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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Julienas 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Juliénas · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Juliénas Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Juliénas 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Juliénas zählt zu den nördlichsten Crus; auf Granit, Schiefer und tonig-sandigen Böden bringt der Gamay hier einen besonders kräftigen, strukturierten und würzigen Charakter hervor.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Juliénas, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom granitisch-schiefrigen, tonig-sandigen Boden Juliénas' und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine kräftige, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig, kräftig und strukturiert, mit festem, feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und kräftige Würze – saftig, strukturiert und tief, mit festem, feinem Tannin und langer Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Juliénas (Frankreich); einer der nördlichsten Crus, Granit, Schiefer und tonig-sandige Böden
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Weine

Bret Brothers Mâcon-Igé Les Vernayes 2024 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon-Igé Les Vernayes ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem Mâconnais im Süden des Burgunds. Die Lage liegt an einem sonnigen, nach Osten ausgerichteten Hang mit kalkreichem Boden, der dem Wein Mineralität und Tiefe gibt. Die Bret Brothers stehen für naturnahen, präzisen Weinbau. Im Glas ein klarer, mineralischer Chardonnay mit Substanz.


Mâcon-Igé

Die Lage Les Vernayes liegt an einem ostexponierten Hang mit Blick auf den Mont-Blanc, im Herzen des Mâconnais. Der kalksteinreiche Boden aus Ton und Kalk zieht sich von La Roche-Vineuse bis Cruzille, durch Dörfer wie Verzé, Igé, Azé und Bissy-la-Mâconnaise. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese erfolgen eine schonende Ganztraubenpressung und die Gärung mit Wildhefen. Die Reifung ist zweigeteilt: 20 % elf Monate in 228-Liter-Eichenfässern, 80 % im Edelstahltank. Mit nur 50 mg/l zugesetztem Schwefel bleibt der Wein puristisch.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reife Steinfrucht und Zitrus, getragen von einer klaren mineralischen Note. Am Gaumen präzise und tief, mit straffer Säure und dezentem Schmelz aus dem Fassanteil. Der Abgang ist lang und salzig-mineralisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; der Wein trinkt sich jung ebenso gut wie über die nächsten Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und Ziegenkäse.


Lage: Les Vernayes, Mâcon-Igé (Mâconnais), Ton-/Kalkboden, Ostlage
Klassifikation: Mâcon-Igé AOC
Ausbau: Ganztraubenpressung, Wildhefen, 20 % Barrique (228 l, 11 Monate), 80 % Edelstahl

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Weine

Baum-Barth Spätburgunder 2022

Rotwein · Rheinhessen · Spätburgunder

Spätburgunder Gutswein Baum-Barth Rheinhessen Kalkstein & Löss/Lehm 14 Tage Maische 100 % franz. Barrique (225 l) nur 2.000 Flaschen · 2022

Der Baum-Barth Spätburgunder 2022 ist ein Pinot Noir von unerhörter Frische, Klarheit und Leichtigkeit – und schmeckt einfach nur lecker. Ein Gutswein, der die kalk- und lössgeprägte Herkunft Rheinhessens in eine elegante, geradlinige Struktur übersetzt.


Spätburgunder – Gutswein aus vier Parzellen

Das Weingut Baum-Barth in Rheinhessen wird von den Brüdern Thomas und Christoph Baum-Barth geführt. Schon an ihren Spätburgunder-Gutswein stellen sie höchste Qualitätsansprüche.

Ausschließlich gesunde, handgelesene Trauben aus vier durchschnittlich 25 Jahre alten Spätburgunder-Parzellen formen diesen Wein. Das Zusammenspiel von kalksteinreichen mit löss- und lehmhaltigen Böden verleiht ihm eine elegante Balance und geradlinige Struktur.

Jahrgang 2022 – Rheinhessen

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die kalk- und lössgeprägten Böden und der schonende Ausbau bewahrten Frische, Klarheit und eine geradlinige Struktur – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Gutswein) aus Rheinhessen, Jahrgang 2022; von kalksteinreichen sowie löss-/lehmhaltigen Böden.

Der Wein wird 14 Tage auf der Maische vergoren, schonend abgepresst und zu 100 % in französischen 225-Liter-Holzfässern ausgebaut. Gesamtproduktion: nur 2.000 Flaschen.

Im Glas

Ein frischer, klarer Pinot Noir: helle und dunkle Beeren – rote Kirsche, Himbeere und Brombeere –, dazu feine Würze und ein Hauch Holz aus dem Barriqueausbau. Am Gaumen elegant und geradlinig, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und viel Trinkfluss.

Helle und dunkle Beeren, feine Würze und ein Hauch Holz – elegant und geradlinig, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und viel Trinkfluss.

Ein frischer, eleganter Spätburgunder mit Trinkfluss. Leicht gekühlt bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und hellem Fleisch, zu Charcuterie und Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Herkunft: Rheinhessen; vier Parzellen, durchschnittlich ~25 Jahre alte Reben; kalksteinreiche sowie löss-/lehmhaltige Böden
Klassifikation: Spätburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, schonende Pressung, 100 % Ausbau im französischen Barrique (225 l); 2.000 Flaschen

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Arioso Châteauneuf-du-Pape Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma alte Reben (1930er) Ganztraube · 36 Monate Ausbau 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein ganz besonderer Wein aus sehr, sehr alten Grenache-Reben. Samtig wie flüssige Seide und vielschichtig zugleich, ist er die perfekte Verschmelzung von Rhône und Burgund – Frucht und Kraft des Südens, veredelt durch den burgundischen Ausbau von Mounir Saouma (Lucien Le Moine).


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. In Châteauneuf-du-Pape begann ihre Geschichte mit einer kleinen Parzelle im Lieu-dit Pignan – einer der großen Terroirs der Appellation, unmittelbar an die berühmten Lagen von Château Rayas grenzend. Dort steht eine Parzelle mit reinem Grenache, gepflanzt in den 1930er-Jahren, die von Natur aus winzige Erträge liefert. Aus diesen Reben entsteht der Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation mit Blick auf den „Giganten der Provence", den Mont Ventoux. Seine sandig-steinigen Böden und die kühlende Exposition verleihen dem von Natur aus üppig reifen Grenache Frische und Eleganz. Die geringe Wuchskraft und das hohe Alter der Reben sorgen für eine intensive Konzentration – Kritiker vergleichen den Wein mit den großen Rayas der 1980er-Jahre ebenso wie mit dem Burgund.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der besonders frische, elegante und fein gezeichnete Rotweine hervorbrachte. Auf den sandigen Böden von Pignan und mit dem alten Grenache ergibt das einen Arioso von großer Anmut: lebendig und aromatisch, mit feiner Frische und seidiger Textur statt schwerer Fülle.

Ausbau

Reinsortiger Grenache (100 %) von in den 1930er-Jahren gepflanzten Reben, Jahrgang 2014, aus dem Lieu-dit Pignan.

Der alte Grenache wird als Ganztraube (mit Stielen) vergoren – eine Ausnahme, die Mounir Saouma allein dem alten Grenache von Châteauneuf zugesteht –, nach einer rund elftägigen kühlen Maceration. Anschließend reift der Wein etwa 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern von 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefelung bis kurz vor der Füllung. Dieser lange, burgundisch inspirierte Hefeausbau verleiht dem Arioso seine textur­reiche, saftige Fülle und seine seidige Geschmeidigkeit.

Im Glas

Dunkelbeerig und samtig wie flüssige Seide, intensivste Fruchtaromen nach Himbeere, Johannisbeere, Süßholz und Lakritze. Dieser Wein hat sehr viele Facetten, ist lebendig, aber auch elegant, mineralisch wie auch saftig. Im Nachhall dann geschmeidige Tannine und ein explosiver Abgang. Die perfekte Verschmelzung von Rhône und Burgund.

Samtig wie flüssige Seide, intensivste Frucht nach Himbeere, Johannisbeere, Süßholz und Lakritze – lebendig, elegant und mineralisch. Rhône und Burgund vereint.

Zum optimalen Genuss dekantieren; ein Wein mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); sandig-steinige Böden; Grenache-Reben aus den 1930er-Jahren, winzige Erträge
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape; 100 % Grenache (trocken)
Ausbau: Ganztraubenvergärung, ~11 Tage Kaltmazeration, ~36 Monate auf der Feinhefe in 228- und 500-l-Fässern, ohne Abstich, minimaler Schwefel

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Chassagne Montrachet La Platière 2024

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet AOC La Platière · 0,34 ha Reben von 1990 2024

Der Chassagne-Montrachet La Platière 2024 von Pierre Vincent stammt aus einer kleinen, alten Parzelle direkt unterhalb des Dorfes. Ein beeindruckender Chardonnay: puristisch, präzise und von ausgeprägter Mineralität getragen – verarbeitet von einem der gefragtesten Winzer des Burgund.


La Platière – alte Parzelle bei Morgeot

Die 0,34 Hektar große Lage wurde 1990 bepflanzt und liegt auf Kalkstein-Ton, nach Südosten ausgerichtet, mit Blick auf die Abtei von Morgeot. Es handelt sich um eine lange Parzelle, parallel zu Champs de Morjot – einst Ackerland. Böden werden gepflügt, dann begrünt, mit minimalen Behandlungen; Handlese mit systematischer Sortierung und präziser Wahl des Lesezeitpunkts nach Reifekontrolle.

Hinter der Domaine steht Pierre Vincent, der seinen Ruf bei der Domaine de la Vougeraie und als Leiter der Domaine Leflaive begründet hat. 2023 übernahm er mit Partnern das frühere Gut Terres de Velle in Auxey-Duresses – biologisch bewirtschaftet, in Umstellung auf Biodynamie.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – ein Jahrgang, der dieser mineralischen, präzisen Stilistik besonders entgegenkommt.

Im Glas

In der Nase betören reife Aromen von Honigbirne, weißem Pfirsich, Zitrusfrüchten und feinen Blütennoten. Am Gaumen wunderbar ausgewogen: mittel bis vollmundig, mit sattem Schmelz, dabei stets klar konturiert und mineralisch getragen. Trotz der feinen Rundungen bleibt der Eindruck puristisch und präzise, untermalt von einer frischen Säure, die für Spannung und Ausdruck sorgt. Das Finale ist lang, salzig und von einem tiefen, mineralischen Nachhall geprägt – ein echter Charakterwein mit Energie und Finesse.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Käse – oder solo als Aperitif. Bei 12–13 °C servieren.


Lage: La Platière, Chassagne-Montrachet (unterhalb des Dorfes, bei Morgeot); Kalkstein-Ton, Südost; gepflanzt 1990, 0,34 ha
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village)
Ausbau: Gärung teils im Edelstahl, dann Fassausbau (~15% neues Holz) mit malolaktischer Gärung, 12 Monate; danach 6 Monate Edelstahl; bio, in Umstellung auf Biodynamie

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Corton Charlemagne Grand Cru 2023

Weißwein · Corton-Charlemagne Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Corton-Charlemagne Grand Cru (Frankreich) 2023 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Pierre Vincent Corton-Charlemagne Grand Cru 2023 ist ein monumentaler Weißwein aus dem Debütjahrgang der neuen Domaine: intensiv, kraftvoll, mit leicht reduktiven Noten, einem Hauch Butter und enormem Zug am Gaumen. Der Name ist Programm – und Verpflichtung.


Corton-Charlemagne – die Lage

Corton-Charlemagne ist eine der größten Weißwein-Lagen Burgunds, gelegen am fast kreisförmigen Kalksteinhügel von Corton am nördlichen Ende der Côte de Beaune. Die kalk- und mergelreichen, von der bewaldeten Hügelkuppe erodierten Böden bringen Chardonnays von großer Mineralität und feuersteinartigem Charakter hervor.

Pierre Vincents Cuvée stammt aus zwei nur 0,5 Hektar umfassenden Parzellen alter Reben (1947–1981): die wärmere Le Charlemagne (Südwest, direkt unterhalb von Vougeraie) für Körper und Fülle, die kühlere En Charlemagne (West) für Spannung und Frische. Beide wurden 2023 fünf Tage versetzt gelesen.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune sehr große Weißweine. In einem warmen Jahr erweist sich die kühle Höhenlage des Corton-Hügels als ideal, um Frische und Mineralität zu bewahren.

Es ist zugleich der Debütjahrgang der Domaine Pierre Vincent: 2023 übernahm der langjährige Leiter von Vougeraie und Leflaive die frühere Domaine des Terres de Velle und keltert seither unter eigenem Namen.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol. Insgesamt nur neun Fässer, rund 2.500 Flaschen.

Pierre Vincent arbeitet biodynamisch und im Keller bewusst zurückhaltend: lange, sanfte Pressung, Gärung teils im Edelstahl, anschließend Ausbau in Barriques mit nur geringem Neuholzanteil (eines von neun Fässern neu), ergänzt um rund 20 % Keramik-Amphore zur Wahrung von Spannung und Frische. Der Wein reift über zwei Winter im Keller.

Im Glas

Intensiv und kraftvoll, mit noch leicht reduktiven Noten, einem Hauch von Butter und Schmalz sowie enormem Zug und Druck am Gaumen. Reife Mirabelle und Quitte, Akazienblüte und eine markante mineralische, feuersteinartige Ader, getragen von lebendiger Säure. Der Nachhall ist majestätisch.

Ein monumentaler Corton-Charlemagne – intensiv, mineralisch, mit majestätischem Nachhall.

Gebaut für die lange Reife. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer, Steinbutt, Bresse-Geflügel in Rahmsauce, Kalb oder gereiftem Comté. Ein großer Begleiter für festliche, gehaltvolle Gerichte.


Lage: Le Charlemagne und En Charlemagne, Corton-Charlemagne Grand Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalk-Mergel, alte Reben (1947–1981), 0,5 ha
Klassifikation: Corton-Charlemagne Grand Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Barrique (geringer Neuholzanteil) und ca. 20 % Keramik-Amphore; zwei Winter Ausbau; biodynamisch; 13,00 % vol

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Weine

Rémi Jobard Meursault 1er Cru Les Genevrières blanc 2022 BIO

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Côte de Beaune 2022 Les Genevrières · Bio (Ecocert)

Der Meursault 1er Cru Les Genevrières 2022 der Domaine Rémi Jobard ist ein sehniger, spannungsreicher Bio-Chardonnay – charmant vom ersten Moment, zugleich voller Energie, Salz und Stein. Eine der feinsten Lagen Meursaults, die hier ganz ohne Schwere überzeugt.


Les Genevrières – luftiger 1er Cru zwischen Charmes und Poruzot

Das Climat trägt seinen Namen nach den Wacholderbüschen (genévriers), die einst die Höhen der Côte de Beaune prägten. Der steinige Boden mit geringem ton-kalkigem Anteil liegt zwischen den Premiers Crus Les Charmes und Le Poruzot. Genevrières gilt als einer der feinsten und „luftigsten" Premier Crus Meursaults.

Auf diesem kargen, steinigen Untergrund bringen alte Reben einen Wein von elektrisierender innerer Spannung und Dichte hervor.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, knackige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biodynamisch erzeugt (Ecocert, FR-BIO-01).

Handlese bei kontrollierten Erträgen, Spontangärung mit Naturhefen. Der Ausbau erfolgt rund zwölf Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l, österreichische Eiche) und gebrauchten Pièces – mit bewusst zurückhaltendem Anteil neuen Holzes –, gefolgt von etwa sechs Monaten im Edelstahltank. Abgefüllt wird unfiltriert, mit minimalem Schwefel.

Im Glas

Eine Frühlingswiese mit Kräutern und Blüten, ein Hauch von Haselnuss und Walnuss, Zitrone, noch nicht ganz reifer Weinbergspfirsich, etwas grüne Ananas und viel Stein. Am Gaumen sehnig und sehr spannungsreich: viel Stoff und reife, doch stets knackige Frucht. Im Vordergrund stehen Extrakt, innere Spannung und Dichte – das Elektrisierende, das die alten Reben aus dem kargen Stein hervorbringen –, dazu das Salzige und eine griffige Textur. Eine elegante Cremigkeit sorgt schon jetzt für feine Noblesse und wird mit der Zeit zunehmen.

Sehnig und spannungsreich – das Elektrisierende, das alte Reben aus kargem Stein hervorbringen.

Steht noch ganz am Anfang seiner Entwicklung; Trinkfenster etwa 2026–2036. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer, gebratene Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Poularde in Rahm. Auch solo ein Genuss – die Frische trägt durch das ganze Menü.


Lage: Meursault „Les Genevrières" (Côte de Beaune); steiniger Boden mit geringem Ton-Kalk-Anteil, zwischen Les Charmes und Le Poruzot, alte Reben
Klassifikation: Meursault 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, ~12 Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l) und gebrauchten Pièces, zurückhaltend neues Holz, +6 Monate Edelstahl, unfiltriert · biodynamisch (Ecocert, FR-BIO-01)

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Château La Nerthe Châteauneuf-du-Pape Rouge Organic 2022 BIO

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Rhône · Bio

Château La Nerthe Châteauneuf-du-Pape Rouge ist ein kraftvoller Bio-Rotwein aus dem südlichen Rhônetal vom renommierten Château La Nerthe, einem der ältesten Güter von Châteauneuf-du-Pape. Die Cuvée vereint die klassischen Rhône-Sorten. Im Glas majestätisch, vielschichtig und kraftvoll.


Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape liegt im südlichen Rhônetal und ist berühmt für seine von Rollkieseln („galets roulés"), Sand und Kalk geprägten Böden. Das warme, mediterrane Klima verleiht den Weinen Kraft, Würze und Tiefe. Château La Nerthe bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée wird von Grenache dominiert, ergänzt um Syrah, Mourvèdre und Cinsault. Nach der Gärung reift der Wein im Holz (Fuder und Barrique), das ihm Struktur und feine Würze gibt, ohne die reife Frucht zu überdecken.

Im Glas

Dichtes Lila mit violetten Tönen. In der Nase starke Würznoten, Pfeffer und reife Kirsche. Am Gaumen gut eingebundene Gerbstoffe und ein herzhafter Charakter; majestätisch, vielschichtig und kraftvoll. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Fleisch und würzige mediterrane Gerichte.


Lage: Châteauneuf-du-Pape, südliches Rhônetal; Galets/Sand/Kalk
Klassifikation: Châteauneuf-du-Pape AOC – Rouge
Ausbau: Grenache-dominiert mit Syrah/Mourvèdre/Cinsault, Holzausbau (Fuder/Barrique)

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