Der Klimawandel zeigt sein wahres Gesicht:

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Es war ein kalter und
merkwürdiger Sommer…
und dennoch es gibt
wieder einen
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Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet grenzt an Montrachet & Chevalier 2022

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay mit klarer Frische: vielschichtig, vollmundig, vibrierend und sehr lang.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Grand Crus Chevalier-Montrachet und vor allem Montrachet gelten als die besten Weißweinlagen der Welt. Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an diese beiden Toplagen; die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay innere Kraft und mineralische Tiefe.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der zur inneren Kraft dieses Clos du Cailleret passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Kraft, Mineralität und Frische ausgerichtet.

Im Glas

Eine Fülle von Zitrusfrüchten vermählt sich mit steiniger Mineralität zu einem besonderen Ganzen. Innere Kraft trifft auf klare Frische: vielschichtig, vollmundig, vibrierend und sehr lang im Abgang.

Ein Berg aus Zitrus und Gestein, vibrierend und sehr lang – innere Kraft trifft auf klare Frische.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, kalksteinreich
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2023 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei stets fein und elegant am Gaumen – ein Village-Chardonnay, der regelrecht durch den Mund tanzt.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die mineralische Tiefe dieses Puligny trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen tänzelt der Wein leichtfüßig und endet lang.

Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant – ein Village-Chardonnay, der durch den Mund tanzt.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Südafrika

Bon Courage Pinotage

Rotwein · Robertson · Pinotage · Südafrika

Bon Courage Pinotage ist ein Rotwein aus 100 % Pinotage aus dem Robertson Valley in Südafrika. Pinotage ist die südafrikanische Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault und gilt als heimische Spezialität des Landes. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Im Glas ein dunkler, runder Pinotage mit reifer Frucht, Mokka und Würze.


Robertson

Das Robertson Valley liegt im Breede River Valley rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten geben den Rotweinen Tiefe und Frische. Drei Flüsse durchziehen das Tal und haben unterschiedliche Bodentypen abgelagert.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinotage. Nach der Gärung reift er über zwölf Monate in Barriquefässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz macht den Wein rund am Gaumen, gibt ihm Schmelz und einen eleganten Abgang.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Backpflaume, kräftiger Mokka und schwarze Johannisbeere. Am Gaumen kommen reife, dunkle Früchte hinzu, die sich mit indischen Gewürzen verbinden. Der Wein ist rund und schmelzig, der Abgang elegant und lang.

Am Tisch

Schon zugänglich; eine kurze Belüftung im Dekanter tut ihm gut. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Schmorgerichte, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Robertson Valley (Breede River Valley), Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: über 12 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

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Spirituosen

Muscat Beaumes de Venise

Likörwein · AOC Muscat de Beaumes-de-Venise · Vin Doux Naturel

Muscat à Petits Grains AOC Muscat de Beaumes-de-Venise Vin Doux Naturel Dentelles de Montmirail süß

Der Muscat de Beaumes-de-Venise der Genossenschaft Vignerons de Beaumes de Venise ist ein Vin Doux Naturel aus Muscat à Petits Grains vom Südhang der Dentelles de Montmirail. Kühl vergoren und durch Zugabe von Weinalkohol gestoppt, behält er die natürliche Traubensüße und die ganze Aromatik der Muskattraube. Im Duft Mango, reifer Apfel und Blüten, am Gaumen süß und dennoch frisch.


Beaumes-de-Venise – Terrassen am Südhang der Dentelles de Montmirail

Die Appellation Muscat de Beaumes-de-Venise liegt im Département Vaucluse im südlichen Rhônetal, nördlich von Carpentras. Sie umfasst die Gemeinden Beaumes-de-Venise und Aubignan am Südhang der Dentelles de Montmirail und ist mit rund 500 Hektar klein. Anerkannt wurde sie 1945, rückwirkend für den Jahrgang 1943 – als einzige Appellation des Rhônetals, die ausschließlich Vins Doux Naturels erzeugt.

Die Reben stehen auf Hängen und alten Terrassen, den Restanques, gestützt von Trockenmauern, auf durchschnittlich rund 300 Metern. Charakteristisch sind die „Terres blondes“: hellen, tonig-sandigen Böden, entstanden aus der Erosion des Safre, eines weichen Sandsteins aus dem Miozän. Weiter nördlich gehen sie in tonige Kalkböden über. Das Klima ist mediterran, heiß und trocken, die Dentelles bremsen den Mistral.

Muskat wird hier seit der Antike angebaut. Griechische Händler aus Massalia brachten Rebe und Olivenbaum in die Gegend, und Plinius der Ältere erwähnt den Muskat von „Balme“. Zwischen den Rebzeilen stehen bis heute einzelne alte Olivenbäume.

Muscat à Petits Grains und Mutage

Zugelassen sind ausschließlich Muscat à Petits Grains blanc und seine rote Mutation. Die Trauben werden von Hand in mehreren Lesedurchgängen je nach Reife geerntet und müssen mindestens 252 Gramm Zucker je Liter mitbringen. Der Mostertrag ist auf 30 Hektoliter je Hektar begrenzt.

Der Most gärt bei niedriger Temperatur, damit die flüchtigen Muskat- und Blütenaromen erhalten bleiben. Als Vin Doux Naturel wird die Gärung dann durch Zugabe von reinem Weinalkohol unterbrochen – die Mutage. Die Hefen stellen ihre Arbeit ein, im Wein verbleiben mindestens 100 Gramm natürlicher Zucker je Liter.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase intensiv blumig, mit Mango, reifem Apfel, Aprikose, Orangenblüte und der typischen Muskatnote. Am Gaumen süß und vollmundig, zugleich aromatisch frisch, mit klarer Muskatfrucht, einem Hauch Grapefruit und langem Abgang.

Muscat à Petits Grains von den Terres blondes der Dentelles, durch Mutage gestoppt: Mango, Blüten und Muskat mit natürlicher Süße.

Jung am aromatischsten. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Melone, Obstdesserts und Tarte, zu Foie gras und zu Blauschimmelkäse wie Roquefort – oder solo.


Produzent Vignerons de Beaumes de Venise, Beaumes-de-Venise
Rebsorte Muscat à Petits Grains
Lage Beaumes-de-Venise und Aubignan, Vaucluse, südliche Rhône · Südhang der Dentelles de Montmirail · ca. 300 m · Terres blondes (tonig-sandig auf Safre)
Klassifikation AOC Muscat de Beaumes-de-Venise · Vin Doux Naturel · süß
Vinifikation Handlese in mehreren Durchgängen · kühle Gärung · Gärstopp durch Weinalkohol (Mutage)
Ausbau jung abgefüllt · mindestens 100 g/l natürliche Restsüße

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Weine

Eric Rodez Champagne Maceration Grand Cru Rosé BIO

Der Eric Rodez Macération Grand Cru Rosé ist ein Rosé, der seine Farbe aus der Traubenschale holt, nicht aus Rotwein. Zart lachsfarben, würzig und mit Holz im Rücken – der Rosé fürs Dinner.

Im Glas

Zartes Lachsrosa, feine Mousse. Himbeere, Hagebutte und Granatapfel, dahinter Brioche und Vanille, ganz leise auch Rauch. Der Gaumen: cremig und strukturiert, die Säure präzise, das Holz subtil. Ein Rosé mit Rückgrat. Rund 80 Prozent des Grundweins reiften im Barrique, das gibt ihm seine leise Würze.

Mach was draus

Thunfisch rosa gebraten, Lammkarree mit Kräuterkruste oder Wachtel mit Feigen. Auch zu einer Käseplatte mit Comté funktioniert er. Ein Rosé für Herbst und Winter, weniger für die Terrasse. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich mag ihn zu Krustentieren und zu Geflügel. Seine Struktur trägt mehr, als man einem Rosé zutraut.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Macération? Der Most bleibt kurz auf den Schalen des Pinot Noir und zieht dabei Farbe und Aroma. Anders als beim Rosé d’Assemblage wird kein Rotwein zugegeben.

Wie lange lag er auf der Hefe? Rund vier Jahre. Degorgiert wurde er mit einer Dosage von 2 g/l, also Extra Brut.

Pinot Noir und Chardonnay · Ambonnay Grand Cru · Rosé de Saignée · ca. 80 % Barrique, ca. 40 % malolaktische Gärung · ca. 4 Jahre Hefelager · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Bessin- Tremblay Chablis Montmains 1er Cru 2022

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Montmains · 1er Cru 2022 15–18 Monate Feinhefe max. 10% neues Holz

Der Chablis Montmains 1er Cru 2022 der Domaine Bessin-Tremblay stammt von einer Premier-Cru-Lage am linken Ufer des Serein. Reinsortiger Chardonnay, von Hand gelesen und im thermoregulierten Tank auf der Feinhefe ausgebaut. Der warme, sonnenreiche Jahrgang 2022 gibt dem Wein reife Frucht, hält dabei aber Frische und Mineralität.


Montmains – Premier Cru am linken Ufer des Serein

Montmains zählt zu den größten und am höchsten eingestuften Premier-Cru-Lagen auf der linken, südwestlich orientierten Seite des Flusses Serein. Die Reben stehen auf kimmeridgischem Untergrund aus Kalkmergel und hartem Kalkstein, in überwiegend südöstlicher bis östlicher Exposition. Zur Lage gehören die untergeordneten Klimate Les Forêts und Butteaux.

Prägend ist die fossilreiche Mergelformation des Kimmeridgium: eingelagerte Austernschalen (Exogyra virgula) liefern den hohen Kalkanteil, der dem Wein seine salzig-mineralische Linie gibt. Die Lagen des linken Ufers gelten als straffer und reduktiver in der Jugend als die wärmeren Crus der rechten Seite.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain geführt – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und gehört im Stilbild der rive gauche zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2022 – Chablis

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an. Geringe Frühjahrsniederschläge wurden durch einen regenreichen Juni aufgefangen, der die Wasserreserven für den warmen, trockenen Sommer auffüllte.

Die Lese begann sehr früh, schon im August. Für Chablis steht 2022 für einen gesunden Jahrgang mit reifer Frucht, gutem Zucker-Säure-Verhältnis und stabilen, gegenüber 2021 deutlich höheren Erträgen – Weißweine mit Tiefe, Frische und Energie trotz der Wärme.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters von rund zehn Tagen, um die optimale Reife zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in thermoregulierten, emaillierten Tanks. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe mit höchstens 10% neuem Holz, bei Bedarf leichte Schönung und Filtration. Die Weinberge werden mit reduziertem Pflanzenschutz bewirtschaftet.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Zitruszeste, weißfleischige Steinfrucht, Apfelblüte und feuchter Stein. Am Gaumen geradlinig und salzig, mit reifer, kühler Frucht aus dem warmen Jahrgang, mittlerem Körper und einem mineralisch-zitronigen Abgang mit Austernschalen-Note.

Ein Chablis vom linken Serein-Ufer: salzige Mineralität und Zitrusfrucht, die der warme Jahrgang 2022 mit reifer Substanz unterlegt.

Jung schon zugänglich, gewinnt der Wein über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Im Glas öffnet er sich nach kurzer Belüftung; bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillte Jakobsmuscheln, Forelle oder Saibling, Geflügel in heller Sauce, junger Comté oder Chaource. Die salzige Säure hält gegen Schalentiere ebenso stand wie gegen Butter und Sahne.


Lage: Montmains, linkes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, max. 10% neues Holz; Handarbeit im Weinberg, reduzierter Pflanzenschutz

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Länder/Regionen

Metzger Rot

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Rot ist eine weiche Rotweincuvée aus Dornfelder, Dunkelfelder, Portugieser und Merlot vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Viele rote Beerenfrüchte prägen die weiche Aromatik. Ein unkomplizierter, fruchtbetonter Rotwein für jeden Tag.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die heimischen Sorten Dornfelder, Dunkelfelder und Portugieser ergeben zusammen mit Merlot fruchtbetonte, zugängliche Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Dornfelder, Dunkelfelder, Portugieser und Merlot. Der fruchtbetonte Ausbau stellt die rote Beerenfrucht und die weiche Aromatik in den Vordergrund.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen viele rote Beerenfrüchte mit weicher Aromatik. Fruchtbetont und zugänglich, mit gutem Trinkfluss. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein unkomplizierter Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Grillgerichte, Vesper und Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée
Ausbau: Dornfelder/Dunkelfelder/Portugieser/Merlot, fruchtbetont

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Spanien

Matsu El Recio

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Zamora Reben rund 90 Jahre 22 Tage Maischestandzeit 14 Monate neue französische Eiche unfiltriert und ungeschönt

Matsu El Recio – „der Starke" – ist der mittlere Wein der Matsu-Reihe aus Toro: reinsortiger Tinta de Toro von rund 90 Jahre alten Reben, 22 Tage auf der Maische, 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, Vanille, Toffee und Zedernholz; dicht, vollmundig und mit langem Abgang.


Neunzig Jahre alte Reben auf Sand und Granit

Die Bodega Matsu der Vintae-Gruppe erzeugt in der DO Toro drei Weine, deren Etiketten Winzer unterschiedlichen Alters zeigen – und deren Reben von Wein zu Wein älter werden. El Recio steht in der Mitte der Reihe; das Etikett zeigt einen Mann mittleren Alters. Die Trauben stammen von rund 90 Jahre alten Stöcken.

Reben dieses Alters sind in Toro keine Seltenheit, und das hat einen Grund im Boden. Die Weinberge stehen auf Sand mit hohem Granitanteil. In solchen Böden fand die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle europäischen Weinberge zerstörte, kaum Halt; viele Anlagen in Toro stehen deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln. Alte Stöcke tragen nur wenige Trauben, wurzeln tief und überstehen die extrem trockenen Sommer der kastilischen Hochebene besser als junge.

Die DO liegt in der Provinz Zamora am Duero, zwischen rund 620 und 750 Metern. Heiße Tage und kühle Nächte lassen Tinta de Toro – den lokalen Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren – voll ausreifen, ohne dass die Säure verloren geht. Aus der Kombination von altem Holz und dicker Schale kommen die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte, die den Namen „der Starke" erklären.

Lange Maischestandzeit und neues Holz

Reinsortig aus Tinta de Toro. Gelesen wird von Hand, die Trauben werden anschließend selektiert. Danach bleibt der Most 22 Tage auf den Schalen – deutlich länger als beim jüngeren El Pícaro. In dieser Zeit gehen Farbe, Gerbstoffe und Aromen aus den Schalen in den Wein über, und die Gerbstoffe verbinden sich zu längeren, weicheren Ketten.

Die malolaktische Gärung läuft in neuen französischen Eichenfässern, in denen der Wein anschließend 14 Monate reift. Neues Holz gibt mehr Aroma ab als gebrauchtes – daher Vanille, Toffee und Zeder –, und die Konzentration dieser alten Reben braucht genau so viel Holz, damit es eingebunden wird statt zu dominieren. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt; ein Depot ist normal. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, dazu Vanille, Toffee und Zedernholz aus dem neuen Fass. Am Gaumen dicht und vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem langen, würzigen Abgang.

Neunzig Jahre alte Reben, drei Wochen auf der Maische, vierzehn Monate neues Holz: El Recio trägt seinen Namen zu Recht.

Bei 16–18 °C servieren, eine bis zwei Stunden vorher karaffieren und dabei vom Depot trennen. Schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Passt zu kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Käse. In Toro steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Rinderrippe, Wildschweinragout und gereifter Manchego.


Produzent Bodega Matsu (Vintae), DO Toro
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Zamora, Kastilien-León · sandige Böden mit hohem Granitanteil
Klassifikation DO Toro · trocken
Vinifikation Handlese und Traubenselektion · 22 Tage Maischestandzeit · malolaktische Gärung im neuen französischen Eichenfass
Ausbau 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern · unfiltriert und ungeschönt
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten zehn Jahre
Rebenalter rund 90 Jahre

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