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4. Mai 2007

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Weine

Château Fouquet Saumur rouge 2018 BIO

Rotwein · Cabernet Franc · Bio · Loire

Domaine Filliatreau Château Fouquet Saumur rouge BIO ist ein eleganter Rotwein aus biologischem Anbau aus der Appellation Saumur an der Loire. Die Reben gedeihen in Brézé auf schönen Terroir-Lagen. Das Ergebnis ist ein frischer, seidiger Cabernet Franc mit feinen Gerbstoffen und viel Frucht. Gegrillte grüne Paprika, Cassis, Veilchen und süßliche Himbeere prägen das Bild.


Saumur – Brézé

Die Reben für diesen Saumur stehen in Brézé, einer für ihr Terroir geschätzten Lage an der Loire. Die kalkhaltigen Böden (Tuffeau) verleihen dem Cabernet Franc Frische, Eleganz und Finesse. Der Wein stammt aus biologischem Anbau (bio-zertifiziert, Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Cabernet Franc. Der Ausbau bewahrt die seidige Textur, die feinen Gerbstoffe und die fruchtbetonte Aromatik. Mit Luftkontakt glätten sich die reifen Tannine.

Im Glas

Helles Rubinrot. In der Nase gegrillte grüne Paprika, etwas Cassis, Veilchenpastillen und süßliche Himbeeren. Am Gaumen frisch, elegant und seidig, mit feinen Gerbstoffen und viel Frucht. Die reifen Tannine stützen einen eleganten Nachhall.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren; mit etwas Luft gewinnt der Wein an Geschmeidigkeit.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalb, Schmorgerichte, Pilze und mittelkräftiger Käse.


Lage: Saumur – Brézé, Loire (Frankreich)
Klassifikation: AOC Saumur rouge
Ausbau: reinsortig Cabernet Franc

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2020

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2020, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Paul Mas Le Rosé

Wein · Roséwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Le Rosé ist ein floral-fruchtiger Rosé aus den Rebsorten Grenache Gris, Grenache Noir, Pinot Gris, Caladoc und Cinsault. Typisch sind seine saftige Struktur und die sommerliche Aromatik nach roten, reifen Früchten wie Erdbeere, Pfirsich und Himbeere.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das mediterrane Klima mit viel Sonne und kühlenden Meeresbrisen bietet ideale Voraussetzungen für fruchtige, frische Rosés. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Gris, Grenache Noir, Pinot Gris, Caladoc und Cinsault. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend und kühl im Edelstahl vergoren, was die frische, fruchtbetonte Aromatik bewahrt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase floral und fruchtig, mit Erdbeere, Pfirsich und Himbeere. Am Gaumen saftig und frisch, mit feiner roter Frucht, schöner Struktur und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif, Sommer- und Terrassenwein oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Antipasti, gegrilltem Gemüse, Fisch, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Grenache Gris, Grenache Noir, Pinot Gris, Caladoc & Cinsault, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, kühle Edelstahlgärung (fruchtbewahrend)

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Dr. Bürklin Wolf Riesling Gaisböhl Ruppertsberg GC 2023 BIO

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Ruppertsberger Gaisböhl G.C. · Monopol Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz Buntsandstein · Schotter mit Tonflözen Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Ruppertsberger Gaisböhl Riesling G.C. 2023 stammt aus der einzigen Monopollage des Guts. Ein Grand-Cru-Riesling von gewaltigem Körper und feiner Säure – tief, salzig und außergewöhnlich langlebig.


Ruppertsberger Gaisböhl – Monopol am Fuß der Mittelhaardt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen.

Der Gaisböhl ist die einzige Monopollage des Guts: Bürklin-Wolf ist Alleineigentümer dieser rund 7,6 Hektar großen Ruppertsberger Toplage, von der 5,2 Hektar als G.C. klassifiziert sind. Schon 1828 galt sie als Spitzenlage von Ruppertsberg. Die reine Südlage am Fuß der Mittelhaardt sorgt für optimale Erwärmung; Terrassenschotter mit Tonflözen verleihen dem Wein seinen gewaltigen Körper und eine feine Säure, der Buntsandstein macht ihn besonders langlebig.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die warme Südlage, die alten Reben und die biodynamische Arbeit bewahrten Körper, salzige Mineralität und Präzision – Kraft und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Monopollage Gaisböhl, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein und Terrassenschotter mit Tonflözen.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben, schonende Kelterung. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kerniger, körperreicher Riesling: reife gelbe Frucht und Mirabelle, dazu Zitrus, frischer Pfirsich, eine feine Kräuternote und eine tiefe, erdig-salzige Mineralität. Am Gaumen gehaltvoll und dicht, zugleich präzise strukturiert, mit feiner Säure, salziger Spannung und einem langen, druckvollen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Mirabelle und Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuternote und erdig-salziger Mineralität – gehaltvoll und dicht, zugleich präzise, mit feiner Säure und langem, druckvollem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Ruppertsberger Gaisböhl (Monopol), Mittelhaardt (Pfalz); reine Südlage; Buntsandstein, Terrassenschotter mit Tonflözen; Gut ist Alleineigentümer (~7,6 ha, davon 5,2 ha G.C.)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Rebsorten

Markus Schneider Grauburgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Grauburgunder ist ein sehr sortentypischer Grauburgunder aus der Pfalz – saftig, gehaltvoll und zugänglich.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Das warme Klima und die vielfältigen Böden der Region bringen gehaltvolle, fruchtbetonte Burgunderweine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der Ausbau stellt die sortentypische, fruchtbetonte und gehaltvolle Stilistik in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sortentypische Aromen von reifer Birne und Melone. Am Gaumen saftig und gehaltvoll, mit klarer Frucht, weicher Säure und einem runden, feinen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta und mildem Käse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Gutswein – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: fruchtbetont und gehaltvoll

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Spanien

Torre Oria Seda Petit Verdot Merlot

Rotwein · Valencia · Petit Verdot & Merlot · Cuvée

Torre Oria Seda Petit Verdot Merlot ist eine spanische Rotwein-Cuvée aus sorgfältig selektierten Petit-Verdot- und Merlot-Trauben des Weinguts Torre Oria bei Valencia. Der Wein reift im amerikanischen Eichenfass und verbindet kräftige dunkle Frucht mit feinen Röstaromen. Im Glas ein tiefes Purpurrot, am Gaumen samtig und vollmundig mit langem, elegantem Abgang.


Valencia

Die Trauben stammen aus dem Weinbaugebiet rund um Valencia im Osten Spaniens, wo ein warmes, mediterran-kontinentales Klima für reife, konzentrierte Trauben sorgt. Die Kombination zweier Sorten prägt den Stil: Petit Verdot bringt Farbe, Würze und Struktur, Merlot steuert Fülle und weiche Frucht bei.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Petit Verdot und Merlot. Nach der Gärung reift der Wein über vier Monate in amerikanischen Eichenfässern, wo er zusätzliche Komplexität, feine Röstaromen und eine geschmeidige Fülle entwickelt, ohne seine Frische zu verlieren.

Im Glas

Tiefes, intensives Purpurrot. In der Nase reife Brombeere und schwarze Johannisbeere, dazu dezente rauchige Noten und ein Hauch dunkle Schokolade. Am Gaumen seidig und samtig, mit festen, gut eingebundenen Tanninen und vollem Körper. Der Abgang ist lang, warm und elegant.

Am Tisch

Schon zugänglich und vielseitig; ein bis zwei Stunden im Dekanter runden ihn ab. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Schmorgerichte, Wild und gereifter Käse.


Lage: Valencia, Spanien
Klassifikation: Vino de España (ohne DO)
Ausbau: über 4 Monate amerikanische Eiche

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Schaumweine

Clandestin Les Semblables Austral 2022

Der ClanDestin Les Semblables Austral 2022 Brut Nature ist das Gegenstück zum Boréal: Pinot Noir von nach Süden ausgerichteten Lagen rund um Buxières-sur-Arce. Ausgewählt werden nur Parzellen mit ähnlicher Ausrichtung und ähnlichem Boden – daher der Name „Les Semblables“, die Ähnlichen.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Der Duft ist wild und fein zugleich: helle rote Früchte, kühler Kalk, etwas Kräuter und Zitrus. Im Mund straff, voller Energie und gerade, mit langem, trockenem Finale. Trotz der Südlage bleibt er kühl und präzise.

Mach was draus

Brathähnchen, Perlhuhn, Lachs vom Grill, Garnelen oder ein milder Ziegenkäse. Er hat etwas mehr Frucht als Boréal und begleitet gut ein ganzes Menü. Ideal für ein Essen mit Freunden, die Champagner ohne Zucker kennenlernen wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Austral ist der zugänglichere der beiden Pinot Noirs. Ich trinke ihn gern zu Geflügel mit Kräutern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Austral? Austral bedeutet „südlich“. Die Trauben stammen von Lagen mit Südausrichtung.

Wie wird er ausgebaut? Jede Parzelle gärt für sich spontan in großen, neutralen Eichenfässern. Ungeschönt und ungefiltert, nach zwei Jahren in der Flasche ohne Dosage abgefüllt.

100 % Pinot Noir · Südlagen um Buxières-sur-Arce, Côte des Bar · Kalk · parzellenweise Spontangärung · großes, neutrales Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · 2 Jahre Flaschenreife · Jahrgang 2022 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne ClanDestin, Landreville · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Le Moine Grands Echézeaux Grand Cru 2022

Rotwein · Grands-Échézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Grands-Échézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Grands-Échézeaux Grand Cru 2022 stammt aus einer der ranghöchsten Lagen der Côte de Nuits, direkt oberhalb des Clos de Vougeot – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir von großer Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Grands-Échézeaux – Grand Cru über dem Clos de Vougeot

Grands-Échézeaux liegt in der Gemeinde Flagey-Échézeaux, unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot und nördlich von Vosne-Romanée. Mit nur rund 9 Hektar ist er deutlich kleiner, einheitlicher und ranghöher als der benachbarte, weitläufige Échézeaux – auf gut dränierten Kalk-Ton-Böden am Mittelhang. Das ergibt Pinot Noirs am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote und dunkle Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, festes Tannin und große Lagerfähigkeit, dabei mehr Tiefe und Struktur als der einfache Échézeaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Tiefe, ohne Klarheit und Eleganz zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 brachte an der Côte de Nuits eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Ernte mit tiefer, klar definierter Frucht, samtigem Tannin und guter Balance. In einem strukturreichen Grand Cru wie Grands-Échézeaux ergibt das einen kraftvollen, dichten und zugleich eleganten Pinot Noir mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Grands-Échézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem gut dränierten Kalk-Ton-Hang oberhalb des Clos de Vougeot lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2022 gewinnt er Dichte und Substanz, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, samtigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – kraftvoll und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Grands-Échézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9 ha unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot; gut dränierte Kalk-Ton-Böden am Mittelhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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