Blog

28. Mai 2008

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Hika Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

90 % Hondarrabi Zuri 10 % Hondarrabi Zuri Zerratia & Chardonnay D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Kühle Gärung 10 Monate Feinhefe

Hika Txakolina ist der weiße Txakoli der Bodega Hika aus dem baskischen Villabona. Ein Weißwein aus überwiegend Hondarrabi Zuri, kühl vergoren und zehn Monate auf der Feinhefe gereift. Wo klassischer Txakoli rein auf Frische setzt, sucht Hika bewusst mehr Volumen und Textur, ohne die atlantische Spannung zu verlieren.


Villabona – Hanglagen im Oria-Tal unter dem Ernio

Bodega Hika liegt im Ortsteil Otelarre oberhalb von Villabona, mitten im Oria-Tal in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Weingut wurde von Axier Arrieta aufgebaut und bewirtschaftet sieben Hektar in der D.O. Getariako Txakolina, nach Neupflanzungen im Jahr 2019. Zum Weingut gehört ein eigenes Restaurant.

Die Parzellen liegen an Hängen und wurden gezielt ausgewählt. Die Böden sind lehmig-tonig und leicht sauer. Die Hanglage sorgt für Drainage und Durchlüftung – entscheidend in einem atlantisch geprägten, feuchten und gemäßigten Klima mit 1.200 bis 1.500 Millimetern Niederschlag im Jahr. Zwischen den Reben bleibt eine Begrünung stehen, die Regenwasser aufnimmt und die Wasserversorgung der Stöcke ausgleicht.

Anders als die Küstenlagen um Getaria und Zarautz liegt Villabona im Landesinneren. Das Oria-Tal ist etwas weniger direkt vom Meer geprägt, die Trauben reifen fruchtiger. Die Hondarrabi Zuri liest Hika bewusst spät, rund zehn Tage nach dem Chardonnay, um die hohe Säure der Sorte zu mildern.

Assemblage und Ausbau

Hika Txakolina ist eine Assemblage aus 90 % Hondarrabi Zuri und 10 % Hondarrabi Zuri Zerratia und Chardonnay. Hondarrabi Zuri Zerratia ist der baskische Name des Petit Courbu und die jüngste Sorte im Weinberg der Bodega. Der Chardonnay-Anteil gleicht die Säure der Hondarrabi Zuri aus und gibt dem Wein Fülle.

Die Verarbeitung ist darauf ausgelegt, Oxidation von der Traubenannahme an zu vermeiden und das Aromenpotenzial des Mosts zu erhalten. Vergoren wird bei niedriger Temperatur. Ein System zur Rückgewinnung der Gärungskohlensäure erlaubt es, den Wein mindestens zehn Monate auf der Feinhefe im Tank zu lagern, geschützt von der eigenen Kohlensäure. Der Hefekontakt gibt ihm Volumen und cremige Textur, die ihn vom leichteren Standard-Txakoli abheben, und macht ihn reifefähig in der Flasche.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen und feiner, natürlicher Perlage. In der Nase weißes Obst und Zitrus, dazu mineralische und salzig-kräutrige Anklänge. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit feinperligem Mousseux, langem, seidigem Verlauf und cremig-salzigem Abgang.

Spät gelesene Hondarrabi Zuri, zehn Monate Feinhefe unter eigener Kohlensäure: Txakoli mit Volumen und Schmelz, ohne die atlantische Frische zu verlieren.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Die höhere Textur macht ihn zum Essensbegleiter über den reinen Aperitif hinaus, und er entwickelt sich einige Zeit in der Flasche weiter.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Austern und Pintxos. Durch die cremige Textur trägt der Wein auch reichere Fischküche wie Seehecht oder Steinbutt vom Grill und weißes Fleisch.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 90 % Hondarrabi Zuri · 10 % Hondarrabi Zuri Zerratia (Petit Courbu) und Chardonnay
Lage Otelarre, Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland) · Hanglagen · lehmig-toniger, leicht saurer Boden · 7 ha
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation späte Lese der Hondarrabi Zuri · oxidationsarme Verarbeitung · kühle Gärung im Tank
Ausbau mindestens 10 Monate auf der Feinhefe im Tank · Rückgewinnung der Gärungskohlensäure
Trinktemperatur 8–10 °C

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Faude feine Brände Bergamotte aus Kalabrien

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Bergamotte aus Kalabrien ist ein zitrus-fruchtiger Bergamottengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus echter kalabrischer Bergamotte – jener Zitrusfrucht, die auch Earl-Grey-Tee und manches Parfüm prägt – spritzig, würzig und frisch.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Bergamotte stammt aus Kalabrien, der südlichsten Spitze Italiens, wo sie ihr außergewöhnliches Aroma entwickelt – bezogen direkt über Florians italienische Erzeuger-Connection.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die aromatische Bergamotte wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und komplex, mit dem unverkennbaren, parfümierten Zitrusduft der Bergamotte. Am Gaumen spritzig, würzig und frisch, mit klarer Zitrusfrucht und langem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke, aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Bergamottengeist (Zitrus-Geist), Bergamotte aus Kalabrien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Angerville Volnay Taillepieds 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Côte de Beaune 2020 Taillepieds · 1,07 ha

Der Volnay Taillepieds 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville ist ein Pinot Noir von rassiger Eleganz und Geradlinigkeit – mineralisch, präzise und auf lange Reife gebaut. Aus einer der großen Spitzenlagen Volnays, von einem der besten Erzeuger der Appellation.


Taillepieds – steile, steinige Spitzenlage

Volnay steht für elegante, feingliedrige Pinot Noirs – ein deutlicher Kontrast zu den kräftigeren Nachbarn. Die Lage Taillepieds liegt am oberen, steilen Hang südlich des Dorfes. Ihr Name spielt auf die scharfkantigen Steine an, an denen sich die Winzer einst die Schuhe ruinierten.

Der karge, weißliche und steinige Kalkboden, die Hangneigung und die sonnige Exposition geben den Weinen zusätzliche Finesse. Angervilles 1,07 Hektar große Parzelle in relativ hoher Lage bringt einen etwas ernsteren, zurückhaltenden Wein hervor – die Synthese aus Eleganz und Aufrichtigkeit, rassiger und vollständiger als Champans oder Caillerets.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und geringen Erträgen. Kleine Beeren brachten konzentrierte, gesunde Frucht.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei erhaltener Frische – Eigenschaften, die der strukturierten, langlebigen Art dieses Taillepieds entgegenkommen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Wie alle Premier Crus des Guts wird der Wein entrappt und 8 bis 10 Tage auf der Maische vergoren – mit sanftem Remontage, bewusst ohne Pigeage, um die Finesse zu bewahren. Der Ausbau erfolgte in rund 25 % neuem Holz. Das gesamte Gut wird seit 2006 von Hand bewirtschaftet.

Im Glas

Tiefes Purpur. Ein ausgeprägt florales Bouquet aus Rosenblättern, Iris und Veilchen trifft auf Himbeere, Brombeere, einen Hauch Kakao, würzige und erdige Noten. Am Gaumen mittelgewichtig bis vollmundig, samtig und konzentriert, mit feinem, festem Tannin, klarer Säure und einem mineralisch-langen Finale von schwarzem Pfeffer und Nelke.

Rassig, mineralisch und geradlinig – die Synthese aus Eleganz und Aufrichtigkeit, gebaut für lange Reife.

Profitiert von Flaschenreife; ideal über viele Jahre lagerfähig. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Geschmortes oder gebratenes Geflügel, Ente, Reh, Lamm oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für die festliche Küche.


Lage: Volnay „Taillepieds" (Côte de Beaune); steiler oberer Hang, karger, steiniger Kalkboden, 1,07 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; ~25 % neues Holz, kein Pigeage · Handarbeit im Weinberg (seit 2006)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021 ist ein Pinot Noir aus alten Reben, den das Weingut Ziereisen im Dreiländereck erzeugt. Hannes Ziereisen bewirtschaftet seine Lagen in Efringen-Kirchen am Hochrhein. Unfiltriert abgefüllt, mit straffer Struktur und mineralischem Zug.


Markgräflerland / Parzelle Bürgin

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, unmittelbar am Rheinknick zum Dreiländereck D/F/CH. Die Parzelle Bürgin – ein alteingesessener Familienname der Region – steht auf verwitterten Muschelkalk- und Lössböden mit guter Wasserhaltung. Die Hanglage sorgt für Drainage und thermischen Ausgleich durch die Rheinnähe. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Einzellagen-Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) von alten Reben, handgelesen. Traditionell ausgebaut und unfiltriert abgefüllt, was dem Wein Textur und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Das Bouquet zeigt reife Kirsche, Pflaume und etwas getrocknete Kräuter, unterlegt von einer feinen erdigen Note. Am Gaumen mittlerer Körper, straffe Struktur, präsente, aber nicht harsche Tannine. Der Abgang ist lang und würzig, mit einem leichten mineralischen Zug.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit, entwickelt sich bis 2030 weiter. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten dekantieren; kühl, liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken, Pilzgerichten und Pinot-affinem Käse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Bürgin, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben), trocken
Ausbau: Handlese, traditioneller Ausbau, unfiltriert
Jahrgang: 2021

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021 stammt aus dem nördlichsten Premier Cru von Chambolle, direkt unter dem Grand Cru Bonnes-Mares – ein Pinot Noir, der die Finesse Chambolles mit der Kraft von Morey verbindet. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Sentiers – Chambolles kraftvoller Norden

Chambolle-Musigny gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse unter den Rotweinen der Côte de Nuits. Les Sentiers („die Pfade") ist der nördlichste Premier Cru der Appellation: Der 4,9 Hektar große Weinberg liegt nordöstlich des Dorfes, nahe Morey-Saint-Denis, direkt unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und grenzt nördlich an die Reben von Morey (Les Ruchots).

Stilistisch ist das Terroir hier eher mit Morey-Saint-Denis verwandt: Während Chambolle für leichte, steinige Böden bekannt ist, hat Les Sentiers einen höheren Tonanteil, gemischt mit Kalkstein und von brauner Färbung. Der Ton speichert Wasser etwas effektiver und erschließt mehr Mineralstoffe – das ergibt einen dichteren, kraftvolleren Stil, der die Finesse Chambolles mit Struktur und Tiefe verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kräftigeren, tonreicheren Lage wie Les Sentiers ergibt das einen Pinot Noir, der Struktur und Tiefe mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin verbindet – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom tonreicheren, kalkgemischten Boden im Norden Chambolles lebt dieser Sentiers: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen verbindet er Chambolle-Finesse mit morey-naher Kraft: strukturiert und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, florale und würzige Tiefe – Finesse und Kraft zugleich, mit feinem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); nördlichster 1er der Appellation, ~4,9 ha unterhalb Bonnes-Mares, an Morey grenzend; höherer Tonanteil mit Kalkstein
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Forstmeister Geltz Zilliken Saarburg Rausch Riesling Großes Gewächs 2019

Weißwein · Saar · Riesling

Riesling Saar Saarburger Rausch VDP.Grosses Gewächs Devonschiefer · Diabas 2019

Das Forstmeister Geltz-Zilliken Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 ist Riesling in seiner reinsten, puristischen Form: voluminös und zugleich federleicht, mit reifem Säurespiel und gewaltiger Länge. Ungekünstelt, frisch, Zilliken.


Saarburger Rausch – die Paradelage der Zillikens

Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg zählt zu den renommiertesten Riesling-Gütern der Saar. Der VDP-Familienbetrieb (Weinbau seit 1742) wird heute in 11. Generation von Dorothee Zilliken gemeinsam mit ihrem Vater und Kellermeister Hanno geführt – kompromisslos dem Riesling verschrieben, mit strikter Ertragsbegrenzung, Spontangärung und klassischem Ausbau im 1.000-Liter-Fuder.

Die Saarburger Rausch ist die Paradelage des Guts, in der die Zillikens mit rund 11 Hektar der größte Eigentümer sind. Hier dominiert feinblättriger, stark verwitterter Devonschiefer, durchsetzt von Quarzit und Diabas, einem grünlich schimmernden Vulkangestein. Das Traubenmaterial für das Große Gewächs stammt aus den ältesten und besten Parzellen, in denen teils bis zu 130 Jahre alte, teilweise wurzelechte Reben tief im Schiefer- und Diabasboden verwurzelt sind.

Jahrgang 2019 – Saar

2019 gilt an der Saar als herausragender Riesling-Jahrgang: ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Präzision, mit reifer Frucht, animierender Säure und klarer Mineralität. Im Rausch GG ergibt das einen besonders spannungsreichen, langlebigen Wein.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2019, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Spontangärung mit weingutseigenen Hefen und klassischer Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder, wie für den Zilliken-Stil typisch – für maximale Transparenz, Mineralität und Langlebigkeit.

Im Glas

Ein Sinnes- und Geschmacksrausch: Duft nach reifen Quitten und Aprikosen, im Geschmack Apfel. Voluminös und zugleich federleicht tanzt dieser 2019er Saarburg Rausch mundfüllend über den Gaumen. Reifes Säurespiel mit einer gewaltigen Länge im Finish. Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Saar, Saarburger Rausch (Deutschland); verwitterter Devonschiefer mit Quarzit und Diabas, älteste Parzellen (teils bis 130 J. alte, wurzelechte Reben); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Saar, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Spontangärung, klassischer Ausbau im 1.000-l-Fuder

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Bertheau Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2021

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2021 der Domaine François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny; in Bertheaus Händen verbindet sich diese Statur mit der seidigen Eleganz von Chambolle.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze. Bei Bertheau verbindet sich diese Statur mit seidiger Eleganz; das Tannin ist fest und zugleich fein, der Abgang lang.

Kraft und Struktur, getragen von seidiger Eleganz – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet · Ton-Kalk 12 Monate Feinhefe (Eiche) · 4 Monate Tank 2021

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein gehaltvoller, eleganter Chardonnay mit Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck – großzügig, fein ausbalanciert und mit spürbarem Biss.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Chevalier-Montrachet und Montrachet, die als die besten Weißweinlagen der Welt gelten. Die Reben gedeihen auf einem Ton-Kalkstein-Boden, der dem Wein Charakter und Komplexität verleiht.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der die Fülle dieses Clos du Cailleret mit Spannung und Biss unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift 12 Monate auf der Feinhefe in Eichenfässern und verbleibt anschließend vier Monate im Tank. Das gibt ihm Fülle und Textur bei erhaltener Frische.

Im Glas

Beim ersten Schluck entfalten sich Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck. Der Wein präsentiert sich großzügig, mit Fülle und harmonischem Gleichgewicht; die reife Chardonnay-Frucht prägt den Charakter und verleiht seltene Eleganz. Biss und sinnliche Komplexität machen ihn zu einem herausragenden Vertreter seines Terroirs.

Mandelcreme und warmes Gebäck über reifer Frucht, Fülle und Biss – gehaltvolle Eleganz aus Puligny.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, Ton-Kalkstein-Boden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate Feinhefe in Eichenfässern, anschließend 4 Monate Tank

Mehr erfahren ...