Obauer – Werfen – Österreich

Obauer – Sucht vorprogrammiert

Werfen ist so eine kleine, schnuckelige Ortschaft im Salzburger Land, in der auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein scheint. Die mittelalterliche Festung Hohenwerfen scheint wie eh über das Dorf zu wachen, und die im Tennengebirge, direkt gegenüber des Dorfes, liegende Eisriesenwelt gilt mit einem 42 km langen Höhlensystem als die größte Eishöhle der Welt. Trotz dieser Touristenattraktionen stehen in Werfen selbst viele Lokale leer und macht so die Landflucht der hiesigen Bevölkerung mehr als deutlich. Ein Fels in der Brandung bleiben hier in Werfen aber die beiden Brüder Karl und Rudolf Obauer, welche seit 35 Jahren mit so viel Liebe und Herzblut ihr Restaurant und Hotel gleichen Namens betreiben, dass einem vor Freude schon fast schwindelig werden kann.

Eigentlich sind es auch nicht „nur“ die beiden Brüder, sondern die ganze Familie, welche hier ein beispielloses Refugium für Genuss, Freude und Herzlichkeit erschaffen hat.

Im Restaurant Obauer schafft es die Kreativabteilung beispielhaft, einer perfekten Produktqualität einen ganz neuen und eigenen Schwung und Stil zu verleihen. Viele Aromen sind mit der mediterranen Küche verbunden und wirken für die Augen zunächst einmal unspektakulär, bis die erste Gabel oder der erste Löffel im Mundbereich landen dürfen und dort die ansässigen Geschmacksknospen ruckartig verzaubern. Die beiden Gerichte Perigord-Trüffelrahm mit jungem Spinat und Kartoffelpüree sowie die gefüllten Zucchiniblüten mit Pilzen, Tomatenkompott und Thymian gehören in die Kategorie überirdisch und „süchtig machend“.

Schön ist, dass es bei der Strahlkraft des Essens hier sehr leger und fröhlich zugeht. Die Obauers setzen wahre Geschmacks Ausrufezeichen und sind ohne Wenn und Aber die dritte, ganz große Attraktion in Werfen.

 Pflaume mit Haselnuss, Wachtelei mit Senf, Kuhfrischkäse.

 Tatar mit Topinambur, Kerbel, Zwiebel.

 Brokkolisüppchen mit Apfel.

Kotelett vom Salzburger Jungrind.

 Perigord-Trüffelrahm, junger Spinat, Kartoffelpüree.

Gefüllte Zucchiniblüten, Pilze, Tomatenkompott, Thymian.

Auerhahn Consommé mit Leberknödel.

 Kotelett vom Salzburger Jungrind, Haschee…

… diverse Senfsaucen …

 … und Schwammerl Gnocchi.

 Petit Fours.

„Drei Stunden“ Apfel, Blätterteig, Zimt und …

… schwarzes Sesameis.

Obauer
Markt 46
5450 Werfen
Österreich
Telefon: +43 6468 52120
www.obauer.com

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Tonschiefer · Porphyr · Kalk Reben bis 75 Jahre 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Hermannshöhle Riesling GG 2025 stammt aus der Lage, an der sich der Weinbau an der Nahe seit über hundert Jahren misst: der Niederhäuser Hermannshöhle, VDP.Große Lage. Reiner Südhang, schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, Rebstöcke von bis zu 75 Jahren. Selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Ausbau im großen Holzfass mit langem Hefekontakt.


Niederhäuser Hermannshöhle – ältestes Gestein der Gemarkung

Die Hermannshöhle liegt auf 130 bis 175 Metern über dem Meer in reiner Südausrichtung, als steiler Hang über der Nahe. Der Untergrund ist geologisch ungewöhnlich vielschichtig: dunkelgrauer bis schwarzer Tonschiefer, durchsetzt mit vulkanischem Porphyr und Einlagerungen von Kalk. Es ist das älteste Gestein der Niederhäuser Gemarkung, über 300 Millionen Jahre alt und ins Karbon zurückreichend.

Diese Mischung erklärt den Wein besser als jede Verkostungsnotiz: Der Schiefer liefert die salzige, feingliedrige Ader, der Porphyr die Wärme und den rauchigen Zug, der Kalk die Zugkraft der Säure. Weil die drei Gesteine kleinräumig wechseln, entsteht kein einheitlicher Bodentyp, sondern ein Mosaik – und daraus die Vielschichtigkeit, für die die Lage steht. Die bis zu 75 Jahre alten Rebstöcke haben Zeit gehabt, dieses Gefüge zu durchwurzeln; ihr Ertrag ist gering, ihre Versorgung in Trockenphasen dafür stabil.

Der Rang der Lage ist keine Marketingzuschreibung, sondern historisch dokumentiert: Die Hermannshöhle trug über ein Jahrhundert lang die höchste Steuerbewertung aller Nahe-Lagen und diente als Maßstab, an dem die übrigen Lagen der Region eingestuft wurden. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios ist sie der Fixpunkt – dort, wo der Felsenberg Rauch und Substanz gibt und der Krötenpfuhl Fülle, verbindet die Hermannshöhle Kraft und Feinzeichnung.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann an der Nahe mit ausreichenden Niederschlägen und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen, der Behang war dicht; Spätfröste und örtlicher Hagel nahmen einzelnen Lagen Menge. Der Charakter des Jahrgangs entschied sich im warmen, trockenen August: Die Zuckerreife beschleunigte sich stark, die Mostgewichte erreichten schon Anfang September hohe Werte – und die Säure blieb dennoch erhalten. Alte Reben mit tiefem Wurzelwerk hatten in dieser Phase den Vorteil, weil sie die Wasserversorgung stabil hielten, statt die Reife abzubrechen.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Der Regen am 23. und 24. September teilte den Jahrgang: davor makelloses Lesegut, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war praktisch alles im Keller. Die Erntemenge lag bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, tragfähiger Säure und kleiner Menge; in der Hermannshöhle wurde in mehreren Durchgängen gelesen, um genau diesen Termindruck zu umgehen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. In einer Steillage dieser Art ist jeder Arbeitsgang Handarbeit; die mehrfachen Lesedurchgänge sind der Grund, warum in einem schnellen Jahr wie 2025 trotzdem jede Parzelle zu ihrem eigenen Zeitpunkt geholt werden konnte. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass – gebrauchtes Holz, das Sauerstoff durchlässt, aber keine Aromen abgibt.

Der Hefekontakt ist zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase gibt dem Wein die dichte, cremig unterlegte Textur, ohne die Klarheit zu nehmen. In einem reifen Jahr ist sie das Gegengewicht, das die Kraft in Struktur überführt.

Im Glas

Helles Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase weißer Pfirsich, Zitrusschale und Quitte, dahinter Feuerstein, Kräuter und ein kühler, steiniger Ton. Am Gaumen kristallin und präzise gezeichnet, mit reifer, feiner Säure und einer salzigen Ader aus dem Tonschiefer, die den Wein trägt statt ihn zu schärfen. Der Abgang bleibt lang und kühl.

Schiefer gibt die Salzigkeit, Porphyr die Wärme, Kalk den Zug – die Hermannshöhle ist kein Bodentyp, sondern ein Mosaik aus dreien.

Jung noch verschlossen und auf Zurückhaltung gebaut. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre; die geringe Erntemenge 2025 und das Alter der Reben sprechen für Reifepotenzial bis 2045. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren. Nicht zu kalt – unter 10 °C bleibt die Mineralität stumm.

Am Tisch

Zu Steinbutt oder Loup de mer aus der Pfanne, zu Hummer mit Zitrusbutter, zu Kalbsbries und Bresse-Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Saibling, zu Wachtel und zu gereiftem Bergkäse. Ein GG dieser Lage verträgt anspruchsvolle Gerichte – wer es als Aperitif öffnet, verschenkt es.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Niederhäuser Hermannshöhle – reiner Südhang, 130–175 m
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2045
Boden Schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, ältestes Gestein der Gemarkung
Rebenalter Bis zu 75 Jahre

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2023

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2023 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2023 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Südafrika

Oude Kaap Chenin Blanc

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Chenin Blanc ist ein klarer, frischer Weißwein aus dem Western Cape. Reinsortig aus Chenin Blanc, Südafrikas Paradesorte – blitzsauber vinifiziert, fruchtbetont und unkompliziert.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Für die Weine werden die besten Trauben aus dem Western Cape ausgewählt – der Region, in der Chenin Blanc die meistangebaute Weißweinsorte ist.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chenin Blanc. Nach sorgfältiger Lese und schonender Pressung erfolgt die Gärung im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur, um Frucht und Frische zu bewahren. Trocken ausgebaut, mit nur geringem Restzucker.

Im Glas

Helles Platingelb. In der Nase Aromen von Melone, Ananas und Zitrusfrüchten mit einem Hauch Sternfrucht. Am Gaumen klar, frisch und saftig, mit feiner Säure und sauberem, fruchtigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichten Gerichten.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Salaten und leichten Sommergerichten.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chenin Blanc, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Spanien

Marques de Riscal Baron de Chirel Reserva 1994

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cabernet-Cuvée

Tempranillo / Cabernet Sauvignon Rioja DOCa Barón de Chirel Reserva Rioja Alavesa alte Reben 26 Monate Eiche 1994

Der Marqués de Riscal Barón de Chirel Reserva 1994 ist eine gereifte Spitzen-Cuvée aus alten Reben der Rioja Alavesa – weich, mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz. Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit der Rioja beschäftigt.


Barón de Chirel – Riscals Spitzen-Cuvée

Marqués de Riscal, 1858 in Elciego gegründet, war die erste Kellerei der Rioja, die nach dem Bordeaux-Vorbild arbeitete – inklusive der historischen Pflanzung von Cabernet Sauvignon, der hier aus genau diesen historischen Gründen bis heute erlaubt ist. Der Barón de Chirel erschien erstmals 1986 als experimentelle Abfüllung aus einer Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben und gilt als einer der Wegbereiter des modernen Rioja-Stils.

Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen aus alten Reben der Rioja Alavesa rund um Elciego, auf tonig-kalkigen Böden und Kiesterrassen über Kalkstein in 450 bis 550 Metern Höhe. Die Cuvée verbindet hochgelegenen Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon – das Beste aus Rioja und Bordeaux in einem Wein.

Jahrgang 1994 – Rioja

1994 gilt als einer der großen Rioja-Jahrgänge der 1990er Jahre – ein hervorragendes Jahr mit gesundem, vollreifem Lesegut und idealen Bedingungen für langlebige, tiefgründige Weine. Über drei Jahrzehnte Flaschenreife haben dem Barón de Chirel seine ganze Komplexität und seidige Reife geschenkt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon, Jahrgang 1994, trocken.

Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben, anschließend rund 26 Monate Reife im Eichenfass, gefolgt von langer Flaschenreife. Der Holzeinsatz ist gekonnt und fein integriert – er stützt die Frucht, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Reife Frucht- und gedörrte Pflaumenaromen entströmen dem Glas schon kurz nach dem Einschenken. Mit etwas Luft gewinnen intensive Aromen dunkler Früchte die Oberhand, und der Wein gewinnt deutlich an Finesse. Ein weicher Wein mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz, getragen von seidigen, vollständig gereiften Tanninen.

Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit Weinen aus der Rioja beschäftigt.

Ein gereifter Wein dieses Alters sollte stehend gelagert, vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu Braten und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch sowie zu gereiften Hartkäsen – ein Wein für den großen, festlichen Anlass.


Lage: Rioja DOCa, Rioja Alavesa rund um Elciego (Spanien); tonig-kalkige Böden und Kiesterrassen über Kalkstein, 450–550 m, alte Reben
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva, Barón de Chirel (trocken)
Ausbau: Tempranillo mit Cabernet Sauvignon; ~26 Monate Eichenfass, lange Flaschenreife

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Rebsorten

Domaine Vincey Coteaux Champenois Blanc Coteaux Grand Cru 2020

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay

Chardonnay Coteaux Champenois Blanc Oger Grand Cru Côte des Blancs Handarbeit im Weinberg 2020

Der Domaine Vincey Coteaux Champenois Blanc Grand Cru 2020 ist ein athletischer Champagner-Stillwein – ganz ohne Bubbles, dafür mit kreidiger Tiefe, eleganter Frische und einem Charakter zwischen Burgund und Jura. Nur 950 Flaschen.


Oger – stiller Chardonnay vom Grand-Cru-Kreideboden

Domaine Vincey liegt in Oger, einer Grand-Cru-Gemeinde im Herzen der Côte des Blancs zwischen den berühmten Orten Avize und Le Mesnil-sur-Oger. Quentin Vincey führt das Gut in achter Generation; seit 2014 füllt die Familie selbst ab, nachdem die Trauben zuvor an die örtliche Genossenschaft gingen. Im Weinberg wird von Hand gearbeitet, mit Kompost und Pflanzenpräparaten.

Die Trauben dieses Stillweins stammen aus den Grand-Cru-Lagen „Le Grand Jardin", „Chemin de Châlons" und „Auge", angepflanzt um die 1970er Jahre. Die Kalk- und Kreideböden, auf denen die alten Reben wurzeln, prägen den Wein unverkennbar und geben ihm seine mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Champagne

2020 war in der Champagne ein früher, sonniger und reifer Jahrgang mit gesundem Lesegut und guter Konzentration. Für einen Coteaux Champenois – den stillen Wein der Region, der die volle Traubenreife braucht – sind das ideale Voraussetzungen: reife Frucht, getragen von der kühlen Frische und Mineralität der Côte des Blancs.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2020.

Pressung und Gärung erfolgen im Eichenfass mit indigenen Hefen, gefolgt von rund 24 Monaten Reife auf der Feinhefe im Holz, die dem Wein Textur und expressive Tiefe geben. Abfüllung im September 2022, unfiltriert, in einer streng limitierten Auflage von nur 950 Flaschen. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb. Am Gaumen tänzelt der Wein trotz der langen Hefereife frisch herein und macht sich sehr elegant breit. Getoastetes Brot, etwas Zitronensäure, Hefe und Salz, dazu reife Zitrusfrucht, hellfleischige Früchte und würzige Anklänge – eine Mischung, die an Burgund und Jura zugleich erinnert.

Ein athletischer Champagner ganz ohne Bubbles – und ja, das kann er!

Schon jetzt elegant zu genießen, mit Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln und gebratenem Fisch, zu Geflügel oder Kalb in heller Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu gereiftem Comté oder Bergkäse.


Lage: Coteaux Champenois, Oger Grand Cru, Côte des Blancs (Frankreich); Lagen Le Grand Jardin, Chemin de Châlons und Auge, Kalk-/Kreideböden, Reben ~1970er
Klassifikation: Coteaux Champenois Blanc AOC, Grand Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Fassgärung mit indigenen Hefen, ~24 Monate Feinhefe im Holz, unfiltriert; nur 950 Flaschen; Handarbeit im Weinberg

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Weine

Weingut Keth Portugieser Rosé Liter BIO

Wein · Roséwein · Rheinhessen · Deutschland

Weingut Keth Portugieser Rosé zeigt sich herrlich unkompliziert und zugänglich. Ein frischer, biozertifizierter Schoppenwein mit sanfter, gut eingebundener Säure und saftiger Struktur – im Liter, ideal für entspannte Stunden auf der Terrasse.


Rheinhessen

Das Weingut Matthias Keth liegt in Rheinhessen und arbeitet biozertifiziert (DE-ÖKO-022). Der Portugieser Rosé gehört zur unkomplizierten Schoppenwein-Linie und stellt frischen, fruchtigen Trinkgenuss in den Vordergrund.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Portugieser, einer klassischen, fruchtbetonten Rotweinsorte. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend vergoren, was die saftige Frucht und die sanfte Säure bewahrt. In der praktischen 1-Liter-Flasche.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase klare Aromen von reifer Himbeere und frischer Erdbeere, begleitet von einer dezenten floralen Note. Am Gaumen leichtfüßig und harmonisch, saftig und fruchtbetont, mit sanfter, gut eingebundener Säure und animierendem Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als vielseitiger, milder Sommerwein.

Passt zu: Salaten, Antipasti, gegrilltem Gemüse, hellem Fleisch und leichter Sommerküche – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Weingut Matthias Keth
Klassifikation: Roséwein – 100 % Portugieser
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, schonende Gärung (fruchtbewahrend); 1-Liter-Flasche

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Rebsorten

Conte di Campiano Primitivo di Manduria

Rotwein · Primitivo di Manduria · Puglia · Italien

Conte di Campiano Primitivo di Manduria ist ein sonnenverwöhnter Primitivo aus der DOC Primitivo di Manduria in Apulien. Er besticht durch eine marmeladige Frucht, die an intensiv eingekochte Früchte erinnert. Im Glas weich, aromatisch und rund.


Primitivo di Manduria (Puglia)

Die DOC Primitivo di Manduria liegt im Süden Apuliens rund um die Stadt Manduria. Das warme, sonnenverwöhnte Klima bringt besonders reife, konzentrierte Primitivo-Weine mit warmer Fruchtsüße hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Primitivo. Die vollreifen Trauben sorgen für die marmeladige, konzentrierte Frucht; der Ausbau stellt die warme, weiche Aromatik in den Vordergrund.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen ein Potpourri aus Kirsche, Pflaume, Zimt und Vanille, dazu eine marmeladige, an eingekochte Früchte erinnernde Note. Weich und aromatisch, abgerundet von einer warmen, konzentrierten Fruchtsüße. Das Finish ist rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Schmorgerichte, kräftige Pasta und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOC
Ausbau: Primitivo, vollreife Trauben

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Rebsorten

Paul Mas Chardonnay blanc 0,25

Wein · Weißwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Chardonnay aus Südfrankreich besticht durch fruchtig-tropische Aromen, die von einem Hauch Vanille und Nussnoten untermalt werden. Vollmundig und intensiv im Geschmack – in der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern begünstigt reife, aromatisch konzentrierte Chardonnay-Trauben. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Ein dezenter Holzeinsatz verleiht dem fruchtbetonten Wein die feinen Vanille- und Nussnoten und etwas Fülle. Abgefüllt in der 0,25-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelb. In der Nase fruchtig-tropische Aromen, untermalt von einem Hauch Vanille und Nuss. Am Gaumen vollmundig und intensiv, mit feiner Frucht und rundem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – ein unkomplizierter Begleiter, ideal portioniert für ein Glas.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta und mildem Käse.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz
Füllmenge: 0,25 Liter

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