Blog

27. September 2006

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Envinate Doad VdM Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía Ribeira Sacra · Doad (Amandi) Envínate Schieferböden gebrauchte Barriques 2024

Der Envínate Doad 2024 ist – im Vergleich zu den übrigen Envínate-Weinen – ein eher warmer, weicher Mencía-Typ aus der Ribeira Sacra. Mit typischen Gewürznoten, zartem Nerv, runder Säure und feinen, körnigen Gerbstoffen. Ein individueller Rotwein mit elegantem, langem Spiel.


Doad – Ortswein aus dem Herzen der Ribeira Sacra

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau in gebrauchtem Holz. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten, die der Region ihre Mineralität und Würze geben.

Doad liegt im Amandi-Bezirk, dem Herzstück der Ribeira Sacra, auf den typischen steilen Schieferterrassen über dem Sil. Der Doad ist ein dorfspezifischer Mencía – und im Envínate-Stil eine eher warme, weiche, zugängliche Interpretation der Sorte.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die wärmespeichernden Schieferböden bringen 2024 einen Mencía mit reifer, dezenter Frucht, würziger Tiefe und runder, gut eingebundener Säure – elegant und zugänglich, mit Potenzial für etwas Flaschenreife.

Ausbau

Überwiegend Mencía aus Doad, aus dem Jahrgang 2024, Ribeira Sacra, trocken.

Nach Handlese und Selektion der einzelnen Trauben wird der Wein auf dem Weingut über mehrere Monate in kleinen und größeren gebrauchten Barriquefässern ausgebaut – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Ein eher warmer, weicher Mencía-Typ: Neben den typischen Gewürznoten, dem zarten Nerv und der runden Säurestruktur begeistert er mit seinen feinen, körnigen Gerbstoffen, seiner dezenten Fruchtigkeit, die an Waldbeeren erinnert, und seinem eleganten, langanhaltenden Spiel. Ein wenig weitere Flaschenreife wird diesem individuellen Rotwein sehr zuträglich sein.

Warm und weich – Gewürz, runde Säure, feine körnige Gerbstoffe und dezente Waldbeerfrucht, elegant und lang.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Flaschenreife; leicht gekühlt servieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Geflügel und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra, Doad (Amandi; Galicien, Spanien); steile Schieferterrassen über dem Sil
Klassifikation: Ribeira Sacra, überwiegend Mencía (trocken); dorfspezifischer Wein
Ausbau: Handlese mit Beerenselektion, mehrere Monate in kleinen und größeren gebrauchten Barriques; organischer Anbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Raguso Linguine al Tartufo

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Linguine al Tartufo sind Linguine, verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Linguine ähneln Spaghetti, sind jedoch flacher und breiter – ihre flache Oberfläche lässt Saucen besonders gut haften.


Herkunft / Italien

Linguine – italienisch für „kleine Zungen" – stammen ursprünglich aus Ligurien. Sie eignen sich besonders für Saucen auf Öl- oder Fischbasis wie Pesto, Linguine alle vongole (mit Venusmuscheln) oder Meeresfrüchtesaucen. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Die flache Linguine-Form sorgt für gute Sauce-Haftung; der Trüffel gibt der Pasta ihr charakteristisch erdig-aromatisches Profil.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens und der intensiven, erdigen Würze des schwarzen Trüffels.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann kurz schwenken.

Einfach und exquisit: mit feinem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Parmesan abschmecken – so kommt der Trüffel am besten zur Geltung.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Linguine al Tartufo – Linguine mit schwarzem Trüffel
Zutaten: Hartweizengrieß, schwarzer Trüffel (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 08.05.2027

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Le Moine Gevrey Chambertin Cazetieres 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Les Cazetiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten und höchstgelegenen Premiers Crus von Gevrey – ein reichhaltiger, gut strukturierter Pinot Noir mit Kraft und Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Cazetiers – Kraft aus Gevreys Höhen

Les Cazetiers ist eine 8,4 Hektar große Premier-Cru-Lage in Gevrey-Chambertin, ausschließlich mit Pinot Noir bestockt – einer der besten 1ers der Gemeinde, direkt neben dem berühmten Clos Saint-Jacques. Mit einer Oberkante auf rund 370 Metern zählt sie zu den höchstgelegenen Premier-Cru-Standorten Gevreys und des ganzen Burgunds.

Die Böden des steilen, gut dränierten Hangs sind voller kleiner Steine, die die Drainage fördern und Sonnenlicht sowie Wärme reflektieren. Das etwas wärmere Mesoklima begünstigt die Reife. Die Weine sind in der Regel reichhaltig, gut strukturiert und recht tanninbetont – robuste, kraftvolle Pinot Noirs, in der Jugend zugänglicher als die aus dem benachbarten Clos Saint-Jacques.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kraftvollen, gut besonnten Lage wie Les Cazetiers ergibt das einen reichhaltigen, strukturierten und zugleich fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und festem, feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom steinigen, gut besonnten Hang von Cazetiers lebt dieser Gevrey: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – robust und zugleich fein gezeichnet.

Dunkle Frucht und würzige Tiefe – reichhaltig und kraftvoll, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Gevrey-Chambertin Les Cazetiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~8,4 ha, steiler steiniger Hang, Oberkante ~370 m (eine der höchsten 1er-Lagen); neben Clos Saint-Jacques
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis Unterirdisch Gutedel 2022

Wein · Roter Gutedel · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Unterirdisch 2022 ist ein Roter Gutedel von Hanspeter Ziereisen aus Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Streng naturnah vinifiziert – keine Filtration, kein Schwefelzusatz, drei Jahre Ausbau – zeigt der Wein, was diese seltene Rebsorte mit Zeit und handwerklicher Konsequenz leisten kann.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland, eingebettet zwischen Schwarzwald, Rhein und Elsass – eine der wenigen deutschen Regionen, in denen Roter Gutedel noch traditionell verankert ist. Die Lagen ruhen auf Kalkverwitterungsböden mit Lössauflagen, die dem Wein Spannung und Mineralität geben. Die Nähe zum Oberrhein sorgt für ein gemäßigtes Klima mit langen Reifephasen. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Rotem Gutedel, zu 100 % handgelesen und abgebeert. Die Vergärung erfolgt ein Jahr in einer im Weinberg vergrabenen Tonamphore – die konstante Erdtemperatur verlangsamt den Prozess und erhält die aromatische Präzision. Anschließend reift der Wein zwei weitere Jahre im Holz. Abgefüllt ohne Filtration und ohne Schwefeldioxidzusatz, mit einem Teil der Hefe im Gebinde – eine leichte Trübung ist naturbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase rote Beeren, Himbeere und eine dezente Holzwürze, unterlegt von salziger Mineralik. Am Gaumen sofort viel Zug – eine straffe, spannungsvolle Struktur, die sich durch den gesamten Trunk zieht. Mit nur leichtem Alkohol bleibt er ultrafrisch und dennoch substanziell. Der Abgang ist lang, mit anhaltendem Spiel zwischen Frucht und Mineralität – kein Reduktionston, kein Holzüberhang.

Am Tisch

Durch den dreijährigen Gesamtausbau jetzt trinkreif; weitere Entwicklung bis 2028–2030. Vor dem Einschenken einige Minuten stehend ruhen lassen, dann dekantieren – das reduziert Schwebstoffe und öffnet die Aromatik. Bei 12–14 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Lachs, Ziegenkäse, Linsen mit Kräutern und Kalbsbries – durch seine Frische und Spannung auch solo am Abend.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Roter Gutedel, trocken
Ausbau: 1 Jahr in vergrabener Tonamphore, 2 Jahre Holz; ohne Filtration und ohne Schwefelzusatz
Jahrgang: 2022

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Sierra de Tolono NAHIKUN Tempranillo 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

100 % Tempranillo Nahikun Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Mikro-Lagen über 80 J. Reben · ~200 g/Stock 1 Jahr gebrauchtes franz. Barrique BIO (ES-ECO-026-VAS) nur 676 Flaschen · 2022

Der Sierra de Toloño Nahikun Tempranillo 2022 ist ein reinsortiger Rioja von über 80 Jahre alten Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava. Ein Wein von Dichte, Eleganz und Feinheit – ein schlafender Riese, der schon heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.


Nahikun Tempranillo – alte Reben aus Villabuena

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Tempranillo-Reben für den Nahikun wachsen in Villabuena de Álava auf fünf verschiedenen Mikro-Lagen und sind über 80 Jahre alt. Der Ertrag von nur rund 200 Gramm pro Rebstock ist minimal und bildet die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität und Konzentration dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Rioja Alavesa

2022 brachte in der Rioja durchgängig warme Temperaturen und erforderte ein sensibles Gespür für die richtige Laubarbeit. Höhenlagen mit altem Rebbestand profitierten klar gegenüber den Tallagen; Tempranillo schnitt besonders in höheren Lagen sehr gut ab. Trotz der sengenden Sommerhitze und aller Besorgnis im Vorfeld übertreffen die Weine die Erwartungen bei Weitem – sie präsentieren sich in einer reifen, genussreifen Phase, hier bewahrt durch Höhe und altes Rebmaterial mit Frische und Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 80-jährigen Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen; der Ausbau erfolgt über ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche, ohne prägenden Holzton. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS). Gesamtproduktion: nur 676 Flaschen.

Im Glas

Der Wein zeichnet sich durch seine Dichte, Eleganz und Feinheit aus. Sehr feine dunkle, rote Früchte, ein Hauch von Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen verschmelzen zu einem einheitlichen Kosmos. Rauchige Noten, Wildheit und harmonische Tannine runden das Profil ab. Eine spielerische, kräftige Säure verleiht Länge und erzeugt ein durstlöschendes Finale. Ein schlafender Riese, der bereits heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.

Dichte, Eleganz und Feinheit: feine dunkle und rote Früchte, ein Hauch Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen, rauchige Noten und harmonische Tannine – eine spielerische Säure verleiht Länge und ein durstlöschendes Finale.

Ein schlafender Riese mit großem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); über 80 Jahre alte Reben; Ertrag nur ~200 g/Rebstock
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: Handlese, ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS; 676 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Montevertine 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine 2022 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese (Anfang Oktober). Das ergibt im Montevertine einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation zugleich seine Frische und Balance bewahrt – vielschichtig und ausgewogen.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Terrassen 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Terrassen Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Terrassen" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein geradliniger, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – klassisch, präzise und voller Energie. Ein Riesling, wie man ihn liebt.


Thörnicher Ritsch – Terrassen

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel, an denen die Reben seit Jahrhunderten individuell kultiviert werden.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage. Die Trauben für diese Cuvée stammen von den terrassierten Steillagen der Ritsch auf devonischem Schiefer.

Jahrgang 2024 – Mosel

Der Jahrgang 2024 präsentiert sich klassisch und präzise: mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Es ist ein Jahrgang, der der geradlinigen, säurebetonten Ludes-Stilistik entgegenkommt – Bedingungen für vibrierende, animierende Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Die Weine der Ritsch profitieren in der Jugend von Luft, um ihr volles Potenzial zu zeigen.

Im Glas

Ein geradliniger Kabinett: frische Frucht und feine Schieferwürze, getragen von eleganter Säure und viel Energie. Vibrierend, zeitlos und ewig lang, stets verspielt am Gaumen – die fruchtige Süße bleibt durch die rassige Säure präzise eingebunden.

Vibrierend, geradlinig, ewig lang und stets verspielt – ein Riesling, wie man ihn liebt.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, Sushi, gebratenem Geflügel mit Ingwer oder kräftigem Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Terrassen" (Mittelmosel); steile Schiefer-Terrassen, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

De Sousas Champagne Blanc de Noirs Grand Cru Edition Limitée

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Blanc de Noirs

De Sousa Blanc de Noirs Grand Cru Édition Limitée ist ein Champagner aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay in der Montagne de Reims. Nach zehn Monaten im Eichenfass und langem Hefelager zeigt er sich mit goldener, leicht kupferfarbener Robe und feiner Perlage. Ein präziser, ausdrucksstarker Blanc de Noirs mit Charakter und Tiefe.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims und eines der besten Dörfer für Pinot Noir in der Champagne. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Champagner Kraft und mineralische Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Grundwein reift zehn Monate im Eichenfass; nach der Flaschengärung folgt ein langes Hefelager, das ihm Tiefe und cremige Textur gibt.

Im Glas

Goldene, leicht kupferfarbene Robe mit feiner Perlage. In der Nase reife rote Früchte, getrocknete Aprikose und Haselnuss, dazu feine Brioche-Noten. Am Gaumen kraftvoll und seidig, mit klarer Frische und zarter Würze. Der Nachhall ist lang und mineralisch geprägt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte und gereifter Käse.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Noirs
Ausbau: 10 Monate Eichenfass, langes Hefelager

Mehr erfahren ...