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USA

Margerum M5 White 2019

Wein · Weißwein · Santa Barbara · USA

Grenache Blanc · Marsanne · Roussanne · Viognier · Picpoul Blanc Santa Barbara County Los Olivos District neutrales französisches Holz trocken

Margerum M5 White ist eine weiße Rhône-Cuvée der Margerum Wine Company aus dem Santa Barbara County, im Stil eines Châteauneuf-du-Pape Blanc. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne, Geißblatt und etwas Orangenschale, verwoben mit feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert – mit feinem Schmelz statt Öligkeit.


Los Olivos District – Kalk und Schotter im Santa Barbara County

Die Margerum Wine Company (gegründet von Doug Margerum) arbeitet im Santa Barbara County (Los Olivos District) an Kaliforniens Central Coast. Kühle Pazifik-Einflüsse sowie die Kalk- und Schotterböden des Estate-Weinbergs, der ausschließlich mit Rhône-Sorten bepflanzt ist, sorgen für Frische und Spannung.

Assemblage und Ausbau

„M" für Margerum, „5" für fünf weiße Rhône-Sorten: Grenache Blanc (Basis), Marsanne, Roussanne, Viognier und Picpoul Blanc. Der Ausbau erfolgt überwiegend in neutralem französischem Holz (Barriques und Puncheons), das dem Wein Schmelz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne und Nashibirne, dazu Geißblatt, Zitrus und etwas Orangenschale über feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert, nicht breit, mit einem Hauch Honigschmelz und einem leicht walnussigen Griff. Der Abgang ist lang und nachhallend, eigenständig zwischen Rhône und Kalifornien.

Fünf Rhône-Sorten von Kalk und Schotter, ausgebaut in neutralem Holz: Steinobst, Geißblatt und Schmelz ohne Breite.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremigen Gerichten und mittelreifem Käse.


Produzent Margerum Wine Company, Santa Barbara County
Rebsorte Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne, Viognier, Picpoul Blanc
Lage Los Olivos District, Santa Barbara County, Kalifornien, USA · Kalk und Schotter
Klassifikation weiße Rhône-Cuvée · trocken
Ausbau überwiegend neutrales französisches Holz · Barriques und Puncheons

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Rebsorten

Weinreich Basis Grauburgunder

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Grauburgunder ist ein typischer, harmonischer Grauburgunder. Goldgelb im Glas mit leicht grünlichen Reflexen, mit leicht nussigem und exotischem Duft, erdig-mineralischen Noten, etwas kandierten Früchten und frischem Spiel am Gaumen.


Rheinhessen / Bechtheim

Die Gutsweine des Weinguts Weinreich reifen in den Weinbergslagen von Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen. Die Reben wachsen auf Löss-Lehm-Verwitterungsböden, geprägt von Kalkmergel.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Eine schonende Behandlung der reifen Trauben vom Weinberg bis in den Keller ist Grundvoraussetzung. Der Saft wurde mit den traubeneigenen Hefen über mehrere Wochen vergoren, gefolgt von einem Hefelager bis zur Flaschenfüllung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Goldgelb mit leicht grünlichen Reflexen. In der Nase leicht nussig und exotisch, mit erdig-mineralischen Noten. Am Gaumen frisch, mit etwas kandierten Früchten, feinem Schmelz und harmonischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Gutswein – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: Spontangärung über mehrere Wochen, Hefelager bis zur Flaschenfüllung; Löss-Lehm-/Kalkmergelböden

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Schaumweine

Eric Rodez Champagne de Terroir Empreinte Noire Grand Cru 2011

Der Eric Rodez Empreinte Noire Grand Cru 2011 ist Pinot Noir aus vier Lagen in Ambonnay, komplett im großen Holzfass ausgebaut und ohne malolaktische Gärung. Ein Champagner für Kenner – und für Wildgerichte.

Im Glas

Goldene Reflexe, feine Perlen. Rote Früchte, reif und saftig, dazu kandierte Orange, Röstaromen, Rauch und etwas Gewürz. Der Gaumen ist kraftvoll und vielschichtig, die Säure präzise, die Mineralität salzig. Ein Abgang voller Spannung, der lange nachhallt. Die Reben, im Schnitt älter als 30 Jahre, geben ihm Konzentration, das Holzfass Rundung.

Mach was draus

Rehrücken mit Preiselbeeren, Taube mit Linsen oder ein alter Gouda. Wer kein Wild mag, nimmt eine Maispoularde mit Pilzen. Zu Pilzgerichten aus dem Wald ist er ebenso stark. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Großes Glas, etwas Luft – und dann zu Wild oder Geflügel. Da fühlt sich der Empreinte Noire am wohlsten.“

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Kurz gefragt

Was heißt ohne malolaktische Gärung? Die zweite, säureabbauende Gärung findet nicht statt. Die Apfelsäure bleibt erhalten, der Wein bleibt straffer und frischer.

Wie trocken ist er? Weniger als 3 g Dosage pro Liter, also Extra Brut. Die Kraft kommt aus Pinot Noir und Holz, nicht aus Zucker.

100 % Pinot Noir · Ambonnay Grand Cru: La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes, Les Secs · Reben über 30 Jahre · Jahrgang 2011 · großes Holzfass · keine malolaktische Gärung · unfiltriert · Extra Brut, unter 3 g/l · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2014

Ein eisenhaltiger Lehmkalkboden ist das Geheimnis der kleinen 0,37 Hektar grossen Rebparzelle Las Paredes in der Rioja Alavesa. Diese ist mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo bestockt, welche inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht hat. Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Châtau Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. So ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja Winzer noch nicht verlassen. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd. Das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen. Im Jahrgang 2014 ist Roberto Olivan noch einmal ein Qualitätssprung gelungen. Noch feiner und finessenreicher und damit vielschichtiger präsentiert sich dieses Unikat im Duft, Geschmack und Abgang. Outstanding! Gesamtproduktion: 302 Flaschen.

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Kalkofen Deidesheim Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Deidesheim, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Deidesheim Kalkofen 0,7 ha von 5 ha Lehm und Kalksteingeröll Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Kalkofen G.C. 2025 stammt aus der Lage, die ihren Namen am direktesten aus dem Boden bezieht: Hier stand einmal ein Kalkofen, in dem der Kalkstein des Untergrunds gebrannt wurde. Fünf Hektar misst die Lage insgesamt, 0,7 Hektar davon bewirtschaftet Dr. Bürklin-Wolf. Unter den Grands Crus des Guts ist dies der kalkgeprägteste – und der, dessen Weine am ehesten burgundisch gelesen werden.


Kalkofen – der Weinberg, der nach seinem Brennofen heißt

Die Lage gehört zur warmen Hangzone, einem schmalen Gürtel entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt mit überdurchschnittlichen Temperaturen und wenig Niederschlag. Darunter verläuft ein schmales Kalkriff, und im Kalkofen tritt es deutlicher zutage als in den Nachbarlagen: Der Boden besteht aus Lehm und Kalksteingeröll, nicht aus der Buntsandsteinverwitterung, die sonst die Mittelhaardt prägt. Genau dieser Kalk war einst Rohstoff – der Brennofen, der der Lage den Namen gab, verarbeitete ihn zu Branntkalk. Der Weinberg neigt sich leicht nach Süden und wird an der Nordseite von Sandsteinmauern begrenzt.

Topografisch liegt der Kalkofen dem benachbarten Grainhübel fast wie ein Plateau auf, unweit des Ortsrands von Deidesheim. Die Parzelle von Bürklin-Wolf grenzt an die der Brüder Seckinger – bei fünf Hektar Gesamtfläche teilen sich hier wenige Betriebe einen sehr kleinen Weinberg. Für den Riesling bedeutet die Bodenkombination zweierlei: Die Wärme der Hangzone bringt reife, intensive Trauben, der hohe Kalkanteil zieht diese Reife wieder in eine straffe Form. Das Ergebnis ist ein Wein mit Fülle und gleichzeitig mit dem festen, salzigen Rückgrat, das kalkgeprägte Böden liefern – und mit der Lagerfähigkeit, die daraus folgt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter und ein regenarmes Frühjahr folgte ein etwas verzögerter Austrieb, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – ein Jahr, in dem ein biodynamisch geführter Betrieb mit seinem begrenzten Instrumentarium nicht in Bedrängnis geriet. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch an Konzentration. Für eine Lage in der niederschlagsarmen warmen Hangzone war entscheidend, dass ab Mitte Juli flächendeckende Regenfälle einsetzten; der Lehmanteil im Kalkofen hielt dieses Wasser besser als die leichten Sandböden weiter südlich.

Danach beschleunigte sich alles. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann die Lese, und die Hitze Anfang September trieb die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen zügiges Lesen der hochreifen Trauben; um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten. Mengenmäßig fällt 2025 klein aus: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. Was in den Keller kam, waren kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – für eine Kalklage die günstigste Konstellation, weil der Boden die Reife ohnehin abfedert.

Spontangärung und Doppelstück

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst und kauft keine Trauben zu. Die Lesegüter der G.C.- und P.C.-Weine werden von Hand gelesen und selektioniert; die gutseigene Pyramide stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828.

Der Keller arbeitet für alle Grands Crus nach demselben Muster: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, anschließend Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Neues Holz kommt nicht zum Einsatz, und bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge ohnehin zu klein für einen Fasston. Was bleibt, ist ein langsamer, geringer Sauerstoffeintrag, der die Phenolik glättet und Textur aufbaut. Weil an allen Lagen identisch gearbeitet wird, bleibt der Unterschied zwischen Kalkofen und den sandsteingeprägten Nachbarlagen im Glas als Bodenunterschied lesbar.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. Die Nase hat einen deutlich kreidigen Grundton, darüber Quitte, gelber Pfirsich und Zitrusschale, dazu eine Würze nach getrockneten Kräutern. Am Gaumen ist das Bild anders gewichtet als bei den sandsteingeprägten Lagen des Guts: Der Wein wirkt kompakter, weniger duftig, dafür mit einer festen, fast kreidigen Mitte, die ihn von Anfang an zusammenhält. Der Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs 2025 gibt zusätzlichen Druck, ohne dass der Wein breit wird. Die Säure ist reif und eingebunden, die salzige Griffigkeit zieht sich durch bis in einen langen, trockenen Abgang mit steinigem Nachhall.

Der Kalk macht hier nicht die Frucht, sondern das Gerüst, in dem sie steht.

Am Tisch

Die kompakte, kalkgetragene Anlage verlangt Gerichte mit Textur und Fett. Gut passen Steinbutt und Loup de mer am Stück, Hummer und Jakobsmuscheln, Bries und Kalbsrücken mit heller Sauce, Perlhuhn, dazu Morcheln und Spargel. Auch gereifter Hartkäse – Comté ab achtzehn Monaten, alter Bergkäse – funktioniert gut. Salzige Vorspeisen wie Bottarga oder eingelegte Sardellen nimmt der Wein dank seiner eigenen Salzigkeit besser auf als die meisten Rieslinge. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung braucht er eine Stunde Luft oder die Karaffe.


Lage: Deidesheim Kalkofen (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage insgesamt 5 ha, davon 0,7 ha im Besitz des Weinguts; warme Hangzone auf schmalem Kalkriff entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt, Boden aus Lehm und Kalksteingeröll; Lagenname nach einem ehemals dort betriebenen Kalkofen
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Handlese und Selektion; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Weine

Domaine Bousquet Gran Malbec BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Gran Malbec ist der Bio-Spitzenrotwein des Hauses aus Mendoza in Argentinien. Mit violettem Farbspiel zeigt er sich sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte und erdiger Tiefe. Ein großer Malbec.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt im Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), einer der höchstgelegenen Weinregionen in Mendoza am Fuße der Anden. Die extreme Höhenlage verleiht dem Malbec Dichte, Frische und erdige Komplexität. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec aus den besten Höhenlagen. Als Spitzen-Cuvée reift er länger im Eichenfass, das ihm Struktur, Würze und Tiefe verleiht, ohne die reife Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettes Farbspiel. Sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte, Dörrobst und erdigen Attributen wie Trüffel und Unterholz. Der Abgang ist lang und rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Wild, Schmorgerichte und gereifter Hartkäse.


Lage: Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec (Spitzen-Cuvée)
Ausbau: Malbec, lange Eichenfassreife

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Weine

Battenfeld Spanier Frauenberg GG Riesling 2020 BIO

Weißwein · Nieder-Flörsheim (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Frauenberg VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Nieder-Flörsheim · Rheinhessen Kalkschotter über reinem Kalkfels Südkamm · späte Lese (November) BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Battenfeld-Spanier Frauenberg Riesling GG 2020 stammt von einem exponierten Kamm aus reinem Kalkfels. Ein dichter, kompakter und zugleich schlanker, zurückgenommener Riesling – bei ihm dominiert der Stein.


Frauenberg – Kalkfels-Kamm in Nieder-Flörsheim

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Etwas nördlich von Hohen-Sülzen liegt die Gemarkung Flörsheim mit der Lage Frauenberg.

Die Auflage besteht aus Kalkschotter, der Unterboden ist reiner Kalkfels. Die exponierte Lage und der erhöhte Kamm fordern den Reben alles ab: die Hitze der südlichen Ausrichtung und die ständig kühlen Winde, die die Trauben wie im Zug stehen lassen. Zusammen mit dem mineralstoffreichen, aber extrem kargen Boden, in dem die Rebe tief wurzeln muss, ergibt sich eine lange, gesunde Vegetationsperiode – die Frauenberg-Trauben werden jedes Jahr am spätesten gelesen, erst weit in den November hinein.

Jahrgang 2020 – Nieder-Flörsheim (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der reine Kalkfels, die windexponierte Südlage und die sehr späte Lese bewahrten Kargheit, geschliffene Säure und ein stahliges Mineralgerüst – Dichte und Zurückhaltung zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Frauenberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Kalkschotter über reinem Kalkfels.

Nach sehr später Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Kargheit, geschliffene Säure und das stahlige Mineralgerüst ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein schlanker, zurückgenommener Kalkstein-Riesling, bei dem der Stein dominiert: Kräuterwürze und kühle, an Tabak erinnernde Aromen statt vordergründiger Frucht, dazu eine geschliffene Säure und ein stahliges Mineralgerüst. Am Gaumen dicht und kompakt, mit viel Schmelz, der sich nicht sofort offenbart – wie ein Sprung in einen klaren Bergsee, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Kräuterwürze und kühle, an Tabak erinnernde Aromen statt vordergründiger Frucht, geschliffene Säure und stahliges Mineralgerüst – dicht und kompakt, mit viel Schmelz, der sich nur langsam offenbart.

Ein dichter, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Frauenberg (VDP.Große Lage), Nieder-Flörsheim, Rheinhessen; exponierter Südkamm; Kalkschotter über reinem Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: sehr späte Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Schaumweine

Gvantsa´s Wine Tsitska Pet-Nat 2023

Naturtrüb, lebendig und aus Westgeorgien: der Gvantsa’s Wine Tsitska Pet-Nat 2023. Dahinter stehen zwei Schwestern, Gvantsa und Baia Abuladze, die in Obcha in Imeretien Wein machen. Die Rebsorte Tsitska ist alt, weiß und nur in dieser Gegend zu Hause.

Im Glas

Naturtrüb und wild, mit feinen Perlen. Im Duft reife Birne, grüner Apfel und ein Hauch Nuss. Am Gaumen lebhaft und saftig, mit Griff, getragen von kräftiger Säure und salzigem Zug; ein Hauch Gerbstoff verlängert das Finale.

Mach was draus

Zu leichten Vorspeisen, Meeresfrüchten oder frischen Salaten. Auch als Aperitif oder einfach pur, um georgischen Naturwein kennenzulernen. Gut gekühlt servieren.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Tsitska als Pet-Nat ist für mich eine echte Entdeckung. Wild, frisch und voller Leben.“

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Kurz gefragt

Was ist ein Pet-Nat? Ein Pétillant Naturel nach der Méthode ancestrale: Der Wein kommt noch während der ersten Gärung in die Flasche und gärt dort fertig. So entsteht die Kohlensäure ganz natürlich.

Wie wird er gemacht? Reiner Tsitska, spontan vergoren mit Hefen aus dem Weinberg. Ohne Filtration, ohne Degorgieren und ohne Dosage. Er enthält Sulfite.

Wer steht dahinter? Baia und Gvantsa Abuladze, zwei Schwestern aus Obcha, die das Familienweingut in vierter Generation führen.

100 % Tsitska · Imeretien, Obcha (Westgeorgien) · Jahrgang 2023 · Pet-Nat (Méthode ancestrale) · Spontangärung · ungefiltert · nicht degorgiert · ohne Dosage · Baia’s Wine, Obcha (Imeretien) · Stand: Oktober 2026

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