Ruinöses Schlemmen Teil 3: Martin Berasategui – San Sebastian

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012

Rotwein · Walla Walla Valley AVA · Syrah

100 % Syrah The Tribe Vineyard The Rocks District of Milton-Freewater rund 8.800 Stöcke je Hektar 463 Kisten 2012

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2012 stammt von Christophe Baron, dem Gründer von Cayuse, aus einer extrem dicht gepflanzten Parzelle im Rocks District des Walla Walla Valley. Ein herzhafter, salziger und konzentrierter Syrah von den Basaltkieseln – im Stil näher an der Côte Brune von Côte-Rôtie als an allem, was man sonst aus Nordamerika kennt. Erzeugt wurden nur 463 Kisten.


The Tribe Vineyard – dicht gepflanzter Syrah auf Basalt

The Tribe Vineyard umfasst rund drei Acres, gut einen Hektar, und liegt unmittelbar neben Christophe Barons Lage En Chamberlin im Rocks District of Milton-Freewater. Diese Unterregion des Walla Walla Valley ist die einzige Weinbauappellation der USA, deren Grenzen allein über einen Bodentyp gezogen wurden: einen kiesigen Lehm, der fast vollständig aus runden Basaltgeröllen besteht. Wie die galets roulés von Châteauneuf-du-Pape speichern die Steine tagsüber Wärme und geben sie nachts an die Trauben ab.

Die Besonderheit dieser Parzelle ist die Pflanzdichte. Gepflanzt wurde „sur échalas", wie an den steilen Hängen der nördlichen Rhône: jede Rebe an einem eigenen Pfahl, rund 3.555 Stöcke je Acre, umgerechnet etwa 8.800 je Hektar – ein Mehrfaches dessen, was in den USA üblich ist. So eng stehende Reben konkurrieren um Wasser und Nährstoffe, tragen wenig und wurzeln tief. Der Name Horsepower verweist darauf, wie diese Reihen bearbeitet werden: Sie sind zu schmal für einen Traktor, die Arbeit übernehmen Zugpferde.

Der Vergleich mit der Côte Brune ist kein Zufall. Baron, aus einer Winzerfamilie der Champagne stammend, hat die nördliche Rhône bewusst zum Vorbild genommen – Pflanzsystem, Syrah, Hanglage im Sinne dichter Bestockung. Der Rocks District liefert dazu die Wärme und die herzhafte, fleischige Aromatik, für die die Weine dieser Gegend bekannt sind.

Jahrgang 2012 – Walla Walla Valley

Der Jahrgang 2012 gilt im Bundesstaat Washington und im angrenzenden Walla Walla Valley als ausgeglichenes, sehr gutes Jahr. Nach einem kühlen Frühjahr folgte ein warmer, trockener und vor allem gleichmäßiger Sommer ohne längere Hitzespitzen. Der Herbst blieb mild und erlaubte eine ruhige, lange Reife.

Die Trauben kamen gesund und vollreif in den Keller, ohne dass die Frische verloren ging. Für Syrah auf den warmen Basaltkieseln bedeutet das Konzentration und Struktur bei erhaltener Spannung – gute Voraussetzungen für einen Wein, der heute, gut ein Jahrzehnt später, in einer schönen Trinkphase steht.

Rebsorte und Herkunft

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2012, ausschließlich aus The Tribe Vineyard. Horsepower Vineyards ist Christophe Barons zweites Label neben Cayuse; es ist den dicht gepflanzten, mit Pferden bearbeiteten Parzellen vorbehalten und entsprechend klein. Von diesem Wein wurden 463 Kisten erzeugt.

Die Konzentration des Weins entsteht im Weinberg, nicht durch Extraktion im Keller: Bei so dichter Bepflanzung bringt jeder einzelne Stock nur wenige Trauben, die kleinen Beeren liefern viel Schale im Verhältnis zum Saft – daher Farbe, Tannin und Tiefe.

Im Glas

Tiefes Rubin mit beginnender Reife am Rand. In der Nase herzhaft, fast blutig: Asche, schwarzer Pfeffer, Steinsalz, schwarze Olive, nasser Stein, Tabak und getrocknete Blüten über dunkler Frucht aus schwarzer Kirsche und Pflaume, dazu getrocknete Kräuter, Paprika und Lakritz.

Am Gaumen vollmundig und konzentriert, mit ausgeprägt salziger Mineralität, reifen Tanninen und großer Länge. Die gut zehn Jahre Flaschenreife haben die Frucht in den Hintergrund und die herzhaften Töne nach vorn gebracht.

Pflanzdichte wie an der nördlichen Rhône, Basalt wie in Châteauneuf, Pferde statt Traktor: ein Syrah, der nach Stein und Fleisch schmeckt.

Bei 16–18 °C servieren. Eine Stunde vorher dekantieren und dabei vom Depot trennen. Heute gut trinkreif, mit weiterem Potenzial bis etwa 2032.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem Barbecue oder gereiftem Hartkäse. Die herzhaften, salzigen Töne passen besonders zu Lamm mit Oliven und Rosmarin, geschmorter Ochsenbacke und Wildschwein.


Produzent Horsepower Vineyards, Christophe Baron, Walla Walla
Rebsorte 100 % Syrah
Lage The Tribe Vineyard, The Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (Oregon, USA) · rund 3 Acres · Basaltgerölle
Klassifikation Walla Walla Valley AVA · trocken
Jahrgang 2012
Vinifikation Pflanzung sur échalas, rund 3.555 Stöcke je Acre · Bearbeitung mit Zugpferden
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Auflage 463 Kisten

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Dujac Morey St. Denis rouge 1er Cru 2023

Rotwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis · 1er Cru Côte de Nuits Assemblage von 1er-Cru-Parzellen 2023

Der Morey-Saint-Denis Rouge 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus der Côte de Nuits – eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts. Tief, würzig und elegant, mit feiner Frucht und geschliffenen Tanninen im Stil dieser Ikone.


Morey-Saint-Denis – Premier Cru der Côte de Nuits

Morey-Saint-Denis liegt zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny; dieselbe Kalksteinader, die in der Combe de Lavaux beginnt, durchzieht die Gemeinde. Morey beherbergt vier Grand Crus – Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos des Lambrays und Clos de Tart – sowie zahlreiche Premier Crus. Die Rotweine sind tief, würzig und strukturiert.

Dieser Premier Cru ist eine Assemblage aus den Morey-Premier-Cru-Lagen des Guts. Die Domaine Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet ohne Herbizide.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Tiefe rote und dunkle Frucht – Kirsche und schwarze Johannisbeere – mit feiner Würze, Lakritz und floralen Noten. Am Gaumen strukturiert und zugleich elegant, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure.

Tiefe rote Frucht, Würze und Lakritz über geschliffenen Tanninen – Morey-Saint-Denis mit Struktur und Eleganz.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Assemblage von Premier-Cru-Parzellen, Kalkböden
Klassifikation: Morey-Saint-Denis Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Australien

Noon Eclipse 2014

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

85 % Grenache · 8 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2014

Der Noon Eclipse 2014 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – in typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber betörend im Duft, mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Exotisch, tief und lang.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2014 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2014er: „Der diesjährige Wein stammt aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano. In typischer Grenache-Manier ist er nicht dunkel in der Farbe, aber er duftet herrlich, mit verführerischen Gewürzen und reifen Früchten. Es lohnt sich, ihn in einem großen Glas zu servieren, um den Genuss zu maximieren. Die Aromen sind sehr tief, um ein beeindruckendes strukturelles ‚Gerüst' angeordnet, mit schönen Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

In typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber herrlich im Duft – mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Am Gaumen sehr tiefe Aromen, um ein beeindruckendes strukturelles Gerüst angeordnet, mit schönen, präsenten Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang.

Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse.

Am besten in einem großen Glas servieren, um den Genuss zu maximieren; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 85 % Grenache, 8 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2023

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2023

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2023 ist ein aus Chardonnay vinifizierter Weißwein aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – geradlinig, salzig-mineralisch und frisch, mit fester Struktur und feiner Würze.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen geradlinigen, salzig-mineralischen und frischen Chardonnay mit Länge und gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays lebt dieser Chardonnay: helle, feste Frucht und Zitrus, dazu frische Blütennoten und eine salzig-mineralische Würze. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine feine, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen geradlinig und fest im Kern, mit lebendiger Säure, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Helle, feste Frucht und salzig-mineralische Würze – geradlinig und fest, mit lebendiger Säure und langem, frischem Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Bretaudeau La Justice blanc 2023 BIO

Weißwein · Loire · Chardonnay & Savagnin

80% Chardonnay · 20% Savagnin Loire (Vin de France) Granit & Quarz 2023 · Bio (FR-BIO-01) Beton · Amphore · Holz

Der La Justice blanc 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist eine ausdrucksstarke Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin von mineralreichen Granitböden an der Loire. Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – Bretaudeaus Antwort auf die besten Jura-Weine.


Loire – Granit mit Quarzadern

La Justice wächst an der Loire auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind. Diese Unterlage gibt dem Wein seine salzige Mineralität und Spannung. Die Chardonnay-Reben sind rund 30 Jahre alt, der Savagnin stammt aus jüngeren, etwa sechsjährigen Reben.

Mit der Jura-Sorte Savagnin und dem ungewöhnlichen Ausbau ist La Justice eine vinophile Antwort auf den Jura-Stil. Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01); der Wein wird als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die Weißweine steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin, Jahrgang 2023, von Hand gelesen und ohne Eingriffe des Winzers vinifiziert (FR-BIO-01).

Die Reife erfolgt in einer Kombination aus ovalen Betonzisternen, 800-Liter-Amphoren und doppelwandigen Holzfässern. Diese Staffelung gibt dem Wein Struktur, Tiefe und vielschichtige Aromen.

Im Glas

In der Nase rauchige, mineralische und florale Aromatik mit großer Ausdruckskraft. Am Gaumen eine knackige, präzise Säure, elegante Länge und eine markante salzige Mineralität, die für Spannung und Finesse sorgt.

Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – die vinophile Antwort an die besten Jura-Weine, von der Loire.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller oder Sahnesauce, Pilzgerichte, dazu gereifter Hartkäse wie Comté. Ein Wein für würzige, herzhafte Gerichte.


Lage: Loire; mineralreicher Granitboden mit weißen und rosa Quarzadern
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: 80 % Chardonnay, 20 % Savagnin; Beton, 800-l-Amphore, doppelwandiges Holzfass; ohne Eingriffe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2018

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2018

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2018 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die VDP.GROSSEN GEWÄCHSE sind die trockene Spitze der besten Einzellagen – limitierte Selektionen von hoher Komplexität, Vielschichtigkeit und besonderem Lagerpotenzial. Handarbeit im Weinberg und spontane Vergärung sind das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2018 – Mosel

2018 war an der Mosel ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige und großzügige Rieslinge hervorbrachte. Auf dem vielschichtigen Schiefer des Goldtröpfchens und durch die lange Vegetationszeit ergibt das einen kraftvollen, tiefgründigen Riesling, dessen reife Statur von der kühlen, salzig-mineralischen Prägung der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2018; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Raguso Linguine al Tartufo

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Linguine al Tartufo sind Linguine, verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Linguine ähneln Spaghetti, sind jedoch flacher und breiter – ihre flache Oberfläche lässt Saucen besonders gut haften.


Herkunft / Italien

Linguine – italienisch für „kleine Zungen" – stammen ursprünglich aus Ligurien. Sie eignen sich besonders für Saucen auf Öl- oder Fischbasis wie Pesto, Linguine alle vongole (mit Venusmuscheln) oder Meeresfrüchtesaucen. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Die flache Linguine-Form sorgt für gute Sauce-Haftung; der Trüffel gibt der Pasta ihr charakteristisch erdig-aromatisches Profil.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens und der intensiven, erdigen Würze des schwarzen Trüffels.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann kurz schwenken.

Einfach und exquisit: mit feinem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Parmesan abschmecken – so kommt der Trüffel am besten zur Geltung.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Linguine al Tartufo – Linguine mit schwarzem Trüffel
Zutaten: Hartweizengrieß, schwarzer Trüffel (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 08.05.2027

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Cal y Canto tinto

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla · Cuvée

Tempranillo · Merlot · Syrah Vino de la Tierra de Castilla 300 bis 750 m getrennte Gärung im Edelstahl ohne Holzausbau trocken

Bodegas Isidro Milagro Cal y Canto Tinto ist eine saftig-fruchtige spanische Cuvée aus Tempranillo, Merlot und Syrah aus Kastilien-La Mancha. Die drei Sorten werden getrennt im Edelstahl vergoren und erst danach verschnitten – ohne Holz, damit die Frucht vorn steht. Im Glas weiche, harmonische Aromen von Kirsche, Himbeere und etwas Pfeffer. Ein unkomplizierter Alltagswein mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis.


Die Hochebene von Kastilien-La Mancha

Cal y Canto trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla, die die Weinbaugebiete von Kastilien-La Mancha südöstlich von Madrid umfasst – die größte zusammenhängende Rebfläche der Welt. Die Weinberge liegen auf der Meseta zwischen 300 und 750 Metern Höhe.

Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, sonnenreiche Sommer, kalte Winter, wenig Niederschlag. Ausgeglichen wird das durch die Höhe. Sie sorgt für kühle Nächte und damit für große Tag-Nacht-Unterschiede – die Trauben reifen tagsüber aus und behalten nachts ihre Säure. Genau diese Kombination macht fruchtbetonte, weiche Rotweine möglich, ohne dass sie marmeladig werden.

Die Cuvée verbindet die heimische Hauptsorte mit zwei internationalen: Tempranillo, in dieser Region traditionell Cencibel genannt, liefert rote Frucht und Struktur; Merlot steuert weiche Gerbstoffe und Fülle bei; Syrah bringt die dunkle Frucht und die pfeffrige Note. Bodegas Isidro Milagro ist ein Familienbetrieb mit Wurzeln in der Rioja, der seine Cal-y-Canto-Weine aus kastilischen Lagen erzeugt.

Getrennte Gärung, Verschnitt im Tank

Die Cuvée vereint Tempranillo, Merlot und Syrah. Die drei Sorten werden getrennt im Edelstahltank vergoren – jede hat ihren eigenen Reifezeitpunkt und ihr eigenes Gärverhalten; erst die fertigen Weine werden verschnitten. Das gibt dem Kellermeister die Möglichkeit, das Verhältnis jedes Jahr nach dem tatsächlichen Ergebnis festzulegen statt nach Rezept.

Während der Maischestandzeit wird sanft umgepumpt, um Farbe und Frucht zu lösen, ohne harte Gerbstoffe mitzunehmen. Nach der Assemblage bleibt der Wein nur kurz im Tank, ohne Holzausbau: Was ihn ausmacht, ist die Frucht, und die soll nicht von Vanille und Röstnoten überlagert werden. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen weiche, harmonische Aromen von Kirsche, Himbeere und etwas Pfeffer, dazu eine Spur dunkler Frucht aus dem Syrah. Saftig und fruchtbetont, mit weichen Gerbstoffen und sanftem, rundem Nachhall.

Drei Sorten, drei Tanks, kein Holz: Der Verschnitt entscheidet erst nach der Gärung – und die Frucht bleibt, wo sie hingehört.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde offen reicht. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Grillfleisch und Tapas. Ebenso zu Lamm-Köfte, geschmorter Schweineschulter, Chorizo, gegrilltem Gemüse und mildem Manchego. Der Wein braucht keine Inszenierung – er passt zu allem, was vom Grill oder aus dem Ofen kommt.


Produzent Bodegas Isidro Milagro
Rebsorte Tempranillo, Merlot, Syrah
Lage Kastilien-La Mancha · Hochebene zwischen 300 und 750 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla · trocken
Vinifikation getrennte Gärung der Sorten im Edelstahltank · sanftes Umpumpen · Assemblage nach der Gärung
Ausbau kurze Tankreife, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

Mehr erfahren ...