Das Weinbaugebiet Rheingau

Rheingau, Riesling und die Geschichte mit der Spätlese

An den unteren Hängen des Taunus lässt es sich als Rebstock gut leben: der Wald sorgt für einen Regenschatten und verhindert gleichzeitig das nächtliche Hinunterwandern kalter Luftmassen in die Weinberge. Gleichzeitig spiegelt der Rhein das Sonnenlicht und hält sie damit warm. Am Rheinknie zwischen Lorch und Hochheim hat die Natur irgendwann einmal entschieden, dass der Fluss das vor ihm liegende Gebirge auf seinem Weg Richtung Nordsee lieber meiden soll und ihm deswegen eine scharfe Linkskurve verpasst – aus diesem Grund sind fast alle Rebflächen perfekt Richtung Süden ausgerichtet. Das ist durchaus eine Notwendigkeit, wenn man bedenkt, wie weit nördlich in Wein-Deutschland wir uns hier schon befinden. Auf nur 13 Kommunen verteilt sich der Weinbau, davon sind mit Frankfurt und Wiesbaden gleich zwei Großstädte dabei, die aber jeweils nur einen sehr geringen Anteil beisteuern. Beide gehören auch historisch betrachtet gar nicht zur Region Rheingau, ebenso wenig wie der völlig abseits nahe Kassel an der Eder gelegene gelegene Böddiger Berg, lange Zeit nördlichster Weinberg Deutschlands.

Hier an Rhein und Main liegt kaum ein Weinberg mehr als vier oder vielleicht fünf Kilometer vom Wasser entfernt. Dessen Mikroklima spielt für die Aromatik der Weine oftmals eine wichtigere Rolle als die Beschaffenheit der Böden. Diese sind in Ufernähe meist von Löss und Lehm geprägt und bringen durch deren Tiefgründigkeit sehr fruchtbetonte Weine hervor, während in höheren Lagen finessenreiche Vielschichtigkeit begünstigende Bodentypen wie Quarzit und Schiefer dominieren.

Ein guter Riesling aus dem Rheingau mag in seiner Jugend oft zurückhaltend erscheinen, auch wenn die hohen Durchschnittstemperaturen dafür sorgen, dass er schon früh recht körperreich daherkommt und wenig mit seinen mineralisch-schlanken Verwandten von Mosel und Nahe gemeinsam hat. Mit der Zeit – und das können ohne Weiteres mehrere Jahrzehnte sein – blüht er richtig auf: dann tritt sein saftiges Pfirsichbukett in den Vordergrund und er erreicht eine unnachahmliche Fülle, die jedoch niemals fett wirkt, sondern sich ihre aristokratische Haltung bewahrt.

Der Riesling ist mit sage und schreibe 78 Prozent der Gesamtfläche eine von lediglich zwei Rebsorten, die auf den 3200 Hektar des Rheingaus eine Rolle spielen; die paar versprengten Anteile Silvaner oder Weiß- und Grauburgunder stellen keine ernsthafte Konkurrenz dar, die König Riesling natürlich sowieso nicht dulden würde. Der sitzt wieder sehr fest im Sattel, nachdem er in den 70ern fast gestrauchelt wäre: in Nachkriegsdeutschland trank man zwar gern süß, was dem Rheingau entgegenkam, aber lieber für den schmalen Taler, wodurch das feine Gleichgewicht zwischen Süße und Säure im Wein unrentabel wurde: die vormals komplexen Weinkunstwerke verflachten zu plumpen Sauf-Süßweinen. Als dann eine Neufassung des Weingesetzes noch die künstliche Aufzuckerung erlaubte, ging das Niveau vollends in den Keller. Das änderte sich erst, als man mithilfe hundert Jahre alter Lagenkarten anhand der dort verzeichneten unterschiedlichen Steuerklassen die Parzellen qualitativ sortierte – Wein sollte nicht mehr austauschbar schmecken, sondern nach seinem Herkunftsort.

Die rote Seite vertritt der Spätburgunder, der immerhin noch zwölf Prozent auf sich zu vereinen vermag. Er wird allerdings fast ausschließlich in Assmannshausen kultiviert, das sich mit seinen Steilhängen eher schon dem benachbarten Gebiet Mittelrhein angleicht. Ironischerweise hat auch die erfolgreichste Neuzüchtung der Weinwelt, der Müller-Thurgau, der 1882 in der hiesigen Forschungsanstalt Geisenheim das Licht der Welt erblickte, keine Chance. Und auch der Orleans, dessen Anbau Kaiser Karl der Große im 8. Jahrhundert anordnete, nachdem er auf einer Rheinfahrt zufällig das Potential der Südhänge erkannte, auf denen der Schnee am Winterende schon deutlich früher schmolz als sonstwo in der Umgebung, wird nur noch von einer Handvoll Winzer gepflegt.

An einem Namen wird man wohl kaum vorbeikommen: Johannisberg. Und diese Begegnung kann sich erstmal sehr verwirrend gestalten, denn es ist sowohl der Name eines Ortsteils als auch eines Schlosses, einer Weinbergslage und des Bereichs des gesamten Anbaugebietes Rheingau. Kompliziert? Gut, der Reihe nach. Zwischen Oestrich-Winkel und Geisenheim liegt das zu letzterem gehörende Johannisberg, ein idyllisches Örtchen, das aus gutem Grund eine Partnerschaft mit dem Burgunder-Eldorado Puligny-Montrachet unterhält. Oberhalb davon thront auf dem genau vom 50. Breitengrad durchschnittenen Johannisberg das gleichnamige Schloss, das sich auch heute noch rühmt, das erste Riesling-Weingut der Welt gewesen zu sein. Ehedem beherbergte es ein Kloster unter der Herrschaft des Fürstabtes von Fulda. Dieser galt als Weinnarr und wollte alle wichtigen Entscheidungen den Weinbau betreffend in eigener Hand behalten, weswegen es Sitte war, dass ein berittener Bote einige Trauben nach Fulda brachte, damit der Fürstabt sich von deren voller Reife überzeugen und den Lesebeginn anordnen konnte. Im Jahr 1775 jedoch verspätete sich der Bote um ganze zwei Wochen – eine Katastrophe für die Mönche, die sich ihrem Herrn nicht zu widersetzen trauten und daher zähneknirschend dabei zusehen mussten, wie die Trauben nach und nach zusammenschrumpften und zu schimmeln begannen. Ein Vorgänger des Fürstabtes hatte es sich nämlich 60 Jahre zuvor einfallen lassen, radikal gegen bisherige Konventionen des Weinbaus aufzubegehren und Riesling nicht mehr im Verbund mit anderen weißen Rebsorten anzupflanzen; eine Technik, die man heute noch vom Gemischten Satz aus Österreich kennt. Das war sehr riskant, denn damit entfiel die natürliche Absicherung, bei schlechtem Ertrag der einen Rebe auf den der anderen ausweichen zu können.

Als der Reiter endlich eintraf, hatte man die Hoffnung auf einen guten Jahrgang schon vollkommen aufgegeben und presste das kümmerliche anzusehende Lesegut eigentlich nur noch aus Routine. Die Überraschung bei der Verkostung war dann umso größer: der Wein war vorzüglich gelungen, vor allem die noble Süße begeisterte. Dass die Mönche der Weinwelt gerade die Spätlese geschenkt hatten, wurde ihnen erst nach und nach bewusst, ein Lesebeginn erst im November damit aber zur Regel. Heute ist der sogenannte Spätlesereiter im Innenhof des Schlosses ein steinernes Zeugnis der Dankbarkeit für diesen himmlischen Zufall. Wobei Zufall vielleicht nicht ganz zutreffend ist, denn tatsächlich ist der Rheingau geradezu prädestiniert für die Erzeugung von Süßweinen: wenn der Herbst warm ist und durch den vom Fluss aufsteigenden Frühnebel gleichzeitig genug Feuchtigkeit in der Luft hängt, entwickelt sich die Edelfäule besonders gut. Was aber blieb, war das Problem von Missernten bei reinsortigem Anbau. Die Lösung dafür ist in den Grundwortschatz der Weinwelt eingegangen: in Kabinetten, also kleinen, dauerhaft verschlossenen Schatzkammern lagerte man einen Teil der sehr guten Jahrgänge ein, um sie später in schlechten Jahren zu höheren Preisen zu verkaufen und vom Gewinn die Durststrecke zu überbrücken.

Viele setzen nach wie vor auf die Rheingauer Flöte als Distinktionsmerkmal. Die Schlegelflasche mit dem sehr schlanken, kantigen Hals im Facettenschliff macht optisch richtig was her, passt aber mit ihren 35 cm Höhe nicht in die meisten standardisierten Supermarktregale. Dort findet man Rheingau-Wein allerdings generell kaum, denn der ist im niedrigen Preissegment eher selten zu finden. Eine Ausnahme bilden dabei die Weine des Klosters Eberbach. Etwa 150 Jahre nachdem Kaiser Otto II. den Großteil des Rheingaus der Kirche geschenkt und damit in sehr fähige Hände gegeben hatte, wurde hier der erste Wein angebaut – zunächst allerdings nur zur Verwendung in der Heiligen Messe. Aber wie die meisten Mönche waren auch die Eberbacher Zisterzienser sehr geschäftstüchtig und erkannten, da sie durch ihr im Burgund liegendes Mutterkloster über einige Expertise verfügten, das Potential ihres Weinberges. Zunächst drängte man die Bewaldung des Taunus zurück und vervielfältigte damit die Anbaufläche, dann tauschte man nach und nach rote gegen weiße Reben aus, um sich von der französischen Konkurrenz abzusetzen. Mit 240 Hektar Anbaufläche ist das dem Land Hessen gehörte Weingut heute das größte Deutschlands und produziert sowohl sehr preisgünstige Alltagsweine als auch Spitzenerzeugnisse, etwas aus der bekannten Lage Erbacher Marcobrunn mit ihrer genialen Art der natürlichen unterirdischen Bewässerung.

Dorther stammte schon der Tropfen, mit dem Kaiser Wilhelm I. die Einweihung des Niederwalddenkmals begoss. Die oberhalb der Weinberge thronende Germania schaut wohlwollend auf eines der Zentren der Rheinromantik, das malerische Rüdesheim, und vielleicht bis hinein in dessen Herzkammer, die Drosselgasse. Die nicht mal 150 Meter lange Abzweigung der Rheinuferpromenade lockt mit ihrem Charme aus Kopfsteinpflaster, Fachwerk und sehr vielen Schenken, und auch wenn die Souvenirläden mit ihrem Kitsch und die mehreren Millionen Besucher, die sich jährlich von den Ausflugsschiffen hinunter- und durch die Weinlokale hindurchschieben, das romantische Bild etwas stören, trifft nach wie vor der von Peter Alexander gesungene Marketing-Schlager „Zu Rüdesheim in der Drosselgaß’“ den Nagel auf den Kopf: „Das Gäßlein, gottseidank, ist schmal, wenn man nach Hause geht!“

Die Noblesse des Rheingauer Weines wird dort natürlich optisch nicht so sehr greifbar in den vielen Adelsrelikten in der Region. Feine Herrschaften investierten im 19. Jahrhundert, als königliche Tafeln in ganz Europa mit den Erzeugnissen aus Eltville und Kiedrich bestückt wurden, gern ihr überschüssiges Vermögen in eine Parzelle, um finanziell vom Boom zu profitieren und ihren Namen bekannt zu machen. Graf von Kanitz, Prinz von Hessen, Baron Knyphausen leben auf den Etiketten fort, auch wenn die ursprünglichen Träger längst vergangen sind. Und auch Schlossweingüter wie Schloss Schönborn oder Schloss Reinhartshausen wecken nicht umsonst Assoziationen mit dem Chateau-System Frankreichs. Tradition und Perfektion sind hier absolute Selbstverpflichtung, manchmal bis zur letzten Konsequenz: auf sehr tragische Weise dokumentierte das der Weinfunktionär Erwin Graf Matuschka-Greiffenclau, der sich das Leben nahm, als sein Weingut Schloss Vollrads 1997 nach 23 Generationen in Familienbesitz Konkurs anmelden musste.

Der unterschwellig omnipräsente Luxus verleitet Winzer und Händler oft zu Marketing-Aktionen, die in anderen Regionen ganz und gar undenkbar wären und oft nicht eines gewissen Quäntchens Dekadenz entbehren: die jährliche Auktion von Kloster Eberbach und VDP Rheingau – der übrigens mit 31 Mitgliedern mehr als jedes andere deutsche Gebiet aufbietet – findet als „nasse Versteigerung“ statt, man kann mit Ausnahme der Unikate folglich jeden Wein im Vorfeld kosten. Die internationale Anerkennung ist also unbestritten – zum allergrößten Teil jedenfalls. Denn im britischen Sprachgebrauch hält sich hartnäckig der Slangausdruck „hock“. Er ist die Kurzform für die als Exklave des sonst kompakten Rheingaus südöstlich von Wiesbaden gelegenen Gemeinde Hochheim am Main, die 1845 hohen Besuch in Form von Queen Victoria begrüßen durfte. Sie schätzte deutschen Riesling sehr und so etablierte sich der Ausdruck schnell bei Hofe. Ob es nun an den Weltkriegen lag oder an der rheinhessischen Billigwein-Schwemme der 70er und 80er Jahre – denn die Briten unterschieden nicht nach Anbaugebiet, sondern verorteten jeden Weißwein vom Rhein unter „hock“ -, jedenfalls erfuhr die anfangs in höchstem Maße anerkennende Bezeichnung einen ziemlichen Bedeutungswandel und meint heutzutage hauptsächlich sehr minderwertige deutsche Exportweine. Aber das ist natürlich nur eine ganz kleine Fußnote, deren frecher Beigeschmack von einem Schluck Trockenbeerenauslese sofort getilgt werden würde. Und auch wenn überzeugte Puristen deren manchmal schwülstig-barocken Stil nicht mögen, geschichtsträchtig ist er allemal. Text: Dario Sellmeier

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Länder/Regionen

Mabis Valpolicella Ripasso Classico Superiore

Wein · Rotwein · Valpolicella · Italien

Mabis Valpolicella Ripasso Classico Superiore wird aus Corvina, Corvinone und Rondinella gekeltert und ein zweites Mal auf der Maische eines Amarones vergoren. So erlangt er die rosinige Frucht und Intensität eines Amarone, mundet jedoch etwas feinfruchtiger und leichter.


Valpolicella / Venetien

Der Wein stammt von Mabis (Biscardo), einem Familienbetrieb im Veneto bei Verona. Die Trauben wachsen in der Valpolicella Classico, der historischen Kernzone in den Hügeln nördlich von Verona – seit der Antike für ihre hochwertigen Rotweine bekannt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Corvinone und Rondinella. Nach der ersten Gärung wird der Wein nach der Ripasso-Methode ein zweites Mal auf der Maische eines Amarones vergoren – das verleiht ihm zusätzliche Farbe, Tannine, Körper und Konzentration. Anschließend reift er rund 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, gefolgt von einer Flaschenreife.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. Fein-würzige Aromen von Kirschen und süßen Trauben, untermalt von Schokoladennoten. Am Gaumen sehr dicht und vollmundig, mit rosiniger Frucht und weichen Tanninen. Langer, weicher Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss etwas atmen lassen – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse.


Lage: Valpolicella Classico, Venetien (Italien); Mabis (Biscardo)
Klassifikation: Valpolicella Ripasso Classico Superiore DOC – Cuvée aus Corvina, Corvinone & Rondinella
Ausbau: Ripasso-Methode (zweite Gärung auf Amarone-Maische), ~12 Monate slawonische Eiche, anschließend Flaschenreife

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Spirituosen

Martin Codax Augardente de Galica

Spirituose · Tresterbrand (Orujo) · Galicien · Spanien

Martín Códax Augardente de Galicia ist ein galizischer Tresterbrand (Orujo) aus dem Trester der Albariño-Traube – eine traditionelle Spezialität Nordwestspaniens, klar und kristallin abgefüllt.


Herkunft / Galicien

Die genossenschaftliche Bodega Martín Códax (gegründet 1985) liegt im Val do Salnés in den Rías Baixas und ist vor allem für ihre Albariño-Weine bekannt. Der Tresterbrand Orujo (galicisch Augardente) ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der galizischen Genusskultur – für ein weinkelterndes Haus die folgerichtige Spezialität.

Trester und Destillation

Gewonnen aus dem Trester (Pressrückstand) der Albariño-Traube. Der Brand wird zweifach mittels Wasserdampfdestillation gebrannt, was unerwünschte Aromen herausfiltert und eine reine, klare Aromatik ergibt. Abgefüllt ohne Fassreifung – klar und kristallin.

Im Glas

Klar und kristallin. In der Nase gibt der Brand sofort seinen Trester-Ursprung preis: fruchtige Traubennoten treffen auf knackigen Apfel und feine Kräuter. Am Gaumen warm und sauber, würzig, mit Albariño-Anklängen im Nachhall.

Pur genießen

Sehr kühl bei 5–8 °C pur servieren – als Digestif nach dem Essen oder klassisch zum Espresso. Nicht auf Eis, damit Aromen und Frische erhalten bleiben.

Ideal: pur als Digestif, zum Espresso.


Herkunft: Galicien (Spanien); Bodega Martín Códax (Val do Salnés, Rías Baixas)
Art: Augardente / Orujo de Galicia – Tresterbrand aus Albariño-Trester, ohne Fassreifung (klar)
Destillation: zweifache Wasserdampfdestillation

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Spanien

Conde Pinel Old Vines

Rotwein · Tempranillo · Castilla · Spanien

Conde Pinel Old Vines ist ein Rotwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Der reinsortige Tempranillo von rund 30 Jahre alten Reben reifte vier Monate in französischer Eiche – rubinrot, mit reifer Beerenfrucht, dunkler Schokolade und Kaffeenoten.


Castilla

Hammeken Cellars mit Sitz in Jávea (Alicante) keltert moderne spanische Weine aus Lagen im ganzen Land. Der Conde Pinel Old Vines trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla; die Trauben stammen von rund 30 Jahre alten Reben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Nach der temperaturkontrollierten Gärung reift der Wein vier Monate in französischen Eichenfässern, was ihm Röstnoten und Tiefe verleiht, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife Beerenfrucht, schwarze Kirsche und Pflaume, dazu dunkle Schokolade und geröstete Kaffeebohnen. Am Gaumen vollmundig und dicht, weich und rund, mit gutem Druck und anhaltendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo, der anspruchsvoll mundet und doch zu vielen Gelegenheiten passt.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, Wild und Hartkäse.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Rotwein (halbtrocken)
Ausbau: 4 Monate in französischer Eiche

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2012 Biodynamie · 14,0 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012 ist ein biodynamischer, mineralisch-würziger Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – fleischig, salzig und konzentriert, im klassischen Côte-Brune-Stil von den Basaltsteinen des Rocks District.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2012 – Walla Walla Valley

2012 gilt in Washington als herausragender, ausgewogener Jahrgang: ein warmer, trockener Vegetationsverlauf brachte vollreife, gesunde Trauben bei erhaltener Frische.

Ein idealer Jahrgang für tief konzentrierte, zugleich strukturierte und elegante Syrahs mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2012, 14,0 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Nur 463 Kisten wurden erzeugt.

Im Glas

Ein savory, fast blutiges Bouquet: Asche, schwarzer Pfeffer, Steinsalz, schwarze Olive, nasser Stein, Tabak und Potpourri über dunkler Frucht aus schwarzer Kirsche und Pflaume, dazu getrocknete Kräuter, Paprika und schwarze Lakritze. Am Gaumen vollmundig, elegant und konzentriert, mit starker salziger Mineralität, reifen Tanninen und großer Länge – ein deutlich „Brune"-geprägter Syrah.

Fleischig, salzig und konzentriert – ein Côte-Brune-Syrah von den Basaltsteinen des Rocks District.

Heute gut trinkreif, mit weiterem Potenzial bis etwa 2032. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde, sur echalas), 14,0 % vol

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2021

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2021 ist ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders klar gezeichnete, frische Weißweine mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen tiefen, konzentrierten und zugleich frischen Chardonnay mit ausgeprägtem Säurebogen und großer Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – geprägt von Aromen wie knackigem grünem Apfel und Birne, echter Vanille, Zitrusfrüchten, Haselnuss und nassem Stein. Geradlinige, frische Frucht findet sich auch im Geschmacksprofil wieder. Ein innerer Nerv, beeindruckende Länge und ein durch den kühlen Jahrgang geprägter Säurebogen bestimmen den Nachhall am Gaumen.

Grüner Apfel, Vanille, Haselnuss und nasser Stein – tief, mineralisch und konzentriert, mit innerem Nerv und langem Säurebogen.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Spanien

Zarate Tras da Vina Albarino 2020

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage Tras da Viña Zárate Granitboden (Xabre) 30 Monate Feinhefe nur 0,6 ha 2020

Der Zárate Tras da Viña Albariño 2020 stammt von der nur 0,6 Hektar kleinen Lage „Tras da Viña" – handgelesen, spontan vergoren und 30 Monate auf der Feinhefe gereift. Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden: mineralisch, komplex und mit enormem Spannungsbogen.


Tras da Viña – Granit-Albariño aus dem Val do Salnés

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der organisch und weitgehend biodynamisch arbeitet. Seine Einzellagenweine zählen zu den größten Weißweinen Spaniens.

Die nur 0,6 Hektar kleine Parzelle Tras da Viña wurde 1970 mit Stecklingen aus der uralten El-Palomar-Lage bepflanzt. Ihr Boden aus zersetztem, gelblichem Granit („Xabre") ist etwas reicher als auf den übrigen Güterlagen – das verleiht dem Wein Körper und Gewicht bei rassigem, energiegeladenem Kern. Man schmeckt förmlich den Granitboden.

Jahrgang 2020 – Rías Baixas

2020 war im Val do Salnés ein klassischer, frischer Albariño-Jahrgang mit lebendiger Säure und klarer Frucht. In der Granitlage Tras da Viña und nach 30 Monaten auf der Feinhefe ergibt das einen besonders vielschichtigen, mineralisch geprägten Wein mit großem Spannungsbogen.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2020, Rías Baixas, trocken.

Die Trauben werden per Hand geerntet und selektioniert, anschließend spontan vergoren. Der Wein verbrachte eine sehr lange Reifezeit von 30 Monaten auf der Feinhefe, die ihm seine Komplexität und Individualität verlieh.

Im Glas

Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden. Eine schöne Mineralität, Aromen von Zitrone, Steinobst, Vanille und Wiesenblumen machen sich im Glas breit. Nach Luftkontakt zeigen sich noch intensivere, fast cremige Aromen von Honig und Kräutern, perfekt ausbalanciert und mit einem enormen Spannungsbogen versehen.

Sehr frisch – man schmeckt förmlich den Granitboden: Zitrone, Steinobst, Wiesenblumen und ein enormer Spannungsbogen.

Schon jetzt faszinierend, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Der perfekte Begleiter zu Meeresfrüchten – zu Austern, Muscheln und Krustentieren, zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage Tras da Viña (Galicien, Spanien); zersetzter gelblicher Granit (Xabre), ~0,6 ha; 1970 mit Stecklingen aus El Palomar bepflanzt
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Spontangärung, 30 Monate auf der Feinhefe; organischer/biodynamischer Anbau

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USA

Saxum Broken Stones 2016

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden Eiche, Foudre & Amphore 2016

Der Saxum Broken Stones 2016 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität. Ein herzhafter, mineralischer Wein mit der für 2016 typischen Frische.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – der 2016er stammt aus den Spitzenlagen James Berry, G2 und Paderewski westlich von Paso Robles. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2016 – Paso Robles

2016 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, „klassischer" Jahrgang mit reifer Frucht und besonders guter Frische und Säure. Auf den kalkreichen Lagen ergibt das einen herzhaften, präzisen und mineralisch geprägten Wein. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase: Die primäre Frucht gewinnt zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen hinzu, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah und 2 % Roussanne – aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski –, Jahrgang 2016, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; Petite Sirah Farbe und festes Tannin; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Vergoren mit rund 8 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 22 Monate in unterschiedlichen Gebinden – 51 % neue Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren –, was ihm Tiefe, Frische und eine besondere Textur verleiht. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Herzhaftigkeit und Mineralität: mittleres bis tiefes Rubin im Glas, dazu schwarze Frucht wie schwarze Kirsche und Blaubeere, florale Anklänge von Veilchen und getrockneten Rosenblättern, Potpourri, geröstete Kaffeebohne, Unterholz und eine rauchig-erdige Note. Mit der Reife treten würzig-erdige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, intensiv, herzhaft und fleischig, mit festem, körnigem Tannin und einer großen, kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Kirsche und Blaubeere, Veilchen und Rosenblätter über Kaffee, Unterholz und rauchiger Erde – herzhaft und mineralisch, mit langem Finale.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro, 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah, 2 % Roussanne (trocken)
Ausbau: ~8 % Ganztraube, ~22 Monate in 51 % neuer Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Sauvignon Blanc

Weißwein · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Sauvignon Blanc ist ein trockener, fruchtbetonter Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Sauvignon Blanc mit den klassischen Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone, getragen von einer schönen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Sauvignon Blanc zählt zu den Aushängeschildern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die sortentypische, exotische Frucht und die frische Säure. So entsteht ein klarer, animierender Weißwein im modernen Stil.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase die klassischen Sauvignon-Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone. Am Gaumen sehr saftig und feinwürzig, mit exotischer Frucht und tragender Mineralität. Im Nachklang spannungsgeladene Frucht, die Lust auf den nächsten Schluck macht.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Spargel, Ziegenkäse, Salate, Fisch und Meeresfrüchte.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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