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Weine

Bret Brothers Mâcon-Igé Les Vernayes 2024 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon-Igé Les Vernayes ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem Mâconnais im Süden des Burgunds. Die Lage liegt an einem sonnigen, nach Osten ausgerichteten Hang mit kalkreichem Boden, der dem Wein Mineralität und Tiefe gibt. Die Bret Brothers stehen für naturnahen, präzisen Weinbau. Im Glas ein klarer, mineralischer Chardonnay mit Substanz.


Mâcon-Igé

Die Lage Les Vernayes liegt an einem ostexponierten Hang mit Blick auf den Mont-Blanc, im Herzen des Mâconnais. Der kalksteinreiche Boden aus Ton und Kalk zieht sich von La Roche-Vineuse bis Cruzille, durch Dörfer wie Verzé, Igé, Azé und Bissy-la-Mâconnaise. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese erfolgen eine schonende Ganztraubenpressung und die Gärung mit Wildhefen. Die Reifung ist zweigeteilt: 20 % elf Monate in 228-Liter-Eichenfässern, 80 % im Edelstahltank. Mit nur 50 mg/l zugesetztem Schwefel bleibt der Wein puristisch.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reife Steinfrucht und Zitrus, getragen von einer klaren mineralischen Note. Am Gaumen präzise und tief, mit straffer Säure und dezentem Schmelz aus dem Fassanteil. Der Abgang ist lang und salzig-mineralisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; der Wein trinkt sich jung ebenso gut wie über die nächsten Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und Ziegenkäse.


Lage: Les Vernayes, Mâcon-Igé (Mâconnais), Ton-/Kalkboden, Ostlage
Klassifikation: Mâcon-Igé AOC
Ausbau: Ganztraubenpressung, Wildhefen, 20 % Barrique (228 l, 11 Monate), 80 % Edelstahl

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2022

Weißwein · Niederhausen (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe schwarzgrauer Schiefer · Vulkanisches Reben bis 70 J. · ~35 hl/ha trocken · 2022

Der Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2022 stammt aus der seit über 100 Jahren höchstbewerteten Lage der Nahe. Ein großer, trockener Riesling von nobler Eleganz – konzentriert, tiefmineralisch, kraftvoll und elegant zugleich.


Niederhäuser Hermannshöhle – die Spitzenlage der Nahe

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Hermannshöhle gilt seit über 100 Jahren als die höchstbewertete Lage der gesamten Region – ein legendärer, aristokratischer Weinberg.

Die Lage ist ein perfekter, steiler Südhang mit extrem mineralreichen Böden aus schwarzgrauem Schiefer und vulkanischen Elementen. Die Reben sind bis zu 70 Jahre alt, der Ertrag liegt bei rund 35 hl/ha – die Grundlage für einen besonders konzentrierten, tiefmineralischen Wein.

Jahrgang 2022 – Nahe

2022 war an der Nahe ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der Schieferboden, die alten Reben und die geringen Erträge bewahrten Konzentration, tiefe Mineralität und Spannung – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Niederhäuser Hermannshöhle, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von schwarzgrauem Schiefer mit vulkanischen Elementen.

Nach 100 % selektiver Handlese erfolgen Vergärung und Reife in Edelstahl und klassischen Eichenholzfässern. So verbindet der Wein klare, präzise Frucht mit Struktur und Tiefe.

Im Glas

Ein komplexer, aristokratischer Riesling: reife gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine tiefe, rauchig-salzige Schiefermineralität. Am Gaumen konzentriert und reich, zugleich präzise und elegant, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und tiefer, rauchig-salziger Schiefermineralität – konzentriert und reich, zugleich präzise und elegant, mit sehr langem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niederhäuser Hermannshöhle (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; schwarzgrauer Schiefer mit vulkanischen Elementen; Reben bis 70 Jahre, ~35 hl/ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl und klassischen Eichenholzfässern

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Rebsorten

Lenotti Rosso Passo

Wein · Rotwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Rosso Passo ist ein samtig-fruchtiger Rotwein vom Gardasee, der vor allem eines will: Trinkspaß. Sangiovese und Merlot bilden das Rückgrat dieses unkomplizierten, süffigen Allrounders mit runder, zugänglicher Art.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben wachsen in den Hügeln östlich des Sees auf Kalk- und Tonböden glazialen Ursprungs; das milde Seeklima sorgt für reife, fruchtbetonte Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus je zur Hälfte Sangiovese und Merlot. Nach leichter Pressung vergärt der Wein 6–8 Tage temperaturkontrolliert, was die fruchtigen Aromen bewahrt. So entsteht ein runder, samtiger und zugänglicher Stil.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase üppig und intensiv, mit roten und schwarzen Beeren (Waldbeeren). Am Gaumen samtig und weich, mit saftiger Frucht, dezenten, gut eingebundenen Tanninen und einem harmonischen, charmanten Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Allrounder für jeden Tag, solo oder zum Essen.

Passt zu: Pasta, Pizza, Gegrilltem, hellem und rotem Fleisch und Käse.


Lage: Bardolino, Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Rosso – Cuvée aus Sangiovese und Merlot
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung, fruchtbetont

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2014

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2014

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2014 ist ein fruchtig-floraler und mineralischer Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – feiner und eleganter als die maskulinere Sur-Echalas-Lage, aus Ganztrauben vinifiziert.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine, 2009 gepflanzte Syrah-Weinberg liegt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2014 – Walla Walla Valley

2014 war in Washington ein warmer, reifer Jahrgang mit vollreifen, gesunden Trauben. Horsepower bewahrt dennoch eine kühle Eleganz: Mit nur 13,00 % Alkohol bleibt der Wein frisch, fein und geradlinig.

Das Ergebnis ist eine besonders fruchtbetonte, florale Lesart des Tribe Vineyard – elegant und delikat statt schwer.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2014.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach astrologischem Kalender und ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet; namensgebend sind die Zugpferde. Der 2014er wurde zu 100 % als Ganztraube vergoren und in neutralen Puncheons ausgebaut – schonend, ohne prägende Holznote.

Im Glas

Heller in der Farbe, aromatisch und ausdrucksstark: Brombeere und schwarze Kirsche treffen auf Veilchen, Rosenblätter, Pfeffer und Erde, dazu savory Noten von Lagerfeuer, schwarzer Oliventapenade, Meersalz, gepökeltem Fleisch, Nori und Umami. Am Gaumen weich, geschmeidig und fokussiert, mit feinem Tannin und saftiger Säure – alles auf Delikatesse angelegt, mit langem, salzigem Abgang.

Fruchtig-floral und doch savory – auf Delikatesse angelegt, mit feinem Tannin und salzigem Abgang.

Profitiert von etwas Luft oder Kellerung; heute trinkreif, mit weiterem Potenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu marokkanisch gewürztem Lamm, gegrilltem Fleisch, Spareribs oder gereiftem Hartkäse. Ein würziger, savory Begleiter für herzhafte Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard (gepflanzt 2009), Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, 100 % Ganztrauben, neutrale Puncheons

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Spanien

Abel Mendoza Grano a Grano Tempranillo 2022

Rotwein · Rioja · Spanien

100 % Tempranillo D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra (Höhenlagen) uralte Reben 18 Monate franz. Eiche (500 l) trocken

Der Abel Mendoza Grano a Grano Tempranillo 2022 ist eine kompromisslose Top-Selektion aus 100 % Tempranillo. „Grano a Grano" steht für „Traube für Traube": Nur die besten Beeren werden von Hand ausgelesen. Die uralten Parzellen liegen in den Höhenlagen von San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Der Wein reift 18 Monate in 500-Liter-Barriques aus französischer Eiche, in denen er auch die malolaktische Gärung durchläuft – dicht, seidig und mit großem Reifepotenzial.


San Vicente de la Sonsierra – Höhenlagen, Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Für den Grano a Grano stammen die Trauben von uralten Reben in den Höhenlagen rund um den Ort. Abel Mendoza und Maite Fernández lesen mehrfach selektiv von Hand und entrappen die Trauben Beere für Beere. So wandert nach dem Aschenputtel-Prinzip nur das beste Lesegut in den Keller.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (100 %) aus strenger Beerenauslese. Vergoren wird in kleinen Gebinden im Edelstahltank, anschließend reift der Wein 18 Monate in 500-Liter-Barriques aus französischer Eiche, in denen auch die malolaktische Gärung stattfindet. Der subtile Holzeinsatz lässt der Frucht den Vortritt. 

Im Glas

Jung noch verschlossen und unnahbar; erst nach Stunden in der Karaffe öffnet sich der Wein. Dann zeigen sich dezente Aromen von schwarzem Trüffel, Sauerkirsche, Fassbrand und Teer, dazu eine leicht animalische Note und sensible Himbeerfrucht. Am Gaumen Wärme und Tiefe, subtile Gerbstoffe und eine transparente Länge. Dicht und seidig zugleich – ein Wein mit Zukunft.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren, idealerweise mehrere Stunden. Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Rind, Pilzgerichte und gereifter Hartkäse. Schon zugänglich, entfaltet aber mit weiterer Flaschenreife seine ganze Tiefe – bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2035. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra (Höhenlagen) · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau 18 Monate in 500-l-Barriques aus französischer Eiche, MLF im Fass

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Schaumweine

Dietrich Sundowner Perlwein rosé

Der Dietrich Sundowner Perlwein rosé ist genau das, was der Name verspricht: ein leichter Begleiter für den Sonnenuntergang. Reiner Spätburgunder aus Großkarlbach, früher gelesen als für Rotwein, damit Säure und helle Frucht im Vordergrund stehen.

Im Glas

Zartes Lachsrosa, feine, ruhige Perlen. Der Duft erinnert an Erdbeeren, Himbeeren und ein wenig Grapefruit. Im Mund leicht und fruchtig, die halbtrockene Süße ist gut eingebunden, eine klare Säure hält ihn frisch. Kurz, sauber und sehr süffig.

Mach was draus

Als Aperitif zur goldenen Stunde, zu Flammkuchen, Ziegenkäse, Sommersalat mit Erdbeeren oder Melone und zu Gegrilltem. Die leichte Restsüße puffert auch scharfe Saucen ab. Die beste Trinktemperatur liegt zwischen 7 und 9 °C, gern im Weißweinglas. Jung trinken, am schönsten im ersten oder zweiten Jahr.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Sundowner ist mein Sommerwein für die Terrasse. Unkompliziert und richtig gut gelaunt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie entsteht der Rosé? Der Spätburgunder bekommt nur eine kurze Maischestandzeit von einigen Stunden, so wird der Most zartrosa. Vergoren wird bei niedriger Temperatur in Edelstahltanks; Holzfässer und biologischer Säureabbau bleiben außen vor.

Warum Perlwein und nicht Sekt? Perlwein hat höchstens 2,5 bar Druck, Sekt mindestens 3,5 bar. Darum perlt der Sundowner zarter und bleibt leicht.

100 % Spätburgunder · Pfalz, Leiningerland, Großkarlbach · Kalkmergel, Lösslehm · frühe Lese · kurze Maischestandzeit · Edelstahl, ohne Malo · Perlwein, max. 2,5 bar · halbtrocken · Weinhof Dietrich, Großkarlbach · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Conte di Campiano Sangiovese del Conte

Rotwein · Sangiovese · Emilia-Romagna · Italien

Conte di Campiano Sangiovese del Conte ist ein rubinrot funkelnder Rotwein aus der Emilia-Romagna, der drei Monate in kleinen Barriques reifte. In allen Facetten duftet und schmeckt er nach reifer Kirschfrucht. Für einen Sangiovese ist er ungemein reif und vollmundig – mit geschmeidigem Abgang.


Emilia-Romagna

Die Emilia-Romagna in Norditalien ist für ihre fruchtbetonten, zugänglichen Rotweine bekannt. Sangiovese, die klassische Rotweinsorte Mittelitaliens, bringt hier einen reifen, vollmundigen Stil hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sangiovese. Er reift drei Monate in kleinen Barriques, bevor er auf die Flasche gezogen wird – das gibt ihm Struktur und einen geschmeidigen Charakter.

Im Glas

Rubinrot funkelnd. In Nase und Geschmack durchgehend reife Kirschfrucht. Am Gaumen für einen Sangiovese ungemein reif und vollmundig, mit großer Konzentration und einem geschmeidigen, weichen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pasta mit Tomatensugo, Grillfleisch, Pizza und mittelreifer Käse.


Lage: Emilia-Romagna (Italien)
Klassifikation: Sangiovese (Emilia-Romagna)
Ausbau: Sangiovese, 3 Monate Barrique

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USA

Saxum Broken Stones 2013

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2013

Der Saxum Broken Stones 2013 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2013 zeigt er heute zusätzliche Tiefe.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2013 – Paso Robles

2013 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, ausgewogener Jahrgang mit reifer Frucht und besonders feiner, polierter Tanninqualität. Im Broken Stones 2013 stieg ausnahmsweise der Anteil an Petite Sirah – erstmals lag Syrah unter 50 % –, was dem Wein zusätzliche Farbe, Dichte und Struktur gab. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2013, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Petite Sirah – in diesem Jahrgang ungewöhnlich stark vertreten – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Mineralität: tiefes, tintiges Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und rote Frucht wie Cassis, schwarze Kirsche, Brombeere und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen, Lakritz, geräucherte Erde, Graphit und eine zartbittere Schokoladennote. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und vielschichtig, mit reifem, poliertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Tintiges Purpur, Cassis, schwarze Kirsche und Veilchen über Lakritz, geräucherter Erde und Graphit – dicht und mineralisch, mit poliertem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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