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31. März 2008

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Weine

Short Street Chenin Blanc entalkoholisiert

Alkoholfrei · Weißwein · Swartland · Südafrika

Short Street Chenin Blanc ist ein entalkoholisierter Weißwein aus Südafrika. Die alkoholfreie Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat besticht durch ihre frischen, tropischen Aromen.


Swartland / Südafrika

Die Riebeek Valley Wine Co. liegt im Swartland rund um Riebeek-Kasteel (Western Cape), einer der spannendsten Weinregionen Südafrikas. Chenin Blanc ist die meistangebaute Weißweinsorte des Landes und steht für klare, fruchtbetonte Weine.

Rebsorten und Herstellung

Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat. Der Wein wird zunächst klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert, wobei der Alkohol bei niedriger Temperatur entzogen wird, um Frucht und Aromatik zu bewahren. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier Weißwein mit klarer, fruchtiger Stilistik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische, tropische Frucht wie Ananas, Mango und Passionsfrucht, dazu florale, traubige Noten vom Muscat. Am Gaumen leicht und fruchtbetont, mit feiner Frische und sauberem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als alkoholfreier Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Fisch, Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen und asiatischer Küche – und für alle, die bewusst auf Alkohol verzichten.


Herkunft: Swartland (Western Cape, Südafrika); Riebeek Valley Wine Co.
Art: entalkoholisierter Weißwein (alkoholfrei) – Cuvée aus Chenin Blanc & Muscat
Herstellung: klassische Vinifikation, anschließend schonende Entalkoholisierung

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Rebsorten

Vanita Nero d'Avola Appassite Sicilia

Rotwein · Terre Siciliane IGT · Nero d'Avola

100 % Nero d'Avola Terre Siciliane IGT Sizilien teilweise angetrocknete Trauben Fantini by Farnese halbtrocken

Vanita Nero d'Avola Appassite ist ein konzentrierter, halbtrockener Rotwein der Fantini Group aus Sizilien: reinsortiger Nero d'Avola, zu einem Teil aus angetrockneten Trauben. Rubinrot, mit roten Beeren, Kirsche und Pflaume, dazu Schokolade und mediterrane Gewürze im Nachhall.


Nero d'Avola – die Rotweinsorte Siziliens

Nero d'Avola ist die wichtigste rote Rebsorte Siziliens und trägt den Namen der Kleinstadt Avola im Südosten der Insel, wo sie ihren Ursprung haben soll. Lange hieß sie auch Calabrese. Sie braucht Wärme und bekommt sie auf Sizilien reichlich: lange, heiße, trockene Sommer, milde Winter, viel Sonne. Darauf antwortet die Sorte mit tiefer Farbe, dunkler Pflaumen- und Kirschfrucht und weichen Gerbstoffen, dabei mit einer Säure, die für ein so warmes Gebiet bemerkenswert frisch bleibt.

Die Herkunftsbezeichnung Terre Siciliane IGT umfasst die gesamte Insel und erlaubt es, Trauben aus verschiedenen Teilen zusammenzuführen. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, eine Erzeugergruppe mit Wurzeln in den Abruzzen, die in mehreren süditalienischen Regionen arbeitet.

Teilweises Appassimento

Reinsortiger Nero d'Avola. Ein Teil der Trauben wird nach der Lese angetrocknet, bevor er gepresst wird – das italienische Appassimento. Dabei verlieren die Beeren Wasser; Zucker, Farbe und Aromen konzentrieren sich. Der übrige Teil wird frisch verarbeitet.

Die Kombination beider Partien bestimmt den Stil. Der angetrocknete Anteil bringt Dichte, Glycerin und eine feine Restsüße, der frische Anteil hält Frucht und Säure lebendig genug, dass der Wein nicht schwer wird. Daher die Einstufung als halbtrocken und der runde, vollmundige Charakter.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase rote Beeren, Kirsche und Pflaume, dazu ein Hauch getrockneter Frucht aus dem Antrocknen. Am Gaumen konzentriert und vollmundig, mit feiner Restsüße und weichem Tannin; im Nachhall Nuancen von Schokolade und mediterranen Gewürzen. Der Abgang ist rund.

Ein Teil angetrocknet, ein Teil frisch: Nero d'Avola mit Dichte und Süße, ohne schwer zu werden.

Bei 16–18 °C servieren, nicht wärmer – sonst tritt die Restsüße zu deutlich hervor. Jung zu trinken.

Am Tisch

Ein kraftvoller Rotwein zu herzhafter Küche; die feine Restsüße passt besonders zu Würzigem. Klassische Begleitung: Schmorgerichte, würziges Lamm, reifer Käse und dunkle Schokolade – ebenso Caponata, Arancini mit Ragù und scharf gewürztes Grillfleisch.


Produzent Fantini by Farnese
Rebsorte 100 % Nero d'Avola
Lage Sizilien, Italien
Klassifikation Terre Siciliane IGT · halbtrocken
Vinifikation teilweises Appassimento – ein Teil der Trauben vor dem Pressen angetrocknet · Restsüße
Trinkempfehlung jung trinken

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USA

Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018

Rotwein · Walla Walla Valley AVA · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon · kleine Anteile Merlot und Petit Verdot Estate-Lage, Walla Walla Valley Löss über Flutsedimenten Spontangärung rund 22 Monate neue französische Eiche 2018

Der Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018 ist der erste Jahrgang dieses Weins aus der Estate-Lage neben der Kellerei im Walla Walla Valley. Spontan vergoren, rund 22 Monate in fast ausschließlich neuer französischer Eiche, ungeschönt und unfiltriert: tiefdunkel, kraftvoll und vielschichtig, mit blauer Frucht, Cassis, Veilchen und Bleistiftmine.


Die Estate-Lage – Böden aus der Eiszeit

Das Walla Walla Valley liegt im Südosten des Bundesstaats Washington und reicht über die Grenze nach Oregon. Es liegt im Regenschatten der Cascade Mountains: Das Klima ist trocken und kontinental, mit heißen Sommertagen, kühlen Nächten und einer langen Vegetationszeit – Bedingungen, unter denen Cabernet Sauvignon vollständig ausreift und seine Säure behält.

Die Estate-Lage grenzt an die Kellerei und wurde Ende der 1990er-Jahre bepflanzt. Ihre Böden sind ein Erbe der Missoula-Fluten: Am Ende der letzten Eiszeit brachen aufgestaute Gletscherseen im heutigen Montana wiederholt durch und überschwemmten weite Teile des pazifischen Nordwestens. Zurück blieben tiefgründige, lehmige Sedimente, durchsetzt mit kleinen Brocken aus zerbrochenem Basalt, verfestigter Vulkanasche und Granit – Material, das die Fluten aus Hunderten Kilometern Entfernung heranschwemmten. Diese Mischung speichert Wasser, ohne zu verdichten, und gibt den Reben gleichmäßige Bedingungen durch den trockenen Sommer.

Force Majeure hat sich mit Einzellagenweinen im Stil von Bordeaux und Rhône einen Namen gemacht, zunächst von der eigenen Lage auf Red Mountain, später auch aus dem Walla Walla Valley. Die Weine dieser Zeit entstanden unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor im Napa Valley bei Bryant Family Vineyard tätig war. Gearbeitet wird mit weinbergseigenen Hefen, gefüllt ohne Schönung und Filtration.

Jahrgang 2018 – Walla Walla Valley

Der Jahrgang 2018 war in Washington ein warmes, gleichmäßiges Jahr. Nach einem frühen Austrieb verlief der Sommer heiß, aber ohne die extremen Hitzespitzen anderer Jahre; die Nächte blieben kühl genug, um die Säure zu halten. Ein langer, trockener Herbst erlaubte es, jede Parzelle zum richtigen Zeitpunkt zu lesen.

Die Trauben kamen gesund und vollreif in den Keller, mit dichter Frucht und reifen Gerbstoffen. Für Cabernet Sauvignon bedeutet das Konzentration und Tiefe bei erhaltener Balance – ein Jahr, das in Washington zu den besten des Jahrzehnts gezählt wird. Für die Estate-Lage war es zugleich der erste Jahrgang, der als eigener Cabernet abgefüllt wurde.

Lange Gärung und neue französische Eiche

Cabernet Sauvignon mit kleinen Anteilen Merlot und Petit Verdot, Jahrgang 2018. Vergoren wird spontan mit den eigenen Hefen, lang und warm; ausgewählte Partien bleiben nach der Gärung noch länger auf den Schalen. Diese verlängerte Standzeit löst mehr Gerbstoffe, die sich dabei zugleich zu längeren, weicheren Ketten verbinden – der Wein wird dichter, aber nicht härter.

Danach reift er rund 22 Monate in nahezu vollständig neuer französischer Eiche. Ein so hoher Neuholzanteil verlangt einen Wein mit viel Frucht und Gerbstoff, damit das Holz eingebunden wird statt zu dominieren; die Konzentration des Jahrgangs 2018 liefert genau das. Gefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Tiefes Purpur-Rubin. In der Nase blaue Frucht, Cassis, Veilchen, Bleistiftmine und Tabak, dazu eine erdige Tiefe, die sich mit Luft entfaltet; das neue Holz zeigt sich als feine Würze im Hintergrund. Am Gaumen vollmundig, dicht und kraftvoll, mit seidigen Tanninen, einem vollen Mittelgaumen und einem langen Finale. Fülle und Spannung stehen im Gleichgewicht.

Eiszeitliche Flutsedimente, ein warmes, ausgeglichenes Jahr und 22 Monate neue Eiche: Kraft, die Struktur behält.

Ein bis zwei Stunden vorher dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen. Besonders gut zu Rinderrippe vom Grill, Lammkarree mit Kräuterkruste und Hirschrücken.


Produzent Force Majeure Vineyards, Walla Walla Valley
Rebsorte Cabernet Sauvignon mit kleinen Anteilen Merlot und Petit Verdot
Lage Estate-Lage angrenzend an die Kellerei, Walla Walla Valley, USA · tiefgründiger Lehm mit Basalt-, Asche- und Granitbrocken aus den Missoula-Fluten · gepflanzt Ende der 1990er-Jahre
Klassifikation Walla Walla Valley AVA · trocken
Jahrgang 2018
Vinifikation Spontangärung · lange, warme Gärung · verlängerte Schalenstandzeit bei ausgewählten Partien
Ausbau rund 22 Monate in nahezu vollständig neuer französischer Eiche · ungeschönt · unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2040

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2021

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2021 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Handarbeit im Weinberg und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2021; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Spanien

Abel Mendoza Selección Personal 2019

Rotwein · Rioja · Spanien

100 % Tempranillo D.O.Ca. Rioja El Bardallo & Marrate · Labastida uralte Reben (60+ J.) ~12 Monate franz. Eiche

Der Abel Mendoza Selección Personal 2019 ist einer der großen Tempranillos der Bodega Abel Mendoza aus der Rioja. Je nach Jahrgang entstehen nur rund zehn Barriques. Die Trauben stammen zu 100 % von über sechzig Jahre alten Reben aus den Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche – ein kraftvoller, zugleich eleganter Rotwein der Sonderklasse.


El Bardallo & Marrate – Labastida, Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza in San Vicente de la Sonsierra steht für kleine Mengen und große Sorgfalt. Für die Selección Personal stammen die Trauben aus den beiden Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida, mit über sechzig Jahre alten Reben. Abel Mendoza und Maite Fernández arbeiten von Hand und in winzigen Mengen – nur rund zehn Barriques je Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (100 %) aus uralten Reben. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche; Säurestruktur und Barriquearomen sind fein in den Wein eingearbeitet. 

Im Glas

Jung braucht der Wein Luft – erst nach rund einem Tag Belüftung treten balsamische Erdnoten und vielschichtige Fruchtaromen hervor. Am Gaumen sehr voluminös, dabei nie erschlagend, sondern mit der Eleganz eines feinen Chambolle-Musigny. Säure und Holz sind harmonisch eingebunden, der Nachhall vibrierend, spannend und sehr lang. Ein ganz großer Rioja.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren – dieser Wein zeigt sich nach langer Belüftung von seiner besten Seite. Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Rind, Trüffelgerichte und gereifter Hartkäse. Mit großem Reifepotenzial – bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2035 und darüber hinaus. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage El Bardallo & Marrate, Labastida · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 12 Monate in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche

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Spirituosen

Pechberry Pfirsichlikör

Spirituose · Likör · Pfirsich

Pech Berry Pfirsichlikör ist der Pfirsichlikör vom „Pechmeister" – ein fruchtig-süßer Likör mit saftigem, sonnenreifem Pfirsicharoma.


Herkunft

Der Pfirsich steht für sommerlich-saftige Frucht und ein süßes, parfümiertes Aroma. Als Likör verarbeitet, entfaltet er sein typisches, weiches Fruchtprofil – die Grundlage für einen zugänglichen, vielseitigen Fruchtlikör.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Pfirsich, der sein Aroma an die Spirituose abgibt, abgerundet mit Zucker. Die Frucht steht klar im Mittelpunkt und sorgt für das saftige, typische Pfirsichprofil.

Im Glas

Goldgelb bis orangefarben. In der Nase saftiger, reifer Pfirsich. Am Gaumen süß, fruchtig und weich, mit klarer Pfirsichfrucht und rundem Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, im Glas Sekt oder Prosecco sowie in Cocktails wie Fuzzy Navel oder Sex on the Beach.


Marke: Pech
Art: Pfirsichlikör (Fruchtlikör)
Zutaten: Pfirsich, Alkohol, Zucker
Geschmack: fruchtig-süß

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Only Bubbles

Huré Frères Champagne Invitation Extra Brut

Der Huré Frères L'Invitation Extra Brut ist die klassische Cuvée des Hauses und der beste Einstieg in den Stil von Huré. Pinot Noir und Meunier zu je 40 %, dazu 20 % Chardonnay. Die Trauben kommen aus Ludes und Villedommange (Montagne de Reims) sowie aus Vavray-le-Grand im Vitryat.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Im Duft reife Früchte, vor allem Mirabelle, dazu etwas geröstetes Brot. Im Mund rund, harmonisch und charmant, mit sanfter Frische. Ein feiner, eleganter Abgang, der Lust auf das nächste Glas macht.

Mach was draus

Ein Champagner für viele Gelegenheiten: zum Aperitif, zu Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel oder einer feinen Vorspeise. Auch zu Gougères oder einem milden Käse sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Invitation ist genau das, was der Name sagt: eine Einladung. Mein Tipp für jeden Abend mit Freunden.“

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Kurz gefragt

Was ist das Besondere? Die Reserveweine stammen aus einer Solera nach spanischem Vorbild. Das sorgt Jahr für Jahr für einen gleichbleibenden Stil.

Wie lange reift er? Zweieinhalb bis drei Jahre Hefelager in der Flasche. Mit 4 g/l Zucker in der Dosage ist er ein Extra Brut.

40 % Pinot Noir, 40 % Meunier, 20 % Chardonnay · Ludes, Villedommange (Montagne de Reims), Vavray-le-Grand (Vitryat) · Reserveweine aus der Solera · Hefelager 30–36 Monate · Extra Brut (4 g/l) · Champagne Huré Frères, Ludes · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018 stammt aus einer der großen Kalklagen der Pfalz. Der Saumagen liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel und verleiht diesem Riesling seine markante Mineralität und Typizität.


Pfalz / Kallstadter Saumagen

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Der Saumagen bei Kallstadt liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel: Das dort entstandene Kalkriff ist ein Zeugnis des letzten pfälzischen Urmeeres aus dem Tertiär. Die Kalkbrüche der ersten römischen Siedler, die Korallenbänke und die Klippen verleihen dieser Pfälzer Kultlage ihre einzigartige Typizität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau stellt die markante Kalkmineralität und die klare Frucht der Kultlage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klare Steinobst- und Zitrusfrucht mit deutlicher, kalkiger Mineralität. Am Gaumen dicht und mineralisch, mit feiner Struktur, animierender Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Kallstadter Saumagen (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (tertiäres Kalkriff)
Jahrgang: 2018

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