Herbstprobe
Müllekoven, 15.11.2008
1. Vintage Port, Dow´s 1977 19,32
2. Avan, Cepas Centenarias 2006 18,71
3. Tokaji Aszu 6 Puttonyos Dohany, Bodnar 1998 18,65
4. Vieux Chateau Certan 1996 18,43
5. Shiraz Mount Edelstone, Henschke 1994 18,36
6. Clos Des Papes 1995 18,29
7. Château Gruaud Larose 1986 18,04
8. Pago Da Valdoneje 2005 18,00
9. Corton Cuvee “Doctor Peste”, Moillard 1990 17,54
10. Pagos De Villavendimia 2006 17,43
11. Château Leoville Poyferre 1982 17,21
12. Gallimard, Cuvee Quintessence 16,64
Rotwein · Haardt (Pfalz) · Spätburgunder
Der Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring. Der Kalkmergel im Unterboden bietet optimale Bedingungen für einen Pinot, der sich mit viel Druck zeigt, ohne je üppig zu werden.
Haardt – Spätburgunder vom Kalkmergel
Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardt Spätburgunder ist ihr Ortswein aus dieser Rebsorte und stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring.
Der hier im Unterboden vorliegende Kalkmergel bietet optimale Bedingungen für Spätburgunder: Er verleiht dem Wein Frische, Struktur und feinkörnige Tannine – die Grundlage für einen druckvollen, zugleich eleganten Pinot ohne jede Schwere.
Jahrgang 2024 – Pfalz
2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkmergelgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Struktur – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.
Der Wein wird handwerklich und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf Frische und feinkörnige Struktur ausgerichtet, sodass die kühle Prägung des Kalkmergels erhalten bleibt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.
Im Glas
Ein Spätburgunder mit viel Druck, ohne üppig zu werden: klare, kühle Frucht nach roten Kirschen und Waldbeeren, untermalt von feiner Würze und einer kalkig-mineralischen Note. Am Gaumen saftig und straff geführt, mit feinkörnigen Tanninen, lebendiger Frische und einem eleganten, herkunftsklaren Nachhall.
Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze und kalkiger Mineralität – saftig, straff und druckvoll, mit feinkörnigen Tanninen und elegantem Nachhall, ohne je üppig zu werden.
Ein eleganter, druckvoller Pinot; jung gern kurz dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.
Am Tisch
Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten und mittelkräftigem Käse.