Kaffeebohnen und saftige Trockenfrüchte; im Hintergrund Funken von Zimt und schwarzem Pfeffer, die eine wohlige Wärme spenden.

Generöse Sherry-Fülle, wie sie nur vier Jahrzehnte im Fass schenken – komplex, rund und von großer Tiefe.

Der lange Abgang trägt dichte Noten von Sherry und Butterscotch; später entwickeln sich Bitterorangen-Marmelade und Ingwer.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 40 Jahre, 0,7 l
Reifung: über 40 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Weingut Andres Old Skool Rosé BIO

Roséwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder Old Skool Rosé Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandsteinverwitterung · Löss trocken · natürliche Hefen BIO (DE-ÖKO-039) 2024

Der Weingut Andres Old Skool Rosé trocken 2024 ist ein unkomplizierter Roséwein aus Spätburgunder. Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – ein Pfälzer für den unbeschwerten Genuss.


Old Skool Rosé – Spätburgunder aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die Old-Skool-Linie steht für Weine ohne Schnickschnack – unkompliziert, ehrlich und herkunftstypisch.

Die Trauben stammen von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss. Diese Kombination gibt dem Rosé Frische und saftige Frucht – ein Spätburgunder-Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern in einer schönen Balance steht.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der auf Frische und Trinkfluss ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die saftige, dezente Frucht des Rosés – Erfrischung im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Rosé aus Spätburgunder, Jahrgang 2024; von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss, Ertrag 65 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und schonend ausgebaut, ganz auf Frische und saftige Frucht ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein unkomplizierter Roséwein: feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten. Am Gaumen leicht und animierend, in schöner Balance – ein Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern Trinkfluss und Frische in den Vordergrund stellt.

Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – leicht, animierend und in schöner Balance.

Leicht gekühlt ideal zu Fingerfood und Sommersalaten. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fingerfood und Sommersalaten, zu leichten Vorspeisen, gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch sowie zu mildem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss
Klassifikation: Rosé, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder; 65 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, schonender Ausbau; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Marguet Oger Grand Cru 2020 Brut Nature BIO

Der Marguet Oger 2020 Grand Cru Brut Nature ist Chardonnay aus Oger, einem der Grand-Cru-Dörfer der Côte des Blancs, ganz ohne Dosage. Jung, kreidig und trotzdem schon erstaunlich rund.

Im Glas

Hellgold, feine Bläschen. Die Nase ist noch zurückhaltend: Zitronenschale, nasser Stein, ein Hauch Kreidestaub. Am Gaumen wirkt er reifer, als sein Alter vermuten lässt, mit Zitrusfrucht und klarer Mineralität. Zum Schluss eine feine Toastnote, die lange bleibt.

Mach was draus

Sushi-Abend, Austern mit einem Spritzer Limette oder ein Teller Ziegenkäse mit Honig und Thymian. Auch zu weißem Spargel mit Sauce Hollandaise ist er eine gute Wahl. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Trink ihn jetzt zu Sushi und vergiss eine zweite Flasche für ein paar Jahre im Keller. Er hat das Zeug dazu, mit der Zeit noch tiefer zu werden.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie passt Oger zu einem Haus aus Ambonnay? Benoît Marguet keltert neben seinen eigenen Lagen in Ambonnay und Bouzy auch Dorf-Champagner aus anderen Grand Crus, darunter Oger und Chouilly in der Côte des Blancs.

Wie viele Flaschen gibt es? Laut Händlerangabe wurden vom Oger 2020 nur 2.330 Flaschen abgefüllt.

100 % Chardonnay · Oger Grand Cru, Côte des Blancs · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...