Das Weinbaugebiet Rheingau

Rheingau, Riesling und die Geschichte mit der Spätlese

An den unteren Hängen des Taunus lässt es sich als Rebstock gut leben: der Wald sorgt für einen Regenschatten und verhindert gleichzeitig das nächtliche Hinunterwandern kalter Luftmassen in die Weinberge. Gleichzeitig spiegelt der Rhein das Sonnenlicht und hält sie damit warm. Am Rheinknie zwischen Lorch und Hochheim hat die Natur irgendwann einmal entschieden, dass der Fluss das vor ihm liegende Gebirge auf seinem Weg Richtung Nordsee lieber meiden soll und ihm deswegen eine scharfe Linkskurve verpasst – aus diesem Grund sind fast alle Rebflächen perfekt Richtung Süden ausgerichtet. Das ist durchaus eine Notwendigkeit, wenn man bedenkt, wie weit nördlich in Wein-Deutschland wir uns hier schon befinden. Auf nur 13 Kommunen verteilt sich der Weinbau, davon sind mit Frankfurt und Wiesbaden gleich zwei Großstädte dabei, die aber jeweils nur einen sehr geringen Anteil beisteuern. Beide gehören auch historisch betrachtet gar nicht zur Region Rheingau, ebenso wenig wie der völlig abseits nahe Kassel an der Eder gelegene gelegene Böddiger Berg, lange Zeit nördlichster Weinberg Deutschlands.

Hier an Rhein und Main liegt kaum ein Weinberg mehr als vier oder vielleicht fünf Kilometer vom Wasser entfernt. Dessen Mikroklima spielt für die Aromatik der Weine oftmals eine wichtigere Rolle als die Beschaffenheit der Böden. Diese sind in Ufernähe meist von Löss und Lehm geprägt und bringen durch deren Tiefgründigkeit sehr fruchtbetonte Weine hervor, während in höheren Lagen finessenreiche Vielschichtigkeit begünstigende Bodentypen wie Quarzit und Schiefer dominieren.

Ein guter Riesling aus dem Rheingau mag in seiner Jugend oft zurückhaltend erscheinen, auch wenn die hohen Durchschnittstemperaturen dafür sorgen, dass er schon früh recht körperreich daherkommt und wenig mit seinen mineralisch-schlanken Verwandten von Mosel und Nahe gemeinsam hat. Mit der Zeit – und das können ohne Weiteres mehrere Jahrzehnte sein – blüht er richtig auf: dann tritt sein saftiges Pfirsichbukett in den Vordergrund und er erreicht eine unnachahmliche Fülle, die jedoch niemals fett wirkt, sondern sich ihre aristokratische Haltung bewahrt.

Der Riesling ist mit sage und schreibe 78 Prozent der Gesamtfläche eine von lediglich zwei Rebsorten, die auf den 3200 Hektar des Rheingaus eine Rolle spielen; die paar versprengten Anteile Silvaner oder Weiß- und Grauburgunder stellen keine ernsthafte Konkurrenz dar, die König Riesling natürlich sowieso nicht dulden würde. Der sitzt wieder sehr fest im Sattel, nachdem er in den 70ern fast gestrauchelt wäre: in Nachkriegsdeutschland trank man zwar gern süß, was dem Rheingau entgegenkam, aber lieber für den schmalen Taler, wodurch das feine Gleichgewicht zwischen Süße und Säure im Wein unrentabel wurde: die vormals komplexen Weinkunstwerke verflachten zu plumpen Sauf-Süßweinen. Als dann eine Neufassung des Weingesetzes noch die künstliche Aufzuckerung erlaubte, ging das Niveau vollends in den Keller. Das änderte sich erst, als man mithilfe hundert Jahre alter Lagenkarten anhand der dort verzeichneten unterschiedlichen Steuerklassen die Parzellen qualitativ sortierte – Wein sollte nicht mehr austauschbar schmecken, sondern nach seinem Herkunftsort.

Die rote Seite vertritt der Spätburgunder, der immerhin noch zwölf Prozent auf sich zu vereinen vermag. Er wird allerdings fast ausschließlich in Assmannshausen kultiviert, das sich mit seinen Steilhängen eher schon dem benachbarten Gebiet Mittelrhein angleicht. Ironischerweise hat auch die erfolgreichste Neuzüchtung der Weinwelt, der Müller-Thurgau, der 1882 in der hiesigen Forschungsanstalt Geisenheim das Licht der Welt erblickte, keine Chance. Und auch der Orleans, dessen Anbau Kaiser Karl der Große im 8. Jahrhundert anordnete, nachdem er auf einer Rheinfahrt zufällig das Potential der Südhänge erkannte, auf denen der Schnee am Winterende schon deutlich früher schmolz als sonstwo in der Umgebung, wird nur noch von einer Handvoll Winzer gepflegt.

An einem Namen wird man wohl kaum vorbeikommen: Johannisberg. Und diese Begegnung kann sich erstmal sehr verwirrend gestalten, denn es ist sowohl der Name eines Ortsteils als auch eines Schlosses, einer Weinbergslage und des Bereichs des gesamten Anbaugebietes Rheingau. Kompliziert? Gut, der Reihe nach. Zwischen Oestrich-Winkel und Geisenheim liegt das zu letzterem gehörende Johannisberg, ein idyllisches Örtchen, das aus gutem Grund eine Partnerschaft mit dem Burgunder-Eldorado Puligny-Montrachet unterhält. Oberhalb davon thront auf dem genau vom 50. Breitengrad durchschnittenen Johannisberg das gleichnamige Schloss, das sich auch heute noch rühmt, das erste Riesling-Weingut der Welt gewesen zu sein. Ehedem beherbergte es ein Kloster unter der Herrschaft des Fürstabtes von Fulda. Dieser galt als Weinnarr und wollte alle wichtigen Entscheidungen den Weinbau betreffend in eigener Hand behalten, weswegen es Sitte war, dass ein berittener Bote einige Trauben nach Fulda brachte, damit der Fürstabt sich von deren voller Reife überzeugen und den Lesebeginn anordnen konnte. Im Jahr 1775 jedoch verspätete sich der Bote um ganze zwei Wochen – eine Katastrophe für die Mönche, die sich ihrem Herrn nicht zu widersetzen trauten und daher zähneknirschend dabei zusehen mussten, wie die Trauben nach und nach zusammenschrumpften und zu schimmeln begannen. Ein Vorgänger des Fürstabtes hatte es sich nämlich 60 Jahre zuvor einfallen lassen, radikal gegen bisherige Konventionen des Weinbaus aufzubegehren und Riesling nicht mehr im Verbund mit anderen weißen Rebsorten anzupflanzen; eine Technik, die man heute noch vom Gemischten Satz aus Österreich kennt. Das war sehr riskant, denn damit entfiel die natürliche Absicherung, bei schlechtem Ertrag der einen Rebe auf den der anderen ausweichen zu können.

Als der Reiter endlich eintraf, hatte man die Hoffnung auf einen guten Jahrgang schon vollkommen aufgegeben und presste das kümmerliche anzusehende Lesegut eigentlich nur noch aus Routine. Die Überraschung bei der Verkostung war dann umso größer: der Wein war vorzüglich gelungen, vor allem die noble Süße begeisterte. Dass die Mönche der Weinwelt gerade die Spätlese geschenkt hatten, wurde ihnen erst nach und nach bewusst, ein Lesebeginn erst im November damit aber zur Regel. Heute ist der sogenannte Spätlesereiter im Innenhof des Schlosses ein steinernes Zeugnis der Dankbarkeit für diesen himmlischen Zufall. Wobei Zufall vielleicht nicht ganz zutreffend ist, denn tatsächlich ist der Rheingau geradezu prädestiniert für die Erzeugung von Süßweinen: wenn der Herbst warm ist und durch den vom Fluss aufsteigenden Frühnebel gleichzeitig genug Feuchtigkeit in der Luft hängt, entwickelt sich die Edelfäule besonders gut. Was aber blieb, war das Problem von Missernten bei reinsortigem Anbau. Die Lösung dafür ist in den Grundwortschatz der Weinwelt eingegangen: in Kabinetten, also kleinen, dauerhaft verschlossenen Schatzkammern lagerte man einen Teil der sehr guten Jahrgänge ein, um sie später in schlechten Jahren zu höheren Preisen zu verkaufen und vom Gewinn die Durststrecke zu überbrücken.

Viele setzen nach wie vor auf die Rheingauer Flöte als Distinktionsmerkmal. Die Schlegelflasche mit dem sehr schlanken, kantigen Hals im Facettenschliff macht optisch richtig was her, passt aber mit ihren 35 cm Höhe nicht in die meisten standardisierten Supermarktregale. Dort findet man Rheingau-Wein allerdings generell kaum, denn der ist im niedrigen Preissegment eher selten zu finden. Eine Ausnahme bilden dabei die Weine des Klosters Eberbach. Etwa 150 Jahre nachdem Kaiser Otto II. den Großteil des Rheingaus der Kirche geschenkt und damit in sehr fähige Hände gegeben hatte, wurde hier der erste Wein angebaut – zunächst allerdings nur zur Verwendung in der Heiligen Messe. Aber wie die meisten Mönche waren auch die Eberbacher Zisterzienser sehr geschäftstüchtig und erkannten, da sie durch ihr im Burgund liegendes Mutterkloster über einige Expertise verfügten, das Potential ihres Weinberges. Zunächst drängte man die Bewaldung des Taunus zurück und vervielfältigte damit die Anbaufläche, dann tauschte man nach und nach rote gegen weiße Reben aus, um sich von der französischen Konkurrenz abzusetzen. Mit 240 Hektar Anbaufläche ist das dem Land Hessen gehörte Weingut heute das größte Deutschlands und produziert sowohl sehr preisgünstige Alltagsweine als auch Spitzenerzeugnisse, etwas aus der bekannten Lage Erbacher Marcobrunn mit ihrer genialen Art der natürlichen unterirdischen Bewässerung.

Dorther stammte schon der Tropfen, mit dem Kaiser Wilhelm I. die Einweihung des Niederwalddenkmals begoss. Die oberhalb der Weinberge thronende Germania schaut wohlwollend auf eines der Zentren der Rheinromantik, das malerische Rüdesheim, und vielleicht bis hinein in dessen Herzkammer, die Drosselgasse. Die nicht mal 150 Meter lange Abzweigung der Rheinuferpromenade lockt mit ihrem Charme aus Kopfsteinpflaster, Fachwerk und sehr vielen Schenken, und auch wenn die Souvenirläden mit ihrem Kitsch und die mehreren Millionen Besucher, die sich jährlich von den Ausflugsschiffen hinunter- und durch die Weinlokale hindurchschieben, das romantische Bild etwas stören, trifft nach wie vor der von Peter Alexander gesungene Marketing-Schlager „Zu Rüdesheim in der Drosselgaß’“ den Nagel auf den Kopf: „Das Gäßlein, gottseidank, ist schmal, wenn man nach Hause geht!“

Die Noblesse des Rheingauer Weines wird dort natürlich optisch nicht so sehr greifbar in den vielen Adelsrelikten in der Region. Feine Herrschaften investierten im 19. Jahrhundert, als königliche Tafeln in ganz Europa mit den Erzeugnissen aus Eltville und Kiedrich bestückt wurden, gern ihr überschüssiges Vermögen in eine Parzelle, um finanziell vom Boom zu profitieren und ihren Namen bekannt zu machen. Graf von Kanitz, Prinz von Hessen, Baron Knyphausen leben auf den Etiketten fort, auch wenn die ursprünglichen Träger längst vergangen sind. Und auch Schlossweingüter wie Schloss Schönborn oder Schloss Reinhartshausen wecken nicht umsonst Assoziationen mit dem Chateau-System Frankreichs. Tradition und Perfektion sind hier absolute Selbstverpflichtung, manchmal bis zur letzten Konsequenz: auf sehr tragische Weise dokumentierte das der Weinfunktionär Erwin Graf Matuschka-Greiffenclau, der sich das Leben nahm, als sein Weingut Schloss Vollrads 1997 nach 23 Generationen in Familienbesitz Konkurs anmelden musste.

Der unterschwellig omnipräsente Luxus verleitet Winzer und Händler oft zu Marketing-Aktionen, die in anderen Regionen ganz und gar undenkbar wären und oft nicht eines gewissen Quäntchens Dekadenz entbehren: die jährliche Auktion von Kloster Eberbach und VDP Rheingau – der übrigens mit 31 Mitgliedern mehr als jedes andere deutsche Gebiet aufbietet – findet als „nasse Versteigerung“ statt, man kann mit Ausnahme der Unikate folglich jeden Wein im Vorfeld kosten. Die internationale Anerkennung ist also unbestritten – zum allergrößten Teil jedenfalls. Denn im britischen Sprachgebrauch hält sich hartnäckig der Slangausdruck „hock“. Er ist die Kurzform für die als Exklave des sonst kompakten Rheingaus südöstlich von Wiesbaden gelegenen Gemeinde Hochheim am Main, die 1845 hohen Besuch in Form von Queen Victoria begrüßen durfte. Sie schätzte deutschen Riesling sehr und so etablierte sich der Ausdruck schnell bei Hofe. Ob es nun an den Weltkriegen lag oder an der rheinhessischen Billigwein-Schwemme der 70er und 80er Jahre – denn die Briten unterschieden nicht nach Anbaugebiet, sondern verorteten jeden Weißwein vom Rhein unter „hock“ -, jedenfalls erfuhr die anfangs in höchstem Maße anerkennende Bezeichnung einen ziemlichen Bedeutungswandel und meint heutzutage hauptsächlich sehr minderwertige deutsche Exportweine. Aber das ist natürlich nur eine ganz kleine Fußnote, deren frecher Beigeschmack von einem Schluck Trockenbeerenauslese sofort getilgt werden würde. Und auch wenn überzeugte Puristen deren manchmal schwülstig-barocken Stil nicht mögen, geschichtsträchtig ist er allemal. Text: Dario Sellmeier

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Länder/Regionen

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide Bourse 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse Côte de Beaune Bio 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide-Bourse 1er Cru 2023 ist ein prachtvoller, kräftiger, fast barocker Chardonnay aus einer winzigen Parzelle unterhalb von Bâtard-Montrachet – dicht, druckvoll und mit großem Lagerpotenzial.


Vide-Bourse – unterhalb von Bâtard-Montrachet

Vide-Bourse ist ein herausragender Premier Cru am südöstlichen Rand von Chassagne-Montrachet, direkt unterhalb des berühmten Grand Cru Bâtard-Montrachet an der Grenze zu Puligny. Die Lage ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt; die tonig-kalkigen, gut drainierten Böden bringen prachtvolle, kräftige, fast schon barocke Weine mit großem Lagerpotenzial hervor – eine Stilistik zwischen der Brillanz von Puligny und der Fülle von Chassagne.

Der Vide-Bourse von Thomas Morey stammt aus einer nur 0,20 Hektar kleinen Parzelle mit über siebzig Jahre altem Rebbestand. Das geringe Ertragsniveau der alten Reben liefert Konzentration und Tiefe.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Maskuline Kraft und Dichte treffen auf ein packendes Säurespiel, eine faszinierende Textur, Druck und einen delikaten Nachhall. Ein kräftiger, vielschichtiger Chassagne mit der Fülle, die ihm die Nähe zu Bâtard-Montrachet schenkt – getragen von präziser Mineralität.

Kraft, Dichte und Druck, ausbalanciert von packender Säure – Vide-Bourse zeigt die barocke Seite von Chassagne in Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse, Côte de Beaune (Frankreich); südöstlich unterhalb von Bâtard-Montrachet, tonig-kalkige, gut drainierte Böden; Parzelle 0,20 ha, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

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Rebsorten

Josef Dockner Zweigelt vom Löss

Wein · Rotwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Zweigelt vom Löss ist ein typischer Zweigelt aus Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet. In der Nase duftig, mit schöner Primärfrucht nach Sauerkirschen und Zwetschgen. Am Gaumen elegant, fruchtig und würzig.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Namensgebend und stilprägend sind die Lössböden: Sie speichern Wärme und bringen fruchtbetonte, samtige Rotweine hervor. Zweigelt ist die meistangebaute rote Rebsorte Österreichs – eine Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Zweigelt von Lössböden. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Primärfrucht und die Eleganz des Weins zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase duftige Primärfrucht nach Sauerkirsche und Zwetschge, dazu ein Hauch Würze. Am Gaumen elegant, saftig und fruchtig-würzig, mit weichen Tanninen und unkompliziertem, sauberem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter.

Passt zu: Schweinsbraten, Geflügel, Pasta, Brettljause und mittelreifem Käse.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – 100 % Zweigelt (Lössböden), trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Weine

Marie-Courtin Résonance Extra Brut BIO

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Blanc de Noirs · Bio

Marie-Courtin Résonance Extra Brut ist ein ausdrucksstarker Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir und steht exemplarisch für den klaren, unverstellten Stil des Hauses Marie-Courtin. Ohne Dosage abgefüllt und im Emailletank ausgebaut, bewahrt er bemerkenswerte Präzision und Klarheit. Im Glas kühl, beerig und kalkig-mineralisch.


Polisot (Côte des Bar)

Die Trauben stammen aus Polisot an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die kalkig-kreidigen Böden verleihen dem Pinot Noir seine feine, kalkige Mineralität und Klarheit. Marie-Courtin (Dominique Moreau) arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Ausbau erfolgt im Emailletank, was Frucht und Präzision bewahrt. Nach mindestens zwei Jahren Flaschenreife wird er ohne Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, gut eingebundener Perlage. In der Nase ruhig und fokussiert: rote Johannisbeeren, Himbeeren, ein Hauch Sauerkirsche, zarte florale Noten und kalkige Mineralität; mit Luft eine subtile Würze. Am Gaumen straff und klar strukturiert, zugleich ausgewogen, mit klarer Säure, beeriger Frucht und salziger Frische. Das Finish ist trocken und sauber.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und feine Vorspeisen.


Lage: Polisot, Côte des Bar (Champagne); Kalk/Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: 100 % Pinot Noir, Emailletank, ohne Dosage, mind. 2 Jahre Flaschenreife

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Rebsorten

Von Winning Sauvignon Blanc II

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Sauvignon Blanc II von Winning · Deidesheim Pfalz (Mittelhaardt) trocken Stachelbeere · Limette kernige Mineralität 2024

Der von Winning Sauvignon Blanc II 2024 ist ein klassischer Sauvignon Blanc mit sortentypischen Aromen von Stachelbeere und Limette. Im Geschmack grasige Nuancen, verbunden mit einer kernigen Mineralität.


Sauvignon Blanc II – der Gutswein von von Winning

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen Rieslingen ist von Winning für seine fassvinifizierten Sauvignon Blancs bekannt – eine in der Pfalz seltene Spezialität. Der Sauvignon Blanc II ist der Einstieg in diese Reihe.

Die Trauben stammen von den Lagen der Mittelhaardt mit ihren Böden aus Buntsandstein, Kalk und Lösslehm. Diese Herkunft gibt dem Wein neben der sortentypischen Frucht seine kernige, mineralische Prägung.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrte die sortentypische Aromatik und die kernige Mineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Sauvignon Blanc von der Pfalz, Jahrgang 2024; 100 % Sauvignon Blanc.

Der Wein wird im typischen Stil des Guts schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung von sortentypischer Frucht, grasiger Frische und mineralischer Struktur ausgerichtet.

Im Glas

Ein klassischer Sauvignon Blanc mit sortentypischen Aromen von Stachelbeere und Limette, dazu ein Hauch Zitrus und Holunderblüte. Im Geschmack grasige Nuancen, verbunden mit einer kernigen Mineralität; am Gaumen frisch und knackig, mit lebendiger Säure und klarem, mineralischem Nachhall.

Sortentypische Stachelbeere und Limette, grasige Nuancen und ein Hauch Holunderblüte – frisch und knackig, mit lebendiger Säure und kerniger Mineralität.

Ein frischer, animierender Sauvignon Blanc. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche.


Herkunft: Pfalz (Mittelhaardt); Weingut von Winning, Deidesheim
Klassifikation: Sauvignon Blanc, Pfalz (trocken); 100 % Sauvignon Blanc
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation im Stil des Guts

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Südafrika

Bon Courage Pinotage

Rotwein · Robertson · Pinotage · Südafrika

Bon Courage Pinotage ist ein Rotwein aus 100 % Pinotage aus dem Robertson Valley in Südafrika. Pinotage ist die südafrikanische Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault und gilt als heimische Spezialität des Landes. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Im Glas ein dunkler, runder Pinotage mit reifer Frucht, Mokka und Würze.


Robertson

Das Robertson Valley liegt im Breede River Valley rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten geben den Rotweinen Tiefe und Frische. Drei Flüsse durchziehen das Tal und haben unterschiedliche Bodentypen abgelagert.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinotage. Nach der Gärung reift er über zwölf Monate in Barriquefässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz macht den Wein rund am Gaumen, gibt ihm Schmelz und einen eleganten Abgang.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Backpflaume, kräftiger Mokka und schwarze Johannisbeere. Am Gaumen kommen reife, dunkle Früchte hinzu, die sich mit indischen Gewürzen verbinden. Der Wein ist rund und schmelzig, der Abgang elegant und lang.

Am Tisch

Schon zugänglich; eine kurze Belüftung im Dekanter tut ihm gut. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Schmorgerichte, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Robertson Valley (Breede River Valley), Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: über 12 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

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Weine

Andres Pfalz Chardonnay Kalkmergel BIO

Weißwein · Pfalz · Chardonnay

Chardonnay Kalkmergel (Gutswein) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Kalkgesteinsböden trocken · Burgunder-Vorbild BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Chardonnay Kalkmergel trocken 2025 ist ein genialer Gutswein: Chardonnay, Kalkgesteinsböden und das feine, sensible Gespür der Gebrüder Andres sorgen für ein begeisterndes Verhältnis von Frucht, Mineralik und Schmelz. Ein Hoch auf die Pfalz!


Chardonnay vom Kalkmergel – Gutswein aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Chardonnay Kalkmergel ist ihr Gutswein aus dieser Rebsorte – das Fundament ihres viel beachteten Chardonnay-Programms.

Die Trauben stammen von Kalkgesteinsböden der Mittelhaardt. Dieser kalkgeprägte Untergrund verleiht dem Chardonnay eine klare, frische Struktur und eine feine Mineralität – unverkennbar mit dem Burgund als Vorbild.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Chardonnay 2025 zeigt eine reife, klare Frucht bei lebendiger Frische. Die kalkgeprägten Böden und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahren die frische Struktur und feine Mineralität – Frucht, Mineralik und Schmelz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay (Gutswein) aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Chardonnay von Kalkgesteinsböden.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Verbindung von klarer Frucht, feiner Mineralität und Schmelz ausgerichtet – mit dem Burgund als stilistischem Vorbild. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Chardonnay, Kalkgesteinsböden und das feine, sensible Gespür der Gebrüder Andres sorgen für ein begeisterndes Verhältnis von Frucht, Mineralik und Schmelz. Ohne Zweifel spürt man das Burgund als Vorbild, seine klare, frische Struktur ist unverkennbar. Zitrusfrucht, Fenchel, nasser Stein, Brotkruste, Meeresgischt … alles fügt sich feinfühlig und perfekt zusammen. Ein Hoch auf die Pfalz!

Zitrusfrucht, Fenchel, nasser Stein, Brotkruste und Meeresgischt – klare, frische Struktur mit dem Burgund als Vorbild, ein begeisterndes Verhältnis von Frucht, Mineralik und Schmelz.

Ein feiner, mineralischer Gutswein-Chardonnay. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Kalkgesteinsböden (Kalkmergel); Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Chardonnay-Gutswein, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Côtes du Rhône Villages Orange · Rhône Rotem & Mounir Saouma Zementei & 500-l-Holz über 1 Jahr Ausbau 2021

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine superspannende Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise. Ein Wein von ultrafeiner Machart, dem man die Handschrift eines Top-Burgunder-Winzers förmlich anschmeckt – die perfekte Mischung aus der Eleganz des Nordens und der Kraft des Südens.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. 2011 erwarben sie eine öde, verlassene Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes inspirierten den Namen „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Auf Côtes-du-Rhône-Villages-Niveau folgt der Inopia derselben Philosophie wie die großen Weine des Guts: außergewöhnliches Terroir, hohe Qualität aus ertragsschwachen Reben und ein langer, ungestörter Ausbau nach der Gärung. So entsteht ein Wein, der weit über sein Appellations-Niveau hinausweist.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

2021 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, klassischer Jahrgang mit später Reife. Nach anspruchsvollem Frühjahr und moderatem Sommer entstanden besonders frische, elegante und fein gezeichnete Rotweine mit lebendiger Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für Mounir Saoumas Stil, der Transparenz und Finesse über pure Kraft stellt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise bringt dabei Säure und Würze in den Wein.

Die Trauben werden nach der selektiven Lese über eine Woche lang natürlich vergoren. Anschließend gelangt der Most in ein Zementei und in 500-Liter-Holzfässer, um dort über ein Jahr weiter zu reifen. Dieser ruhige, burgundisch inspirierte Ausbau verleiht dem Wein seine feine Textur und seine vielschichtige Aromatik.

Im Glas

Der erste Duft wirkt unklar und merkwürdig, mit Sauerstoffzufuhr kommt eine feine pfeffrige Note hinzu. Der Wein duftet elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und auch Weißer Tee erfreuen die Sinne. Auch der Geschmack ist ultrafein. Man schmeckt dem Wein die Handschrift eines „Top-Burgunder-Winzers" förmlich an. Eine perfekte Mischung von Eleganz des Nordens (Burgund) und Kraft des Südens (Rhône) mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben!

Elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und Weißer Tee, dazu feine Pfeffrigkeit – ultrafein, mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben.

Mit Luft entfaltet sich der Wein zusehends – ruhig dekantieren und Zeit im Glas geben. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Parzelle bei Orange, südliche Rhône (Frankreich); Rotem & Mounir Saouma; ertragsschwache Reben, minimalistisch bewirtschaftet
Klassifikation: AOC Côtes du Rhône Villages; Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise (trocken)
Ausbau: selektive Lese, ~1 Woche natürliche Gärung, danach über ein Jahr im Zementei und in 500-l-Holzfässern

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Weine

Avan 2023

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero Avan ~900 m Höhe Juan Manuel Burgos 12 Monate franz. Eiche 2023

Der Avan 2023 von Juan Manuel Burgos ist ein vielschichtiger Tempranillo mit intensiv-roten Beerenfruchtaromen – jugendlich frisch und fruchtbetont, zugleich von subtiler Eleganz und Feinheit. Einer der besten Tempranillos der Ribera del Duero.


Juan Manuel Burgos – Avan aus Fuentelcésped

Bodegas y Viñedos Juan Manuel Burgos liegt in Fuentelcésped in der Ribera del Duero. „Juanma" verkörpert den typischen Geist der Region und verbindet ihn mit moderner Innovation – im Weinberg konsequent traditionell und naturnah, nach den Mondphasen gepflegt, im Keller mit nur minimalem Schwefeleinsatz.

Der Avan ist die mittlere Stufe des Projekts und gleichsam dessen Visitenkarte: ein reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus hochgelegenen Weinbergen auf rund 900 Metern, auf kalkhaltigen Böden mit Sand und Ton. Die großen Tag-Nacht-Kontraste sorgen für eine langsame Reife – die Grundlage für Frische, Tiefe und Energie.

Jahrgang 2023 – Ribera del Duero

Der Jahrgang 2023 zeigt den Avan jugendlich frisch und fruchtbetont, mit intensiv-roter Beerenfrucht und feiner Struktur. Die Höhenlage gibt dem Wein seine lebendige Spannung – kraftvolle Frucht trifft auf subtile Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Reife über 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche. Der Holzeinsatz dient der feinen Strukturierung, ohne die intensive Frucht zu überlagern. Naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert).

Im Glas

Vielschichtig, mit intensiv-roten Beerenfruchtaromen. Neben seiner jugendlichen Frische und seiner Fruchtfülle besticht der Avan durch subtile Eleganz und Feinheit – ein Wein, der Kraft und Finesse in seltener Balance vereint.

Jugendliche Frische, Fruchtfülle und subtile Eleganz – einer der besten Tempranillos der Ribera del Duero.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Reisgerichten sowie zu mittelreifem bis gereiftem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Fuentelcésped (Spanien); hochgelegene Weinberge ~900 m, kalkhaltige Böden mit Sand und Ton
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: 12 Monate französische Eiche; naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert)

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