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7. Juli 2018

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Weine

Kühling-Gillot Pettenthal Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Pettenthal VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) steilste Lage Rheinhessens BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Niersteiner Pettenthal Riesling GG 2024 stammt aus der ersten historischen Lage des Guts am Roten Hang – der steilsten Lage Rheinhessens. Ein tiefgründiger Riesling vom roten Tonschiefer, der wie kaum ein anderer für großes Rieslingterroir steht.


Niersteiner Pettenthal – steilste Lage Rheinhessens

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Das Pettenthal ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 170 Metern, mit einer imposanten Neigung von 70 bis 100 %; die klassifizierte Fläche misst 20,62 Hektar, der rote Tonschieferboden prägt ihren Charakter.

Das Pettenthal ist die erste historische Lage des Guts im Roten Hang: Ende der 1980er Jahre erwarb Carolins Vater einige Rebzeilen, als das anspruchsvolle Steilgelände vielen als zu mühsam galt. Rückblickend erwies sich das als Glücksfall – die Parzelle ist die steilste Lage in ganz Rheinhessen. Heute bewirtschaftet das Gut 110 Zeilen im Filetstück dieser einzigartigen Herkunft.

Jahrgang 2024 – Roter Hang (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die extreme Steillage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und Säurespannung sorgte – Tiefe und Eleganz zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Pettenthal, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Tiefe, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, würziger Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und die markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen straff und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – straff und druckvoll, mit lebendiger Säure und langem, würzigem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Pettenthal (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; 90–170 m, 70–100 % Neigung (steilste Lage Rheinhessens); roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 20,62 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Spirituosen

Cognac Seguinot Age Inconnu

Spirituose · Cognac · Grande Champagne · Frankreich

Seguinot Cognac Age Inconnu besticht durch seine elegante bernsteinfarbene Farbe und ein vielschichtiges Aromenspiel, das subtile holzige Noten mit einem Hauch Rauch verbindet. Ein außergewöhnlicher Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne, bekannt für hohe Qualität und Raffinesse.


Herkunft / Grande Champagne

Der Age Inconnu stammt aus der Grande Champagne, dem 1er Cru und besten Cru der Cognac-Region. Das Haus Seguinot ist für die hohe Qualität und Finesse seiner Brände bekannt. Die Grande Champagne mit ihren kalkreichen Böden bringt besonders feine, langlebige Eaux de Vie hervor.

Herstellung und Reifung

Ein Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne (1er Cru). Die lange Reifung von mindestens 30 Jahren in Limousin-Eichenfässern verleiht ihm Tiefe, Komplexität und eine außergewöhnliche Finesse.

Im Glas

Elegantes Bernstein. In der Nase vielschichtig, mit subtilen holzigen Noten und einem Hauch Rauch. Am Gaumen entfaltet er eine bemerkenswerte Länge, angereichert mit würzigen Nuancen und dem feinen Aroma bitterer Orangen; tief, komplex und harmonisch balanciert.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem Cognac-Schwenker genießen – ein Digestif für anspruchsvolle Genießer.

Ideal: pur als Digestif, zu dunkler Schokolade oder zu einer guten Zigarre.


Herkunft: Grande Champagne, 1er Cru (Frankreich); Maison Seguinot
Art: Cognac Grande Champagne (Age Inconnu)
Reifung: mindestens 30 Jahre in Limousin-Eichenfässern

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Le Fond Du Bateau Chouilly Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Le Fond du Bateau 2013 ist der erste Lagen-Champagner des Hauses: 1,44 Hektar ganz im Süden der Chouilly-Lagen, 1955 vom Großvater gepflanzt. Mindestens neun Jahre lag er auf der Hefe – ein gereifter Blanc de Blancs mit viel Spannung.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Reife Zitrusfrüchte, grüner Apfel, Ananas, Litschi, eine Spur Vanille, Röstbrot und etwas Lakritz. Im Mund präzise und klar, dabei geschmeidig und cremig. Die Kreide und eine feine Salzigkeit tragen bis zum langen Ausklang.

Mach was draus

Steinbutt mit Beurre blanc, Hummer, Kalbsbries, Bresse-Huhn mit Morcheln oder ein alter Comté. Ein Champagner für ein besonderes Essen – oder für den Moment, in dem man eine reife Flasche mit Freunden teilt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nach neun Jahren auf der Hefe ist er cremig und doch frisch. Genau so stelle ich mir gereiften Chardonnay vor.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommt der Name? Le Fond du Bateau ist der Name der Parzelle. Die Reben sind über 50 Jahre alt, nach Osten ausgerichtet und wurzeln tief in kalkreichem Boden.

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein ruht zehn Monate auf der feinen Hefe, etwas mehr als die Hälfte im Stahl, der Rest im Holz. Geschönt und gefiltert wird nicht.

100 % Chardonnay · Lage Le Fond du Bateau, Chouilly Grand Cru · 1,44 ha, gepflanzt 1955, Ostlage · Kreide und Kalk · nur erste Pressung · 10 Monate Feinhefe, 53 % Stahl, 47 % Holz · ungeschönt, unfiltriert · mind. 9 Jahre Hefelager · Jahrgang 2013 · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne Montrachet 2023

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Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Les Houillères Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet 2023 wird aus einer 0,48 Hektar großen Parzelle mit über dreißig Jahre alten Chardonnay-Reben gewonnen – ein facettenreicher, mineralischer Dorfwein von Präzision und Energie.


Chassagne-Montrachet – die Lage

Chassagne-Montrachet ist ein Dorf in der Unterregion Côte de Beaune in Burgund und eine Gemeinde-Appellation, die bereits 1937 gegründet wurde. In der Appellation werden Rotweine aus der Rebsorte Pinot Noir vinifiziert, als auch Weißweine aus der Chardonnay-Traube. Das Verhältnis der Produktion von Rot- zu Weißweinen liegt ungefähr bei 1/3 zu 2/3; historisch sind die Weißweine wesentlich renommierter als ihre roten Pendants.

Die Böden rund um die Gemeinde weisen einen besonders hohen Kalksteingehalt auf, insbesondere an den Hängen der Côte d'Or. Im Süden findet man eine höhere Konzentration von Kalkmergel und rotem Kies, besser geeignet für Pinot Noir; im Norden weichen die härteren Mergelsteine feineren Kalksteinstrukturen, in denen einige der weltweit angesehensten Chardonnays entstehen. Thomas Moreys Parzelle liegt am äußersten Nordende des Dorfes im Lieu-dit Les Houillères, direkt an der Grenze zu Puligny-Montrachet, auf rotem Ton-Kalk-Boden über Kalksteinbasis.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Die Gärung erfolgt über einen Monat mit Naturhefen bei 15 °C rein spontan. Eine längere Verweilzeit auf der Vollhefe, eine nach hinten gezogene malolaktische Gärung und der Ausbau in zu 4/5 gebrauchten Barriquefässern bei lediglich 1/5 Neufassanteil machen diesen Chassagne-Montrachet facettenreicher, spritziger, mineralischer und im Finish deutlich cremiger als viele vergleichbare Weine. Lange Ausbauzeiten, sensibles und zurückhaltendes Eingreifen sowie eine Weinbergspflege von Hand sind das Credo dieses langlebigen Tropfens.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase rauchige Mineralik, weißer Pfirsich, Apfel und Melone. Am Gaumen großzügig fruchtig mit feiner Feuersteinnote unter dem Fleisch, dazu eine cremige Textur, klare Struktur und gute Dichte für das Niveau – mit viel Energie und Länge.

Facettenreich, mineralisch und cremig zugleich – ein Dorfwein mit Spannung und Energie.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu Steinbutt oder Seeteufel in feiner Sauce, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet (Village), Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Frankreich); roter Ton-Kalk über Kalkstein, 0,48 ha, Reben 30+ J.
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; 1/5 Neuholz, 4/5 gebrauchte Barriques, Vollhefe ohne Bâtonnage; Handarbeit im Weinberg

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling GG 2020

Weißwein · Scharzhofberg „Pergentsknopp" (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg · Parzelle Pergentsknopp Wiltingen · Saar Van Volxem blauer & roter Devonschiefer ältester Rebbestand · bis 60 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2020

Der Van Volxem Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling Großes Gewächs 2020 stammt aus der historischen Parzelle „Pergentsknopp" im Herzen des Scharzhofbergs – mit dem ältesten Rebbestand dieser legendären Lage. Ein aristokratischer Riesling: große Oper aus tiefer mineralischer Würze, dichter Cremigkeit und der Komplexität der feinsten aller Schieferlagen.


Pergentsknopp – das Herz des Scharzhofbergs

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Der Scharzhofberg ist die legendäre, als VDP.GROSSE LAGE klassifizierte Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf und eine der berühmtesten Weißweinlagen der Welt.

Der „Pergentsknopp" ist eine Parzelle innerhalb des Scharzhofbergs, die mit bis zu 60 % Hangneigung aufwartet und den ältesten Rebbestand der Lage beherbergt – sie führt gleichsam zum Ursprung des Scharzhofbergs zurück. Der Boden ist von feinem, stark verwittertem blauem und etwas rotem Devonschiefer geprägt; der hohe Gesteinsanteil und die feinkrümelige Erde sorgen für eine ebenso grazile wie strukturgebende Mineralität. Dass Van Volxem dem Lagennamen ein „P" für das Gewann Pergentsknopp anfügt, ist eine Seltenheit – und Ausdruck der außergewöhnlichen Qualität dieser Parzelle.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Im Pergentsknopp wurde – wie so oft – bis weit in den November hinein gewartet, um besonders reife, aromatische Trauben zu ernten. Auf dem alten Rebbestand und dem feinen Blauschiefer ergibt das einen besonders dichten, cremigen und komplexen Riesling von aristokratischer Statur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Parzelle Pergentsknopp im Scharzhofberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling vom ältesten Rebbestand der Lage.

Das Große Gewächs entsteht in vollkommener Handarbeit, mit Bewirtschaftung von Hand, strenger Ertragsreduzierung und nochmals hoch selektiver Lese – nur die besten Beeren schaffen es in diesen Wein. Die Gärung beginnt spontan mit den eigenen Hefen; danach reift der Wein lange im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht ihm Tiefe, Cremigkeit und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Aus dem alten Rebbestand und dem feinen Blauschiefer des Pergentsknopp lebt dieser Riesling von Tiefe und Komplexität: reife, exotische Frucht und eine feine Note von Muskatblüte verbinden sich mit tiefer mineralischer Würze und einer dichten Cremigkeit. Am Gaumen entfaltet sich der Wein wie ein großer Burgunder – seidig, vielschichtig und konzentriert, getragen von der animierenden, salzig-mineralischen Spannung der feinsten aller Schieferlagen und einem sehr langen, intensiven Nachhall.

Reife exotische Frucht und Muskatblüte über tiefer mineralischer Würze und dichter Cremigkeit – seidig und komplex, entfaltet sich wie ein großer Burgunder.

Ein aristokratischer Riesling mit großem Reifepotenzial über viele Jahre – gewinnt mit Kellerreife enorm. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlen Krustentieren und Hummer, zu feinem Fisch, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Scharzhofberg, Parzelle Pergentsknopp, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter blauer und etwas roter Devonschiefer, bis 60 % Steillage; ältester Rebbestand der Lage; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; Parzelle „P" (Pergentsknopp)
Ausbau: vollkommene Handarbeit, hochselektive Lese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, ohne Schönung

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Weine

Dönnhoff Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Oberhausen (Nahe) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Oberhäuser Leistenberg Kabinett · fruchtsüß Dönnhoff Nahe grauer Tonschiefer Süd-Ost-Steillage 2023

Der Dönnhoff Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett 2023 stammt aus einer Süd-Ost-Steillage auf grauem Tonschiefer – der perfekten Lage für Kabinettweine. Ein filigraner, frischer und mineralischer Kabinett.


Oberhäuser Leistenberg – perfekte Lage für Kabinett

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Leistenberg gilt als ideale Lage für filigrane, fruchtsüße Kabinettweine.

Die Rebstöcke gedeihen in einer Süd-Ost-Steillage mit grauem Tonschieferboden. Die Morgensonne trocknet die Trauben, während die Nachmittagssonne weniger direkt einfällt – so bleiben die Trauben gesund und reifen sehr lange, ohne überreif zu werden. Ideale Voraussetzungen für einen leichten, frischen Kabinett.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Oberhäuser Leistenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von grauem Tonschiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Säure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein filigraner, fruchtsüßer Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salziger Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger, klarer Säure.

Ein filigraner, frischer Nahe-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Oberhäuser Leistenberg, Nahe; Süd-Ost-Steillage; grauer Tonschieferboden
Klassifikation: Riesling Kabinett, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, kühle Gärung, herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Pinot Noir Les Vielles Vignes 2024

Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Lage Charnailles in Jambles, die auf klassischen Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) der Côte Chalonnaise wachsen. Die über 50 Jahre alten Pinot Noir Reben liefern besonders konzentrierte und charaktervolle Trauben. Die Parzellen liegen am Rand des Waldes auf über 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von einem kühlen Mikroklima.

Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und mit natürlichen Hefen in offenen Holzgärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend über rund zwölf Monate, überwiegend in gebrauchten Eichenfässern von François Frères, ergänzt durch einen kleinen Anteil im Tank. Die Abfüllung erfolgt ungeschönt und unfiltriert.

 

Im Glas zeigt der Wein ein mittleres Rubinrot. In der Nase verbinden sich feine Vanillenoten aus dem Holzfassausbau mit den klassischen Aromen von Kirschen und roten Beeren, die für Pinot Noir aus dieser Region typisch sind. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, saftig und fein strukturiert, mit einer knackigen Frische und einem harmonischen, langen Nachhall.

 

Ein klassischer, leichtfüßiger Pinot Noir, der sowohl jung mit seiner Frucht punktet als auch mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche Tiefe und Komplexität entwickelt. Leicht gekühlt genießen!

 

 

Burgund Jahrgang 2024

 

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld. Schon der Winter zeigte sich ungewöhnlich mild und zugleich ausgesprochen niederschlagsreich. Die Böden waren lange gesättigt, und die Reben starteten sehr früh in die Vegetationsphase. Ein verfrühter Austrieb brachte den Winzern zunächst Hoffnung auf einen zeitigen und harmonischen Verlauf, doch die Natur wählte 2024 leider einen komplett anderen Rhythmus.

Im Frühjahr wechselten sich feuchte Phasen mit kühlen Abschnitten ab. Wiederholte Regenfälle bestimmten immer wieder das Bild, begleitet von vereinzelten Frostnächten und regional auftretenden Hagelschauern. Die Weinberge verlangten in dieser Zeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Rebkrankheiten fanden in der feuchten Witterung ideale Bedingungen, sodass die Pflege der Reben viel Einsatz und Beharrlichkeit erforderte. Der Arbeitsaufwand war überdurchschnittlich, und die Ertragserwartungen sanken Schritt für Schritt.

 

Während der Blüte zeigte sich, wie sensibel die Rebe auf das Klima reagiert. Nicht jede Blüte entwickelte sich vollständig, und die Trauben wuchsen uneinheitlich heran. Der Sommer brachte schließlich stabilere, trockenere Tage. Wärme und Licht ermöglichten eine allmähliche Reife, auch wenn sie sich langsamer vollzog als in vielen der vergangenen Jahre. Gegen Ende August und zu Beginn des Septembers kehrte der Regen noch einmal lautstark zurück, bevor sich zur Lese hin eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Ernte begann später als in den letzten, oftmals sehr warmen Jahrgängen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend, um nur vollreifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten. Die Erntemengen waren im Vergleich zu normalen Jahrgängen teils um bis zu 60 % reduziert, und je nach Region im Burgund mussten die Winzer auch mit Totalausfällen kämpfen. Die Mostgewichte bewegten sich eher im gemäßigten Bereich, sodass balancierte Alkoholgehalte und insgesamt leichtere Weine gekeltert wurden.

Die Weine des Jahres 2024 zeigen sich in einem klassischen Ausdruck. Die Weißweine wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische. Sie besitzen eine präzise Linienführung und eine kühle Eleganz, die ihre Herkunft deutlich erkennen lässt. Die Rotweine präsentieren eine saftige Frucht, eine transparente Farbe und eine geschmeidige Tanninstruktur. Sie verbinden Spannung mit Zugänglichkeit und sind deutlich leichter und eleganter als die Vorjahrgänge.

 

Der Jahrgang 2024 ist ein Jahr des Winzers. Die intensive Weinbergsarbeit, das richtige Gespür für die Gegebenheiten und ein sensibles Händchen für den richtigen Moment haben wieder einmal den Unterschied zwischen guten und herausragenden Weinen gezeigt.

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Portugal

Casa Ermelinda Flor de La Mar tinto

Rotwein · Península de Setúbal · Cuvée · Portugal

Casa Ermelinda Flor de la Mar Tinto ist ein fruchtiger, saftiger Rotwein des Familienweinguts Casa Ermelinda Freitas von der Península de Setúbal, südlich von Lissabon. „Flor de la Mar" – Blume des Meeres – ist eine Cuvée aus Syrah, Castelão, Aragonés und Alicante Bouschet. Im Glas eine funkelnde rote Farbe, am Gaumen seidige dunkle Frucht.


Península de Setúbal

Die Halbinsel Setúbal liegt südlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Sandige Böden und ein mediterranes Klima mit atlantischem Einfluss prägen den fruchtig-saftigen Stil der Weine. Das Weingut Casa Ermelinda Freitas hat seinen Sitz im Weinort Fernando Pó.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Syrah, Castelão, Aragonés und Alicante Bouschet. Der Ausbau erfolgt zunächst in temperaturgesteuerten Edelstahltanks, anschließend reift der Wein weitere sechs Monate in gebrauchten Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche.

Im Glas

Funkelndes Rot. Im Geschmack seidige Brombeer- und Kirschfrucht, umhüllt von Gewürznoten, Vanille und erdigen Tönen. Die Gerbstoffe sind rund und harmonisch, der Wein süffig und ausgewogen. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung rundet ihn ab.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm und kräftiger Käse.


Lage: Península de Setúbal (Fernando Pó/Palmela), Portugal
Klassifikation: Vinho Regional Península de Setúbal
Ausbau: Edelstahl, dann 6 Monate franz./amerik. Eiche (gebraucht)

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