Los Fueros – Bilbao – Spanien

Los Fueros – 141 Jahre TraditionLos Fueros – Bilbao – Spanien

Jede Menge Patina und eine große Fettwolke hängen im Restaurant Los Fueros in der Luft. Irgendwie scheint an diesem Abend die Dunstabzugshaube ihren Dienst zu verweigern oder wird dem mächtigen Gebruzzle und Gebrate in der offenen Küche des kleinen Restaurants einfach nicht mehr Herr.

Das Restaurant Los Fueros wurde bereits 1878 in der Altstadt von Bilbao eröffnet und im Jahr 2015 einer liebevollen Restauration unterzogen. Es zählt zu einem der ganz klassischen Gastronomie Institutionen, und so schmecken die hier probierten Gänge auch sehr mütterlich und rustikal.

Bloody Mary mit Gambas.
Anchoas aus Laredo.
Artischocken aus Tudela (Navarra)
Kartoffeln, Trüffel, Entenleber.
Albondigas, Süßkartoffeln.
Armer Ritter, Vanilleeis.

Eine warme, kräftige Küche mit vollen Aromen und sehr viel Geschmack. Das mundet ziemlich gut, liegt aber auch etwas schwerer im Magen.

Los Fueros – Foru Kalea 6 – 48005 Bilbao – Spanien – Telefon: +34 944 15 30 47 – www.losfueros.com

  • Punkte
25

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Rebsorten

La Belle Angele Sauvignon Blanc

Die typischen Aromen der Sauvignon Traube wie Johannisbeere, Zitrusfrüchte und Holunderblüte sind schmeckbar. Leicht, mit einer frischen Mineralität versehen und einer saftigen Frucht. Der Frühling kann kommen.

Der La Belle Angèle Rosé präsentiert sich mit einer etwas dunkleren, intensiven Roséfarbe – ein erster Hinweis auf seine ausdrucksstarke Persönlichkeit. In der Nase duften frische Erdbeeren, Himbeeren und ein Hauch weißer Blüten – ein Bouquet, das an einen sonnigen Nachmittag an der Côte d’Azur erinnert. Ein unkomplizierter Begleiter für den Sommer – ob als Aperitif, zum leichten Salat oder einfach so auf der Terrasse.

 

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Frankreich

Château Pontet-Canet Pauillac 2009

Rotwein · Pauillac · Bordeaux · 5ème Cru Classé

Château Pontet-Canet 2009 gilt als der größte Wein, den dieses Haus bis dahin erzeugt hat – Robert Parker vergab die perfekten 100 Punkte. Ein klassischer, vollmundiger Pauillac von außergewöhnlicher Reinheit und Präzision: Cassis, Graphit, Lakritz und Weihrauch, getragen von süßen, perfekt eingebundenen Tanninen.


Pauillac

Château Pontet-Canet ist ein 5ème Cru Classé von 1855 und liegt auf dem hohen Kiesplateau von Pauillac, direkt neben Mouton Rothschild. Die rund 81 Hektar Reben wurzeln in tiefem Kies über Lehm und Kalkstein. Seit 1975 gehört das Gut der Familie Tesseron; unter Alfred Tesseron wurden die Erträge konsequent gesenkt, die Selektion verschärft und die Weinberge teils wieder mit Pferden bearbeitet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 4 % Cabernet Franc und 1 % Petit Verdot aus dem großen Jahrgang 2009. Rund 80 % der Ernte flossen in den Grand Vin. Der Wein reifte im Barrique aus französischer Eiche.

Im Glas

Tiefdunkles Purpur. In der Nase Weihrauch, Graphit, Rauch, Lakritz, Crème de Cassis und Brombeere, dazu Bleistiftspäne und feuchte Erde. Am Gaumen vollmundig, konzentriert und tief, mit enormer Fruchtfülle, laserartiger Präzision und großer Frische. Die Tannine sind hoch, aber süß und nahtlos eingebunden. Trotz seiner Wucht gleitet der Wein seidig über den Gaumen – ein Finale von großer Länge.

Am Tisch

Jetzt beginnt er, Nuancen und Komplexität zu zeigen, und hat noch Jahrzehnte vor sich. Zwei Stunden vorher dekantieren und bei 17–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lammrücken, Rinderfilet, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Pauillac, Haut-Médoc (Bordeaux); Kiesplateau neben Mouton Rothschild
Klassifikation: AOC Pauillac – 5ème Grand Cru Classé 1855
Jahrgang: 2009
Ausbau: 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 4 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot; Barrique

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Rebsorten

Metzger Gewürztraminer lieblich -B-

Weißwein · Gewürztraminer · lieblich · Pfalz

Weingut Metzger Gewürztraminer lieblich -B- besticht durch komplexe Aromen von Litschi, Rosen, etwas Honig und einer milden Säure. Eine lange Maischestandzeit bringt das ganze Aromenrepertoire der Trauben hervor. Ein lieblicher Weißwein aus der Pfalz.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima eignet sich für die aromatische Sorte Gewürztraminer, die hier ihre typische, intensive Aromatik entfalten kann.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Gewürztraminer. Schonendste Verarbeitung und eine lange Maischestandzeit bringen das gesamte Aromenrepertoire der Trauben hervor. Lieblich ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase und am Gaumen komplexe Aromen von Litschi, Rosen und etwas Honig. Lieblich und aromatisch, getragen von einer milden Säure. Der Abgang ist weich und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: asiatische Küche, würzige Gerichte, Blauschimmelkäse und Desserts.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Gewürztraminer), lieblich
Ausbau: Gewürztraminer, lange Maischestandzeit, lieblich

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Frankreich

Dujac Charmes Chambertin Grand Cru 2022

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin 0,70 ha · ~85% Ganztraube 14–18 Monate Holz

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der Grand-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. In 2022 einer der kraftvollsten Weine des Kellers: tief, dicht und vielschichtig, getragen von seidigem, sehr feinem Tannin. Die Pinots von Dujac gelten als wahre Weinlegenden.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin liegt zwischen Morey-Saint-Denis und Gevrey-Chambertin. Den Untergrund prägen zwei Kalkarten: kompakter Comblanchien-Kalkstein im östlichen Teil trifft auf Entroques-Kalk (calcaire à Entroques) im Westen – ein Hinweis auf eine Verwerfung unter der Lage.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,70 Hektar in vier Parzellen, verteilt auf Aux Charmes und Mazoyères, gepflanzt in den 1950er- und 1970er-Jahren. Dujac, gegründet von Jacques Seysses (1967) und heute von Jeremy, Diana und Alec geführt, arbeitet seit 2003 mit Kompost und Pflanzenpräparaten.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Bei Dujac begann die Lese am 29. August.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – beim Charmes-Chambertin von Dujac mit besonders viel Kraft und Substanz.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus vier Parzellen in Aux Charmes und Mazoyères.

Rund 85 % wurden als ganze Trauben vergoren, mit zurückhaltender Extraktion und natürlichen Hefen. Anschließend reift der Wein 14 bis 18 Monate im Eichenfass – ganz auf die Balance zwischen Festigkeit und Geschmeidigkeit des Tannins ausgerichtet.

Im Glas

Tiefe, reife Frucht nach Pflaume und Kirsche, dazu Menthol, Potpourri, Orangenzeste, Würze und erdig-rauchige Anklänge. Am Gaumen vollmundig, dicht und vielschichtig, mit seidigem, sehr feinem Tannin (weniger griffig als viele) und langem Abgang.

Pflaume und Kirsche mit Menthol und Würze über seidigem, sehr feinem Tannin – kraftvoll und doch von großer Finesse.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023

Rotwein · Volnay · Pinot Noir

Volnay Village Hanglage bis 350 m Weißer Mergel Pflanzung 1959 50 % Ganztrauben 18 Monate Pièce Erster Jahrgang Pierre Vincent

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023 stammt aus der höchsten Lage, die Pierre Vincent in Volnay bewirtschaftet: ein Weinberg direkt am Waldrand oberhalb des Premier Cru Clos des Chênes, an der Grenze zu Monthélie. Die Reben wurden 1959 gepflanzt. 2023 ist der erste Jahrgang, den der frühere Leiter der Domaine Leflaive auf seinem eigenen Gut in Auxey-Duresses vinifiziert hat – ein Volnay, dessen Charakter von Höhe, Wind und hellem Mergel bestimmt ist.


Ez Blanches: „In der weißen Erde“ am Waldrand

Der Name beschreibt den Boden. „Ez“ ist eine mittelalterliche Verkürzung von „en les“, ergänzt um das unausgesprochene Wort für Erde: in der weißen Erde. Ein Flurbuch von 1507 verzeichnet die Stelle noch als En Belange. Beide Namen gehen auf das keltische bel für „hell“ zurück. An der Stelle entspringt eine Quelle, die Erde ist stark kalkhaltig.

Ez Blanches liegt im oberen Hang, oberhalb des Clos des Chênes. Die Rebzeilen reichen bis an die Baumgrenze auf etwa 350 Meter. Der Wind vom Waldrand und die Höhe halten die Lage kühler als den Premier-Cru-Gürtel darunter, die Trauben reifen langsamer. Hier steht weißer Mergel an: kalkreich, hell, mit wenig Oberboden. Die Parzelle der Domaine umfasst 0,3430 Hektar, ist nach Südosten ausgerichtet und wurde 1959 gepflanzt. Die Rebzeilen werden bearbeitet und anschließend begrünt, gelesen wird von Hand mit Sortierung.

Im Sortiment der Domaine bildet Ez Blanches den Gegenpol zum Premier Cru Le Ronceret: Der eine liegt ganz oben am Wald auf Mergel, der andere unten am Hangfuß auf steinigem Ton-Kalk.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf den milden Winter folgte ein später Austrieb, Pinot Noir kam in frühen Lagen erst am 12. April. Das bewahrte die Reben vor Frostschäden. Ab Mai beschleunigte sich das Wachstum stark. Juni und Juli verliefen wechselhaft mit Gewittern, Hitzeschüben und feuchter Luft, am 11. und 15. Juli ging lokal Hagel nieder. Die Trockenheit aus dem Vorjahr blieb bestehen. Regen im August verhinderte jedoch Ertragseinbußen.

Ende August setzte eine Hitzeperiode mit mehr als 35 °C ein, die bis in die erste Septemberwoche reichte. Die Lese der Burgunder Stillweine lief ab Anfang September, gegen den 25. September war die Côte de Beaune eingebracht. Die Menge war die höchste seit Jahren, Pinot Noir verlangte strenge Auslese. In einer Waldrandlage auf 350 Metern wirkte die Spätsommerhitze schwächer als in den tiefen Parzellen. Der Jahrgang zeigt sich hier eher von seiner frischen Seite.

Halbe Stielgärung, zwei Winter im Fass

Die Hälfte der Trauben ging ungerebelt in den Edelstahltank. Pierre Vincent schichtet ganze Trauben und entrappte Beeren abwechselnd ein und legt das Verhältnis erst am Sortiertisch fest. Nach einigen Tagen Kaltmazeration setzt die Gärung spontan ein. Extrahiert wird vorwiegend durch Umpumpen, Maischestandzeit insgesamt etwa 15 Tage.

Danach reift der Wein 18 Monate in Burgunderfässern zu 228 Litern, rund 20 Prozent davon neu. Vor der Abfüllung werden die Fässer in einem Edelstahltank zusammengeführt. Das Gut liegt am Bach Velle in Auxey-Duresses. Die feuchte Kellerluft hält die Verdunstung aus den Fässern gering. Vincent leitete zuvor zehn Jahre die Technik der Domaine de la Vougeraie und ab 2017 die Domaine Leflaive.

Im Glas: Höhen-Volnay auf Mergel

Reben von 1959, weißer Mergel, 350 Meter am Waldrand – der kühlste Volnay im Keller von Pierre Vincent.

Helles bis mittleres Rubin. In der Nase Himbeere und rote Kirsche, dazu von den Stielen Rosenblätter und feine Gewürze. Der kalkreiche Mergel und die Höhe geben dem Gaumen Straffheit und klare Säure, das Tannin ist feinkörnig und trocken. Mittlerer Körper, kein Übergewicht, das neue Holz bleibt im Hintergrund. Im Abgang salzig-kreidig. Zugänglicher und schneller offen als der Ronceret vom Hangfuß.

Am Tisch: Geflügel, Kalb, Pilze

Die feine Struktur passt zu Gerichten mit wenig Fett und klarer Würze: Perlhuhn aus dem Ofen mit Thymian, Kalbsrücken mit Pfifferlingen, Wildente oder Pilzrisotto. Zu Käse Brillat-Savarin oder junger Comté. Serviertemperatur 15–16 °C, in den ersten Jahren eine halbe Stunde vorher öffnen.


Produzent Domaine Pierre Vincent, Auxey-Duresses

Rebsorte Pinot Noir

Lage Ez Blanches, Volnay; weißer Mergel, Südost-Exposition, oberhalb Clos des Chênes, bis ca. 350 m

Klassifikation Volnay AOC (Village)

Jahrgang 2023

Vinifikation 50 % Ganztrauben, Kaltmazeration, ca. 15 Tage Maischestandzeit, Handlese mit Selektion

Ausbau 18 Monate Pièces (228 l, ca. 20 % neu), anschließend Edelstahltank bis zur Abfüllung

Trinkreife 2026–2033

Rebenalter Pflanzung 1959

Parzellengröße 0,3430 ha

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Schaumweine

Champagne Girard-Bonnet Mon Village Grand Cru

Der Girard-Bonnet Mon Village Grand Cru ist Paul Girards Liebeserklärung an sein Dorf: Chardonnay allein vom Grand Cru Le Mesnil, aus Lagen wie Les Chétillons, Les Mussettes und Montpetins. Im Holz vergoren und mit einer fortlaufenden Reserve verfeinert.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Zitronenschale, geröstete Mandel und ein Hauch Vanille. Im Mund voll und fein gewoben, mit straffer, salziger Mineralität und klarer Frische. Ein langer Abgang. Mit etwas Flaschenreife wird er noch cremiger.

Mach was draus

Austern, Sashimi, Carpaccio vom Seebarsch, gebratener Steinbutt oder ein gereifter Comté. Ein Champagner für einen ganzen Fischgang – oder für den Abend, an dem du Freunden zeigen willst, wie Le Mesnil schmeckt. Servier ihn bei 10 bis 12 °C, nicht zu kalt, im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mon Village öffne ich lieber etwas wärmer. Dann kommen Mandel und Zitrus schön heraus, und das Salz bleibt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist die fortlaufende Reserve? Seit 2018 sammelt Paul Girard Reservewein in einem Fass und ergänzt ihn jedes Jahr. Rund 30 % davon kommen in Mon Village.

Wie trocken ist er? Sehr trocken: Extra Brut mit nur 1 g/l Restzucker.

100 % Chardonnay · Le Mesnil-sur-Oger Grand Cru (u. a. Les Chétillons, Les Mussettes, Montpetins) · Lehm und Kalk über Kreide · Wildhefen, Holzfass · teilweiser biologischer Säureabbau · ca. 30 % fortlaufende Reserve seit 2018 · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Girard-Bonnet, Le Mesnil-sur-Oger · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

François Bertheau Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Amoureuses · 1er Cru Chambolle-Musigny unterhalb Le Musigny · SO-Lage 2020

Der Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020 der Domaine François Bertheau stammt aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage von Chambolle – einem Weinberg auf Grand-Cru-Niveau. In der Jugend verschlossen, läuft Bertheaus Amoureuses über die Jahre zur Hochform auf: Samt und Seide, kernige Himbeerfrucht und ein unendlich sanfter Nachhall.


Les Amoureuses – der berühmteste Premier Cru von Chambolle

Les Amoureuses („die Liebenden") gilt als bester Premier Cru der Gemeinde und als einer der großen Weinberge der Welt – bei einer Neuklassifizierung wäre ein Grand-Cru-Status kaum fraglich. Die Lage liegt am südlichen Ende von Chambolle-Musigny, direkt oberhalb des Dorfes Vougeot und unterhalb des Grand Cru Le Musigny; im Norden grenzt Les Charmes, südlich Les Petits Vougeots.

Der kalkhaltige Boden ist hier leichter: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln in Felsspalten zwingt. Das begrenzt Wuchskraft und Ertrag und führt zu kleinen, konzentrierten Beeren. Die meist südöstliche Ausrichtung und das kühle Klima sichern Reife bei erhaltener Säure. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und reife, dichte Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der zur balancierten Art der Amoureuses passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Jugend verschlossen und subtil. Mit Reife entfalten sich Samt und Seide, reinste, kernige Himbeerfrucht, ein erdiger Charakter und feste, zugleich seidige Tannine. Der Abgang ist unendlich sanft und lang.

Samt und Seide, kernige Himbeerfrucht und feste, seidige Tannine – ein Kult-Premier-Cru mit unendlich sanftem Nachhall.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre, oft Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein eleganter Wein für den besonderen Anlass.


Lage: Les Amoureuses (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); unterhalb Le Musigny, dünner Felsboden über hartem Kalkstein, SO-Lage
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin les jeunes rois 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Lieu-dit Les Jeunes Rois Reben aus 1953 2023

Der Gevrey-Chambertin Les Jeunes Rois 2023 von Pierre Duroché stammt aus einer winzigen Parzelle mit alten Reben. Die Stöcke aus dem Jahr 1953 wurzeln tief im sandigen Mergel und geben dem reinsortigen Pinot Noir seine feine, zugleich komplexe Struktur – ein Wein von bemerkenswerter Finesse und Ausdruckskraft.


Les Jeunes Rois – alte Reben in Gevrey-Chambertin

Die Lage Les Jeunes Rois liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Aus einer winzigen Parzelle mit Reben aus dem Jahr 1953 entsteht dieser Wein; die tief im sandigen Mergel wurzelnden Stöcke verleihen ihm eine feine und zugleich komplexe Struktur.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Reben aus dem Jahr 1953.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Spannung, feines Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, rote Johannisbeeren, Veilchen und ein Hauch Waldboden. Am Gaumen geschliffen und harmonisch, mit klarer Frucht, feinem Tannin und einem eleganten, mineralisch geprägten Nachhall. Ein Wein von innerer Spannung und Raffinesse – konzentriert, vielschichtig und von großer Länge.

Reife Kirsche, Veilchen und Waldboden über feinem Tannin – ein konzentrierter Gevrey von innerer Spannung und großer Länge.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Les Jeunes Rois (Lieu-dit), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); sandiger Mergel, Reben aus 1953
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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