Der Mann und der Krug

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2021

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2021 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2021; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Feinkost

Cascina Venerìa Reis für Risotto - Riso Carnaroli

Feinkost · Reis · Carnaroli · Piemont

Cascina Venerìa Riso Carnaroli ist ein grobkörniger Risottoreis aus dem Piemont mit sehr hohem Stärkeanteil. Flüssigkeiten werden perfekt aufgenommen, sodass der Carnaroli sehr lange al dente bleibt. Perfekt für Risottogerichte, aber auch für Reisaufläufe.


Herkunft

Cascina Venerìa ist ein traditionsreiches Reisgut in der Po-Ebene rund um Vercelli im Piemont – dem Herzen des italienischen Reisanbaus und der Heimat des Risottos. Die wasserreichen Reisfelder dieser Region bieten ideale Bedingungen für hochwertige Risottoreissorten wie Carnaroli.

Anbau und Verarbeitung

Carnaroli gilt als der „König" der Risottoreissorten. Das großkörnige Korn hat einen hohen Stärkeanteil und einen festen Kern, der beim Kochen Flüssigkeit aufnimmt und dennoch lange bissfest bleibt.

Geschmack

Beim Kochen wird der Reis cremig, während die Körner schön al dente bleiben. Das Ergebnis ist ein gebundenes, sämiges Risotto mit Biss.

Am Tisch

Perfekt für Risotto in allen Varianten – etwa Risotto alla Milanese, mit Pilzen, Meeresfrüchten oder Gemüse – sowie für Reisaufläufe und gefüllte Gemüse. Die Brühe nach und nach zugeben und unter Rühren einkochen lassen.


Hersteller: Cascina Venerìa (Vercelli, Piemont)
Produkt: Riso Carnaroli (Risottoreis)
Sorte: Carnaroli
Herkunft: Piemont, Italien
Verarbeitung: Risottoreis, grobkörnig, hoher Stärkegehalt
Mindesthaltbarkeit (MHD): 16.08.2027

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Frankreich

Le Moine Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten Premiers Crus von Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – ein eleganter, fein gezeichneter Pinot Noir mit kühler Frische. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Lavaut Saint-Jacques – Eleganz am Eingang der Combe

Lavaut Saint-Jacques (auch Lavaux-Saint-Jacques) ist eine 9,5 Hektar große Premier-Cru-Lage westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – einem kleinen Tal, das in die Côte d'Or einschneidet. Sie zählt zu den besten Premiers Crus der Gemeinde und liegt direkt unterhalb des berühmten Clos Saint-Jacques, mit dem sie die Bodenstruktur teilt.

Die Combe bringt kühle Westwinde in die Reben: Das verlangsamt die Reife, sorgt für große Tag-Nacht-Schwankungen und einen etwas schlankeren, frischen Stil. Die flachen, steinigen Böden mit hohem Kalkstein-Ton-Anteil und gute Drainage begrenzen den Ertrag und lenken die Energie in hochwertige Trauben – die Basis komplexer, frischer Pinot Noirs.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kühlen, frischen Lage wie Lavaut Saint-Jacques ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kühlen Mesoklima der Combe und den kalk-tonigen Steinböden lebt dieser Gevrey: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn schlank, fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Helle rote Frucht, florale und würzige Tiefe – schlank, seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9,5 ha am Eingang der Combe de Lavaux, unterhalb Clos Saint-Jacques; flache, steinige Kalkstein-Ton-Böden
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Portugal

Niepoort TURRiS 2014

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort TURRiS 2014 ist die Verwirklichung eines Traums von Dirk Niepoort: ein Wein von einem über 130 Jahre alten, nach Süden gelegenen Weinberg ohne jede Reberziehung in der Subregion Cima Corgo im Douro. Vielschichtig, tiefgründig und von großer Eleganz – in nur 1.000 Flaschen.


Douro / Cima Corgo

Der TURRiS stammt aus einem einzigen, über 130 Jahre alten Weinberg in der Subregion Cima Corgo – südausgerichtet und ohne jede Reberziehung als historischer Mischsatz gepflanzt. Die Schieferböden verleihen dem Wein Graphitnoten, Mineralität und Finesse. Es ist einer der raresten und persönlichsten Weine von Niepoort.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus autochthonen Douro-Sorten. Nach rigoroser Selektion erfolgt die alkoholische Gärung im Edelstahl mit etwa 20 % Ganztraubenanteil; die Maischestandzeit dauert rund einen Monat, um das Potenzial der Lage behutsam zu extrahieren. Anschließend reift der Wein 12 Monate in über 60 Jahre alten Fudern von der Mosel und weitere 24 Monate auf der Flasche. Trocken ausgebaut. Der Jahrgang 2014 brachte etwas niedrigere Erträge; die frühe Lese Anfang September sicherte Säure, Ausgewogenheit und Frische.

Im Glas

Jugendliches, strahlendes Rubinrot. In der Nase vielschichtig und tiefgründig, mit Johannisbeere, Brombeere und Gewürzen, dazu Graphit und rosa Pfeffer aus dem Schieferboden. Am Gaumen samtig und fein, mit wunderbar ausgewogener Tannin- und Mineralitätsstruktur – mundfüllend ohne Schwere, von großer Eleganz und mit immens langem Nachhall.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro – Cima Corgo, Einzellage (>130 Jahre) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend autochthoner Douro-Sorten (ungestützte Altreben), trocken
Ausbau: ~20 % Ganztrauben, ~1 Monat Maischestandzeit; 12 Monate in über 60-jährigen Mosel-Fudern, 24 Monate Flaschenreife
Jahrgang/Produktion: 2014; 1.000 Flaschen

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Weine

Domaine de Bichery Les Fontaines 2021 Rosé Brut Nature BIO

Champagner · Rosé · Côte des Bar · Brut Nature · Bio

Domaine de Bichery Les Fontaines Rosé Brut Nature ist ein Bio-Rosé-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus der Côte des Bar. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er eine intensive rotfruchtige Aromatik. Im Glas vibrierende Struktur und Klarheit – ein aufregendes Mundgefühl.


Côte des Bar

Die Domaine de Bichery liegt in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne und klassischem Pinot-Noir-Land. Die kalk- und mergelgeprägten Böden verleihen dem Champagner Frische und Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Rosé besteht zu 100 % aus Pinot Noir. Er wird ohne Dosage als Brut Nature (0 g/l) abgefüllt – naturherb, klar und puristisch.

Im Glas

Zartes Rosa mit feiner Perlage. Intensive rotfruchtige Aromatik, dominiert von saftigem rotem Apfel und feinen würzigen Noten. Am Gaumen vibrierende Struktur und Klarheit, mit aufregendem Mundgefühl. Der Abgang ist lang, leicht herb und würzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und würzige Gerichte.


Lage: Côte des Bar / Aube (Champagne); Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Rosé Brut Nature
Ausbau: 100 % Pinot Noir, ohne Dosage (0 g/l)

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Feinkost

Dolci Pensierie di Calabria Zartbitterschokolade mit Lakritze

Feinkost · Schokolade · Lakritze · Kalabrien · Italien

Dolci Pensieri di Calabria Zartbitterschokolade mit Lakritze ist eine handgeschöpfte Zartbitterschokolade aus Kalabrien, verfeinert mit der typischen Lakritze der Region. Kalabrien gilt als Heimat hochwertiger Lakritze. Eine feine Spezialität aus der kleinen Manufaktur Dolci Pensieri di Calabria.


Kalabrien

Kalabrien im Süden Italiens ist berühmt für seine hochwertige Lakritze (Liquirizia), die hier in besonderer Reinheit gewonnen wird. In der kleinen Manufaktur Dolci Pensieri di Calabria entstehen die Tafeln in sorgfältiger Handarbeit.

Herstellung

Die Schokolade besteht aus Zartbitterschokolade, verfeinert mit kalabrischer Lakritze. Jede Tafel wird von Hand geschöpft und in Form gegossen – ein kleines Meisterwerk italienischer Schokoladenkunst.

Geschmack

Intensive Zartbitterschokolade mit der unverwechselbaren, würzig-süßen Note der Lakritze. Das Zusammenspiel aus herber Kakaonote und Lakritze ist ausgewogen und ausdrucksstark.

Am Tisch

Pur als feines Dessert oder zum Kaffee genießen.

Klassische Begleitung: Espresso, kräftiger Tee, Dessertweine und als besonderes Geschenk.


Hersteller: Dolci Pensieri di Calabria
Produkt: Zartbitterschokolade mit Lakritze
Art: Zartbitterschokolade
Herkunft: Kalabrien (Italien)
Verarbeitung: handgeschöpft, mit kalabrischer Lakritze
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.04.2028

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Savigny-les-Beaune Aux Vergelesses 1er Cru 2024

Weißwein · Savigny-lès-Beaune 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Savigny-lès-Beaune 1er Cru Aux Vergelesses (blanc) Domaine Pierre Vincent 0,58 ha · gepflanzt 1989/1999 Ton & Kalk · oben am Hang ~15 % Neuholz · ~12 Mon. Fass + 6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Savigny-lès-Beaune 1er Cru „Aux Vergelesses" blanc 2024 ist ein rarer weißer Premier Cru. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – gewinnt aus diesem hoch am Hang gelegenen Climat einen dichten, salzig-mineralischen Chardonnay von großer Spannung.


Aux Vergelesses – rarer weißer 1er Cru

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut über rund zwanzig Appellationen der Côte de Beaune, mit Reben von durchschnittlich rund 60 Jahren aus Massenselektion, biologisch bewirtschaftet und parzellenweise vinifiziert.

In Savigny-lès-Beaune liegt der Climat Les Vergelesses oben am Hang und ist in Chardonnay eher selten – die meisten Vergelesses-Parzellen tragen Pinot Noir. Vincents Parzelle misst 0,58 Hektar (gepflanzt 1989 und 1999) auf ton- und kalkgeprägtem Boden. Die südexponierte, luftige Höhenlage bewahrt Frische und Energie und verleiht dem Wein Spannung, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Savigny-lès-Beaune 1er Cru aus dem Climat Aux Vergelesses, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von ton- und kalkgeprägtem Boden.

Nach langem, sanftem pneumatischem Pressen und einer Nacht Vorklärung beginnt die alkoholische Gärung teils im Edelstahltank; anschließend wird der Most für die malolaktische Gärung ins Fass gelegt (rund 15 % Neuholz) und zwölf Monate im Holz ausgebaut. Danach folgen etwa sechs Monate im Edelstahltank, um Frische und Spannung zu bewahren, bevor der Wein gefüllt wird. Die Reben werden biologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein energiegeladener weißer 1er Cru: weißer Pfirsich und Zitrus, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, salzig-jodige sowie kalkige Mineralität. Am Gaumen präzise und spannungsreich, mit dezenter, cremiger Textur aus dem Fassausbau, lebendiger Säure und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Weißer Pfirsich, Zitrus und weiße Blüten über Haselnuss und salzig-kalkiger Mineralität – präzise und spannungsreich, mit feiner cremiger Textur, lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, energiegeladener weißer 1er Cru mit gutem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Aux Vergelesses, Savigny-lès-Beaune 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); oben am Hang, Ton und Kalk; Parzelle 0,58 ha, gepflanzt 1989/1999
Klassifikation: Savigny-lès-Beaune Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: sanfte Pressung, alkoholische Gärung teils im Tank, malolaktische Gärung im Fass (~15 % Neuholz), ~12 Monate Fass, danach ~6 Monate Tank; biologische Bewirtschaftung

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2021

Rotwein · Santenay · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay (Village) Vieilles Vignes Côte de Beaune Jean-Marc Vincent alte Reben kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2021 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.


Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.

Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, klar gezeichnete Pinot Noirs mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Wein mit frischer, transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: helle und dunkle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein, frisch und transparent, während die alten Reben Konzentration und Substanz geben, die der Ausbau im Holzfass in eine geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Helle und dunkle rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig, fein und frisch, mit weichem Tannin und langem Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Santenay, Village (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden; alte Reben
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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