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29. April 2007

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Feinkost

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl kaltgepresst 3,00 l

Olivenöl · Mani, Peloponnes · Koroneiki

Nativ extra Kambos Avias, 500 m Handernte Kaltextraktion < 24 h Unfiltriert 3,00 l Kanister

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl kaltgepresst 3,00 l kommt aus Kambos Avias in der Mani, einem Bergdorf auf 500 Metern Höhe rund 25 Kilometer südlich von Kalamata. Nicos und Katerina Psaltiras bewirtschaften dort Terrassenhaine, die auf den nackten Fels des Taygetos gebaut sind. Das Öl ist sortenrein aus Koroneiki gepresst und zeigt den fruchtig-milden Stil dieser Sorte statt scharfer Bitterkeit.


Mani: Terrassenhaine im Taygetos

Die Mani ist die mittlere der drei Halbinseln des südlichen Peloponnes – karstig, steinig, ohne tiefe Böden. Die Haine der Familie liegen auf handgesetzten Trockenmauer-Terrassen direkt auf Kalkfels, in Höhenlagen um 500 Meter. Lange trockene Sommer und milde Winter prägen den Vegetationszyklus.

Der flachgründige Fels zwingt die Bäume zu geringem Ertrag und kleinen Früchten. Genau daraus entsteht die aromatische Dichte, die ein Koroneiki aus dem Flachland selten erreicht.

Ernte und Gewinnung

Geerntet wird von November bis Ende Januar, ausschließlich von Hand. Die Oliven kommen in Leinensäcken zur Mühle, damit die Früchte atmen und keine Gärungswärme entsteht – Transport und Verarbeitung erfolgen innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte.

Die Gewinnung läuft als Kaltextraktion. Anschließend ruht das Öl rund zwei Monate in Edelstahltanks, bis sich die Trübstoffe von selbst absetzen. Es wird nicht mechanisch filtriert, wodurch Aromastoffe und Polyphenole im Öl bleiben.

Im Glas

In der Nase frisch geschnittenes Gras, dazu grüner Apfel. Am Gaumen weich und rund, fruchtig-mild statt pfeffrig, mit einer erdig-grünen Note, die an Artischocke erinnert. Der Abgang bleibt sanft, mit leichter Bitternote und ohne kratzende Schärfe.

Ein Koroneiki, das auf Schärfe verzichtet: Gras, grüner Apfel und Artischocke in einem weichen, runden Körper.

Kühl, dunkel und dicht verschlossen lagern. Nach dem Öffnen des Kanisters empfiehlt sich das Umfüllen in kleinere dunkle Flaschen, um Sauerstoffkontakt zu begrenzen. Naturtrübe Ablagerungen am Boden sind Folge der fehlenden Filtration.

Am Tisch

Die milde Art macht das Öl zum Allrounder: über Tomatensalat, Bauernsalat und Bohnen, zu Ziegen- und Schafskäse, in Dips, Hummus und Tzatziki, über gegrilltem Fisch oder geröstetem Gemüse. Auch zu Vanilleeis mit Meersalz funktioniert es. Das 3-Liter-Gebinde ist für Haushalte gedacht, die Olivenöl täglich verwenden.


Lage Kambos Avias, Mani, südlicher Peloponnes
Klassifikation Natives Olivenöl extra (Extra Virgen)
Ernte November bis Ende Januar, Handernte
Gewinnung Kaltextraktion, Verarbeitung binnen 24 Stunden
Ausbau ca. 2 Monate Edelstahl, unfiltriert
Boden Kalkfels, Terrassenanbau auf ca. 500 m
Gebinde 3,00 l
Mindesthaltbarkeit 31.03.2028

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Schaumweine

Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs 2019

Der Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs 2019 wächst auf einem sehr kleinen Stück Land in Coizard-Joches, wo der Pinot Noir schon 1974 gepflanzt wurde. Jedes Jahr gibt es davon um die 1.300 Flaschen – eine Rarität aus dem Tal des Petit Morin.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft zeigt Birne, rote Beeren und etwas Zitrus, dazu eine leise Rauchnote vom Silex. Am Gaumen gerade und präzise, voller Kraft, salzig und elegant gebaut. Ein sehr langes, vibrierend frisches Finale.

Mach was draus

Fisch mit Beurre blanc, Jakobsmuscheln, Perlhuhn, Kalb oder ein gereifter Käse wie Comté. Auch pur ein Erlebnis für alle, die Blanc de Noirs mit Tiefe suchen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„La Godarde ist Pinot Noir mit Rauch und Salz. So etwas findet man nicht oft.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? In der alten Coquard-Holzpresse gekeltert, spontan vergoren, zum Teil im 205-Liter-Fass ausgebaut. Ungeschönt, unfiltriert, Dosage 1 g/l.

Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.

Was macht den Boden besonders? Silex und Kalk in Coizard-Joches geben dem Pinot Noir eine rauchige Note und salzige Spannung.

100 % Pinot Noir · Einzellage La Godarde in Coizard-Joches · Silex, Kalk · Reben von 1974 · Jahrgang 2019 · Coquard-Presse · wilde Hefen · teils im 205-l-Fass · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l · ca. 1.300 Flaschen · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020 MAGNUM

Weißwein · Scharzhofberg (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg Wiltingen · Saar Van Volxem blauer Devonschiefer Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l 2020

Der Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020 in der Magnum (1,5 l) stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Ein eleganter, feingliedriger Riesling von präziser Mineralität und kühlem Säurespiel auf blauem Devonschiefer, mit reifer Aprikose, Quitte und Mirabelle.


Scharzhofberg – der König der Saarweine

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf und als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen. Dieser feine Blauschiefer verleiht den Weinen ihre unverwechselbare, feingliedrig-präzise Mineralität und jenes kühle, animierende Säurespiel, das für die magische Lage typisch ist.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kühlen Blauschiefer des Scharzhofbergs ergibt das einen besonders eleganten, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2020, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Scharzhofberger spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus dem feinen Blauschiefer und der kühlen Lage am Scharzhofberg lebt dieser Riesling von Eleganz und Präzision: helle, reife Frucht von Aprikose, Quitte und Mirabelle, dazu Zitrus und eine erfrischende Note von Minze, untermalt von einer feingliedrigen, klar gezeichneten Mineralität. Am Gaumen rassig und animierend, mit einem lebendigen, präzisen Säurespiel, das fortwährend zum nächsten Schluck einlädt, und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife Aprikose, Quitte und Mirabelle mit erfrischender Minze über feingliedriger Blauschiefer-Mineralität – elegant, rassig und animierend, sehr lang.

Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Perfekt zu edlen Krustentieren und Fisch, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Scharzhofberg, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter, blauer Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, steil und südexponiert; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Weine

Metzger Glühvieh Glühwein weiß

Glühwein · Weiß · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein weiß ist Glühwein mal anders – ein weißer Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zum idealen Begleiter für die kalten Tage. Mit feinen Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken.


Pfalz

Das Weingut und die Weinmanufaktur Metzger liegen in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus den Weinen entsteht dieser weiße Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Weißwein, der mit Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Der Stil bleibt bewusst frisch und leicht.

Im Glas

Hell in der Farbe. In der Nase und am Gaumen feine Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken. Fruchtig, frisch und leicht – ein harmonisches Zusammenspiel von Weißwein und Gewürzen.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 70 °C); auf Wunsch mit einer Orangen- oder Mandarinenscheibe garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein weiß (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Orange, Mandarine, Zimt, Nelken

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Rebsorten

Fratelli Revello Langhe Nebbiolo

Rotwein · Langhe Nebbiolo DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1996 gebrauchte Barriques 2024

Der Revello Fratelli Langhe Nebbiolo 2024 stammt aus einer über zwanzig Jahre alten Rebanlage auf sehr kalkhaltigem Untergrund in der Lage Annunziata bei La Morra. Ein Nebbiolo voller eigener Stilistik – mit zartem Veilchenduft, klaren Ledernoten und reifer Pflaume, wie sie nur diese Rebsorte wiedergeben kann.


Annunziata – Nebbiolo aus dem Herzen von La Morra

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata, einer Frazione von La Morra im Herzen des Barolo-Gebiets. Die 0,9 Hektar große Parzelle ist nach Südosten (230 m) und Südwesten (250 m) ausgerichtet und wurde 1996 mit Nebbiolo bestockt. Der Boden aus Kalk und Ton bietet ideale Voraussetzungen für einen klassischen, eleganten Nebbiolo.

Die Lage Annunziata ist für La-Morra-typisch parfümierte, feingliedrige Nebbioli bekannt. Der sehr kalkhaltige Untergrund verleiht dem Wein seine florale Aromatik, feine Struktur und mineralische Spannung.

Jahrgang 2024 – Langhe

Der Wein wurde Anfang Oktober gelesen, bei einem Ertrag von 8,0 t Trauben pro Hektar. Als jüngerer, früh zugänglicher Nebbiolo zeigt er klare, frische Frucht und die sortentypische florale Würze – ein eleganter Wein für den früheren Genuss, der zugleich über einige Jahre gewinnt.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein in Barriques aus französischer Eiche, die bereits 12 bis 14 Monate verwendet wurden – ein Ausbau im gebrauchten Holz, der die Frucht und florale Klarheit bewahrt, ohne sie mit Holznoten zu überdecken. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Dieser Nebbiolo verströmt einen zarten Veilchenduft, der mit klaren Ledernoten unterlegt ist. Nach ausgiebiger Belüftung des Weines öffnet sich das Bukett, aber auch der Geschmack zu reifem Pflaumenmus. Langer und anhaltender Nachhall. Ein Nebbiolo zum guten Mahl und voller eigener Stilistik, wie sie eben nur diese Rebsorte wiedergeben kann.

Zarter Veilchenduft mit klaren Ledernoten, nach Luft reifes Pflaumenmus – langer, anhaltender Nachhall.

Profitiert von ausgiebiger Belüftung; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigen Pasta- und Risottogerichten, zu geschmortem Rind und Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Hartkäse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 0,9 ha, Süd­ost- (230 m) und Südwest-Ausrichtung (250 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1996
Klassifikation: Langhe Nebbiolo DOC, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (~6 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; Reifung in

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Länder/Regionen

Morillon blanc by Jeff Carrel

Wein · Weißwein · Limoux · Frankreich

Jeff Carrel Morillon Blanc ist ein einzigartiger, reinsortiger Chardonnay aus dem Limoux – „Morillon" ist ein Synonym für Chardonnay. Goldgelb in der Farbe, mit einem Duft zwischen getrockneten Früchten wie Quitte, Datteln und Rosinen sowie frischen Aromen von Orange und Tropenfrucht.


Limoux / Südfrankreich

Das Limoux im westlichen Languedoc ist für seine kühleren, höher gelegenen Lagen und sein Talent für Chardonnay bekannt. Die Reben für den Morillon stehen auf kalksteinhaltigem Untergrund. Vinifiziert wird der Wein vom renommierten Winzer Jeff Carrel.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, gewonnen aus bewusst botrytisbefallenen Trauben. Der Wein reift zunächst acht Monate auf der Feinhefe und anschließend weitere sechs Monate in stark getoasteten Barriques. Trotz reif-süßlichem Eindruck ist er komplett durchgegoren und trocken.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase getrocknete Früchte wie Quitte, Datteln und Rosinen, dazu frische Orange und Tropenfrucht. Am Gaumen breit und sehr vollmundig, fast süßlich-reif wirkend, dabei trocken – ein vielschichtiges, ausdrucksstarkes Geschmacksparadoxon mit langem Abgang.

Am Tisch

Bei 11–13 °C servieren – ein kraftvoller Weißwein, der auch kräftigere Gerichte begleitet.

Passt zu: gebratenem Fisch, Geflügel, hellem Fleisch in cremigen Saucen, reifem Käse und Gerichten mit etwas Süße.


Lage: Limoux (Languedoc, Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Limoux – 100 % Chardonnay (Morillon), trocken
Ausbau: 8 Monate auf der Feinhefe, anschließend 6 Monate in stark getoasteten Barriques

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Weine

Domaine de Bichery Les Fontaines 2021 Rosé Brut Nature BIO

Der Domaine de Bichery Les Fontaines 2021 Rosé ist reiner Pinot Noir von der Côte des Bar, dem Pinot-Land im Süden der Champagne. Biologisch angebaut, ohne Dosage gefüllt – ein Rosé, der auf Frucht und Spannung setzt statt auf Süße.

Im Glas

Zartes Rosa, feine Perlen. Intensiv rotfruchtig, vor allem saftiger roter Apfel, dazu feine Gewürznoten. Im Mund vibrierend und klar, mit lebendiger Struktur und einem Mundgefühl, das Spaß macht. Lang im Nachhall, mit herber Würze.

Mach was draus

Geflügel, Lachs, Thunfisch, Garnelen oder würzige Gerichte, etwa aus der asiatischen Küche. Auch ein Stück Comté oder Charcuterie passt. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Fontaines ist ein Rosé mit Biss. Ich mag ihn besonders zu würzigem Essen.“

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Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Komplett trocken: Brut Nature mit 0 g/l Restzucker.

Wie arbeitet die Domaine? Jede Cuvée stammt aus einer einzigen Ernte. Vergoren wird spontan mit natürlichen Hefen, teils in gebrauchten Burgunderfässern, teils im Edelstahl. Gefüllt wird ungeschönt, unfiltriert und mit sehr wenig Schwefel.

Aus welcher Rebsorte? Ausschließlich aus Pinot Noir. Die Côte des Bar ist vor allem für diese Sorte bekannt.

100 % Pinot Noir · Côte des Bar (Aube), Kalk und Mergel · Jahrgang 2021 · bio, FR-BIO-01 · Rosé · Restzucker 0 g/l (Brut Nature) · Domaine de Bichery, Neuville-sur-Seine · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Ameztoi Primus Txakoli 2025

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, 50–200 m Rebenalter 70–120 Jahre 7 Monate Feinhefe still · unfiltriert

Ameztoi Primus ist die Spitzen-Cuvée der Bodega Ameztoi aus Getaria, gekeltert aus 100 % Hondarrabi Zuri von 70 bis 120 Jahre alten Reben über dem Kantabrischen Meer. Anders als der klassische, spritzige Txakoli des Hauses ist Primus ein stiller Wein: sieben Monate auf der Feinhefe gereift, unfiltriert gefüllt, mit Struktur, cremiger Textur und salziger Küstennote.


Getaria – Altreben der Familie Ameztoi über dem Kantabrischen Meer

Die Familie Ameztoi keltert seit 1860 Txakoli. Die erste Kellerei stand in Zarautz, wo die Familie bis heute einen über hundert Jahre alten Weinberg mit Hondarrabi Beltza pflegt. 1989 – im Gründungsjahr der D.O. Getariako Txakolina – bauten Ignacio Ameztoi und sein Vater José Antonio die heutige Kellerei auf einem nach Norden geneigten Hang über Getaria, mit Blick auf den Ort, auf Zarautz und das Meer. Ignacio führt den Betrieb in fünfter Generation, bewirtschaftet rund 40 Hektar eigene Weinberge in den Hügeln über Getaria und Zarautz und arbeitet mit einer eigenen Hefeselektion.

Die Weinberge fallen an steilen Hängen zum Meer hin ab. Die Böden bestehen aus Kalklehm, die Lagen liegen auf 50 bis 200 Metern in direkter See-Exposition. Der ständige, feuchte Wind vom Golf von Biskaya und die kühlen Nächte halten die Säure hoch und die Alkoholgrade niedrig.

Für Primus wählt Ignacio Ameztoi ausschließlich die ältesten Hondarrabi-Zuri-Stöcke des Weinguts mit 70 bis 120 Jahren Rebenalter. Die geringen Erträge dieser Reben liefern die Konzentration, die Primus vom leichteren Basis-Txakoli trennt. Der Name geht auf den Seefahrer Juan Sebastián Elcano aus Getaria zurück, den ersten Weltumsegler: Auf den Etiketten des Hauses umrahmt die Inschrift „Primus circumdedisti me“ – „Du hast mich als Erster umrundet“ – sein Porträt.

Stiller Txakoli von der Feinhefe

Primus ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweintraube des Baskenlands. Die Trauben werden von Hand gelesen und mit Naturhefen im temperaturkontrollierten Edelstahltank vergoren.

Danach reift der Wein sieben Monate auf der Feinhefe, ohne Bâtonnage, und wird direkt von der Feinhefe aus dem Tank abgefüllt. Anders als beim klassischen Txakoli aus Getaria wird die Gärungskohlensäure nicht im Wein gehalten – Primus ist still. Kaltstabilisiert und unfiltriert gefüllt, behält er die cremige Textur und Tiefe aus dem Hefelager.

Im Glas

Hell, mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive weiße Frucht, grüner Apfel und reife Ananas, dazu Minze und ein Hauch Meeresluft. Am Gaumen dicht und cremig, mit klarer Struktur und straffer Säure. Der Abgang ist lang, salzig und mineralisch.

70 bis 120 Jahre alte Hondarrabi Zuri, sieben Monate Feinhefe, unfiltriert und still: Txakoli mit cremiger Dichte und salziger Küstennote.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C in einem Weißweinglas servieren. Der Wein trinkt sich jung am präzisesten, hält im Keller aber zwei bis drei Jahre und gewinnt dabei an Cremigkeit.

Am Tisch

Meeresfrüchte, Austern, gegrillter Fisch, Kokotxas, Sushi und Fisch-Tempura. Säure und salzige Note machen ihn zum Aperitif ebenso wie zum Begleiter roher und frittierter Fischküche.


Produzent Bodega Ameztoi, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Älteste Parzellen des Weinguts, Getaria, Baskenland · Kalklehm · See-Exposition · 50–200 m
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Handlese · Naturhefen · temperaturkontrollierter Edelstahltank
Ausbau 7 Monate auf der Feinhefe · ohne Bâtonnage · kaltstabilisiert · unfiltriert · still
Trinkempfehlung jung bis 2–3 Jahre nach Füllung
Rebenalter 70–120 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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