Takumi Chicken & Veggie – Düsseldorf – Deutschland

Die spontane, unkonventionelle und leckere Alternative

Und wieder einmal bleibt die S-Bahn Linie Nummer 1 zwischen Solingen Hauptbahnhof und Düsseldorf Hauptbahnhof mitten auf der Strecke stehen. Eine leicht nasale und offensichtlich leicht lallende Stimme aus dem Lautsprecher verkündet auf dem einsamen Gleis eine kurze Unterbrechung mit unbekannter Stillstandzeit. Dem Lokführer scheint dieses Prozedere inzwischen wohlbekannt, und so wird er sich wohl in der Führerkabine, wahrscheinlich mit Stulle, und was die Stimmlage andeutet einem kräftigen Schluck Hochprozentigem, wohnlich eingerichtet haben.

Eigentlich gibt es auf dieser Bahnstrecke seit Jahren Probleme. Die Bahn kommt gar nicht, kommt verspätet und wenn sie dann irgendwann doch einmal kommt, bleibt sie irgendwo stehen oder beendet ihre Fahrt einfach wegen Verspätung vorzeitig im Nirgenwo an der nächsten Haltestelle. Man wartet dann mit allen Konsequenzen einfach auf die nächste Bahn, und mit ein wenig Glück und viel zusätzlicher Zeit kommt man irgendwann auch dort an, wo man eigentlich schon vor einer Stunde hätte sein wollen.

Das ist im Grunde genommen alles überhaupt gar kein Problem, soweit Zeit, der richtige Gesprächspartner oder ein intaktes mobiles Gerät mit an Bord sind. Problematisch wird es nur dann, wenn ein bestimmter Termin eingehalten werden muss, oder wie in diesem Fall einmal mehr ein bereits reservierter Restaurant Besuch zeitlich nicht mehr zu erreichen ist. Der Bahn ist es so etwas ziemlich egal, den hier mitfahrenden Menschen inzwischen anscheinend auch und dem gebuchten Restaurant bleibt halt nichts anderes übrig, als den reservierten Tisch an jemand anderen abzugeben. Selber schaut man dann betreten in die berühmte Röhre, findet aber auf der Klosterstraße in Düsseldorf spontan jede Menge gute Alternativen und landet so letztendlich im Takumi Chicken & Veggie. Der Laden ist voll und einer der letzten Plätze vorne an der Theke wird voller Freude und Hoffnung eingenommen.

Das Takumi hat in Düsseldorf verschiedene Standorte und ist auch in Berlin, Barcelona, Amsterdam, Wien und vielen anderen Standorten in Deutschland und in der Welt vertreten. Die Spezialität sind hier verschiedene Ramen Variationen. Dabei handelt es sich um japanische Nudelsuppen, die nach traditionellen japanischen Rezepten gekocht werden. Viele Zutaten kommen dafür aus dem fernen Japan und sogar die Nudeln werden in der Region Hokkaido produziert, um die feinen Suppen in all den fernen Ländern zu veredeln.

Das ganze Konzept und Restaurant ist ein kleines Fest. Die Stimmung ist hier gut und locker. Man sitzt eng beinander und schaufelt sich unkonventionell und lässig Nudeln und Brühe in die Münder. Die Aromen sind intensiv und tanzen wild im Mund herum. Das ist urban und das ist trotz größerer Kette auch einfach lecker. Wenn man trotz verspäteter Bahn in solchen Lokalen wie dem Takumi landet, nimmt man beim nächsten Mal auch gerne einmal wieder eine Bahnverspätung in Kauf.

Vegan Yuzu Shio Ramen (Shio Ramen frischer Yuzu-Zitrone).
Mala Paitan Ramen (lang eingekochte Brühe mit Hühnchen und Koriander).
Sesameis aus dem Becher.

Takumi Chicken & Veggie, Klosterstraße 72, 40211 Düsseldorf, Deutschland, Telefon: +4921117958110, https://takumi-chicken-veggie.de/

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Spanien

Matsu El Picaro

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Zamora Sand mit Granitanteil alte Reben 3 Monate französisches Barrique unfiltriert und ungeschönt

Matsu El Pícaro („der Schelm") ist der jüngste Wein der Matsu-Familie: reinsortiger Tinta de Toro von alten Reben, nur drei Monate im französischen Barrique und unfiltriert wie ungeschönt abgefüllt. Dichtes Rubinrot, dunkle Beerenaromatik, dazu Teer, Lakritz und Mokka – für einen jungen Wein von ungezügelter Kraft, die seinem Namen alle Ehre macht.


Toro – Sand und Granit auf der Hochebene

Die DO Toro liegt in der Provinz Zamora in Kastilien-León, auf einer Hochebene am Duero zwischen rund 620 und 750 Metern. Das Klima ist extrem kontinental: heiße, sehr trockene Sommer, kalte Winter, wenig Niederschlag. Die Höhe sorgt für kühle Nächte und damit für die großen Tag-Nacht-Unterschiede, die den Weinen trotz der Reife eine Säureachse lassen.

Die Trauben für El Pícaro stammen von alten Reben auf sandigen Böden mit hohem Granitanteil. Sand entwässert schnell, speichert wenig Nährstoffe und hält die Erträge niedrig; der Granitanteil bringt eine kühlere, steinige Note in den Wein. Der hohe Sandanteil ist zugleich der Grund, warum die Reblaus in Toro nie richtig Fuß fasste – in der Region stehen bis heute ungewöhnlich viele alte, wurzelechte Anlagen.

Tinta de Toro ist der lokale Klon des Tempranillo, über Jahrhunderte an diese Bedingungen angepasst: kleinere, dickschaligere Beeren als anderswo und damit ein günstigeres Verhältnis von Schale zu Saft – daher die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte. Die Bodega Matsu der Vintae-Gruppe baut daraus eine Reihe von drei Weinen, deren Etiketten Winzer unterschiedlichen Alters zeigen; das Rebalter steigt von Wein zu Wein. El Pícaro ist der jüngste – das Etikett zeigt entsprechend einen jungen Mann.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro. Nach temperaturkontrollierter Gärung durchläuft der Wein die malolaktische Gärung im französischen Eichenfass – nicht im Tank. Das ist der entscheidende Unterschied: Wein und Holz verbinden sich so enger, die Struktur wird weicher, und das Fass tritt weniger als eigene Aromaschicht hervor.

Danach folgt ein bewusst kurzer Ausbau von rund drei Monaten im Barrique. Genug, um die Gerbstoffe zu runden und die Röstnoten anzulegen, zu wenig, um die Frucht zuzudecken. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt; ein leichtes Depot ist damit normal und kein Mangel. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit purpurnen Reflexen. In der Nase dunkle Beerenaromatik von Brombeere und Heidelbeere, dahinter Teer und Lakritz. Am Gaumen kraftvoll und jugendlich, mit Mokkanoten aus dem Fass, reifen Tanninen und mineralischem Grip. Langer Abgang.

Malo im Fass, aber nur drei Monate Ausbau: Struktur aus dem Holz, ohne dass das Holz die Frucht übernimmt.

Bei 16–18 °C servieren, gern eine Stunde vorher karaffieren – das nimmt dem jungen Wein die Kante und trennt zugleich das Depot ab. Trinkreif, mit Reserve für einige Jahre.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Eintöpfen, würziger Küche und reifem Käse. In der Region selbst steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Chorizo, geschmorte Rippe und alles mit kräftigen Röstaromen. Zu leichten Gerichten ist der Wein zu dicht.


Produzent Bodega Matsu (Vintae), DO Toro
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Zamora, Kastilien-León · sandige Böden mit hohem Granitanteil
Klassifikation DO Toro · trocken
Vinifikation temperaturkontrollierte Gärung · malolaktische Gärung im französischen Eichenfass · unfiltriert und ungeschönt
Ausbau rund drei Monate im französischen Barrique
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Weine

Weingut Keth Rebstoff weiß BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weingut Keth Rebstoff weiß ist eine trockene, biozertifizierte Weißwein-Cuvée, die die Charakterstärke moderner PIWI-Rebsorten mit klarer Stilistik vereint. Trocken, klar und packend – ein moderner, nachhaltiger Weißwein mit eigenständigem Profil.


Rheinhessen

Das Weingut Matthias Keth liegt in Rheinhessen und arbeitet biozertifiziert (DE-ÖKO-022). Mit dem „Rebstoff" setzt das Gut auf PIWI-Rebsorten – pilzwiderstandsfähige Sorten, die nachhaltigen Weinbau mit eigenständigem Aromenspiel verbinden.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Blanc (Hauptanteil), Phönix und Muscaris. Cabernet Blanc bringt Frische, Struktur und feine Säure mit Stachelbeere, grünem Apfel, Limette und einer an Sauvignon Blanc erinnernden Kräuterwürze. Phönix ergänzt saftige Frucht nach reifer Birne, Aprikose und Honigmelone. Muscaris setzt florale, muskatige Akzente mit Holunderblüte und exotischer Frucht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles, einladendes Gelb. In der Nase ein duftiges, expressives Bouquet aus Stachelbeere, grünem Apfel, reifer Birne und floralen Muskatanklängen. Am Gaumen trocken, klar und packend, mit einem belebenden Säurebogen, viel Trinkfluss und langem, aromatischem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Salaten, Fisch, Geflügel, asiatischer Küche und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Weingut Matthias Keth
Klassifikation: Weißwein – PIWI-Cuvée aus Cabernet Blanc, Phönix & Muscaris, trocken
Ausbau: frisch und aromabetont; nachhaltiger PIWI-Weinbau

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Rebsorten

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Beerenauslese 2011

Edelsüßer Weißwein · Scharzhofberg (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg Wiltingen · Saar Van Volxem blauer Devonschiefer Beerenauslese · edelsüß Botrytis · alte Reben 0,375 l · 2011

Die Van Volxem Scharzhofberger Riesling Beerenauslese 2011 stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Eine extraktreiche, edelsüße Rarität von alten Reben auf blauem Devonschiefer: feinste Nase nach wildem Honig und reifer Frucht, getragen von einer formidablen, rasse­n Säure.


Scharzhofberg – der König der Saarweine

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, um die alte Tradition großer Saarweine wiederherzustellen. Mit gerade einmal rund 25 hl/ha sind die Erträge sehr gering, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei etwa 40 Jahren; gearbeitet wird ausschließlich von Hand in besten Steillagen und nach Handarbeit.

Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf, schon im 19. Jahrhundert als „König aller Weine des Trierschen Landes" gerühmt. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, der den Weinen ihre unverwechselbare, tiefgründige Mineralität verleiht.

Jahrgang 2011 – Saar

2011 gilt an der Saar als herausragender Jahrgang, der besonders für die edelsüßen Spezialitäten ideale Bedingungen bot: Eine gesunde, vollreife Lese mit feiner Edelfäule (Botrytis cinerea) brachte konzentrierte, zugleich elegante Beeren hervor. Auf dem Scharzhofberg ergab das eine Beerenauslese von großer Dichte und Extraktsüße, die von der für die Lage typischen kristallinen Säure im Gleichgewicht gehalten wird.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Beerenauslese aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2011; 100 % Riesling von über 40 Jahre alten Reben, gefüllt in der 0,375-Liter-Flasche.

Für die Beerenauslese werden einzeln verlesene, edelfaule und vollreife Beeren gelesen. Der hochkonzentrierte Most vergärt spontan mit den eigenen Hefen über eine sehr lange Zeit – fast ein Jahr lang –, wobei aufgrund des enormen Zuckergehalts nur ein Teil vergärt: So bleibt eine üppige natürliche Süße erhalten, während der Alkoholgehalt sehr niedrig bleibt. Das Ergebnis ist ein extraktreicher, langlebiger Wein von subtiler Feinheit.

Im Glas

In der Natur gewachsen, um dann fast ein Jahr vor sich hin zu gären, ist diese extraktreiche Beerenauslese ein kleines Wunder, was die Natur dem Menschen schenkt. Feinste Nase nach wildem Honig, reifen Marillen, Pfirsich, Maracuja, aber auch Limetten machen sich bemerkbar. Zunächst ein Maul voll Süße am Gaumen, bis die formidable Säure den Mund wieder frei putzt und diesen frisch, sauber und klar nach dem nächsten Schluck schreien lässt. Extraktreich, auf subtile Art und Weise fein und „fett". Verspielt, sehr, sehr, sehr lang und einfach zum Verlieben!

Wilder Honig, reife Marille, Pfirsich, Maracuja und Limette – ein Maul voll Süße, bis die formidable Säure den Mund frei putzt. Sehr, sehr lang.

Noch in seiner Jugendphase, sollte der Wein noch locker ein paar Jahrzehnte in der Flasche weiterreifen können. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Genuss im Glas. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Pfirsich oder Crème brûlée.


Lage: Scharzhofberg, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter, blauer Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, steil und südexponiert; VDP.GROSSE LAGE; alte Reben (40+ Jahre)
Klassifikation: Beerenauslese (edelsüß); 100 % Riesling; 0,375 l
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, sehr lange Spontangärung mit eigenen Hefen (fast ein Jahr)

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Länder/Regionen

Janots & Bos Bourgogne Chardonnay 2022

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC Meursault / Puligny-Montrachet Maison JanotsBos 8–9 Monate Holzfass 2022

Der Janots Bos Bourgogne Chardonnay 2022 stammt aus edlen Lagen in Meursault und Puligny-Montrachet – satt und kraftvoll in der Nase, klar und vollmundig am Gaumen, mit schönem mineralischem Ton, viel Frucht und frischem Abgang.


JanotsBos – edle Herkunft für einen Bourgogne Blanc

Maison JanotsBos wurde 2005 in Meursault gegründet – von Thierry Janots, einem Bourgogner aus dem Weinmilieu (rund zwei Jahrzehnte Kellermeister bei der berühmten Domaine des Comtes Lafon), und dem Niederländer Richard Bos. Das Négociant-Haus ist auf die Weißweine der Côte de Beaune spezialisiert und verfolgt einen puristischen Terroir-Stil: Die Trauben werden von Hand gelesen, die Weinberge eng betreut (reduzierter Pflanzenschutz, ein kleiner Teil ohne Herbizide).

Der Bourgogne Blanc stammt aus den Weinbergen „Les Pellans" und „Champ Perrières" in Meursault bzw. Puligny-Montrachet – je etwa zur Hälfte aus beiden Gemeinden. Für eine regionale Bourgogne-Appellation sind das ungewöhnlich noble Herkünfte, direkt an der Grenze zweier der berühmtesten Weißweindörfer der Welt.

Jahrgang 2022 – Bourgogne

2022 war an der Côte de Beaune ein sonnenverwöhnter, großzügiger Jahrgang mit gesundem Lesegut und reifer Frucht – dabei aber überraschend frisch und balanciert. Für den Chardonnay bedeutet das einen vollmundigen, fruchtbetonten Wein, der seine Reife mit klarer Mineralität und lebendigem Säurespiel verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Der Wein reifte etwa 8 bis 9 Monate in gebrauchten Holzfässern (zwei bis sechs Jahre alt). Das Holz dient hier ausschließlich als dezente Stütze für Struktur und Finesse – es soll das Terroir niemals dominieren, sondern sich subtil einfügen.

Im Glas

In der Nase ein satter, kraftvoller Geruch von Apfel und Limette, etwas Orange und ein Hauch weißer Pfeffer. Der Geschmack ist klar und vollmundig, mit einem schönen mineralischen Ton und viel Frucht. Der Abgang zeigt viel Frische.

Edle Herkunft aus Meursault und Puligny – klar, vollmundig und mineralisch, mit viel Frische.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, ein vielseitiger Speisenbegleiter. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Quiche und Gemüsegerichten sowie zu jungem Weichkäse.


Lage: Bourgogne, Lagen Les Pellans (Meursault) und Champ Perrières (Puligny-Montrachet), Côte de Beaune (Frankreich)
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~8–9 Monate in gebrauchten Holzfässern; reduzierter Pflanzenschutz

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Feinkost

Raguso Spaghetti

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Spaghetti gehören zu den besten Süditaliens. Spaghetti – italienisch für „Schnürchen" – sind die wohl bekannteste Nudel Italiens und der ganzen Welt: vielseitig, unkompliziert und für unzählige Klassiker geeignet.


Herkunft / Italien

Italien, besonders die Region um Neapel, wurde zu einem Zentrum der Pastaproduktion. Bereits im 12. Jahrhundert erwähnte der Geograf Al-Idrisi in Sizilien beliebte Weizenfäden („Itryah"), die in den Mittelmeerraum exportiert wurden. Besonders dicke Spaghetti heißen Spaghettoni, besonders dünne Spaghettini. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und Wasser. Die sorgfältige Herstellung sorgt für eine angenehm raue Oberfläche und gleichmäßigen Biss – beste Voraussetzungen für al dente gekochte Spaghetti, an denen die Sauce gut haftet.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem typisch nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens. Eine vielseitige Basis, die sich mit nahezu jeder Sauce harmonisch verbindet.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Klassisch: Spaghetti aglio e olio, alle vongole, alla puttanesca oder alla carbonara – und viele weitere Rezepte.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Spaghetti – Hartweizengrießnudeln
Zutaten: Hartweizengrieß, Wasser (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 29.04.2029

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Weine

Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 Magnum

Rotwein · Cornas · Syrah

Syrah Cornas AOC Cuvée C (ehem. Chaillot) Nördliche Rhône Handarbeit im Weinberg · Handarbeit im Weinberg Magnum 1,5 l 2022

Der Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 ist ein Syrah von Weltklasse – aus den steilen Terrassenlagen von Cornas, von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Bereits in der Jugend von bemerkenswerter Klarheit und Präzision; in der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Thierry Allemand – Ikone von Cornas

Thierry und sein Sohn Théo Allemand zählen zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten im Rhônetal. In den steilen Terrassenlagen von Cornas – die zu den anspruchsvollsten Weinbergen Frankreichs gehören – erzeugen sie Syrah-Weine von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Thierry, Autodidakt mit feinem Gespür und tiefem Respekt vor der Natur, lernte das Handwerk von der lokalen Legende Robert Michel – der ihm einst sogar das Leben rettete, als Thierry in ein Weinfass fiel.

Die Cuvée C, ehemals „Chaillot", stammt aus einer Einzellage mit 25 bis 35 Jahre alten Reben. Thierry Allemand arbeitet von Hand, ohne Herbizide und mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise sogar ganz ohne. Und dennoch sind seine Weine makellos sauber, von atemberaubender Präzision und Tiefe. Die Cuvée C ist dabei der zugänglichere der beiden großen Cornas-Weine des Hauses – der große Bruder Reynard stammt von 55–65 Jahre alten Reben auf Granitboden und zeigt eine noch tiefere, mineralisch geprägte Komplexität.

Jahrgang 2022 – Cornas

2022 war an der nördlichen Rhône ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Syrahs mit satter dunkler Frucht hervorbrachte – bei Allemand gezähmt durch sorgfältige Arbeit und das kühle Gespür des Hauses. Die Cuvée C zeigt sich entsprechend klar und präzise, mit charmantem Duft frischer Syrahfrucht und der für das Gut typischen energiegeladenen Spannung. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2022, trocken. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Trauben von 25 bis 35 Jahre alten Reben der Einzellage, von Hand bewirtschaftet, ohne Herbizide. Vinifikation und Ausbau mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise gänzlich ohne –, kompromisslos auf Reinheit, Präzision und die unverfälschte Ausdruckskraft der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Bereits in ihrer Jugend zeigt die Cuvée C eine bemerkenswerte Klarheit, Präzision und den charmanten Duft frischer Syrahfrucht. Im Glas entfaltet sie eine feingliedrige Aromatik von schwarzen Johannisbeeren, reifen Kirschen, geräuchertem Speck, Zimt und einer Spur Teer. Am Gaumen überzeugt sie mit feinen, reifen Tanninen, großer Balance und einer klaren Säure, die ihr ein langes Leben garantiert.

Ein Syrah von Weltklasse, der sich würdevoll neben den berühmten Appellationen Côte-Rôtie und Hermitage behauptet.

Schon jung zugänglich, doch mit großem Reifepotenzial – 15 bis 25 Jahre und mehr sind keine Seltenheit, in der Magnum umso mehr. Profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm mit Kräutern, zu Ente sowie zu kräftigen, würzigen Schmorgerichten. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Cornas, nördliche Rhône (Frankreich); steile Terrassenlage, Einzellage (ehem. Chaillot), Reben 25–35 Jahre
Klassifikation: Cornas AOC, Syrah (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Syrah; Handarbeit im Weinberg, minimaler bis kein Schwefeleinsatz; kompromisslos auf Reinheit und Präzision ausgerichtet

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Spirituosen

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi Antica Porta Selection Barrique

Grappa · Cortese · Piemont · Italien

Lorenzo Inga Grappa Barrique di Gavi (Antica Porta Selection) ist ein im Barrique gereifter Grappa aus dem Piemont. Gebrannt aus dem Trester der weißen Cortese-Traube von Gavi und in Eichenfässern ausgebaut – goldgelb, weich und samtig mit langem Abgang.


Herkunft

Die Brennerei Inga wurde 1832 gegründet und wird heute in fünfter Generation von Lorenzo Inga geführt – eine der traditionsreichsten Grappa-Familien des Piemont, ansässig nahe den Weinbergen von Gavi. Dort wächst die Cortese-Traube auf kalkhaltigen Böden, die ihr eine feine Mineralität verleihen.

Destillation und Reifung

Gebrannt wird der Trester der weißen Cortese di Gavi, schonend destilliert in Kupferkesseln. Anschließend reift der Grappa im Barrique aus französischer Eiche, was ihm Farbe, Tiefe und einen samtigen Charakter verleiht. Abgefüllt mit

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase Vanille, Holznoten und getrocknete Früchte, dazu ein Hauch Akazienhonig. Am Gaumen weich und samtig, vollmundig mit feiner Würze. Langer, harmonischer Abgang.

Pur genießen

Als Digestif nach dem Essen – bei Zimmertemperatur in einem schmalen Glas, das die Aromen bündelt. Ein gereifter Grappa für besondere Momente.

Klassisch solo: als Digestif, zum Espresso oder zu dunkler Schokolade.


Herkunft: Piemont, Italien (Gavi)
Art: Grappa Barrique (Cortese di Gavi)
Reifung: Barrique aus französischer Eiche

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2019

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.398 Flaschen · 2019

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2019 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2019 – Rioja

2019 war an der Rioja ein trockener, hochwertiger Jahrgang, der konzentrierte, zugleich frische und fein strukturierte Weine hervorbrachte. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2019, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.398 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.398 Flaschen

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