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Graf von C. V. Schwatz-Farm
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Spirituosen

VERITAS - Foursquare & Hampden White Rum

Rum · Weißer Rum · Barbados & Jamaika

Veritas ist ein weißer Rum – ein Blend der Foursquare Distillery (Barbados) und der Hampden Estate Distillery (Jamaika), konzipiert von Velier. Seine leichte Färbung zeigt, wie weißer Rum aussieht, wenn auf Aktivkohle-Filtration und Zuckerzusatz verzichtet wird.


Herkunft

Veritas (lateinisch für „Wahrheit") ist die erste Zusammenarbeit zweier renommierter Karibik-Brennereien: Foursquare auf Barbados und Hampden auf Jamaika. Gemixt wurde der Blend unter Federführung von Foursquares Master Blender Richard Seale, nach einer Idee von Luca Gargano (Velier).

Destillation und Blend

Der Blend vereint gelagerte und ungelagerte weiße Rums beider Häuser. Foursquare destilliert in traditionellen Coffey-Column-Stills, Hampden in Double-Retort-Pot-Stills. Auf Aktivkohle-Filtration und Zuckerzusatz wird verzichtet; ein kleiner, kurz im Fass gereifter Anteil erklärt die zarte Färbung. Abgefüllt mit 47 % vol.

Im Glas

Zartes Strohgelb. In der Nase tropische Frucht, Banane und Vanille mit feinen jamaikanischen Ester-Noten. Am Gaumen trocken und ausdrucksstark, mit Zitrus, reifer Frucht und eingebundener Würze – die Hampden-Funkiness bleibt präsent, ohne zu dominieren.

Pur und im Drink

Die Basis für klassische Cocktails wie Daiquiri, Mojito oder Piña Colada – kraftvoll genug, um sich durchzusetzen. Lässt sich bei dieser Qualität auch pur genießen.

Klassisch im Drink: Daiquiri, Mojito und Ti' Punch.


Herkunft: Barbados & Jamaika (Karibik)
Art: Weißer Rum (Blend), ungesüßt
Destillation: Coffey-Column-Still (Foursquare) & Double-Retort-Pot-Still (Hampden)
Alkohol: 47 % vol.

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Rebsorten

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Pinot Noir GC 2017

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Waßmer Schlatter Maltesergarten Pinot Noir GC 2017 ist ein ausgezeichneter Lagen-Spätburgunder mit Potenzial. Purpurfarben mit violetten Reflexen, zeigt er eine elegante Frucht und einen saftigen, feinen Gaumen.


Baden / Schlatter Maltesergarten

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Pinot Noir aus der Lage Schlatter Maltesergarten wächst auf Kalksteinböden mit Auflagen aus Löss und Lehm – eine Grundlage für elegante, mineralisch geprägte Spätburgunder.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) in der Spitzenkategorie GC. Der Ausbau stellt die elegante Frucht und die feine Struktur der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Purpurfarben mit dezenten violetten Reflexen. In der Nase elegante Frucht von Sauerkirsche, Himbeere und Preiselbeere. Am Gaumen saftig, mit feiner Beerenfrucht von Kirsche, Preiselbeere und Himbeere, feinem Tannin und gutem Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Kurzgebratenem, Gegrilltem und Geschmortem, kräftigem Geflügel, Krustentieren und Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatter Maltesergarten (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein (GC) – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: elegant und fruchtbetont; Kalkstein mit Löss und Lehm
Jahrgang: 2017

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Frankreich

Ponsot Gevrey Chambertin En Ergot Cuvée du Mélèze 2019

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru En Ergot (Cuvée du Mélèze) Côte de Nuits Maison Laurent Ponsot 2019

Der Laurent Ponsot Gevrey-Chambertin 1er Cru „En Ergot" Cuvée du Mélèze 2019 ist eine echte Rarität – ein kraftvoller, zugleich reiner Pinot Noir aus einer winzigen Premier-Cru-Enklave der Lage La Petite Chapelle, unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin.


En Ergot – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität

Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot – weder reine Domaine noch klassisches Handelshaus, sondern beides zugleich, mit einem kompromisslosen Anspruch an Präzision und Reinheit. Seine Cuvées tragen poetische Namen; „Mélèze" ist das französische Wort für Lärche.

„En Ergot" ist ein als Premier Cru klassifizierter Climat, der wie eine Enklave aus der Lage La Petite Chapelle herausgeschnitten ist – am Hangfuß unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin. Eine Besonderheit für Kenner: Als eigenständiger Lagenname war „En Ergot" seit dem 19. Jahrhundert praktisch von den Etiketten verschwunden; Ponsot bewirtschaftet hier nur rund 0,42 Hektar – die abgefüllte Menge ist entsprechend winzig.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Trockenheit und Sonne sorgten für sehr reife Frucht, während kühle Nächte Spannung und Balance bewahrten. In der strukturbetonten Lage En Ergot ergibt das einen Wein mit fokussierter Kraft und feiner, mineralischer Textur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken, Gevrey-Chambertin 1er Cru.

Aus einer einzigen Parzelle von rund 0,42 Hektar, klassisch im Burgunderfass ausgebaut. Laurent Ponsot ist bekannt für einen behutsamen, auf Reinheit und Transparenz ausgerichteten Stil, der die Frucht und die Struktur der Lage in den Mittelpunkt stellt, ohne sie mit Holz zu überlagern.

Im Glas

Eher helles, stilvolles Rubinrot. In der Nase florale Anklänge über erdiger schwarzer Himbeere, mit einer Spitze von Kirsch (Kirschwasser) und feiner Würze. Am Gaumen mittelgewichtig, saftig und rund, mit einer betörenden Textur und mineralischen Anklängen; das Tannin ist hier etwas präsenter und straffer, der Abgang fokussiert, jugendlich-herb, aber nie rustikal.

Fokussierte Kraft und betörende Textur – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität von großer Reinheit.

Schon jung zugänglich, aber vor allem ein Wein zum Reifen über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu rotem Fleisch in Sauce (klassisch zur Gevrey-Küche), zu Kalb und Ente sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin, Climat „En Ergot" (Enklave in La Petite Chapelle, unterhalb Chapelle-Chambertin), Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~0,42 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; Einzelparzelle, klassischer Ausbau im Burgunderfass; auf Reinheit und Transparenz ausgerichteter Stil

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Weine

Boris Champy Beaune 1er Cru Aux Coucherias AOP 2019 BIO

Rotwein · Beaune Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Aux Coucherias · 1er Cru Beaune 2019 Bio (FR-BIO-01)

Der Beaune 1er Cru Aux Coucherias 2019 Bio von Boris Champy ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage der Côte de Beaune. Der warme Jahrgang 2019 gibt ihm reife, konzentrierte Frucht bei feiner Struktur – ein Wein aus biologisch zertifiziertem Anbau.


Aux Coucherias – Premier Cru in Beaune

Aux Coucherias ist eine Premier-Cru-Lage von Beaune in der Côte de Beaune, im oberen Hangbereich in Richtung Savigny-lès-Beaune. Die kalkhaltigen Böden bringen strukturierte und zugleich elegante Pinots hervor.

Boris Champy führt eine biologisch zertifizierte Domaine (FR-BIO-01) mit Sitz in Nantoux und arbeitet mit wenig Eingriffen und Sorgfalt im Weinberg.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

2019 war im Burgund ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Die Reben lieferten reife, konzentrierte Trauben, die dennoch Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2019 für Tiefe und reife Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der dem Aux Coucherias Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, aus biologischer Bewirtschaftung (FR-BIO-01).

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Der Ausbau ist auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife rote und dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen konzentriert, aber elegant, mit feinem Tannin, frischer Säure und gutem Zug im Abgang.

Reife Frucht und feines Tannin im Gleichgewicht – ein konzentrierter, eleganter Beaune Premier Cru aus dem warmen 2019er.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Federwild, Rind, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Aux Coucherias (1er Cru), Beaune (Côte de Beaune); Kalkböden, Oberhang
Klassifikation: Beaune Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau; biologische Bewirtschaftung

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Spanien

Conde Pinel Tempranillo rosado

Roséwein · Tempranillo · Castilla · Spanien

Conde Pinel Tempranillo Rosado ist ein trockener Roséwein von Hammeken Cellars aus dem Herzen Spaniens. Reinsortig aus Tempranillo gekeltert, gehört er zur modernen Conde-Pinel-Linie – fruchtbetont, klar und trocken.


Castilla

Die Conde-Pinel-Linie stammt vom Önologenteam um David Tofterup bei Hammeken Cellars (Jávea/Alicante) und umfasst einen Weiß-, einen Rosé- und einen Rotwein. Der Rosado trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Die handgelesenen Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren; anschließend ruht der Wein rund zwei Monate auf der Feinhefe, was ihm Aroma und Textur verleiht.

Im Glas

Kräftiges Rosa. In der Nase rote und dunkle Frucht – Pflaume, Kirsche und Brombeere. Am Gaumen elegant trocken, fruchtbetont und frisch, mit angenehmer Säure und leichtem, animierendem Körper.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Tapas, Lachs, Pasta mit Tomatensauce und Sommerküche.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, ~2 Monate auf der Feinhefe

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Südafrika

Bon Courage Sauvignon Blanc

Weißwein · Robertson · Sauvignon Blanc · Südafrika

Bon Courage Sauvignon Blanc ist ein trockener Weißwein aus dem Robertson Valley in Südafrika. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Der Wein bleibt unverholzt, um die klare Frucht zu betonen. Im Glas ein feiner, spritziger Sauvignon Blanc mit Stachelbeere, Gras und tropischer Frucht.


Robertson

Das Robertson Valley liegt rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit langen Sonnenstunden und kühlen Nächten geben den Weißweinen Frische und klare Aromatik. Durch das Tal fließen drei Flüsse, die über die Jahre unterschiedliche Bodentypen abgelagert haben.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc. Er vergärt kühl im Edelstahltank und bleibt ohne Holzausbau, damit die Frucht klar im Vordergrund steht. Für mehr Struktur verbringt er vor der Füllung längere Zeit auf der Feinhefe.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase klare Stachelbeere und frisches Gras, dazu Nuancen tropischer Frucht wie Passionsfrucht und Litschi. Am Gaumen fein, spritzig und elegant, mit knackiger Säure und saftiger Frucht. Der Abgang ist frisch und klar.

Am Tisch

Jung und gut gekühlt bei 8–10 °C genießen, solange die Frucht ihre volle Saftigkeit zeigt.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Meeresfrüchte, Geflügel und Sommersalate.


Lage: Robertson Valley, Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: Kaltvergärung im Edelstahl, ohne Holz, Feinhefelager

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Spanien

Envinate Lousas Camino Novo Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · D.O. Ribeira Sacra · Parzellenwein

Mencía · Garnacha Tintorera Parcela Camiño Novo · Amandi 2024 Schiefer · 430 m · Südost 70-jährige Reben 100 % Ganztraube 12 Monate 500-Liter-Fuder

Der Envínate Lousas Parcela Camiño Novo 2024 ist ein Parzellenwein aus der D.O. Ribeira Sacra, gewachsen auf reinem Schiefer über dem Sil. Roberto Santana, Laura Ramos, Alfonso Torrente und José Ángel Martínez keltern ihn aus 70 Jahre alten Mencía- und Garnacha-Tintorera-Stöcken einer einzigen Parzelle in der Subzone Amandi. Der Jahrgang 2024 brachte in Ribeira Sacra langsame Reife bei moderatem Alkohol. Das Ergebnis ist ein schlanker, ätherischer Rotwein mit deutlichem Schieferzug.


Amandi und die Parzelle Camiño Novo

Camiño Novo – galicisch für „neuer Weg" – liegt in der Subzone Amandi, dem historischen Kernstück der Ribeira Sacra oberhalb der Sil-Schlucht. Die Parzelle steht auf 430 Metern, südöstlich ausgerichtet, auf reinem Schiefer. Lousas, der Name der gesamten Serie, ist das galicische Wort für die Schieferplatten, aus denen diese Terrassen aufgeschichtet sind. Die Reben sind rund 70 Jahre alt und werden biologisch bewirtschaftet.

Trotz der Südost-Exposition zählt Camiño Novo zu den kühleren Standorten der Ribeira Sacra. Die Parzelle liegt amphitheaterförmig in einer Mulde: Sie bekommt die Morgensonne, verliert die Einstrahlung am Nachmittag früh und kühlt nachts durch die Luft aus der Schlucht stark ab. Der Schiefer speichert die Tageswärme und gibt sie langsam ab, zwingt die Wurzeln aber zugleich tief in die Spalten des Gesteins. Diese Kombination erklärt den Stil des Weins: geringe Beerengrößen, hohe Konzentration, gehaltene Säure.

Die Terrassen sind so schmal und steil, dass jede Arbeit von Hand erfolgt – Schnitt, Laubarbeit und Lese. In der alten Rebanlage stehen Mencía und Garnacha Tintorera im gemischten Satz nebeneinander, wie es vor der Sortenreinheit in Galicien üblich war. Beide Sorten werden gemeinsam gelesen und gemeinsam vergoren.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Winter und Frühjahr fielen in Galicien mild und feucht aus, der Austrieb setzte entsprechend früh ein. Unbeständiges, stürmisches Wetter im Juni störte die Blüte und reduzierte den Ansatz. Die anhaltende Feuchte erzeugte hohen Druck durch Falschen Mehltau, der in den steilen Lagen der Ribeira Sacra nur durch frühe Laubarbeit und konsequente Behandlungen in Grenzen gehalten werden konnte.

August und September verliefen ohne längere Hitzeperioden, mit deutlich kühlen Nächten. Die Trauben reiften dadurch langsam und gleichmäßig. Die D.O. empfahl den offiziellen Lesebeginn zum 23. September, gelesen wurde bis Mitte Oktober; der Großteil der Ernte war vor den einsetzenden Herbstregen im Keller. Insgesamt wurden 4.881.326 Kilogramm eingebracht, davon 3.662.322 Kilogramm Mencía – rund zwei Millionen Kilogramm weniger als 2023. Die Trauben kamen mit ausgewogenem Verhältnis von Reifegrad und Säure herein. 2024 ist damit für Ribeira Sacra kein Kraftjahrgang, sondern ein Jahr mit moderatem Alkohol, klarer Frucht und tragender Säure.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus rund 85 bis 90 Prozent Mencía und 10 bis 15 Prozent Garnacha Tintorera, der galicischen Bezeichnung für Alicante Bouschet. Beide Sorten stammen aus derselben Parzelle, werden von Hand gelesen und ohne Entrappung verarbeitet: 100 Prozent ganze Trauben, spontane Gärung mit weinbergseigenen Hefen in offenen Bottichen. Der Most wird mit den Füßen angestampft, danach folgt tägliche Pigeage von Hand.

Auf Pumpen und harte Extraktion wird verzichtet, die Struktur entsteht über Maischestandzeit und Stiele. Der Ausbau dauert zwölf Monate in gebrauchten 500-Liter-Fudern, ohne neues Holz. Gefüllt wird ohne Schönung, mit minimaler Schwefelgabe. Die Produktionsmenge dieser Parzelle ist klein.

Im Glas

Helles Rubingranat mit leicht durchscheinendem Rand. In der Nase Himbeere und Sauerkirsche, dahinter Wacholder, Bergkräuter, getrocknete Blüten und eine exotisch-florale Note, dazu schwarzer Pfeffer und feuchter Schiefer. Am Gaumen schlank und straff, mit feinkörnigem Tannin aus der Ganztraubengärung, salzigem Zug und einem ätherischen, fast mentholischen Kern. Der Abgang bleibt lang und mineralisch, ohne Wärme.

Der Camiño Novo zieht seine Intensität aus Schiefer und Säure, nicht aus Alkohol – Konzentration ohne Gewicht.

Bei 14 bis 16 °C servieren, in großen Gläsern oder 30 bis 45 Minuten karaffiert. Der frische, säuregetragene Charakter des Jahrgangs 2024 macht den Wein bereits jetzt zugänglich; das Potenzial reicht bis etwa 2032, wobei die florale Aromatik mit den Jahren würzigen und erdigen Noten weicht.

Am Tisch

Passt zu Pulpo á feira, gegrillten Kräuterlamm-Koteletts, Entenbrust mit Rotkohl, geschmorten Rinderbäckchen und Pilzgerichten mit Steinpilzen oder Pfifferlingen. Auch zu Wildgeflügel und gereiftem Schafskäse. Wegen der straffen Säure und des moderaten Alkohols verträgt der Wein auch kräftig gewürzte Küche.


Produzent Envínate, Ribeira Sacra (Galicien)
Rebsorte Mencía, Garnacha Tintorera
Lage Parcela Camiño Novo, Subzone Amandi
Klassifikation D.O. Ribeira Sacra
Jahrgang 2024
Boden Schiefer
Höhe · Exposition 430 m · Südost
Rebenalter ca. 70 Jahre
Anbau biologisch, Handlese
Ausbau 12 Monate in gebrauchten 500-Liter-Fudern

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Länder/Regionen

Angerville Volnay Fremiet 1er Cru 2019

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Fremiet · 1,57 ha Côte de Beaune 2019

Der Volnay Fremiet 1er Cru 2019 der Domaine Marquis d'Angerville ist ein kraftvoller und zugleich verfeinerter Pinot Noir – tiefe, dunkle Frucht, getragen von salziger Mineralität. Aus einer der steilsten Lagen Volnays, Richtung Pommard.


Fremiet – steile, erodierte Lage Richtung Pommard

Volnay steht für elegante, feingliedrige Pinot Noirs. Fremiet liegt im nördlichen Teil der Appellation, Richtung Pommard, und zeigt sich etwas robuster und fruchtbetonter – dabei stets unverkennbar volnaysisch.

Angervilles 1,57 Hektar liegen am steilsten Hangstück, unterhalb von Clos des Ducs und Pitures, oberhalb des Clos des Angles. Der durch Erosion sehr flachgründige Boden – stellenweise nur rund 30 Zentimeter über verwitterndem Mergelgestein – zwingt die Reben tief zu wurzeln und gibt dem Wein Finesse und Körper zugleich.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

2019 war ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und entsprechend konzentrierter Frucht – zugleich mit erhaltener Frische und Spannung.

Bei Angerville sind die 2019er etwas feiner gezeichnet und vibrierender als die 2018er – Weine von „eleganter Muskulösität", der Signatur des Guts.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Vollständig entrappt; nach Abschluss der Gärung verzichtet das Gut auf eine Nachmazeration und füllt den Wein direkt ins Fass. Der Ausbau dauert 15 bis 18 Monate, mit maximal 20 % neuem Holz. Biodynamische Bewirtschaftung (zertifiziert seit 2009).

Im Glas

Tiefes Purpur. Ein einnehmendes Bouquet aus Potpourri und Rosenblättern, dazu süße Beerenfrucht, Pflaume, Orangenzeste, Kakao und Gewürze. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, hell und mineralisch, fester und straffer gewoben, mit saftiger roter Kirsche, Cranberry und einer Würze von weißem Pfeffer und Nelke bis ins salzige, lange Finale.

Kraftvoll und robust, zugleich elegant und verfeinert – tiefe Frucht mit salziger Mineralität.

Auf lange Reife gebaut; Trinkfenster etwa 2024–2034. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Ente, Reh, Rind, Geflügel in feiner Sauce oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für besondere Anlässe.


Lage: Volnay „Fremiet" (Côte de Beaune); steiler, erodierter Hang, verwitterndes Mergelgestein, 1,57 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; 15–18 Monate Fass, max. 20 % neu, keine Nachmazeration · Biodynamie

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