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1. April 2009

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Rebsorten

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2021

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2021 kommt von der renommierten rheinhessischen Lage Morstein, die vor allem durch verwittertes Kalkgestein geprägt ist. Dichte, mineralische Tiefe in der Aromatik – sehr kraftvoll und expressiv im Mund. Kalk pur.


Rheinhessen / Westhofen – Morstein

Das Weingut Seehof von Florian Fauth liegt in Westhofen im Wonnegau, Rheinhessen. Die weltberühmte Lage Morstein ist vor allem durch verwittertes Kalkgestein geprägt und zählt zu den großen Riesling-Terroirs Deutschlands. Die alten Reben bilden die Grundlage für Dichte und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von alten Reben. Der Ausbau stellt die dichte, mineralische Tiefe und die kraftvolle Expressivität der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Grüngelb. In der Nase dichte, mineralische Tiefe mit reifer Frucht und feiner Würze. Am Gaumen sehr kraftvoll und expressiv, mit reifer Frucht, salziger Mineralität und feiner Würze in harmonischem Zusammenspiel; langer, kalkig-mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter, gern auch nach etwas Flaschenreife.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Kalb und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Morstein (Wonnegau, Deutschland); Weingut Seehof (Florian Fauth)
Klassifikation: Lagenwein (Alte Reben) – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: alte Reben auf verwittertem Kalkgestein; mineralitätsbetont
Jahrgang: 2021

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaut St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin Kalklehm & wärmespeichernder Kies 2023

Der Gevrey-Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Viel Fruchtfülle, Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade treffen auf präsente Tannine, die dem Wein ein festes Gerüst für lange Reife geben.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaut Saint-Jacques zählt zu den besten Premier Crus von Gevrey-Chambertin. Die Böden sind von starkem Kalklehm durchzogen und weisen viel wärmespeichernden Kies auf – so wird die Tageswärme nachts besser gehalten, und die Pinot-Frucht kann sich klarer herauskristallisieren als in vielen anderen Lagen.

Die 9,5 Hektar liegen westlich des Dorfes am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und fördern einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – ganz auf einen klaren Lagenausdruck und ein tragfähiges Tanningerüst ausgerichtet.

Im Glas

Viel Fruchtfülle mit Lakritz, kleinen reifen Walderdbeeren, Zeder, dunkler Schokolade, unreifer Kirsche und einem Anflug von Kräutern. Die Tannine sind präsent und geben dem Wein ein ideales Gerüst für lange Reife.

Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade über präsentem Tannin – ein Premier Cru mit Gerüst für viele Jahre.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaut Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalklehm mit wärmespeicherndem Kies, Combe de Lavaux, 9,5 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Winning Achtmorgen Pinot Noir GG 2018

Rotwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Spätburgunder (Großes Gewächs)

Spätburgunder (Pinot Noir) Ruppertsberg Achtmorgen VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Ruppertsberger Reiterpfad Sandstein & Kalk burgundische Dichtpflanzung (2009) trocken · 2018

Der von Winning Ruppertsberg Achtmorgen Pinot Noir GG 2018 ist das erste Große Gewächs vom Spätburgunder des Guts. Aus dem Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg entsteht ein ätherischer, nobler und eleganter Pinot – ein Pinot Grand Cru.


Ruppertsberg Achtmorgen – erstes Pinot-Noir-GG

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Spätburgunder konsequent burgundisch aus – der Achtmorgen ist das erste Große Gewächs vom Pinot Noir.

Die Parzelle „An den Achtmorgen" ist ein Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg. Mit der Dichtpflanzung burgundischer Pinot-Varietäten, bereits 2009 angelegt, bildet sie das Herzstück der Pinot Noirs des Guts. Sandstein und Kalk im Boden und die geschützte Lage am Fuß der Haardt machen diese Lage herausragend für Pinot Noir – seit 2018 auch offiziell als Großes Gewächs klassifiziert.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war in der Pfalz ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die geschützte, sandig-kalkige Lage am Fuß der Haardt und der burgundische Ausbau bewahrten dennoch Eleganz, Frische und fein gewobene Tannine – Reife und Finesse im Gleichgewicht. Nach einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein in einer schönen, zugänglichen Phase.

Ausbau

Trockener Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs aus der Parzelle „An den Achtmorgen" (Ruppertsberger Reiterpfad), Jahrgang 2018; 100 % Spätburgunder von Sandstein und Kalk, aus burgundischer Dichtpflanzung.

Der Wein wird im burgundischen Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Eleganz, ätherische Feinheit und fein gewobene Tannine ausgerichtet. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Der Wein zeigt helles Rubinrot mit leicht violetten Reflexen. Ätherisch, nobel und elegant, mit Aromen von Pflaume und eingelegten Kirschen in der Nase, setzt er sich am Gaumen aristokratisch und ätherisch schwebend fort und wird von fein gewobenen Tanninen und Kirschenaromatik zu großer Länge getragen. Pinot Grand Cru.

Ätherisch, nobel und elegant – Pflaume und eingelegte Kirschen, am Gaumen aristokratisch und schwebend, von fein gewobenen Tanninen und Kirscharomatik zu großer Länge getragen.

Ein eleganter, langlebiger Pinot in schöner Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: „An den Achtmorgen", Ruppertsberger Reiterpfad (VDP.Große Lage), Ruppertsberg, Pfalz; Sandstein und Kalk, geschützte Lage am Fuß der Haardt; burgundische Dichtpflanzung (2009)
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: burgundischer Ausbau im Stil des Guts; Handarbeit im Weinberg

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Weine

Christian Ottenbreit Scheurebe O Baby Baby 2025

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Scheurebe Deutscher Qualitätswein Obernbreit · Franken Spontangärung Edelstahltank

Die Scheurebe „O Baby Baby" 2025 ist der halbtrockene Weißwein von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Spontan vergoren und im Edelstahltank ausgebaut, behält die Scheurebe ihre klare Fruchtaromatik. In der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle mit Mandarine und schwarzer Johannisbeere. Am Gaumen halbtrocken, mit mineralischer Würze, knackiger Säure und langem Nachhall.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Scheurebe, eine aromatische deutsche Rebsorte mit Riesling-Abstammung, bekannt für Noten von schwarzer Johannisbeere und Zitrus. Die Trauben werden spontan vergoren und im Edelstahltank ausgebaut, ohne Holz, was Frucht und Säurestruktur in den Vordergrund stellt. 

Im Glas

Leuchtende, strohgelbe Farbe. In der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle mit Mandarine und schwarzer Johannisbeere. Am Gaumen deutlicher Druck, ohne opulent zu wirken, getragen von mineralischer Würze und halbtrockener Frucht. Die knackige Säure gibt Spannung, der Nachhall bleibt lang und würzig.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, asiatische Küche, Sushi, frischer Ziegenkäse und sommerliche Salate. Die würzige Aromatik und die halbtrockene Art passen auch zu leicht scharfen Gerichten. Trinkreif ab sofort, am besten jung in den nächsten ein bis zwei Jahren genießen, bis etwa 2027. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Spontangärung, Edelstahltank
Inhalt 0,75 l · Schraubverschluss

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Rebsorten

Erbhof Unterganzner Josephus Mayr Chardonnay Platt & Pignat 2024

Weißwein · Südtirol / Alto Adige · Chardonnay

Chardonnay Südtirol DOC Platt & Pignat Erbhof Unterganzner ohne Holz · Stahltank 2024

Der Josephus Mayr Chardonnay „Platt & Pignat" 2024 ist ein natürlicher, wilder Vertreter seiner Gattung – ohne Holzeinsatz, nur im Stahltank ausgebaut. Aromatischer Duft nach Pinienwald und Trockenkräutern, kraftvoll und herzhaft am Gaumen, dabei mineralisch und kernig.


Erbhof Unterganzner – Josephus Mayr bei Bozen

Der Erbhof Unterganzner in Kardaun bei Bozen ist ein traditionsreiches Südtiroler Familienweingut – seit Generationen in Familienhand, seit über 25 Jahren füllen Josephus und Barbara Mayr ihre Weine selbst ab. Die Weinberge werden mit großer Achtsamkeit bewirtschaftet, die Trauben so spät wie möglich gelesen; im Keller wird möglichst kreativ und präzise gearbeitet, um Weine von hoher Qualität und starkem Charakter zu erzeugen.

Der „Platt & Pignat" trägt die Namen der Lagen rund um den Hof. Hier, an den sonnenverwöhnten Hängen um Bozen mit warmen Tagen und kühlen Nächten, reift der Chardonnay langsam und aromatisch heran – die Grundlage für seinen gehaltvollen, zugleich kernigen Charakter.

Jahrgang 2024 – Südtirol

Der Jahrgang 2024 bringt im Platt & Pignat einen ausdrucksstarken, klar strukturierten Chardonnay mit lebendiger Frische. Die späte Lese und der reduktive Ausbau im Stahltank bewahren Frucht, Würze und die kernige Mineralität der Lagen – ein Wein ohne Schwere, dafür mit Charakter.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Bewusst ohne Holzeinsatz, ausschließlich im Stahltank ausgebaut. Dieser reduktive Stil bewahrt die natürliche, fast „wilde" Aromatik der Rebsorte und betont Frische, Würze und Mineralität statt cremiger Holznoten.

Im Glas

Ein aromatischer Duft nach Pinienwald und Trockenkräutern – würzig, klar und unverkennbar eigenständig. Am Gaumen kraftvoll und herzhaft, mit Aromen nach Nüssen, dabei mineralisch und kernig. Ein natürlicher, wilder Vertreter der Gattung Chardonnay, fernab jeder Beliebigkeit.

Ein natürlicher, wilder Chardonnay – kraftvoll, herzhaft, mineralisch und kernig.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude und Charakter. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Ein gehaltvoller, milder Begleiter zu vielen Fisch- und Geflügelgerichten, zu Meeresfrüchten sowie zu cremigen Pastagerichten und feinen Vorspeisen.


Lage: Südtirol / Alto Adige, Lagen Platt & Pignat, Kardaun bei Bozen (Italien); sonnenexponierte Hanglagen, warme Tage und kühle Nächte
Klassifikation: Südtirol / Alto Adige DOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ohne Holzeinsatz, ausschließlich Stahltank (reduktiver Stil); späte Lese

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Bourgogne Blanc Les Graviers 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC Les Graviers · Gilly-lès-Cîteaux · 0,50 ha Holz & Amphore · >1 Jahr 2023

Der Bourgogne Blanc Les Graviers 2023 der Domaine Ghislaine Barthod zeigt, dass die für ihre Rotweine berühmte Winzerin auch einen vorzüglichen Weißwein keltert. Ein eleganter, tiefsinniger, mineralischer und komplexer Chardonnay – ausgebaut je zur Hälfte in gebrauchtem Eichenholz und in Terrakotta-Amphore.


Les Graviers – Chardonnay bei Chambolle

Der nur 0,50 Hektar große Weinberg Les Graviers liegt in Gilly-lès-Cîteaux bei Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits und wurde Mitte der 2010er-Jahre mit Chardonnay bepflanzt. Die Rebanlage ist noch jung und muss sich durch den sehr steinigen Boden in tiefere Untergründe kämpfen – schon jetzt glänzt der Wein mit der Brillanz eines großen Weißweins.

Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny; dieser Bourgogne Blanc ist eine kleine, feine Rarität des Guts.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die mineralische, vibrierende Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, selektiv gelesen.

Der Ausbau dauert über ein Jahr, je zur Hälfte in gebrauchten 500-Liter-Eichenfässern und in Terrakotta-Amphoren; anschließend wird der Wein gefüllt. Das gibt cremige Textur und Tiefe, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Vielschichtiges Bukett nach unreifem Apfel- und Birnenobst, Brioche und gerösteten Mandeln. Am Gaumen cremige Textur, getragen von feiner Mineralität, die in ein sehr langes, vibrierendes Finish mit Biss und eleganter Säure mündet.

Apfel, Birne, Brioche und geröstete Mandeln über cremiger Textur – ein mineralischer Weißwein mit vibrierendem Finish.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Les Graviers, Gilly-lès-Cîteaux (Côte de Nuits); sehr steiniger Boden, 0,50 ha
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC
Ausbau: Chardonnay; je zur Hälfte gebrauchtes 500-l-Eichenfass und Terrakotta-Amphore, über ein Jahr

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Rebsorten

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese Speyer 2021 Late Release

Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Spätlese · fruchtsüß Late Release · gereift

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Spätlese 2021 Late Release von Hermann Ludes ist ein bereits gereifter, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – spät freigegeben und damit trinkreif, aus einer der spannungsgeladensten Parzellen der Ritsch.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

Die Parzelle „Im Speyer" erhebt sich extrem steil und optimal nach Süden ausgerichtet aus dem Moseltal. Der devonische Schiefer speichert Wärme und bietet den Reben nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und mineralischer Prägung. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist „Im Speyer" noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2021 – Mosel

2021 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang mit spätem Herbst und später Lese. Er brachte präzise, filigrane Rieslinge mit lebendiger Säure, moderaten Mostgewichten und großer Klarheit – eine gefeierte Rückkehr zum klassischen Mosel-Stil.

Als „Late Release" wurde dieser Wein erst nach mehrjähriger Reife freigegeben und zeigt heute bereits erste Reifenoten, ohne die Spannung der Ritsch zu verlieren.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Vor der Freigabe reifte der Wein mehrere Jahre – Ludes füllt und veröffentlicht seine Weine bewusst dann, wenn sie ihm am besten gefallen.

Im Glas

Über der kühlen Mosel-Frucht aus Apfel, Weinbergspfirsich und Zitrus zeigen sich beginnende Reifenoten von Honig und getrocknetem Obst, dazu feine Schieferwürze. Am Gaumen balanciert die rassige, gaumenreinigende Säure die fruchtige Süße; straff, salzig-mineralisch und lang im Abgang, mit der zusätzlichen Spannung der Speyer-Parzelle.

Kühle Frucht und beginnende Reife, getragen von rassiger Säure und salziger Mineralität.

Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, Geflügelcurry, kräftigem Fisch oder reifem Käse. Auch ein eleganter Solist mit Flaschenreife.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, mehrjährige Reife vor Freigabe, Schraubverschluss

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Weine

Weingut Andres Königsbacher Ölberg Riesling 2023 BIO

Weißwein · Königsbach (Pfalz) · Riesling

Riesling Königsbacher Ölberg (Einzellage) Königsbach · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres sehr kühl · hoher Kalkanteil trocken · spontan vergoren großes Holzfass (Pfälzer Eiche) BIO · 2023

Der Weingut Andres Königsbacher Ölberg Riesling 2023 ist ein Lagen-Riesling aus einer sehr kühlen Lage mit besonders hohem Kalkanteil. Reife Frucht im Duft, fast ölig-kräftig im Geschmack, mit purer Mineralik am Gaumen – ein ganz großer, trockener Riesling.


Königsbacher Ölberg – Riesling vom Kalk

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Königsbacher Ölberg separat ab.

Die Lage ist eine sehr kühle mit besonders hohem Kalkanteil. Diese Kombination aus kühlem Kleinklima und kalkreichem Boden bringt einen Riesling von großer Mineralität, spürbarem Druck und lebendiger, salziger Frische hervor.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die sehr kühle, kalkreiche Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Königsbacher Ölberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom kalkreichen Boden.

Der Riesling wird spontan vergoren und anschließend im großen Holzfass aus Pfälzer Eiche ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die kühle, kalkgeprägte Herkunft und verleiht dem Wein Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Reife Frucht im Duft, fast ölig-kräftig im Geschmack, und am Gaumen ist die pure Mineralik spürbar. Steinfruchtaromen in „Geschmacks-Perfektion", jede Menge Druck am Gaumen und salzige Frische im Abgang. Ein ganz großer, trockener Riesling.

Reife Frucht, fast ölig-kräftig, mit purer Mineralik – Steinfrucht in „Geschmacks-Perfektion", jede Menge Druck am Gaumen und salzige Frische im Abgang. Ein ganz großer, trockener Riesling.

Ein kraftvoller, kalkgeprägter Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Königsbacher Ölberg, Königsbach, Pfalz (Mittelhaardt); sehr kühle Lage mit besonders hohem Kalkanteil
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass aus Pfälzer Eiche; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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