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Weine

Yotuel Seleccion 2018

Rotwein · DO Ribera del Duero · Tinta del País

100 % Tinta del País DO Ribera del Duero Anguix · ca. 810 m Otero · Morris · Camino Viejo Reben über 60 Jahre 14 Monate franz. Eiche 2018

Der Yotuel Selección 2018 ist ein reinsortiger Tinta del País der Familie Gallego Zapatero aus Anguix in der Ribera del Duero. Die Trauben stammen aus den alten Parzellen Otero, Morris und Camino Viejo, von Hand gelesen bei nur 3.500 Kilogramm je Hektar. Spontan im Betontank vergoren und 14 Monate in französischer Eiche gereift – ein dichter, tiefgründiger Tempranillo aus einem späten, kühlen Jahrgang.


Anguix – Hochplateau der Ribera auf 810 Metern

Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero ist ein Familienweingut in Anguix in der Provinz Burgos. Mariano Gallego und Vicenta Zapatero legten den Grundstein, heute führen die Söhne Bienvenido und Ignacio den Betrieb. Der Markenname Yotuel – aus „yo, tú, él“, „ich, du, er“ – steht für das Zusammenwirken dieser drei Generationen, dargestellt auf dem Etikett als stilisierter Rebstock mit drei Silhouetten.

Die Familie verarbeitet ausschließlich Trauben aus eigenen Weinbergen: rund 15 Hektar Tinta del País, verteilt auf zahlreiche Parzellen in der Gemarkung Anguix, mit sehr unterschiedlichen Böden, Ausrichtungen, Erziehungsformen, Höhen und Rebenaltern. Die Landschaft um Anguix ist von vielen Tälern und Hügeln geprägt und liegt auf rund 810 Metern. Die Vegetationsperiode ist kurz, Frost droht im Frühjahr und am Ende des Sommers. Die Sommer sind heiß und trocken, die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht groß, und es fallen nur rund 430 Millimeter Regen im Jahr.

Für den Selección werden die Parzellen Otero, Morris und Camino Viejo gelesen. Die Böden sind tonig-kalkig mit sandigen Schluffeinlagen. Die Reben sind über 60 Jahre alt und im traditionellen Buschschnitt (en vaso) erzogen. Im Weinberg arbeitet die Familie traditionell: Trockenschnitt, Ausbrechen der Triebe und Traubenausdünnung begrenzen die Erträge.

Jahrgang 2018 – Ribera del Duero

2018 begann mit einem sehr kalten Winter. Reichliche Niederschläge im Frühjahr verzögerten Austrieb und Fruchtansatz deutlich. Die Reben starteten damit spät in die Saison, hatten aber gute Wasserreserven.

Ein warmer Sommer holte den Rückstand teilweise auf. Zum Ende des Zyklus sorgten große Unterschiede zwischen Tag- und Nachttemperatur für eine gute phenolische Reife. Gelesen wurde für den Selección am 6. Oktober 2018 von Hand, bei nur rund 3.500 Kilogramm je Hektar. 2018 ergibt in Anguix einen reifen, zugleich frischen Jahrgang.

Betontank und französische Eiche

Reinsortiger Tinta del País, wie der Tempranillo in der Ribera del Duero heißt, Jahrgang 2018. Die Trauben werden in Kisten von 15 Kilogramm gelesen und vollständig entrappt. Anschließend gären sie mit einheimischen Hefen rund zwölf Tage im Betontank.

Die malolaktische Gärung erfolgt im Barrique aus französischer Eiche, wo der Wein anschließend insgesamt 14 Monate reift. Trocken ausgebaut. Die Auflage des Jahrgangs 2018 umfasst 10.044 Flaschen und 200 Magnums.

Im Glas

Tiefes, konzentriertes Kirschrot. In der Nase reife rote und dunkle Frucht, würzige Noten, edles Holz und ein Hauch Balsamico. Am Gaumen dicht und breit, zugleich frisch und seidig, mit feinkörnigen Tanninen, klarer Struktur und langem Abgang.

Über 60 Jahre alte Buschreben auf 810 Metern, spät gelesen im kühlen Jahr 2018: dichter Tinta del País mit Frische und feinkörnigem Tannin.

Mit Lagerpotenzial. Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Lechazo aus dem Holzofen, dunkles Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichte und reifer Käse.


Produzent Bodegas y Viñedos Gallego Zapatero, Anguix (Burgos)
Rebsorte 100 % Tinta del País (Tempranillo)
Lage Otero, Morris und Camino Viejo, Anguix · ca. 810 m · Ton-Kalk mit sandigem Schluff · Buschschnitt
Klassifikation DO Ribera del Duero
Jahrgang 2018
Vinifikation Handlese am 6. Oktober 2018 · entrappt · einheimische Hefen · 12 Tage im Betontank
Ausbau malolaktische Gärung und 14 Monate in französischer Eiche
Rebenalter über 60 Jahre
Ertrag ca. 3.500 kg/ha
Auflage 10.044 Flaschen · 200 Magnums

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Rebsorten

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Chardonnay Reserve trocken 2023

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Chardonnay Reserve 2023 ist der erste Jahrgang dieses Weins der Brüder Schwedhelm aus der Nordpfalz – einer der spannendsten Chardonnays Deutschlands, ganz im burgundischen Stil. Straff, klar und kantig, von knackiger Säure und intensiver Mineralität geprägt.


Pfalz / Schwarzer Herrgott

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Wein stammt aus einem noch jungen Weinberg im legendären Schwarzen Herrgott, einem Terroir, das von mächtigen Kalkmassiven geprägt ist. Hier wurden sorgfältig selektierte Burgunderklone (Sélection Massale) gepflanzt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Die Trauben wurden selektiv von Hand gelesen, der Most anschließend über zwölf Monate im Tonneau auf der Vollhefe ausgebaut. Vor der Füllung erfolgte nur eine sanfte Filtration. Das Holz ist dezent eingesetzt und untermalt die Struktur feinfühlig. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis sattes Gelb. In der Nase klar, mineralisch und dezent von feiner Holzwürze untermalt. Am Gaumen straff, klar und kantig, mit knackiger Säure und intensiver Mineralität; er zischt regelrecht entlang, mit großer Präzision, Ernsthaftigkeit und einem langen, tiefen Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Schwarzer Herrgott (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein (Reserve) – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: Sélection-Massale-Klone; 12 Monate Tonneau auf der Vollhefe, sanfte Filtration; Kalkböden
Jahrgang: 2023

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Frankreich

Le Moine Chapelle Chambertin Grand Cru 2021

Rotwein · Chapelle-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chapelle-Chambertin Grand Cru Gevrey-Chambertin · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Chapelle-Chambertin Grand Cru 2021 stammt aus einem der kleinsten und feinsten Grand-Cru-Terroirs der Côte de Nuits – ein eleganter, finessenreicher Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Chapelle-Chambertin – feiner Grand Cru in Gevrey

Chapelle-Chambertin ist eines der kleinen, feinen Mikro-Grand-Cru-Terroirs der Côte de Nuits, im südlichen Bereich von Gevrey-Chambertin gelegen – östlich von Chambertin-Clos de Bèze und nördlich von Griotte-Chambertin, direkt an der Route des Grands Crus. Die Lage an den unteren Hängen bietet sehr gute Sonneneinstrahlung und Drainage. Mit nur 5,48 Hektar und einer Produktion von knapp über 20.000 Flaschen zählt er zu den exklusiven, seltenen Grands Crus des Burgunds.

Stilistisch zeigen die Weine eine vergleichsweise helle Farbe und setzen auf Finesse und Eleganz statt auf reine Wucht. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und florale Tiefe betont.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer feinen Lage wie Chapelle-Chambertin ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Chapelle-Chambertin Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem feinen, gut dränierten Hang am Fuß der großen Gevrey-Crus lebt dieser Grand Cru von Eleganz: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze – seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chapelle-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); unterer Hang an der Route des Grands Crus, östlich Chambertin-Clos de Bèze; ~5,48 ha
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, Handarbeit im Weinberg, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg; 2.586 Flaschen

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Spanien

K5 Pilota Txakoli 2025

Weißwein · Getariako Txakolina · Baskenland

Der K5 Pilota Txakoli ist ein frischer baskischer Weißwein der Bodega K5 (Karlos Argiñano) aus der D.O. Getariako Txakolina an der kantabrischen Küste. Er stammt aus den jüngsten Rebanlagen des Guts, ist reinsortiger Hondarrabi Zuri und reift fünf Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank. Mit Noten von Kräutern, Fenchel, unreifer Birne, Meeresgischt und grünem Apfel. Rein, spritzig und knochentrocken.


Getariako Txakolina – Baskenland

Die Bodega K5 liegt bei Aia in Gipuzkoa, rund 300 Meter über dem Meer mit Blick auf das Kantabrische Meer und die Häfen von Zarautz und Orio. Gegründet 2005 von Karlos Argiñano und Partnern, setzt das Gut konsequent auf die autochthone Sorte Hondarrabi Zuri. Die Böden aus Granit und Schiefer sowie das atlantische Klima mit kühlen Brisen prägen die mineralische, frische Stilistik des Txakoli.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Hondarrabi Zuri aus den jüngsten Rebanlagen des Guts. Der Wein vergärt im Edelstahltank und reift dort anschließend fünf Monate auf der Feinhefe, was ihm Struktur und einen feinen Zug verleiht. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Kräuter, etwas Fenchel, unreife Birne, Meeresgischt und grüner Apfel. Am Gaumen rein, elegant und spritzig, knochentrocken, mit klarer Säure und langem Finish. Der eingefangene grüne Norden in flüssiger Form.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Salate, Meeresfrüchte und Fischgerichte. Gut auch zu Tapas, Sushi und hellem Fleisch oder als Aperitif. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.


Lage Aia, Gipuzkoa (Baskenland, Spanien), Granit- und Schieferböden, ca. 300 m, Küstennähe
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Ausbau Reinsortiger Hondarrabi Zuri, Vergärung im Edelstahltank, 5 Monate auf der Feinhefe

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Feinkost

Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen

Feinkost · Antipasti · Spanien

Die Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen sind grüne Manzanilla-Oliven mit einer Füllung aus Sardellen vom Kantabrischen Meer. Manzanilla gilt als die meistgegessene Tafelolive Spaniens. Bernal stellt sie nach eigener Rezeptur und mit ausgewogenem Salzgehalt her. Die Kombination aus fruchtiger Olive und salzig-würziger Sardelle macht sie zu einem Tapas-Klassiker – ideal als Aperitif.


Herkunft

Bernal ist ein spanischer Oliven- und Encurtidos-Hersteller mit Sitz in der Region Murcia. Die Manzanilla-Oliven werden vor allem in Andalusien rund um Sevilla angebaut; wegen ihrer hellgrünen Farbe und ihres milden Geschmacks gilt die Sorte als „Königin der Tafeloliven". Die Sardellen für die Füllung stammen aus dem Kantabrischen Meer im Norden Spaniens.

Anbau und Verarbeitung

Die Manzanilla-Oliven werden entsteint und mit einer Sardellenpaste gefüllt. Bernal verarbeitet sie in der eigenen Produktion nach hauseigener Rezeptur; das Produkt ist pasteurisiert. 

Geschmack

Hellgrüne, feste Oliven mit fruchtigem Kern. Die Sardellenfüllung bringt eine salzig-würzige, umamireiche Note, die mild bleibt und die Olive nicht überdeckt. Im Mund saftig und kräftig im Geschmack, mit dem typisch herzhaften Spiel aus Frucht und Salz.

Am Tisch

Klassisch als Tapa und Aperitif, pur zu einem Glas Sherry, Wermut, Weißwein oder Bier. Ebenso gut auf Antipasti-Platten, in Salaten, auf Pizza oder als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Gut gekühlt servieren.


Hersteller Bernal (Aceitunas Bernal, Spanien)
Produkt Grüne Oliven, gefüllt mit Sardellen
Sorte Manzanilla
Herkunft Spanien (Oliven aus Andalusien, Sardellen aus dem Kantabrischen Meer)
Verarbeitung entsteint, mit Sardellenpaste gefüllt, pasteurisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 15.01.2030

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Weine

Domaine des Sénons Fracta Corda Pinot Noir 2022 BIO

Rotwein · Yonne · Pinot Noir

Pinot Noir IGP Yonne Lage Fracta Corda Kalk & Feuerstein 2022 · Bio (FR-BIO-01)

Der Fracta Corda Pinot Noir 2022 der Domaine des Sénons stammt aus einer Einzellage im Sénonais bei Sens (IGP Yonne). Rote Beeren, Gewürze und ein Hauch Lakritz treffen auf eine salzig-kalkige Mineralität; am Gaumen verbindet er Cremigkeit und Frische – ein wahrer Charmeur aus biologischem Anbau.


Fracta Corda – Kalk und Feuerstein im Sénonais

Die Domaine des Sénons liegt im Sénonais rund um Sens im äußersten Norden Burgunds (Yonne) und belebt das historische Weinland der Region neu. Die Einzellage Fracta Corda besteht aus Kalkstein, durchzogen von Feuerstein-Formationen; ein sandig-lehmiger Obergrund sorgt für eine ausgewogene Balance dieses besonderen Bodens.

Diese Bodenmischung prägt die salzig-kalkige, leicht rauchige Mineralität des Weins. Gearbeitet wird biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Yonne

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – passend zum charmanten, zugleich frischen Stil dieses Pinot Noir.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01), mit minimalem Kellereingriff.

Ein Teil reift im Holzfass, der Rest im Tank; anschließend werden beide harmonisch miteinander verschnitten. Das verbindet Cremigkeit und Frische.

Im Glas

In der Nase rote Beeren, Gewürze, ein Hauch Lakritz, unreife Erdbeeren und Veilchenpastillen. Am Gaumen Kalk, Salz und Frische, eine leichte Rauchigkeit, dezente Himbeerfrucht und etwas Speck. Subtil und fein der lange Nachhall.

Rote Beeren, Lakritz und Veilchenpastillen über salzig-kalkiger Mineralität – cremig, frisch und ein wahrer Charmeur.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie und Gerichte mit Speck, Pilze, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Fracta Corda, Sénonais bei Sens (Yonne); Kalkstein mit Feuerstein, sandig-lehmiger Obergrund
Klassifikation: IGP Yonne; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir; teils Holzfass, teils Tank, anschließend verschnitten; minimaler Kellereingriff

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Whisky

Kilchoman Islay Vintage 2011 Vintage Bourbon Single Cask 53,40 %

Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Kilchoman Islay Vintage 2011 Bourbon Single Cask ist ein getorfter Islay Single Malt der Kilchoman-Farmdestillerie. Gebrannt 2011 und vollständig im Ex-Bourbon-Fass gereift – ein Einzelfass mit klassischem Vanille-Zitrus-Profil und maritimem Torfrauch.


Herkunft

Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005, bei Machir Bay) – die erste neue Brennerei Islays seit 124 Jahren. Sie verfolgt das Prinzip „barley to bottle" und brennt getorfte, küstenwürzige Malts; die Standard-Range ist mit rund 50 ppm kräftig getorft.

Destillation und Reifung

Getorfter Islay Single Malt (rund 50 ppm), gebrannt 2011. Als Single Cask reifte er vollständig in einem Ex-Bourbon-Fass, das Vanille, Zitrus und Malznoten betont. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase frische Zitrus, Vanille und Gerstenzucker, dazu kräftiger, maritimer Torfrauch. Am Gaumen cremig und vollmundig, mit Vanille, Honig, Zitrus und küstenwürzigem Rauch. Langer, rauchig-süßer Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltenes, lange gereiftes Einzelfass in Fassstärke für Liebhaber getorfter Islay-Malts – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Islay (Schottland); Destillerie Kilchoman
Art: Islay Single Malt Whisky (getorft ~50 ppm), Single Cask
Reifung: vollständig im Ex-Bourbon-Fass; ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert
Edition: Destillation 2011

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