Ehre wem Ehre gebührt:

>
Auszeichnung für das
Lebenswerk von
Max Stadler:

Ein Leben für den Wein.
Fenavin/Ciudad Real/Spanien.

(Foto von der Generalprobe
der Preisverleihung in
Quintanar de la Orden)

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Metzger VINOVOL Sauvignon Blanc alkoholfrei

Alkoholfrei · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Metzger VINOVOL Sauvignon Blanc alkoholfrei ist knackig und frisch – ein Sauvignon Blanc, der auch ohne Alkohol Charakter zeigt. Limette, grüne Äpfel und Stachelbeeren sorgen für klare Frische und sommerliches Trinkvergnügen. Aus der Pfalz.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus einem aromatischen Sauvignon Blanc entsteht durch Entalkoholisierung dieser alkoholfreie Wein, der die frische, sortentypische Aromatik bewahrt.

Rebsorte und Ausbau

Grundlage ist ein Sauvignon Blanc, dem der Alkohol schonend entzogen wird. So bleiben die klare Frische und die typischen Aromen erhalten. Alkoholfrei.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen Limette, grüne Äpfel und Stachelbeeren. Knackig und frisch, mit klarer Struktur und sommerlichem Trinkvergnügen. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – perfekt als alkoholfreier Apéritif oder zu leichten Speisen.

Klassische Begleitung: Salate, Fisch, Meeresfrüchte, Ziegenkäse und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Entalkoholisierter Wein (Sauvignon Blanc) – alkoholfrei
Ausbau: Sauvignon Blanc, schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Kabinett 2022

Fruchtsüßer Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) 100 % blauer Schiefer Kabinett · feine Restsüße bis 120 J. wurzelechte Reben 2022

Der Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Kabinett 2022 ist ein exquisiter, fruchtig-süßer Kabinett aus der Hauslage des Guts – bis zu 120-jährige wurzelechte Reben auf reinem blauem Schiefer. Ein eleganter, klassisch feinfruchtiger Riesling mit spielerischer Leichtigkeit, typisch schiefriger Mineralität und reifer Frucht – zeitlose Klassik aus Lieser.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – war der Erste, der das große Potenzial der beeindruckenden Lage Niederberg Helden vor über dreißig Jahren erkannte. Die naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Der Weinberg ist mit bis zu 120-jährigen, wurzelechten Reben bestockt, die auf reinem blauem Schiefer gedeihen. Die Steigungen von bis zu 80 % prägen dieses gewaltige, schwer zu bewirtschaftende Terroir. Einst vernachlässigt, wird hier heute einer der vielseitigsten und faszinierendsten Rieslinge der Mittelmosel angebaut.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer Jahrgang. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die alten Reben, die dank ihrer tiefen Verwurzelung standhielten; der späte Wetterumschwung vor der Ernte bewahrte Frische und Zartheit. Durch den warmen Jahrgang fällt die Säurestruktur reifer und runder aus als beim Vorgänger 2021 – ein besonders reif und harmonisch wirkender Kabinett.

Ausbau

Feinfruchtiger Riesling Kabinett aus der Lage Niederberg Helden, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine, ausbalancierte Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, verspielten Trinkfluss dieses klassischen Mosel-Kabinetts.

Im Glas

Der 2022er Kabinett verkörpert eine elegante und klassisch feinfruchtige Persönlichkeit. Er präsentiert sich mit einer spielerischen Leichtigkeit, gepaart mit der für die Region typischen schiefrigen Mineralität und reifer Frucht von gelben Früchten und knackigem Apfel. Die Restsüße ist ausbalanciert, und er schmeckt so reif, als ob man in einen saftigen Pfirsich beißen würde. Durch den warmen Jahrgang 2022 ist die Säurestruktur reifer und runder als beim Jahrgangsvorgänger 2021. Frisch und knackig gleitet auch dieser Kabinett zunächst durch den Körper, um dann auch die Seele zu berühren. Zeitlose Klassik aus Lieser.

Reife gelbe Früchte und knackiger Apfel über schiefriger Mineralität – so reif, als ob man in einen saftigen Pfirsich beißt. Frisch und knackig, mit ausbalancierter Restsüße.

Ein eleganter, jugendlich-frischer Kabinett mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Kabinett (feinfruchtig/fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit feiner, ausbalancierter Restsüße, niedriger Alkohol

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2013

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah ist ein Kult-Syrah aus dem Walla Walla Valley im pazifischen Nordwesten der USA. Das von Christophe Baron gegründete Weingut Cayuse arbeitet biodynamisch auf den von Flusskieseln durchsetzten Böden des Rocks District. Die Einzellage En Chamberlin liefert einen mittelkräftigen bis kräftigen, seidigen Syrah. Im Glas dunkle Frucht, Würze und große Balance.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im Walla Walla Valley, genauer im „Rocks District of Milton-Freewater" – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Syrahs ihren unverwechselbaren, würzig-erdigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Lagen biodynamisch. En Chamberlin ist eine seiner Einzellagen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Syrah aus der Einzellage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die Frucht und den unverwechselbaren „Rocks"-Charakter unterstreichen, ohne ihn zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Bing-Kirsche und Blaubeere, dazu Tabak, pfeffrige Kräuter, Eisen und ein erdiger Pilzton – der klassische Rocks-Stil. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, nahtlos und perfekt balanciert, mit feinen Tanninen. Der Abgang ist lang und ausdrucksstark.

Am Tisch

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über zwei Jahrzehnte; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und Pilzgerichte.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Les Dames Huguette 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Les Dames Huguette · 1,45 ha

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Les Dames Huguette 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die straffste und mineralischste der drei Hautes-Côtes-Cuvées – ein linearer, spannungsreicher Pinot Noir von dünnen Kalksteinböden über Nuits-St-Georges.


Les Dames Huguette – dünne Kalksteinböden über Nuits

Der 1,45 Hektar große Weinberg liegt oberhalb von Nuits-St-Georges und bildet die Fortsetzung von Aux Chaumes, dort wo der Hang zu den großen NSG-Premiers-Crus abfällt. Die Böden sind ärmer, dünner und noch kalksteinreicher als bei Chaumes – Grundlage für die ausgeprägte mineralische Spannung und den linearen Stil. Die Reben sind 35 bis 55 Jahre alt.

Die Lage hält ihre Säure gut und reift ein bis zwei Tage später; sie ergibt die spannungsreichste der drei Hautes-Côtes-Cuvées. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine vinifiziert sie seit 2019.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die kühlere Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und erhaltene Frische bei klarer Linie.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein florales, elegantes Bouquet mit dem Eindruck weißer Steine und einer tiefen, reifen Erdbeerfrucht. Am Gaumen straffer und spannungsreicher als die beiden anderen Hautes-Côtes-Weine: kiesiger Grip und eine salzige Länge tragen die rote Frucht in einem deutlich mineralisch-linearen Stil. Das in der Jugend noch präsente Holz fügt sich mit Reife ein; der Abgang wirkt fast sinnlich.

Kiesiger Grip und salzige Länge – die mineralischste, linearste der drei Hautes-Côtes-Cuvées.

Trinkfenster etwa 2027–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Federwild, Geflügel, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein präziser, mineralischer Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Les Dames Huguette"; oberhalb Nuits-St-Georges, dünne, kalksteinreiche Böden, 1,45 ha, Reben 35–55 Jahre
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Dujac Echézeaux Grand Cru 2022

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux · Grand Cru Flagey-Echézeaux Côte de Nuits 2022

Der Echézeaux Grand Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Echézeaux liegt am vollmundigen Ende des Burgunder Spektrums: rote Frucht, Würze und Unterholz, feines Tannin und Tiefe – im Stil dieser Ikone.


Echézeaux – Grand Cru in Flagey-Echézeaux

Echézeaux liegt an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot in der Gemeinde Flagey-Echézeaux, nördlich von Vosne-Romanée. Mit rund 37 Hektar ist das Climat groß für einen Grand Cru und in elf Lieux-dits mit etwa 80 Eigentümern aufgeteilt; größter Besitzer ist die Domaine de la Romanée-Conti. Die besten Terroirs – etwa Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux – liegen mit steinigen, dünnen Böden am oberen Mittelhang.

Die Weine sind reinsortiger Pinot Noir mit roter Frucht, Würze, Unterholz, guten Tanninen und Lagerfähigkeit. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet biologisch.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Echézeaux Tiefe und Struktur gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Rote Frucht, feine Würze und Unterholz prägen die Nase. Am Gaumen vollmundig und zugleich elegant, mit feinem Tannin, Tiefe und langem Abgang.

Rote Frucht, Würze und Unterholz über feinem Tannin – ein Echézeaux mit Tiefe und Eleganz.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Echézeaux, Flagey-Echézeaux (Côte de Nuits); rund 37 ha, oberhalb des Clos de Vougeot
Klassifikation: Echézeaux Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Georgien

Samtavisi Marani Goruli Mtsvane 2021

Wein · Orange Wine · Kartli · Georgien

Samtavisi Marani Goruli Mtsvane ist ein georgischer Orange Wine aus der autochthonen Rebsorte Goruli Mtsvane. Die edel auf der Flasche prangende Feige gibt die Richtung vor: weiche, einladende Aromatik mit feinherben Fruchtnoten von Mandarine und Litschi, frisch gemahlenen Mandeln und einer milden Teenote – die Tannine sind dabei kaum spürbar.


Kartli / Georgien

Das Naturweingut Samtavisi Marani wird vom Künstler Mamuka Kikvadze im Dorf Samtavisi in der Region Kartli geführt, zwischen dem Trialeti-Gebirge und dem Hohen Kaukasus. Die Rebsorte Goruli Mtsvane stammt aus Kartli, aus der Region um Gori („Goruli"), und unterscheidet sich deutlich von der bekannteren Variante aus Kachetien („Kachuri Mtsvane"): klarer, ruhiger und weniger wild in ihrer Art. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Goruli Mtsvane. Vinifiziert nach georgischer Tradition im Qvevri (in den Boden eingelassene Tonamphore) mit mehrmonatiger Maischestandzeit, die dem Wein seine bernsteinfarbene Tönung und sanfte Struktur verleiht; anschließend kurze Reife im Edelstahl. Unfiltriert und mit minimalem Eingriff abgefüllt.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase weich und einladend, mit feinherben Noten von Mandarine und Litschi, getrockneter Aprikose und reifem Apfel. Am Gaumen frisch gemahlene Mandeln und eine milde Teenote, getragen von einer exzellent austarierten Säure. Die Tannine sind kaum spürbar; langer, sauberer Abgang.

Am Tisch

Nicht zu kalt servieren (14–16 °C) und atmen lassen – so öffnet sich der Wein am besten. Ein vielseitiger Begleiter kräftiger Küche.

Passt zu: Geflügel, gegrilltem Gemüse, würzigen Gerichten, Hartkäse und georgischer Küche.


Lage: Region Kartli (Shida Kartli), Samtavisi (Georgien); Naturweingut Samtavisi Marani (Mamuka Kikvadze)
Klassifikation: Orange/Amber Wine – 100 % Goruli Mtsvane, trocken
Ausbau: Maischegärung und -reifung im Qvevri (mehrere Monate), kurze Edelstahlreife; unfiltriert, naturnah

Bilder: © LEPL

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Bessin- Tremblay Chablis Valmur Grand Cru 2023

Weißwein · Chablis Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Valmur · Grand Cru 2023 Einzelparzelle ~2 ha 15–18 Monate Feinhefe

Der Chablis Valmur Grand Cru 2023 der Domaine Bessin-Tremblay kommt von einer der sieben Grand-Cru-Lagen am rechten Ufer des Serein. Ein gewichtiger, kraftvoller Chardonnay mit dichter Frucht und kalkiger Mineralität. Der Jahrgang 2023 gibt ihm reife Substanz und tragende Säure zugleich.


Valmur – Grand Cru am rechten Serein-Ufer

Valmur gehört zu den sieben Grand-Cru-Klimaten von Chablis, die sich am südwestlich exponierten Hang am rechten Ufer des Serein über rund 100 Hektar verteilen – zwischen Vaudésir und Grenouilles im Norden und Les Clos im Süden. Der Boden ist kimmeridgisch geprägt: Kalkmergel mit hohem Anteil fossiler Austernschalen, der den Weinen Tiefe und Salzigkeit gibt.

Valmur bildet eine Combe mit zwei einander zugewandten Hängen, die Frucht und Struktur zusammenbringen. Die Domaine Bessin-Tremblay bewirtschaftet hier eine Parzelle von rund 2 Hektar in einem Stück – das Spitzenstück des Guts.

Grand-Cru-Status bedeutet strenge Begrenzung: maximal 45 Hektoliter pro Hektar, und die Grand Crus stellen nur etwa 5 % der Chablis-Produktion. Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain – zählt im Stilbild von Chablis zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2023 – Chablis

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch und forderten die Winzer im Rebschutz. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein.

Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für Chablis steht 2023 für einen gesunden, mengenmäßig großzügigen Jahrgang mit reifer Frucht und tragender Säure – in den Grand Crus mit besonders viel Stoff und Länge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters, um die optimale Reife der Grand-Cru-Trauben zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe, beim Grand Cru zu einem Teil im Holzfass für Struktur und Reifepotenzial. Die Weinberge werden naturnah nach Lutte raisonnée bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase satte Honignoten, reifes Birnenchutney und eingelegtes Obst. Am Gaumen Limette und erneut Honig, getragen von einer präsenten, kalkig-frischen Unterlage. Kraftvoll und dicht, mit feiner Spannung und langem Abgang.

Ein gewichtiger Chablis: Honig und reife Birne über einer kalkigen, salzigen Unterlage – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Mit ein bis zwei Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein weiter an Klarheit; über mehrere Jahre lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren, eine kurze Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, Steinbutt oder Seezunge in heller Sauce, Bresse-Poularde, Kalbsbries, gereifter Comté. Die Kraft des Weins trägt auch sahnige und buttrige Zubereitungen.


Lage: Valmur, rechtes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Grand Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, teils Holzausbau; naturnah, Lutte raisonnée

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Krug Clos d'Ambonnay Blanc de Noirs 2006 Brut

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Blanc de Noirs Clos d'Ambonnay (0,68 ha) Ambonnay Grand Cru Vintage Brut 2006

Der Krug Clos d'Ambonnay 2006 ist ein einzigartiger Pinot-Noir-Champagner – benannt nach dem nur 0,68 Hektar großen, ummauerten Weinberg Clos d'Ambonnay. Als Vintage Blanc de Noirs besticht er durch Finesse, Intensität und Tiefe. Ein Pinot-Noir-Vintage-Champagner par excellence.


Clos d'Ambonnay – Krugs ummauerter Pinot-Noir-Schatz

Das Haus Krug in Reims zählt zu den exklusivsten Champagner-Häusern überhaupt – sein Sortiment besteht ausschließlich aus Prestige-Cuvées. Nach dem legendären Chardonnay-Clos Clos du Mesnil wandten sich Rémi und Henri Krug dem Pinot Noir von Ambonnay zu, einem der berühmtesten Pinot-Dörfer der Champagne. Nach sieben Jahren Suche fanden sie 1991 eine winzige, seit 1766 von Mauern umgebene Parzelle; 1994 erworben, entstand 1995 der erste Jahrgang, enthüllt 2007.

Der Clos d'Ambonnay misst gerade einmal 0,68 Hektar und liegt im Herzen des Grand-Cru-Dorfes Ambonnay an den südöstlichen Hängen der Montagne de Reims. Aus diesem einen Weinberg, einer einzigen Rebsorte und einem einzigen Jahrgang entsteht eine der allerseltensten Cuvées der Champagne. 2006 ist erst der sechste je erzeugte Jahrgang dieser Lage.

Jahrgang 2006 – Champagne

2006 war in der Champagne ein warmes, „launisches" Jahr mit Hitzespitzen, trockenen Phasen und intensiven Regenfällen, bevor die Sonne die Reife vollendete. Im Clos d'Ambonnay brachte das reife, ausdrucksstarke und intensive Pinot Noirs von großer Balance und Frische hervor – fröhlich, lebendig und elegant.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Blanc de Noirs) aus dem Jahrgang 2006, Brut.

Erste Gärung wie bei Krug üblich in kleinen Eichenfässern, die dem Wein über eine natürliche Mikro-Oxygenierung Tiefe und Komplexität geben. Anschließend über ein Jahrzehnt Reife auf der Hefe in den Kellern des Hauses, bevor degorgiert und – nach weiterer Flaschenruhe – freigegeben wird. Wegen der Winzigkeit des Weinbergs ist die Auflage extrem limitiert.

Im Glas

Leuchtendes Strohgold mit feiner, anhaltender Perlage und – die Pinot-Noir-Herkunft verratend – einem zarten Schimmer. In der Nase große Tiefe und Finesse: reife rote Frucht, Brioche, geröstete Haselnuss, Gewürze und feine, vom Holz getragene Anklänge. Am Gaumen intensiv und doch von schwereloser Eleganz, kraftvoll strukturiert, mit lebendiger Frische und nahezu endlosem, vielschichtigem Nachhall.

Ein Pinot-Noir-Vintage-Champagner par excellence – Finesse, Intensität und Tiefe aus einem einzigen Clos.

Auf großem Niveau zu genießen, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren, nicht zu kalt.

Am Tisch

Zu edlen Fleischgerichten wie Kalbsfilet, zu Steinbutt oder Wolfsbarsch mit Fenchel, zu Meeresfrüchten und gegrilltem Oktopus sowie als großer Solist für den besonderen Moment.


Lage: Champagne, Clos d'Ambonnay, Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Frankreich); ummauerter Einzelweinberg, 0,68 ha
Klassifikation: Champagne Grand Cru, Blanc de Noirs, Vintage, Brut; reiner Pinot Noir
Ausbau: Pinot Noir; erste Gärung in kleinen Eichenfässern, über 10 Jahre Hefereife; extrem limitiert

Mehr erfahren ...