Mugaritz – Errenteria – Spanien

Mugaritz – Errenteria – Spanien

Es gibt wohl kaum einen Restaurantbesuch im Mugaritz von Andoni Luis Aduriz in Errenteria auf den man sich seelisch und körperlich wirklich vorbereiten kann. Wie schräg wird es diesmal? Versteht man wieder nicht alles, was man hier ißt und was einem der Meisterkoch und Teller Tüftler Aduriz auf den Tellern präsentiert? Was will er einem mit seinen neuen Kreationen sagen? Schmeckt es überhaupt?

Dies sind zugegebener Weise luxuriöse Sorgen und Fragen, welche nur mit dem erneuten Genuß des neuen Menüs im Mugaritz beantwortet werden können.

Und was soll man hier schreiben, es war wahrscheinlich das Menü, welches persönlich im wahrsten Sinne des Wortes in den Körper „hineingefahren“ ist. Denn Andoni Luis Aduriz setzt am Anfang dieses Menüs direkt ein Zeichen und reicht wie bei einer Messe beim letzten Abendmahl eine kalte Seehecht Oblate mit Aioli. Die Botschaft ist klar, dort wirkt der Messias und draußen im Saal dürfen die Jünger wirklich Spektakuläres verkosten!

Innovativ wie eh und je, kreativ bis sich die Balken biegen und nun bei den meisten Gerichten sogar extrem schmackhaft und einfach nur so richtig lecker.

Spargel.

Wiesenchampignon in einer so noch nie verspeisten Qualität.

Salatherzen am Stiel.

Idiazabal Pintxo.

Texturen Kommunion: Kalte Seehecht Oblate mit Aioli.

Was einen Kuss lang dauert: Spargel, Krebsfleisch.

Sag niemals nie …

… Schweinehaut. Sommertrüffel.

Lebens Segel … Tartar und Edelschimmel.

Instant Cuajada. Schafsmilch und Lab.

Fleischsaucen Reduktion mit gefülltem Schweinecracker.

Auster mit geröstetem Schweinekinn.

Im Spargelsud fermentierter Seehecht.

… dazu ein Glas Sake, welcher sich nicht so nennen darf, da echte Reiskörner mit in der Flasche zur Nachreifung gelegt wurden.

Pimiento mit Leinsamen.

Kabeljau mit Pimenton.

Pulpo Eier mit Idiazabal Käse. Sieht wie Blumenkohl aus, ist aber keiner! 🙂

Thunfisch in verschiedenen Texturen.

„Zwiebelsuppe“ mit Idiazabal Käse im Hühnerfond ausgekocht. Das ist die beste Zwiebel, die alle Beteiligten je gegessen haben.

Ibericoschwanz unter gegrilltem Pulpo.

Iberico und Brioche, Bohnen aus Tolosa, Schweineblut.

Weil es so lecker war, gab es noch einmal als Zugabe die „Zwiebelsuppe“ mit Idiazabal im Hühnerfond ausgekocht.

Lamm.

Steinpilz in einer Palo Cortado Sherry Reduktion.

Schweinefett, Portwein. Eine Art Haribo Schweinegummi.

Diverse Schokoladen …

Mugaritz
Aldura Aldea, 20
20100 Errenteria
Spanien
Telefon: +34 943 52 24 55

www.mugaritz.com

349

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Basarin 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Basarin (Neive) alte Reben Sottimano bis zu 3 Monate Maische nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Basarin 2021 stammt aus einer rund drei Hektar großen Einzellage mit alten Reben in Neive – ein präziser, vielschichtiger Cru-Nebbiolo mit kühler, wilder Frucht, floraler Struktur und langen, seidig-kreidigen Tanninen. Aus einem von Andrea Sottimano hochgeschätzten Jahrgang.


Basarin – Cru aus Neive

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im großen Holzfass, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Basarin stammt aus der renommierten Gemeinde Neive. Die Trauben kommen aus einer rund drei Hektar großen Einzellage mit alten Reben auf hellen, weißen Böden – ein Terroir, das dem Wein seine kühle Frucht, mineralische Präzision und florale Eleganz verleiht.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

Der Jahrgang 2021 gilt für Andrea Sottimano als einer der besten seiner Laufbahn: Ein schneereicher Winter sorgte für ausgezeichnete Wasserreserven, der Sommer verlief moderat mit kühlen Nächten, und die späte Lese bis fast Ende Oktober ermöglichte eine langsame, gleichmäßige Reifung der Nebbiolo-Trauben. Die Produktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Die Vinifikation erfolgt konsequent traditionell. Nach sorgfältiger Selektion setzt die alkoholische Gärung spontan ein. Es folgen sehr lange Maischestandzeiten mit bis zu drei Monaten unter getauchtem Tresterhut. Der Ausbau erfolgt in großen Holzfässern, in denen auch die malolaktische Gärung abgeschlossen wird. Eine zusätzliche Flaschenreife von rund einem Jahr verleiht dem Wein seine Ausdruckstiefe und Balance.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Barbaresco Basarin präzise und vielschichtig, mit balsamischen Kräutern, feinen Gewürznoten sowie Anklängen von Cassis, Blutorange, Lakritz und zerstoßenem Stein. Am Gaumen verbindet sich eine kühle, wilde Frucht mit einer intensiven floralen Struktur. Die langen, kreidigen Tannine wirken zugleich seidig und tragend und verleihen dem Wein Eleganz, Spannung und einen bemerkenswert langen, fein mineralischen Nachhall.

Präzise und vielschichtig – seidig-kreidige Tannine, Eleganz, Spannung und ein fein mineralischer Nachhall.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Basarin, Neive (Piemont, Italien); ~3 ha Einzellage, alte Reben, helle, weiße Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, bis zu 3 Monate Maische unter getauchtem Tresterhut, große Holzfässer (inkl. Malo), ~1 Jahr Flaschenreife; ungeschönt, ungefiltert

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Spanien

Conde Pinel Viura Verdejo

Ein neuer Paukenschlag von Önologenteam rund um David Tofterup aus dem Herzen Spaniens. Die Conde Pinel Linie umfasst einen Weiß-, einen Rosé- und einen Rotwein. Die Weine sind mit modernstem Weinmacher Know How bereitet worden und sind fruchtbetont, dabei aber trocken und klar. In ihrer Preisklasse sicherlich unübertroffen!

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhofberger Riesling Auslese 2017

Weißwein edelsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Auslese Saar · Wiltingen edelsüß 120° Oechsle 2017

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Auslese 2017 ist einer der besten Weine dieser Erde – legendär, rar, unsterblich. Eine edelsüße Auslese aus der berühmtesten Lage der Saar, von monumentaler Mineralität und enormem Reifepotenzial über Jahrzehnte.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller bewirtschaftet im Kernstück über drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben auf steilem, stark verwittertem blauem Grau- und Rotschiefer. Niemand sonst versteht es wie Egon Müller, dieses Terroir in so filigrane, feinwürzige und stets hochelegante Weine umzusetzen.

Jahrgang 2017 – Saar

2017 war an der Saar ein sehr guter Jahrgang mit schöner, reiner Botrytis und vollreifem Lesegut. Die fein selektionierten Riesling-Trauben für diese Auslese kamen mit satten 120° Oechsle auf die Kelter und wurden, wie seit jeher, im traditionellen Fuder in den kühlen Kellern des Scharzhofs vergoren. Das Ergebnis ist eine bildschöne, präzise und vielschichtige Auslese mit gewaltigem Entwicklungspotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, Prädikat Auslese, edelsüß.

Mehrfach handverlesene, streng selektierte Trauben (120° Oechsle), klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: langsame Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass), mit natürlicher Restsüße.

Im Glas

Glockenklarer, feiner Duft von Passionsfrucht, Aprikose, Pfirsich und etwas Ananas, dazu Anklänge von Dörrobst – Rosinen, Datteln, Feigen – sowie feinster Blütenhonig auf einem Teppich rauchiger Schiefermineralität, untermalt von der unverwechselbaren Scharzhofberger Kräuterwürze. Am Gaumen extrem geschliffen und fokussiert, mit vibrierender Säure, die die generöse Süße wunderbar ausbalanciert, salziger Mineralität und öliger Textur.

Ein schwebendes Monument, wie es nur an der Saar entstehen kann – legendär, rar, unsterblich.

Minutenlanger, vielschichtiger Nachhall mit wiederkehrenden Fruchtnoten. Schon jetzt von erster Trinkfreude, doch seine wahre Größe erreicht der Wein erst nach Jahrzehnten der Reife. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Obstdesserts und Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Grau- und Rotschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Auslese (Prädikatswein), edelsüß; 120° Oechsle
Ausbau: Riesling; mehrfache Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.333 Flaschen · 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2018 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2018, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.333 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.333 Flaschen

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Spätburgunder Barrique Alte Reben

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Spätburgunder Barrique Alte Reben ist ein gehaltvoller Lagen-Spätburgunder vom Kaiserstuhl. Aromen von roten Waldfrüchten und samtige Tannine machen ihn zu einem Geschmackserlebnis.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss; die alten Reben liefern besonders konzentrierte, tiefgründige Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder von alten Reben. Der Wein reifte in 225-Liter-Barriquefässern, was ihm samtige Tannine, feine Würze und Struktur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase rote Waldfrüchte, untermalt von feiner Holzwürze. Am Gaumen konzentriert und gehaltvoll, mit klarer Frucht, samtigen Tanninen und einem langen, ausgewogenen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Braten, Lamm, Wild, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Alte Reben – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: 225-Liter-Barrique; alte Reben; Vulkangestein und Löss

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Spanien

Envinate Rosende VdM Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía Ribeira Sacra · Rosende Envínate karge Granitböden gebrauchtes Holz 2024

Der Envínate Rosende 2024 ist – neben dem Doad – der zweite Dorfwein der Lousas-Serie aus der Ribeira Sacra. Von kargen Granitböden geprägt, duftet und schmeckt der Mencía hier karger, mineralischer und kerniger – mit höherer Spannung, mehr Würze und exquisitem, langem Abgang. Ein Solitär mit großem Reifepotenzial.


Rosende – kerniger Mencía von Granit

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau in gebrauchtem Holz. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten der Region.

Neben dem Doad ist der Rosende der zweite neue Dorfwein der Lousas-Serie. Während der Doad lagenbedingt der sanftere, weichere Typus ist, wurzeln die Reben des Rosende auf kargen Granitböden – das lässt den Mencía karger, mineralischer, steiniger und kerniger duften und schmecken. Er besitzt eine höhere Spannung, wirkt, als hätte er mehr Säure im Gepäck, und brilliert mit stärkeren Würznoten.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die kargen Granitböden bringen 2024 einen besonders spannungsreichen, mineralischen Mencía mit klarer Frucht, lebendiger Säure und kerniger Würze – ein Wein mit Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Überwiegend Mencía aus Rosende, aus dem Jahrgang 2024, Ribeira Sacra, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau über mehrere Monate in gebrauchtem Holz – für maximale Herkunftstreue und Mineralität.

Im Glas

Von kargen Granitböden geprägt, duftet und schmeckt der Rosende karger, mineralischer, steiniger und kerniger als der Doad. Er besitzt eine höhere Spannung, wirkt, als ob er mehr Säure im Gepäck hat, und brilliert mit stärkeren Würznoten. Der Abgang ist exquisit und sehr lang – ein weiterer Solitär mit großem Reifepotenzial.

Karg, mineralisch und kernig – höhere Spannung, mehr Würze und ein exquisiter, sehr langer Abgang.

Profitiert von etwas Luft und Flaschenreife; leicht gekühlt servieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Wild und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra, Rosende (Galicien, Spanien); karge Granitböden, steile Terrassen
Klassifikation: Ribeira Sacra, überwiegend Mencía (trocken); dorfspezifischer Wein
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, mehrere Monate in gebrauchtem Holz; organischer Anbau

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Whisky

Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 25 Jahre Oloroso-Sherryfass 0,7 l

Der Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt ist einer der großen Klassiker der Familienbrennerei – ein Vierteljahrhundert Reife in Sherryfässern schenkt ihm eine reiche, würzige Sherry-Prägung mit Trockenfrüchten, Nuss und feiner Eichenwürze. Ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über ein Vierteljahrhundert verleiht dem 25-Jährigen seine reiche, vielschichtige Sherry-Würze bei perfekter Balance zwischen Frucht, Nuss und Eiche.

Reifung – 25 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 25 Jahre gereift, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, mindestens 25 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei, abgefüllt in der klassischen Ausstattung der Glenfarclas-Range.

Im Glas

In der Nase reiche Sherry-Süße mit Rosinen, Sultaninen und Feigen, dazu Toffee, Walnuss und Haselnuss, warme Gewürze und ein Hauch alter Eiche und Leder. Am Gaumen vollmundig und ölig, mit Trockenfrüchten und dunkler Schokolade, Orangenmarmelade, Nuss und feiner Würze – getragen von einer ruhigen, gereiften Eichenstruktur.

Ein Vierteljahrhundert im Sherryfass – reich, würzig und perfekt ausbalanciert, ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.

Der lange, warme Abgang klingt mit Sherry, Nuss und sanfter Gewürzwürze aus.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 25 Jahre, 0,7 l
Reifung: mindestens 25 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

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Spanien

Matsu El Viejo 2021

Wein · Rotwein · Toro · Spanien

Matsu El Viejo („der Alte") ist ein typischer Toro-Wein, der auf Konzentration und Kraft zielt. Er stammt aus einer uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Tinta-de-Toro-Reben und reifte über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern – ein Grande, ausgelegt auf Struktur, Mächtigkeit, Länge und Lagerfähigkeit.


Toro / Castilla y León

Die Bodega Matsu (Vintae-Gruppe) liegt in der DO Toro in der Provinz Zamora. El Viejo ist der älteste und kraftvollste Wein der Matsu-Familie – das Etikett zeigt einen alten Mann. Die Trauben stammen aus einer einzigen uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Reben auf sandig-granitigen Böden, von Hand bewirtschaftet und mit sehr geringem Ertrag.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro (lokaler Tempranillo-Klon). Nach Handernte und langer Maischestandzeit erfolgt die malolaktische Gärung im Holz; anschließend reift der Wein über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Abgefüllt wird er unfiltriert und ungeschönt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit violettem Rand. Jung halten sich die Aromen von frischem Leder, Zartbitterschokolade und eingelegtem Rumtopf noch hinter einem dichten Gerbstoffmantel versteckt. Nach mehreren Stunden Luft öffnet sich der Wein zögerlich und gibt Noten von Kokosnuss und Brombeere frei. Mächtig und strukturiert, mit einem außergewöhnlich langen Nachhall.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und mehrere Stunden vorher dekantieren – oder einige Jahre einlagern. Ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Hartkäse.


Lage: DO Toro, Zamora (Castilla y León, Spanien); Bodega Matsu
Klassifikation: DO Toro – 100 % Tinta de Toro (Tempranillo), trocken; uralte wurzelechte Parzelle (über 100 Jahre)
Ausbau: ~16 Monate in neuen französischen Eichenfässern; unfiltriert und ungeschönt

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