Pfälzer Tequila

Pfälzer Tequila

Das einzig lebende Wein-Weltkulturerbe hat erstmals seit seiner Geburt alle seine Segel streichen müssen. Ein vorangegangenes, „weinfröhliches“ Intermezzo mit mehreren Flaschen bestem kalifornischem „Stoff“ war wie immer kein Problem für den Mehr-Liter-Mann. Heimtückisch wurde es dann zu später Stunde, als von sogenannten guten Freunden noch eine kleine Trinkplatte namens „Pfälzer Tequila“ gereicht wurde.

Bei diesem Getränk muss der Trinker sich den Handrücken mit scharfem Senf bestreichen, diesen von der Hand schlecken, dann den Tequila hinunter stürzen und einen Spieß mit einer sauren Gurke und (alter) grober Pfälzer Leberwurst verspeisen. Begeistert von dieser neuen, gelungenen Geschmackskombination hat sich das Wein-Weltkulturerbe innerhalb von 2 Minuten fünf dieser possierlichen Shots rein gepfiffen, um dann nach weiteren zehn Minuten einfach wie ein nasser Sack umzukippen. Ein zufällig anwesender Arzt konnte gerade noch Erste Hilfe leisten und mittels eines Defibrillators das Wein-Weltkulturerbe wiederbeleben.

Inzwischen wird von der Unesco nach den „guten Freunden“ gefahndet, da der „Pfälzer Tequila“ als terroristischer Anschlag auf ein Weltkulturerbe gewertet wird.

pfaelzer_tequila_1Hier ist das Welt-Weinkulturerbe noch guter Dinge.

pfaelzer_tequila_2Pfälzer Tequila in seiner ganz Pracht.

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Spanien

La Mula de la Quietud 2021

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Einzellage · Spanien

Quinta de la Quietud La Mula ist die erste Einzellage des Weinguts, die separat geerntet und vinifiziert wird. Der Name geht auf den Parzellenbesitzer zurück, der jedes Jahr mit seinem Esel („la Mula") zur Lese erscheint. Aus über 80 Jahre alten Reben auf kalkreichem Boden – eine Toro-Rotweinrakete von großer Zukunftsperspektive.


Toro

Toro im Nordwesten Spaniens ist für kräftige Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Die Einzellage La Mula weist – anders als die sonst eher sandig-tonigen Lehmböden der Region – einen höheren Kalkanteil auf; die Reben sind mindestens 80 Jahre alt. Diese Lage fiel schon immer durch ihre mineralischen Noten auf.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tinta de Toro (Tempranillo) aus alten Reben. Erstmals wird diese Lage gesondert in besten französischen Eichenfässern ausgebaut, was ihre Mineralität und Tiefe unterstreicht.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot von enormer Viskosität – das Glycerin läuft langsam an den Glaswänden herab. Nach vielen Stunden Luft eine verschwenderische Mundfülle, hintergründige Kraft und eine außergewöhnliche Mineralität. Die Aromenvielfalt ist beeindruckend; ursprünglich und ehrlich, mit großer Reifeperspektive.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: La Mula (Einzellage), Toro, Castilla y León (Spanien); kalkreich, Altreben
Klassifikation: Toro DO – Rotwein (Einzellage)
Ausbau: Tinta de Toro, französisches Eichenfass

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Weine

Mauro Terreus 2022 BIO

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Tempranillo

Tempranillo VT Castilla y León Paraje de Cueva Baja Bio 20 Monate franz. Eiche 2022

Der Mauro Terreus 2022 ist die Einzellagen-Spitze von Mariano García – ein reinsortiger Tempranillo aus dem Paraje de Cueva Baja von sehr alten Reben. Verführerisches Bouquet roter Früchte, vollmundig und kraftvoll, mit wohldefinierten Tanninen und ausgeprägter Frische.


Terreus – das Einzellagen-Juwel aus Cueva Baja

Bodegas Mauro ist das persönliche Projekt von Mariano García, der lange Zeit bei Vega Sicilia wirkte und seit 1978 in Tudela de Duero seine eigene Handschrift perfektioniert. Terreus ist die kompromisslose Spitze des Guts und wird nur in herausragenden Jahrgängen erzeugt – ein wahrer Pago-Wein, der nicht jedem gefallen will, sondern jene bewegt, die dem Terroir zuhören.

Die Trauben stammen aus dem historischen Paraje de Cueva Baja in Tudela de Duero – gerade einmal drei Hektar sehr alte Reben in Höhenlage (rund 830 bis 860 Meter) auf lockeren, tiefgründigen Ton-Sand-Böden. Geringe Erträge und ausgeprägte Tag-Nacht-Kontraste formen eine konzentrierte, reife und zugleich stets frische Frucht. Bewirtschaftet wird ökologisch zertifiziert.

Jahrgang 2022 – Castilla y León

2022 war im Duero-Tal ein warmes, trockenes Jahr mit ausgeprägter Sommerhitze, dank guter Wasserreserven und sorgfältiger Weinbergsarbeit aber gut ausbalanciert. Das Ergebnis ist ein Wein von außergewöhnlicher Reife, der die für die großen Mauro typische Frische bewahrt – konzentriert, fließend und fein gebaut.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2022.

Handlese mit Selektion im Weinberg und am Sortiertisch, Gärung mit eigenen Hefen, malolaktische Gärung im Fass, anschließend zwei bis drei Wochen Maischestandzeit. Reife über 20 Monate in Fässern aus französischer Eiche (neu und gebraucht). Limitierte Produktion. Bio-zertifiziert (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Ein verführerisches Bouquet roter Früchte, ergänzt durch ein vollmundiges, kraftvolles Geschmackserlebnis. Wohldefinierte Tannine und eine ausgeprägte Frische runden das Profil dieses außergewöhnlichen Tintos ab – kraftvoll und elegant zugleich, mit mineralischem Charakter und großer Tiefe.

Einer der großen Tintos Spaniens – pure Expression eines einzigartigen Terroirs.

Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; empfehlenswert, ihn ein bis zwei Stunden vorher zu dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schweinebraten mit Pflaumensauce, zu Wild und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch sowie zu kräftigen Eintöpfen.


Lage: Vino de la Tierra de Castilla y León, Paraje de Cueva Baja, Tudela de Duero (Spanien); ~3 ha alte Reben, ~830–860 m Höhe, lockere Ton-Sand-Böden
Klassifikation: VT Castilla y León, Tempranillo (trocken)
Ausbau: Tempranillo; 20 Monate französische Eiche (neu/gebraucht), Malo im Fass; Bio (ES-ECO-031-CL)

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Rebsorten

J.J. Prüm Graacher Himmelreich Spätlese 2021

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage Blau- & Grauschiefer Steillage · Süd-Südwest 2021

Die J.J. Prüm Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2021 stammt aus einer der prestigeträchtigsten Einzellagen der Mittelmosel. Ein feinfruchtiger Moselklassiker – elegant, saftig und glockenklar, mit perfektem Spiel aus Süße und Säure und großem Reifepotenzial.


Graacher Himmelreich – VDP.Große Lage der Mittelmosel

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Das Graacher Himmelreich, hoch über Graach gelegen, ist eine VDP.Große Lage: steile, süd- bis südwestlich ausgerichtete Weinberge (45–65 % Neigung, 110–260 m), teils noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Der Boden aus leicht erwärmbarem, verwittertem Blau- und Grauschiefer mit hohem Tonanteil verleiht den Weinen prägnante Mineralität, Finesse und Tiefe; Wasseradern sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Die klassifizierte Fläche von 66,56 Hektar ist ausschließlich mit Riesling bestockt.

Jahrgang 2021 – Mosel

2021 war an der Mosel ein klassischer, kühler Jahrgang mit langem, sonnigem Herbst und kühlen Nächten. Diese Bedingungen bewahrten enorme Mineralität, rassige Säure und eine präzise, filigrane Frucht – ideale Voraussetzungen für eine feingliedrige, spannungsreiche Spätlese mit großem Reifepotenzial.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling-Spätlese (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Graacher Himmelreich, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom Blau- und Grauschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur rassigen Säure erhalten bleibt. So entsteht eine filigrane, langlebige Spätlese mit klarer Schiefermineralität.

Im Glas

Ein feinfruchtiger Moselklassiker: Aromen von Pfirsich und Zitrus, weißen Blüten und einem Hauch Kräuterwürze über einer klaren Schiefermineralität. Am Gaumen elegant, saftig und glockenklar, mit einem perfekten Spiel aus feiner Süße und rassiger Säure und einem langen, mineralischen Nachhall.

Pfirsich, Zitrus und weiße Blüten mit einem Hauch Kräuterwürze – elegant, saftig und glockenklar, mit perfektem Spiel aus Süße und Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein filigraner, sehr langlebiger Mosel-Riesling. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Graach, Mosel; steile Süd-Südwest-Lage (45–65 %, 110–260 m); verwitterter Blau- und Grauschiefer mit hohem Tonanteil
Klassifikation: Riesling Spätlese, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Regnie 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Régnié · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Régnié Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Régnié 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Régnié ist der jüngste der zehn Beaujolais-Crus (seit 1988) und liegt auf rosa Granit- und Sandböden, die dem Gamay einen besonders feinen, eleganten und floral-fruchtbetonten Charakter verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Régnié, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Régniés und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, florale Würze und feine Mineralität – saftig und elegant, mit feinem Tannin und langer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Régnié (Frankreich); jüngster der zehn Crus (seit 1988), rosa Granit- und Sandböden
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Rebsorten

Casa Ermelinda Tinto

Rotwein · Península de Setúbal · Cuvée · Portugal

Casa Ermelinda Tinto ist eine portugiesische Rotwein-Cuvée vom Familienweingut Casa Ermelinda Freitas von der Península de Setúbal. Der Wein strotzt vor klarer, roter Frucht – Kirsch- und Brombeeraromen verbinden sich genial. Mittlerer Körper, modern vinifiziert, mit feinstem Finish.


Península de Setúbal

Die Halbinsel Setúbal liegt südlich von Lissabon und zählt zu den ältesten Weinbaugebieten Portugals. Das Weingut Casa Ermelinda Freitas in Fernando Pó (Palmela) keltert seine Rotweine vor allem aus der regionaltypischen Sorte Castelão und weiteren portugiesischen Reben. Sandige Böden und mediterranes Klima mit atlantischem Einfluss prägen den fruchtigen Stil.

Assemblage und Ausbau

Der Tinto ist eine Cuvée aus portugiesischen Rebsorten mit Castelão als regionaltypischem Rückgrat. Modern und fruchtorientiert vinifiziert, bleibt die klare rote Frucht im Vordergrund.

Im Glas

Klares Rubinrot. In der Nase und am Gaumen klare rote Frucht mit Kirsche und Brombeere. Mittlerer Körper, saftig und unkompliziert, mit weichem Tannin. Der Abgang ist fein und sauber.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Pasta, Pizza und mittelkräftiger Käse.


Lage: Península de Setúbal (Palmela/Fernando Pó), Portugal
Klassifikation: Vinho Regional Península de Setúbal
Ausbau: modern, überwiegend im Edelstahl

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2018

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige, reife Statur von der klaren, mineralischen Säure der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2018, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Feinkost

Frantoi Cutrera Primo Olio Extra Vergine Olivenöl

Feinkost · Natives Olivenöl extra · Sizilien

Frantoi Cutrera Primo ist ein natives Olivenöl extra aus Sizilien – ein Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea, DOP Monti Iblei. Sehr fruchtbetont, mit Anklängen von grüner Tomate und mediterranen Kräutern, lang und würzig am Gaumen. Eines der meistausgezeichneten Öle Italiens.


Herkunft

Frantoi Cutrera produziert seit 1906 in Chiaramonte Gulfi (Ragusa) auf den Monti Iblei im Südosten Siziliens. Die Oliven der autochthonen Sorte Tonda Iblea wachsen hier auf 350–450 Metern Höhe in jahrhundertealten, DOP-zertifizierten Hainen.

Gewinnung und Herstellung

Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea aus früher, grüner Ernte. Die Oliven werden von Hand gelesen und innerhalb von sechs Stunden kalt gepresst (mechanisch, unter 27 °C). Das bewahrt Aromen und Polyphenole. Herkunft: DOP Monti Iblei.

Geschmack

Leuchtend grün mit goldenen Reflexen. Intensiv fruchtig, mit ausgeprägten Noten von grüner Tomate, frisch gemähtem Gras und aromatischen Kräutern, dazu süße Mandel. Am Gaumen ausgewogen bitter und pikant, lang und würzig.

In der Küche

Am besten roh als Finish: über gegrilltes Fleisch und Fisch, Bruschetta, Suppen, Salate und Gemüse geträufelt. Die intensive Würze kommt unerhitzt am besten zur Geltung.

Passt zu: gegrilltem Fleisch und Fisch, Bruschetta, Suppen, Salaten und Gemüse.


Hersteller: Frantoi Cutrera (Chiaramonte Gulfi, Sizilien)
Produkt: Natives Olivenöl extra (Primo)
Sorte: Monocultivar 100 % Tonda Iblea
Herkunft: DOP Monti Iblei, Sizilien (Italien)
Verarbeitung: handgelesen, innerhalb von 6 Stunden kalt gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

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Rebsorten

Anne Gros Chambolle Musigny Cuvee La Combe D´ Orveau 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny · Lieu-dit Combe d'Orveau 1,1 ha 2023 30% neues Holz

Der Chambolle-Musigny Cuvée La Combe d'Orveau 2023 der Domaine Anne Gros stammt aus dem Lieu-dit Combe d'Orveau, einer 1,1 Hektar großen Parzelle. Ein Pinot Noir von feiner Eleganz, mit Noten von Johannisbeere und Himbeere und einem zarttanninigen Finale. Chambolle-Musigny steht für die spitzenmäßig feinen, duftigen Pinots der Côte de Nuits.


Combe d'Orveau – im „Val d'Or" von Chambolle

Die Combe d'Orveau liegt im Grenzbereich zwischen Chambolle-Musigny und Vosne-Romanée, in einem kleinen, goldenen Tal – dem Val d'Or. Die Parzelle ist tief in der Geschichte der Familie verwurzelt: 1951 schenkte Louis Gros sie seinem Sohn François. Bis heute prägt eine ausgeprägte Biodiversität die Lage.

Chambolle-Musigny gilt als die Gemeinde der feinsten, parfümiertesten Pinots der Côte de Nuits. Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die roten Burgunder steht 2023 für reife, saftige Frucht bei tragender Säure – feingliedrige, zugängliche Weine, wie sie der duftige Stil von Chambolle besonders schön zeigt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus Bewirtschaftung von Hand.

Gereift in ausgewählten Fässern, davon 30% neu. Der zurückhaltende Holzeinsatz lässt die Finesse und das feine Tannin der Lage im Vordergrund.

Im Glas

Schon beim ersten Antrunk feine Eleganz, getragen von Noten aus Johannisbeere und Himbeere. Ein Hauch weißer Pfeffer rundet das zarttanninige Finale ab.

Feine Eleganz aus Johannisbeere und Himbeere, ein Hauch weißer Pfeffer – Chambolle-Musigny in seiner duftigen Form.

Schon jung zugänglich, sein volles Potenzial entfaltet er über rund ein Jahrzehnt. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Feine, mittelschwere Speisen: Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Combe d'Orveau (Lieu-dit), Chambolle-Musigny; „Val d'Or", 1,1 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Fassausbau, 30% neues Holz; Handarbeit im Weinberg

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