Olasagasti Filetes de Anchoa - Sardellenfilets in Olivenöl
Feinkost · Sardellen · Baskenland · Spanien
Olasagasti Filetes de Anchoa sind feinste Sardellenfilets, eingelegt in Olivenöl. Eine baskische Delikatesse von ausgeprägter Würze und zarter Textur – die klassische Anchoa aus dem Kantabrischen Meer.
Herkunft / Baskenland
Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Die Sardellen (Anchoa) stammen aus dem Kantabrischen Meer, wo sie im Frühjahr gefangen werden – die geschätzteste Saison für diese Fische. Eingelegte Anchoas zählen zu den Klassikern der baskischen Pintxo-Kultur.
Zutaten und Herstellung
Die Sardellen werden traditionell in Salz gereift und anschließend von Hand filetiert, von Gräten befreit und in Olivenöl eingelegt. Diese sorgfältige Handarbeit ergibt zarte, geschmacksintensive Filets.
Geschmack
Intensiv würzig und umami, mit der typisch salzig-meerigen Tiefe gereifter Anchoas. Die Textur ist zart und schmelzend, das Olivenöl rundet den kräftigen Geschmack ab.
In der Küche
Am besten leicht temperiert genießen, damit sich das Aroma voll entfaltet.
Ideal: als Pintxo auf geröstetem Brot, zu Gildas, auf Pizza, in Pasta (z. B. Puttanesca), in Salaten (Caesar, Niçoise), zu Tomaten oder pur mit gutem Brot.
Der Chablis 1er Cru Forêts 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der gesuchtesten Adressen von Chablis. Les Forêts am linken Serein-Ufer bringt straffe, mineralische und lagerfähige Weine hervor – Raveneau zählt zu den legendären Erzeugern der Region.
Les Forêts – Premier Cru am linken Serein-Ufer
Chablis im nördlichen Burgund, geformt vom Fluss Serein, steht für trocken ausgebaute Chardonnays mit markanter Säure. Den Untergrund bilden Kalkstein und Mergel aus dem Kimmeridgium. Les Forêts ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains; die Lage gilt als besonders straff, mineralisch und langlebig.
Die Domaine François Raveneau zählt – neben Dauvissat – zu den ikonischen Adressen von Chablis; ihre Weine sind gesucht, rar und über Jahrzehnte lagerfähig.
Jahrgang 2018 – Chablis
2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; trotz der Hitze sorgten gute Fruchtansätze für eine ausgewogene Reife. Leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.
Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018.
Der Wein reift im Stil des Guts in gebrauchten Holzfässern auf der Hefe; das gibt Textur und Tiefe, ohne die salzig-mineralische Linie zu überdecken.
Im Glas
Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und verführerisch, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.
Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen, verführerisch und mit großem Reifepotenzial.
Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.
Der Saxum G2 Vineyard 2019 ist eine rare, Grenache-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einer seiner jüngsten Spitzenlagen in Paso Robles. Tief, konzentriert und vielschichtig, dabei von erstaunlicher Schwerelosigkeit und Finesse – ein Wein von großer Klasse und perfekter Balance.
G2 Vineyard – Saxums neuer Grand-Cru-Standort
Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry hat das Gut mit dem G2 Vineyard einen seiner jüngsten und vielversprechendsten Standorte entwickelt – von Saxum selbst als „Grand-Cru"-Lage der neuen Generation auf der Westseite von Paso Robles angelegt.
Wie die besten Lagen der Region ist der G2 von kargen, kalkreichen Böden geprägt, die den Weinen Mineralität, Frische und eine fast schwerelose Statur geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.
Jahrgang 2019 – Paso Robles
2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des G2 Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, konzentrierten und zugleich frischen, fein gezeichneten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und schwereloser Eleganz verbindet.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus 53 % Grenache, 21 % Mataro (Mourvèdre), 19 % Graciano sowie Carignan und Syrah, Jahrgang 2019, trocken.
Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro steuert Struktur, Erdigkeit und herzhafte, wildwürzige Tiefe bei; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Carignan brombeerige Frucht und Frische, Syrah dunkle Frucht und Pfeffer. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir betont, ohne sie zu überdecken.
Im Glas
Aus der Grenache-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere und Kirsche, florale Anklänge von Veilchen, dazu gemahlener Pfeffer, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence) und mit Luft herzhaft-wildwürzige, exotische Nuancen. Am Gaumen vollgewichtig, tief und konzentriert, doch von erstaunlicher Schwerelosigkeit – mit feinem Tannin, einer mineralischen Frische und perfekter Balance, die in einen langen, parfümierten Nachhall münden.
Brombeere, Veilchen, Pfeffer und mediterrane Kräuter – tief und konzentriert, doch schwerelos und fein, mit perfekter Balance und langem Nachhall.
Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.
Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder
Wein · Rotwein · Ahr · Deutschland
Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder besticht durch die elegante Komposition von Frucht und Kräuterwürze. Vielschichtig und stoffig, mit dezenten Rauchnoten aus der Barriquereife und fein eingebundenen Gerbstoffen, die die feine Spätburgunderfrucht tragen.
Ahr / Walporzheimer Kräuterberg
Das Weingut Paul Schumacher liegt an der Ahr, einem der renommiertesten Rotweingebiete Deutschlands. Die Lage Walporzheimer Kräuterberg zählt zu den traditionsreichen Steillagen des Tals; ihre Schieferböden und das geschützte Klima bringen elegante, würzige Spätburgunder hervor.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir). Die Reife im Barriquefass verleiht dem Wein dezente Rauchnoten, Stoffigkeit und fein eingebundene Gerbstoffe, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase elegante Frucht und Kräuterwürze, unterlegt von dezenten Rauchnoten. Am Gaumen vielschichtig und stoffig, mit feiner Spätburgunderfrucht, dezent schmeckbaren Gerbstoffen und langem, würzigem Abgang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.
Passt zu: Wild, Lamm, gebratener Ente, Pilzgerichten und gereiftem Käse.
Dietrich Sauvignon Blanc ist ein sehr sortentypischer Sauvignon Blanc mit frischen, klaren Aromen nach grünem Apfel, Zitrone und Maracuja. Fruchtig, saftig, feinwürzig und mit einer kühlen Mineralität versehen.
Pfalz
Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Geführt wird es von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bringen ausdrucksstarke, klare Sortentypen hervor.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der frische, kühle Ausbau stellt die klare, krautig-fruchtige Aromatik und die kühle Mineralität in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles Grüngelb. In der Nase frisch und klar, mit grünem Apfel, Zitrone und Maracuja. Am Gaumen fruchtig, saftig und feinwürzig, mit kühler Mineralität und animierendem, klarem Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.
Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, Spargel, Ziegenkäse und leichten Sommergerichten.
Jean-Marie Fourrier Chambertin Clos de Beze Grand Cru 2015
Rotwein · Chambertin Clos de Bèze Grand Cru · Pinot Noir
Pinot NoirChambertin Clos de Bèze · Grand CruGevrey-ChambertinJean-Marie Fourrier (Négoce) · ~20% neues Holz2015
Der Chambertin Clos de Bèze Grand Cru 2015 von Jean-Marie Fourrier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem der größten Grand Crus des Burgunds. Tief, kraftvoll und zugleich elegant, mit reifer dunkler Frucht und samtigem, festem Tannin – aus dem großen, sonnenreichen Jahrgang 2015.
Chambertin Clos de Bèze – Spitze von Gevrey
Chambertin-Clos de Bèze erstreckt sich über rund 15 Hektar am oberen Mittelhang von Gevrey-Chambertin und steht – gemeinsam mit Le Chambertin – an der Spitze der Chambertin-Familie. Kalkstein und fossilreicher Ostrea-acuminata-Mergel prägen den Boden; die Lage bringt tiefe, kraftvolle und zugleich elegante, sehr lagerfähige Weine hervor und zählt zu den größten Grands Crus Burgunds.
Dieser Wein stammt aus dem Négociant-Label von Jean-Marie Fourrier (gegründet 2011), bei dem er Trauben aus erlesenen Lagen nach derselben Philosophie wie auf der Domaine ausbaut. Fourrier – geprägt von Henri Jayer und Domaine Drouhin – gilt als Maßstab für puristischen, terroirtreuen Gevrey.
Jahrgang 2015 – Côte de Nuits
2015 war ein warmer, trockener und sonnenreicher Jahrgang. Die Reben lieferten kleine, konzentrierte Beeren mit tiefer Farbe und reifem, samtigem Tannin.
Für die roten Burgunder steht 2015 für Tiefe, Fülle und reife Frucht bei guter Balance – ein großer, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Clos de Bèze prachtvoll trägt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2015.
Im Stil von Fourrier überwiegend entrappt (je nach Jahrgang mit etwas Ganztraube), mit Spontangärung und sanfter Extraktion. Der Ausbau erfolgt im Holzfass mit höchstens rund 20 % neuem Holz, ohne Abstich und oft mit Füllung direkt vom Fass – daher kann der Wein in der Jugend eine natürliche Kohlensäure zeigen und sollte dann dekantiert werden.
Im Glas
Tiefe, reife dunkle Frucht, ergänzt um florale Noten, feine Würze und eine erdig-mineralische Tiefe. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit samtigem, zugleich festem Tannin und sehr langem Abgang.
Reife dunkle Frucht, florale Würze und erdige Tiefe über samtig-festem Tannin – ein großer Grand Cru für die lange Reife.
In der Jugend großzügig dekantieren; das Potenzial reicht über viele Jahre, oft Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren.
Am Tisch
Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den ganz großen Anlass.
Markus Schneider Sauvignon Blanc Kaitui ist einer der bekanntesten deutschen Sauvignon Blancs. Von kühlen Kalksteinböden in hohen Lagen geprägt, zeigt er eine ausgeprägte exotische Fruchtaromatik – klar, frisch und ausdrucksstark.
Pfalz
Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Als Basis dienen kühle, gut versorgte Kalksteinböden in hohen Lagen, die enormen Einfluss auf die exotische Fruchtprägung nehmen. In Neuseeland, der überseeischen Heimat des Sauvignon Blanc, ist „Kaitui" die maorische Übersetzung für Schneider.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Die reifen Trauben (Mostgewicht 85° Oechsle) haben eine Maischestandzeit von 6–12 Stunden; anschließend erfolgt die kontrollierte Vergärung im Edelstahl, ganz ohne Eingriffe wie Schönung. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles Strohgelb. In der Nase exotisch und ausdrucksstark, mit Maracuja, Mango, Stachelbeere und einem Hauch frischer Kräuter. Am Gaumen klar und frisch, mit knackiger Frucht, animierender Säure und einem trockenen, saftigen Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.
Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchten, Spargel und asiatischer Küche.
Auge heißt das Stück Weinberg, aus dem der Domaine Vincey Champagne Auge Grand Cru 2018 stammt: gerade 0,3 Hektar, 1971 bepflanzt, gelegen in Le Mesnil-sur-Oger. Kein Dorf der Champagne liefert strengeren Chardonnay. Vincey verzichtet auf Malo wie auf Dosage und lässt diese Strenge unverstellt stehen. Gefüllt wurden 1.375 Flaschen.
Im Glas
Hellstrohfarben, grün schimmernd, mit feinem Mousseux. Der Duft ist karg und genau: Zitrone, grüner Apfel, Austernschale, Kreide und Feuerstein, im Hintergrund etwas Brioche und Haselnuss vom Fass. Im Mund straff, salzig und schneidend frisch. Die Hefe bringt eine leise Cremigkeit. Filigranes, sehr langes Finale.
Mach was draus
Austern aus der Bretagne, rohe Langustinen, Ceviche, Sashimi oder Fisch aus der Pfanne. Auch junger Hartkäse passt. Cremige Saucen eher meiden. Serviere ihn bei 9 bis 11 °C im großen Glas und gib ihm Luft – und gern noch einige Jahre im Keller.
Janus empfiehlt
„Auge ist nichts für Einsteiger. Wer kompromisslosen Blanc de Blancs liebt, wird ihn feiern.“
Wie wird er ausgebaut? Die Gärung läuft spontan im Holz, danach liegt der Grundwein ein Jahr lang mit seiner Hefe in französischen Eichenfässern; den biologischen Säureabbau lässt Vincey aus. Rütteln und Degorgieren erledigt das Paar per Hand.
Was bedeutet Brut Nature? Es wird kein Zucker zugegeben: 0 g/l Dosage.
Rebsorte Chardonnay · Einzellage Auge (Le Mesnil-sur-Oger, Grand Cru) · Fläche 0,3 ha, Pflanzjahr 1971 · Kreide unter Ton und Kalkstein · Jahrgang 2018 · Spontangärung im Holz · ein Jahr Feinhefe im Eichenfass · kein Säureabbau · Handrüttelung · Dosage null · Auflage 1.375 Flaschen · Domaine Vincey, Oger · Stand: Oktober 2026
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