Rote Bete Tortilla

Rote Bete Tortilla

Zutaten: 1 x Rote Bete, 1 1/2 x weisse Zwiebeln, fünf Eier, Salz, Pfeffer, Olivenöl, 2 x kleine getrocknete Chilischoten.

Die Rote Bete und die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden.
Dann zuerst die Rote Bete in Olivenöl auf mittlerer Temperatur anbraten und wenn diese al dente ist, die gewürfelten weissen Zwiebeln in die Pfanne geben. Salzen und mit gutem Pfeffer würzen.
Die fünf Eier aufrühren. Diese dann auch salzen und pfeffern und die vorher zerkleinerten Chili Schoten hinzufügen und alles gut vermengen.
Die leicht krosse Rote Bete mit den Zwiebeln in den Topf mit dem Ei verrühren und zwei Minuten ruhen lassen. Die Pfanne derweil gut säubern, gutes Olivenöl in die Pfanne geben und dann die Ei-Rote Bete Masse in die Pfanne füllen. Nach gut zehn Minuten ist die untere Seite ausgebacken und die Tortilla wird dann noch einmal gedreht, um auch die andere Seite stocken zu lassen.
Nun die Tortilla ein wenig abkühlen lassen. Perfekt passt dazu auch ein einfacher, grüner Salat oder frischer Matjes. Guten Appetit!

2 Gedanken zu „Rote Bete Tortilla“

  1. Guten Morgen liebes Fenske Team,
    Habe die Tortilla ausprobiert und sie war sehr lecker. Ich habe noch ein wenig frisch gemahlenen Piment dazugefügt und als Beilage waren Matjestartar und ein Rauchmatjes Filet mit ein wenig weißer Soße (Apfel, Cornichons, Kapern und Kräuter) die perfekten Begleiter.

    Allerdings gab es für uns ein leckeres Rothaus Pils dazu 😉

    Dankeschön für die viele Mühe und das Rezept!
    Conni Isenberg

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Spanien

Barbadillo Amontillado Medium dry Sherry

Sherry · DO Jerez-Xérès-Sherry · Amontillado

100 % Palomino Fino Amontillado · Medium Dry Bodegas Barbadillo, Sanlúcar Albariza · Jerez Superior erst unter Flor, dann oxidativ Solera y Criaderas leicht gesüßt mit Pedro Ximénez

Barbadillo Amontillado Medium Dry ist ein Sherry aus Palomino Fino, der beide Reifewege durchläuft: zunächst biologisch unter dem Flor, dann oxidativ unter Luftkontakt. Ein kleiner Anteil Pedro Ximénez nimmt der Strenge die Kante – daher Medium Dry, also halbtrocken. Bernsteinfarben, mit gerösteter Haselnuss, Trockenfrucht und der salzigen Ader, die aus Sanlúcar kommt.


Sanlúcar, Jerez Superior und die Albariza

Sherry stammt aus dem Dreieck zwischen Jerez de la Frontera, El Puerto de Santa María und Sanlúcar de Barrameda. Die besten Lagen liegen im Jerez Superior auf Albariza, dem weißen Kalkmergel mit rund 30 bis 40 Prozent Kalkanteil. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler. Palomino Fino liefert darauf einen säurearmen, neutralen Grundwein – die Voraussetzung dafür, dass Flor und Fassreife den Charakter bestimmen.

Bodegas Barbadillo wurde 1821 in Sanlúcar gegründet und ist bis heute in Familienbesitz, inzwischen in siebter Generation. Rund 500 Hektar Rebfläche verteilen sich auf die Güter Gibalbín und Santa Lucía im Jerez Superior; gekeltert wird auf Viña Gibalbín, gereift wird anschließend in den Bodegas in Sanlúcar. Barbadillo ist der größte Manzanilla-Erzeuger der Region.

Genau das prägt diesen Wein. Weil die Fässer in Sanlúcar an der Mündung des Guadalquivir stehen, wo der feuchte Westwind Poniente die Kellerhallen kühlt, wächst die Florhefe dort ganzjährig und in dicker Schicht. Der Amontillado beginnt deshalb als Manzanilla-artiger Wein – und behält auch nach der oxidativen Phase die salzige, herbe Ader, die einen Amontillado aus Sanlúcar von einem aus dem Landesinneren unterscheidet.

Zwei Reifewege: unter dem Flor und unter Luft

Ein Amontillado ist der Wein mit der doppelten Biografie. Er beginnt wie ein Fino oder eine Manzanilla: leicht aufgespritet, sodass die Florhefe lebensfähig bleibt, reift er biologisch unter der Hefedecke. Die Hefe zehrt Glycerin und Restzucker, schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und hält ihn blass und schlank.

Irgendwann stirbt die Hefedecke ab – von selbst oder durch höhere Aufspritung. Ab da reift der Wein oxidativ weiter, unter Luftkontakt im Fass. Daraus kommen die Bernsteinfarbe, die Nussigkeit und die Tiefe. Beide Phasen laufen im Solera-y-Criaderas-System, bei dem regelmäßig ein Teil entnommen und aus der jeweils jüngeren Fassreihe wieder aufgefüllt wird; der Wein wird dadurch fortlaufend verjüngt und der Stil bleibt über die Jahre gleich.

Vor der Füllung kommt ein kleiner Anteil Pedro Ximénez hinzu, dessen Trauben vor dem Pressen in der Sonne getrocknet werden. Das ergibt die Kategorie Medium Dry: nicht süß, aber mit spürbarer Restsüße, die die herbe Seite des Amontillado abfedert und eine rosinige Note beisteuert.

Im Glas

Helles Bernstein bis Altgold, klar und glänzend. In der Nase geröstete Haselnuss und Mandel, dazu Trockenfrucht, ein Hauch Zimt und die Holzwürze der langen Fassreife; darunter liegt noch der hefige, salzige Ton aus der Phase.

Am Gaumen mittelkräftig und rund, mit einer feinen Restsüße, die nicht klebt, weil die herbe Nussigkeit dagegenhält. Die salzige Ader zieht sich durch bis in den Abgang, der lang und leicht bitter ausklingt.

Erst unter der Hefedecke, dann unter Luft: Der Amontillado ist der einzige Sherry, der beide Reifewege in einem Glas zeigt.

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Copita. Durch die oxidative Reifephase ist der Wein angebrochen mehrere Wochen haltbar – anders als ein Fino oder eine Manzanilla, die binnen Tagen getrunken werden müssen.

Am Tisch

Der klassische Partner ist der Jamón Ibérico, dazu Mandeln, Oliven und gereifter Hartkäse – Manchego oder alter Gouda. Die Restsüße trägt auch Melone mit Schinken, Foie gras, Entenleberparfait und asiatische Gerichte mit süß-salziger Würze. Als Digestif passt er zu Mandelgebäck und Trockenfrüchten. Zu reinem Schokoladendessert ist er zu herb – dafür ist ein Cream oder ein Pedro Ximénez die bessere Wahl.


Produzent Bodegas Barbadillo, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino Fino, leicht gesüßt mit Pedro Ximénez
Lage Jerez Superior, Andalusien · Albariza-Böden · Güter Gibalbín und Santa Lucía
Klassifikation D.O. Jerez-Xérès-Sherry · Amontillado · Medium Dry (halbtrocken)
Vinifikation Kelterung auf Viña Gibalbín · Reifung in den Bodegas in Sanlúcar
Ausbau erst biologische Reifung unter Flor, danach oxidativ · Solera-y-Criaderas-System
Trinkempfehlung trinkfertig, angebrochen mehrere Wochen haltbar

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Spirituosen

Cardenal Mendoza Brandy Solera Gran Reserva

Spirituose · Brandy de Jerez · Jerez de la Frontera · Spanien

Cardenal Mendoza Solera Gran Reserva ist der Flaggschiff-Brandy der Bodega Sánchez Romate Hnos. – ein klassischer Brandy de Jerez, rund 15 Jahre in Oloroso- und Pedro-Ximénez-Fässern gereift. Tiefes Mahagoni, samtig und intensiv, mit Noten von Rosine und Pflaume.


Herkunft

Die familiengeführte Bodega Sánchez Romate Hnos. wurde 1781 in Jerez de la Frontera gegründet und zählt zu den ältesten und wenigen noch in Familienbesitz befindlichen Häusern der Region. 1887 schuf die Familie einen eigenen Brandy für den privaten Kreis – aus ihm wurde Cardenal Mendoza, benannt nach Kardinal Pedro González de Mendoza (1423–1495).

Destillation und Reifung

Aus einer Auswahl feinster, langsam in Kupferbrennblasen (alquitaras) destillierter holandas. Die Reifung erfolgt im traditionellen Solera- und Criaderas-System über durchschnittlich 15 Jahre – in Fässern, die zuvor Oloroso und Pedro Ximénez enthielten. Der Oloroso steuert nussig-trockene, oxidative Tiefe bei, der PX konzentrierte Süße und Dörrfrucht. Klassifiziert als Solera Gran Reserva, der höchsten Kategorie des Brandy de Jerez.

Im Glas

Tiefes Mahagoni mit goldenen, kupfrigen Reflexen. In der Nase sauber, elegant und rund, mit deutlichen Sherry-Anklängen aus dem Fass. Am Gaumen ausgewogen, warm und samtig, mit Rosine, Pflaume und feiner Würze. Sehr langer Abgang, in dem sich alle Nuancen zu einem nachhaltigen Eindruck verbinden.

Pur genießen

Pur bei Raumtemperatur im Schwenker servieren – ideal als Digestif. Klassisch zu dunkler Schokolade (ab 60 % Kakao), die seine Süße und die Röst- und Nussnoten unterstreicht.

Passt zu: dunkler Schokolade, Kaffee, Zigarre, Trockenfrüchten und Nüssen.


Herkunft: Jerez de la Frontera (Spanien); Bodega Sánchez Romate Hnos.
Art: Brandy de Jerez Solera Gran Reserva
Destillation: holandas aus Kupferbrennblasen (alquitaras)
Reifung: ~15 Jahre im Solera-/Criaderas-System in Oloroso- und Pedro-Ximénez-Fässern

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Weine

Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofener Kirchspiel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Kalkstein 2024

Das Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2024 ist ein eleganter, frischer Bio-Riesling vom Kalkstein – mit Aromen gelber Früchte und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. Großer Lagencharakter aus einer der besten Lagen Rheinhessens.


Kirchspiel – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge der Region aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Die Reben für dieses Große Gewächs aus dem rheinhessischen Westhofen fußen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein. Genau dieser karge, kalkreiche Untergrund verleiht den Rieslingen des Kirchspiels ihre filigrane Eleganz und die klare, leicht salzige Mineralität, für die die Lage berühmt ist.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Rieslinge von großer Frische und Präzision hervorbrachte. Auf dem Kalkstein des Kirchspiels ergibt das einen besonders eleganten, geradlinigen Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Spannung und Finesse statt Opulenz.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten und feine Kräuter. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure und der für das Kirchspiel typischen klaren, leicht salzigen Mineralität, die den Wein trägt und ihm einen langen, animierenden Abgang verleiht.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Kirchspiel (Deutschland); schwer durchwurzelbarer Kalkstein; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Weine

Weingut Keth Rebstoff weiß BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weingut Keth Rebstoff weiß ist eine trockene, biozertifizierte Weißwein-Cuvée, die die Charakterstärke moderner PIWI-Rebsorten mit klarer Stilistik vereint. Trocken, klar und packend – ein moderner, nachhaltiger Weißwein mit eigenständigem Profil.


Rheinhessen

Das Weingut Matthias Keth liegt in Rheinhessen und arbeitet biozertifiziert (DE-ÖKO-022). Mit dem „Rebstoff" setzt das Gut auf PIWI-Rebsorten – pilzwiderstandsfähige Sorten, die nachhaltigen Weinbau mit eigenständigem Aromenspiel verbinden.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Blanc (Hauptanteil), Phönix und Muscaris. Cabernet Blanc bringt Frische, Struktur und feine Säure mit Stachelbeere, grünem Apfel, Limette und einer an Sauvignon Blanc erinnernden Kräuterwürze. Phönix ergänzt saftige Frucht nach reifer Birne, Aprikose und Honigmelone. Muscaris setzt florale, muskatige Akzente mit Holunderblüte und exotischer Frucht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles, einladendes Gelb. In der Nase ein duftiges, expressives Bouquet aus Stachelbeere, grünem Apfel, reifer Birne und floralen Muskatanklängen. Am Gaumen trocken, klar und packend, mit einem belebenden Säurebogen, viel Trinkfluss und langem, aromatischem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Salaten, Fisch, Geflügel, asiatischer Küche und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Weingut Matthias Keth
Klassifikation: Weißwein – PIWI-Cuvée aus Cabernet Blanc, Phönix & Muscaris, trocken
Ausbau: frisch und aromabetont; nachhaltiger PIWI-Weinbau

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Spanien

Vina Bosconia Reserva tinto 2013

Rotwein · Rioja · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Viña Bosconia · El Bosque Reserva 2013

Der R. López de Heredia Viña Bosconia Reserva 2013 ist klassischer Rioja der alten Schule – mittelschwer, erdig-würzig und nach fünf Jahren im Barrique von zeitloser Eleganz. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlässt – und das jeden Schluck belohnt.


Viña Tondonia – Tradition aus Haro

R. López de Heredia, 1877 im Barrio de la Estación von Haro gegründet, ist eine der letzten konsequent traditionell arbeitenden Kellereien der Rioja und bis heute in Familienhand. Hier ignoriert man den Zeitgeist und lässt die Weine sehr lange im Fass und in der Flasche reifen. Das Gut keltert ausschließlich aus eigenen Lagen, vinifiziert in alten Holzgärständern und unterhält als einziges Weingut Spaniens eine eigene Böttcherei, in der sämtliche Fässer von Hand gefertigt werden.

Die Cuvée Bosconia stammt aus dem Weinberg El Bosque, gut einen Kilometer vom Keller entfernt am Ufer des Ebro auf rund 465 Metern Höhe. Die nach Süden ausgerichteten Hänge der Sierra Cantabria und tonig-kalkige Böden geben perfekte Reifebedingungen. Stilistisch ist Bosconia der burgundisch inspirierte Wein des Hauses – daher auch die Burgunderflasche.

Jahrgang 2013 – Rioja

2013 war in der Rioja ein kühlerer, regnerischer Jahrgang. Gerade dieser klassische Charakter kommt dem traditionellen Stil des Hauses entgegen: Der Bosconia 2013 zeigt einen runden Körper bei moderatem Alkohol, mit lebhafter Säure, feiner Frische und klar konturierter Frucht – ein Wein mit Spannung und langem Entwicklungspotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 80 % Tempranillo, 15 % Garnacha sowie je etwa 5 % Mazuelo und Graciano, Jahrgang 2013.

Vinifikation nach ältesten Methoden der Rioja: natürliche Hefen, alkoholische Gärung in alten Holzgärständern, manuelle Abstiche. Anschließend fünf Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche, dabei rund zehnmal von Hand abgestochen, mit frischem Eiweiß geschönt und unfiltriert gefüllt. Als „coupage"-Reserva wird der Bosconia in jedem Jahrgang erzeugt.

Im Glas

Mittelschwer und klassisch, mit erdigen, würzigen Komponenten – reife rote Frucht, getrocknete Blüten, feine Kräuter und dezent vanillige Fassnoten. Am Gaumen elegant und subtil, sauber und komplex, mit polierten Tanninen und sehr guter, lebendiger Säure. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlassen muss.

Ein zeitloser Rioja der alten Schule – jeder Schluck, den man genießt, ist extraordinär.

Schon jetzt zugänglich, mit weiterem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert von Luft bzw. einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, Weinberg Viña Bosconia / El Bosque, Haro (Spanien); Ebro-Ufer, ~465 m Höhe, Südhang der Sierra Cantabria, Ton-Kalk-Böden
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée; 5 Jahre amerikanische Eiche, manuelle Abstiche, Eiweiß-Schönung, unfiltriert; traditionelle Vinifikation

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Länder/Regionen

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide Bourse 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide-Bourse 1er Cru 2023 ist ein prachtvoller, kräftiger, fast barocker Chardonnay aus einer winzigen Parzelle unterhalb von Bâtard-Montrachet – dicht, druckvoll und mit großem Lagerpotenzial.


Vide-Bourse – unterhalb von Bâtard-Montrachet

Vide-Bourse ist ein herausragender Premier Cru am südöstlichen Rand von Chassagne-Montrachet, direkt unterhalb des berühmten Grand Cru Bâtard-Montrachet an der Grenze zu Puligny. Die Lage ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt; die tonig-kalkigen, gut drainierten Böden bringen prachtvolle, kräftige, fast schon barocke Weine mit großem Lagerpotenzial hervor – eine Stilistik zwischen der Brillanz von Puligny und der Fülle von Chassagne.

Der Vide-Bourse von Thomas Morey stammt aus einer nur 0,20 Hektar kleinen Parzelle mit über siebzig Jahre altem Rebbestand. Das geringe Ertragsniveau der alten Reben liefert Konzentration und Tiefe.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Maskuline Kraft und Dichte treffen auf ein packendes Säurespiel, eine faszinierende Textur, Druck und einen delikaten Nachhall. Ein kräftiger, vielschichtiger Chassagne mit der Fülle, die ihm die Nähe zu Bâtard-Montrachet schenkt – getragen von präziser Mineralität.

Kraft, Dichte und Druck, ausbalanciert von packender Säure – Vide-Bourse zeigt die barocke Seite von Chassagne in Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse, Côte de Beaune (Frankreich); südöstlich unterhalb von Bâtard-Montrachet, tonig-kalkige, gut drainierte Böden; Parzelle 0,20 ha, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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Spanien

Conde Pinel Tempranillo rosado

Roséwein · Tempranillo · Castilla · Spanien

Conde Pinel Tempranillo Rosado ist ein trockener Roséwein von Hammeken Cellars aus dem Herzen Spaniens. Reinsortig aus Tempranillo gekeltert, gehört er zur modernen Conde-Pinel-Linie – fruchtbetont, klar und trocken.


Castilla

Die Conde-Pinel-Linie stammt vom Önologenteam um David Tofterup bei Hammeken Cellars (Jávea/Alicante) und umfasst einen Weiß-, einen Rosé- und einen Rotwein. Der Rosado trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Die handgelesenen Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren; anschließend ruht der Wein rund zwei Monate auf der Feinhefe, was ihm Aroma und Textur verleiht.

Im Glas

Kräftiges Rosa. In der Nase rote und dunkle Frucht – Pflaume, Kirsche und Brombeere. Am Gaumen elegant trocken, fruchtbetont und frisch, mit angenehmer Säure und leichtem, animierendem Körper.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Tapas, Lachs, Pasta mit Tomatensauce und Sommerküche.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, ~2 Monate auf der Feinhefe

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Italien

Montevertine 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2020

Der Montevertine 2020 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Montevertine ergibt das einen eleganten, vielschichtigen Wein mit geschliffener Struktur und harmonischer Balance.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo (und Colorino) (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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