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9. Januar 2008

Mittwoch Abend Deluxe

Gardies Chardonnay 2004 Cotes du Languedoc/Frankreich: Mineralisch, klar, süffig und guter Grünkohlbegleiter. Schloss Salenegg Mayenfeld Chardonnay 2005 Graubünden/Schweiz: Banane im Duft, Banane im Geschmack =

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Weine

Vina Real Gran Reserva 2015 MAGNUM

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Magnum

CVNE Viña Real Gran Reserva ist ein klassischer Rioja Gran Reserva des renommierten Hauses CVNE – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Er stammt aus der Rioja Alavesa und vereint die klassischen Rioja-Sorten. Ein Rioja für die besonderen Stunden. Im Glas mittelschwer, vielschichtig und elegant.


Rioja Alavesa

Viña Real stammt aus der Rioja Alavesa. Die kalk- und tonhaltigen Böden sowie das von atlantischen Einflüssen geprägte Klima verleihen dem Wein Eleganz, Frische und erdige Tiefe. CVNE zählt zu den traditionsreichsten Häusern der Rioja.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée wird von Tempranillo dominiert, ergänzt um Garnacha, Graciano und Mazuelo. Als Gran Reserva reift der Wein lange im Eichenfass und anschließend mehrere Jahre in der Flasche. Die Magnum begünstigt eine besonders feine, langsame Reife.

Im Glas

Reifes Rot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase Zimt, reife Beeren, Eisen, Unterholz, Steinpilze und etwas Vanille. Am Gaumen mittelschwer, vielschichtig und sehr elegant, mit erdigen und würzigen Noten, die sich mit der dezenten Frucht verbinden. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Das Magnum-Format eignet sich besonders für größere Runden und längere Reife.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Ausbau: Tempranillo-dominiert mit Garnacha/Graciano/Mazuelo, lange Fass- und Flaschenreife; Magnum (1,5 l)

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Weine

Domaine Bretaudeau Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2023 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Bouquinardières Gabbro-Böden 2023 · Bio (FR-BIO-01) 18 Monate Vollhefe

Der Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2023 der Domaine Bretaudeau ist ein reinsortiger Melon de Bourgogne von tonhaltigen Gabbro-Böden. Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei niedrigem Ertrag konzentrierte Trauben; der Wein reift über 18 Monate auf der Vollhefe. Kein Muscadet von der Stange.


Clos des Bouquinardières – Gabbro im Pays Nantais

Der Clos des Bouquinardières liegt im Pays Nantais an der Loire. Die Reben wurzeln auf tonhaltigen Gabbro-Böden – einem kompakten, grobkörnigen magmatischen Gestein, das dem Wein seine markante, jodig-mineralische Note gibt.

Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei einem niedrigen Ertrag von rund 45 Hektoliter pro Hektar konzentrierte Frucht. Die Domaine Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Pays Nantais

2023 brachte im Pays Nantais einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für den Muscadet steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Anschließend ruht der Wein über 18 Monate auf der Vollhefe in unterirdischen Tanks – das gibt ihm Fülle und Vielschichtigkeit.

Im Glas

Eine ausdrucksstarke Nase mit Minze, Fenchel und Zitrusfrüchten. Am Gaumen ein zitrischer, weicher und vollmundiger Auftakt, der in einen frischen, jodig-mineralischen Abgang übergeht. Eine zarte Bitterkeit und Vielschichtigkeit überzeugen Schluck für Schluck.

Minze, Fenchel und Zitrus, ein jodig-mineralischer Abgang und zarte Bitterkeit – ein Muscadet zum Entdecken.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die jodig-salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Bouquinardières, Pays Nantais (Loire); tonhaltige Gabbro-Böden, Reben über 30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; über 18 Monate auf der Vollhefe (Untergrundtank), Spontangärung

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Rebsorten

K. H. Schneider Schlossböckelheim Vulkangestein Riesling trocken 2023

Weißwein · Schlossböckelheim (Nahe) · Riesling

Riesling Vulkangestein (Ortswein) Schlossböckelheim · Nahe K.H. Schneider schwarzes Vulkangestein · Porphyr trocken Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Schlossböckelheim Vulkangestein Riesling trocken 2023 ist ein kraftvoller, vom schwarzen Vulkangestein der Schlossböckelheimer Lagen geprägter Riesling-Ortswein. Vollmundig, rassig und lang im Finish – ein Geschmackstanz mit dem Vulkan.


Schlossböckelheim – Riesling vom Vulkangestein

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 von Karl-Heinz Schneider gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region. Seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine und haben den Riesling-Anteil der rund 15 Hektar deutlich ausgebaut. In mühevoller Handarbeit entstehen fast ausschließlich aus Steillagen präzise, mineralische Rieslinge – mit Dauerbegrünung, schonender Bodenarbeit und sehr geringen Erträgen.

In Schlossböckelheim bewirtschaftet das Gut steile, renommierte Lagen auf schwarzem Vulkangestein (Porphyr). Dieser Untergrund verleiht dem Ortswein mehr Extrakt, Fülle und exotische Frucht als den schiefergeprägten Sobernheimer Lagen – ein kraftvoller, unverwechselbar herkunftsgeprägter Riesling.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in den Steillagen sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen kraftvollen, zugleich rassigen Ortswein, in dem die vulkanische Mineralität und die reife Frucht im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Riesling-Ortswein aus Schlossböckelheim, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von den Vulkangestein-Steillagen.

Der Wein durchläuft eine Spontangärung; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein vulkanisches Terroir klar widerspiegelt.

Im Glas

Kraftvoll und vom schwarzen Vulkangestein der Schlossböckelheimer Lagen geprägt: Im Duft intensive Frucht nach gelben Kernfrüchten, satte Mineralität am Gaumen, ein wenig wild und mit starken Gewürznoten im Mundgefühl. Vollmundig, rassig und lang im Finish. Ein Geschmackstanz mit dem Vulkan.

Intensive Frucht nach gelben Kernfrüchten, satte Mineralität, ein wenig wild und starke Gewürznoten – vollmundig, rassig und lang. Ein Geschmackstanz mit dem Vulkan.

Ein kraftvoller Nahe-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Schlossböckelheim, Nahe; steile Lagen auf schwarzem Vulkangestein (Porphyr); Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Ortswein, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Schaumweine

Dietrich Sekt Pinot Noir Rosé brut

Für den Dietrich Sekt Pinot Noir Rosé brut setzt der Weinhof Dietrich in Großkarlbach ganz auf Spätburgunder. Die zweite Gärung findet nach der Méthode traditionnelle in der Flasche statt. Das Ergebnis: feine Perlen, frische Frucht und ein trockener Stil.

Im Glas

Die Farbe: ein helles Lachsrosa, dazu feine, elegante Bläschen. Rote Beeren und eine Spur Veilchen steigen in die Nase. Im Mund frisch und fruchtig, gleichzeitig herb, mit klarer roter Frucht und cremigem Mousseux. Ein trockenes, lebendiges Finale, das schön sauber ausklingt und den nächsten Schluck vorbereitet. Fruchtig genug für Einsteiger, trocken genug für Kenner.

Mach was draus

Ein Sekt für festliche Momente: zum Anstoßen, zum Aperitif oder zum ersten Gang. Dazu Lachs, Garnelen, Fingerfood, helles Fleisch oder ein Dessert mit Erdbeeren und Himbeeren. Ideale Trinktemperatur: 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ein Rosé-Sekt mit schöner Frucht und trockenem Ende. Passt zu fast jedem Fest.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist der Unterschied zu einem Perlwein? Sekt aus Flaschengärung hat mehr Druck und eine feinere, länger anhaltende Perlage als Perlwein.

Was heißt brut? Brut steht für trocken: Der Sekt hat nur wenig Restzucker.

Pinot Noir (Spätburgunder) · Pfalz, Großkarlbach · Rosé · traditionelle Flaschengärung · brut · Weinhof Dietrich, Großkarlbach · Stand: Oktober 2026

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Whisky

Gordon & MacPhail Mosstowie Distilled 1979 Connoisseurs Choice

Whisky · Speyside Single Malt · Connoisseurs Choice · Schottland

Mosstowie Distilled 1979 Connoisseurs Choice ist ein rarer Speyside Single Malt Scotch Whisky, abgefüllt von Gordon & MacPhail. „Mosstowie" stammt von den heute entfernten Lomond-Stills der Miltonduff-Destillerie – eine gesuchte Rarität mit Noten von Vanille, Butterscotch und gekochten Äpfeln.


Herkunft

Mosstowie ist keine eigene Brennerei, sondern der Name des Single Malt, der zwischen 1964 und 1981 auf Lomond-Stills in der Miltonduff-Destillerie (Speyside) gebrannt wurde. Die Stills wurden 1981 entfernt; eine Originalabfüllung gab es nie. Gordon & MacPhail aus Elgin ist einer der renommiertesten unabhängigen Abfüller der Welt.

Destillation und Reifung

Destilliert 1979 auf den charakteristischen Lomond-Stills, deren verstellbare Rektifizierböden ein eigenständiges, weiches Brennprofil ergaben. Gereift in Eichenfässern und abgefüllt in der Connoisseurs-Choice-Reihe von Gordon & MacPhail.

Im Glas

Dunkles Gold. In der Nase Vanille, Butterscotch und gekochte Äpfel, dazu reife Pfirsiche, Pflaume und ein Hauch Limette. Am Gaumen öliger Körper mit roten Beeren, Pfirsich und Vanille, untermalt von dunkler Schokolade und schwarzem Pfeffer. Trocken ausklingend, mit Anis und schwarzem Tee im Abgang.

Pur genießen

Als rare Sammler- und Genießerabfüllung am besten pur bei Zimmertemperatur in einem Nosing-Glas verkosten; einige Tropfen Wasser öffnen die Aromen. Ohne Eis, um die feinen Nuancen zu bewahren.

Klassisch solo: pur oder mit wenigen Tropfen Wasser.


Herkunft: Speyside, Schottland
Art: Speyside Single Malt Scotch Whisky (Mosstowie, Miltonduff-Destillerie)
Destillation: 1979, auf Lomond-Stills
Abfüller: Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice

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Schaumweine

Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs 2019

Der Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs 2019 wächst auf einem sehr kleinen Stück Land in Coizard-Joches, wo der Pinot Noir schon 1974 gepflanzt wurde. Jedes Jahr gibt es davon um die 1.300 Flaschen – eine Rarität aus dem Tal des Petit Morin.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft zeigt Birne, rote Beeren und etwas Zitrus, dazu eine leise Rauchnote vom Silex. Am Gaumen gerade und präzise, voller Kraft, salzig und elegant gebaut. Ein sehr langes, vibrierend frisches Finale.

Mach was draus

Fisch mit Beurre blanc, Jakobsmuscheln, Perlhuhn, Kalb oder ein gereifter Käse wie Comté. Auch pur ein Erlebnis für alle, die Blanc de Noirs mit Tiefe suchen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„La Godarde ist Pinot Noir mit Rauch und Salz. So etwas findet man nicht oft.“

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Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? In der alten Coquard-Holzpresse gekeltert, spontan vergoren, zum Teil im 205-Liter-Fass ausgebaut. Ungeschönt, unfiltriert, Dosage 1 g/l.

Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.

Was macht den Boden besonders? Silex und Kalk in Coizard-Joches geben dem Pinot Noir eine rauchige Note und salzige Spannung.

100 % Pinot Noir · Einzellage La Godarde in Coizard-Joches · Silex, Kalk · Reben von 1974 · Jahrgang 2019 · Coquard-Presse · wilde Hefen · teils im 205-l-Fass · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l · ca. 1.300 Flaschen · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Montée 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2018

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2016 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo & alte Mischsätze Ribera del Duero DO Einzellage La Aguilera 2016 nur 1.789 Flaschen

Der Canta la Perdiz 2016 von Dominio del Águila ist die seltenste Einzellagen-Cuvée von Jorge Monzón – ein kraftvoller und zugleich betörend eleganter Rotwein aus uralten, wurzelechten Reben. Nur 1.789 Flaschen, aus biologischem Anbau.


Canta la Perdiz – alte Reben in La Aguilera

Dominio del Águila wurde 2010 von Jorge Monzón und Isabel Rodero im Dorf La Aguilera gegründet. Monzón, ausgebildet in Bordeaux und Burgund und mit Stationen bei der Domaine de la Romanée-Conti und Vega Sicilia, setzt auf Eleganz und Zurückhaltung statt auf die wuchtige Konzentration, für die Ribera oft steht.

Der „Canta la Perdiz" (Gesang des Rebhuhns) stammt aus einer der ältesten Parzellen des Dorfes auf rund 890 Metern Höhe. Die Sand- und Kalkböden verleihen dem Wein eine kreidige Textur und besondere Persönlichkeit. Die südausgerichtete Lage ist mit wurzelechten Reben in gemischtem Satz bestockt: Tempranillo (Tinto Fino) dominiert, ergänzt um alte Cariñena, Bobal, Garnacha und weißen Albillo.

Jahrgang 2016 – Ribera del Duero

2016 gilt in der Ribera del Duero als sehr guter, ausgewogener Jahrgang. Ein gemäßigter Vegetationsverlauf brachte reife Trauben bei erhaltener Frische.

Für einen auf Spannung und Finesse angelegten Wein wie den Canta la Perdiz sind das ideale Voraussetzungen – kristallin, energiegeladen und mit klarer Lagenprägung.

Assemblage und Ausbau

Feldgemischter Satz aus der Einzellage, dominiert von Tempranillo, Jahrgang 2016.

Vergärung der Ganztrauben mit eigenen Wildhefen im Betontank, gefolgt von einer rund siebenmonatigen, langsamen malolaktischen Gärung im Holzfass. Der gesamte Ausbau im Eichenfass dauerte 31 Monate.

Im Glas

Aromatisch komplex und tief: dunkle Pflaume, Brombeere und Maulbeere, dazu Veilchen, Muskatnuss, Anis, mediterrane Kräuter und erdige Noten. Am Gaumen vollmundig und sehnig, zugleich elegant, mit sehr feinen, kreidigen Tanninen, samtiger Textur und beeindruckender Länge.

Kraftvoll und sehnig, zugleich elegant – ein Weltklasse-Rotwein aus dem Herzen Riberas.

Schon jetzt zugänglich, mit langem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Lamm, Wild, geschmortes Rind oder gereifter Hartkäse. Ein großer Begleiter für die festliche Küche.


Lage: Einzellage in La Aguilera (Ribera del Duero); Sand- und Kalkböden, ~890 m, wurzelechte alte Reben
Klassifikation: Ribera del Duero DO · Einzellage
Ausbau: Feldgemischter Satz; 31 Monate Eichenfass · Biologische/biodynamische Bewirtschaftung (ES-ECO-016-CL)

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