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Schaumweine

Domaine Vincey Champagne Oger Grand Cru 2018

Champagner · Oger Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Blanc de Blancs Oger Grand Cru Côte des Blancs Reben 60+ Jahre 2018 12,50 % vol

Der Domaine Vincey Champagne Oger Grand Cru 2018 ist ein reinsortiger Blanc de Blancs von über sechzig Jahre alten Reben – würzig, wild und kraftvoll, ein wahrer Solitär im Glas mit energiegeladener Spannung.


Oger – Blanc de Blancs von alten Reben

Domaine Vincey aus Oger zählt zu den spannendsten jungen Erzeugern der Côte des Blancs. Quentin Vincey führt das Gut in achter Generation; seit 2014 wird selbst abgefüllt, bewirtschaftet wird konsequent biologisch und biodynamisch (Demeter). Gearbeitet wird ausschließlich mit Holz und nach alten, traditionellen Methoden.

Dieser reinsortige Chardonnay stammt aus der Grand-Cru-Gemeinde Oger, von über sechzig Jahre alten Reben. Die Böden bestehen aus braunen Tonschichten und Kalkstein, die auf Kreide fußen – das klassische Terroir der Côte des Blancs für tiefgründige, mineralische Chardonnays.

Jahrgang 2018 – Champagne

2018 gilt in der Champagne als herausragender Jahrgang: ein warmes, sonniges Jahr mit gesunder, großzügiger Ernte und hoher Reife. Gerade in den kreidegeprägten Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs entstanden Weine, die reife Frucht mit klarer Frische und mineralischer Tiefe verbinden – eine ideale Basis für einen kraftvollen, terroirbetonten Blanc de Blancs.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay (Blanc de Blancs) aus dem Jahrgang 2018, Brut Nature, 12,50 % vol.

Nach sorgfältiger, selektiver Handlese ruht der Wein einige Monate auf der Feinhefe in gebrauchten französischen Holzfässern, gefolgt von der malolaktischen Gärung in denselben Barriques. Nach der zweiten Gärung in der Flasche wird traditionell von Hand gerüttelt und degorgiert. Biodynamie (Demeter).

Im Glas

Ein typischer Vincey: würzig, mit Brioche-Noten, sehr wild und etwas rustikal, vermischt mit herben Holzaromen. Voluminös im Duft. Im Geschmack vielleicht nicht der eleganteste, aber einer der präsentesten Champagner überhaupt – mit Kraft, Druck und einer perfekten Verschmelzung von Frucht, Terroir und Perlage, ein wahrer Solitär im Glas.

So sollte ein handwerklich hergestellter Top-Grand-Cru-Champagner schmecken, der das beste Terroir widerspiegelt!

Im Abgang energiegeladene Spannung. Bei 9–11 °C servieren; ein großzügiges Glas bringt die Aromatik besser zur Geltung als eine schmale Flöte.

Am Tisch

Als kraftvoller Aperitif, zu gebratenem Fisch und Hummer, zu Geflügel oder Kalb in heller Sauce, zu reiferen Hartkäsen sowie zu würzigeren Gerichten, die Druck und Struktur vertragen.


Lage: Champagne, Oger Grand Cru, Côte des Blancs (Frankreich); braune Tonschichten und Kalkstein über Kreide, Reben 60+ Jahre
Klassifikation: Champagne Grand Cru, Blanc de Blancs, Brut Nature
Ausbau: Chardonnay; einige Monate Feinhefe in gebrauchten französischen Barriques, Malo im Fass, Handrüttelung/-degorgierung; Biodynamie (Demeter)

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Schaumweine

Franck Bonville Les Belles Voyes Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2017

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Les Belles Voyes Oger 2017 ist ein großer Terroir-Champagner aus einer einzigen Parzelle im Grand Cru Oger. Aus nur 0,80 Hektar entsteht Jahr für Jahr ein Wein von bemerkenswerter Reife und Tiefe, der mit ruhiger Kraft und ausgeprägter Persönlichkeit begeistert.


Champagne / Oger – Les Belles Voyes

Die Parzelle Les Belles Voyes, ein sanft geneigter Hang im Grand Cru Oger, wurde 1960 bepflanzt und gilt seither als eine der konstantesten Quellen für die besten Chardonnays des Hauses Bonville. Auf nur 0,80 Hektar bringt das besonders ausgewogene, kalkige Terroir Weine von großer Reife und Tiefe hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Die Trauben werden getrennt gelesen und sanft gepresst, bevor sie in burgundischen Eichenfässern vergären – mit einem durchschnittlichen Fassalter von fünf Jahren, sodass das Holz den Wein nicht dominiert, sondern nur fein begleitet. Anschließend lange Hefereife.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase geröstete Mandeln, zarte Vanille, ein Hauch reifer Zitrusfrucht und feine Rauchnuancen, verbunden mit der kühlen, kalkigen Mineralität des Oger-Terroirs. Am Gaumen dicht und strukturiert, mit feiner Balance aus Frische und Tiefe, seidiger Textur und vielschichtiger Aromatik – stets elegant und nie aufdringlich.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 9–11 °C in großen Gläsern servieren – ein Charakterwein für besondere Momente.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und reifem Hartkäse.


Lage: Champagne, Grand Cru Oger, Einzelparzelle Les Belles Voyes (0,80 ha, bepflanzt 1960), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: Gärung in burgundischen Eichenfässern (Ø 5 Jahre), lange Hefereife
Jahrgang: 2017

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Weine

Christian Ottenbreit Scheurebe O Baby Baby 2025

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Scheurebe Deutscher Qualitätswein Obernbreit · Franken halbtrocken · 11,5 % vol. Spontangärung Edelstahltank

Die Scheurebe „O Baby Baby" 2025 ist der halbtrockene Weißwein von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Spontan vergoren und im Edelstahltank ausgebaut, behält die Scheurebe ihre klare Fruchtaromatik. In der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle mit Mandarine und schwarzer Johannisbeere. Am Gaumen halbtrocken, mit mineralischer Würze, knackiger Säure und langem Nachhall.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Scheurebe, eine aromatische deutsche Rebsorte mit Riesling-Abstammung, bekannt für Noten von schwarzer Johannisbeere und Zitrus. Die Trauben werden spontan vergoren und im Edelstahltank ausgebaut, ohne Holz, was Frucht und Säurestruktur in den Vordergrund stellt. 

Im Glas

Leuchtende, strohgelbe Farbe. In der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle mit Mandarine und schwarzer Johannisbeere. Am Gaumen deutlicher Druck, ohne opulent zu wirken, getragen von mineralischer Würze und halbtrockener Frucht. Die knackige Säure gibt Spannung, der Nachhall bleibt lang und würzig.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, asiatische Küche, Sushi, frischer Ziegenkäse und sommerliche Salate. Die würzige Aromatik und die halbtrockene Art passen auch zu leicht scharfen Gerichten. Trinkreif ab sofort, am besten jung in den nächsten ein bis zwei Jahren genießen, bis etwa 2027. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Spontangärung, Edelstahltank
Inhalt 0,75 l · Schraubverschluss

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Rebsorten

Sottimano Bric del Salto Dolcettto d Alba 2024 DOC

Rotwein · Dolcetto d'Alba DOC · Dolcetto

Dolcetto Dolcetto d'Alba DOC Bric del Salto Sottimano Spontangärung · Edelstahl 2024

Der Sottimano Bric del Salto Dolcetto d'Alba 2024 ist ein feiner, frischer Dolcetto, mit dem Andrea Sottimano dieser oft unterschätzten Sorte bewusst neue Würde verleiht – seidig, balanciert und überraschend anspruchsvoll. Ein Dolcetto, der weit über das Gewohnte hinausgeht.


Bric del Salto – Dolcetto mit neuer Würde

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und minimal-invasiv: Spontangärung mit wilden Hefen, ungeschönt und ungefiltert. Diese Sorgfalt gilt auch den Alltagssorten des Piemonts.

Der Bric del Salto stammt aus einer klassischen Dolcetto-Lage im Piemont und wird reinsortig aus 100 % Dolcetto gekeltert. Ziel ist es, die Eleganz und Feinheit dieser oft unterschätzten Rebsorte konsequent herauszuarbeiten, ohne ihre natürliche Frische zu verlieren.

Jahrgang 2024 – Dolcetto d'Alba

Der Jahrgang 2024 bringt im Bric del Salto einen frischen, fruchtbetonten Dolcetto mit klarer Frucht und lebendiger Balance. Die für die Sorte typische saftige Zugänglichkeit bleibt erhalten, während der präzise Ausbau für Feinheit und aromatische Tiefe sorgt.

Ausbau

Reinsortiger Dolcetto aus dem Jahrgang 2024, Dolcetto d'Alba DOC, trocken.

Die alkoholische Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen. Nach einer bewusst verlängerten Maischestandzeit schließt sich eine ebenfalls spontane malolaktische Gärung an. Der gesamte Ausbau findet im Edelstahltank statt, um die Frische und die sensible Aromatik der Dolcetto-Traube zu bewahren. Die längere Maischestandzeit führt zu einer etwas helleren Farbe, sorgt jedoch für eine bessere Integration von Tannin und Säure sowie für zusätzliche aromatische Tiefe.

Im Glas

Im Glas zeigt sich der Wein in leuchtendem Rubinrot mit brillanten Reflexen. In der Nase dominieren Amarena, wilde Beeren, Wacholder sowie feine florale Anklänge von Wildrose und getrockneter Heidelbeere. Am Gaumen wirkt der Dolcetto frisch, seidig und ausgewogen; Tannine und Säure sind harmonisch miteinander verwoben. Trotz seiner Zugänglichkeit besitzt er Substanz und Entwicklungspotenzial – ein klassisch geprägter, kompromisslos präziser Wein, der zugleich zeitgemäß wirkt: fein, balanciert und überraschend anspruchsvoll.

Fein, balanciert und überraschend anspruchsvoll – ein Dolcetto, der weit über das Gewohnte hinausgeht.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit etwas Entwicklungspotenzial; bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Tomaten- oder Fleischsugo, zu Pizza und gegrilltem Gemüse sowie zu jungem bis mittelreifem Käse.


Lage: Dolcetto d'Alba DOC, Neive/Langhe (Piemont, Italien); klassische Dolcetto-Lage
Klassifikation: Dolcetto d'Alba DOC, Dolcetto (trocken)
Ausbau: 100 % Dolcetto; Spontangärung, verlängerte Maischestandzeit, spontane Malo, Ausbau im Edelstahltank

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN Cepas Centenarias 2020

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero Cepas Centenarias (100+ Jahre) prä-phylloxerisch ~900 m Höhe 18 Monate neue franz. Eiche 2020

Der AVAN Cepas Centenarias 2020 ist ein Weingigant aus über 100 Jahre alten Rebstöcken – ein Wein, der nicht nur in Spanien seinesgleichen sucht. Frucht, Kraft, Ausdruck und ein ellenlanger Abgang geben sich die Klinke in die Hand. Einer der größten Weine Spaniens.


Cepas Centenarias – der Ursprungsweinberg

Bodegas y Viñedos Juan Manuel Burgos liegt in Fuentelcésped in der Ribera del Duero. „Juanma" erbte Rebflächen zwischen 40 und 100 Jahren und brachte mit AVAN ab dem Jahr 2000 das moderne Gesicht der Region hervor – im Weinberg konsequent traditionell und naturnah, nach den Mondphasen gepflegt, im Keller mit nur minimalem Schwefeleinsatz.

Der Cepas Centenarias ist das Flaggschiff des Projekts: 100 % Tinta del País aus dem ältesten, über hundertjährigen und prä-phylloxerischen Weinberg des Guts – jenem Weinberg, von dem alle übrigen Reben des Hauses gepfropft wurden, gleichsam die DNA des gesamten Projekts. Die hochgelegenen Parzellen auf rund 900 Metern, auf kalkhaltigen Böden mit Sand und Ton, und die großen Tag-Nacht-Kontraste sorgen für eine langsame, ausgewogene Reife und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2020 – Ribera del Duero

Der Jahrgang 2020 ist spannend und elegant zugleich, dabei schon sehr zugänglich und trinkreif. Die alten Reben und die Höhenlage geben dem Wein Tiefe, Frische und Energie – ein kraftvoller, aber fein gezeichneter Ribera, der sich in den kommenden Jahren noch weiter prächtig entwickeln wird.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese ertragsarmer Parzellen, Gärung mit autochthonen Hefen zur Wahrung des Terroircharakters. Anschließend 18 Monate Reife in neuen Fässern aus französischer Eiche höchster Qualität (feinporig), in denen die besten Fässer jeder Böttcherei ausgewählt werden. Naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert, nicht zertifiziert).

Im Glas

Sattes Purpurrot mit kräftigen Glycerinschlieren, die an der Glaswand hinunterwabern. Ausgeprägter Duft nach dunklen, reifen und sehr satten Früchten, untermalt von cremiger Eiche, getrockneten Kräutern und kandierter Frucht. Am Gaumen unheimlich vollmundig und lang, kraftvoll und konzentriert, mit reifen Tanninen – Frucht, Kraft und Ausdruck im Zusammenspiel.

Ein Weingigant aus über 100-jährigen Reben – einer der größten Weine Spaniens.

Der Abgang ist intensiv und sehr, sehr lang. Schon jetzt ein großer Trinkgenuss, mit prächtigem Entwicklungspotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kastilischen Braten und Lamm aus dem Ofen, zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Ibérico-Schwein sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Ribera del Duero, Fuentelcésped (Spanien); ältester, prä-phylloxerischer Weinberg (100+ Jahre), ~900 m Höhe, kalkhaltige Böden mit Sand und Ton
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: 18 Monate neue französische Eiche (feinporig); autochthone Hefen; naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert, nicht zertifiziert)

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Monthelie Les Sous Roches 2024

Weißwein · Monthélie (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Monthélie Les Sous Roches (blanc) Domaine Pierre Vincent Côte de Beaune (Burgund) Kalk/Mergel · steile Parzelle alte Reben · Massenselektion Fassausbau · wenig Neuholz 2024

Der Domaine Pierre Vincent Monthélie „Les Sous Roches" blanc 2024 ist der erste Village-Monthélie des Guts. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt diese steile Kalkparzelle in einen dichten, tiefen und salzig-mineralischen Chardonnay.


Monthélie Les Sous Roches – steile Kalkparzelle

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut über rund zwanzig Appellationen der Côte de Beaune, mit Reben von durchschnittlich rund 60 Jahren aus Massenselektion, biologisch bewirtschaftet und parzellenweise vinifiziert.

Monthélie liegt zwischen Volnay und Auxey-Duresses; „Les Sous Roches" ist eine steile Village-Parzelle auf kalk- und mergelgeprägtem Boden. Diese Herkunft verleiht dem Chardonnay Dichte, Tiefe und eine markante mineralische Frische.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Monthélie (Village), Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von einer steilen Kalk-/Mergelparzelle.

Im minimalistischen Stil des Guts wird der Wein schonend gepresst, mit den eigenen Hefen vergoren und im Fass ausgebaut, mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil, gefolgt von einer Reifephase im Tank vor der Füllung. Die Reben werden biologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein dichter, tiefer Village-Chardonnay: reife Birne und Zitrus, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit einer feinen, cremigen Textur aus dem Fassausbau, klarer Säure und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife Birne, Zitrus und weiße Blüten über Haselnuss und kalkig-salziger Mineralität – dicht und tief, mit feiner cremiger Textur, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein dichter, präziser Village-Chardonnay mit gutem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Monthélie „Les Sous Roches" (Village), Côte de Beaune (Burgund); steile Parzelle auf kalk- und mergelgeprägtem Boden
Klassifikation: Monthélie AOC (Village, trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende Pressung, Vergärung mit natürlichen Hefen, Fassausbau mit wenig Neuholz, danach Reife im Tank; biologische Bewirtschaftung

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Spanien

Matsu El Viejo 2021

Wein · Rotwein · Toro · Spanien

Matsu El Viejo („der Alte") ist ein typischer Toro-Wein, der auf Konzentration und Kraft zielt. Er stammt aus einer uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Tinta-de-Toro-Reben und reifte über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern – ein Grande, ausgelegt auf Struktur, Mächtigkeit, Länge und Lagerfähigkeit.


Toro / Castilla y León

Die Bodega Matsu (Vintae-Gruppe) liegt in der DO Toro in der Provinz Zamora. El Viejo ist der älteste und kraftvollste Wein der Matsu-Familie – das Etikett zeigt einen alten Mann. Die Trauben stammen aus einer einzigen uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Reben auf sandig-granitigen Böden, biodynamisch bewirtschaftet und mit sehr geringem Ertrag.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro (lokaler Tempranillo-Klon). Nach Handernte und langer Maischestandzeit erfolgt die malolaktische Gärung im Holz; anschließend reift der Wein über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Abgefüllt wird er unfiltriert und ungeschönt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit violettem Rand. Jung halten sich die Aromen von frischem Leder, Zartbitterschokolade und eingelegtem Rumtopf noch hinter einem dichten Gerbstoffmantel versteckt. Nach mehreren Stunden Luft öffnet sich der Wein zögerlich und gibt Noten von Kokosnuss und Brombeere frei. Mächtig und strukturiert, mit einem außergewöhnlich langen Nachhall.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und mehrere Stunden vorher dekantieren – oder einige Jahre einlagern. Ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Hartkäse.


Lage: DO Toro, Zamora (Castilla y León, Spanien); Bodega Matsu
Klassifikation: DO Toro – 100 % Tinta de Toro (Tempranillo), trocken; uralte wurzelechte Parzelle (über 100 Jahre)
Ausbau: ~16 Monate in neuen französischen Eichenfässern; unfiltriert und ungeschönt

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