Detailbeschreibung
Weißwein · Baden · Muskateller Kabinett
Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett ist ein Aromasortenwein vom Weingut Martin Waßmer aus Schlatt bei Bad Krozingen. Die Muskateller-Traube, eine der ältesten bekannten Rebsorten, zeigt hier einen intensiven Duft nach reifer Aprikose, Blüten und Litschi. Am Gaumen bleibt der Kabinett schlank und straff, die feine Restsüße wird von einer kräftigen Säure getragen.
Markgräflerland – Löss und Kalk zwischen Schwarzwald und Rhein
Das Weingut Martin Waßmer liegt in Schlatt bei Bad Krozingen, einem Ort, in dem Weinbau seit 1298 urkundlich belegt ist. Martin Waßmer gründete das Weingut 1997 auf Rebflächen, die die Familie bereits bewirtschaftete. Heute umfasst es rund 40 Hektar. Sabrina Waßmer verantwortet Marketing und Organisation, Marvin Waßmer die Arbeit im Weinberg.
Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, und zählt zu den wärmsten Zonen Badens. Durch die Burgundische Pforte strömt warme Luft aus dem Süden in die Oberrheinebene. Die Hauslage des Weinguts, der Schlatter Maltesergarten, besteht aus tiefgründigem Lösslehm mit hohem Kalkanteil, weitere Lagen stehen auf Kalkmergel.
Die Reben des Weinguts sind teils über 40 Jahre alt und dicht gepflanzt, die Erträge werden konsequent begrenzt. Für den aromaintensiven Muskateller bedeutet das warme Klima volle Aromenreife, während kalkreiche Böden die Säure stützen.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Gelbem Muskateller in der Prädikatsstufe Kabinett. Die Trauben werden zum optimalen Reifezeitpunkt ausschließlich von Hand gelesen, im Keller sortiert und schonend verarbeitet. Die Gärung verläuft temperaturkontrolliert, damit die flüchtigen Muskat-Aromen erhalten bleiben.
Der Wein behält eine natürliche Restsüße. Einer Analyse zufolge liegt sie bei rund 6,8 Gramm je Liter, bei etwa 8,5 Gramm Säure. Deshalb schmeckt der Kabinett nicht süß, sondern feingliedrig und zupackend: Die Säure hält die Frucht straff, die Restsüße rundet sie ab.
Im Glas
Helles Strohgelb. In der Nase sehr intensiv, mit reifer Aprikose, Holunder- und Orangenblüte, Litschi und Muskat. Am Gaumen schlanker, als der Duft vermuten lässt, straff und feingliedrig, mit harmonisch eingebundener Restsüße und frischem, saftigem Abgang.
Muskateller aus dem warmen Markgräflerland, von Hand gelesen: Aprikose, Blüten und Litschi, von kräftiger Säure schlank gehalten.
Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Scharfe asiatische Küche, Thai-Curry, indische Gerichte, Süßkartoffel mit Schafskäse, frisches Obst und milder Käse – oder solo als Aperitif.