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27. September 2006

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019

Der Franck Bonville Pur Oger 2019 ist Chardonnay aus Oger in seiner feinsten Form: zwei Parzellen, ein Jahrgang, mehr als fünf Jahre Reife auf der Hefe. Elegant, blumig und mit einem salzigen Kick – perfekt für ein Dinner mit Fisch.

Im Glas

Hellgold, zarte Perlen. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und ein Hauch Haselnuss, leicht cremig. Am Gaumen geradlinig und seidig, zugleich straff und frisch. Die feine Salzigkeit trägt ihn bis in den langen, sauberen Schluss. Mit jedem Schluck wird er etwas offener.

Mach was draus

Sushi und Sashimi, Saibling mit Kräutern oder Krustentiere mit Limettenmayo. Wer ihn neben den Pur Oger 2018 stellt, schmeckt, was ein Jahrgang ausmacht. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Große Gläser, bitte. Als Aperitif ist er schön, aber zu feinem Fisch zeigt er, wie elegant Oger sein kann.“

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Kurz gefragt

Was ist anders als beim Pur Oger 2018? Gleiche Parzellen, anderer Jahrgang. Der 2019er hat laut Steckbrief 3,3 g/l Restzucker, der 2018er 2,5 g/l.

Passt er zu Sushi? Sehr gut. Die Salzigkeit und die feine Säure harmonieren mit Reis, Fisch und einem Hauch Sojasoße.

100 % Chardonnay · Oger Grand Cru: Les Noyerots, Les Rumigny · Jahrgang 2019 · Méthode Traditionnelle · über 5 Jahre Hefelager · Extra Brut, 3,3 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Joseph Roty Marsannay Cuvée Boivin 2019

Rotwein · Marsannay · Pinot Noir

Pinot Noir Marsannay AOC · Cuvée Boivin Côte de Nuits (nördlichste) elegant · feingliedrig 2019

Der Marsannay Cuvée Boivin 2019 der Domaine Joseph Roty ist ein reinsortiger Pinot Noir mit reifen Kirschen und Veilchen in Duft und Geschmack. Wärmend, elegant und feingliedrig – Burgund von seiner schönsten Seite.


Marsannay – das „Goldene Tor" zur Côte de Nuits

Marsannay ist die nördlichste Appellation der Côte de Nuits und liegt unmittelbar südlich von Dijon – oft das „Goldene Tor" zur Côte de Nuits genannt. Als einzige Dorf-Appellation der Region ist sie für Rot, Weiß und Rosé zugelassen; rund 40 Winzer bewirtschaften gut 302 Hektar in Marsannay-la-Côte, Chenôve und Couchey. Die Rotweine aus Pinot Noir zeigen einen eleganten, fruchtbetonten Stil.

Die Domaine Joseph Roty zählt zu den renommierten Adressen von Gevrey-Chambertin; ihr Marsannay „Cuvée Boivin" bringt diese Handschrift auf zugänglicher Stufe.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Trotz der Wärme bewahrten die Trauben eine bemerkenswerte Frische; die Reben lieferten konzentrierte, vollreife Frucht.

Für die roten Burgunder steht 2019 für reife, dichte Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker Jahrgang, der die elegante Art dieses Marsannay schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Frucht, feines Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife Kirschen und Veilchen in Duft und Geschmack. Am Gaumen wärmend, elegant und feingliedrig, mit feiner Frucht, frischer Säure und einem harmonischen Abgang.

Reife Kirsche und Veilchen, wärmend, elegant und feingliedrig – Burgund von seiner schönsten Seite.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Marsannay (nördlichste Côte de Nuits); Cuvée Boivin
Klassifikation: Marsannay AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Spanien

Envinate Lousas Seoane Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía (~95 %) Ribeira Sacra · Amandi Parcela Seoane Envínate reiner Schiefer · ~400 m alte Reben (80 J.) 2024

Der Envínate Lousas Parcela Seoane 2024 ist ein Einzellagen-Mencía von reinem Schiefer in der Ribeira Sacra – sehr frisch und atlantisch, mit klarer, seidiger Struktur. Unglaublich aromatisch und würzig, mit tiefer Mineralität und reiner Kirschfrucht. Ein klassischer Ribeira Sacra.


Seoane – Schiefer-Cru aus Amandi

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Ganztraubengärung mit Wildhefen, Ausbau in gebrauchtem Holz. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten, die der Region ihre Mineralität und florale Würze geben.

Die Parzelle Seoane liegt im Amandi-Bezirk (Doade), dem Herzstück der Ribeira Sacra. Sie ist nach Südwesten ausgerichtet; die rund 80 Jahre alten Rebstöcke gedeihen in etwa 400 Metern Höhe auf reinem Schieferboden – ein Terroir, das dem Mencía Frische, Mineralität und seidige Struktur verleiht. Die Einzellagenweine bilden die Spitze der Envínate-Hierarchie und entstehen in winziger Menge.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die wärmespeichernden Schieferböden bringen auch 2024 einen frischen, mineralisch geprägten Mencía mit klarer Frucht, lebendiger Säure und feiner Würze. In der alten Seoane-Parzelle ergibt das einen besonders präzisen, seidigen Wein.

Ausbau

Überwiegend Mencía (mit kleinen Anteilen lokaler Sorten wie Merenzao und Garnacha Tintorera), aus dem Jahrgang 2024, Ribeira Sacra, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses: Handlese, Ganztraubengärung mit Wildhefen in offenen Bottichen, anschließend rund 11 Monate Ausbau in gebrauchten französischen Fässern (300–500 l), ohne Abstich. Minimaler Schwefel.

Im Glas

Der Mencía dieser Parcela mundet sehr frisch und atlantisch, ist aber mit einer klaren und seidigen Struktur ausgestattet. Unglaublich aromatisch und würzig, mit einer tiefen Mineralität und einer reinen Kirschfrucht im Geschmack. Ein klassischer Ribeira Sacra.

Sehr frisch und atlantisch, klar und seidig – aromatisch, würzig, mit tiefer Mineralität und reiner Kirschfrucht.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Wild und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra, Amandi (Doade), Parcela Seoane (Galicien, Spanien); Südwest-Ausrichtung, reiner Schieferboden, ~400 m; Reben ca. 80 Jahre
Klassifikation: Ribeira Sacra, ~95 % Mencía mit lokalen Sorten (trocken); winzige Menge (Einzellage)
Ausbau: Handlese, Ganztraubengärung mit Wildhefen in offenen Bottichen, ~11 Monate in gebrauchten franz. Fässern (300–500 l), ohne Abstich; organische Düngung, mechanische Bodenbearbeitung

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Rebsorten

Künstler Hochheimer Hölle Riesling TBA 2015

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Hochheimer Hölle Trockenbeerenauslese edelsüß 0,375 l 2015

Die Künstler Hochheimer Hölle Riesling Trockenbeerenauslese 2015 ist die edelsüße Krönung einer der großen Hochheimer Lagen – monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich, von enormer Länge und Fülle. Eine seltene Schatzkammer in der 0,375-Liter-Flasche.


Hochheimer Hölle – Lage und Boden

„Hölle" leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „Halde(a) = steiler Berg" ab. Diese Südlage mit 15 Prozent Neigung zieht sich östlich der Hochheimer Altstadt auf den Main zu. Der Tonmergelboden besteht aus feinsten Tonpartikeln und reichlich Kalk – ein mineralisches Kraftpaket. Durch den darüber liegenden, lockeren, braunen Lösslehm erhält die Rebe reichlich Wasser und Luft zum Gedeihen.

Die Lage Hölle hat monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich; ihre Weine zeigen enorme Länge und Fülle. Sie ist die kraftvollste der Hochheimer Lagen – eine ideale Basis für eine konzentrierte, langlebige Trockenbeerenauslese.

Jahrgang 2015 – Rheingau

2015 gilt im Rheingau als herausragender Riesling-Jahrgang: ein warmer, sonnenreicher Sommer und ein optimaler Herbst brachten vollreifes, kerngesundes Lesegut mit großer Substanz und feiner Säure. Ideale Bedingungen für edelsüße Spitzenweine, in denen sich die Edelfäule (Botrytis) in ihrer reinsten, konzentriertesten Form zeigt.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2015, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß, 0,375 l.

Selektive Lese einzelner, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren in mehreren Durchgängen von Hand – die höchste und aufwendigste Stufe der Prädikatsweine. Schonende Gärung, die einen großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine echte Rarität.

Im Glas

Leuchtendes Bernsteingold. In der Nase ein betörendes, hochkonzentriertes Bukett von kandierter Aprikose und Quitte, Honig, Dörrfrüchten (Feige, Rosine), Orangenmarmelade und exotischer Frucht, untermalt von der typischen Botrytis-Würze und einem mineralischen Zug. Am Gaumen von dichter, fast öliger Fülle und enormer Konzentration, die dennoch von einer rassigen, lebendigen Säure getragen und ausbalanciert wird – monumental und zugleich elegant.

Monumentale Kraft und mineralische Eleganz – von enormer Länge und Fülle.

Ein Wein für die Ewigkeit mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial; der lange, vielschichtige Nachhall klingt minutenlang nach. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Hochheimer Hölle (Deutschland); Südlage mit 15 % Neigung zum Main, Tonmergel mit Kalk unter lockerem braunem Lösslehm
Klassifikation: Rheingau, Riesling Trockenbeerenauslese (Prädikatswein), edelsüß; 0,375 l
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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Weine

Claus Preisinger Bonsai 2022 BIO

Rotwein · Blaufränkisch · Burgenland · Naturwein · Bio

Claus Preisinger Bonsai ist ein leichter Bio-Blaufränkisch aus dem Burgenland, der nur kurz auf der Maische lag. Eher zart und fruchtig, erinnert er an einen Pinot Noir. Der Wein wird ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung gefüllt. Im Glas hell, fruchtig und würzig-kräutrig.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich). Die Reben profitieren vom pannonischen Klima und den vielfältigen Böden der Region. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Blaufränkisch und lag nur kurz auf der Maische, was ihm seinen zarten, fruchtigen, fast burgundischen Charakter gibt. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung, naturnah erzeugt.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase zart und fruchtig, mit Anklängen an Pinot Noir. Am Gaumen strukturierter als die Nase vermuten lässt: vollfruchtig, würzig-kräutrig und mit dezenten Tanninen. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei rund 14–16 °C, leicht gekühlt servieren. Ein vielseitiger, geselliger Rotwein.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Fleischgerichte und Gemüse.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Blaufränkisch, kurze Maischestandzeit, naturnah

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Riesling Liter

Weißwein · Riesling · Literwein · Pfalz

Ellermann-Spiegel Riesling ist ein fruchtiger Riesling-Literwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. In der praktischen 1-Liter-Flasche – mit Anklängen von weißem Pfirsich, klarer Struktur und einer harmonisch eingebundenen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Riesling-Literwein ist der unkomplizierte Alltagswein des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, klare Frucht. Als Literwein ist er auf unkomplizierten, frischen Genuss ausgelegt – auch als Schorle.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Anklänge von weißem Pfirsich. Am Gaumen fruchtig mit klarer Struktur und einer für Riesling harmonischen Mineralität, die gut in die Frucht eingebunden ist. Frischer, animierender Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo, zu leichter Küche oder als Schorle für gesellige Runden.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Spargel, Vespern und leichte Küche.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Riesling (trocken)
Ausbau: Edelstahltank
Inhalt: 1-Liter-Flasche

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Weine

Moritz Kissinger Deutscher Winzersekt Nr. 4 Brut Nature BIO

Pur, gerade und voller Zug: Der Winzersekt Nr. 4 von Moritz Kissinger stammt von Reben in Uelversheim und an der Rheinfront in Rheinhessen. Weißburgunder, Chardonnay und Spätburgunder bilden die Cuvée, vergoren in der Flasche und gefüllt ohne jede Dosage. Biologisch angebaut und ganz auf Präzision gebaut.

Im Glas

Helle Frucht von Birne und Apfel, dazu Zitrus und eine feine Brioche-Note vom langen Hefelager, unterlegt von kalkig-salziger Mineralität. Im Mund lebendig und straff, mit feinem, genauem Mousseux, viel Spannung und einem knochentrockenen Ende.

Mach was draus

Ein festlicher Aperitif und ein guter Partner am Tisch: Austern, Meeresfrüchte, feiner Fisch, Sushi, Geflügel oder milder, nussiger Hartkäse. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nr. 4 zeigt, wie gut Sekt ohne Zucker sein kann. Klar wie ein Bergbach.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Handlese, fraktionierte Pressung und Tirage im Frühjahr nach der Ernte. Danach folgen 18 bis 30 Monate Hefelager. Degorgiert wird ohne Filtration, gefüllt ohne Dosage und nur ganz leicht geschwefelt.

Woher kommen die Trauben? Von Weinbergen in Uelversheim und an der Rheinfront. Im Boden mischen sich Lehm, Löss und Kalkstein, das bringt Frische und Struktur.

Wer steht dahinter? Moritz Kissinger, ein junger Sektmacher aus Rheinhessen, der bei Klaus-Peter Keller und in der Champagne gelernt hat.

Weißburgunder, Chardonnay, Spätburgunder · Uelversheim und Rheinfront, Rheinhessen · Lehm, Löss, Kalkstein · Handlese · traditionelle Flaschengärung · 18–30 Monate Hefelager · unfiltriert degorgiert · Brut Nature · Winzersekt b. A. · bio (DE-ÖKO-039) · Weingut Kissinger, Uelversheim (Rheinhessen) · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Cazé-Thibaut Le Chemin des Plants 2021 Extra Brut

Der Cazé-Thibaut Le Chemin des Plants 2021 Extra Brut ist Chardonnay aus einer kleinen Lage am rechten Marne-Ufer – eine Ausnahme im Meunier-Land. Mehr als vier Jahre Hefelager, dazu nur 1,5 g Zucker pro Liter.

Im Glas

Feine, elegante Perlen. In der Nase gelbe Zitrusfrucht, Trockenmango und Zeste, dazu etwas Rauch und grüne Kräuter. Im Mund kraftvoll und straff zugleich, klar gebaut und salzig. Der Nachhall bleibt lang und frisch.

Mach was draus

Gebratener Steinbutt, Kalbsbries, Pilzrisotto oder ein junger Comté. Auch zu Gemüsegerichten mit Kräutern passt er gut. Ein Champagner, der zeigt, dass im Marnetal mehr wächst als Meunier – genau richtig für einen Abend mit Weinfreunden. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Gib ihm ein großes Glas und eine Viertelstunde Zeit. Dann kommen Frucht und Rauch richtig nach vorn.“

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Kurz gefragt

Warum ist Chardonnay hier eine Ausnahme? Im Marnetal dominiert Meunier. Le Chemin des Plants hat leichtere Böden: Sand, Lehm und Mergel, darunter Kreide, auf denen Chardonnay gut gedeiht.

Wie lange lag er auf der Hefe? Über vier Jahre. Davor reifte der Grundwein rund zehn Monate in gebrauchten Fässern.

100 % Chardonnay · Einzellage Le Chemin des Plants am rechten Marne-Ufer · Jahrgang 2021 · Spontangärung, ca. 10 Monate gebrauchte Fässer · über 4 Jahre Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1,5 g/l Restzucker · Champagne Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne · Stand: Oktober 2026

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