Was ist Saignée? (Aussprache: [sɛˈɲe])

Saignée ist ein Verfahren der Roséweinbereitung, bei dem nach kurzer Maischestandzeit ein Teil des rosafarbenen Mostes aus dem Rotwein-Gärbehälter „abgezogen“ (wörtlich: ausbluten) wird. Dieser abgezogene Saft wird separat kühl vergoren, daraus entsteht Rosé. Der verbleibende Anteil für den Rotwein profitiert von einem höheren Verhältnis Schalen zu Saft, was Farbe, Aroma und Struktur konzentrieren kann.

Kurz: Ein Most – zwei Weine: ein strukturierter Rosé und ein konzentrierterer Rotwein.

Woher kommt die Methode?

Der Ursprung liegt in Frankreich (Bordeaux, Burgund, Rhône) und hat sich weltweit verbreitet. Heute nutzen viele Rotweinbetriebe Saignée gezielt, entweder als Stilmittel für Rosé mit mehr Tiefe oder zur Konzentration ihrer Rotweine.

Schritt für Schritt: So funktioniert das Saignée Verfahren

  1. Lesegut & Vorbereitung
    Reife, gesunde rote Trauben werden entrappt und angequetscht. Schwefelung und Kühlung schützen vor Oxidation.
  2. Kurze Maischestandzeit (typisch 2–24 Stunden)
    Schalenkontakt gibt Farbe (Anthocyane) und einen Hauch Phenolik (Farb- und Gerbstoffe im Wein). Je länger, desto tiefer die Farbe und kräftiger der Biss.
  3. Der „Aderlass“
    5–20 % des frei ablaufenden, rosafarbenen Mostes wird abgezogen.
    Faustregel: 10 % Abzug = merklich mehr Konzentration im Rotwein, Rosé wird intensiver.
  4. Zwei Wege
    • Rosé-Most: Vorklärung, kühle Gärung (12–18 °C), meist im Edelstahl. Malolaktik selten, um Frische zu erhalten. Ausbau auf der Feinhefe (einige Wochen bis Monate) bringt Fülle.
    • Rotwein-Maische: Höherer Schalenanteil steigert Farb- und Tanninextraktion; die Gärung läuft wie bei Rotwein fort.

Chemie & Stilistik in Kürze

  • Farbe: kräftigeres Rosé (Lachs bis Kirschrosa), weil echte Maischefarben extrahiert werden.
  • Aromatik: rote Beeren (Erdbeere, Himbeere, Kirsche), oft etwas Kirsche/Granatapfel; bei kühler Gärung sehr fruchtbetont.
  • Mundgefühl: mehr Struktur und Länge als Direktpress-Rosé, mit zarter Phenolik und oft etwas mehr Körper.
  • Alkohol/Säure: je nach Lesereife meist mittlerer Alkohol, frische bis moderate Säure; Holz ist optional (größere Fässer geben Schmelz, ohne die Frucht zu überdecken).

Saignée versus anderen Rosé-Methoden

Direktpressung (Blanc de Noirs/Press-Rosé)

  • Trauben werden sofort gepresst, kaum Schalenkontakt.
  • Ergebnis: sehr heller Rosé, sehr fein und zart, meist weniger Struktur.
  • Wann sinnvoll: Fokus auf Eleganz, Zitrusfrische, niedrige Phenolik.

Kurze Kaltmazeration ohne Abzug

  • Ähnlich wie Saignée, aber kein Mostabzug; die ganze Charge wird als Rosé vergoren.
  • Ergebnis: mittlere Farbe, zwischen Feinheit und Grip.

Cuvée/Verschnitt von Rot und Weiß

  • Bei stillen Roséweinen ist das in vielen Herkunftsgebieten nicht zugelassen; bei Schaumwein (z. B. Rosé-Champagner) hingegen gängig.
  • Ergebnis: je nach Anteil sehr variabel.

Vorteile des Saignée-Verfahrens

  • Mehr Struktur im Rosé: leichte Tannine, längerer Nachhall.
  • Doppelte Nutzenstiftung: Rosé-Qualität und Konzentrationsgewinn im Rotwein.
  • Flexibilität: Stil lässt sich über Standzeit, Abzugsmenge und Gärführung feinjustieren.
  • Klarheit in der Frucht: kühle Gärung bringt präzise, rote Fruchtaromen.

Typische Rebsorten & Stile

  • Grenache, Cinsault, Syrah: saftig, würzig, oft südfranzösische Anmutung.
  • Sangiovese: Kirsche, Säureschliff, „trinkanimierend“.
  • Tempranillo/Garnacha (Spanien): kirschig, etwas kräftiger.
  • Pinot Noir: feiner, rote Johannisbeere, eleganter Grip.
  • Zinfandel/Primitivo: reifere Frucht, etwas mehr Alkohol.

Food-Pairing

Saignée-Rosé trägt mehr als bloße Terrassenbegleitung:

  • Würzige Küche: Grillhähnchen, Souvlaki, Shakshuka, Tajine.
  • Mediterran: Ratatouille, gegrillte Paprika, Tomaten-Risotto.
  • Fisch & Meeresfrüchte: Thunfisch-Tartar, Paella, Garnelen vom Grill.
  • Käse: Ziegenfrischkäse, halbfeste Sorten (Tomme, junger Gouda).

Häufige Mythen – kurz richtiggestellt

  • „Saignée-Rosé ist nur Abfallprodukt.“
    Falsch. Viele Betriebe planen Lese, Standzeit und Ausbau gezielt für hochwertigen Rosé.
  • „Je dunkler, desto besser.“
    Nicht zwingend. Farbe zeigt Standzeit, nicht automatisch Qualität. Balance ist entscheidend.
  • „Rosé hält nie gut.“
    Die meisten sind jung am besten, doch Saignée-Rosés mit Struktur können 1–3 Jahre schön reifen.

Fazit

Das Saignée-Verfahren ist mehr als ein Trick zur Rotwein-Konzentration. Richtig eingesetzt liefert es Rosés mit Farbe, Biss und Charakter, ideal für alle, die mehr Struktur als beim zarten Direktpress-Stil suchen. Wer gezielt nach transparent arbeitenden Betrieben schaut und auf Balance aus Frucht, Säure und feiner Phenolik achtet, wird mit spannenden, vielseitigen Rosés belohnt.

Alle Bilder wurden mit der KI ChatGpt erzeugt.

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Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2024 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalkfels steile Bruchkante BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2024 wächst auf reinem Kalkfels an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein den Schatten abgetrotzter Lichtwein – tiefgründig und tänzelnd zugleich, von einzigartiger Präzision.


Schwarzer Herrgott – Kalkfels an einer steilen Bruchkante

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Schwarze Herrgott liegt am Beginn des Zellertaler Beckens, das mit dem Frauenberg seinen Abschluss findet; hier wie dort herrscht reine Kalkfelsunterlage vor.

Den Unterschied macht das Mikroklima: Während der Frauenberg offen und windexponiert liegt, befindet sich der Schwarze Herrgott an einer steilen, engen Bruchkante, die die Lage zusätzlich vor Regen und der vollen Härte des Lichteinfalls schützt. Es ist eine der ältesten und berühmtesten Weinlagen Deutschlands – bereits im 8. Jahrhundert urkundlich als Weinberg erwähnt. Mitten hindurch verläuft die Grenze zwischen Rheinhessen und der nördlichen Pfalz; mit dem Jahrgang 2010 hat das Gut die Lage wiederbelebt.

Jahrgang 2024 – Zellertal (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Der reine Kalkfels und die geschützte Bruchkantenlage sicherten reifes, gesundes Lesegut, während das kühle Jahr Frische, salzige Spannung und lichthafte Eleganz betonte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von reinem Kalkfels.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Präzision, würzige Steinaromen und lichthafte Eleganz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein präziser, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; steile, geschützte Bruchkante an der Grenze zur Pfalz; reiner Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Domaine de Bichery Les Terres Mêlées 2021 Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Brut Nature · Bio

Domaine de Bichery Les Terres Mêlées Brut Nature ist ein Bio-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus der Côte des Bar – weiß gekeltert (Blanc de Noirs). Der Name verweist auf die gemischten Böden der Lage. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er sich naturherb, klar und fein.


Côte des Bar

Die Domaine de Bichery liegt in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne und klassischem Pinot-Noir-Land. „Les Terres Mêlées" verweist auf die gemischten Böden der Lage; die kalk- und mergelgeprägten Untergründe verleihen dem Champagner Frische, Tiefe und Mineralität. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir und wird weiß gekeltert (Blanc de Noirs). Er wird ohne Dosage als Brut Nature (0 g/l) abgefüllt – naturherb und puristisch.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase helle Frucht, Zitrus und ein Hauch Brioche. Am Gaumen naturherb und klar, mit feiner Mineralität und frischer Spannung. Der Abgang ist trocken und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Bar / Aube (Champagne); gemischte Böden, Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs
Ausbau: 100 % Pinot Noir, weiß gekeltert, ohne Dosage (0 g/l)

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USA

Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018

Rotwein · Walla Walla Valley · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Walla Walla Valley Estate Washington State Todd Alexander 2018 15,00 % vol

Der Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018 ist ein magischer, kraftvoller und zugleich eleganter Kult-Cabernet aus Washington State – tiefdunkel, opulent und vielschichtig, mit blauer Frucht, Cassis, Veilchen und Bleistiftmine. Der Debütjahrgang dieser Estate-Lage.


Force Majeure – Kult aus dem Walla Walla Valley

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut im Walla Walla Valley (Washington State), spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete und an der Seite von Größen wie David Abreu und Michel Rolland arbeitete. Gearbeitet wird kompromisslos: Spontangärung mit eigenen Hefen, unfiltriert und ungeschönt.

Neben dem ursprünglichen Estate auf der berühmten Red Mountain AVA kamen zuletzt Lagen im Walla Walla Valley hinzu. Die an die Kellerei angrenzende Estate-Lage wurde Ende der 1990er Jahre bepflanzt; ihre tiefgründigen, lehmigen Böden sind durchsetzt von kleinen Gesteinsbrocken aus zerbrochenem Basalt, verfestigter Asche und Granit – ein Erbe der eiszeitlichen Missoula-Fluten. 2018 markiert den ersten Jahrgang dieses Cabernet.

Jahrgang 2018 – Walla Walla Valley

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Force Majeure gelang hier ein außergewöhnlicher Cabernet, der Kraft und Opulenz mit bemerkenswerter Eleganz verbindet – einer der gefeiertsten Weine des Jahrgangs.

Ausbau

Cabernet Sauvignon (mit kleinen Anteilen Merlot und Petit Verdot) aus dem Jahrgang 2018, 15,00 % vol.

Lange, warme Gärung mit verlängerter Schalenstandzeit bei ausgewählten Partien, anschließend rund 22 Monate Reife in nahezu vollständig neuer französischer Eiche. Trotz des hohen Neuholzanteils bleibt der Wein perfekt ausbalanciert – das Holz tritt geschmacklich völlig in den Hintergrund.

Im Glas

Tiefes Purpur-Rubin. Aus dem Glas steigen blaue Frucht, Cassis, Veilchen, Bleistiftmine und Tabak – ergänzt um eine reiche, komplexe Erdigkeit, die sich mit Luft im Glas entfaltet. Am Gaumen vollmundig, tief und opulent, mit großer Eleganz, seidigen Tanninen, einem großartigen Mittelgaumen und einem beeindruckend langen Finale. Ein selten gelungenes Zusammenspiel von Fülle und Kraft.

Ein magischer, unglaublicher Cabernet Sauvignon – perfekt ausbalanciert, mit seidigen Tanninen und einem beeindruckenden Finale.

Schon jetzt ein Genuss, aber mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Walla Walla Valley, Estate-Lage angrenzend an die Kellerei bei Milton-Freewater (Washington State, USA); tiefgründige Lehmböden mit Basalt-, Asche- und Granitgestein
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon (kl. Anteile Merlot/Petit Verdot); ~22 Monate nahezu komplett neue franz. Eiche; Spontangärung, unfiltriert/ungeschönt

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Länder/Regionen

Tenuta Sant´Antonio Scaia Bianca Veneto Bianco IGT

Wein · Weißwein · Veneto · Italien

Scaia Bianca zeigt ein helles Strohgelb – eine Cuvée aus Garganega und Chardonnay. Fruchtig mit Anklängen von weißen Früchten wie Ananas und Birne, frisch und süffig mit einem leicht würzigen Nachgeschmack. Ein Terrassenwein!


Veneto

Scaia ist die zugängliche Linie der Tenuta Sant'Antonio der Brüder Castagnedi im Veneto. Garganega ist die heimische Weißweinsorte der Region (auch Basis des Soave) und sorgt zusammen mit Chardonnay für einen unkomplizierten, fruchtbetonten Stil.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garganega und Chardonnay. Garganega bringt Frische und würzige Frucht, Chardonnay etwas Fülle und Schmelz. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die klare Frucht zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase fruchtig, mit weißen Früchten wie Ananas und Birne. Am Gaumen frisch und süffig, mit feiner Frucht und einem leicht würzigen Nachgeschmack und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif, Terrassenwein oder zum Essen.

Passt zu: Antipasti, Fisch, Meeresfrüchten, Salaten und leichten Sommergerichten.


Lage: Veneto (Italien); Tenuta Sant'Antonio (Linie Scaia)
Klassifikation: Veneto Bianco IGT – Cuvée aus Garganega & Chardonnay, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Schaumweine

Cielo e Terra Cielo 10° frizzante weiss

Perlwein · Weiß · Frizzante · Italien

Cielo 10° Frizzante Bianco ist ein leichter, erfrischender weißer Perlwein aus Italien mit moderatem Alkoholgehalt von nur 10 % vol. Strohgelb in der Farbe, zeigt er einen zarten Duft. Ein unkompliziertes Getränk für den Aperitif und leichte Mahlzeiten.


Italien

Cielo e Terra ist ein bekanntes italienisches Weinhaus mit Sitz in Venetien. Für diesen weißen Perlwein werden weiße Trauben verarbeitet, die einen leichten, fruchtbetonten Stil ermöglichen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein wird als Frizzante (leicht perlend) aus weißen Trauben erzeugt. Der moderate Alkoholgehalt von nur 10 % vol. macht ihn besonders leicht und zugänglich.

Im Glas

Strohgelb mit feiner Perlage und zartem Duft. Am Gaumen erfrischend und leicht, mit Aromen von reifem Obst und süßen Früchten. Der Abgang ist frisch und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichten Mahlzeiten.

Klassische Begleitung: leichte Vorspeisen, Salate, Fingerfood und frische Früchte.


Lage: Italien
Klassifikation: Perlwein (Frizzante) – Weiß
Ausbau: weiße Trauben, Frizzante (leicht perlend)

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Spanien

Torre Oria Bobal Rosado

Roséwein · Utiel-Requena · Bobal · trocken

Torre Oria Bobal Rosado ist ein trockener Roséwein aus der D.O.P. Utiel-Requena im spanischen Valencia. Er entsteht aus Bobal, der heimischen Rotweintraube der Region. Das traditionsreiche, 1897 gegründete Weingut Torre Oria keltert daraus einen klaren, fruchtbetonten Rosé. Im Glas ein zartes Pink, in der Nase saftige reife Sommerbeeren – frisch und frühlingshaft.


Utiel-Requena

Die D.O.P. Utiel-Requena liegt auf einem Hochplateau im Hinterland von Valencia, in Höhen um 600 bis 900 Meter. Das kontinentale Klima mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern bringt aromatische, frische Trauben hervor. Bobal ist die prägende, autochthone Rebsorte der Region und stellt hier den Großteil der roten Reben.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Bobal. Für den Rosé bleibt der Most nur kurz auf der Schale, bevor er abgepresst und bei niedriger Temperatur im Edelstahltank vergoren wird. So bleiben die frische Frucht und die helle, pinkfarbene Tönung erhalten. Der Wein bleibt unverholzt und wird jung gefüllt.

Im Glas

Zartes Pink. In der Nase reife rote Sommerbeeren wie Erdbeere und Himbeere. Am Gaumen saftig, klar und trocken, mit frischer Säure und unkompliziertem Trinkfluss. Der Abgang ist sauber und fruchtig.

Am Tisch

Jung und gut gekühlt bei 8–10 °C genießen, am besten innerhalb der ersten ein bis zwei Jahre. Ein klassischer Sommerwein für Terrasse und Aperitif.

Klassische Begleitung: Sommersalate, gegrillter Fisch, Tapas und mediterrane Vorspeisen.


Lage: D.O.P. Utiel-Requena (Valencia), Hochplateau
Klassifikation: Utiel-Requena DOP – Rosado
Ausbau: Kaltvergärung im Edelstahl, ohne Holz

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Feinkost

Conservas Rosara Kirschpaprika gefüllt mit Thunfisch

Feinkost · Tapa · gefüllte Paprika · Spanien

Conservas Rosara Kirschpaprika gefüllt mit Thunfisch ist eine spanische Tapa-Spezialität in Manufakturqualität von Conservas Artesanas Rosara. Kleine, rundliche Kirschpaprika werden mit einer Thunfischfüllung kombiniert – fertig zum Genuss, ideal für die schnelle Tapa.


Herkunft

Conservas Artesanas Rosara ist eine traditionsreiche Manufaktur aus Navarra im Norden Spaniens, bekannt für handwerklich hergestellte Paprika- und Gemüse-Spezialitäten. Die Kirschpaprika stammt aus dieser Tradition.

Anbau und Verarbeitung

Die kleinen, rundlichen Kirschpaprika werden mit einer Thunfischfüllung gefüllt und schonend konserviert. Eine sorgfältige, handwerkliche Verarbeitung sorgt für die fertige Tapa.

Geschmack

Leuchtend rote Schoten mit heller Füllung. Mild-würzige Kirschpaprika trifft auf den feinen Geschmack des Thunfischs – ausgewogen und herzhaft. Zart in der Textur.

Am Tisch

Direkt als Tapa servieren – pur, auf Brot oder als Teil einer Vorspeisenplatte.

Klassische Verwendung: Tapas, Antipasti, Apéro-Platten und Fingerfood.


Hersteller: Conservas Artesanas Rosara
Produkt: Kirschpaprika gefüllt mit Thunfisch
Art: gefüllte Paprika (Tapa)
Herkunft: Navarra (Spanien)
Verarbeitung: Manufakturqualität, gefüllt mit Thunfisch
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2028

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Spirituosen

Prinz Alte Williams Christbirne

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Williams-Christbirne ist ein holzfassgereifter Williams-Birnenbrand der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Aus der beliebten, aromatischen Williams-Christ-Birne destilliert und im Holzfass veredelt – intensiv-fruchtig, vollmundig und weich, mit feiner Fassnote.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Verarbeitet werden nur sonnenverwöhnte Williams-Christ-Birnen bester Qualität aus den Gärten regionaler Obstbauern, geerntet meist im August und September.

Destillation und Reifung

Die Birnen werden auf ihren Reifegrad geprüft – das weiße Fruchtfleisch soll zart, nicht mehlig sein –, dann entkernt, entstielt, eingemaischt und vergoren. Im Roh- und Feinbrandverfahren übertragen die Brennmeister die vielschichtigen Fruchtaromen ins Destillat. Nach der Reifung im Steingut folgt das Finish im Holzfass, dessen Holzart den Charakter prägt, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase vielschichtig, intensiv und charakteristisch nach reifer Williams-Birne. Am Gaumen vollmundig und weich, mit dezenter Süße und herb-würzigen Holzfassnoten. Der fruchtige Eindruck setzt sich im Abgang fort.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die fruchtig-würzige Art passt auch zu Dessert oder über Eis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifter Williams-Birnenbrand (Obstbrand)
Destillation: Roh- und Feinbrandverfahren
Reifung: Steingut, Finish im Holzfass

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