Perro Chico Bar – Bilbao – Spanien

El Perro Chico: Von Tradition zu modernem Crossover in Bilbao

El Perro Chico ist ein traditionelles Restaurant in Bilbao mit einer jahrzehntelangen Geschichte. Es liegt an der Ría von Bilbao und hat prominente Gäste wie die Nobelpreisträger Vargas Llosa und Saramago sowie Persönlichkeiten wie Frank Gehry, Brad Pitt und Montserrat Caballé empfangen. Die nahegelegene Brücke, die als „Perrochico“ bekannt war, gab dem Restaurant seinen Namen. Frank Gehry, Architekt des Guggenheim Museums, besuchte das Restaurant mehrere Dutzend Male und kochte sogar selbst.

Heute hat das historische, traditionelle Lokal einem modernen Crossover-Konzept Platz gemacht. Naturweine, Bier von kleinen unabhängigen Produzenten und kleine, schmackhafte Speisen, die vorwiegend von der asiatischen Küche inspiriert sind, prägen das stimmige und bunte Bild des El Perro Chico. Es ist eine Art Fast Food mit Slow-Food-Zutaten.


Perro Chico Bar, Arechaga Kalea, 2, Ibaiondo, 48003 Bilbao, Bizkaia, Spanien, Telefon: +34 946 00 01 65, https://www.perrochicobar.com/

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Spanien

Matsu El Viejo 2021

Wein · Rotwein · Toro · Spanien

Matsu El Viejo („der Alte") ist ein typischer Toro-Wein, der auf Konzentration und Kraft zielt. Er stammt aus einer uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Tinta-de-Toro-Reben und reifte über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern – ein Grande, ausgelegt auf Struktur, Mächtigkeit, Länge und Lagerfähigkeit.


Toro / Castilla y León

Die Bodega Matsu (Vintae-Gruppe) liegt in der DO Toro in der Provinz Zamora. El Viejo ist der älteste und kraftvollste Wein der Matsu-Familie – das Etikett zeigt einen alten Mann. Die Trauben stammen aus einer einzigen uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Reben auf sandig-granitigen Böden, von Hand bewirtschaftet und mit sehr geringem Ertrag.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro (lokaler Tempranillo-Klon). Nach Handernte und langer Maischestandzeit erfolgt die malolaktische Gärung im Holz; anschließend reift der Wein über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Abgefüllt wird er unfiltriert und ungeschönt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit violettem Rand. Jung halten sich die Aromen von frischem Leder, Zartbitterschokolade und eingelegtem Rumtopf noch hinter einem dichten Gerbstoffmantel versteckt. Nach mehreren Stunden Luft öffnet sich der Wein zögerlich und gibt Noten von Kokosnuss und Brombeere frei. Mächtig und strukturiert, mit einem außergewöhnlich langen Nachhall.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und mehrere Stunden vorher dekantieren – oder einige Jahre einlagern. Ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Hartkäse.


Lage: DO Toro, Zamora (Castilla y León, Spanien); Bodega Matsu
Klassifikation: DO Toro – 100 % Tinta de Toro (Tempranillo), trocken; uralte wurzelechte Parzelle (über 100 Jahre)
Ausbau: ~16 Monate in neuen französischen Eichenfässern; unfiltriert und ungeschönt

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Frankreich

Saouma Amph Crau Pignan Serres 3er Set

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache · Amphoren-Trio

100 % Grenache 3er-Set · Crau · Pignan · Serres AOC Châteauneuf-du-Pape unbeschichtete Tonamphoren ohne Zusätze · Schwerkraftfüllung 400 Boxen 2013

Das Saouma Amph 3er-Set 2013 enthält je eine Flasche Crau, Pignan und Serres – drei Grenache aus drei Lagen von Châteauneuf-du-Pape, jede Parzelle für sich in der Tonamphore vinifiziert, ohne Assemblage. Mounir Saouma lässt die Trauben in unbeschichteten Amphoren ruhen und verzichtet auf jeden Zusatz. Drei Böden, drei Charaktere, nur 400 Boxen.


Crau, Pignan, Serres – drei Böden von Châteauneuf-du-Pape

Rotem und Mounir Saouma sind mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune bekannt geworden. 2009 kauften sie zwei Hektar in der Lage Pignan in Châteauneuf-du-Pape, heute bewirtschaften sie dort rund zwölf Hektar in Châteauneuf-du-Pape, Courthézon, Orange und Bédarrides. Die Idee zur Amphore stammt aus Mounirs Kindheit in den Bergen des Libanon, wo die Dorfbewohner Wasser in Tonkrügen holten.

Für die Amph-Serie vinifiziert Saouma jede Parzelle einzeln, um die unterschiedlichen Böden der Appellation unverfälscht zu zeigen. La Crau ist das Hochplateau im Osten, mit großen gerundeten Kieseln (Galets roulés) über rotem Ton – der Ton gibt dem Grenache Kraft und Würze. Pignan liegt auf nach Norden geneigtem Sand mit Kieseln in der Nachbarschaft von Château Rayas; der Sand bringt Feinheit und reine Frucht.

Les Grandes Serres im Süden der Appellation liegen auf eisenreichen roten Böden, die dem Grenache wärmende, dunkle Frucht und Tiefe geben. Zusammen zeigen die drei Weine, wie stark der Boden Grenache aus derselben Appellation prägt.

Jahrgang 2013 – Châteauneuf-du-Pape

Ein kühles, feuchtes Frühjahr verzögerte 2013 den Austrieb und führte beim Grenache, der rund 75 % der Rebfläche der Appellation ausmacht, zu starker Verrieselung: Die Blüten setzten schlecht an. Der Farbumschlag begann erst Anfang August, rund drei Wochen später als üblich. Ein heißer Juli mit einem Gewitter zum Monatsende brachte zwar gute Sommerbedingungen, der Rückstand ließ sich aber nicht aufholen.

2013 zählt zu den spätesten und mengenmäßig kleinsten Jahrgängen in Châteauneuf-du-Pape: Der Durchschnittsertrag erreichte nur rund 26 Hektoliter je Hektar, zulässig sind 35. Gelesen wurde ab der zweiten Septemberhälfte bei sehr guten Bedingungen. Die Rotweine zeigen gute Säure, moderaten Alkohol und fruchtbetonten Grenache – günstige Voraussetzungen für Saoumas Stil, der Feinheit über Kraft stellt.

Tonamphore ohne jeden Zusatz

Drei Lagen-Rotweine aus 100 % Grenache, Jahrgang 2013, trocken. Je eine Flasche (0,75 l) Crau, Pignan und Serres, limitiert auf 400 Dreier-Boxen.

Die von Hand gelesenen Trauben kommen in innen unbeschichtete Tonamphoren, damit der Wein direkt mit dem Ton in Kontakt steht. Nach der Ruhezeit in der Amphore werden sie leicht gepresst. Mounir verzichtet auf jeden Zusatz – keine Reinzuchthefe, keine Säure, kein Schwefel. Gefüllt wird allein über die Schwerkraft.

Im Glas

Die drei Weine zeigen die Unterschiede ihrer Böden. Crau: vom Ton geprägt, kräftig und würzig, mit Energie und Zug. Pignan: vom Sand geprägt, zart fruchtig und fein, mit großer Reinheit der Frucht. Serres: vom eisenhaltigen roten Boden geprägt, wärmend und intensiv, mit dunkler Frucht und Gewürzen.

Dreimal Grenache aus einer Appellation, dreimal ein anderer Boden – Ton, Sand, Eisen – und keine Zutat außer der Traube.

Vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren, idealerweise nebeneinander verkosten.

Am Tisch

Lamm und Wild, geschmortes und gegrilltes Rind, kräuterwürzige mediterrane Schmorgerichte und gereifter Käse. Am besten als Vergleichsprobe der drei Terroirs.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape
Rebsorte 100 % Grenache
Lage La Crau (Galets über rotem Ton) · Pignan (Sand mit Kieseln, Nordlage) · Les Grandes Serres (eisenreicher roter Boden)
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape
Jahrgang 2013
Vinifikation Handlese · Einzelparzellen ohne Assemblage · unbeschichtete Tonamphoren · ohne Hefe, Säure und Schwefel
Ausbau Ruhe in der Amphore · leichte Pressung · Füllung über Schwerkraft
Auflage 400 Boxen à 3 Flaschen

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Portugal

Churchill´s 10 years old Tawny Port

Portwein · Tawny · Douro · Portugal · 0,5 l

Churchill's 10 Years Old Tawny Port ist ein zehn Jahre im Fass gereifter Tawny-Portwein aus dem Douro-Tal in Portugal – hier in der 0,5-Liter-Flasche. Er stammt vom renommierten Haus Churchill's. Im Glas ein intensives Ziegelrot mit kompakten, beeindruckenden Aromen.


Douro

Das Douro-Tal in Nordportugal ist die Heimat des Portweins – eine der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen. Churchill's zählt zu den angesehenen, unabhängigen Portweinhäusern. Die Trauben stammen aus dem Douro.

Herstellung und Reifung

Der Tawny wird aus den klassischen Douro-Sorten Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Barroca und Touriga Nacional erzeugt. Als gespriteter Portwein reift er im Schnitt zehn Jahre im Holzfass, wodurch er seine ziegelrote Farbe und die typischen oxidativen Aromen entwickelt.

Im Glas

Intensives Ziegelrot. In der Nase kompakte, beeindruckende Aromen von Dörrobst, Brotrinde und Mokka. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, mit nussiger Süße und feiner Würze. Der Abgang ist lang und warm.

Zum Genuss

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren. Pur als Digestif oder zum Dessert; nach dem Öffnen einige Wochen haltbar.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Nüsse, Trockenfrüchte und gereifter Hartkäse.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Tawny Port (gespritet), 0,5 l
Reifung: ø 10 Jahre im Holzfass

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Frankreich

Jean-Philippe Fichet Meursault Les Gruyaches 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault Lieu-dit · Les Gruyaches Côte de Beaune 2022 alte Reben (~80 J.)

Der Meursault Les Gruyaches 2022 der Domaine Jean-Philippe Fichet ist ein reicher, konzentrierter Chardonnay von rund 80-jährigen Reben am Fuß des Premier Cru Charmes – der fülligste von Fichets Lieux-dits, mit dem für ihn typischen Fokus, Mineralität und Länge.


Les Gruyaches – kleiner Bruder von Charmes

Die kleine Parzelle von gut 0,28 Hektar ist zu zwei Seiten vom Premier Cru Meursault-Charmes umschlossen – sie nimmt gleichsam eine Ecke aus Charmes heraus. Fichet nennt sie den „kleinen Bruder von Charmes". Die Reben wurden um 1930 gepflanzt; der Boden am Hangfuß ist etwas reicher, ton-kalkig über Kalksteinuntergrund.

Die alten Reben sorgen für natürliche Konzentration; eine in den 1990ern angelegte Drainage begrenzt den Wuchs. Das Ergebnis ist der reichste und fülligste der Fichet-Lieux-dits, ohne dessen gemeinsamen Fokus und Länge zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, großzügige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Bewirtschaftung mit reduziertem Pflanzenschutz mit eigenem Kompost, Handlese bei niedrigen Erträgen. Gärung und malolaktische Gärung erfolgen im Fass; der Ausbau dauert insgesamt rund 18 Monate – gut 12 Monate im Fass (nur etwa ein Sechstel neu) und anschließend einige Monate im Tank. Auf aggressives Bâtonnage wird bewusst verzichtet.

Im Glas

Im lagen- und haustypischen Profil: Birne, Meyer-Zitrone und Jod, weiße Blüten und Akazie, dazu geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, tief und satiniert, mit der Konzentration alter Reben, kreidigem Trockenextrakt und einer salzigen, mundwässernden Länge. Fülle und mineralische Präzision in Balance.

Der fülligste der Fichet-Lieux-dits – alte-Reben-Konzentration mit kreidiger, salziger Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2025–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer, Steinbutt, Poularde in Rahm oder gereifter Comté. Die Fülle trägt auch kräftigere Gerichte.


Lage: Meursault „Les Gruyaches" (Côte de Beaune); ~0,28 ha am Fuß von Charmes, ton-kalkiger Boden, Reben von ~1930
Klassifikation: Meursault (Village-Lieu-dit)
Ausbau: Chardonnay; Gärung und Malo im Fass, ~18 Monate (12+ Monate Fass, ~1/6 neues Holz, +Tank), wenig Bâtonnage · reduzierter Pflanzenschutz

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Ungarn

Oremus Tokaji Late Harvest 2019

Süßer Weißwein · Tokaji Late Harvest · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Late Harvest Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) sehr späte Lese Honig & Zitrus süß 2019

Der Oremus Tokaji Late Harvest 2019 ist der zugängliche Einstieg in die süßen Schätze von Tokaj – ein harmonischer, frischer Wein vom Weingut Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia). Milde Honigaromen treffen auf frische Zitrusfrische, getragen von einem gelungenen Süße-Säure-Spiel.


Oremus und der Tokaji Late Harvest

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat der süßen Tokajer – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Nebel für die Edelfäule, während die vulkanischen Böden den Trauben Würze und eine markante Säure geben. Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus.

Der Late Harvest ist der jüngste, zugänglichste unter den süßen Oremus-Weinen – der ideale Einstieg in die magische Welt von Tokaj. Er entsteht als Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály: Der Furmint gibt die balancierende Säure, der Hárslevelű Schmelz und seidige Textur, Kövérszőlő und Zéta Frucht und Fülle, der Sárga Muskotály rundet das Bukett ab.

Jahrgang 2019 – Tokaj-Hegyalja

Für den Late Harvest hängen die Trauben bis ganz ans Ende der Lese am Stock, sodass sie überreifen und einen Teil ihrer Feuchtigkeit verlieren – das konzentriert Zucker und Aromen. Das Ergebnis ist ein frischer, fruchtiger und harmonischer Süßwein, in dem die reife Süße und die lebendige Säure des Furmint ein feines Gleichgewicht finden.

Herstellung und Ausbau

Süßer Tokaji Late Harvest aus dem Jahrgang 2019 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály.

Dieser Wein wurde ausschließlich aus Trauben produziert, die ganz am Ende der Lese noch am Stock hingen. Durch diese sehr späte Lese ist ein Großteil der Trauben überreif; um faules Lesegut zu vermeiden, wurde die Ernte im Weinberg selektioniert. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Gärung lagert der Wein für etwa ein halbes Jahr in Holzfässern.

Im Glas

Die mild-süßen Honigaromen, gepaart mit frischem Zitronenaroma, machen diesen Wein zu einem typischen Vertreter seiner Art. Durch ein sehr gelungenes Süße-Säure-Spiel wird dieser Wein zu einem Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Milde Honigaromen und frische Zitrone – ein gelungenes Süße-Säure-Spiel, ein Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Jung und frisch ein Genuss, gewinnt aber auch mit etwas Reife. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu mild-würzigem Blauschimmelkäse, zu fruchtigen Desserts sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Late Harvest / Késői Szüret (süß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: sehr späte Lese mit Selektion im Weinberg, 2–3 Wochen Gärung, ca. ein halbes Jahr Reife in Holzfässern

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Ma Cuvée 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Ma Cuvée · alte Reben Assemblage mehrerer Parzellen 2021

Der Gevrey-Chambertin Ma Cuvée 2021 von Arnaud Mortet ist eine sorgfältige Assemblage von Pinot Noir aus mehreren ausgewählten Parzellen innerhalb von Gevrey-Chambertin. Die alten Reben liefern Frucht von hoher Qualität; im Wein zeigt sich Mortets Handschrift aus Finesse und Terroir-Ausdruck. Der klassische Jahrgang 2021 unterstreicht die feine, frische Linie.


Gevrey-Chambertin – Assemblage aus alten Reben

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. „Ma Cuvée" entsteht als Verschnitt mehrerer mit Bedacht gewählter Parzellen innerhalb der Appellation – alle mit alten Rebstöcken.

Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes. Seine Handschrift zielt auf Finesse und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage mehrerer Parzellen mit alten Reben.

Der Wein reift in Eichenfässern unterschiedlicher Reife, abgestimmt auf die Charakteristik des Jahrgangs. So bleibt die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten gewahrt.

Im Glas

In der Nase intensive rote Frucht und eine deutliche florale Note, dazu sanfte Gewürznoten aus dem Eichenfass. Am Gaumen tiefgründige Textur mit präsenten Tanninen und knackiger Struktur – im frischen, klassischen Stil des Jahrgangs.

Rote Frucht und florale Noten über sanfter Holzwürze – ein klassisch-frischer Gevrey-Chambertin mit Mortets Finesse.

Schon heute zugänglich, mit Potenzial, sich über die kommenden rund fünf Jahre weiterzuentwickeln. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Ente und Geflügel, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Gevrey-Chambertin; Assemblage mehrerer Parzellen, alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Eichenfässer unterschiedlicher Reife (je nach Jahrgang)

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USA

Cayuse Camaspelo 2018

Rotwein · Bordeaux-Cuvée · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Camaspelo 2018 ist die seltene Bordeaux-Cuvée des Kultweinguts Cayuse aus dem Walla Walla Valley – im Jahrgang 2018 nur gut 4.700 Flaschen. Warm und großzügig im Duft, mit Cassis, Pflaume und Kirschkompott, vollmundig und seidig am Gaumen: ein Wein, der Luft und etwas Geduld belohnt.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater“ im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, erkannte in diesen Steinböden ein Terroir wie in den großen französischen Appellationen. Er bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und keltert daraus charaktervolle, eigenständige Weine.

Assemblage und Ausbau

Im Jahrgang 2018 eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc mit einem Hauch Tempranillo. Der Wein reifte rund 19 Monate im Barrique aus französischer Eiche, etwa 35 % davon neu.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Crème de Cassis, Pflaumenhaut, Kirschkompott und gewürzte Brombeere, dazu violette Blüten, Backgewürze, Tabak und erdige Töne. Am Gaumen vollmundig und rund, mit seidigen, noch aufbauenden Tanninen, saftiger dunkler Frucht und langem Abgang. Anfangs etwas zurückhaltend – mit viel Luft öffnet er sich am besten.

Am Tisch

Gewinnt mit einigen Jahren Flaschenreife und trinkt sich bis etwa 2035 hervorragend. Eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Tomahawk-Steak, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Bordeaux-Cuvée
Jahrgang: 2018 (ca. 4.700 Flaschen)
Ausbau: Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, etwas Tempranillo; ca. 19 Monate Barrique, ca. 35 % neu

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Weine

Dietrich Glera Secco

Glera kennt man vom Prosecco – im Dietrich Glera Secco wird die norditalienische Rebsorte zum leichten Perlwein. Abgefüllt vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach. Halbtrocken, leicht und mit zarter Perlage: ein Secco für gesellige Stunden ohne großes Nachdenken.

Im Glas

Blass strohfarben, feine Bläschen. Der Duft ist frisch, mit heller Frucht und Blüten. Am Gaumen leicht und saftig, mit sanfter Süße und lebendigem Prickeln. Ein animierender, kurzer Abgang, der Lust auf das nächste Glas macht.

Mach was draus

Zum Anstoßen auf der Terrasse, zum Brunch oder zum Grillabend. Dazu Antipasti, Bruschetta, Fingerfood, ein frischer Salat oder leichte Vorspeisen. Natürlich schmeckt er auch einfach so, ganz ohne Anlass. Wer mag, gibt ein paar Beeren oder ein Minzblatt ins Glas. Ideale Trinktemperatur: 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Glera Secco ist mein Tipp für Partys. Leicht, fröhlich und unkompliziert.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist ein Secco? Secco ist eine gängige Bezeichnung für Perlwein. Er hat weniger Kohlensäure als Sekt und perlt deshalb sanfter.

Was ist Glera? Eine weiße Rebsorte aus Nordostitalien. Sie ist die Hauptsorte im Prosecco und bringt helle Frucht und Blütenduft.

Glera · Perlwein (Secco) · halbtrocken · Weinhof Dietrich, Großkarlbach · Stand: Oktober 2026

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