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Produktinformationen "Julian Haart Piesporter Riesling 2025 Magnum"

Weißwein · Mosel · Riesling trocken · Magnum

Riesling Piesport · Mittelmosel Goldtröpfchen-Parzellen blaugrauer Devonschiefer Fuder · spontan · trocken 2025 Magnum 1,5 l

Der Julian Haart Piesporter Riesling 2025 in der Magnum ist der trockene Ortswein des Guts – gefüllt aus überwiegend deklassiertem Piesporter Goldtröpfchen, also aus Trauben einer der bekanntesten Steillagen der Mittelmosel. Die Großflasche ist hier kein Repräsentationsformat, sondern eine Reifeentscheidung: Der Wein bleibt in der 1,5-Liter-Flasche länger jung.


Piesport – Goldtröpfchen und Günterslay in der Moselschleife

Der Weinberg von Piesport liegt in einer engen Flussschleife und bildet eine nach Südosten geöffnete Halbschale, die seit der Antike als natürliches Amphitheater beschrieben wird. Das Piesporter Goldtröpfchen zieht sich über rund 66 Hektar vom Ortsteil Ferres bis zur Moselloreley und ist auf ganzer Länge Steilhang. Wie tief der Weinbau hier reicht, belegt die 1985 freigelegte römische Kelteranlage – die größte nördlich der Alpen.

Den Untergrund bildet blaugrauer Devonschiefer, streckenweise mit auffällig hohem Feinerdeanteil. Er hält mehr Wasser als der karge Schiefer der Nachbargemarkungen, was in Trockenjahren zählt; der Wald oberhalb der Rebzeilen verstärkt diesen Effekt. Die südöstliche Ausrichtung bringt die Morgensonne früh an den Hang, die Rebzeilen kommen aus der Nachtkühle rasch in Gang und reifen dann über eine lange, ruhige Phase aus. Direkt flussaufwärts schließt die Günterslay an: gleiche Formation, etwas windoffener und kühler, mit geradlinigeren Weinen.

Julian und Nadine Haart bewirtschaften rund fünf Hektar und füllen etwa 30.000 Flaschen im Jahr. Zu den Piesporter Anlagen zählen Terrassen aus dem frühen 20. Jahrhundert, teils wurzelechte Reben am Einzelpfahl. Befahrbar ist davon nichts: Schnitt, Laubarbeit und Lese laufen vollständig von Hand. Die Familie ist seit dem 14. Jahrhundert in Piesport dokumentiert; Julian Haart gründete sein eigenes Gut 2010 nach Stationen bei Egon Müller, Heymann-Löwenstein und Klaus-Peter Keller.

Jahrgang 2025 – Mittelmosel

2025 lief der Vegetationszyklus rund zwei Wochen vor der Norm. Nach dem frostbedingten Ausfall des Vorjahres trugen die Reben wieder voll; die Blüte um den 15. Juni verlief bei trockener, warmer Witterung zügig. Der Sommer blieb warm, aber ohne Hitzespitzen, mit ausgewogener Niederschlagsverteilung und ohne Trockenstress. Im August kippte das Wetter: deutlich kühler, Nachttemperaturen um 8 °C, dazu wachsende Regenmengen – die Ursache für die hohen Säurewerte dieses Jahrgangs. Ab Anfang September schwollen die Beeren durch Regen an, der Fäulnisdruck stieg, im Oktober verschärfte anhaltender Niederschlag die Lage.

Der Jahrgang entschied sich am Lesetempo. Julian und Nadine Haart brachten ihren Riesling in elf Tagen vom 14. bis 25. September ein und lagen damit vor den Hauptregen. Moselweit erreichte Riesling 70 bis 95 °Oechsle, die Erntemenge lag bei rund 780.000 Hektolitern, 52 % über 2024 und 11 % über dem langjährigen Mittel – während Deutschland insgesamt die kleinste Ernte seit 2010 verzeichnete. Das Ergebnis an der Mittelmosel: niedriger Alkohol, hohe, aber reife Säure, klar gezeichnete Frucht. Ein Jahrgang mit Lagerarchitektur – und damit einer, bei dem sich die Magnum lohnt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, aus Piesporter Steillagenparzellen – der Hauptteil deklassiertes Goldtröpfchen, dazu Anlagen in der Günterslay. Vollständige Handlese vom 14. bis 25. September mit Selektion im Weinberg, anschließend schonende Pressung und Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder mit Lager auf der Feinhefe bis zur Füllung; das gebrauchte Holz gibt keinen Ton ab, sondern nur minimalen Sauerstoffzutritt, der die Textur aufbaut.

In der Magnum verschiebt sich anschließend die Reifekurve. Auf das doppelte Volumen kommt derselbe Sauerstoffeintrag durch den Verschluss wie bei der 0,75-Liter-Flasche – der Wein oxidiert langsamer, hält Frucht und Säurezug länger und entwickelt seine Tertiäraromatik zeitversetzt. Bei einem säurebetonten Jahrgang wie 2025 heißt das: mehrere Jahre zusätzliches Fenster, und ein späterer, breiterer Reifehöhepunkt.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünen Reflexen. In der Nase gelber Pfirsich und Boskop-Apfel, dazu Zitrusöl, Limettenzeste und ein rauchig-feuersteiniger Ton aus dem Hefelager über trockenem Schieferstaub. Am Gaumen zieht die Säure gerade durch, wird aber von einer griffigen, leicht cremigen Textur aus dem Fuderausbau gefasst. Der Abgang bleibt salzig, mit Grapefruitschale und einer Kräuternote.

Goldtröpfchen-Trauben, eine Klassifikationsstufe darunter abgefüllt – und in der Magnum ein Jahrzehnt Zeit dafür.

Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter, sonst schließt sich die Frucht. Aus der Magnum lohnt sich das Karaffieren eine Stunde vor Tisch, jung deutlich mehr als bei der 0,75er. Trinkreif ab sofort; die Kombination aus Jahrgangssäure und Großflasche trägt den Wein bis etwa 2040, mit dem Kern der Reifephase ab 2029.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander, Steinbutt und Skrei mit Beurre blanc, zu Jakobsmuscheln, Hummer und Spargel mit Sauce hollandaise. Ebenso zu Kalbsrücken, Perlhuhn, Bries und hellem Schwein mit Rahmsauce – der Fuderausbau gibt genug Körper für Sauce. Die Magnum ist auf sechs bis zehn Personen gerechnet und passt damit zum Menü statt zum Glas: ein Wein, der über mehrere Gänge trägt und sich im Laufe des Abends spürbar öffnet. Wer weniger am Tisch hat, kann sie über zwei Tage trinken; verschlossen im Kühlschrank verliert der Wein am zweiten Tag nichts.


Produzent Weingut Julian Haart, Piesport, Mosel
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Piesporter Steillagen, überwiegend deklassiertes Goldtröpfchen, dazu Günterslay
Boden blaugrauer Devonschiefer mit hohem Feinerdeanteil
Klassifikation Ortswein trocken, Mosel
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese 14.–25. September · schonende Pressung · Spontangärung
Ausbau 1.000-Liter-Fuder · Feinhefelager · trocken
Flaschengröße 1,5 l Magnum
Trinkreife 2026–2040
Bewirtschaftung Steillage und Terrassen, vollständige Handarbeit, teils wurzelecht am Einzelpfahl
Betrieb rund 5 ha, ca. 30.000 Flaschen im Jahr
Alkoholgehalt: 12
Art: Weiß
Ausbau: trocken
Brennwert / 100 ml: 301 kj, 73 kcal
Eiweiß / 100 ml: < 0,1g
Fett / 100 ml: < 0,1 g
Jahr: 2025
Kohlenhydrate / 100 ml: 1,2g
Land: Deutschland
Rebsorten: Riesling
Region: Mosel
Salz / 100 ml: unter 0,01g
Zucker / 100 ml: 0,2g
gesättigte Fettsäuren / 100 ml: unter 0,1g

Weingut Julian Haart

Weingut Julian Haart – Piesport, Mittelmosel – Riesling vom Schiefer-Wunderkind

Seit dem Jahrgang 2010 ernten Julian und Nadine Haart ihre Riesling-Trauben rund um die malerische Ortschaft Piesport. In den spektakulären Mosel-Schiefer-Steillagen bewirtschaften sie gerade einmal fünf Hektar. Julian Haart gilt als „Wunderkind" der deutschen Weinbauszene – seine Lehrjahre bei Emrich-Schönleber (Nahe), Heymann-Löwenstein (Mosel), Egon Müller (Saar) und Klaus-Peter Keller (Rheinhessen) legten den Grundstein seines Wirkens.


Stil

Riesling, Riesling, Riesling – und ein klein wenig Pinot Noir (natürlich aus Burgunder-Klonen) sind Julians Steckenpferde. Seine Weine wirken kraftvoller als andere Mittelmosel-Weine, sind cremiger und besitzen neben Volumen und Schiefermineralität eine spektakuläre Eleganz und Tiefe. Es sind klassische Lagerweine, für die die Mosel so berühmt ist – Weine zum Entdecken, Sinnieren, Genießen und Trinken.

Die Weine

  • Gutsriesling & Ortsweine – Der frische, schiefergeprägte Einstieg in den Haart-Stil.
  • Piesporter Goldtröpfchen – Die berühmte Steillage – kraftvoll, cremig und tiefgründig.
  • Wintricher Ohligsberg – Mineralischer, eleganter Lagen-Riesling.
  • Piesporter Schubertslay – Die rare Spitze von uralten, wurzelechten Reben.
  • Pinot Noir – Der feine, kleine Rotwein-Anteil aus Burgunder-Klonen.
  • Fruchtsüße & weitere – Fruchtsüße Prädikate und ergänzende Abfüllungen.

Häufige Fragen zum Weingut Julian Haart

Wo liegt das Weingut?

In Piesport an der Mittelmosel, mit Lagen wie dem Piesporter Goldtröpfchen.

Wer führt das Weingut?

Julian und Nadine Haart, seit dem Jahrgang 2010.

Was zeichnet die Weine aus?

Kraft, Cremigkeit und Schiefermineralität bei zugleich großer Eleganz und Tiefe – klassische Mosel-Lagerweine.

Name und Adresse des Herstellers/Abfüllers:
Weingut Julian Haart
Trevererstraße 12
54498 Piesport
Deutschland


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Detailbeschreibung

Weißwein · Mosel · Riesling trocken · Magnum

Riesling Piesport · Mittelmosel Goldtröpfchen-Parzellen blaugrauer Devonschiefer Fuder · spontan · trocken 2025 Magnum 1,5 l

Der Julian Haart Piesporter Riesling 2025 in der Magnum ist der trockene Ortswein des Guts – gefüllt aus überwiegend deklassiertem Piesporter Goldtröpfchen, also aus Trauben einer der bekanntesten Steillagen der Mittelmosel. Die Großflasche ist hier kein Repräsentationsformat, sondern eine Reifeentscheidung: Der Wein bleibt in der 1,5-Liter-Flasche länger jung.


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Der Weinberg von Piesport liegt in einer engen Flussschleife und bildet eine nach Südosten geöffnete Halbschale, die seit der Antike als natürliches Amphitheater beschrieben wird. Das Piesporter Goldtröpfchen zieht sich über rund 66 Hektar vom Ortsteil Ferres bis zur Moselloreley und ist auf ganzer Länge Steilhang. Wie tief der Weinbau hier reicht, belegt die 1985 freigelegte römische Kelteranlage – die größte nördlich der Alpen.

Den Untergrund bildet blaugrauer Devonschiefer, streckenweise mit auffällig hohem Feinerdeanteil. Er hält mehr Wasser als der karge Schiefer der Nachbargemarkungen, was in Trockenjahren zählt; der Wald oberhalb der Rebzeilen verstärkt diesen Effekt. Die südöstliche Ausrichtung bringt die Morgensonne früh an den Hang, die Rebzeilen kommen aus der Nachtkühle rasch in Gang und reifen dann über eine lange, ruhige Phase aus. Direkt flussaufwärts schließt die Günterslay an: gleiche Formation, etwas windoffener und kühler, mit geradlinigeren Weinen.

Julian und Nadine Haart bewirtschaften rund fünf Hektar und füllen etwa 30.000 Flaschen im Jahr. Zu den Piesporter Anlagen zählen Terrassen aus dem frühen 20. Jahrhundert, teils wurzelechte Reben am Einzelpfahl. Befahrbar ist davon nichts: Schnitt, Laubarbeit und Lese laufen vollständig von Hand. Die Familie ist seit dem 14. Jahrhundert in Piesport dokumentiert; Julian Haart gründete sein eigenes Gut 2010 nach Stationen bei Egon Müller, Heymann-Löwenstein und Klaus-Peter Keller.

Jahrgang 2025 – Mittelmosel

2025 lief der Vegetationszyklus rund zwei Wochen vor der Norm. Nach dem frostbedingten Ausfall des Vorjahres trugen die Reben wieder voll; die Blüte um den 15. Juni verlief bei trockener, warmer Witterung zügig. Der Sommer blieb warm, aber ohne Hitzespitzen, mit ausgewogener Niederschlagsverteilung und ohne Trockenstress. Im August kippte das Wetter: deutlich kühler, Nachttemperaturen um 8 °C, dazu wachsende Regenmengen – die Ursache für die hohen Säurewerte dieses Jahrgangs. Ab Anfang September schwollen die Beeren durch Regen an, der Fäulnisdruck stieg, im Oktober verschärfte anhaltender Niederschlag die Lage.

Der Jahrgang entschied sich am Lesetempo. Julian und Nadine Haart brachten ihren Riesling in elf Tagen vom 14. bis 25. September ein und lagen damit vor den Hauptregen. Moselweit erreichte Riesling 70 bis 95 °Oechsle, die Erntemenge lag bei rund 780.000 Hektolitern, 52 % über 2024 und 11 % über dem langjährigen Mittel – während Deutschland insgesamt die kleinste Ernte seit 2010 verzeichnete. Das Ergebnis an der Mittelmosel: niedriger Alkohol, hohe, aber reife Säure, klar gezeichnete Frucht. Ein Jahrgang mit Lagerarchitektur – und damit einer, bei dem sich die Magnum lohnt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, aus Piesporter Steillagenparzellen – der Hauptteil deklassiertes Goldtröpfchen, dazu Anlagen in der Günterslay. Vollständige Handlese vom 14. bis 25. September mit Selektion im Weinberg, anschließend schonende Pressung und Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder mit Lager auf der Feinhefe bis zur Füllung; das gebrauchte Holz gibt keinen Ton ab, sondern nur minimalen Sauerstoffzutritt, der die Textur aufbaut.

In der Magnum verschiebt sich anschließend die Reifekurve. Auf das doppelte Volumen kommt derselbe Sauerstoffeintrag durch den Verschluss wie bei der 0,75-Liter-Flasche – der Wein oxidiert langsamer, hält Frucht und Säurezug länger und entwickelt seine Tertiäraromatik zeitversetzt. Bei einem säurebetonten Jahrgang wie 2025 heißt das: mehrere Jahre zusätzliches Fenster, und ein späterer, breiterer Reifehöhepunkt.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünen Reflexen. In der Nase gelber Pfirsich und Boskop-Apfel, dazu Zitrusöl, Limettenzeste und ein rauchig-feuersteiniger Ton aus dem Hefelager über trockenem Schieferstaub. Am Gaumen zieht die Säure gerade durch, wird aber von einer griffigen, leicht cremigen Textur aus dem Fuderausbau gefasst. Der Abgang bleibt salzig, mit Grapefruitschale und einer Kräuternote.

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Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter, sonst schließt sich die Frucht. Aus der Magnum lohnt sich das Karaffieren eine Stunde vor Tisch, jung deutlich mehr als bei der 0,75er. Trinkreif ab sofort; die Kombination aus Jahrgangssäure und Großflasche trägt den Wein bis etwa 2040, mit dem Kern der Reifephase ab 2029.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander, Steinbutt und Skrei mit Beurre blanc, zu Jakobsmuscheln, Hummer und Spargel mit Sauce hollandaise. Ebenso zu Kalbsrücken, Perlhuhn, Bries und hellem Schwein mit Rahmsauce – der Fuderausbau gibt genug Körper für Sauce. Die Magnum ist auf sechs bis zehn Personen gerechnet und passt damit zum Menü statt zum Glas: ein Wein, der über mehrere Gänge trägt und sich im Laufe des Abends spürbar öffnet. Wer weniger am Tisch hat, kann sie über zwei Tage trinken; verschlossen im Kühlschrank verliert der Wein am zweiten Tag nichts.


Produzent Weingut Julian Haart, Piesport, Mosel
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Piesporter Steillagen, überwiegend deklassiertes Goldtröpfchen, dazu Günterslay
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Klassifikation Ortswein trocken, Mosel
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese 14.–25. September · schonende Pressung · Spontangärung
Ausbau 1.000-Liter-Fuder · Feinhefelager · trocken
Flaschengröße 1,5 l Magnum
Trinkreife 2026–2040
Bewirtschaftung Steillage und Terrassen, vollständige Handarbeit, teils wurzelecht am Einzelpfahl
Betrieb rund 5 ha, ca. 30.000 Flaschen im Jahr

ZumWinzer

Weingut Julian Haart

Weingut Julian Haart

Weingut Julian Haart – Piesport, Mittelmosel – Riesling vom Schiefer-Wunderkind

Seit dem Jahrgang 2010 ernten Julian und Nadine Haart ihre Riesling-Trauben rund um die malerische Ortschaft Piesport. In den spektakulären Mosel-Schiefer-Steillagen bewirtschaften sie gerade einmal fünf Hektar. Julian Haart gilt als „Wunderkind" der deutschen Weinbauszene – seine Lehrjahre bei Emrich-Schönleber (Nahe), Heymann-Löwenstein (Mosel), Egon Müller (Saar) und Klaus-Peter Keller (Rheinhessen) legten den Grundstein seines Wirkens.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12820
Jahr
2025
Land
Deutschland
Region
Mosel
Art
Weiß
Ausbau
trocken
Rebsorten
Riesling
Alkoholgehalt
12% vol
Brennwert / 100 ml
301 kj, 73 kcal
Eiweiß / 100 ml
< 0,1g
gesättigte Fettsäuren / 100 ml
unter 0,1g
Kohlenhydrate / 100 ml
1,2g
Fett / 100 ml
< 0,1 g
Zucker / 100 ml
0,2g
Salz / 100 ml
unter 0,01g
Inhaltsangaben

Zutaten: Trauben, Antioxidantien: Sulfite; Allergene: Sulfite

ZurRebsorte

Riesling

Die langsam reifende Rebsorte Riesling mag ein kontinental- kühles Klima und ist daher in den nördlicheren Anbaugebieten Europas zu finden. Auch in kühleren Regionen der USA oder Australien ist sie ansässig. Allerdings gilt Deutschland als die Heimat des Rieslings, da ca. 40 % aller Riesling Reben weltweit hier wachsen. Bei einem trocken bis halbtrocken ausgebauten Riesling finden sich Aromen von Apfel, Zitrone und Pfirsich. Der hohe Säurewert ist dabei nicht zu verkennen und zeichnet einen guten Riesling aus. Im gereiften Alter bekommt er Petrolnoten. Aufgrund der hohen Säure wird Riesling gerne als Sektgrundwein verwendet und zudem auch als Deutscher Prädikatswein ausgebaut. Da die kleinbeerige Rebsorte sehr Botrytis anfällig ist, ist dies ideal für den Ausbau von Süßweinen und daher nicht ohne Grund einer der teuerst verkauften Rebsorten Deutschlands.

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