Seehof Restaurant Hecht! r120 – Goldegg – Österreich

Seehof Restaurant Hecht! r120 – Regional 120 km natürlichster Genuss

 

Viele reden von „lokaler Küche“, die Familie Schellhorn in ihrem Restaurant Hecht! r120 im Hotel Seehof im Salzburger Land in Goldegg handelt auch dementsprechend.

Das Konzept ist einfach und schlüssig und seit ein paar Jahren dahingehend umgestellt, dass fast nur noch regionale Lebensmittel aus einem Umkreis von 120 Kilometern verarbeitet werden. Ein großer Garten und ein Gewächshaus erblickten das Licht der Goldegger Idylle und versorgen seitdem zu einem großen Teil die Restaurantgäste.

Im Winter gelangt im Hecht! r120 viel Eingelegtes auf die Teller und auch das Wintergemüse brilliert in diesem Haus als Hauptdarsteller. Eine weitere Spezialität des Hauses sind Innereien. Das Tier wird als Ganzes verarbeitet und so werden alle Teile der Tiere zerlegt und gekocht oder gebraten. Vom Kalbshirn, über Leberspeisen, Bries und Nieren tummelt sich so ziemlich alles auf der Karte.

Dabei wird nicht dogmatisch mit erhobenem Zeigefinger belehrt, sondern mit viel Sachverstand, Liebe und Zeit dem Gast alles erklärt. Und das alles geschieht in einem wunderbaren Rahmen. Der Speisesaal des Wirtshauses wirkt auf den ersten Blick ein wenig angestaubt und altbacken, auf den zweiten und dritten Blick eröffnen sich dann aber neue Sichtfenster und Welten. Moderne Kunst ist harmonisch in den Raum integriert und viele Details eröffnen sich erst nach mehrmaligem Betrachten.

Auch die Weinkarte hat es hier in sich. Ausgewähltes, Kurioses und sehr viel Natürliches regen zum Nachdenken und „wegtrinken“ an.

Dieser Ort ist ein wahrlich magischer, wo Zwischenmenschliches, Austausch, Genuss und Ursprüngliches einen lockeren Rahmen erhalten haben.

 Tomaten, Paprika, Mascarpone.

Im eigenen Holzofen gebackenes Ciabatta mit Kürbiskernbutter und karamelisierten Kürbiskernen.

 Kohlrabi Canneloni gefüllt mit Bauerntopfen, Kernölmayonnaise und Seehofgarten Kräutersalat.

 Gebratenes Reinankenfilet aus dem Attersee mit glacierten Radischen aus dem Seehofgarten.

 Rote Rübentascherl mit Kren, Chioggarübenragout und Portweinschaum.

 Geschmorte Schulter vom Maria Almer Bio-Rind mit Kartoffelpüree, Bergkäse und Salbei.

Schokoladenspitz mit Vanilleparfait und Gewürzorangen. Dies war persönlich der einzige Gang, der bei einem insgesamt fantastischen Menü ein ganz klein wenig schwächer mundete. Wahrscheinlich war dies darauf geschuldet, dass weder die Schokolade noch die Vanille und auch nicht die Orangen im Umkreis von 120 Km geerntet werden konnten.

Der Seehof – Hecht! r120
Hofmark 8
5622 Goldegg
Österreich
Telefon: + 43 6415 81370
www.derseehof.at

  • Punkte
248

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Südafrika

Fish Wives Club Chardonnay

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

The Fishwives Club Chardonnay zeigt eine elegant-fruchtige Nase mit Noten von Apfel, Birne, Banane und Ananas, dazu etwas frische Kräuter und Sommerblumen. Am Gaumen mittelgewichtig, mit gutem Zug sowie gelben und exotischen Früchten.


Western Cape / Südafrika

The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Western Cape, dessen maritimes Klima für Frische sorgt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahltank, um die fruchtbetonte, frische Aromatik in den Vordergrund zu stellen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase elegant-fruchtig, mit Apfel, Birne, Banane und Ananas, dazu frische Kräuter und Sommerblumen. Am Gaumen mittelgewichtig, mit gutem Zug, gelben und exotischen Früchten und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, hellem Fleisch, Geflügel, Pasta und mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); The Fishwives Club, Kapstadt
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: überwiegend Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Weine

Metzger Pink rose

Roséwein · Pfalz · Deutschland

Metzger Pink Rosé ist ein fruchtig-frischer Roséwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Ein Topf voller Beeren und Früchte steigt aus dem Glas, wenn man ihn eisgekühlt genießt. Hiervon trinkt man auch gern mal eine Flasche mehr – die Gartenparty kann kommen!


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima bringt reife, fruchtbetonte Trauben hervor – Grundlage für diesen unkomplizierten, sommerlichen Rosé.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé wird fruchtbetont ausgebaut. Das stellt die saftige Beeren- und Fruchtaromatik in den Vordergrund und sorgt für einen leichten, süffigen Stil.

Im Glas

Rosé-Ton. In der Nase und am Gaumen ein Topf voller Beeren und Früchte. Fruchtig, saftig und frisch, mit gutem Trinkfluss. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Eisgekühlt bei 6–8 °C servieren – der ideale Wein für Gartenpartys und warme Sommertage.

Klassische Begleitung: Salate, Grillgerichte, Fingerfood oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Roséwein
Ausbau: Rosé, fruchtbetont

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Rebsorten

Fratelli Revello Dolcetto di Diano d Alba

Rotwein · Dolcetto di Diano d'Alba DOC · Dolcetto

Dolcetto Dolcetto di Diano d'Alba DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1980 reiner Stahlausbau 2024

Der Revello Fratelli Dolcetto di Diano d'Alba 2024 ist ein rubinroter, fein duftender Rotwein zu 100 % aus der Dolcetto-Rebsorte – nur im Edelstahl ausgebaut, fruchtbetont und unkompliziert. Leicht gekühlt ein ernsthafter Sommerwein.


Dolcetto aus La Morra – fruchtbetont und unkompliziert

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata in La Morra. Die 0,7 Hektar große Parzelle ist nach Osten (260 m) und Westen (230 m) ausgerichtet; die Dolcetto-Reben wurden 1980 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton gibt dem Wein Frische und Struktur.

Dolcetto ist die fruchtigste und früheste der drei großen Piemont-Rotsorten – bekannt für tiefe Farbe, weiche, dunkle Waldfrucht, milde Säure und feine, mandelig-herbe Noten im Abgang. Sie ergibt zugängliche, unkomplizierte Rotweine für den frühen Genuss.

Jahrgang 2024 – Langhe

Als fruchtbetonter, im Stahl ausgebauter Dolcetto zeigt dieser Wein die klare, frische Frucht seines Jahrgangs ohne Holzeinfluss. Die Lese erfolgte Mitte September – früh, wie für die Sorte typisch –, was die lebendige Waldfruchtaromatik und die saftige Art des Weins bewahrt.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Dolcetto aus dem Jahrgang 2024, Dolcetto di Diano d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 10 Monate im Edelstahl – ganz ohne Holz, um die reine, frische Frucht in den Vordergrund zu stellen. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Ein rubinroter, fein duftender Rotwein, der zu 100 % aus der Dolcetto-Rebsorte gewonnen wurde. Die Gebrüder Revello haben diesen vor roten Früchten duftenden Rosso nur in Edelstahltanks ausgebaut. Dadurch wird ein Strauß von Waldfrüchten, gepaart mit reifen Mandeltönen, im Geschmack freigesetzt, der es in sich hat. Leicht gekühlt eignet sich dieser Dolcetto auch als ernsthafter Sommerwein!

Rubinrot und fein duftend – ein Strauß von Waldfrüchten mit reifen Mandeltönen. Leicht gekühlt ein ernsthafter Sommerwein.

Jung und fruchtbetont am besten; leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Antipasti und Salumi, zu Pasta mit Tomaten- oder Fleischsauce, zu Pizza sowie zu hellem Fleisch und jungem Käse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 0,7 ha, Ost- (260 m) und West-Ausrichtung (230 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1980
Klassifikation: Dolcetto di Diano d'Alba DOC, Dolcetto (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (~6 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 10 Monate Edelstahl (ohne Holz)

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Feinkost

Olasagasti Anchoas a la Donostiarra Sardellen nach baskischer Art

Feinkost · Sardellen · Baskenland · Spanien

Olasagasti Anchoas a la Donostiarra sind Sardellen nach baskischer Art – Anchoa-Filets in Olivenöl, zubereitet im typischen Stil von Donostia-San Sebastián.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Die Zubereitung „a la donostiarra" verweist auf Donostia-San Sebastián – die Hauptstadt der baskischen Pintxo-Kultur. Die Sardellen (Anchoa) stammen aus dem Kantabrischen Meer.

Zutaten und Herstellung

Anchoa-Filets in Olivenöl, in der für San Sebastián typischen Art mit Knoblauch und Chili verfeinert. Diese Zubereitung gibt den Sardellen ihre frische, kräuterwürzige Note. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Würzig und umami, mit der meerig-salzigen Tiefe der Anchoa, ergänzt um die frische Würze von Knoblauch und Petersilie. Zarte, schmelzende Textur, abgerundet vom Olivenöl.

In der Küche

Am besten leicht temperiert genießen, damit sich das Aroma voll entfaltet.

Ideal: als Pintxo auf geröstetem Brot, zu Tomaten, in Salaten, auf Pizza oder pur mit gutem Brot.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Anchoas a la Donostiarra – Sardellen nach Donostia-Art in Olivenöl
Zutaten: Sardellen (Anchoa), Olivenöl, Knoblauch (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Kantabrisches Meer / Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 18.03.2031

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2019

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2019 war für Wine Advocate der beste Wein der gesamten Cayuse-Kollektion dieses Jahrgangs – eine Meisterklasse im Ausdruck der Lage: Bing-Kirsche und Blaubeere, Tabak, Pfeffer, Eisen und Pilze, nahtlos und makellos ausbalanciert.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2019. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Metzgerei-Noten, Wurst und staubige dunkle Frucht, dazu Bing-Kirsche, Blaubeere, Tabak, pfeffrige Kräuter, Eisen, Pilze und violette Blüten. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, nahtlos und perfekt ausbalanciert, mit schwarzer Himbeere, Brombeere, würzigen und fleischigen Noten, großartigen Tanninen und einem langen, sich stetig wandelnden Finale.

Am Tisch

Jetzt zugänglich und über 25 Jahre und mehr entwicklungsfähig. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind vom Grill, Wild und Gerichte mit Pilzen.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2019
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

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Weine

Chartogne-Taillet Cuvée Sainte Anne extra brut

Die Chartogne-Taillet Cuvée Sainte Anne Extra Brut ist der Champagner, der Merfy im Ganzen zeigt. Alexandre Chartogne führt dafür Trauben aus mehreren Parzellen des Dorfs zusammen. Wer seine Einzellagen verstehen will, fängt hier an.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Blütenduft, Apfel und gelbes Obst, ein wenig Brioche. Im Mund rund und cremig, die klare Säure gibt ihm Halt. Vom Pinot Noir kommen Kraft und rote Früchte, vom Chardonnay die Frische. Ein langer Nachhall. Die niedrige Dosage reicht, weil die sandigen Böden schon genug Fülle mitbringen.

Mach was draus

Gougères, Jakobsmuscheln, gebratener Fisch, helles Geflügel oder ein junger Comté. Als Aperitif ist er genauso gut wie zum Essen. Ein Champagner für den Freitagabend, das Wiedersehen mit Freunden oder den Sonntagsbraten mit Geflügel. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Sainte Anne ist für mich der ehrlichste Einstieg in Merfy. Ich mag ihn besonders zu warmen Gougères frisch aus dem Ofen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woraus besteht die Cuvée? Aus rund 50 % Chardonnay, 40 % Pinot Noir und 10 % Meunier von verschiedenen Parzellen in Merfy, gewachsen auf sandigen, tonigen und Tuffeau-Schichten über der Kreide.

Wie lange hält er? Er ist trinkreif und hält bis etwa 2029.

Chardonnay, Pinot Noir, ein kleiner Anteil Meunier · mehrere Parzellen in Merfy · Böden: Sand, Ton, Tuffeau, darunter Kreide · Flaschengärung, Hefelager · Extra Brut, 2,5 g/l Restzucker · Champagne Chartogne-Taillet, Merfy · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhof Riesling 2023

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhof Gutswein Saar Wiltingen fruchtsüß 2023

Der Egon Müller Scharzhof Riesling 2023 ist der Gutswein einer der größten Riesling-Legenden der Welt – fruchtsüß, finessenreich und von jener Rasse und Frische, die die Weine von der Saar so unverwechselbar macht. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Egon Müller – Scharzhof an der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhof ist der Gutswein des Hauses (eingeführt 1973): Er stammt nicht aus der berühmten Einzellage Scharzhofberger, sondern aus mehreren erstklassigen Saar-Lagen – darunter Saarburger Rausch, Wawerner Jesuitengarten, Oberemmeler Rosenberg sowie Wiltinger Kupp und Braunfels, je nach Jahrgang ergänzt um etwas Scharzhofberger. Grundlage ist überall der stark verwitterte blaue Devonschiefer, der den Weinen ihre mineralische Spannung gibt.

Jahrgang 2023 – Saar

2023 brachte an der Saar aromatische, fein balancierte Rieslinge. Das kühle Klima der Region und die späte Reife auf Schiefer sorgen für die typische Spannung zwischen reifer Frucht und lebendiger Säure – die ideale Grundlage für einen fruchtsüßen Gutswein mit Trinkfluss und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, fruchtsüß.

Klassische, behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen, etwa zur Hälfte im Edelstahl, zur Hälfte im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase fein und präzise: Weinbergspfirsich, weiße Blüten und Zitrus (Limette, kandierte Grapefruit), dazu zarte Kräuternoten und der für die Saar typische Hauch von Schiefer und Rauch. Am Gaumen mittelgewichtig und finessenreich, mit dezenter, gut eingebundener Süße, die von einer rassigen, lebhaften Säure getragen wird – nie schwer, nie leicht, sondern wunderbar balanciert.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Schon jung ein Genuss, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Saar, Gutswein aus mehreren Lagen (u. a. Saarburger Rausch, Wawerner Jesuitengarten, Oberemmeler Rosenberg, Wiltinger Kupp/Braunfels), Wiltingen (Deutschland); verwitterter blauer Devonschiefer
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling QbA (VDP.Gutswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Spontangärung, je zur Hälfte Edelstahl und Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Schaumweine

Mabe Les Petits Prévosts Bonneil Brut Nature

Eine Lage, eine Rebsorte: Der Mabe Les Petits Prévosts Bonneil Brut Nature besteht nur aus Meunier, gewachsen auf der gleichnamigen Parzelle in Bonneil. Das Dorf liegt im westlichen Marnetal, wo Meunier traditionell den Ton angibt. Spontan vergoren, im Holz gereift, ohne Dosage.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Die Nase pendelt zwischen dunkler Frucht und einem exotischen Hauch, darunter liegt herzhafte Würze mit einem Anflug von Rauch. Am Gaumen straff geführt und doch geschmeidig, fast etwas fleischig, mit klarem Gerüst und frischer Spannung. Im Finale Salz und Erde statt Opulenz.

Mach was draus

Charcuterie, Geflügel, Pilzgerichte oder Speisen mit milder Würze. Er braucht einen gedeckten Tisch, mehr als einen Stehempfang. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Petits Prévosts zeigt, wie ernst Meunier sein kann. Würzig, rauchig und salzig.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Meunier im Marnetal? Meunier beginnt im Frühjahr später zu treiben als Pinot Noir und ist dennoch früher reif. Das macht ihn ideal für die kühlen Lagen an der Marne, wo Spätfrost droht.

Was macht der Ton? Tonreiche Böden halten Wasser. Sie geben dem Meunier Saft, Substanz und Struktur.

Wie wird er gemacht? Alkoholische Gärung und Malo laufen spontan, danach reift der Wein auf der Hefe im Eichenfass. Die zweite Gärung findet unter Korken statt; geschönt, gefiltert oder dosiert wird nicht.

100 % Meunier (Blanc de Noirs) · Einzellage Les Petits Prévosts in Bonneil (Marnetal) · Ton · Spontangärung · Eichenfass mit wenig neuem Holz · Tirage unter Korken · ungeschönt, unfiltriert · Brut Nature, 0 g/l · Champagne Mabe, Venteuil · Stand: Oktober 2026

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