Cucina del Mondo – Heerlen – Niederlande

Cucina del Mondo – Heerlen – Niederlande

Den Niederländern eilt in Deutschland seit eh und je der Ruf voraus, eine miserable Küche anzubieten. Außer Frikandel und Pommes Frites, die in heißen Selbstbedienungsautomaten schlummern und auf ihren Verzehr warten, ist in unserem flachen Nachbarland angeblich nicht viel mehr zu holen.

So herrscht in deutschen Landen nicht nur die irrige Meinung besser Fußball spielen zu können, sondern auch gastronomisch dem uns gar nicht so unähnlichen Nachbarvolk überlegen zu sein.

Wenn man schon einmal verrät, dass man nach Holland zum leckeren Schmausen fährt, verlassen schon einmal mitleidige Blicke das Gesicht des Gegenübers. Das Erstaunliche dabei ist, dass in unserem Nachbarland sehr oft eine ganz hervorragende Küche zelebriert wird und diese dann auch noch sehr locker und lässig präsentiert wird.

So verhält es sich auch in dem Restaurant Cucina del Mondo. Dieses moderne, sehr stylische, mit vielen Foto- und Kunstarbeiten eingerichtete Restaurant befindet sich seit fünf Jahren in der niederländischen Grenzstadt Heerlen und hat vor einem halben Jahr sein Konzept komplett verändert. Die Gastgeber Bart Aarts und Sharissa Sprong haben zusammen mit ihrem Koch Enrico Scoppetta eine Art lockere Edelbistro- Variante entwickelt. Dieses Konzept erinnert stark an die Gastrobar von Ron Blaauw in Amsterdam, entwickelt aber in dem kleineren Örtchen Heerlen einen phänomenalen Charme.

Der Gast hat in der Cucina del Mondo die Qual der Wahl aus einzelnen, kleinen bis mittleren Gerichten auszuwählen. Sich ein dreigängiges Menü aus verschiedenen Optionen zusammen zu basteln, das große Chef Menü mit sieben Gängen zu verputzen oder, und das ist das wirklich Tolle, aus allen auf der Speisekarte stehenden Gerichten sich seine Lieblinge auszusuchen. Schön ist auch, dass es auf der Karte vier Gerichte gibt, die man am Tisch teilen kann. Von der Brasse, über den Krebs oder einem übergroßen Tomahawk Killer Steak können die Speisenden, wie beim großen Abendmahl, ihr Gericht miteinander teilen.

Dabei ist die Küche hier keineswegs plump. Die Zutaten sehr gut, mit modernen Küchentechniken perfekt in Szene gesetzt und die Darreichungsform lässt auch für kritische Augen einen kleinen Küchenkünstler erkennen.

Dass es in den Niederlande wesentlich lockerer zugeht als hierzulande, beweist auch der nette und auf jeden noch so schlechten Scherz eingehende Service im Restaurant Cucina del Mondo.

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cucinadelmondo_15 cucinadelmondo_2Süßes Oliven Amuse bouche.

cucinadelmondo_3Kokos-Wassermelonen-Gazpacho.

cucinadelmondo_4Pata Negra.

cucinadelmondo_5Gillardeau Austern.

cucinadelmondo_6Vergoldeter Kaviar mit Haselnusscreme.

cucinadelmondo_7Heilbutt mit Zitrone.

cucinadelmondo_8Gebratene Gänseleber mit Apfel-Sirup Eiscreme.

cucinadelmondo_9Fregola mit Brasse aus der Salzkruste und Tomatensalat mit Himbeeressig.

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Ausgelöste Ribs vom Iberico Schwein, Süßkartoffel Chips und hausgemachte BBQ Sauce.

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Bananen, Kokosnuss, Schokoladen Variation.

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Petit Fours.


Cucina del Mondo

Laanderstraat 27
6411 VA Heerlen
Niederlande
www.cucinadelmondo.nl

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Rebsorten

Cantina Angiuli Donato Primitivo Puglia Rosso

Rotwein · Primitivo · Apulien · Altreben

Angiuli Donato Primitivo Puglia ist ein kraftvoller, würziger Rotwein aus Apulien. Er wird aus sehr alten Primitivo-Klonen gekeltert, die wenig, dafür konzentrierte Frucht tragen. Das Weingut Angiuli Donato sitzt in der Provinz Bari im Süden Italiens. Im Glas ein dunkler, sortentypischer Primitivo mit intensiver Würze.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien (Puglia) im Süden Italiens. Das heiße, sonnige Mittelmeerklima bringt vollreife Primitivo-Trauben hervor. Für diesen Wein werden sehr alte Klone genutzt, deren geringe Erträge für Konzentration und Tiefe sorgen; der Wein trägt die Herkunft Puglia IGP.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von sehr alten Reben. Nach der Handlese folgen schonende Pressung und eine Maischegärung bei kontrollierter Temperatur. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, was die kräftige, reife Frucht in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase intensiv würzig, mit reifer Frucht und Kräuternoten. Am Gaumen getragen von Pflaumenkompott und reifen Früchten, kraftvoll und zugleich geschmeidig. Der Nachhall ist sehr lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, kräftige Pastagerichte und gereifter Käse.


Lage: Apulien (Provinz Bari), Italien
Klassifikation: Puglia IGP – Primitivo
Ausbau: Edelstahl

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Weine

Primitivo pur Probierpaket 12 Flaschen

Geniessen Sie die fruchtig-samtigen Primitivos aus dem sonnigen Italien im 12er Probierpaket. Zur Auswahl stehen je zwei Flaschen:

I Muri Primitivo (13,0%, 2024), Cielo Primitivo (13,5%, 2024), San Donaci Primitivo (13,5%, 2023), Cielo e Terra Maestro Primitivo (14,5%, 2021), Zolla Primitivo (15%, 2024), Campiano Primitivo (14,5%, 2023) aus Apulien. Versandkostenfreie Lieferung.

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Weine

Von Winning Riesling Kirchenstück GG 2020 Magnum

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs · Magnum)

Riesling Forster Kirchenstück VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Basaltsplitter · rotbrauner Ton · tertiärer Kalk trocken Magnum 1,5 l 2020

Der von Winning Forster Kirchenstück Riesling GG 2020 in der 1,5-Liter-Magnum stammt aus einer der höchstbewerteten Rieslinglagen Deutschlands. Üppig, reichhaltig und ausladend, mit dichter, satter Frucht, viel Schmelz und enormer Konzentration – ein Wein von der Tiefe eines Kirchenschiffs und zugleich federleicht.


Forster Kirchenstück – Deutschlands Grand Cru

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Das Forster Kirchenstück ist das Flaggschiff des Guts – bei der Lagenklassifikation des Königreichs Bayern von 1828 erhielt es die höchste Wertung.

Der Weinberg ist von schulterhohen Sandsteinmauern umgeben, die die Sonnenwärme speichern und sie bei Nacht wieder abgeben. In keinem anderen Weinberg findet man derart viele kleine Basaltsplitter in einem rotbraunen Ton; im Untergrund liegt tertiärer Kalk. Diese einzigartige Kombination verleiht dem Wein seine Spannung, Dichte und Konzentration.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die wärmespeichernden Mauern und der basalt- und kalkgeprägte Boden des Kirchenstücks sowie der lange Holzfassausbau bewahrten Konzentration, Schmelz und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht. Das Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, unterstreicht die Langlebigkeit des Weins.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Kirchenstück, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Basalt, rotbraunem Ton und tertiärem Kalk. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Wie alle Lagen-Rieslinge bei Stephan Attmann wird auch das Kirchenstück komplett im Holz vergoren und reift lange auf der Feinhefe. Diese Machart verleiht dem Wein Schmelz, seidige Textur und enorme Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Üppig, reichhaltig und ausladend, mit dichter, satter Frucht, viel Schmelz und enormer Konzentration: reife Steinfrucht und gelbe Frucht, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität von Basalt und Kalk. Am Gaumen besitzt er eine einzigartige Spannung und Dichte – die Tiefe eines Kirchenschiffs und dabei federleicht, unglaublich intensiv, mit sehr langem Nachhall.

Üppig, dicht und ausladend, mit viel Schmelz und enormer Konzentration – die Tiefe eines Kirchenschiffs und dabei federleicht: einzigartige Spannung, Dichte und rauchig-salzige Mineralität.

Ein großer, sehr langlebiger GG-Riesling im Magnumformat; jung gern dekantieren. Bei 10–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Forster Kirchenstück (VDP.Große Lage), Forst, Pfalz; von Sandsteinmauern umgeben, Basaltsplitter in rotbraunem Ton über tertiärem Kalk; höchste Wertung der bayerischen Lagenklassifikation 1828
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; Magnum 1,5 l
Ausbau: komplett im Holz vergoren, lange auf der Feinhefe; Handarbeit im Weinberg

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Guillermas 2017

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo (Single Parcel)

Tempranillo & Viura Escondite del Ardacho · Las Guillermas Single Parcel · 0,62 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 971 Flaschen · 2017

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2017 ist ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar in der Rioja Alavesa. Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein und salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider – sicherlich einer der speziellsten und großartigsten Tempranillos der Rioja.


Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.

Jahrgang 2017 – Rioja

2017 war an der Rioja ein früher, warmer Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten dennoch Frische, Salzigkeit und die mineralische Prägung des Lehmkalkbodens. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2017, trocken; von über 60 Jahre alten Reben.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 971 Flaschen.

Im Glas

Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.

Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.

Ein terroirgeprägter Tempranillo in reifer Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzellage Las Guillermas (0,62 ha), Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltiger Lehmgrund, stark atlantisches Klima; über 60 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 971 Flaschen

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Rebsorten

Argentiera Bolgheri Superiore 2020

Wein · Rotwein · Bolgheri · Italien

Argentiera Bolgheri Superiore ist eine spannende Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, bei der die Weinregion Bordeaux Pate steht. Dichtes, glänzendes Violettrot; intensives Bukett von Roter Grütze, schwarzer Johannisbeere, Gewürzen, Kaffee und dunkler Schokolade. Am Gaumen modern geprägt: satte Frucht, elegante Länge, finessenreich und vollmundig. Großes Potenzial!


Bolgheri / Toskana

Die Tenuta Argentiera liegt im Süden der Bolgheri DOC an der toskanischen Maremma-Küste – als meeresnächstes und zugleich höchstgelegenes Gut der Appellation (~200 m). Kalk-, Ton- und Schotterböden sowie kühlende Tyrrhenische Meeresbrisen prägen den Stil. In Nachbarschaft zu Größen wie Sassicaia und Ornellaia entsteht hier ein Bolgheri im klassischen Super-Tuscan-Geist.

Assemblage und Ausbau

Bordeaux-Cuvée mit Merlot als Hauptanteil, ergänzt um Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Jede Sorte wird separat im Edelstahl vergoren; die malolaktische Gärung findet im Barrique statt. Anschließend reift der Wein 14–16 Monate in französischen 225-Liter-Barriques (teils neu), gefolgt von einer Flaschenreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes, glänzendes Violettrot. In der Nase intensiv: Rote Grütze, schwarze Johannisbeere, Gewürze, Kaffee und dunkle Schokolade. Am Gaumen modern geprägt, mit satter Frucht, samtigen reifen Tanninen, eleganter Länge und vollmundigem Abgang. Großes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei rund 18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Bistecca alla Fiorentina, Lamm, Wild, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Bolgheri DOC Superiore, Toskana (Italien); Tenuta Argentiera
Klassifikation: Bolgheri Superiore DOC – Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon & Cabernet Franc, trocken
Ausbau: 14–16 Monate in französischen Barriques (225 l, teils neu), anschließend Flaschenreife

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Feinkost

Il Caruggiu Olio al Tartufo - Olivenöl mit scharzem Trüffel

Feinkost · Olivenöl · Trüffel · Ligurien

Il Caruggiu Olio al Tartufo ist ein ligurisches Olivenöl mit schwarzem Trüffel. Es stammt vom kleinen Familienbetrieb Il Caruggiu im Hinterland von Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut. Bewusst wird kein natives Öl extra verwendet, damit der Trüffel im Vordergrund bleibt. Ein dezentes, elegantes Trüffelöl für die feine Küche.


Herkunft

Il Caruggiu liegt in Ligurien, im Hinterland der Provinz Imperia. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges und regenarmes Mikroklima – ideal für den Olivenbaum. Charakteristisch für die Region ist die Olivensorte Taggiasca, die nur in Ligurien angebaut wird. Der schwarze Trüffel (Tuber aestivum) stammt aus Alba im Piemont.

Anbau und Verarbeitung

Die Oliven werden in Ligurien geerntet und schonend gepresst. Für dieses Trüffelöl wird bewusst kein natives Olivenöl extra verwendet, damit der Eigengeschmack des Öls den Trüffel nicht überdeckt. Das Öl wird mit schwarzem Trüffel (Tuber aestivum) aromatisiert; jeder Flasche wird ein kleines Stück Trüffel beigegeben.

Geschmack

Goldgelbes Olivenöl mit feinem, elegantem Trüffelaroma. Der Geschmack ist dezent und ausgewogen – die erdig-würzige Trüffelnote bleibt im Vordergrund, ohne aufdringlich zu wirken.

Am Tisch

Ideal zum Verfeinern von Pasta, Risotto, Pilzgerichten, Spargel und Eierspeisen. Am besten erst nach dem Garen über die fertigen Speisen träufeln, damit das Trüffelaroma erhalten bleibt.


Hersteller: Il Caruggiu (Civezza, Imperia)
Produkt: Olivenöl mit schwarzem Trüffel
Sorte: Olive Taggiasca; schwarzer Trüffel (Tuber aestivum)
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: schonend gepresst, mit Trüffel aromatisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.07.2027

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Rebsorten

Le Moine Criots Bâtard Montrachet Grand Cru 2022

Weißwein · Criots-Bâtard-Montrachet Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Criots-Bâtard-Montrachet Grand Cru Chassagne-Montrachet nur 1,57 ha Appellation Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Criots-Bâtard-Montrachet Grand Cru 2022 stammt aus einer der kleinsten Appellationen Frankreichs – ein rarer, feiner Chardonnay von außergewöhnlicher Eleganz und mineralischer Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität.


Criots-Bâtard-Montrachet – winziger Grand Cru in Chassagne

Criots-Bâtard-Montrachet ist eine als Grand Cru klassifizierte Weißwein-Lage an der Côte de Beaune, gänzlich in der Gemeinde Chassagne-Montrachet gelegen. Mit nur 1,57 Hektar gehört sie zu den kleinsten Appellationen Frankreichs und erzeugt ausschließlich Weißwein. Sie liegt südlich des Grand Cru Bâtard-Montrachet, auf rund 240 Metern Höhe in süd- bis südöstlicher Ausrichtung, geschützt vor späten Frösten.

Der Boden besteht im unteren Bereich aus einer dünnen Schicht braunen Kalksteinverwitterungsschutts über einem Sockel aus dem Bathonium – die Reben treiben ihre Wurzeln tief ins Gestein. Dieses Terroir bringt Weißweine von außergewöhnlicher Finesse: feine Frucht, delikate Blütennoten und eine ausgeprägte mineralische Struktur. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Textur und Tiefe betont, ohne Klarheit und Präzision zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. In einem Grand Cru wie Criots ergibt das einen dichten, vielschichtigen Chardonnay mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im generösen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Criots-Bâtard-Montrachet Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der Most kommt unmittelbar nach der Pressung von einem ausgesuchten Erzeuger ins Fass und wird lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dünnem Kalkverwitterungsboden über Bathonium-Fels gewachsen, zeigt dieser Grand Cru die Finesse seiner winzigen Lage: helle gelbe Frucht und Zitrus, dazu delikate florale Noten und eine feine, kreidig-mineralische Würze. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz binden eine cremige, vielschichtige Textur und einen Hauch nussiger Röstwürze ein. Am Gaumen elegant und präzise, getragen von salziger Mineralität und feiner Säure, mit langem, spannungsreichem Nachhall.

Fein und präzise – helle gelbe Frucht, florale Anklänge und kreidige Mineralität mit salziger, langer Spannung.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Criots-Bâtard-Montrachet Grand Cru, Chassagne-Montrachet, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); ~1,57 ha (eine der kleinsten Appellationen Frankreichs), ~240 m, süd-/südöstliche Ausrichtung; dünner Kalkverwitterungsschutt über Bathonium-Fels
Klassifikation: Grand Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Kirchenstück Forst GC 2025 BIO Magnum

Weißwein · Forst, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Forster Kirchenstück 0,5 ha Anteil 1828 höchstbewertet Spontangärung Magnum 1,5 l, DE-ÖKO-003

Kirchenstück G.C. 2025 in der Magnum kommt aus dem Weinberg, den die königlich-bayerischen Gutachter 1828 als einzigen in der gesamten Pfalz mit der höchsten Punktzahl bewerteten. Knapp vier Hektar misst die Lage, 0,5 Hektar davon gehören Dr. Bürklin-Wolf – die kleinste Position im Grand-Cru-Portfolio des Guts. Im Großformat ist diese Abfüllung entsprechend rar.


Kirchenstück – der Bodenmosaik-Weinberg hinter der Forster Kirche

Der Name ist wörtlich zu nehmen: Die Lage liegt direkt hinter der Kirche von Forst, zwischen 120 und 150 Metern, mit nur geringer Hangneigung, eingefasst von einer niedrigen Sandsteinmauer. Überliefert ist, dass diese Mauer wie der Sandstein des Kirchengebäudes tagsüber Wärme aufnimmt und sie nachts wieder abgibt – ein geschlossener, windgeschützter Raum von wenigen Hektaren, umgeben von den übrigen Forster Berühmtheiten Jesuitengarten, Ungeheuer und Pechstein.

Geologisch fällt das Kirchenstück aus dem Muster der Nachbarlagen, weil es kein einzelnes prägendes Gestein hat. Statt der Basaltdominanz des Pechsteins oder des Kalkriffs in Deidesheim liegt hier ein Mosaik: Buntsandsteinverwitterungsböden, sandige Tonböden, sandige Lehmböden, stellenweise Kalksteingeröll und Basalt – alles auf sehr kleiner Fläche. Genau aus dieser Heterogenität kommt die Vielschichtigkeit der Weine. Wo eine Monolage einen klaren, gerichteten Charakter erzeugt, liefert das Kirchenstück eine Überlagerung mehrerer Charaktere gleichzeitig, und das ist der Grund, warum diese Weine jung so wenig preisgeben und über Jahrzehnte immer wieder anders schmecken.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im langjährigen Mittel, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken bei außergewöhnlich niedrigem Pilzdruck – für einen biodynamisch geführten Betrieb ein Jahr ohne Grenzerfahrungen im Pflanzenschutz. Die Beeren blieben klein und konzentrierten sich aromatisch; ab Mitte Juli setzten flächendeckende Niederschläge ein und versorgten die Reben noch einmal. Die Ton- und Lehmanteile im Kirchenstück halten Wasser vergleichsweise gut, was in einem Trockenjahr über die Feinheit der Trauben mitentscheidet.

Anfang September trieb die Hitze die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran, ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen zügiges Lesen der hochreifen Trauben – bei einer Lage, die ohnehin selektiv von Hand gelesen wird, weniger ein Problem als eine Frage des Timings. Um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig fällt 2025 klein aus: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten und ausgewogenen Säurewerten.

Spontangärung, Doppelstück und das Magnumformat

Seit Januar 2005 bewirtschaftet Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge biologisch-dynamisch – zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf. Die gutseigene Pyramide aus Gutsriesling, Ortsriesling, P.C. und G.C. geht auf die Lagenklassifikation von 1828 zurück – jenes Dokument, in dem das Kirchenstück allein an der Spitze steht.

Im Keller bleibt das Verfahren bei allen Grands Crus identisch: selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Neues Holz kommt nicht zum Einsatz; bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge zu klein, um Aroma abzugeben. Die Magnum führt dieses Prinzip auf der Flasche weiter: Bei 1,5 Litern ist das Verhältnis von Sauerstoffeintrag zu Weinmenge kleiner als in der 0,75er, die Entwicklung verläuft langsamer und gleichmäßiger. Bei einem Wein, der ohnehin Jahrzehnte vor sich hat und jung kaum etwas preisgibt, ist das Großformat deshalb die konsequentere Flasche.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. Die Nase gibt jung wenig preis und verlangt Geduld: helle Steinfrucht, Zitrusschale, Quitte, darunter florale und kräutrige Töne, ein feiner Rauch und eine steinige Grundierung, die sich nicht auf ein einzelnes Bild festlegen lässt. Am Gaumen ist der Wein dicht und vielschichtig, ohne je massiv zu wirken – die Substanz des Jahrgangs 2025 trägt, wird aber von einer außerordentlich feinen Textur gebändigt. Die Säure ist reif, präsent und geradlinig, das mineralische Fundament salzig und fest. Der Abgang zieht sich ungewöhnlich lang und wirkt dabei ruhig statt spektakulär. Aus der Magnum ist der Wein in der Jugend noch verschlossener; er baut sich im Glas über eine Stunde und länger auf.

Keine Lage mit einer Stimme, sondern eine mit einem Chor.

Am Tisch

Diese Flasche verträgt keine laute Küche. Gut passen Steinbutt und Seezunge am Stück, Hummer, Bries, Bresse-Poularde mit Trüffel, Kalbsrücken mit heller Sauce, dazu Morcheln und Spargel. Puristisch serviert ist mehr gewonnen als mit komplexen Saucen – der Wein liefert die Vielschichtigkeit selbst. Zum Käse nur gereifter Hartkäse, kein Blauschimmel. Bei 11 bis 12 °C im großen Burgunderglas servieren und die Magnum mindestens eine Stunde vorher karaffieren; jung braucht dieser Riesling Zeit, mehr als jeder andere im Sortiment des Guts.


Lage: Forst a. d. Weinstraße, Kirchenstück (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage knapp 4 ha, davon 0,5 ha im Besitz des Weinguts; 120–150 m ü. NHN, geringe Hangneigung, unmittelbar hinter der Forster Kirche und von einer niedrigen Sandsteinmauer eingefasst; heterogener Bodenmix aus Buntsandsteinverwitterung, sandigen Ton- und Lehmböden, stellenweise Kalksteingeröll und Basalt; 1828 als einzige Lage der Pfalz mit der höchsten Punktzahl bewertet
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Abfüllung in der Magnum (1,5 l); biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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