Osteria del Boccondivino – Bra – Italien

Slow Food total

1982 wurde von den Gründern der Slow Food Bewegung die Genossenschaft I Tarocchi ins Leben gerufen, die noch heute in Bra tätig ist und die Prinzipien von gutem, ethischem und nachhaltigem Essen konsequent verfolgt.

1984 folgte der nächste Schritt, und mit der Osteria del Boccondivino gründete I Tarocchi ein eigenes Lokal. Die Osteria befindet sich im Innenhof, der auch die internationale Zentrale von Slow Food beherbergt, und erstreckt sich im ersten Stock über drei Räume. In der warmen Jahreszeit wird auch der große Innenhof genutzt, der sich in einen lebendigen und genussvollen Außenbereich verwandelt.

Hier wird nach den Ideen von Slow Food frische und traditionelle Küche aus der Region angeboten. Die Rezepte sind so, wie sie die „Donna“ schon immer liebevoll für ihre Familie zubereitet hat – Gerichte, die sich warm und wohlig im Körper ausbreiten und ohne viele Worte den Sinn guter Zutaten und Esskultur erklären. Besonders hervorzuheben ist die fantastische und liebevoll zusammengestellte Weinauswahl. Unbekannte sowie hochgelobte Weingüter aus Barolo, Barbaresco und Umgebung laden zu unverschämt fair kalkulierten Preisen zum gemeinsamen Probieren und Trinken ein. Ein köstliches Slow-Life-Erlebnis in einem unaufgeregten, herrlichen Ambiente.

Getrüffeltes Ei, Gnocchi in einer Käsesauce, Käseauswahl aus der Region, Panna Cotta.

Osteria del Boccondivino, Via Mendicità Istruita, 14, 12042 Bra CN, Italien, Telefon: +39 0172 425674, https://www.boccondivinoslow.it/

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65

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Weine

Le Petit Victor blanc Bag in Box Chardonnay Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Pays d'Oc · Frankreich

Le Petit Victor Blanc ist eine frische, fruchtige Weißwein-Cuvée aus Chardonnay und Sauvignon Blanc aus dem Süden Frankreichs – praktisch abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box.


Pays d'Oc / Languedoc

Der Wein stammt aus dem Languedoc im Süden Frankreichs, dessen mediterranes Klima fruchtbetonte, frische Weißweine hervorbringt. Erzeuger ist die renommierte Vereinigung Vignobles Foncalieu.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Chardonnay und Sauvignon Blanc. Chardonnay bringt Fülle und Schmelz, Sauvignon Blanc Frische und krautige Würze. Der kühle Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Aromatik. Abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box, die den Wein vor Sauerstoff schützt, sodass er nach dem Anbruch mehrere Wochen frisch bleibt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische helle Frucht, Zitrus und ein krautiger Anklang. Am Gaumen saftig, frisch und unkompliziert, mit feiner Frucht und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder Terrassenwein, ideal glasweise dank Bag-in-Box.

Passt zu: Salaten, Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel und leichten Sommergerichten.


Lage: Pays d'Oc / Languedoc (Frankreich); Vignobles Foncalieu
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Chardonnay & Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: kühle Gärung (fruchtbewahrend)
Gebinde: Bag-in-Box, 5,0 Liter

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Weine

Weinreich Riesling trocken BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Riesling trocken ist ein fruchtbetonter, knackiger und vor Kraft strotzender, biozertifizierter Riesling – tief und feingliedrig zugleich. Die exotische Aromatik nach Mango und reifem Pfirsich findet sich in Duft und Geschmack ebenso wie am Gaumen wieder.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Dieser Gutsriesling ist Aushängeschild der Basis-Linie und stellt die Rebsorte pur in den Vordergrund.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, kraftvolle und zugleich feingliedrige Stilistik mit klarer exotischer Aromatik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase exotische Frucht nach Mango und reifem Pfirsich. Am Gaumen knackig und kraftvoll, zugleich tief und feingliedrig, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: fruchtbetont, kraftvoll und feingliedrig

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Spirituosen

Marquis de Saint-Loup Calvados Selection

Calvados · Normandie · Apfelbrand · Selection

Marquis de Saint-Loup Calvados Selection ist ein normannischer Apfelbrand aus dem Hause Marquis de Saint-Loup, das seit Generationen Cidre und Calvados erzeugt. Für diese Abfüllung werden ausgesuchte Apfelsorten verwendet und der Brand zwei bis drei Jahre in sehr alten Holzfässern gereift. Das verleiht ihm sein typisches Aroma. Im Glas ein weicher Calvados mit feinen Apfel- und Birnenaromen.


Normandie

Calvados ist der klassische Apfelbrand der Normandie und eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Apfelgärten und das maritime, milde Klima prägen die Region. Die Früchte für diesen Calvados werden reif gelesen und sorgfältig ausgewählt.

Herstellung und Reifung

Der Cidre aus ausgesuchten Apfelsorten wird zunächst vergoren und anschließend zweifach destilliert. Danach reift der Calvados zwei bis drei Jahre in sehr alten Eichenfässern, häufig ehemaligen Port- und Sherryfässern, die für ein rundes, harmonisches Aroma sorgen.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase feine Apfel- und Birnenaromen. Am Gaumen weich und rund, mit klarer Fruchtigkeit und dezenter Fasswürze. Der Abgang ist sanft und unkompliziert.

Zum Genuss

Pur als Digestif genießen, ebenso als Basis für Cocktails oder klassisch als „trou normand". Auch zum Verfeinern von Gerichten mit Schwein, Geflügel oder Wild geeignet.

Passt außerdem zu reifem Käse und Apfeldesserts.


Herkunft: Normandie (Frankreich)
Art: Calvados AOC, Selection
Reifung: 2–3 Jahre in alten Eichenfässern

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Rebsorten

Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 0,375 Liter

Weißwein · Neusiedlersee · Gelber Muskateller Eiswein

100 % Gelber Muskateller Eiswein Illmitz · Seewinkel Sand · Salzlacken edelsüß 2020 0,375 l

Der Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 2020 ist ein edelsüßer Wein aus Illmitz im Seewinkel, gewonnen aus am Stock gefrorenen Trauben. Sortentypisch und klar gezeichnet, mit intensiver Muskatnote, getragen von der salzigen Ader und der Säure, die die Weine von Hans und Lisa Tschida auszeichnen. Gefüllt in der 0,375-Liter-Flasche.


Illmitz im Seewinkel – Sand, Salzlacken und Nebel

Illmitz liegt im Seewinkel am Ostufer des Neusiedler Sees, mitten im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. Die Landschaft ist flach, durchzogen von kleinen, flachen Salzlacken, und gehört zu den wärmsten Weinbauzonen Österreichs. Die Böden sind überwiegend sandig, stellenweise salzhaltig – daher die salzig-mineralische Ader, die man in den Weinen der Gegend wiederfindet.

Für Süßwein ist das Zusammenspiel von Wasser und Wärme entscheidend. See und Lacken sorgen im Herbst für Morgennebel, die Sonne trocknet die Trauben am Nachmittag ab. Diese Wechsel begünstigen Edelfäule – für Eiswein dagegen braucht es das Gegenteil: gesunde Trauben, die bis in den Winter hängen bleiben und erst bei strengem Frost gelesen werden.

Hans und Lisa Tschida führen den Angerhof in Illmitz. Der Großteil ihrer Produktion liegt im Prädikatsweinbereich; Hans Tschida wurde mehrfach als „Sweet Winemaker of the Year" ausgezeichnet. Der Gelbe Muskateller nimmt am Angerhof einen besonderen Platz ein – eine aromatische Sorte, deren Duft im konzentrierten Süßwein besonders deutlich hervortritt.

Jahrgang 2020 – Neusiedlersee

Eiswein hängt nicht nur am Sommer, sondern am Winter danach. Die Trauben des Jahrgangs 2020 mussten nach der regulären Lese gesund am Stock bleiben – über Wochen, manchmal Monate –, ohne zu faulen, von Vögeln gefressen oder vom Wind abgeschlagen zu werden. Erst wenn strenger Frost die Beeren durchfriert, darf gelesen werden.

Genau darin liegt das Risiko. Bleibt der Frost aus, ist die Ernte für den Eiswein verloren. In den vergangenen Jahren wurde das im Burgenland immer häufiger der Fall; Eisweine sind dadurch seltener geworden. Dass der Angerhof aus dem Jahrgang 2020 einen Eiswein füllen konnte, setzt eine gesunde Traube, Geduld und einen kalten Winter voraus.

Gefrorene Lese und reduktiver Ausbau

Reinsortiger Gelber Muskateller aus dem Jahrgang 2020, Prädikat Eiswein, edelsüß. Die Trauben werden ausschließlich gefroren gelesen und in gefrorenem Zustand gepresst. Das Wasser in den Beeren bleibt als Eis in der Presse zurück, abfließt nur der hochkonzentrierte, zuckerreiche Most – nach österreichischem Weingesetz mit mindestens 25 Grad Klosterneuburger Mostwaage. Die Ausbeute liegt bei nur rund einem Zehntel der üblichen Mostmenge.

Im Keller arbeitet Tschida eher reduktiv, also unter weitgehendem Luftabschluss, um den empfindlichen Muskateller-Duft zu erhalten. Die Zuckergrade bleiben bewusst maßvoll: Ziel ist Balance statt sirupartiger Schwere. Die 0,375-Liter-Flasche ist bei Eiswein das übliche Format – die Mengen sind klein, und ein Glas reicht bei dieser Konzentration weit.

Im Glas

Helles Goldgelb. In der Nase intensive Muskatnote, Trauben- und Holunderblüte, dazu helle Zitrusfrucht, Birne und ein floral-würziger Anklang. Am Gaumen dicht und konzentriert, mit reifer Süße – durch die straffe Säure und die salzige Prägung des Seewinkels aber nie schwer, sondern klar und frisch. Der Abgang ist lang, mit nachhallender Muskatwürze.

Gefrorene Trauben, reduktiver Ausbau, Sand und Salz: Süße, die von Säure und Salzigkeit in Form gehalten wird.

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, in kleinen Gläsern. Jung wegen der Frische der Muskatfrucht besonders reizvoll, mit Reserve für viele Jahre.

Am Tisch

Als Solist nach dem Essen, zu Obstdesserts und Sorbets, zu Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse. Die Muskatnote passt besonders zu Pfirsich, Aprikose und Holunder; ebenso zu Topfenstrudel und Marillenknödeln. Zu schokoladigen Desserts ist ein Muskateller-Eiswein die falsche Wahl.


Produzent Angerhof-Tschida, Hans und Lisa Tschida, Illmitz
Rebsorte 100 % Gelber Muskateller
Lage Illmitz, Seewinkel, Neusiedlersee (Österreich) · sandige, teils salzhaltige Böden · Nationalparkgebiet
Klassifikation Prädikatswein · Eiswein · edelsüß
Jahrgang 2020
Vinifikation Lese und Pressung in gefrorenem Zustand · reduktiver Ausbau · maßvolle Zuckergrade
Flaschengröße 0,375 l
Trinkempfehlung jetzt bis 2040

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Rebsorten

Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Ingelheimer Ortswein Baum-Barth Ingelheim · Selztal über 20 J. Reben 10–20 % Ganztrauben neue & gebrauchte franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022 ist ein Ortswein zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen. Ein Spätburgunder von schönem Terroir-Ausdruck, mit Cassis, rauchiger Tiefe und frischem, druckvollem Trinkfluss.


Ingelheimer Spätburgunder – Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Ingelheimer Spätburgunder ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen.

Die Trauben werden in liebevoller Handarbeit von über 20 Jahre alten Rebstöcken gelesen. Ein Ganztraubenanteil von 10–20 % verleiht dem Wein eine besondere Finesse und Frische.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Ingelheimer Lagen, Jahrgang 2022; von über 20 Jahre alten Reben.

Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 10–20 % vinifiziert und reift in einer Mischung aus neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern, die ihm Struktur und Tiefe verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein typischer Ingelheimer Terroir-Ausdruck mit schönem Cassis-Duft; eine leichte Reduktion und rauchige Nuancen verleihen zusätzliche Komplexität. Am Gaumen zeigt sich der Spätburgunder von seiner frischen Seite: eine wunderbar eingebundene Säure sorgt für harmonischen Trinkfluss, während eine druckvolle Länge und Tiefe das Geschmackserlebnis vervollständigen.

Schöner Cassis-Duft mit leichter Reduktion und rauchigen Nuancen – am Gaumen frisch, mit wunderbar eingebundener Säure, harmonischem Trinkfluss und druckvoller Länge und Tiefe.

Ein frischer, druckvoller Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheimer Lagen (Selztal), Rheinhessen; über 20 Jahre alte Reben
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, 10–20 % Ganztrauben, Reifung in neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern

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Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache · Amphoren-Trio

100 % Grenache 3er-Set · Crau · Pignan · Serres AOC Châteauneuf-du-Pape unbeschichtete Tonamphoren ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung 400 Boxen 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei Grenache aus drei Lagen von Châteauneuf-du-Pape, jede Parzelle für sich in der Tonamphore vinifiziert, ohne Assemblage. Mounir Saouma lässt die Trauben in unbeschichteten Amphoren ruhen und verzichtet auf jeden Zusatz. Drei Böden, drei Charaktere, nur 400 Boxen.


Crau, Pignan, Serres – drei Böden von Châteauneuf-du-Pape

Rotem und Mounir Saouma sind mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune bekannt geworden. 2009 kauften sie zwei Hektar in der Lage Pignan in Châteauneuf-du-Pape, heute bewirtschaften sie dort rund zwölf Hektar in Châteauneuf-du-Pape, Courthézon, Orange und Bédarrides. Die Idee zur Amphore stammt aus Mounirs Kindheit in den Bergen des Libanon, wo die Dorfbewohner Wasser in Tonkrügen holten.

Für die Amph-Serie vinifiziert Saouma jede Parzelle einzeln, um die unterschiedlichen Böden der Appellation unverfälscht zu zeigen. La Crau ist das Hochplateau im Osten, mit großen gerundeten Kieseln (Galets roulés) über rotem Ton – der Ton gibt dem Grenache Kraft und Würze. Pignan liegt auf nach Norden geneigtem Sand mit Kieseln in der Nachbarschaft von Château Rayas; der Sand bringt Feinheit und reine Frucht.

Les Grandes Serres im Süden der Appellation liegen auf eisenreichen roten Böden, die dem Grenache wärmende, dunkle Frucht und Tiefe geben. Zusammen zeigen die drei Weine, wie stark der Boden Grenache aus derselben Appellation prägt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

Ein kühles, feuchtes Frühjahr verzögerte 2013 den Austrieb und führte beim Grenache, der rund 75 % der Rebfläche der Appellation ausmacht, zu starker Verrieselung: Die Blüten setzten schlecht an. Der Farbumschlag begann erst Anfang August, rund drei Wochen später als üblich. Ein heißer Juli mit einem Gewitter zum Monatsende brachte zwar gute Sommerbedingungen, der Rückstand ließ sich aber nicht aufholen.

2013 zählt zu den spätesten und mengenmäßig kleinsten Jahrgängen in Châteauneuf-du-Pape: Der Durchschnittsertrag erreichte nur rund 26 Hektoliter je Hektar, zulässig sind 35. Gelesen wurde ab der zweiten Septemberhälfte bei sehr guten Bedingungen. Die Rotweine zeigen gute Säure, moderaten Alkohol und fruchtbetonten Grenache – günstige Voraussetzungen für Saoumas Stil, der Feinheit über Kraft stellt.

Tonamphore ohne jeden Zusatz

Drei Lagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken. Je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Serres, limitiert auf 400 Dreier-Boxen.

Die von Hand gelesenen Trauben kommen in innen unbeschichtete Tonamphoren, damit der Wein direkt mit dem Ton in Kontakt steht. Nach der Ruhezeit in der Amphore werden sie leicht gepresst. Mounir verzichtet auf jeden Zusatz – keine Reinzuchthefe, keine Säure, kein Schwefel. Gefüllt wird allein über die Schwerkraft.

Im Glas

Die drei Weine zeigen die Unterschiede ihrer Böden. Crau: vom Ton geprägt, kräftig und würzig, mit Energie und Zug. Pignan: vom Sand geprägt, zart fruchtig und fein, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: vom eisenhaltigen roten Boden geprägt, wärmend und intensiv, mit dunkler Frucht und Gewürzen.

Dreimal Grenache aus einer Appellation, dreimal ein anderer Boden – Ton, Sand, Eisen – und keine Zutat außer der Traube.

Vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren, idealerweise nebeneinander verkosten.

Am Tisch

Lamm und Wild, geschmortes und gegrilltes Rind, kräuterwürzige mediterrane Schmorgerichte und gereifter Käse. Am besten als Vergleichsprobe der drei Terroirs.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape
Rebsorte 100 % Grenache
Lage La Crau (Galets über rotem Ton) · Pignan (Sand mit Kieseln, Nordlage) · Les Grandes Serres (eisenreicher roter Boden)
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape
Jahrgang 2013
Vinifikation Handlese · Einzelparzellen ohne Assemblage · unbeschichtete Tonamphoren · ohne Hefe, Säure und Schwefel
Ausbau Ruhe in der Amphore · leichte Pressung · Füllung über Schwerkraft
Auflage 400 Boxen à 3 Flaschen

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Whisky

Ardbeg Anthology The Harpy‘s Tale’ 13 Jahre

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 13 Jahre Ex-Bourbon- & Sauternes-Fässer Anthology-Serie (Auftakt) rauchig & süß

Der Ardbeg Anthology The Harpy's Tale 13 Jahre ist der Auftakt der neuen Anthology-Serie der Islay-Destillerie Ardbeg. Erstmals reifte ein Teil dieses Single Malt 13 Jahre in französischen Sauternes-Süßweinfässern, der andere Teil ebenso lang in klassischen Ex-Bourbon-Fässern. So entsteht ein Wechselspiel aus kräftigem Islay-Rauch und reicher Süße. Name und Gestaltung greifen die Harpyie auf – ein Fabelwesen halb Mensch, halb Vogel aus der griechischen Mythologie –, das die zwei Seiten des Whiskys spiegelt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden an der Westküste Schottlands und für ihre rauchigen, torfgeprägten Single Malts bekannt. Die Destillerie Ardbeg an der Südküste der Insel zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den charakteristischen Stil aus kräftigem Rauch mit maritimer Note.

Assemblage und Ausbau

The Harpy's Tale vereint zwei jeweils 13 Jahre gereifte Komponenten: einen Teil aus französischen Sauternes-Fässern, der süße, fruchtige Noten beisteuert, und einen Teil aus Ex-Bourbon-Fässern, der den typischen Ardbeg-Rauch trägt. Für Ardbeg ist die Reifung in Sauternes-Fässern eine Premiere. Verantwortlich ist Dr. Bill Lumsden, Director of Whisky Creation, der das Reifeexperiment als bewusste Verbindung von Rauch und Süße beschreibt.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase ein öliges Profil, das an Olivenöl extra vergine erinnert, dazu erdiges Bruyère-Wurzelholz, Koriander, Salbei und ein Hauch geräucherter Zitronenschale; mit etwas Wasser kommen Leinöl, eine wachsige Note, Karbolseife und Crème brûlée hinzu. Am Gaumen weich und ölig, süß und rauchig zugleich: Eichenmoos und Melasse, Anisbonbon, süß-holziger Balsamico, geräucherte Aprikose und Eukalyptus. Der Nachhall ist lang und süß-rauchig, mit Kreuzkümmel, Kardamom und einem Hauch Kokosnuss.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein paar Tropfen Wasser öffnen zusätzliche Aromen. Passt zu kräftigen Begleitern wie dunkler Schokolade, reifem Blauschimmelkäse, geräuchertem Fisch und herzhaftem Trockenobst. Auch solo als Digestif eine gute Wahl.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 13 Jahre
Ausbau: Ex-Bourbon- und französische Sauternes-Fässer, je 13 Jahre

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Weine

Weinreich Geyersberg Riesling 2021 BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Geyersberg Riesling 2021 ist ein biozertifizierter Lagenwein aus einer der besten Weinbergslagen Rheinhessens. Lange Reife am Stock und ein langes Hefelager verleihen ihm zart cremige Nuancen; er besticht durch Kalksteinmineralität und eine vielschichtige, filigrane Säure.


Rheinhessen / Geyersberg

Der Geyersberg zählt zu den besten Weinbergslagen Rheinhessens; dort werden nur die reifsten Trauben geerntet. Der Kalksteinboden verleiht dem Wein seine prägende Mineralität. Erzeuger ist das Weingut Weinreich aus Bechtheim, das biozertifiziert arbeitet (DE-ÖKO-022).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Die lange Reife am Stock und ein langes Hefelager verleihen dem Wein zart cremige Nuancen und Tiefe, ohne die filigrane Säure zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase reife Frucht mit klaren mineralischen Noten. Am Gaumen zart cremig, getragen von ausgeprägter Kalksteinmineralität und einer vielschichtigen, filigranen Säure; präziser, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Geyersberg (Bechtheim, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: lange Reife am Stock, langes Hefelager (Kalksteinboden)
Jahrgang: 2021

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