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13. Januar 2009

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Schaumweine

Bouvet-Ladubay Cremant de Loire Cuvée Excellence brut

Der Bouvet-Ladubay Crémant de Loire Excellence Brut ist der Klassiker aus Saumur: Chenin Blanc und Chardonnay, in der Flasche vergoren und mindestens zwölf Monate auf der Hefe gereift. Ein frischer, eleganter Crémant für viele Gelegenheiten.

Im Glas

Blasses Strohgelb, zarte Perlen. Fruchtig und blumig in der Nase, mit reifem Apfel und etwas getrockneter Frucht. Im Mund rund, weinig und fein, mit lebendiger Säure vom Chenin. Ein langer, harmonischer Ausklang.

Mach was draus

Gougères, Räucherlachs auf Blini, Flammkuchen, gebratene Forelle oder eine Obsttarte zum Kaffee. Er ist der Crémant für den Sonntagsbrunch, die Gartenparty und den spontanen Feierabend. Und für alle, die gern Champagner trinken, aber nicht jeden Tag Champagner bezahlen wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und trink ihn jung, solange die Frucht frisch ist.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Excellence ist mein Hauswein unter den Crémants. Er passt fast immer und macht nie etwas falsch.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist Crémant de Loire? Schaumwein aus dem Loiretal, hergestellt wie Champagner: mit Flaschengärung und einem Jahr Reife auf der Hefe als Minimum.

Welche Rebsorten stecken drin? Chenin Blanc, die typische weiße Sorte der Loire, und Chardonnay.

Chenin Blanc und Chardonnay · Crémant de Loire AOP · Grundwein im Stahltank · zweite Gärung in der Flasche, Hefelager ab 12 Monaten · Brut · Bouvet-Ladubay, Saumur · Stand: Oktober 2026

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Weine

Sierra de Tolono NAHIKUN Tempranillo 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

100 % Tempranillo Nahikun Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Mikro-Lagen über 80 J. Reben · ~200 g/Stock 1 Jahr gebrauchtes franz. Barrique BIO (ES-ECO-026-VAS) nur 676 Flaschen · 2022

Der Sierra de Toloño Nahikun Tempranillo 2022 ist ein reinsortiger Rioja von über 80 Jahre alten Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava. Ein Wein von Dichte, Eleganz und Feinheit – ein schlafender Riese, der schon heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.


Nahikun Tempranillo – alte Reben aus Villabuena

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Tempranillo-Reben für den Nahikun wachsen in Villabuena de Álava auf fünf verschiedenen Mikro-Lagen und sind über 80 Jahre alt. Der Ertrag von nur rund 200 Gramm pro Rebstock ist minimal und bildet die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität und Konzentration dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Rioja Alavesa

2022 brachte in der Rioja durchgängig warme Temperaturen und erforderte ein sensibles Gespür für die richtige Laubarbeit. Höhenlagen mit altem Rebbestand profitierten klar gegenüber den Tallagen; Tempranillo schnitt besonders in höheren Lagen sehr gut ab. Trotz der sengenden Sommerhitze und aller Besorgnis im Vorfeld übertreffen die Weine die Erwartungen bei Weitem – sie präsentieren sich in einer reifen, genussreifen Phase, hier bewahrt durch Höhe und altes Rebmaterial mit Frische und Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 80-jährigen Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen; der Ausbau erfolgt über ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche, ohne prägenden Holzton. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS). Gesamtproduktion: nur 676 Flaschen.

Im Glas

Der Wein zeichnet sich durch seine Dichte, Eleganz und Feinheit aus. Sehr feine dunkle, rote Früchte, ein Hauch von Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen verschmelzen zu einem einheitlichen Kosmos. Rauchige Noten, Wildheit und harmonische Tannine runden das Profil ab. Eine spielerische, kräftige Säure verleiht Länge und erzeugt ein durstlöschendes Finale. Ein schlafender Riese, der bereits heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.

Dichte, Eleganz und Feinheit: feine dunkle und rote Früchte, ein Hauch Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen, rauchige Noten und harmonische Tannine – eine spielerische Säure verleiht Länge und ein durstlöschendes Finale.

Ein schlafender Riese mit großem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); über 80 Jahre alte Reben; Ertrag nur ~200 g/Rebstock
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: Handlese, ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS; 676 Flaschen

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Weine

Weingut Andres Old Skool Riesling BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling Old Skool (Gutsriesling) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandsteinverwitterung · Löss natürliche Hefen · Edelstahl Hefelager BIO · 2024

Der Weingut Andres Old Skool Riesling 2024 erinnert an die Weine von früher: ein klassischer Vertreter der Pfalz aus verschiedenen Lagen entlang der Mittelhaardt, der mit frischer Säure und feiner Fruchtigkeit begeistert – authentisch, klar und unkompliziert.


Old Skool – Riesling aus der Mittelhaardt

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Old Skool Riesling ist ihr Gutsriesling – ein Riesling aus den unterschiedlichen Lagen des Guts entlang der Mittelhaardt.

Die Trauben stammen von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss. Diese Kombination gibt dem Wein saftige Frucht und eine feine mineralische Prägung – ein bodenständiger, herkunftstypischer Pfälzer, wie man ihn kennt und liebt.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die Lagen der Mittelhaardt und der bewusst schnörkellose, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und klare Frucht – Saftigkeit und Balance im Vordergrund.

Ausbau

Gutsriesling aus verschiedenen Lagen der Mittelhaardt, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Buntsandsteinverwitterung und Löss, Ertrag 65 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zum größten Teil im Edelstahl ausgebaut, mit anschließendem Hefelager, wie es im Weingut üblich ist. So bleiben Frische, saftige Frucht und die klare, unkomplizierte Art erhalten. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein klassischer Pfälzer Riesling: im Duft reife Zitrusfrüchte, grüner Apfel und ein Hauch Pfirsich. Am Gaumen klar und unkompliziert, mit einer schönen Balance zwischen Frische und Mineralität. Die saftige Frucht und die frische Säure machen ihn zu einem authentischen, animierenden Alltagsriesling – wie man ihn kennt und liebt.

Reife Zitrusfrüchte, grüner Apfel und ein Hauch Pfirsich – klar und unkompliziert, mit schöner Balance aus Frische und Mineralität und saftiger Frucht.

Ein idealer Begleiter für leichte Gerichte oder einfach zum Genießen. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu leichten Vorspeisen und Salaten, zu Fisch und hellem Fleisch sowie zu würziger asiatischer Küche und mildem Käse.


Lage: verschiedene Lagen der Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss
Klassifikation: Gutsriesling, Pfalz; 100 % Riesling; 65 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, größtenteils im Edelstahl mit anschließendem Hefelager; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC Côte de Beaune 2022 kalksteinreiche Böden

Der Puligny-Montrachet Blanc 2022 von Sylvain Bzikot ist ein puristischer, sehr eleganter und feiner Chardonnay aus einer der berühmtesten Weißwein-Gemeinden der Côte de Beaune. Salzige Mineralität und packende Frische prägen diesen Wein.


Puligny-Montrachet – Heimat großer Weißweine

Puligny-Montrachet ist ein Dorf an der Côte de Beaune, weltberühmt für seine Chardonnay-Weißweine. Hier liegen vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden und das spezifische Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Das kontinentale Klima mit warmen Sommern und kühlen Wintern verlangt wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr besondere Aufmerksamkeit. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Die Lese begann sehr früh, schon im August.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gesunder, gehaltvoller Jahrgang, der zur puristischen Art dieses Puligny passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Frucht, mineralischer Linie und feiner Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reifes Kernobst, frische Sauerteigbrotrinde, Limette und ein Hauch gerösteter Edelnüsse. Am Gaumen treten salzige Elemente, karges Gestein, saftiger Pfirsich und feine Hefenoten hervor – packend, spannend und vibrierend.

Salzige Mineralität, karges Gestein und saftiger Pfirsich – ein puristischer Puligny-Montrachet, vibrierend am Gaumen.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau auf der Hefe

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Feinkost

Le Tresor des Dieux Les Petites Sablaises Kleine Sardinen

Feinkost · Sardinen · Vendée · Frankreich

Le Trésor des Dieux Les Petites Sablaises sind kleine, feine Sardinen aus Frankreich in nativem Olivenöl extra. Von der Familienkonserve Gendreau an der Vendée-Atlantikküste, nach alter Art zubereitet.


Herkunft

Hergestellt von der Conserverie Familiale Gendreau in Saint-Gilles-Croix-de-Vie an der Vendée-Atlantikküste (gegründet 1903). Die kleinen Sardinen werden in Küstennähe der Insel Noirmoutier gefangen – Gendreau betreibt eigene Sardinenboote und garantiert eine handwerkliche, lokale Fischerei. Le Trésor des Dieux war Pionier der Label-Rouge-Sardine.

Zutaten und Herstellung

Zutaten: ausgewählte Sardinen, natives Olivenöl extra und Salz. Die Sardinen werden nach traditioneller Art („à l'ancienne") von Hand verarbeitet und in der Dose haltbar gemacht. Eine Dose enthält rund 7–12 kleine Sardinen.

Geschmack

Zartes, schmelzendes Sardinenfleisch im fruchtigen Olivenöl. Fein im Geschmack, mild-salzig, mit der typischen Qualität atlantischer Sardinen.

Zum Genießen

Klassisch auf geröstetem Baguette oder Landbrot, mit etwas Fleur de Sel, Zitrone oder Butter. Pur als Apéritif-Häppchen oder in Salaten.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Zitrone, Fleur de Sel und einem trockenen Weißwein.


Hersteller: Conserverie Familiale Gendreau – Le Trésor des Dieux, Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Vendée, Frankreich)
Produkt: Kleine Sardinen in nativem Olivenöl extra (Konserve)
Zutaten: Sardinen, natives Olivenöl extra, Salz
Herkunft: Vendée / Atlantikküste (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.05.2035

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Muskateller trocken

Weißwein · Baden · Muskateller

Gelber Muskateller Endinger Engelsberg Kaiserstuhl, Baden Löss auf Vulkangestein trocken

Knab Endinger Engelsberg Muskateller ist ein trockener Gelber Muskateller vom Weingut Knab in Endingen am Kaiserstuhl. Gewachsen auf kalkreichem Löss über verwittertem Vulkangestein, zeigt er die typische Muscat-Aromatik – klar, leicht und spritzig. Als Aperitif ebenso wie zur indischen Küche.


Endinger Engelsberg – Löss über Vulkangestein am Kaiserstuhl

Das Weingut Knab liegt in Endingen am Nordrand des Kaiserstuhls. Regina und Thomas Rinker übernahmen den Betrieb 1994. Heute führt Sohn Johannes Rinker das Weingut maßgeblich; er studierte Weinbau und Önologie in Geisenheim und sammelte Erfahrung in Neuseeland, Italien und der Schweiz. Die rund 22 Hektar Reben liegen in der Einzellage Endinger Engelsberg.

Die Böden des Engelsbergs bestehen aus verwittertem Vulkangestein, überlagert von kalkreichen Lössablagerungen, die sich über Jahrtausende angesammelt haben. Der Löss speichert Wasser und Wärme, das Vulkangestein darunter gibt den Weinen Mineralität. Die ältesten Anlagen sind über 40 Jahre alt.

Der Kaiserstuhl gehört zu den wärmsten und sonnenreichsten Weinbauregionen Deutschlands, bei ausreichend Niederschlag. Für den früh reifenden, aromaintensiven Muskateller ist das eine gute Kombination: volle Aromenreife, während die Nächte die Frische erhalten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gelbem Muskateller, einer der ältesten bekannten Rebsorten. Die Erträge werden reguliert, die Trauben von Hand gelesen.

Im Keller gärt der Most temperaturkontrolliert. Das bewahrt die flüchtigen Muskat-Aromen und den leichten, spritzigen Charakter. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase intensiv aromatisch, mit Muskat, frischen Trauben, Holunderblüte und einem Hauch Zitrus. Am Gaumen klar, leicht und spritzig, mit frischer Säure und trockenem, sauberem Abgang.

Gelber Muskateller von Löss über Vulkangestein: Muskat und Blüten, trocken, leicht und klar.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Indische Küche, würzige Currys, thailändische und andere asiatische Gerichte, Spargel und frisches Obst – oder einfach solo als Aperitif.


Produzent Weingut Knab, Endingen am Kaiserstuhl
Rebsorte Gelber Muskateller
Lage Endinger Engelsberg, Kaiserstuhl, Baden · kalkreicher Löss über verwittertem Vulkangestein
Klassifikation Baden · trocken
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung

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Weine

Jérôme Blin OEil de Perdrix Coteaux Champenois blanc 2022 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Meunier · Bio

Jérôme Blin Œil de Perdrix Coteaux Champenois Blanc ist eine echte Rarität: ein stiller, weiß gekelterter Meunier aus der Champagne. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Region; ein weiß gekelterter Meunier ist darüber hinaus eine Seltenheit. Der Wein stammt aus über 45 Jahre alten Meunier-Reben. Im Glas ein spannungsgeladener, leicht oxidativer Stillwein.


Vincelles & Dormans

Die über 45 Jahre alten Meunier-Reben wachsen auf besten lehm- und kalkhaltigen Böden in Vincelles und Dormans im Vallée de la Marne. Diese Herkunft verleiht dem Wein Druck, Struktur und einen facettenreichen Säurebogen. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus weiß gekeltertem Meunier und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Der Ausbau erfolgt im gebrauchten Holzfass und in der Amphore, wo der Wein unter einer Flor langsam reift – daher die oxidative Prägung.

Im Glas

Goldgelber Farbton. Duft und Geschmack zeigen sich leicht oxidativ, mit Aromen von Nüssen, Wald, Herbstlaub und dunkler Schokolade. Am Gaumen spannungsgeladen und von pulsierender Länge, mit Druck und Struktur, während der facettenreiche Säurebogen für Frische und Eleganz sorgt.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft betont die oxidative Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: gereifter Hartkäse, Geflügel, Pilzgerichte und helles Fleisch.


Lage: Vincelles & Dormans, Vallée de la Marne (Champagne); Lehm/Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: weiß gekelterter Meunier, gebrauchtes Holzfass + Amphore, Reifung unter Flor

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Länder/Regionen

Le Moine Clos Vougeot Grand Cru 2021

Rotwein · Clos de Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de Vougeot Grand Cru Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Clos de Vougeot Grand Cru 2021 stammt aus einer der historischsten Grand-Cru-Lagen des Burgunds, im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de Vougeot – historischer Grand Cru der Mönche

Der Clos de Vougeot wurde erstmals im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt; die umgebende Mauer („Clos") und das Schloss kamen später hinzu. Mit rund 50 Hektar ist er einer der größten Grand Crus der Côte d'Or und heute auf über 80 Eigentümer aufgeteilt – vollständig mit Pinot Noir bepflanzt. Die Grand Crus Musigny, Échézeaux und Grands-Échézeaux bilden an den Hängen darüber seine westliche Grenze.

Das Terroir ist vielfältig: Der höchste Teil mit dränierendem, kieseligem Kalkstein und sanfter Ostausrichtung gilt als bestes Terroir; zum Mittelhang steigt der Tonanteil bei noch guter Drainage, während die untersten Parzellen nahe der Straße deutlich mehr Wasser halten. Aus den besseren, gut dränierten Parzellen entsteht ein Pinot Noir, der Kraft und Fülle mit Eleganz verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einem strukturreichen Grand Cru wie Clos de Vougeot ergibt das einen kraftvollen, zugleich eleganten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Clos de Vougeot Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom kalk- und tongeprägten Hang des Clos lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Kraftvoll und vielschichtig – dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und festes, feinkörniges Tannin mit langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de Vougeot Grand Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~50 ha, vielfältiges Terroir – kieseliger Kalkstein oben (sanfte Ostlage), höherer Tonanteil zum Mittel-/Unterhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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